Nebenjob: Soll ich die Hunde von den Nachbarn ausführen oder soll ich einfach mehr sparen? Sparen ist der beste Nebenjob


New York, 9. März 2017

Ich erwische mich manchmal beim Motzen. Unglaublich. Ich bin auf einem hohen Niveau und erwische mich beim Meckern. Das ist nicht gut. Ich muss mich dann daran erinnern, wie gut es mir geht. Viele Menschen lieben es, sich dauernd zu beschweren. Es ist deren Hauptbeschäftigung. Meine soll es nicht werden. Versprochen!

Ich bin am Überlegen, ob ich nicht die Hunde ausführen soll. Ich bekomme so mehr Bewegung. Habe einen neuen Freund für eine Zeit. Einerseits wird das gut bezahlt, pro Hund und pro Walk gibt es 15 Dollar. Andererseits ist „der beste Nebenjob einfach kein Geld auszugeben“. Mmmmmm. Was soll ich tun?

Mit so vielen Hunden werdet Ihr mich bestimmt nicht in New York sehen:

Am einfachsten war das Geldverdienen, als die Börse 2008/09 bebte. Ich sammelte amerikanische Blue Chips ein, die ausgebombt waren. Eine nach der anderen. Citi, Bank of America, Berkshire, Chevron und andere. Ich fuhr mit dem LKW vor und lud die Aktien auf. Ich gab jeden Cent, den ich übrig hatte, für Aktien aus. Ich beschleunigte so meine finanzielle Freiheit.

Ich kam mit dem LKW und lud so viele Aktien auf, wie ich kaufen konnte:

Ich besitze noch immer diese Aktien. Wenn ich darüber nachdenke, bin ich stolz auf mich. Ich behalte meine Aktien ewig. Ich habe daneben Immobilien. So federe ich das Risiko ab. Anleihen besitze ich keine. Das macht für mich keinen Sinn. Immer, wenn ich etwas Geld übrig habe, kaufe ich weitere Aktien hinzu und setze meine Hypothekentilgung fort. Ich ändere nichts an meiner Strategie, auch wenn die Wall Street von Allzeithoch zu Allzeithoch eilt.

Am besten sind im langen Schnitt Aktien, sie sind rentierlicher als Immobilien. Immobilien kosten immer Geld, sie sind nie kostenlos. Insofern ist es ratsam einfach den Schmerz in einer Börsenkorrektur auszusitzen. Im Schnitt korrigiert die Börse ein Mal im Jahr um 10 bis 19 Prozent. Zu einem Crash (minus 20 Prozent und mehr) kommt es seltener. Es ist nicht einfach zu ertragen. Am besten sitzt Du so etwas aus und nutzt die günstigen Kurse zum Aufstocken.

Nur wer den Schmerz aushalten kann, wird langfristig belohnt. Der Schmerz gehört zur Börse dazu. Ohne Schreckmomente wirst Du nie ein Vermögen mit Aktien aufbauen können.

Das Erfolgsrezept für die finanzielle Freiheit ist recht schnell erklärt: Gebe im Job Gas. Engagiere Dich. Versuche Dein Einkommen zu erhöhen. Gleichzeitig solltest Du Deine Sparquote ausbauen. (Es kommt letztendlich nur auf Deine Sparquote an. Was nutzt Dir Dein hohes Gehalt, wenn Du es komplett verpulverst?) Koche zuhause. Heute gab es Süßkartoffel, Erbsen und andere Früchte und Supergemüsesorten. Verzichte auf Restaurants.

Erst war ich im Supermarkt. Lecker.

Süßkartoffel sind sehr gesund.

Ich habe das dann alles gemischt. Erbsen, Brokkoli, viele Gewürze, Süßkartoffel usw.

Lecker. Ok, ich brauche noch ein paar Kochkurse.

Wohne günstig. Ich lebte in WGs. Verzichte auf teure Tiere (keine Rennpferde oder so etwas). Kaufe nicht ständig neue Elektronik (iPhone, Tablets….). Es muss nicht immer das neueste Modell sein. Fahre ein altes Auto. Oder verzichte ganz auf ein Auto. Verzichte auf Konsumschulden. Tilge, so schnell Du kannst, Schulden aller Art. Menschen zahlen ihr Leben lang Kreditzinsen, sie wissen gar nicht, wie es sich anfühlt, Habenzinsen jeden Tag zu erhalten. Ist Deine Sparquote hoch, investiere steuer- und gebührenschonend. ETFs bieten sich hierfür an. Lass die Zeit wirken. Habe Geduld. Der Zinseszins wirkt erst so richtig mit den Dekaden.

Zum Schluss möchte ich noch ein ganz anderes Thema anschneiden. Ich reise häufiger in den kommenden sechs Monaten. Viele haben mich gefragt, ob die Möglichkeit für ein persönliches Kennenlernen besteht. Um so ein Treffen zu organisieren, wäre es hilfreich zu wissen, wie viele von Euch grundsätzlich Interesse haben.

Sobald ich mehr weiß über meine Reise, gebe ich Euch Bescheid.

Bitte füllt das Formular aus:

https://www.surveymonkey.com/r/YH75NM8

Gerne mit Euren Initialen/Phantasienamen, sofern Ihr Interesse an einem Treffen mit Gleichgesinnten habt: Sparsame, Minimalisten, Value Anleger, Buffett-Fans, ETF-Sparer, Langfristanleger, finanzielle Freie oder solche, die es werden wollen…

Mögliche Orte sind: Mannheim, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Köln/Bonn, Florenz, Genf, Rom oder New York. Keine Sorge: Ich möchte niemanden ein Abo oder unnötige Heizdecken verkaufen. Es geht nur um einen Erfahrungsaustausch.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Nebenjob: Soll ich die Hunde von den Nachbarn ausführen oder soll ich einfach mehr sparen? Sparen ist der beste Nebenjob

  1. vonaufdenboden

    Hi Tim, die Idee sich mit Gleichgesinnten zu treffen finde ich ausgezeichnet. Ein kleines Cautauqua!

    Da bin ich dabei, wenn das timing passt. Man findet im Bekanntenkreis ohnehin kaum jemanden, den das Thema FU interresiert.

    vonaufdenboden

     

  2. Rainer ZufallRainer Zufall

    Hallo Tim, prima Idee. Ich trage mich mal für Mannheim ein. Vielleicht klappt’s ja terminlich.

  3. Dave

    Hi,

    ein persönlicher Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten zum Thema FU wäre großartig.

    Ich kenne auch niemanden im Bekanntenkreis, der sich dafür interessiert. Wenn ich von meinem Ziel der FU berichte oder das Thema Sparen und Aktien anspreche, werde ich belächelt. Da kommen Sprüche wie „Jetzt fängst du schon wieder mit dem Mist an.“

    Aber das motiviert mich um so mehr weiter Vollgas zu geben. Ich habe mir auch schon die Frage gestellt, ob ich mir noch einen Nebenjob suchen soll, trotz meines recht guten Einkommens und einer Sparrate von aktuell 45%.  Leider habe ich noch nichts (zeitlich) passendes gefunden und mich würde mal interessieren, was die anderen Leser dazu meinen oder berichten können. Wie sieht es im Online-Bereich aus, zeitlich wäre man da ja sehr flexibel..

    Grüße Dave

     

     

     

  4. Jan

    Hallo Tim,

    ja, du machst es richtig. Erfreue dich des Lebens! In Schwaben sagt man zu solchen ewigen unzufriedenen Menschen „Bruddler“. Als Süddeutscher kennst du vermutlich diese traurigen Gestalten die sich nicht zufrieden geben können und dem anderen nicht die Butter auf dem Brot gönnen. Ewig unzufrieden und meckernd suchen sie ihr Glück, finden es aber nicht. Da sie allseits negativ und selbstsüchtig auf ihr Umfeld reagieren bekommen sie genau dieses von ihrem Umfeld wieder zurück. Glücklich sein ist in erster Linie wichtiger als „reich“ sein. Oftmals hilft zwar das eine dem anderen es ist aber keine feste konstante Proportionalität. Nur wer glücklich und optimistisch durchs Leben geht dem hilft auch finanzielle Freiheit. Wer ein andauernd unglücklicher Tropf ist, der wird sich auch nicht an der finanziellen Freiheit erfreuen können. Vielleicht mal ein paar Tage. Aber nicht dauerhaft.

    Ein Treffen finde ich sehr interessant. Ich wäre gerne dabei. Wie, keine Heizdecken? Na dann muss ich die mitbringen! Da ich in der Finanzbranche arbeite, erwartet das mein Umfeld sowieso von mir. Und das obwohl ich nichts verkaufe. Naja, ist der Ruf erst ruiniert…. Ich bitte dich, dass du in die Umfrage noch die Körpergröße aufnimmst. Dann kann ich gleich die richtige Länge der Heizdecken vorbestellen. 😀 😉

    Schöne Grüße
    Jan, der noch nie die letzten 10 Jahre an einer Provision etwas verdient hat.

  5. StefanStefan

     

    Für jeden „Walk“ und jeden Hund gibt es 15 $ ?! Das ist ja unglaublich.

    Sofern du dir da keine dauerhaften Verpflichtungen einhandelst würde ich das an deiner Stelle machen 😉 Und sei es nur als „Erfahrung“.

    Wobei ich finde, dass eine Großstadt wie New York gänzlich ungeeignet ist für die Hundehaltung. Das ist einfach nicht artgerecht, da kann mir einer sagen was er will. Zuviel Beton, zuwenig Grünflächen.

     

    Tim, deine Lebensweise wäre übrigens perfekt geeignet um als Perpetual Traveller zu leben und gar keine Steuern auf dein Einkommen zu zahlen. Du sagst ja du brauchst nur einen Laptob und reist auch sehr viel…

    https://staatenlos.ch/

    Musst du dir mal anschauen.

    Treffen fände ich auch interessant. Wäre für Mannheim oder notfalls auch Frankfurt.

     

  6. Kall

    Bonjour Tim und alle Anderen,

    ich finde die Idee des Gedankenaustausches sehr gut und würde ihn in Frankfurt gerne umsetzen. Zumal es sicherlich auch ganz interessant ist, kontrovers zu debattieren. Bekanntlich führen ja einige Wege nach Rom. Und man kann von anderen lernen. Ich habe mich mal eingetragen.

    Tim, was ich nicht ganz verstehe: Du schreibst häufig, dass du die finanzielle Freiheit bereits erreicht hast. Die Dividenden reichten aus. Gleichzeitig schreibst du, dass du investierst. Wie geht das zusammen?

    Lebst du von den Dividenden plus deinen Artikeln und was übrig bleibt wird reinvestiert? Oder habe ich etwas falsch verstanden?

    Einen anderen Widerspruch meine ich zu erkennen. In der Finanzkrise „bist du mit dem LKW“ vorgefahren und hast wie wild Aktien gekauft. Das war mutig und offensichtlich richtig. Gleichzeitig schreibst du, dass du im Sommer und Winter immer Aktien kaufst. Wo kam denn in der Krise das zusätzliche Geld her? Oder war das die „normale“ Investitionsquote, die sich in der Zeit besonders gelohnt hat?

    Beste Grüße über den Teich

  7. Heiko A.

    Hallo Tim,

     

    das mit dem Treffen ist eine super Idee. Für mich wäre Frankfurt eine Option.

     

    Viele Grüße

    Heiko

  8. Finanziell Frei mit 30 - Dominik

    Hallo Tim,

    ein Austausch zwischen Gleichgesinnten macht immer sehr viel Spaß. Ich habe gestern erst einen Artikel veröffentlicht, welchen großen Einfluss das Umfeld (http://finanziell-frei-mit-30.de/der-einfluss-des-umfelds/) auf uns hat und möchte mich daher auch mehr mit finanziell interessierten Menschen unterhalten. Frankfurt ist etwas weit weg von mir aus, doch immer noch besser als New York. Mal gucken, ob ich dort Zeit habe und kommen kann.

    Zur Zeit plane ich mit Felix vom Finanzblogroll in Gelsenkirchen im Ruhrgebiet für den Sommer ein Treffen. Wenn Interesse besteht, könnt ihr euch gerne per E-Mail an mich wenden oder unter meinem letzten Beitrag auf meinem Blog kommentieren.

     

    Schöne Grüße

    Dominik

  9. Mark85Mark85

    Zur Eingangsfrage: Wenn es dir Freude bereitet, würde ich es machen. Ansonsten: Du befindest dich in der wunderbaren Situation, dass du nicht nur finanziell frei bist, sondern sogar noch eine hohe Sparquote vorzuweisen hast. Nennen wir es die 200-prozentige finanzielle Freiheit bei deiner momentanen Sparquote. Habe ich es richtig in Erinnerung, dass sie ungefähr bei 50 Prozent liegt?

    So gesehen bist du zumindest nicht auf weitere aktive Einnahmequellen angewiesen, dein jetziges Vermögen vermehrt sich ohne weiteres Zutun bereits automatisch. Ich kenne aber deine weiteren finanziellen Ziele nicht. Wie wichtig ist es dir, weiteres Geld an Land zu ziehen? Da du keinem Druck unterliegst, kannst du dir für diese Entscheidung alle Zeit der Welt nehmen. Alles kann, nichts muss. 😉

    Ich befinde mich in der gleichen Situation und habe mich gegen die Aufnahme einer Erwerbsarbeit entschieden. Sollte mir irgendwann mal zu langweilig werden, würde ich ein Ehrenamt annehmen. Weitere aktive Geldvermehrung steht bei mir nicht mehr im Vordergrund.

    Zum LKW-Fahrer: Respekt! Wenn ich etwas nicht gut beherrsche, dann ist es rückwärs einzuparken. Kann der Fahrer mir Nachhilfestunden geben?  😀

  10. Babbl

    Hi Freunde,

    gab es hier nicht viele, die Marine Harvest auf Ihre Watchlist genommen hatten?

    Was denkt ihr, der Kurs hatte einen leichten Rücksetzer, gute Chance für einen Einstieg?

     

    VG

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ vonaufdenboden

    Danke für die Rückmeldung. Prima.

     

    @ Rainer Zufall

    Prima. Mannheim ist meine Heimat. Das geht easy.

     

    @ Jan

    Du hast ja Erfahrung. Kannst Du mir helfen mit der Bestellannahme der Heizdecken? Ich gebe Dir einen 30%-Anteil ab. (Hahaha)

     

    @ Stefan

    Ja, die Walker kassieren 15 Dollar je Hund. Ich sehe als eine Frau im Aufzug, sie hat 3 Hunde auf einen Schlag mit. Da kommt einiges zusammen. Vor allem ist es gesund und friedvoll in der Natur zu sein (so lange die Hunde sich nicht streiten).

     

    @ Dominik

    Ich wünsche Dir viel Erfolg mit Eurem Treffen in Gelsenkirchen. Du hast übrigens einen spannenden Blog.

     

    @ Kall

    Ich habe die FU erreicht. Die Dividenden und Mieteinnahmen reichen knapp aus. Ich liebe meinen Job. Deshalb arbeite ich als freier Journalist weiter.

    Das mit dem LKW ist eine Metapher. Ich habe alles, was ich damals während des Crashs verfügbar hatte, in Aktien investiert. Das waren Cashbestände, Notreserve, monatliche Einnahmen, mein Einkommen, Dividenden. Ich las damals Warren Buffetts positiven Gastbeitrag in der „New York Times“. Das hat mich bestärkt:

    http://www.nytimes.com/2008/10/17/opinion/17buffett.html

     

    @ Mark85

    Stimmt. Ich brauche den Job mit den Hunden nicht. Ich finde ihn aber kultig. Hier war ein Mann im Haus (um die 50 Jahre alt), der war jeden Tag Dogwalker. Er gab den Job auf und die Leute fragten, wer sich jetzt um die Hunde kümmert. Deshalb habe ich überlegt, ob ich das machen soll.

    Zum LKW im Video: Hoffen wir, dass der Kollege vom Fahrer, der ihn einwinken wollte, schnell zur Seite gesprungen ist.
     

    @ all
    Danke an alle Umfrageteilnehmer. Super! Ich lasse das ein paar Tage laufen. Und werte das dann aus. Ich gebe Euch Bescheid über die Pläne.

  12. Frank

    Werde jetzt bei meinem Dealer eine Verkostung machen und einen Whisky besorgen mit dem ich dann auf euch anstoße.

    Grüße aus München

  13. pommes

    @tim, ich mag diese Beiträge!

    Wie sagst du immer so schön: „Geben Sie im Job gas.“, also geb gas mit den Hunden ;-). Wenn du eh gerne spazieren gehst, wieso nicht! Oder schreib ein Kochbuch oder mach beides!

    Viele Grüße Pommes

  14. Kall

    Bonjour Tim,

    danke für deine Antwort. Dann habe ich alles richtig verstanden. Eine kleine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen. Gemüse, Obst, Reis usw. sind ja alles gesunde Sachen. Alles zusammen zu werfen, nicht ganz. Beim kulinarischen Genuss (der kann durchaus minimalistisch sein-nichts mundet mehr als ein schöner, einfacher Dorat aus dem Backofen) hast du durchaus Nachholbedarf.

    Wenn du in Frankfurt bist, sollte sich die Runde in der Kleinmarkthalle treffen.

    Salut

  15. Strassenpunk

    @tim

    Die Tiere, die du erwähnt hast, sind Eigentum der Mutter Natur!

    Dazu gehört noch die radikale Reduktion der persönlichen Lebenshaltungskosten.

    Auch Lebenshaltungskosten der Einwanderungsländer spielen eine gute Rolle!

    http://bit.ly/2m7n67I

    https://staatenlos.ch/chancen-in-guatemala-interview-mit-dr-christopher-lingle/

    Zur Erinnerung an Mazzi aus Dubai:

    http://bit.ly/2m4ASqZ

    Wer es schafft, als radikaler Strassenpunk die Extreme der Minimalismus zu überstehen, wird am Ende mit massig Vermögen belohnt werden, stimmt’s?

  16. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Kall

    Danke für den Vorschlag in Frankfurt.

     

    @ Strassenpunk

    Die meisten Menschen wollen nicht ihre Kosten runterfahren. Sie wollen immer mehr Zeug besitzen. Sie denken, der Plunder macht sie glücklich. Dabei ist das Gegenteil der Fall. (Muss jeder selbst wissen, was einem wichtiger ist: Freiheit oder Plunder.)

  17. steve

    Hallo Tim,
    ich lese deinen Blog noch nicht so lange durch dein Archiv bin ich aber relativ umfassend informiert. Dafür danke, über jetzt 10 Jahre immer wieder deine Kernpunkte interessant zu verpacken ist schon eine super Leistung. Ich bin auf dich über finznachrichten.de aufmerksam geworden, da bist du öfter der am meisten gelesene Artikel, was ja auch was heissen will. Ich möchte aber gern einen deiner Fixpunkte rausgreifen, dee heißt keine Schulden kein spekulieren auf Kredit, dem kann ich zustimmen. Kann aber bei dir die Ausnahme entdecken, wenn ich es richtig zusammenpuzzle hast du eine Hypothek, die du in der Finanzkrise aufgenommen hast, die belastet dich nicht und du zahlst so schnell wie möglich zurück, zusätzlich sind die Mieteinahmen höher als die Belastung. Ist also gut gelaufen, aber war und ist eine Spekulation auf Kredit. Das würde ich gerne im Zusammenhang mit der Anfrage des Studenten sehen, der vor kurzen gefragt hat ob er einen Kredit aufnehmen soll, um an der Börse zu investieren.

    Gruß steve

  18. MattySpaghetti

    Hi Tim,

    wenn dich deine Reise wirklich nach Köln führt sag doch bitte Bescheid. Man könnte ja was essen gehen. Warst du schon mal in einem vegetarischen Burgerladen?

    Grüße, Spaghetti

  19. Ralf

    Ein Austausch wäre prima!

    Für mich stellt sich aber bzgl. sparen und anlegen immer mehr eine grundsätzliche Frage die vor Jahren noch undenkbar war:

    Wie sicher sind meine Ersparnisse und Anlagen in Deutschland in Zukunft noch vor staatlichen Zugriffen (direkt oder indirekt mittels hoher Besteuerung)?

    Angesichts massiv wachsender Ausgaben wie exemplarisch in diesem Artikel aus meiner Sicht ein zusätzliches Risiko für alle Anleger. Irgendwo her muss die ganze Kohle ja kommen, oder?

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article162720105/Fluechtlingskosten-uebersteigen-Marke-von-20-000-000-000-Euro.html

  20. Dave

    @all

    Vielen Dank für euer Feedback.

    @Ralf

    Ich kann dir sagen wo die Kohle herkommt. Aus dem Ausland. Die Ausländer zahlen die Zeche. Damit in Deutschland die privaten Haushalte, die Unternehmen und der Staat sparen können.

    Die Schulden der Welt sind immer NULL, wo soll die Welt sich auch verschulden? Wenn gespart wird, müssen immer auch Schulden gemacht werden (Finanzierungssalden).

    Wir exportieren unsere Arbeitslosigkeit, wir exportieren unsere Schulden und wir akzeptieren Lohndumping durch den Staat (Agenda2010, Hartz4), wir verzerren/manipulieren den Wettbewerb.

    In einer Währungsunion (Eurozone) einigt man sich eben auf eine gemeinsame Inflation und eine gemeinsame Notenbank. Und die Inflation kommt nicht von der Geldmenge (seht euch nur das verzeifelte Quantifying Easing von Mario Draghi an) sondern von den Löhnen im Verhältnis zur Produktivität.

    Wacht endlich auf, oder

    Gute Nacht Europa, der letzte macht bitte das Licht aus!

     

  21. Lad

    Wir treffen uns am Samstag 25. März 2017 um 10.00 Uhr im MOC München, Lilienthalallee 40, Atrium 3, Raum C 117, bei dem 30-minutigen Vortrag  von Thomas Portig : “Erfolgreich anlegen in die weltweit besten Aktien mit Dividendenzahlung“. Dieser Vortrag wird um 13.00 Uhr im C 117 wiederholt. Am 25.3.2017 findet in München der Börsentag statt. http://www.boersentag-muenchen.de

  22. Ralf

    @Dave: Es wird leider mit der Geldvernichtung weitergehen, da brauche ich nur „Merkel legt in Umfragen wieder zu“ und „SPD erreicht mit Schulz Rekordwerte“ zu lesen. Dafür zahlen die Anleger irgendwann dann einmal vermutlich 40-50 Prozent Steuern auf ihre Aktiengewinne durch höhere Besteuerung oder zusätzliche Faktoren. Bei vollen Kursrisiko selbstverständlich. Scheint viele aber nicht zu interessieren wegen verklärtem Blick….

    Eine Volkswirtschaft kann solche Themen nicht auf Dauer stemmen ohne Folgen. Der Euro ist ja auch so ein Punkt.

  23. Michael

    @ Ralf:

    Ernstgemeinte Frage: was soll man in Deutschland bei den nächsten Nationalratswahlen wählen, damit es besser wird? Also welche Partei?

    @ All:

    Habe gerade meinen Cashbestand etwas reduziert und habe jeweils 3k+ein paar Zerquetschte in:

    -Mairine Harvest und

    -Gilead Science

    gesteckt!

    Freue mich auf meine beiden Newcomer im Depot. Anlagehorizont mindestens 5 Jahre. Gerne auch ewig…

  24. StefanStefan

    @ Ralf

    das Thema hatten wir ja kürzlich schon einmal…

    ich sehe das genau so wie du; nur eine echte Lösung weiss ich auch nicht. Ein Konto in der Schweiz reicht definitiv nicht. Das erfährt der deutsche Staat bereits mit der Eröffnung.

    Und ich glaube nicht, dass er einen später einmal einfach so davonziehen lässt ohne sich an den Kursgewinnen zu vergreifen. Eine Wegzugsteuer gibt es ja heute schon. Wenn die wohl auch nur den Fall betrifft, dass man mehr als 1% an einer Kapitalgesellschaft hält. Aber das kann sich ja ändern…

    Auf jeden Fall sollte man sein Vermögen so mobil wie möglich haben. Immobilien scheiden da vollkommen aus.

    Bitcoin sollen das ultimative Offshore Konto sein…anonym und über Ländergrenzen hinweg leicht mitzunehmen…ist mir aber definitiv zu heikel und zu abstrakt. Gold ist leider eine schlechte Anlage langfristig…

    Letztlich hilft nur echtes Auswandern. Und das ist auch nicht so einfach mit Familie und Kindern. Ist man allein und flexibel sieht das ganz anders aus. Dann wäre ich wahrscheinlich PT 🙂

     

  25. Ralf

    @Michael: Wer soll das wissen? Aber es muss ein Ruck durch D gehen wie es einst Bundespräsident Herzog formulierte. Die Steuereinnahmen sind auf Rekordniveau, trotzdem wird immer noch viel Geld von Staatsseite suboptimal investiert oder dem Euroraum hinterher geworfen. Und die Abgabenlast ist sehr hoch. Ich werde diesmal als Zeichen des Protests AFD wählen. Für mich ist die heute die AFD wie die CSU vor 10 Jahren war. Ob das was bringt oder nicht ist mir egal. Die große Koalition hat zu wenig Impulse gebracht und macht grad so weiter. Wir haben bereits genug Migranten die bis heute oft schon in 3. Generation, zu oft noch schlecht integriert sind. Hier müsste man mal ansetzen. Die drohende Zuwanderung aus überwiegend muslimischen Ländern gefällt mir überhaupt nicht. Punkt. Und ich fühle mich nicht rechts. Beispiel: Einer meiner liebsten Nachbarn kommt aus Afrika. Er hat sich super integriert und wir verstehen uns blendend.

    @Stefan: Ich spiele mit dem Gedanken der Auswanderung. Oder zumindest ein Zweitwohnsitz. Stellt sich nur die Frage, wohin. Nicht einfach. Aber mit Familie ist das sehr schwierig. Daher wohnen wir derzeit in Miete um später flexibler zu sein. Auf D kommt definitiv noch was zu. Man muss Blind sein um das nicht zu erkennen. Sogar Altkanzler Schmidt erkannte die drohende Gefahr wie z.B. an den Türken.

    Sinngemäß: Der Großteil der in Deutschland lebenden Türken wolle sich nicht integrieren. Sie seien Angehörige einer fremden Kultur, die schwer vereinbar mit der europäischen ist.

    Man sieht, wie sich türkische Politiker derzeit gegenüber D aufführen. Ich finde das eine Frechheit. Aber so ticken zu viele, wie ich selbst schon erfahren musste.

    Ich stehe derzeit beim Thema sparen etwas im Zwiespalt. Es geht auch um andere Themen. Denkt mal an den Pflegefall. Wenn Eltern in Pflege müssen. Auch hier ist künftig mit weiteren Einschnitten zu rechnen für Angehörige.

     

  26. Michael

    @Ralf.

    Verstehe ich. Bin auch schon gespannt, in welche Richung es in den NL und in Frankreich gehen wird. Dauert ja nicht mehr all zu lange bis zu den Wahlen dort.

    Ein spannendes Jahr…

  27. Ralf

    Ja, absolut. Es ist schade um Europa insgesamt, aber angesichts der z.B. massiv hohen Arbeitslosigkeit in den Südländern drängt es viele Leute nach einer Alternative oder puren Protest. Ob sinnvoll oder nicht. Und ich kann es nachvollziehen. Auch wir Anleger dürfen solche Dinge nicht komplett ausblenden, z.B. wenn es um das Thema Risikoverteilung etc. geht.

    Beispiel im Zusammenhang auch mit der Zuwanderung: Ein Zukunftstrend ist sicherlich das Wachstum der Weltbevölkerung. Gefällt mir überhaupt nicht ist aber Fakt. Also setze ich auf je einen ETF mit Schwerpunkt Konsum und Wasser. Denn das wird immer gebraucht.

    Wenn ich z.B. aktuell sehe, das die Politik wie am Beispiel der Mahgreb-Staaten nicht in der Lage ist, klare Signale an Wirtschaftsflüchtlinge zu senden, so spielt man damit rechten Parteien weiter in die Hände. Die Kommentare solcher Artikel zeigen wie die Bevölkerung wirklich denkt. Beispiel:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/bundesrat-entscheidet-maghreb-staaten-sind-keine-sicheren-herkunftslaender_id_6766313.html

  28. Pascal

    Bitte nicht wieder zu politisch werden, sonst gibt`s nur Streit!

    Über Politik und Fußball kann man bekanntlich so wunderbar streiten. Einig wird man sich da eh nicht.

    Ich diskutiere über diese Themen gar nicht mehr, habe ich mir eine Menge Zeit & Nerven gespart.

    Da die Weltbevölkerung wächst und die armen Menschen auch nach Wohlstand streben muß man sich keine Sorgen machen, dass es bei den großen Markenmultis an Wachstumsphantasie fehlt. Also wenigstens gute Aussichten für unsere Aktien!

  29. Michael

    Es kommt immer drauf an wie man diskutiert. Ich sitzte mit meinen Freunden oft stundenlang im Cafe/Wirtshaus und wir politisieren – mit teils ganz anderen Ansichten. Manchmal wirds etwas lauter manchmal findet sich ein Konsens, je nach Thema. Ist immer sehr unterhaltsam und spannend. Nach 5-6 Bieren gehen wir aber immer als Freunde aus dem Wirtshaus.

    Wasser-ETF finde ich Top. Ich hatte ca. 5 Jahre den Wasser-Fonds von Pictet Water. Ich habe Fonds aber generell komplett aus meinem Portfolio verbannt und investieren nur noch in Einzelaktien. American Water Works kann ich mir z.B. als Einzelinvest in meinem Portfolio sehr gut vorstellen.

    Vielleicht kommen in Zukunft noch 2-3 ETFs hinzu. Kann ich mir gut vorstellen. Dabei habe ich einen Emergin Markets im Auge, einen Russland ETF und ja, vielleicht wieder Wasser – das Thema gefällt mir.

    Ich setzte momentan verstärkt auf Biotechnologie und Rohstoffe.

  30. Dave

    Ich habe auch keine Antwort darauf welche Partei man wählen soll, damit es besser wird (leider).

    Zum Thema Steuern muss man sich mal folgendes vor Augen führen:

    1959 musste ein Alleinstehender in Deutschöand ab 56.293 Eurp den damaligen Spitzensteuersatz von 56% zahlen. Inflationsbereinigt wären das heute fast 225.000 Euro.

    Damals Ende der 50er Jahre entsprachen 56.000 Euro dem 18-fachen des Durchschnittsverdienstes. Heute entspricht der aktuelle Spitzensteuersatz von knapp 55.000 Euro dem 1,6-fachen des Durschnittsverdienstes. Das bedeutet, dass Fachkräfte in der Industrie hierzulande als Spitzenverdiener besteuert werden. Da müssen wir doch ran!

    Martin Schulz, hat jahrelang als EU-Abgeordneter von steuerfreien Sitzungsgeldern und Steuerbegünstigungen profitiert. Spricht sich aber nun vehement gegen Steuersenkungen aus. Ihn würde ich auf keinen Fall wählen!

     

     

     

  31. Ralf

    Ich setze überwiegend auf ETFs. Nur einige Bereiche wie Medien (Walt Disney) oder Versicherungen (Swiss Re) decke ich über Einzelaktien ab. Das ist Geschmackssache. Da aber bei den vor mir gewählten ETfs die Gewichtung von Topfirmen hoch ist, mache ich mir da keinen Kopf. Zum Thema Politik langt es tatsächlich. Ich wollte nur den Impuls geben, dass man auch als Anleger immer einen Blick Richtung Staat werfen sollte. Was die so alles vorhaben und mögliche Auswirkungen für uns Anleger. Es kommt immer mehr, das ist sicher. Scheint in den Staaten etwas lockerer zu laufen als hier.

  32. Dave

    Was ist die Lösung? Nun, ich sehe es wie Stefan. Echtes Auswandern. Für mich persönlich heißt es zunächst weitestgehend die finanzielle Unabhängigkeit erreichen und dann werde ich Deutschland so schnell es geht verlassen.

    Das wird der schönste Tag in meinem Leben.

    Hasta pronto.

  33. Ralf

    Viel Erfolg! Gehe aber mit Bedacht vor bei dem Thema. Mir ist ein Zweitwohnsitz irgendwo anders oder dann hier in D wohl lieber. Mal sehen.

    Auf jeden Fall wird es alles spannend angesichts von Zuwanderung, Euro, Industrie 4.0, Robotik, Digitalisierung etc. Es läuft immer mehr auf eine Art Grundeinkommen hinaus, da die Industrien in Summe mehr Jobs abbauen als neue entstehen lassen werden. Ist voll absehbar für mich als Ingenieur . Das wird auch gesellschaftlich noch interessant. Hier auch was zu dem Thema, so oder so werden die Sozialabgaben und Steuern irgendwann explodieren wenn man nicht mutige Entscheidungen trifft:

    https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/gastkommentar-industrie-4-0-unqualifizierte-werden-nicht-mehr-gebraucht_H272100191_390144/?SOURCE=7000002

    Woher sollen solche Leute dann noch Einkommen generieren für eine spätere FU?

  34. Michi

    Finde es sehr schön, dass auf Ralfs Kommentar nicht gleich wieder mit der Nazi-Rechtsradikalen-Ausgrenzungs-Neid-Keule draufgeprügelt wird. Es gibt eben unterschiedliche politische Ansichten. Ich bin dabei ganz bei Ralf und habe ebenfalls durch Schule, Sport und Arbeitsleben viele tolle ausländische Kameraden und Freunde. Aber so wie die letzten 2 Jahre kann es in Sachen Flüchtlingspolitik definitiv nicht weiter gehen. Das spaltet Deutschland total und stellt Deutschland vor brutale gesellschaftliche und finanzielle Probleme. Und da unsere etablierten Parteien keinen deut von Ihrer Richtung abweichen wollen, bleibt für mich aus Protest leider auch nur eine Wahl…

    Ich sehe es genau so, die AfD ist für mich ebenfalls  die CSU vor 10-15 Jahren, mit Ausnahme der Fraktion um Herrn Höcke, welche ich wirklich zu weit rechts sehe.

    Zum Thema Auswandern: wie es oben schon geschrieben wurde, alleine wärs einfach, da ich Kinder habe und Eltern, die vielleicht bald in ein kritisches Alter kommen, ist auswandern definitiv sehr schwierig.

    Würde mich übrigens über ein Treffen in Stuttgart sehr freuen…

  35. Rainer ZufallRainer Zufall

    Ich verstehe nicht wie man AFD wählen kann. Aus meiner Sicht geht das gar nicht. Bringt überhaupt nichts. Und im Grunde sind das doch auch nur Machtmenschen, die ihre eigenen Pläne verfolgen. Wenn ihr schon unbedingt Protestwählen wollt, dann geht eben gar nicht zur Wahl. Ein hoher Anteil Nichtwähler ist schon heftig genug.

    Zum Thema Auswandern: Ich habe in verschiedenen Ländern die deutsche Bürokratie und die Europäische Freizügigkeit schätzen gelernt. Wenn man beides nicht hat, weiss man was fehlt.

  36. Slazenger

    Tja wenn wir jetzt alle aus Protest AFD wählen, dann haben wir den Salat, ich gebe da Rainer recht, AFD geht gar nicht!!!!!! Besser Nichtwähler als AFD !!!!!

  37. Gandalf

    Wenn die AFD dann in ein paar Jahren einen Scherbenhaufen hinterlässt  ist der Aufschrei dann  groß.

    Den AFDlern ist es dann auch egal die haben sich dann auf unsere Kosten abgesichert.

    @Ralf

    Man sollte den Türken auch die Möglichkeit geben sich zu integrieren dazu zählen Vorurteile in Wort und Verhalten diesen Menschen gegenüber wie du sie hier wiedergibst ganz bestimmt nicht dazu.
    Die Medien machen einen guten Job diesbezüglich:(

    Zur Integration gehören beide Seiten.
    Ich wette du hast keinen einzigen türkischen Freund.
    Sorry für das Off Topic aber das musste mal gesagt werden.

     

    Ich werde definitv in Deutschland bleiben und wüsste auch jetzt nicht in welchem Land es mir besser gehen sollte.

     

  38. Jan

    Dass jedes Thema in die Politik abgleiten muss. Dabei ist der Blog überhaupt nicht politisch. Gibts dazu keine besseren Orte?

  39. Goldsternenstaub (vorher Seestern)

    @Jan:

    Stimme Dir zu.

    Ich fände es auch schön, wenn es hier wieder um die Freude und Motivation an der FF ginge 🙂

    @all:
    Hab meinen Namen von Seestern in Goldsternenstaub geändert, da es offenbar schon mal eine Seestern hier gab und es deshalb zu Verwechslungen kam. Ich bin noch recht neu und erst seit ein paar Wochen hier.

  40. O.T.

    Wie Merkels Gehilfen in Talk-Sendungen bei einer der Landtagswahlen letztes Jahr sagten: Für die Flüchtlingspolitik haben 80 % der deutschen Wähler gestimmt, denn die AfD kam nur auf 20 %.

    Entweder man ist einverstanden mit Merkel, dann wählt man CDU/CSU/SPD/Grüne/Linke/FDP  oder geht nicht wählen, wenn man nicht einverstanden ist dann wählt man AfD.

    Erst wenn Merkel weg ist, kann es mit Deutschland, ja sogar mit der EU weitergehen.

  41. Markus

    Wenn einige hier so ne Steuerphobie haben, was spricht denn eigentlich gegen die einzige liberale Partei  in Deutschland, die sich deutlich von der AfD abgrenzt???

    Dass diese Partei höhere Steuern und mehr Umverteilung fordert, als die anderen üblichen Parteien halte ich eher für unwahrscheinlich…

    Nur meine Meinung… Es kann sich ja jeder selbst eine bilden indem man die Programme lesen könnte.

    @Jan

    Ja, Du hast Recht. Eigentlich gehört es nicht hierher und mich nervt diese „Jammerei“ und „Schuldsucherei“ von den immer gleichen Leuten so, dass ich hier jetzt nur noch passiv bin.

  42. Goldsternenstaub (vorher Seestern)

    Danke Mark.

    Sehr nett von Dir 🙂

    @ Markus:

    Ja, das ist offensichtlich, dass es hier einigen so geht und die Leute, die den Blog in der Regel so interessant bereichern, sich zurücknehmen. Ich hoffe, sie lesen das und kommen wieder 🙂

  43. Mark85Mark85

    An Markus: Ich werde bei der nächsten Bundestagswahl die FDP wählen, weil ich 7 Parteien im Bundestag haben möchte.

    Ich bin kein Parteimitglied, aber grundsätzlich liberal eingestellt: leben und leben lassen! Oft genug bin ich selbst ein Ausländer. Wenn sich jeder als In- oder Ausländer etwas zu benehmen weiß, profitieren alle davon. Ich versuche immer mein Bestes.

    Sonnige Wochenendgrüße aus Djerba: https://ibb.co/bRb7fa

  44. Michi

    Aus protest nicht wählen geht gar nicht. Das bringt 0,0 und juckt die regierenden in kleinster weise. Im Gegenteil, bei niedriger Wahlbeteiligung wird der Bürger noch als dumm und faul dargestellt und muss von der Politik „besser an die hand“ genommen werden.die ziehen ihr Programm auch bei 25% Wahlbeteiligung gleich durch.

    Und die Aussagen afd kann nichts, hat noch nie was geleistet,kann nur dagegen u.s.w – jede Partei hat mal bei 0 angefangen.cdu-spd gibt’s schon lange,grüne noch nicht sooo lange.aber für alle gab’s ein erstes mal als Regierungspartei  ( grüne aktuell leider in Baden württemberg).

    Also von dem her, wer gegen die aktuelle Politik von Merkel,SPD und Grüne ist, was hat er zu verlieren wenn er mal anders wählt.

    Einfach auch mal die Wahlprogramme durchlesen und nicht nur von den Medien berieseln lassen

     

     

     

  45. KM

    @O.T.

    das ist meiner Ansicht nach falsch!

    30-40% gingen nicht wählen

    50-60% stimmten für die genannten Einheitsparteien

    10-20% stimmten aktiv dagegen

    Nichtwähler sind auch Wähler, aber deren Stimmen werden übergangen und vergessen. Wenn es nach mir ginge müssten 30-40% der Sitze leer bleiben!
    Oder Zwang zu Wahl, jeder muss wählen!

  46. KM

    Ich habe eine Berechnung in Excel mit Grafiken erstellt. Bei jeder Landtags oder Bundesttagswahl rechne ich die Anteile nach Wähler aus.

    So hatten die Parteien bei der Wahl in Berlin nach der Hochrechnung 20 Uhr:
    Nichtwähler = 33,1%
    SPD = 14,45%
    CDU = 11,77%
    Grüne = 10,17%
    Linke = 10,44%
    AfD = 9,50%
    FDP = 4,48%
    Piraten = 1,14%
    Sonstige = 4,95%

    Also: CDU+SPD+Grüne+Linke+FDP = 51,31% !!!

  47. Obama

    Lieber Tim, liebe Poster,

     

    vielen Dank für Eure Beiträge. Ich lese Sie gerne.

    Ein Treffen fände ich auch gut. Leider wäre bei mir lediglich der Raum Köln/Bonn eine Option.

    Alles Liebe,

    Obama

  48. Obama

    Hallo @all,

    gibt es eigentlich am Niederrhein/im Ruhrgebiet eine Gruppe Interessierter. Vielleicht könnte man hier einen zentralen Ort zum Treffen finden: Duisburg/Oberhausen/Düsseldorf…… ?!

     

    Alles Liebe und ein schönes Wochenende,

    Obama

  49. Sams1974

    Sorry Michi, ich kann es mir nicht verkneifen.

    Klar hab ich was zu verlieren, ein paar Stunden am Sonntag.

     

  50. Oliver

    Ich bin jetzt bei über 80% Abdeckung meiner Kosten durch Dividenden. Um die letzten 20% schneller zu erreichen, denke ich nicht über einen Nebenjob nach. Im Gegenteil, ich bin eher am überlegen, kürzer zu treten und die Sache ruhiger anzugehen oder sogar einige Stellschrauben ganz zu verändern.

    Mich hat eher ein anderer Artikel von einem amerikanischen Blogger berührt, den ich schon recht lange lese:

    http://www.mrfreeat33.com/is-financial-independence-necessary/

    Obwohl er zwar schreibt, dass er 100% frei ist (meines Erachtens deckt er etwa 80% seiner Kosten ab), lebt er genau das, was er möchte. An seinem Investitionsverhalten sieht man, dass seine aktiven Einnahmen trotzdem noch höher sind als seine Ausgaben. Deshalb stockt er weiter auf, aber wesentlich langsamer als in der Vergangenheit.

    Ich bin der Meinung, wenn man die 100% erreicht hat, ist ein weiterer Anstieg des Depots/der Einnahmen für Unvorhergesehenes sicher schön, aber nicht mehr notwendig. Die Dividendeneinnahmen steigen bei mir trotz manchmal schlechter Nachrichten jedes Jahr über der Inflationsrate. Das heißt, selbst wenn ich 100% meine ganzen Dividenden ausgeben würde, hätte ich nächstes Jahr mehr zur Verfügung.

    Hohe Sparraten und Nebenjobs sind meines Erachtens in den ersten 50% der Deckung der Ausgaben interessant und sehr wichtig. Man muß das Fundament bauen und je schneller man am Anfang vorwärts kommt, desto mehr bleibt  Zeit für die Entwicklung des Depots. Je nachdem, ob man geduldig ist oder nicht, wird sich danach alles entwickeln, da man bis dahin gelernt hat, was notwendig ist, um monatlich regelmäßig zu sparen. Der Start und das Durchhalten der ersten 2 – 3 Jahre ist am schwierigsten. Danach wird es Routine und wenn nichts wirklich schlechtes passiert (ein bisschen Glück braucht man schon), dann wird man sein Depot nach und nach aufbauen, so lange es dauert, bis man zufrieden ist oder 100% seiner Kosten abgedeckt hat. Wer danach noch verbissen spart, ist selber schuld. Einen Mehrwert kann ich dann einfach nicht mehr erkennen.

    @Mr. B.

    Ich war ein bisschen beschäftigt diese Woche. Deshalb konnte ich auf deine Frage noch nicht antworten.

    Mein Ziel waren etwa 400 – 450.000 EURO Depotgröße. Ich habe ein recht gemischtes Depot mit allen Arten von Aktien, d.h. ich habe auch welche, die nichts ausschütten und dann alles die Leiter rauf. Dazwischen einige REITs, die die prozentuale Ausschüttung anheben.

    Neben dem Depot habe ich noch ein paar andere Sachen, die nicht so wichtig sind.

    Mein Plan ist, über kurz oder lang aus München wegzuziehen, da hier die Lebenshaltungskosten und Mieten einfach sehr hoch sind. München als Stadt gefällt mir immer weniger, weil viel zu überlaufen. Ich plane, in ein EU Land zu gehen, wo es insgesamt „freundlicher“ bzgl. der Dividendenbesteuerung zugeht und wo man auch zufrieden leben kann, aber mit wesentlich weniger Monatsausgaben. Das dürfte sich leicht bewerkstelligen lassen.

    Ich werde dort noch ein kleines Consultingunternehmen gründen (ohne Angestellte, darauf habe ich keine Lust mehr) und mich dann nur noch Projekten widmen, auf die ich Lust habe. Das Verdienen von Geld wird keine große Rolle mehr spielen. Ab von dem werde ich mich viel weiterbilden, aber nur noch für mich selbst. Dank Internet hat man so viele Möglichkeiten, dass es einem nicht langweilig wird. Da bin ich heute schon sehr aktiv. Und die Sprache des neuen Landes lerne ich nebenbei auch noch. Langweilig wirds sicher nicht.

  51. O.T.

    Meine Steuerallergie ist gleich stark ausgeprägt wie meine Merkelallergie. Krankhafte Angst habe ich von beiden nicht, da ich ersteres sowieso vermeide und zweites nicht ändern kann.

    @KM

    Wenn Du Dich auf die 80% beziehst – hast Du meine völlige Zustimmung. Es ist nicht meine Aussage, sondern eine Aussage von Von der Leyen nach der Wahl um nicht als Wahlverlierer dazustehen.

  52. Fit und Gesund

    @Oliver,

    bin auch grosser Fan von Jason Fieber und hab das auch gelesen, im Moment bin ich bös am Rechnen wie ich meine finanzielle Unabhängigkeit vorantreiben kann, nächste Woche geh ich mir eine kleine, vermietete ETW in Süddeutschland anschauen, würde mir 32o Euro pro Monat einbringen, und ich wäre wieder einen Schritt weiter, dies unabhängig von meiner Anlage in Aktien, ich hab ja schon eine vermietete Wohnung, schauen geh ich auf jeden Fall, ob das richtig ist was ich mache bin ich unschlüssig, aber ich mag das angelegte Geld von meiner Mama nicht mit den geringen Zinsen rumliegen lassen (die ich ja eh nicht mehr bekommen würde)

    Ganz ohne ist das ja auch nicht, im Schlaf lässt sich auf keine Art Geld verdienen, in Aktien werde ich das Geld aber definitiv nicht anlegen, das könnt‘ ich einfach nicht.

    Wegen dem Treffen, die vorgeschlagenen Orte sind nicht unbedingt bei mir um die Ecke, Übernachten ist nicht wegen meinen Tieren, wär sonst gerne dabei gewesen. 🙂

  53. Mr. B

    @Oliver, vielen Dank für deine Rückmeldung. Alles sehr Interessant. Bin der gleichen Meinung, dass man schon vor der FU gut zurück schrauben kann. War auch meine Vorgehensweise.

    Das meine Dividenden meine Lebenhaltungskosten komplett abdecken geht noch ein bisschen. Meine persönliche Dividendenrendite ist zu mager. Ich bräuchte 4 % netto, aber davon bin ich weit entfernt.

    Wie sieht das bei den andern Dividendenjäger aus, wie hoch ist die Nettodividendenrendite bei euch?

  54. MattySpaghetti

    @Köln/Bonn:
    Falls das Treffen doch zu groß wird kann man ja immer noch ins Henkelmännchen umziehen, vielleicht spielen ja noch Brings als Vorband 😉

     

  55. Felix

    Ich mag die AFD nicht. Dieses völkische Getue und die Putin-Anbiederei sind nicht mein Ding, auch das rassistische und fremdenfeindliche Element passen nicht in meine Weltsicht.

    Auf der anderen Seite bin ich aber nicht der Meinung, dass Deutschland alle Mühseligen und Beladenen dieser Welt aufnehmen kann. In 2015 waren aber (bis auf die CSU) alle im Bundestag vertretenen Parteien dieser Meinung. Blauäugige Politiker, einschließlich der Kanzlerin, schauten zu, jubelten, ließen Luftballons steigen und machten Selfies mit Migranten, die in Deutschland in Massen ankamen. Grüne, Linke und Teile der SPD meinen immer noch, dass das so bleiben müsste.

    Nur das Erstarken der AFD in Umfragen und bei Landtagswahlen hat zumindest in der Regierung ein Umdenken bewirkt. Wahlenthaltung hilft gar nichts. Da behalten, egal wie niedrig die Wahlbeteiligung ist, die Altparteien ihre Sitze um Parlament und ihre Diäten.

    Meine Alternative heißt FDP. Sie hat sich erneuert in der Zeit außerhalb des Bundestages. Lindner vertritt die Position der individuellen Freiheit und der Eigenverantwortung. Genau das Richtige für Menschen auf dem Weg der FU.

     

  56. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ steve

    Deine Frage zur Hypothek und zur Spekulation auf Kredit.

    Zunächst einmal zur Begriffsabgrenzung Spekulation versus Investment.

    Ein Investment ist etwas, was Dir stetige Cashflüsse einbringt. Diese Cashflüsse (Miete, Dividende) kannst Du einigermaßen gut abschätzen: Münchener Rück, P&G, J&J, Nestlé… Das ist also keine Spekulation aufgrund der stetigen Cashflüsse. Eine solide Mietwohnung in München, Berlin, Stuttgart lässt sich gut vermieten und bringt Knete. Es ist also ein relativ sicherer Cashfluss absehbar.

    Eine Spekulation ist etwas, was Du heute kaufst und hoffst es ist 1 Jahr später (oder so) mehr wert (ohne die stetigen Cashflüsse). Das kann ein Pennystock, Kunstwerk oder Goldbarren sein.

    Insofern ist eine Rendite-Wohnung meiner Meinung nach keine Spekulation, wenn das Investment lange genug ausgelegt ist. Und es wohl überlegt ist.

    Eine Wohnung für den Eigennutz ist auch keine Spekulation, wenn es lange ausgelegt ist. Das ist meine Meinung.

    Mit konservativen Dividendentiteln kann man das auf Kredit machen. Ich gebe Dir Recht. Im Grunde wäre das ein Investment. Es besteht nur die Gefahr, dass Dir die Emotionen einen Strich durch die Rechnung machen. (Mit einem Knopfdruck macht man schnell einen Fehler.)

     

    @ MattySpaghetti

    @ Jonas

    Vegetarische Burger in Köln klingt prima (bin Vegetarier).

     

    @ Lad

    Hältst Du den Vortrag auf dem Börsentag in München?

     

    @ Obama

    Prima! Danke für die Rückmeldung. Bitte im Survey-Monkey-Formular abstimmen, dann kann ich das Interesse auf einen Blick am besten sehen. Merci! Ein wunderschönes Wochenende an alle!!!

  57. DivSky

    @Michael,

    wie wäre es mit der FDP?

    Ich werde diese wohl auch wählen weil die FDP jetzt auch was für Aktienbesitzer machen will. Irgendwer hatte mal was dazu in den letzten Beiträgen von Tim reingestellt, wo das näher beschrieben war.

     

    Weil hier viele eine Steuerphobie haben, wie ich eigentlich auch, macht es dann evtl. Sinn eine GmbH oder Stiftung zu gründen?

  58. Sparkojote

    Super Beitrag, du vermittelst genau das was ich ebenfalls versuche in meinem Leben umzusetzten. Bescheiden und nicht über den Verhältnissen leben, im Job und Nebenjob Gas geben und ein möglichst hohes Einkommen zu generieren. Dabei eine hohe Sparquote erzielen und Voilà das Aktiendepot floriert!

    Das Essen nehme ich nun auch nurnoch von zu Hause mit, das spart eine Menge an Geld, welches wiederum investiert werden kann. Bisher schaffe ich es auf Durchschnittlich 2’000-2’500 CHF welche direkt in mein Depot fliessen.

    Gruss
    Der Sparkojote

  59. Dave

    @ Mr. B

    Meine Nettodividendenrendite liegt bei knapp 3 Prozent. Im Jahr sind es aktuell 132 Ausschüttungen.

  60. eki.

    @Tim

    danke für den Blog. Lese hier seit kurzer Zeit mit.

     

    @Obama

    Oberhausen / Duisburg / Düsseldorf / Essen liegt alles bei mir in der Ecke. Falls man eine Gruppe zusammenbekommen könnte, wäre das natürlich klasse.

     

     

  61. vonaufdenboden

    @Oliver

    Danke für den link. Interessanter Blickwinkel, den Jason Fieber da aufzeigt.

    Im Prinzip sagt er, dass man so früh wie möglich fleissig sparen und das Einkommen stetig erhöhen sollte (das kennen wir bereits). Weiteres schlägt er vor, dass man schon bei etwa 50% der angepeilten FU den Job (den man hauptsächlich ausübt um die FU zu erreichen) an den Nagel hängen kann. Und man sucht sich dann irgendeinen anderen Job, der weniger Zeit in Anspruch nimmt. Mit der freigeschaufelten Zeit macht man dann genau das, was einem wirklich Freude bereitet. Diese Tätigkeit wird irgendwann auch Einnahmen generieren und die 100% FU können somit auch auf diesem Wege erreicht werden. Wahrscheinlich werden es ohnehin 200%, 300% oder mehr werden.

    Die Darstellung von Jason Fieber, geht davon aus, dass die Arbeit die man ausführt keine Freude macht. Hart und zäh, ja sogar unglücklich macht. Das ist generell eine Tatsache, die ich überwiegend bei den amerikanischen Blogs feststelle.

    Das muss aber natürlich nicht sein. Ich würde sogar behaupten, dass jemand, der mit einer Tätigkeit Geld verdient, die er/sie auch machen würde wenn er/sie nichts dafür bekäme, das Thema FU total ausgeblendet werden kann. Die glücklichen gehen also von Anfang an „unbeschwert“ durchs Leben. Seine Sichtweise ist eher für junge Menschen relevant. Mit 40/50 (vielleicht auch noch mit Familie) muss man schon sehr mutig sein, um diesen Vorschlag umzusetzen.

    Irgendwie ist das auch die Basisidee des Grundeinkommens: Man geht davon aus, dass die meisten Menschen, ohne den Zwang Geld verdienen zu müssen, von sich aus das tun würden, was Ihnen Spass macht und damit (höchstwahrscheinlich) auch Geld verdienen würden. Sie bräuchten ihre Zeit nicht mehr mit unnützen Dingen verbringen, sondern können z.B. innovativ und unternehmerisch tätig sein.

    Die Frage ist nur, ob das auf die Mehrheit zutrifft. Wahrscheinlich müsste man diese „Experiment“ über den Zeitraum eines gesamten Generationenwechsel durchführen, um festzustellen ob das klappt. Da taucht dann die Frage der Finanzierung auf.

    vonaufdenboden

     

     

  62. Skywalker

    @vonaufdenboden:

    Interessante Gedankengänge. Sehe ich ähnlich. Ich mache meinen Job gerne, er gibt mir Sinn und Bestätigung, ich bekommen Anerkennung und verdiene gut. Ich könnte mir vorstellen nur noch 6-9 Monate im Jahr zu arbeiten und den Rest auf REisen zu gehen. Das könnte ich mir schon heute locker leisten.

    Warum amche ich es nicht? ICh glaube es liegt nicht am Geld, finanziell ginge es. Es liegt eher am Mindset, an Konventionen usw.

    Wäre ich Bandarbeiter oder Straßenbauer würde ich auch so schnell wie möglich in Rente gehen, aber in richti guten Jobs ist Arbeit ja etwas positives. Warren Buffet geht mit über 80 noch arbeiten und ich bin mir sicher, es ist seine Erfüllung.

    Dieses finanziell frei-Ding ist für Leute mit miesen Jobs viel wichtiger und gleichzeitig viel schwieriger zu erreichen, ein Dilemma eigentlich.

  63. Dennis

    Also ich kann mir nicht vorstellen meinen Job ewig machen zu können zuviel Routine, jeden Tag fast das gleiche und das auf 3 Schichten. Ich bin aufjedenfall schon froh das ich es früh genug gemerkt habe und nicht wie andere sich verschulden wegen Häuser etc.

  64. Oliver

    @vonaufdenboden

    Ja, das mit der Arbeit ist sein persönliches Erleben. Er hat wohl Arbeitsstellen gehabt, die überhaupt nicht seiner Natur entsprochen haben. Er beschreibt das selber und dass ihn diese Situation erst zum Überlegen gebracht hat, es zu ändern. Das war seine Motivation.

    Ich bin in einer ganz anderen Situation. Gegenwärtig habe ich eine Arbeit, die mir viel Freude bereitet. Das heißt, hier besteht kein Leidensdruck, wofür ich sehr dankbar bin. Trotzdem war letztes Jahr sehr kritisch: Das Unternehmen hat mehr als 10.000 Stellen abgebaut und da waren einige dabei, die ich kannte und wo ich weiß, dass die auch nicht unglücklich in ihrer Arbeit waren. Man kann es sich nicht immer aussuchen. Gerade was die Arbeitssituation betrifft, ist das für jeden sehr unterschiedlich. Und natürlich kommt noch dazu, dass sich die Stellschrauben ändern können und dir deine Arbeit dann nicht mehr so viel Spaß macht. Es ist keine Einbahnstraße. Und seien wir ehrlich: Wenn ich etwas lange mache, dann wird es Routine und ist irgendwann auch nicht mehr so spannend. Solche Teile hat jeder in unserer Arbeit.

    Mir geht es letztendlich z.B. um die zusätzlichen Möglichkeiten. Wenn Du nicht mehr auf etwas fix angewiesen bist, kannst Du ganz anders handeln und genau das ist meine Motivation. Ich hatte bisher in meinem Leben das Glück,  bis auf eine Ausnahme immer ganz gute Arbeitsstellen/Auftraggeber zu haben. Man kann es beeinflussen durch Weiterbildung und Netzwerke, aber auch das ist kein Garant, dass es immer gut laufen wird. Die Arbeitswelt in Deutschland empfinde ich heute trotzdem chancenreicher als z.B. in den 90ern, da mit entsprechender Qualifikation durchaus Möglichkeiten vorhanden sind, etwas interessantes zu arbeiten und dabei auch ordentlich zu verdienen. Besonders schwer tun sich niedrig qualifizierte und meine Befürchtung durch die schnelle technologische Weiterentwicklung wird es für diese Gruppe – bis auf den Dienstleistungsbereich – nicht einfacher werden.

    Ich bin ein Freund des bedingungslosen Einkommens, auch wenn dieser Gedanke bisher auf viele Widerstände trifft und bei der Finanzierung viele Fragen offen sind. Wir werden durch die Digitalisierung und anderer Technologien eine neue Gesellschaftsordnung brauchen und bekommen. Hier bin ich sogar recht optimistisch, da die Herstellung oder Bereitstellung von Dingen/Dienstleistungen sehr billig werden. Alleine die Entwicklung des 3D-Drucks  ist erstaunlich und man kann damit sicher sehr viele Sachen zu sehr niedrigen Kosten bereit stellen. Bei immateriellen Gütern wie z.B. Musik oder Filme wird es vorgeführt. Was habe ich für Geld für Platten ausgegeben. Heute mit Spotify habe ich so viel Musik, wie ich niemals auf Platten in meiner Wohnung lagern könnte. Ich finde das sehr befreiend, obwohl ich noch aus nostalgischen Gründen die Platten besitze.

    Meiner Meinung wird das Arbeitsthema für sehr viele Menschen um 2050 weitestgehend erledigt sein. Zumindest so, wie wir es heute kennen. Ich schätze, dass aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten sehr viel mehr Menschen Zugang zu Bildung haben und dadurch unsere Weiterentwicklung noch schneller wird. Voraussagen kann man es natürlich nicht, aber solange kein bescheuerter Politiker meint, einen Weltkrieg anzetteln zu müssen, ist das für mich die logische Kosequenz. Deshalb habe ich vor einiger Zeit geschrieben, dass es durchaus sein kann, dass wir mit unserem Spargedanken vielleicht altmodisch sind und es sich hinterher herausstellt, das es völlig überflüssig war. Aber ich denke, es ist in diesem Fall besser, sicher zu gehen. Falls Geld in irgendeiner Form überflüssig werden sollte, hat es auch nicht geschadet. Im Gegenteil, das wäre der Garant, dass Du dein Leben leben könntest, wie Du dir das vorstellst. Eine bessere Entwicklung gäbe es doch gar nicht.

  65. Skywalker

    @Oliver:

    2050 halte ich für sehr ambitioniert. Außerdem ist es für das System Wichtig, dass die MAsse arbeitet, ja arbeiten muss. Die Menschen sind nicht alle Philantrophen und Schöngesiter, die mit vie Zeit nur Gutes anfangen.

    Ich denke nicht, dass das Sparen nicht notwendig ist, im Gegenteil, es ist notwendiger den je und es wird in Zukunft noch wichtiger.

  66. Ex-Studentin

    Ich habe das vergangene halbe Jahr meine Überstunden reduziert. Ich merke das auf dem Konto und es ist ein komisches Gefühl, weil meine Sparrate dadurch sinkt. Aber aktuell denke ich mir: Mir macht ein geringes Einkomen nichts, wenn ich mich dafür bei der Arbeit wohler fühle. Deswegen: Hundesitten für die eigene Bewegung ist eine gute Sache. Bezahlt umso besser. Wenn man sich aber eine Verbindlichkeit damit anlacht, dann würde ich es nicht tun.

  67. Dave

    @ Oliver/vonaufdemboden/Skywalker

    Danke für eure Schilderungen. Sehr interessant für jemanden wie mich der noch ziemlich am Anfang steht.

    Ich bin froh, dass vor 3 Jahren ein Umdenken bei mir begonnen hat. Ein Prozess bei dem ich experimentiert habe, bei dem ich allerdings auch Lehrgeld bezahlt habe.

    Jetzt, mit Anfang 30 habe ich einen Weg eingeschlagen, ich habe ein Ziel und einen Plan dieses zu erreichen. Und das Wichtigste ist, dass ich diesen Plan jetzt auch konsequent umsetze. Dauerhaft motiviert zu bleiben ist doch die Kunst und gleichzeitig eine Herausforderung.

    Viele Menschen fangen jeden Tag etwas Neues an, springen von einem Boot ins Nächste, jagen Trends hinterher. Letztendlich kommen sie nicht vom Fleck. Wirklich langfristig motiviert an einer Sache dran bleiben und diese mit aller Kraft voranzutreiben ist nicht einfach. Man muss doch nicht auf jeder Hochzeit tanzen.

    Ich habe mich für die Zahltagstrategie entschieden und diese individuell angepasst. Meine Aufzeichnungen und Kennzahlen zur Entwicklung meines Portfolios, die wachsenden Dividendenströme und u.a. auch dieser Blog helfen mir dabei, mich dauerhaft zu motivieren.

    Der Weg in die finanzielle Unabhängkeit ist ein Marathon. Am Anfang muss man den inneren Schweinehund überwinden. Ich denke, dass ich heute am Ende dieser ersten Phase angekommen bin. Der allererste Schritt war das „richtige Mindsetting“.

     

  68. vonaufdenboden

    @Oliver

    Da geht es mir ähnlich. Auch mir bereitet meine Arbeit grundsätzlich Freude. Es gibt natürlich Ausnahmesituationen, wo man auch mal durch muss. Aber wenn ich kein Geld verdienen müsste, würde ich etwas anderes machen. Ich kann in meinem Job meinen Zeitaufwand leider nicht langsam herabsenken und sagen ich mach jetzt nur noch 70% und in zwei Jahren nur noch 50%. Das geht bei mir nicht. Und ich wüsste sonst nicht, was ich tun könnte, um z.B. 50% meines jetzigen Einkommens mit nur 50% Zeitaufwande zu erhalten.

    Deshalb führt für mich der Weg in die FU nür über die 100%ige Absicherung und die Möglichkeit die Jason Fieber aufzeigt, bietet sich mir nicht. Ich denke, dass auch nur jüngere Menschen mit wenig Verpflichtungen und hoher Flexibilität diese Methode anwenden können. Ausnahmen wird es sicher geben. Der Gedanke ist natürlich gut, aber man muss danach auch noch liefern. Das darf man nicht vergessen.

    Trotzdem kann ich mich auch glücklich schätzen, nicht jeden Tag mit Qualen zur Arbeit gehen zu müssen. Aber du hast recht, das kann man sich nicht immer aussuchen und hängt stark von Angebot und Nachfrage ab.

    Bedingungsloses Einkommen wird in Zukunft immer heftiger diskutiert werden. Ein Umdenken wird stattfinden (müssen), denn Menschen die trotzdem „etwas tun“ und somit den Wirtschaftskreislauf am Leben halten, werden akzeptieren müssen, dass einige den ganzen Tag auf ihre Kosten rumliegen. Ich denke da sind wir noch weit davon entfernt. Wir leben doch eigentlich (noch) in einer Neidgesellschaft.

    vonaufdenboden

     

  69. vonaufdenboden

    @skywalker

    finde ich toll, dass Du die Möglichkeit hast, deinen Zeiteinsatz zu verkürzen ohne den Job wechseln zu müssen. Ist auch ein Stück Freiheit, zu wissen man könnte.

    Und ja, bei uns in Mitteleuropa scheint noch etwas von Firmentreue, Verpflichtung und Verantwortung vorhandenzusein.

    vonaufdenboden

  70. Obama

    @Eki

     

    Welcher Ort wäre für Dich der günstigste ?

    Bei mir wäre es Duisburg, bin aber flexibel.

    Vielleicht gibt es hier im Forum noch mehr Leute aus der Region Niederrhein/Ruhrgebiet.

     

    Alles Liebe@all,

    Obama

  71. Skywalker

    Was habt ihr zuletzt so gekauft? Meine letzten Käufe waren Coca-Cola,  Procter Gamble,  General Mills und Kraft Heinz.

    Ende letzten Jahres habe ich eine große Position Unilever gekauft.

    Keine exotischen Werte dabei… man will ja immer auf einem kleinen Rücksetzer warten aber es macht auch einfach Spaß Aktien zu kaufen:)

     

  72. Mr. B

    Dieses Jahr bisher UPS, Hambourner Reit und Target. Durch den Reynolds Verkauf schlage ich im April dreimal zu … 🙂

  73. Delura

    @ Mr. B

    Meine Nettodividendenrendite liegt bei 4,1 Prozent. Im Jahr sind es aktuell 80 Ausschüttungen d.h. 15 Quartalzahler, 1 Monatszahler (fremdvermietete ETW) und 8 Einmalzahler (Schweizer und Deutsche AG`s)

    Unabhängigkeitsfaktor 75,2% – Glück Auf!

  74. vonaufdenboden

    Dieses Jahr Microsoft, Tesla und Gilead zugekauft. Zalando und American Water Works neu.

    vonaufdenboden

  75. Mr. B

    @Delura, 4,1 % ist stark. Da wäre der Sack zu bei mir.

    Treibt bei dir die vermietete ETW die Rendite?

    Allen ein schönes WE,

    Gehen jetzt gut essen und danach ins Theater. ; )
    Babysitter kommt auch gleich …

    Mr. B

  76. Silversurfer87

    Ich finde eure Nettorenditen doch recht ordentlich, wenn man mal bedenkt, das viele zuverlässige Aristokraten bzw. Unternehmen nur um die 3 % liegen.

    Dann ist das Thema Quellsteuer und Kapitalertragsteuer auch noch nicht bedacht.

     

    Mich würde mal euer Feedback interessieren, wie ihr zu Div-Rediten jenseits der 4,0 %/Anno steht. Welche sind da so eure Goldstücke?

     

    Ich beobachte derzeit wieder stärker Realty Income und Omega Health Care. Die Story ist bei den Firmen intakt, die Kurze werden allerdings m.M.n. durch den bevorstehenden Zinsanstieg wieder heruntergezogen. Da lassen sich wieder gute Einstiegskurse erzielen. Realty müsste in etwas wieder bei 4,5% liegen

  77. Michael

    Dieses Jahr zugelegt:

    -nordex

    -gilead

    -marine harvest

    Möchte noch etwas vale und k+s aufstocken dieses jahr.

     

  78. Michi

    @Dave
    „Meine Aufzeichnungen und Kennzahlen zur Entwicklung meines Portfolios, die wachsenden Dividendenströme und u.a. auch dieser Blog helfen mir dabei, mich dauerhaft zu motivieren.Der Weg in die finanzielle Unabhängkeit ist ein Marathon. Am Anfang muss man den inneren Schweinehund überwinden. Ich denke, dass ich heute am Ende dieser ersten Phase angekommen bin. Der allererste Schritt war das „richtige Mindsetting“.
    Hast du, finde ich, sehr gut beschrieben. Geht mir genau so.

  79. Delura

    Mr. B

    @Delura, 4,1 % ist stark. Da wäre der Sack zu bei mir.

    Treibt bei dir die vermietete ETW die Rendite?

    Nein, die Zeit, ich habe 2003 angefangen – Stichwort Zinseszinseffekt (noch 5 Jahre, 9 Monate und 20 Tage) bis zur FF 🙂

    01.01.2023 ist mein Ziel – und das schaffe ich…. – wahrscheinlich mit Zweitwohnsitz im Ausland.

  80. Slazenger

    Dieses Quartal habe ich Marine Harvest und Qualcomm aufgestockt! Als nächstes steht wieder General Mills und Intel auf der Liste, März und April kommen ja überdurchschnittlich Dividenden rein!
    @Delura

    Saison gelaufen? Oder rutschen wir noch unten rein?
    nice Weekend

  81. Andreas

    Meine letzten beiden Käufe waren Unilever und Apple, beide zu guten Einstiegskursen bekommen. Apple unter 90 und Unilever unter 37.

    Zur Zeit habe ich etwas Cash angesammelt und im April wird auch noch eine Unternehmensanleihe frei, ich muss also investieren:)

    Überlege derzeit V.F. Corp, Intel, Microsoft, Gilead, Walt Disney. Tendenz geht zu V.F., Mode habe ich noch nicht im Portfolio. Und bei den anderen überlege ich noch, hätte ich alle vier Gerne noch im Depot. Da ich aber schon genug Pharma habe, fällt Gilead wohl erstmal raus. Marine Harvest finde ich auch interessant, muss ich mich aber erst noch mit beschäftigen. Haben derzeit ja auch einen kleinen Rücksetzer und wären somit interessant, auch dank hoher Dividende.
    Und zwei, drei ETFs werde ich wohl bald noch mit ins Depot nehmen, habe ich bisher nicht.

    Grundsätzlich hätte ich noch gerne BASF, da habe ich letztes Jahr leider nicht zugeschlagen bei richtig guten Kaufkursen. Daneben gibt es natürlich noch genug andere, sehr interessante Dividendenwerte, aber alles zu seiner Zeit:)

  82. Delura

    @Delura

    Saison gelaufen? Oder rutschen wir noch unten rein?
    nice Weekend

    Hey Slazenger mein Schalker Bruder, wir schaffen das. Abstiegskampf ist kein Thema wir konzentrieren uns auf das europäische Geschäft, 20 Jahre danach – das wäre ein Traum.

    Jonathan Heimes, was für ein Mensch. Respekt. Glück Auf.

  83. Fit und Gesund

    ich habe dieses Jahr JNJ gekauft, Novartis aufgestockt, VF Corp. gekauft, Novo Nordisk aufgestockt und 2x ETF’s aufgestockt.

    Meine Liste ist noch lang, März gibt es viele Dividenden und so werde ich schon was finden, vermutlich Qualcomm, interessieren würde mich aber auch eine kleine Portion BHP Billiton, noch 2 Nächte und dann hab ich erstmal 14 Tage Ferien, yippeeh…

     

  84. Snufkin

    Hi,

    die letzten Käufe bei mir waren Walt Disney, Abbot Labs, Novo Nordisk und V.F. Corp.

    Alle Aktien waren im aktuellen Marktumfeld noch vergleichsweise günstig zu haben.

    Daran zeigt sich, dass auch in langanhaltenden Bullenmärkten immer noch „günstige“ Aktien einzusammeln sind. Ich möchte nicht mit einer großen Menge Cash an der Seitenlinie stehen und auf den nächsten Crash warten.

  85. Andreas

    Beide V.F. Corp:) Da sind denke ich jetzt bei dem Kurs wirklich mehrere eingestiegen. Ich sollte es auch einfach tun, gibt nicht wirklich etwas, das dagegen spricht bei diesem Wert…

    @Snufkin: Wann bist du denn bei Disney rein? Da hatte ich leider nicht genug Cash als ich kaufen wollte, aber kann man beim jetzigen Kurs wohl immer noch denke ich…

  86. Andreas

    Beide V.F. Corp:) Da sind denke ich jetzt bei dem Kurs wirklich mehrere eingestiegen. Ich sollte es auch einfach tun, gibt nicht wirklich etwas, das dagegen spricht bei diesem Wert…

    @Snufkin: Wann bist du denn bei Disney rein? Da hatte ich leider nicht genug Cash als ich kaufen wollte, aber kann man beim jetzigen Kurs wohl immer noch denke ich…

    Meine letzten beiden Käufe waren Unilever und Apple, beide zu guten Einstiegskursen bekommen. Apple unter 90 und Unilever unter 37.

    Zur Zeit habe ich etwas Cash angesammelt und im April wird auch noch eine Unternehmensanleihe frei, ich muss also investieren:)

    Überlege derzeit eben auch V.F. Corp, ansonsten Intel, Microsoft, Gilead, Walt Disney. Tendenz geht zu V.F., Mode habe ich noch nicht im Portfolio. Und bei den anderen überlege ich noch, hätte ich alle vier Gerne noch im Depot. Da ich aber schon genug Pharma habe, fällt Gilead wohl erstmal raus. Marine Harvest finde ich auch interessant, muss ich mich aber erst noch mit beschäftigen. Haben derzeit ja auch einen kleinen Rücksetzer und wären somit interessant, auch dank hoher Dividende.
    Und zwei, drei ETFs werde ich wohl bald noch mit ins Depot nehmen, habe ich bisher nicht.

    Grundsätzlich hätte ich noch gerne BASF, da habe ich letztes Jahr leider nicht zugeschlagen bei richtig guten Kaufkursen. Daneben gibt es natürlich noch genug andere, sehr interessante Dividendenwerte, aber alles zu seiner Zeit:)

  87. Andrea

    2017 habe ich bislang Novartis und BYD gekauft. Im April folgt voraussichtlich der nächste Kauf.

    Obama etc.: Ich wohne in D.

  88. Rainer ZufallRainer Zufall

    Hallo zusammen, bei mir bisher neu hinzugekommen: VF und Novartis. Etwas aufgestockt im März per Sparplan habe ich Coca-Cola, Microsoft, JJ.

    Neben diesen sporadischen Aktienkäufen konzentriere ich mich auf meine ETF Sparpläne. Jeden Monat, 6 Sparpläne auf:

    Msci USA, Nasdaq 100, Msci Europa, Asia&Pacific, Msci World & EM.

    Schönes WoE allen.

  89. Snufkin

    @Andreas: Ich bin bei Walt Disney in Dezember für unter 94€ eingestiegen. Leider schwächelt der Sportsender ESPN etwas. Doch ich sehe Disney als langfristiges Investment und möchte möglichst nicht mehr verkaufen. Hoffentlich halte ich das extreme B&H genau so durch wie Tim 🙂

    Besitzt eigentlich jemand BHP Billiton? Ich bin Anfang 2015 fast zum All Time High eingestiegen und habe den Spin Off von South32 mitgemacht. BHP ist aktuell die größte Leiche in meinem Depot. Ich weigere mich aber zu verkaufen, solange zumindest noch Dividenden fließen.

  90. Mr. B

    @Delura, super, dass ist ein klares Ziel.

    Beziehst du deine Renditeangabe dann auf deine eingesetzte Investitionssumme und nicht auf die aktuelle Dividendenrendite? Über 4 % Nettodividendenrendite lässt sich mit normalen Aktien auch glaub realisieren, zumindest im Schnitt nicht. Ich denke, ich werde mein Depot nochmal um ~30% aufstocken müssen, wenn die Dividenden ausreichen sollen …

    BHP ist bei mir wieder im Plus, S32 läuft sowieso. Die Dividenden steigen wieder kräftig. Verkauft wird sowieso (fast) nichts. ; )

  91. Ralf

    Sparen ist der beste Nebenjob… Ja, aber immer mehr Haushalte haben wegen steigender Wohnkosten ordentlich zu kämpfen, vor allem Familien die einfach mehr Platz brauchen als ein Single. Wie findet man heute überhaupt noch gut bezahlte Jobs? Als Grundlage für spätere Unabhängigkeit? Das wäre mal ein sehr gutes Thema! So selbstverständlich ist das längst nicht mehr.

    Steigerung vom Marktwert durch Bildung ist ein gutes Beispiel: Heute studiert doch schon jeder zweite. Viele Leute arbeiten überqualifiziert auf irgendwelchen Jobs weil sie keine andere Arbeit finden. Das ist Realität! Der angebliche Fachkräftemangel ist in vielen Branchen eher ein Mangel an billigeren Leuten. Der öffentliche Dienst z.B. ist immer noch ein wichtiger Arbeitgeber. Jede dritte Stelle ist dort aber befristet.

    Auf jeden Fall wird es alles spannend angesichts von Zuwanderung, Euro, Industrie 4.0, Robotik, Digitalisierung etc. Es läuft immer mehr auf eine Art Grundeinkommen hinaus, da die Industrien in Summe mehr Jobs abbauen als neue entstehen lassen werden. Ist voll absehbar für mich als Ingenieur. Das wird auch gesellschaftlich noch interessant. So oder so werden die Sozialabgaben und Steuern irgendwann explodieren wenn man nicht mutige Entscheidungen trifft.

    Solche Themen wären einmal im Blog interessant, weil sie in Zukunft mehr dominieren werden! Irgendwo her muss die Kohle für das sparen ja kommen. Gerade wenn man mehrere Köpfe noch durchfüttern muss und nicht nur für sich alleine handelt und agiert.

  92. Gandalf

    Mal ne Frage so in die Runde oder vielleicht als neues Thema

    Was haltet ihr von Sonderangeboten in grösseren Mengen regelmäßig und sinnvoll so das nichts verschwendet wird zu kaufen und einen Vorrat anzulegen?Das gesparte Geld auch wenn es vielleicht Peanuts sind aufzurunden und dann zusätzlich zu investieren?Im Supermarkt gibt es mittlerweile Massen an Coupons die man nutzen kann.Dazu kommen noch die wöchentlichen Prospekte hinzu.
    Oder ist das eher kontraproduktiv?
     

     

     

     

  93. Skywalker

    Omega Healthcare

     

    REIT mit 8 % Dividendenrendite, steigert die Dividende jedes Quartal seit Jahren. Meine Frage: Wo ist da der Haken?

    Ich wollte eigentlich nur BlueChips kaufen, aber das ist ja mal sehr interessant von den Daten.

    Kennt sich jemand mit diesem Wert aus und kann was dazu sagen?

  94. Jan

    Lieber Ralf,

    ich möchte dir möglichst kurz antworten, da ich die unterschwellig mitschwingende Polemik nicht ausstehen kann.

    Lehrberuf Versicherungskaufmann (Innendienst)
    https://fidi.verdi.de/++file++55cc49896f6844463f00054a/download/2015_vers_karte_internet%20%282%29.pdf

    In der Regel wird man nach erfolgreicher Lehre in der Gehaltsgruppe IV oder IV-V eingeordnet. Als einfacher Sachbearbeiter ohne Personalverantwortung ist über die Jahre bei normale Verhandlungsgeschick die VI oder mehr drin. 4.052 Euro Brutto im Monat. Dazu kommen tarifliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld (ich glaube nach MTV sind das 13,7 Gehälter, viele zahlen aber 14). Dazu kommt meist ein gutes Angebot an Vereinbarkeit Beruf und Familie, sowie betriebliches Gesundheitsmanagement und Teilzeitangebote. Hintergrund ist, dass die meisten Angestellten im Innendienst Frauen sind und sich die Arbeitgeber hier etwas einfallen lassen müssen.

    Und nun das Beste: Die Versicherungsbranche bekommt ihre Azubis nicht voll. Zu meiner Zeit waren die Stellen mehrfach überlaufen und es wurden Auswahltests zur Vorsortierung gehalten. Heute sind die Betriebe froh, wenn die Gymnasiasten oder Realschüler ordentliche Noten und eine gute Rechtschreibung ausweisen.

    Dies ist nur ein Beispiel.

    Es gibt genügend gute Jobs und auch genügend preislich angemessener Wohnraum. Die meisten Familien haben eher einen qm-Exzess und meinen eine Penthousewohnung für eine kleine Familie bewohnen zu müssen. In meiner Jugend haben durchaus die ein oder anderen Familien ihren Kindern es „zugemutet“ in einem Kinderzimmer zu schlafen. Heute ein No-Go, wie ich mir es gestern habe sagen lassen. Eine Freundin meinte zu mir gestern, dass sie sich ständig für eine solche Wohnsituation rechtfertigen müsse. Die Wohnraumkosten sind über die letzten Jahre nur gering gestiegen, viel mehr sind sie vor 1995 gestiegen: http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/GesamtwBranchen/KonjunktPreise/VPI_LR.jsp?i=h

    Ebenso z.B. die Lebensmittelkosten. Nur der Anspruch steigt eben. Und dafür kann niemand etwas.

    Ich bleibe dabei: Früher hat vielleicht ein Gehalt eine Familie ernähren können. Dafür hat diese Familie kein Auto, kein Haus, kein Fernseher, ja nicht mal ein Telefon besessen.

    Weiter brauchen wir das hier kaum thematisiert haben, da es unsere Lebensrealität kaum streift. Natürlich gibt es Niedriglohnsektor, usw. Aber dies ist meines Erachtens nicht die Zielgruppe des Blogs. Hier trifft sich eher die (teils angehende) Mittelschicht. Wir wollen Gas geben im Leben und ackern. Themen wie „Meckern über Hartz4“ und „Reichtum für alle (durch Umverteilung)“ sind besser bei den Foren der Partei Die Linke oder anderen Anlaufstellen angebracht.

  95. Dave

    @ Skywalker

    Ich bin in Omega Healthcare investiert. Positionsgröße 4%

    Zunächst fundamentale Kriterien

    P/FFO = 9 , Normal P/FFO Ratio (2005-2016) = 12,3

    P/Book = 1,6

    avg. FFO Growth Rate (2005-2016) = 10%

    Estimate avg. FFO Growth Rate (2017-2022) = 5%

    LT Debt/Eq = 1,12

    avg. ROE (2012-2016) = 12,5%

    Dividend Yield = 8,0 %

    Dividend Growth Rate (2005-2016) CAGR = 10%

    No. of Years Dividend Growth = 14

    avg. FFO% Payout (2013-2016) = ~70% (2016 = 70%)

    Payout Cycle = Qtly.

    Nach meinem individuellen Bewertungssystem erhalte ich ein Ergebnis von 23/33 Pkt. = 70% für Omega Healtcare Investors.

     

    OHI  ist im Bereich  REIT – Healthcare mein Favorit. Die hohe Dividendenrendite bewegt sich m.E. in einem fundamental gesunden Umfeld.

    Ebensfalls investiert bin ich in National Healthcare Investors (NHI). Die Position ist mit 2,5% etwas kleiner.

     

     

     

  96. Slazenger

    Zum Thema Omega Healthcare !

    Mich würde mal interessieren wo genau ihr das Risiko bei dem Unternehmen seht? 8% Rendite gibts ja nicht so ganz risikolos! Reits sind für mich auch noch eher Neuland! Würde mich über Infos und Meinungen zu OHI auch sehr freuen!

    Nice Sunday

  97. Ralf

    @Jan: „Es gibt genügend gute Jobs und auch genügend preislich angemessener Wohnraum.“ Belege dafür? Genug Jobs gibt es, aber genug auskömmliche bezahlte Arbeit? Fast jeder vierte Beschäftigte in Deutschland ist Niedrigverdiener. Siehe hier:

    https://www.boeckler.de/39304_39313.htm

    Immobilien: Immobilien in deutschen Ballungsräumen sind nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank derzeit viel zu teuer. „In den Großstädten weichen die Preise für Wohnimmobilien im Durchschnitt vermutlich um 25 Prozent nach oben ab“, schreibt die Deutsche Bundesbank.

    Und die Bankenbranche und Versicherungsbranchen stehen vor einem historisch hohen Arbeitsplatzabbau. Eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung McKinsey geht davon aus, dass bis zum Jahr 2025 rund 25 Prozent der Versicherungsjobs in Europa wegfallen werden. Am härtesten trifft es laut den Beratern die Verwaltung und das operative Geschäft, also Schadensregulierung & Co.

  98. Jan

    Mit den Immobilien: Das sind die Kaufpreise, nicht Mieten. Und wie du bereits im Link von mir siehst, gilt bei Mieten Landesweit (hier: BW, sicher nicht günstige Miete) andere Zahlen.

    Zu den Versicherungen kann ichs dir sogar sehr genau sagen, da wir derzeit vor einer Umstrukturierung stehen. McKinsey würde ich hierzu aber nicht heran ziehen, da sie als Unternehmensberatung direkt von einer Umstrukturierung profitieren. Sie malen gerne solche Szenarien um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und mit den Firmen Beraterverträge zu vereinbaren um genau diese 25% Arbeitsplatzabbau umzusetzen welche sie dann nicht hin bekommen, welch Wunder. Siehe z.B. der Umbau der Allianz vor rd. 10 Jahren. Ging völlig in die Hose, Federführend war McKinsey. Es ist in etwa so seriös, wie wenn man die Versicherungsbranche nach der richtigen Art der Altersvorsorge zu fragen: Riester, Leben und betriebliche Altersvorsorge wäre die Antwort (nicht komplett falsch, aber sicher nicht richtig), Aktien und andere eigene Vorsorge würden vermutlich nicht mal erwähnt.
    Richtig ist: Versicherungsberater werden signifikant weniger werden. Hier wird es einen Stellenabbau geben. Im Innendienst wird dies weniger umgesetzt werden können, ggf. etwas in dem „leichten“ Bereich Todesfallleistung durch Watson und andere Automatismen (machen bereits japanische Lebensversicherer). Kleiner wird mit Sicherheit der Bereich Leben. Da aber Lebenmitarbeiter kaum in Komposit wechseln können, sind sie keine Konkurrenz für die Mitarbeiter in Komposit. Und der KFZ Bereich wird eine deutliche Änderung erfahren, WENN erst mal eine signifikante Anzahl an selbstfahrenden Fahrzeugen auf den Straßen ist. In Bereichen wie Haftpflicht, Gebäudeversicherung (insbesondere hier, da die Technik immer anfälliger wird. Siehe LW-Schaden: Die Wandungsstärken der Rohre wurden z.B. immer dünner), Großschaden, Technische, Unfall, BU, Hausrat, Gewerbe und Industrie, usw. wird man auch in Zukunft nur im Klein- und Kleinstschadenbereich automatisierte Lösungen einsetzen können. Insbesondere in Zeiten wie heute in der in Komposit seitens des GDV geschätzt 10% der Leistungen für Fälle von Versicherungsbetrug ausbezahlt wird. Die Vertragsabteilungen bedienen sich bereits weitgehend der Dunkelverarbeitung. Trotzdem braucht es selbst bei Aussteuerungsraten von unter 5% einer Vielzahl an Mitarbeitern.

    Schwarzmalerei bringt nichts. Es ist bereits meine zweite Runde der Umstrukturierung die ich mitmache. Meine erste war bereits in der Ausbildung. Und auch diesmal wird es weiter gehen. Es ist wie an der Börse. Es braucht Tiefe um die nächste Höhe zu erklimmen.

  99. Ralf

    In Summe werden Arbeitsplätze durch Digitalisierung und Industrie 4.0 verloren gehen. Und darauf braucht es gesellschaftliche Antworten, gerade für schlechter Qualifizierte. Sonst hängen diese ebenfalls im Sozialnetz und führen zu weiteren Belastungen für den Steuerzahler. Das ist Fakt.
    Zunehmende Automatisierung gefährdet mehr als 18 Mio. Arbeitsplätze in Deutschland. Teilweise entsteht neue Arbeit, aber eben nicht in der Summe:
    https://www.ing-diba.de/ueber-uns/presse/pressemitteilungen/zunehmende-automatisierung-gefaehrdet-mehr-als-18-mio-arbeitsplaetze-in-deutschland/
    Und das fast jeder 4. im Niedriglohnsektor arbeitet ist sehr bedenklich. Glaubst du wirklich, das wir Anleger und Sparer da ungeschoren davon kommen? Ich rechne mit deutlichen Steuererhöhungen direkt oder indirekt.

  100. Tommy

    Heizdecke,

    ist eigentlich ein gutes Thema, ich stelle im Winter meine Heizungsanlage (schon älter und verbraucht zudem recht viel Strom) nachts oder bei Aussentemperatur über 10 Grad auch tagsüber komplett aus und verwende Heizdecken, die verbraucht nur 15 watt die Stunde in der kleinsten Stufe, falls jemand denkt das Wiederhochfahren der Heizung und aufwärmen der Räume verbraucht mehr Energie, nein physikalisch falsch, auch wenn es oft behauptet wird. Bekomme jetzt wieder über 500 euro an Gaskosten zurück inkl. Bonus für Wechseln des Anbieters. Was man auch machen kann wenn man Urlaub im Süden machen möchte, den in den Januar und Februar legen, durch die Heizkostenersparnis hat man einen Teil der Urlaubskosten wieder drin, macht schnell mal 100-200 Euro aus.

    Lieben Gruß, Tommy

  101. Tommy

    @Snufkin,

    BHP Billiton hatte ich im Depot, fast zu Tiefstkursen gekauft und mit 40
    % plus wieder raus, ich kaufe oft Aktien die schon 3 Jahre gefallen sind und wo Anlager total frustriert sind und Angst vorherscht, dann in 3 Schritten, oft beginnend mit discountern, wo ich im Zweifel die Aktie eingebucht bekomme….ich seh das wie im Supermarkt, ich kaufe nur Sonderangebote

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