Obama, das Internet und sein Freund Eric Schmidt


New York, 16. April 2009

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Barack Obama und Google-Chef Eric Schmidt verbindet immer mehr. Schmidt ist von dem Präsidenten hellauf begeistert. Er ist von seiner Bereitschaft des Zuhörens so angetan. Der Google-Lenker sitzt im wirtschaftlichen Beraterteam des Präsidenten. Und den Google-Leuten hört Obama besonders gerne zu. So riet Schmidt der Regierung, verstärkt das Internet einzusetzen. Natürlich ist das auch im Eigeninteresse. Denn eine Suchmaschine lebt natürlich vom zunehmenden Inhalt im Web. Je mehr Content heranwächst, desto besser laufen die Geschäfte für Google.
Bei nahezu jeder neuen Problemstellung lässt Obama nun eine neue Webseite entstehen – sehr zur Freude von Google. In Reden erwähnt Obama dann immer wieder die Internetadresse. Das war aber jetzt in einer seiner kurzen Reden vollkommen übertrieben. So erwähnte der Regierungschef am Donnerstag voriger Woche im Roosevelt Raum des Weißen Hauses anlässlich der Immobilienkrise eine neue Webseite sage und schreibe fünf Mal vor Journalisten. Dabei dauerte sein Vortrag nur ein paar Minuten. Das ist die Seite: makinghomeaffordable.gov.
Selbst dem Reporter Ben Feller von Associated Press fiel das kritisch auf – er bemerkte das in seinem Beitrag. Sehen Sie hier selbst.


tim schaefer (Author)

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