Präsident Barack Obama Backstage


New York, 12. März 2013

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Der erste Kameramann des Weißen Hauses, Arun Chaudhary, hat eine bunte Montage über den Präsidenten zusammengestellt. Es zeigt Barack Obama von seiner besten Seite: Witzig, charmant, locker. Das Video ist zwar ein paar Monate alt, trotzdem wollte ich es Ihnen nicht vorenthalten.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Präsident Barack Obama Backstage

  1. Matthäus Piksa

    @Finanzielle Freiheit mit Dividenden – Wir sollten uns mit Sicherheit keine Sorgen machen! Denn was die Staatsverschuldung anbelangt ist Deutschland einsames Vorbild geworden, nicht nur in Europa: Das strukturelle Defizit iHv 0,35% des BIP, das gemäß Schuldenbremse ab 2016 für den Bund gilt und nicht überschritten werden darf, wurde bereits letztes Jahr unterschritten. Laut Finanzplanung soll Deutschland ab kommendem Jahr komplett ohne Schulden auskommen.

    Mich würde es wundern, wenn die USA in diesem Jahr mit weniger als 5% Neuverschuldung auskommen, trotz anziehender Wirtschaft, Entspannung am Arbeitsmarkt, Schiefergasrevolution etc. – Der Dauerstreit um Haushalt, Gesamtverschuldungsgrenzen und automatischen Budgetkürzungen zeigt ja, dass die Amerikaner ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben und sich auch nach der US-Wahl in machtpolitischen Grabenkämpfen befinden.

    Für Euphorie ist trotzdem kein Platz: Schäuble trickst ein wenig, denn zum einen klammert er das Geld, welches für die Euro-Rettung dieses Jahr tatsächlich fließt, 4 Mrd.€, aus und zum anderen kommt noch das ungelöste Problem der ungedeckten Beamtenpensionen hinzu.

    Gerade in guten Zeitungen sollten Reformen angegangen werden und nicht wie bei der Agenda 2010, wenn der Laden schon brennt.
    Gerhard Schröder, der bekanntlich wegen den Arbeitsmarkt- und Sozialreformen abgewählt wurde, brachte bereits eine neue Agenda 2020 in's Spiel. Im Vergleich zur Agenda 2010 fallen seine Forderungen jedoch viel schwächer aus: Mehr Geld in Bildung und Forschung, mehr Einwanderung. Ich glaub das war's fast schon.

  2. tim schaefertim schaefer

    @ Matthäus
    Das Problem ist: Politiker verteilen am liebsten Geld. So sichern sie sich ihre Wiederwahl.

    Wer dagegen spart und Steuern erhöht, der hat es nicht einfach bei der Wiederwahl. Siehe Schröder. Dem liefen die eigenen Abgeordneten im Bundestag weg, weil sie seine Sparpolitik nicht mehr mitmachen wollten. Schröder verlor seine Parteigenossen.

  3. Matthäus Piksa

    @Tim

    Schröder war ein Visionär. Er erklärte damals, dass die Reformen Deutschland bis zum Ende der Dekade wieder nach vorne katapultieren werden.

    Zu einer Zeit als Deutschland als kranker Mann Europas galt. Hohn und Spott ernteten wir für die desolate Lage.

    Heute 10 Jahre später lacht niemand mehr. Stattdessen brennen Deutschland-Fahnen und Angela Merkel-Puppen (die sie mit dem Nazi-Reich in Verbindung bringen.)

    Beides waren typische Überreaktionen, wie wir sie an der Börse zuhauf kennen.

    Last but not least und für manche vielleicht erstaunlich: Als es vor 10 Jahren in Deutschland über 5 Millionen Arbeitslose gab, profitierten weder die Links- noch die Rechtsextremen von dieser schwachen Entwicklung.

  4. Markus

    Der Herr Schröder hat sicherlich einiges getan, wovon wir in unserer Wettbewerbsfähigkeit heute profitieren.

    Die Agenda kennt viele Gewinner aber auch einige Verlierer…

    Das Programm war für einen Sozialdemokraten eigentlich schon der Hammer. Ich finde prinzipiell Staaten wie die Schweiz mit Ihrem Liberalismus bzw. auch Ihren Volksabstimmungen sehr stark.

    Schade, dass unserer Politikverdrossenheit durch sehr viel falsche Kommunikation immer mehr zunimmt…

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