Neuntklässler verdient mit Gartenarbeit 30.000 Dollar im Jahr bei den Nachbarn


New York, 27. Juni 2017

Mit dem Rasenmähen in der Nachbarschaft verdient ein Neunklässler 30.000 Dollar in den USA. Tüchtig!

Ich las kürzlich eine beeindruckende Geschichte über einen Schüler, der 15 Jahre alt ist. Er mäht in der Nachbarschaft den Rasen. Er verdient 30.000 Dollar mit dem Job. Beachtlich! In dem Alter schon so geschäftstüchtig. Eine Nachbarin verschluckte sich fast beim Trinken, als der Schüler sagte, er könne ihre kleine Rasenfläche vor dem Haus nicht für 20 Dollar mähen, das sei nicht genug Geld für seine Zeit.

Die Kunden des Schülers munkeln schon, ob er im Alter von 21 finanziell frei ist. Alles ist möglich. Vielleicht wird er es „erst“ bis zum 25. oder 30. Lebensjahr schaffen. Jedenfalls ist er clever.

Der Schüler mit der Rasenpflege ist fast so gut wie Warren Buffett, der in jungen Jahren schon etliche Jobs hatte. Buffett teilte Zeitungen aus, polierte Autos, verkaufte Briefmarken, Golfbälle. Besonders witzig finde ich, dass das Börsengenie bei Pferderennen die Tickets auf dem Boden aufhob und im Müll suchte, um zu schauen, ob sie versehentlich doch einen zweiten oder dritten Platz mit Gewinn hatten. Unachtsame Zeitgenossen warfen ihre Gewinnlose einfach weg – sehr zur Freude von Buffett.

Als Buffett 16 Jahre alt war, hatte er schon 53.000 Dollar gespart. Das ist ein Phänomen, dass bei vielen Milliardären ähnlich ist: Sie fingen früh an. Bill Gates, Richard Branson, Mark Zuckerberg, Elon Musk, Evan Spiegel (Snapchat)… Sie waren schon als Heranwachsende Feuer und Flamme.

Wer früh den Stein ins Rollen bringt, hat durch den Zinseszins einen Helfershelfer. Ich kann Euch nur raten: Frühzeitig anzufangen. Wer sich anstrengt wie kein anderer, kann die Früchte ernten wie kein anderer. Die Freiheit ist viel wert. All der Plunder (Materialismus) macht nicht glücklich. Die finanzielle Freiheit ist dagegen ein großes Geschenk.

Ich hab gestern ein kleines Video in einer Filiale des Bekleidungshauses Abercrombie & Fitch aufgenommen:

Ich fing mit 15 Jahren an Zeitung auszutragen. Ich arbeitete später bei McDonald’s, in einer Fabrik. Etliche andere Jobs folgten. Kaum war ich volljährig, kaufte ich meine ersten Aktien. Im Rückblick waren etliche Schrottaktien darunter, die ich orderte. Zum Glück waren auch Volltreffer wie SAP mit dabei. Leider waren es nur wenige Senkrechtstarter. Aber ein paar Erfolgsfirmen reichen schon, um das Leben angenehmer zu machen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Neuntklässler verdient mit Gartenarbeit 30.000 Dollar im Jahr bei den Nachbarn

  1. Florian Günther

    Nebenjobs sind eine tolle Möglichkeit um schnell weitere Einnahmequellen zu erhalten. Aus meiner Sicht ist es sogar noch wichtiger die Einnahmen zu steigern, als die Ausgaben zu reduzieren (Ausgaben kannst du nur bis zu einem gewissen Punkt reduzieren – Einnahmen kannst du grenzenlos steigern [zumindest in der Theorie ;)])

  2. Kiev

    Wenn Kinder das Prinzip der Zinseszins langsam verstehen ist das wirklich eine sehr gute Hilfe für den Vermögensaufbau. Vermutlich wird es trotzdem noch zu einer Phase des unnötigen Konsums in ihrem Leben kommen, da sie ja schließlich genügend Mittel angespart haben. Ein bisschen Lehrgeld muss man wohl immer zahlen. Meine eigenen Kinder würde ich mit übertriebenen Stundensätzen wie in dem Beispiel mit dem Rasenmähen auch gerne fördern. Aktuell sind sie noch etwas klein für Taschengeld. Als Kind habe ich Zeitungen ausgetragen und KFZs von der Familie und dem ein- oder anderen Nachbarn gewaschen. Für einen Zeitraum von einem Jahr habe ich oft an Wochenenden für ein paar Stunden Lagerhallen mit Freunden leer geräumt. Das hat auch trotz harter Arbeit Spass gemacht. Ich habe in einer Pizzeria gearbeitet und konnte so mit einem fremden KFZ meine Freude am Autofahren genießen. Neben dem Lohn gab es noch ausreichend Kost und die Atmosphäre war meistens sehr gut. Der Job hat richtig Spaß gemacht. Daher hatte ich ihn auch während der Bundeswehrzeit am Wochenende weitergemacht und auch während dem Studium. Über den Zeitraum meines Studiums habe ich einen Job in einer Softwarefirma gefunden und dort parallel zur Pizzeria gearbeitet. So mancher Kollege hat sich gewundert, dass ich trotz meines neuen Jobs in dem akademischeren Umfeld weiterhin in der Pizzeria gearbeitet habe. Was ist daran so lange es Spaß macht? Bei der Softwarefirma gab es die Möglichkeit einen Teil seines Gehaltes in vermögenswirksame Leistungen zu stecken. Ich muss heute noch schmunzeln, wenn ich mich an das Gesicht des Prokuristen erinnere als ich in VWL eingestiegen bin. Dreimal dürft Ihr raten mit welchem Prozentsatz. Wenn mich eine Sache überzeugt stehe ich zu 100% dahinter ;-). Schön fand ich auch, dass ich den Satz bis zum Ende meiner Tätigkeit (über Jahre) beibehalten habe. Ich habe kein Bafög erhalten. Ich hätte mein erspartes Geld im Vorfeld in Sachwerte wie ein KFZ „investieren“ müssen. Das wurde mir an irgendeiner Stelle vorgeschlagen, unglaublich.

    Ich habe in meiner Jugend auch zu viel Geld in Diskotheken verprasst, am morgen danach, oder manchmal auch im direkten Anschluss wurde ich dann aber wieder beim Zeitungsaustragen geerdet und konnte davon träumen Millionär zu werden…

    Im Nachhinein fand ich das Zeitungsaustragen sehr prägend. Es ist verbindlich, harte Arbeit über einen Zeitraum von ca 2-3h (schnell und organisiert). Man muss es in allen Wetterlagen und sonstigen Widrigkeiten durchführen. Hier hat mich meine Familie unterstützt. Als ich einmal verletzt war hat meine Familie die Zeitungen ausgetragen. Notwendig wäre das natürlich nicht gewesen. Aber ich hatte einen Vertrag abgeschlossen und der wird erfüllt. Das wurde mir schon als Kind beigebracht. Dafür bin ich besonders dankbar.

     

  3. steve

    Die Story liest sich traumhaft, da fehlt mir aber wieviele Stunden arbeitet er im Monat um den Stundenlohn auszurechnen. Desweiteren bleibt natürlich die Frage mit der Steuer. 2500 Dollar netto im Monat ist schon ne Hausnummer da könnte er noch Hunde ausführen und Autos waschen das wär mehr als genug. Für mich bleiben hier ein paar grosse Fragezeichen.

    Gruß Steve

  4. springer

    Ich habe damals auch 25€ und ca. 10€ Süßigkeiten bekommen für eine halbe Stunde rasenmähen – aber so viele alte Frauen gabs nicht, und mehr als 1x die Woche durfte ich auch nicht mähen.

    Btw. auch diese Geschichte ist wieder eine Übertreibung. Der Junge wird mit Sicherheit keine 30h/w rasenmähen. (Schule? Freunde?)

     

    btw. ist der Kleine ein Krimineller der keine Steuern zahlt?

  5. felixberlin

    ich frage mich bei solchen geschichten immer wie viel wahrheit da dran ist.

    um auf solche summen zu kommen, muss er vermutlich vollzeit rasen mähen.

    schule dürfte da sicher zu kurz kommen und ob das der staat so zulässt – glaube ich eher nicht.

    zudem kommt die steuerliche frage dazu.

    läuft das alles korrekt ab – oder darf er eines tages hinter gittern, wegen steuerhinterziehung und muss die ganze kohle wieder abdrücken?

    aber die grundeinstellung, die dieser beitrag vermitteln soll finde ich gut.

    ich habe auch früh angefangen zu arbeiten (werbung ausgetragen etc.) und werde das meinen kindern auch nahelegen.

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Kiev

    Danke für den Kommentar. Ich entdecke mich da zum Teil wieder. Ich hab als Schüler gerne bei McDonalds in der Pause das Gratis-Essen verspeist (es gab bis zu einem bestimmten Betrag freies Essen, ich bereitete meine Burger selbst am Grill zu, lecker). Das Zeitunsgaustragen ist gewiss hart bei Wind und Wetter, aber auch gesund. Ich fuhr mit dem Rad tonnenweise Zeitungen aus.

     

    @ felixberlin

    Die Story mit dem Schüler scheint wahr zu sein. Denn bei Reddit hat sich eine weitere Person gemeldet, die die Geschäftstüchtigkeit des Schülers bestätigt hat (siehe oben 2 Links). Dann hast Du also 2 Quellen schon mal. Außerdem putzt er das Haus von außen mit einem Hochdruckreiniger für 150 Dollar. Wie er das steuerlich macht, keine Ahnung. Darum ging es in dem Bericht nicht. (Die Steuer ist in den USA übrigens gering.)

  7. Julia (Finanzblogleserin)

    Ferien- oder Nebenjobs während Schule und Studium sind nicht nur aus finanzieller Sicht gut. Ich habe da auch eine Menge über den Arbeitsalltag, über Menschen und über mich selbst gelernt. Außerdem habe ich Bierzapfen bzw. -ausschenken gelernt, kenne seit meinem Ferienjob im Obst- und Gemüseladen viele Apfel- und Salatsorten und exotische Früchte, weiß wie man reifes Obst erkennt und so weiter.

    Zudem habe ich etliche Anekdoten im Kopf aus dieser Zeit, kuriose und schöne Erlebnisse. Ich war im laufe meiner Schul- und Studienzeit in dieser Reihenfolge: Putzfrau (Büroräume, easy), Barmaid, Obst- und Gemüseverkäuferin, Kellnerin, Messehostess, Sekretärin und Callcenter-Agentin. Dazu kommen noch ein paar Praktika.

    Wenn ich heute den Nachwuchs von Freunden sehe, da ist nix mehr mit Ferienjob. Der Große hatte überlegt einen Ferienjob anzunehmen um sich den Führerschein zu finanzieren. Zum 18. Geburtstag schenkte ihm die Oma irgendein Sparbuch auf das sie jahrelang Geld eingezahlt hatte – da war dann keine Rede mehr vom Ferienjob. Er und sein jüngerer Bruder verdienen wohl immer mal wieder Geld mit irgendwelchen Online-Sachen (World of Warcraft Serverbetrieb, Programmierung von kleinen Dingen und pures Glück beim Kaufen und später teuerer Verkaufen von irgendwelchen Online-Spiele-Gimmicks). Sicher auch nicht schlecht, aber wie anstrengend oder auch langweilig so ein Arbeitstag sein kann das lernen sie dabei nicht.

  8. A.

    Sehr geschäftstüchtig, das macht einem ja fast schon Angst 😉 Ich bin leider das genaue Gegenteil, Typ Konsumidiot, ich habe immer alles ausgegeben, habe auch nie viel verdient – alle meineFreunde hatten immer ein paar Hunderter mehr im Monat, auch schon zu DM-Zeiten.

    Jetzt bin ich über 50 und immer pleite, echt peinlich. Ist mir noch zu helfen? *lach

    Ich wohne auf 24 qm, kein Auto, niemals Urlaub, dafür viel Weiterbildungen (die kosten natürlich) um die Rente aufzubessern, man bekommt ja kaum etwas.

    Habe 15 Jahre lang geraucht, das war schon übel. Auch Bafög zurückzahlen…das waren ein paar Tausender. Und ich hatte das Studium abgebrochen, war das falsche. Insofern hat es mein Einkommen nicht erhöht.

    Puh. Also ich kann nur jedem raten, seid schlauer als ich, spart! Für mich ist es ja fast schon zu spät 🙁

  9. Erfolgsmaschine

    Wenn die Geschichte war ist, dann ist es eine super Sache für einen 15 Jährigen. Ich hatte als 16 Jähriger auch verschiedene Ferienjobs angenommen, jedoch kam ich nie auf solche Beträge, da ich es nur ein paar Wochen ausführen konnte.

    Gruss Fabian

  10. Matthias

    Frühe Sparsamkeit ist sicherlich hübsch und gut, aber Kinder sollten meiner Meinung nach primär Kinder sein (dürfen) und das heißt insbesondere spielen und lernen. Nebenher kann man gerne etwas Geld verdienen und etwas über Investieren lernen, aber um auf das Einkommen zu kommen ist ein Zeiteinsatz nötig, der die Kindheit mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit zu kurz kommen lässt.

    Bestimmte Dinge kann man später (auch mit Geld) nicht zurückholen. Wenn ich jetzt, wo meine Kinder klein sind, immer nur arbeite, um schnell finanziell frei zu werden, werde ich wahrscheinlich irgendwann feststellen, dass meine Kinder groß sind und mich nicht mehr brauchen.

    Wenn ich dann ankomme mit „Jetzt bin ich finanziell frei, jetzt habe ich Zeit für Dich!“ ist die Antwort wahrscheinlich nicht unbedingt „Hurra“. Sehr gelungen finde ich in diesem Zusammenhang das Lied Cats in the Craddle, unter anderem in der Version von Johnny Cash oder wer es mag auch Ugly Kid Joe. Sollte man sich mal zu Gemüte führen.

    Und so könnte auch dieser Kandidat bei finanzieller Unabhängigkeit mit 24 feststellen, dass ihm ein paar ganz entscheidende Jahre und entscheidende Erfahrungen fehlen, die man nicht einfach nachholen kann.

    Es geht, wie so oft, um Prioritäten und Balance.

    Gruß
    Matthias

  11. Ralf

    Ich halte diese Geschichte selbst unter Berücksichtigung amerikanischer Verhältnisse für wenig glaubwürdig. Er müsste ja an 300 Tagen im Jahr täglich um die 100 € verdient haben um diesen Betrag zu erreichen. Parallel zur Schule, Lernen etc.

    Noch dazu dürfte die Gartenarbeit je nach Jahreszeit (Winter) auch mal weniger gefragt sein. Und auch noch relativ hohe Stundenlöhne bekommen von 20-25 Dollar die Stunde. Das würden in D die wenigsten zahlen und dafür selber mähen. Oder eine Firma beauftragen. Da gibt es bestimmt genug günstige Konkurrenz.

     

  12. Skywalker

    Heute kracht es im Depot… Usa aktien geben nach und der Dollar fällt… So 2000 EUR an einem Tag weniger hätte ich früher nicht ausgehalten… Dank Tim halte ich heutzutage durch!

  13. steve

    @A. Du bist auf den richtigen Weg bescheidenes Leben und allein das Rauchen aufgeben verdient ein sonderlob.

    Gruß Steve

  14. Fit und Gesund

    und ich hoffe und bete dass der Goldpreis weiter fällt…..    🙂

    zu dem Artikel, weiss man ob das Kind das tatsächlich freiwillig macht? muss das Kind damit evtl. sogar seine Familie unterstützen? für mich keine schöne Geschichte, ein Kind soll spielen oder lernen, aber nicht dermassen malochen müssen. Ich habe nix gegen angemessene Hilfsarbeiten oder Ferienjobs, aber das hier ist einfach too much…

  15. Mattoc

    Ja Skywalker, das mit dem Wechselkurs ist wirklich interessant. Wenn das Euro/USD-Verhältnis mal wieder Richtung 1,50 geht, ist das auch ein Crash für das Depot in Euro. Das unterschätzen viele. Langfristig wird es sich ausgleichen.

  16. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Skywalker

    Danke. Ich hab das alles von Warren Buffett gelernt. Er sagt ja, investiere Dekaden lang in die US-Wirtschaft. Stur und stetig. Und Du wirst herrlich verdienen. Schwankungen sind zu ertragen. Kurs-Prognosen fürs nächste Quartal/Jahr sind Unfug. Das weiß niemand genau.

  17. Ex-Studentin

    Bei uns gab es leider auch nicht so viele Rasen. Die Leute haben alles selbst gemacht. Bei uns gab es nur einen Informatiker, für den meine Brüder Rasen gemäht / Schnee geschippt haben. Ich habe Nachhilfe gegeben, wodurch ich 25-40€ mehr im Monat hatte. Im Nachhinein hatte ich viel Glück, dass ich während des Abis meinen Führerschein gemacht habe, finanziert durch Großeltern und Praktikum vorm Studium. Im Studium hätte ich dafür keinen Nerv gehabt.

    @A.

    Konntest du beruflich mittlerweile Fuß fassen? Um mit dem Sparen anzufangen, ist es nie zu spät.

    @Julia

    Respekt, dass du bereits in jungen Jahren so viel ausprobiert hast. Erfahrung sammeln schadet nie.

  18. vonaufdenboden

    Ich hatte auch mit 15 einen Fereinjob für 6 Wochen. Den Lohn habe ich damals am Ende in bar ausbezahlt bekommen und gemeinsam mit meinen vier Freunden in einer Nacht verpulvert.

    Es war toll!

    vonaufdenboden

  19. Mr. Pino Cavallo

    @ Tim (und Community)

    Bei dem Artikel musste ich sofort an dich denken.

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-06/chile-neoliberalismus-armutsgrenze-wirtschaft-reichtum/komplettansicht

    Es geht um die perversen Auswüchse der Konsum- und Kapitalgesellschaft in Chile. Leute verschulden sich. Mit der einen Kreditkarte werden die Schulden der anderen bezahlt. Ein Teufelskreis.

    Noch dramatischer ist der folgende Artikel, der einen Zusammenhang zwischen einem hemmungslosen Kapitalismus/Konsumgesellschaft und der Selbstmordrate in Chile darstellt.

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=38841

    Wir möchten uns diesem Konsum-Terror nicht hingeben! Weniger ist mehr. Lieber sparen wir unser Geld und lassen es für uns arbeiten. Das nimmt uns den Leistungsdruck und lässt uns entspannter nach vorne blicken.

     

     

     

  20. O.T.

    @Mr. Pino Cavallo

    Da sieht man mal wieder was aus einem 3.Welt-Land wird, wenn man es ein wenig kapitalistischer macht. Schon haben Alle Wohnungen und Riesenautos – und viel zu viel zum Leben. Ach‘ welche Schande!

    Das Gegenbeispiel ist, das erdölreichste Land der Welt, Venezuela. Innerhalb von 15 Jahren Sozialismus gibt es weder Klopapier noch Nahrungsmittel in Supermärkten zu kaufen. Bürgerkrieg herrscht auf den Straßen, während sich die Parteibonzen in ihren Villen verbarrikadieren und auf ihre Gegner schießen lassen.

  21. Mr. Pino Cavallo

    @ O.T.

    Schwarz-Weiß-Malerei bringt niemandem was. Ich kritisiere nicht den Kapitalismus im Allgemeinen, sehr wohl aber die Exzesse innerhalb des Systems. In einer Gesellschaft, in der alles nur noch auf Leistung und Konsum basiert, in der alles nur noch nach seinem ökomischen Wert gemessen wird, würde ich nicht leben wollen…

     

  22. O.T.

    Geld ist das einzig objektive Kriterium das es unter „fremden“ nicht bekannten Menschen im Wirtschaftsleben gibt. Auch auf Dinge kann man das wunderbar anwenden. Preisgünstige Dinge wurden „effektiver“ produziert als die teuren Dinge. Weniger Ressourcenverbrauch – daher kostengünstiger.

    Ich als Chef stelle prinzipiell nur Mitarbeiter ein, die mich nicht mehr kosten als sie einbringen. Habe ich die Wahl zwischen zwei Mitarbeitern mit gleicher Qualifikation nehmen ich den günstigeren. Es ist mir egal ob Mann, Frau, Pickel im Gesicht oder Supermodel.

    Das schöne an den Auswüchsen des Kapitalismus ist, das jeder leben kann wie er will. Willst du einen SUV – kauf dir einen! Willst du Flohmarktklamotten – kauf dir welche, und spare dein Geld! Bist du ein Gutmensch dann spende Geld – und prahle damit, oder besser noch – zieh‘ nach Venezuela.

    Dieses Bessermenschengelabere geht mir gehörig auf den Geist!

  23. Mr. Pino Cavallo

    @ O.T.

    „Bist du ein Gutmensch dann spende Geld – und prahle damit, oder besser noch – zieh‘ nach Venezuela.“

    „Dieses Bessermenschengelabere geht mir gehörig auf den Geist!“

     

    –> einfach nur ekelhaft!

  24. O.T.

    @Mr. Pino Cavallo

    Ist schon fast Nazi, oder?

    Wenn nicht Nazi, dann die falsche Gesinnung, sowas ekelhaftes …

  25. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mr. Pino Cavallo

    Danke für den Link. Das ist schon traurig, was da abgeht.

    Ja, diese Angeberei ist total bescheuert. Sie ist ein Teufelskreis in die Schulden und Unzufriedenheit.

    Allein schon der Autokauf auf Pump ist so etwas von doof. Die Leute schaden sich nur selbst. Sie tauschen ihr Leben für Plunder ein. Mir ist meine Zeit zu schade dafür. Ich möchte nicht für polierte Nobelautos und Markenkleidung bis ins hohe Alter arbeiten müssen. Da hab ich lieber kein Auto und koche selbst. Ich brauche keine Putzfrau und keine große Wohnung.

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