Reale Einkommen schrumpfen. Nur Sparen sichert Lebensstandard im Alter


New York, 7. Oktober 2014

 

Sparen Sie für den Ruhestand. Sonst kann es karg werden.

Sparen Sie für den Ruhestand. Sie brauchen eine Schatzkiste, damit Sie nicht darben müssen. Es kann sonst eine karge Lebensphase werden. Sie sollten die goldenen Jahre genießen können.

Konzerne bauen unter Hochdruck ihren Personalstamm ab. Sie machen es so schnell, als ob keine Zeit bleibt. Denken Sie an Lufthansa, BASF, RWE, EON, Microsoft, Yahoo, HP, Procter & Gamble und viele andere. Die meisten Manager haben keine zündende Ideen. Es gibt zu wenige vom Schlage eines Bill Gates, Steve Jobs, Sergey Brin oder Larry Page.

Wenn Mitarbeiter im großen Stil gefeuert werden, nennen es die Vorstände „Fit for Growth“. Das ist ja im Grunde eine schöne Formulierung für ein Problem. Es gelingt ihnen mit den Maßnahmen zuweilen, Rekordprofite zu schreiben.

Die Formel ist einfach: 

Stagnierender Umsatz + sinkender Personalaufwand = steigender Gewinn.

Vorstände wenden Finanztricks an, wenn ihnen die zündenden Ideen fehlen. Sie kaufen Konkurrenten auf, um die Wachstumsprobleme zu verschleiern. So können Sie Probleme aufschieben. Sie kaufen Aktien zurück, reduzieren dadurch die Zahl der ausstehenden Aktien. So steigt Gewinn je Aktie selbst dann, wenn der eigentliche Konzernüberschuss stagniert.

Personalkürzungen müssen möglich sein – ganz klar. Unternehmen sollten effizient geführt werden. Aber es muss Visionen, Ideen, neue Produkte geben.

Im Grunde wünschen wir Aktionäre uns Wachstum von unseren Unternehmen. Volle Auftragsbücher sind etwas Wunderbares.

Investmentlegende Warren Buffett sagt, zur Not besitzt er auch Firmen, die nicht wachsen. Er profitiert in diesem Fall wenigstens von den Dividenden bzw. Cashflows. Lieber sind ihm natürlich Unternehmen, die wachsen.

Was wächst flott? Facebook, Google, Tripadvisor, Amazon, Gilead, Salesforce… Es muss nicht immer nur reine Innovation sein. So wachsen Firmen, die Produkte anbieten, die Konsumenten lieben. Denken Sie an das Modelabel Michael Kors, das stramm expandiert.

Oder denken Sie generell an Eiscreme, Coca-Cola, Pralinen, Ketchup, Hamburger, Schmuck, Autos. Genau das befindet sich in Buffetts‘ Portfolio. Es sind Dinge, die Menschen regelrecht lieben. Zeug, das süchtig macht.

Buffett achtet darauf, Unternehmen mit kleiner oder gar keiner Forschungsabteilung zu kaufen. Er will das Risiko eindämmen. Er achtet auf vernünftige Bewertungen, flotte Cashflows, schöne Dividenden.

Jeder Privatanleger kann eine ähnliche Anlagestrategie verfolgen. Es fällt uns aber so schwer. Weil wir nach den neuesten Trends Ausschau halten. Weil uns die Geduld fehlt.

Ich rate Ihnen, ausreichend zu sparen. Egal wie. Legen Sie jeden Monat etwas zurück. Seit Jahrzehnten wachsen die realen Gehälter nicht mehr. Die Gesetzliche Rente wird wegen der alternden Bevölkerung lausig ausfallen. Insofern werden Rücklagen wichtiger denn jemals zuvor sein. Damit Sie Ihren Lebensstandard im Alter halten können, müssen Sie sich anstrengen. Das Einkommen der Mittelschicht stagniert seit langer Zeit. Daher kann Produktivkapital (Aktien) ein Ausweg aus der Misere sein. Oder eine Immobilie.

Ich verstehe Leute nicht, die keinen Pfifferling gespart haben und trotzdem jedes Jahr einen tollen Urlaub am Strand verbringen. Protz-Autos und Edelklamotten sind eine Scheinwelt, wenn zur gleichen Zeit die privaten Bankkonten leergefegt sind. 

Leben Sie nicht über Ihren Verhältnissen (das wird sich irgendwann rächen). Fangen Sie frühzeitig an, etwas für sich zurückzulegen. Machen Sie das regelmässig.

Eine gute Ausbildung ist hilfreich. Ein Job, der Spass macht, ebenso.

Fazit: Hart arbeiten. Rücklagen bilden. Kaufen Sie nicht Zeug, das Sie nicht brauchen. Das macht Sie nämlich auch nicht glücklicher.


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Reale Einkommen schrumpfen. Nur Sparen sichert Lebensstandard im Alter

  1. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Guten Morgen!

    Dem Gesagten kann man eigentlich nur zustimmen, aber ich glaube, was für den Einzelnen gilt, führt für das System zum Error. Das Schuldzins-System ist ein Fehlkonstrukt (gewollt), bzw. dient der Bereicherung Einzelner auf Kosten der Mehrheit. Das kann nur zeitlich begrenzt funktionieren bis zum Neustart. Die Frage ist, wie kann man möglichst schonend davon kommen. „Wachstum“ wurde durch immer höhere Aufschuldung (Konjunkturprogramme etc) statt wirklichem, organischem Wachstum produziert. Die Weltbevölkerung wächst zwar, aber nur die Hungerleider. Die benötigten Konsumenten sind gesättigt, bzw. Bedarf kommt nicht in dem Maß nach wie er für die steigende Verschuldung nötig wäre. Die Nutznießer der Verschuldung (Zinsnehmer) bringen die Einkünfte ja nur zu Bruchteilen in den Konsum zurück. Da muss man sich an die eigene Nase fassen.

    Passend zum Thema kommt heute Abend ab 20:15 Uhr eine Doppelfolge auf „arte“:  „Von Managern und Menschen“ zeigt den folgenschweren Wandel, der sich seit den 1950er Jahren in der Welt der Großunternehmen vollzogen hat…“   Naturgemäß werden Frankreich und Deutschland beleuchtet.

    Zwangsläufig muss es also Pleiten geben. Gestern ist ja „GT Advanced Technologies Inc“ (Zulieferer des Sapphire Glass etc für Apple) pleite gegangen. Auf der Website liest man immer noch das Heilsversprechen „GROWTH BEGINS HERE!“. Man will wohl nach Umstrukturierung weitermachen. Es werden sich wieder neue Aktionäre finden. Mich würde mal interessieren, ob und was die Gläubiger trotz „Gläubigerschutzes“ bekommen. Habe sowas leider nie richtig verfolgt. Normal stehen Anleihen, also die Gläubiger der Schulden höher im Anspruch. Ich persönlich neige auch immer mehr dazu, die Schulden (Bonds, Preferreds etc.) zu kaufen, statt der Equities. Meine letzten Käufe waren 1 Equityfund (EXG-Eaton Vance Tax-Managed Global Diversified Equity Income Fund) zu 1 Bond/Pref-Fund (FPF-First Trust Intermediate Duration Preferred & Income Fund) und einer „Schattenbank“ (Non-Bank-Lender TMC: Timbercreek Mortgage Investment Corporation).

    Wie auch immer, schönen Tag und allzeit gutes Investment! 😉

    MS

     

  2. Markus

    geplante Obsoleszenz, billiges Industrie-„Essen“ das süchtig macht, Kosteneinsparungen beim Personal und daraus folgender katastrophaler Service, extremer Lobbyismus wo Verbraucherschutz sehr weit hinten in der Wertigkeit kommt…

    Es gibt auch genügend Schattenseiten sehr großer Unternehmen ohne gleich obskure Verschwörungstheorien heranziehen zu müssen.

    Was nützen steigende Depotstände, wenn das ganze nur draghisiert worden ist?

    Grenzenloses Wachstum… ewiges Fortschreiben des Zinseszinssystemes… mehr Geldwachstum als reales BIP-Wachstum (Parameterabhängig…).

    Das gegenwärtige System braucht von Zeit zu Zeit „resets“ oder den sehr unwahrscheinlichen Fall eines anderen Systems.

     

     

  3. Paulchen

    @Tim

    Du schreibst „Jeder Privatanleger kann eine ähnliche Anlagestrategie verfolgen.“

    Das heisst Du würdest aktuell immer noch zum Kauf von Einzelwerten aus den o.g. Bereichen raten?

    Ich komme mir manchmal vor, wie Buridans Esel.

    Einerseits gefällt mir die Idee hinter ETFs. Dann sehe ich aber SWAPs, Wertpapierleihe und dass ich jede Menge mitkaufe, das ich gar nicht haben möchte.

    Dann denke ich mir, ok, ich wähle ein paar robuste, konservative Titel aus, die ich 20 Jahre liegen lasse. Dann schaue ich auf die Nestlés, PGs, etc. dieser Welt und sehe ui sind die teuer.

    Ergo, was passiert? Lieber abwarten und weiter am Seitenrand stehen.

    Hast Du bzw. haben die anderen einen Tipp für mich?

    Ich habe mir schon überlegt eine Art „Sparplan“ in einzelne Werte anzulegen, z.B. alle 2 Monate mal eine Portion kaufen etc.

    Danke!

  4. StefanStefan

     

    Irgendwie glaube ich nicht, dass Autokonzerne rosige Zeiten vor sich haben. Das Auto ist bei jungen Leute nahezu „out“. Auf die enormen Kosten hat keiner mehr Lust. Als Statussymbol hat es längst ausgedient. Mich beeindrucken große Schlitten schon lange nicht mehr. Fast jeder kann sich einen X5 leasen. Ich habe mit den Besitzern solcher Schleudern eher Mitleid weil sie das für ihr Ego brauchen.

    Dass Buffett ausgerechnet auf die Autobranche setzt wundert mich. Aber er setzt ja auch auf Zeitungen…

     

    @Matthias Schneider:

    Dass nur die Hungerleider mehr werden würde ich nicht sagen. In den letzten Jahren sind enorme Fortschritte gemacht worden was die Lebensumstände der Ärmsten angeht. Die Kindersterblichkeit ist enorm gesunken. Schlimme Krankheiten werden weniger, Polio ist nahezu ausgerottet.

    Schlimm finde ich, dass Verbrecher wie diese Isis-Terroristen ganze Länder ins Chaos stürzen und sie so um Jahrzehnte in ihrer Entwicklung zurückwerfen. Diese Länder -und damit deren Bevölkerung- haben keine Chance wirtschaftlich auf die Beine zu kommen.

  5. Frank

    @ Tim,

    das mit dem Sparen ist gut und schön, viele sparen nicht weil sie nicht so weit in die Zukunft sehen möchten. Ich spiel jetzt mal den advocatus diabolus:

    – man spart lebenslang für eine Immobilie um im Alter mietfrei zu leben –> kaum in Rente fallen hohe  Kosten zum Erhalt der Immobilie an und der Wert fällt wegen der schlechten Demografie (frag mal die heute 60-65 jährigen die nicht in den Metropolen wohnen, die bekommen für ihre Häuser keine neue  Eigentumswohnung mehr

    -man erspart sich Aktien und Bares –> die immer häufiger werdenden Crashes vernichten  einen Großteil des Ersparten weil die Volatilität der Aktienmärkte zunimmt

    –> für Zinsanlagen gibt es keine Rendite mehr weil (verbrecherische!!) Notenbanken die Zinsen niedrig halten

    –> im Falle von Berufsunfähigkeit(Unfall,Krankheit) wird zuerst das Ersparte verwendet, bevor geholfen wird ( wer spart ist der Dumme, der den Staat erst Geld kostet, wenn der durch  jahrelangen  Konsumverzicht  zu Geld gekommene nichts mehr hat)

    –> als Altenpfleger weiß ich, daß  in den 2 Bettzimmern der Heime  Menschen mit der gleichen Versorgung liegen, der eine von Anfang an Sozialfall, der andere erst ,wenn Erspartes und Immobilie verheizt ist.

    Gerade in Deutschland ist der Sparer der Dumme, der sich für das Ersparte oft noch als Börsenzocker oder ähnliches beleidigen lassen muß. Daß der Staat bei den Erträgen der Anlagen immer mehr abkassiert anstatt Sparer zu fördern ( die fallen ja später der Staatskasse nicht oder erst später zur Last) passt hier genau ins Bild.

    Frank

     

  6. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan, ja, interessant… Ich wollte, ich könnte mit Milliarden durch die Welt spazieren, und sie mir auch schön sehen. 😉 Man braucht ja ein moralisches Alibi als Reicher.

    Ich sehe subjektiv, dass „die Welt nie besser war als heute“ für uns in der so genannten Ersten Welt. Natürlich haben sich Verhältnisse in weiten Teilen der Welt verbessert, aber mein Bauchgefühl sagt mir, die Underdogs der Erde sinken immer weiter in den Dreck. Die Fanatisierung des Islams usw. ist nur dadurch möglich, weil eben die Schere weiter und weiter auseinander geht. Es ist eben nicht so, das wir die Anderen mitgezogen hätten, sondern wir haben uns auf deren Kosten bereichert. Was nützt ein gesteigertes BIP pro Kopf  in Bangladesh oder Sierre Leone oder Südsudan, wenn es über Kindersklavenarbeit hervor gebracht wird? Da stehen zwar 3 Länder mit wachsendem BIP pro Kopf in der Statistik, aber gleichzeitig sinkt das BIP pro Kopf von einem Kernstaat wie Japan über 20%. Vor 30 Jahren hatte ich auch die rosa Brille auf. Man verband mit Orient romantische Sehnsucht usw. Die waren anders, aber man sah sie auf dem Weg. Da musste sich der Kapitalismus auch eine menschliche Maske aufsetzen, weil er sich mit einer sozialistischen Ideologie messen lassen musste, zumindest die Herzen der Völker an sich binden. Dessen konnte er sich entledigen, seitdem sind alle Schranken gefallen. Die Ausgebooteten Völker radikalisieren sich in ihrer Verzweiflung, weil sie natürlich begreifen, dass sie vom globalen Konzernkapitalismus verarscht werden (Monsanto usw.).

    Ich habe den Eindruck, dass weite Teile (vor allem die islamischen) der Welt auf halber Strecke aufgegeben haben, und rückwärts in die Steinzeit unterwegs sind.

    Das wird uns alle noch was kosten. So gnade uns Gott. Ich akzeptiere natürlich jede andere Sichtweise. Jeder denkt sich seine Welt.

    MS

  7. Pastafari

    Willkommen im Bärenmarkt, liebe Freunde.

    Zu den bisherigen Kommentaren, die ich bis zu einem gewissen Grad teile, fällt mir noch der Mätthäus-Effekt ein:

    „Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“

     

  8. Pastafari

    @Paulchen

    Deine Bedenken sind nachvollziehbar.

    Meine Meinung nach ist aktuell nicht buy-and-hold angesagt.

    Ich habe vor ein paar Wochen meine Aktienquote deutlich reduziert und Gewinne mitgenommen.

    Bisher habe ich immer einen großen Bogen um Zertifikate gemacht, aber nach intensiver Beschäftigung damit finde ich (Reverse)Bonus Zertifikate mit der richtigen Spanne gar nicht mal so uninteressant in der aktuellen Marktlage.

    Wir werden in den nächsten 12-24 Monaten noch viel günstigere Kurse sehen.

    Nestlé bei KGV > 20 ist ein Witz im Verhältnis zum Gewinnwachstum (oder Schrumpfen) des Unternehmens.

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Paulchen

    Ja. Einzelwerte oder ganz simple Indexfonds auf den S&P-500 zum Beispiel kaufen. Das perfekte Timing ist nicht möglich, das gelingt niemanden. Daher ist regelmässiges Kaufen eine recht gute Sache. Natürlich alles auf Sicht von Jahrzehnten.

    Mir fällt immer wieder auf, dass Leute versuchen, beim Timing smart zu sein. Sie kaufen und verkaufen. Sie halten erst Cash. Dann kaufen Sie Aktien. Anschließend verkaufen sie wieder die Aktien, um wieder Cash zu halten. Das gleiche geht von vorne los.

    Einfach Aktien oder einen Index langfristig durchhalten. Das ist die bessere Lösung, finde ich.

     

    @ Frank

    – Ich finde, Immobilien erhalten Werte. Sie schützen vor steigenden Mieten. Ja, Erhaltungsaufwand ist ein Nachteil.

    – Aktien werden nicht durch Crashs vernichtet. Du solltest die Aktien einfach durchhalten, dann wird überhaupt nichts in einem Crash vernichtet. Geduld haben. Volatilität hat nichts mit Risiko zu tun.

    – Ich hoffe, gesund und in Würde alt zu werden.

  10. MakeMoney

    „Pastafari“, sind das nicht die mit den fliegenden Spagettimonster. Es wäre doch interessant zu erfahren, wie man in dieser Religion den Kapitalismus im besonderen und den Zustand der gegenwärtigen Welt im allgemeinen so sieht.

    Sind die Pastafari eher Aktienanleger (Pfui!) oder Sparbuchsparer (OK) oder gar Schuldenmacher, die mit teuren Autos umherfahren, um später als Sozialfall ausschließlich von Spagetti leben müssen. Auch eine Spagettihölle kann qualvoll sein.

  11. Jens

    Hallo Tim,

    du zeigst in deinem Artikel schön das Dilemma auf.

    Warum haben den die Manager keine Ideen? Die sind ja meistens nicht blöd.

    Sondern die Manager wollen kein Risiko eingehen.

    Und warum?

    Weil Investoren wie Buffet eben kein Risiko eingen wollen sondern eine schöne Rendite ohne Überraschungen. Also machen die Manager genau das gleiche was gestern Funktioniert hat oder was gerade in ist. Dann sind die Investoren zufrieden und die Aktionkurse also die Einnahmen der Manager (Aktionoptionen) steigen.

    Das Problem mit an zündenen Ideen ist halt das die auch mal schief gehen können. Und die meisten Manager haben nun mal nicht das standig eines Steve Jobs oder Bill Gates, die das Umsetzen was sie für richtig halten, egal was Warren Buffet davon hält.

    Sparen und Investieren ist trotzdem eine gute Idee.

    Gruß Jens

     

     

     

     

     

  12. Pastafari

    @MakeMoney

    Ich weiss nicht, wie das Zeug heisst, was Du (nicht) nimmst, aber es scheint gut zu sein.

    Capitalism rules. Till it dies.

  13. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Jens

    Stimme zu. Für Unternehmen ist wohl ein Mittelweg empfehlenswert. Sowohl Tradition als auch Innovation. Beide Zutaten sind wichtig.

    Kodak hätte zum Beispiel beides haben können: Die alten Papierabzugfotos (mitsamt den Chemikalien) und die digitalen Kameras (die im eigenen Haus erfunden worden sind). Doch hatten die Manager zu viel Angst vor dem Neuen. Sie blieben den Papierfotos treu. Was folgte, war der Konkurs.

  14. StefanStefan

     

    Echt? Die Digitalkamera ist sogar von Kodak erfunden worden? Dann ist das ja doppelt tragisch!

     

    Ansonsten: was treiben sich hier auf einmal für komische Leute rum? Husch, ab ins Spiegel Online Forum…

  15. corrupto

    Tach!

     

    „die immer mehr werdenden crashs vernichten die aktien“  so ein blödsinn!

    das mag vielleicht auf so einige werte (nicht trendstarke aktientitel) zutreffen die ohnehin volatil sind.. aber es gibt genügend Beispiele für erfolreiche Unternehmen, deren Stocks nur einen Weg kennen -> und zwar den nach oben, langfristig!

    um als Beispiele mal Davita oder Thermo Fisher zu nennen (nein diese beiden befinden sich (noch) nicht in meinem Depot, gibt noch zig andere! Nebenbei -> was war denn der vergangene Riesencrash um 2008 rum für Davita? nicht mehr als eine gesunde kleine Korrektur!! Novo Nordisk, Fielmann.. es gibt genug, man muss nur mal die Augen aufmachen und Geduld mitbringen, und man wird belohnt

     

    Gruß

  16. Kayo

    @ Paulchen

    Du hast vollkommen recht, wenn du Werte wie Nestle und Co derzeit als zu teuer betrachtest.

    Aber wie sagt Tim (und natürlich Buffett) immer so schön ? Abwarten, Geduld haben und kaufen, wenn die Kurse fallen.

    Zur Zeit fällt doch alles, eine Baisse deutet sich an. Nicht mehr lange und du kannst zuschlagen.

    Wenn du es gar nicht mehr aushältst vor lauter Ungeduld, guck dir mal Adidas an. Die ist von knapp 95,- auf fast 55,- gefallen. Glaubst du, die gibt es in 10-20 Jahren noch ? Dann schlag jetzt zu.

    Und wenn sie noch bis 45,- / 50,- weiter fallen sollte, kauf noch mal nach.

    Und dann ? Schlaftablette nehmen … 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *