Millionär mit 40 Jahren


New York, 23. März 2016
Millionär mit 40 Jahren. Das ist in den USA möglich. Sie haben bessere Werkzeuge, um für den Ruhestand zu sparen.

Millionär mit 40 Jahren. Das ist in den USA recht bequem möglich. Washington hat gute Werkzeuge, um für den Ruhestand zu sparen.

Kaum war er 40 Jahre alt, freute sich dieser Amerikaner über seine erste Million Dollar im Aktiendepot. Er lebt mit seiner Frau und zwei jungen Kindern in Colorado.

Studiert hat er Biologie und Chemie. Irgendwann wurde er Softwareentwickler. Jetzt ist er 41 Jahre alt. In wenigen Jahren möchte er in den vorzeitigen Ruhestand gehen. Seinen Plan beschreibt er in seinem Blog.

Wie schaffte er es? Er war stets sparsam. Er investierte in ein spezielles Aktiendepot für die Rente, welches die US-Regierung ihren Bürgern anbietet. Diese Sparform ist effektiv. Es ist rentierlich, gebührenarm und steuerlich reizvoll. Die Motivation ist dementsprechend hoch. Vor allem Gutverdiener machen von diesen Sparformen Gebrauch. In Deutschland ist leider die Riester-Rente ein großer Flop geworden. Und das Aktiensparen für die Rente wird leider in Berlin nicht gefördert.

Seit der Amerikaner die Million zusammen hat, könnte er eigentlich schon in den Ruhestand gehen. 40.000 Dollar würden ihm im Jahr als Budget reichen, behauptet er. Nach der Vier-Prozent-Entnahmeformel würde das reichen. Er geht aber auf Nummer sicher und hängt noch ein paar Jahre dran.

Er sagt, er fühlt sich wohler, seitdem er finanziell unabhängig ist. Die Arbeit nervt ihn nicht mehr so sehr. Er ist entspannter. Er ist glücklicher. Es ist übrigens nicht direkt das Geld, das ihn zufrieden stimmt. Sondern die Freiheit, die ihm das Geld bringt.

Dem endlosen Konsumrausch konnte er nie viel abgewinnen. Was können Sie daraus lernen? Hart Arbeiten. Sparen. Investieren. Stetig. Stur. Nie aufgeben.

Die meisten Menschen sind dazu nicht in der Lage. Sie lassen sich vom Auf und Ab der Börse verunsichern. Der typische Anleger kauft, wenn die Kurse oben stehen und verkauft, wenn sie fallen. Wenige reinvestieren ihre Dividenden. Wenige halten durch.

Es wird viel zu aktiv getradet. Ich rate Ihnen, Aktien zu kaufen und sie durchzuhalten. Es müssen nicht immer die heißesten Aktien sein. Gerade in den langweiligen Aktien steckt sehr viel Potential. Sie rentieren oftmals auf lange Sicht viel besser. Ich denke an Titel wie Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Home Depot, Nike, Pepsi, Colgate-Palmolive, Mc Donald’s, Starbucks, 3M, UPS, Deere oder Berkshire.

Verzichten Sie auf Schulden. Es macht Sie freier und glücklicher, wenn Sie kein Zinssklave (mehr) sind.

So viele Leute lesen meinen Blog und andere Ratgeber. Aber das Lesen genügt nicht. Sie müssen den Rat in die Tat umsetzen. Sie müssen Ihre Gewohnheiten ändern. Sagen Sie sich: „Genug ist genug.“ Handeln Sie! Das ist das Schlüsselelement für den Erfolg. Keine Ausreden. Keine Verzögerungen mehr. Lassen Sie sich nicht einen neuen Tag ihres Lebens versauen. Der ganze Konsumwahn macht niemanden wirklich glücklich.

Wenn Sie schauen, was Sie jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr ausgeben, werden Sie etwas finden, was ziemlich unnötig ist. Es ist unglaublich einfach. Sie können womöglich zehn, 15 oder gar 20 Prozent sparen. Warum das Sparen so wichtig ist? Sie können sich nicht ausschließlich auf die gesetzliche Rente verlassen.

Jedenfalls sollten Sie niemals mehr Geld ausgeben, als Sie einnehmen.

Ich habe vor ein paar Tagen eine Kreditkarte gekündigt und anschließend zerschnitten. Ich brauche sie nicht mehr. Sie kostet nur unnötig Gebühren. Ich sortierte mein Papierkram aus. Warf weg, was ich nicht mehr brauchte. Ich entsorge, was geht. Das Ausmisten öffnet Ihnen die Augen.

Kaufen Sie niemals ein neues Auto. Es ist eine der größten Geldsünden, die es gibt. Seien Sie einfach zufriedener mit dem, was Sie haben. Ich muss das ständig aufs Neue lernen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Millionär mit 40 Jahren

  1. Jan

    Hallo Tim,

    wieder einmal die volle Wahrheit. Das Handeln ist entscheidend. Ich habe viele Bekannte aus Studien- und Schulzeiten die heute, wenige Jahre nach dem Studium, gutes Geld verdienen ohne irgendwelche höheren Fixkosten. Sie schmeißen das Geld zwar nicht raus, bei der Geldanlage zählt das Tagesgeld-Konto allerdings schon zu den „spannenderen“ Anlagen.

    Sprich: Keiner kümmert sich, von allen höre ich immer nur: Ja, man müsste mal, ich habe keine Ahnung aber ich wollte mich ja mal beschäftigen.

    Jeder weiß, dass er etwas tun muss, aber keiner macht es. So geht das jetzt seit Studienende. Bei der Entwicklung der letzten Jahre und 1000 Euro im Monat wäre das jetzt schon richtig Geld.

    VG

  2. Oliver

    Man sieht, wenn man ein Gutverdiener ist und die Möglichkeiten in den USA ausnutzt, dass es einfacher ist, sich ein großes Depot anzusparen. Das sollte aber keine Ausrede sein, einfach nicht damit anzufangen zu investieren. Tim schreibt es ganz richtig: Stur jeden Monat etwas weglegen. Auch wenns nicht viel ist. Die Zeit und die Regelmäßigkeit sorgen dafür, dass die Rücklagen ständig steigen. Natürlich gibts nicht viele, die so ohne weiteres 1.000 € im Monat sparen können. Das macht aber nichts. Selbst wenn man mit 100 oder 200 € bei Berufsbeginn startet, sind das nach drei Jahren schon schöne Beträge, die man ansonsten nicht so einfach übrig hätte. Selbst wenn man noch nicht die Riesenbeträge im Rücken hat, sind doch 5.000 € im Depot beruhigender als gar nichts zu haben. Das schöne an der Sache ist: Je älter man wird, desto mehr verdient man tendenziell. Das ändert sich dann ins negative bei vielleicht 50 – 55 Jahren. Aber bis dahin hat man 25 – 30 Jahre Zeit. Wenn man diese Zeit ausnutzt und etwas zurücklegt, wird man aller Voraussicht auch nicht in H4 kommen, wenn sich das Unternehmen von einem mit 55 trennt und man unvermittelbar für große Unternehmen wird. Nebenbei: Die größte Eselei für große Unternehmen ist es, erfahrene Mitarbeiter zu kündigen. Sie tun es aber trotzdem.

    Was das Beispiel von Tim aber auch zeigt: Ein Ausbildung ist das wichtigste, um einen vernünftig bezahlten Job zu bekommen. Danach ist alles nur noch Mathematik, wenn man sich selbst diszipliniert und über Jahre Geld weg legt.

  3. Felix

    Das Problem ist einfach , dass nicht darüber gesprochen wird. Wer diskutiert schon innerhalb der Familie oder mit Freunden über Investitions-/Anlagemöglichkeiten und deren Vor- und Nachteile.

    Wenn das Thema Finanzen bzw. Börse besprochen wird, dann höchstens, weil man mit Einzelinvestments „prahlt“ und (natürlich ganz heiße) Tipps hat.

    Darum gut, dass es Seiten wie diese gibt!

    P.S. Das Bild zum Artikel habe ich nicht verstanden 🙂

  4. Felix

    Ich weiß nicht so Recht, ob das, was normale Menschen, normale Familien so machen, mit „Konsumrausch“ und „Konsumwahn“ richtig beschrieben ist. Möglicherweise gilt das eher für die Großstadt-Singels, die für 100 € (allein) Essen gehen, immer das neueste Handy, Markenklamotten usw. haben.

    In meinem Umfeld lebt jedenfalls keiner im Konsumrausch. Ein Auto braucht jeder, um in die Arbeit zu kommen (ländliche Gegend). Die meisten fahren einmal im Jahr für 14 Tage in den Urlaub – so what. Die meisten haben Wohneigentum und dafür legen sie sich krumm.

    Sicherlich ist da auch mal etwas dabei, ohne das man auch leben könnte, aber ein Konsumrausch ist das nicht. Trotzdem ist das Geld meist knapp, weil man zwei Kinder hat. Das sind dann Kosten für Kleidung, Nahrung, Transport, …. Denen jedes Eis, jeden Kinobesuch zu untersagen, kann auch nicht sinnvoll sein. Natürlich könnte man sagen, die hätten sich die Kinder sparen können. Aber wollen wir das, um im Alter auf einen Berg Geld zu sitzen?

    Ich finde, man darf auch das jetzige Leben leben und nicht nur wie das Kaninchen auf die Schlange auf das Alter schauen. Im Mittelalter eines Lebens, um die 40 Jahre, hat man höhere Kosten. Im Alter hat man im Zweifel eine abbezahlte, geerbte Immobilie, in der man mietfrei wohnt, keine Ausgaben für Kinder (ev. für Enkel), für berufliche Fortentwicklung und dergleichen. Übrigens, die gescholtene dt. Rente soll im nächsten Jahr um 5 oder gar 6% steigen. Die LINKE sagt, das sei zu wenig :-).

  5. Christoph

    Die Linken leben ja auch in einer Scheinwelt. Die wollen die Reichen mehr besteuern, wobei die schon 80% der Steuern bezahlen!

    Wieso schlagen die nicht vor, dass die Beamten ab einem Einkommen von € 4.000 was in die Rente einzahlen?

    Genau, weil sie dann selbst zahlen würden. Finde das immer so scheinheilig. Die noch reicheren sollen mehr zahlen aber wir selbst beteiligen uns natürlich nicht an der Rente..

  6. Markus

    @Felix

    „Das Problem ist einfach , dass nicht darüber gesprochen wird. Wer diskutiert schon innerhalb der Familie oder mit Freunden über Investitions-/Anlagemöglichkeiten und deren Vor- und Nachteile.“

    Das Problem bei solchen Diskussionen sehe ich, dass sehr viele Menschen schon Ihre Vorurteile haben (diese sich auch gerne weiterhin bestätigen) und eine rationale Diskussion oft an den Emotionen (siehe die unsägliche Immo-Diskussion) scheitert.

    Es geht viel öfter um Glauben & Weltbildern als um Wissen.

    Trotz aller theoretisch sachlicher Diskussion muss man natürlich sehen, dass die individuelle Situation vieler weiterer Faktoren (gut dotierten Job, Unternehmer, gute Startbedingungen, auch nicht zuletzt Glück, Fleiß, Zielsetzung, Familienkonstellationen, Lebensumstände, Gesundheit, Kosten, Steuern, Rendite, lange Lebensabschnitte gut überstehen, Berücksichtigung des Partners und dessen Wünschen usw.)  nicht immer 100 % planbar ist.

    Man kann die Wahrscheinlichkeiten dafür zwar erhöhen, aber Garantien gibt es keine. Man muss es auch wirklich unbedingt wollen und es konstant umsetzen!

    Trotz alledem können Währungsreformen, Vermögensabgaben, Zwangshypotheken, Hyperinflation, Deflation, hohe Steuern, weniger Rendite als gedacht über lange Zeiträume wieder diese theoretische Konstrukte über den Haufen werfen.

    Ein sehr starker Faktor sind auch Gewohnheiten… deswegen höre ich jetzt endgültig auf, hier meine Zeit zu verplempern.

    Ciao

     

     

  7. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Felix,

    zu meinem Bedauern muss ich gestehen, dass ich oftmals von den Linken wie der Sahra Wagenknecht unverblümte Vernunft höre. Mir passt es eigentlich nicht, weil ich mich als Kapitalanleger irgendwie auf der falschen Seite fühle, aber sie hat halt einfach Recht. Ich habe jetzt auch nicht gehört, dass die Rentenerhöhung zum Juli diesen Jahres zu wenig wäre, denn die wissen ja auch, dass dies nach einer Rentenanpassungsformel geschieht. Die weisen nur darauf hin, dass trotzdem die Bedürftigkeit weiter steigen wird, was ich auch so sehe.

    „Der Rentenexperte der Linken, Matthias W. Birkwald, betonte, dass das Rekordplus 2016 eine Ausnahme bleiben werde: „Wegen der Kürzungsfaktoren wird der Anteil derjenigen, die in Altersarmut leben müssen, Jahr für Jahr steigen“, warnte er.“ (Quelle: Frankfurter Rundschau)

    @Oliver;

    „Die größte Eselei für große Unternehmen ist es, erfahrene Mitarbeiter zu kündigen. Sie tun es aber trotzdem.“

    Ich kann mich erinnern, dass so ein Emporkömmling in unserer Firma mal verlauten ließ; „am liebsten würde er überhaupt niemanden mehr über 50 sehen wollen in der Firma.“

    Zum Glück gibt es staatliche und gewerkschaftliche Schranken für solche Hohlköpfe, die sich mit den Ellbogen „nach oben“ bringen.

    Mit 55 arbeitslos zu werden wäre für die allermeisten Leute das Aus im Arbeitsleben. Darum wird das auch etwas schwerer gemacht. Da kann man nur froh sein, wenn man zumindest eine kleine Abfindung erstreiten kann, die in der Regel aber auch nur 0,5 Monatsgehälter pro Jahr Zugehörigkeit oder z.B. 18 Monatsgehälter ab 55 beträgt (bei >20 Jahren Betriebszugehörigkeit). Aber die paar Euros müssen ja auch noch versteuert werden muss.

    Wenn es wenigstens wirklich begründet wäre, weil es der Firma ansonsten ans Eingemachte gehen würde, aber es geht ja i.d.R. einfach um noch paar Millionen/Milliarden mehr Gewinn. Neulich kam eine Sendung über Manager unter Druck. Die ehemalige Personalchefin Ederer bei Siemens äußerte sich sehr zerknirscht über diese Praxis (ab Minute 16:00 in dem Video). Sie kommt aus kleinen Verhältnissen. Ihre Mutter fragte sie bezüglich der Entlassungen von Tausenden Leuten, ob die Firma denn Verlust mache. Da musste sie sagen, nein, aber so maximiert man eben Gewinn. Die an solchen Auswüchsen asozialen Verhaltens Schuld sind, sind natürlich indirekt wir Aktionäre.

    Schönen Tag

    MS

     

  8. Christoph

    @Markus: Die Welt geht nicht unter da bin ich sicher. Und wenn doch muss man sich eh um nichts mehr Gedanken machen und die Tierwelt würde sich freuen wenn wir weg wären^

     

    @Tim: Es gibt leider in Deutschland zu viele, die das Thema ausblenden.
    Es ist schon seltsam. Bei Smartphones, Autos usw da wird sich informiert, vergleichen usw. Aber bei den eigenen Finanzen kümmern sich viele nicht wirklich und verlassen sich auf Berater.

    Ich habe früher auch Verträge über einen Berater abgeschlossen, aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Einen vertrag habe ich letztes Jahr gekündigt (mit Verlust, aber lieber ein Schrecken mit Ende…) und den anderen kündige ich nächstes Jahr damit ich steuerfrei bleibe.

    Ich denke mittlerweile, wenn etwas schief gehen sollte, will ich selbst der schuldige sein. Und da ich konservativ in Aktien anlege bin ich frohen Mutes dass wenig schief gehen wird.

  9. Stefan

    Ein toller Artikel. Wie immer.

     

    @ Felix

     

    Es geht nicht nur um die Fragen: Leiste ich mir ein Eigenheim? Brauche ich ein Auto?

     

    Entscheidend ist auch der Preis. Viele übernehmen sich. Vielleicht, um die Nachbarn und Kollegen zu beeindrucken. Muss es denn immer ein Neuwagen oder Jahreswagen sein? Gerade in den ersten 1-2 Jahren ist der Wertverlust enorm.

     

    Das Argument „Sicherheit für die Familie“ lasse ich nicht gelten. Ein Neuwagen ist mitnichten sicherer als ein 5 Jahre alter Schlitten. Auch das Umwelt-Argument ist schwach. Alle 5 Jahre einen Neuwagen zu kaufen ist sicher nicht besser für die Umwelt, als sich alle 10 Jahre ein 5 Jahre altes Fahrzeug zuzulegen.

     

    Ein Kumpel hat zuletzt einen 17 Jahre alten Volvo gekauft. Solche Geschichten begeistern mich. Nicht der neue BMW der Nachbarn.

  10. Couponschneider

    Ich nutze weiterhin meine Kreditkarte. Gebühren habe ich dadurch keine. Ich nutze sie wie eine Debitkarte; das Geld wird direkt vom Girokonto abgezogen. Es ist ein praktisches Zahlungsmittel und weltweit akzeptiert.

    Ich spare viel und habe selbst heute noch kein Auto. Ich könnte mir einen Porsche 911er Cabrio leisten (richtig und nicht „finanziert“), aber mir ist das Geld zu schade. In meinem Heimatdorf werde ich schon komisch angeschaut, weil ich kein Auto habe. Die können sich einfach nicht mehr vorstellen, dass man ein Leben ohne Auto führen kann. Da werden einfachste Strecken mit dem Auto zurückgelegt. Selbst arme Schlucker leisten sich einen Habitus, dass sie auf keinen Fall mit der Bahn fahren. Den Vogel schoss jemand aus dem Bekanntenkreis ab, der sich Hamburg Fuhlsbüttel abholen ließ. Der Autofahrer musste von Rostock nach Hamburg und zurück und hatte so sechs, sieben Stunden „verdaddelt“. Der, der ja unbedingt abgeholt werden musste, ist ein Niedrigverdiener, der 1200 € netto für ein gutes Gehalt hält.

    Ich hätte nie gefragt, ob mich jemand abholen könnte. Ich hätte mir eine Fahrkarte und eine Zeitung gekauft und wäre Bahn gefahren.

  11. Christoph

    @Coupon: Da kann man dem Abholer aber nur sagen: Selbst dran doof.

    Vielleicht sagt er sich aber auch : Jeden Tag eine gute Tat. Ich bin auch dafür anderen zu helfen, aber es muss auch sinnvoll sein. In dem Fall natürlich nicht.

    Das mit der Kreditkarte sehe ich auch so. Tim bezieht das mit den Karten aber wohl eher auf Leute die keinen Überblick über die Ausgaben haben.

     

    Ich führe eine Google-Tabelle. Da trage ich alles ein. Ausgaben (Telefon, Internet, Essen, Strom usw usw) aber auch Einnahmen wie Gehalt, Dividenden usw

     

    Ist alle paar Tage ne Sache von 5 Minuten und ich habe immer Überblick wo ich stehe.

    Das mit den Beiträgen für Kreditkarten ist auch so ne Sache. Ich habe zwei. EIne Miles and More die kostet im Jahr was. Aber dafür kann ich dann die Meilen auch für Hotels usw nutzen. Da spar ich sogar Geld.

    Und eine DKB, die kostet nichts und ich kann Weltweit (nicht nur in € Ländern wie bei der Postbank usw) Geld abheben. Gebühren bekomm ich zurück. Man sieht Karten können auch gut sein.

     

    Ich war gestern bei meiner Sparkasse Geld einzahlen. Da stand ein Omachen am Nachbar schalter. Die Bankangestellte erzählte ihr dass sie sich wirklich den PIN merken muss, da in spätestens 2-3 Jahren die Schalter nicht mehr verfügbar sind und Geld nur noch über die Automaten läuft.

    Sowas geht gar nicht finde ich. gerade ältere Menschen brauchen den Kontakt zu den Menschen. Wenn ich allein bei mir denke:

    2 Ec Karten

    2 Kreditkarten

    2 Konten+1 Depot

     

    = 4 Pin Nummern für die Karten

    = 1 Passwort für das Depot, 2 Passwörter für den Kontozugang bei den Banken und 2 Passwörter für die Tan-Generierung.

    Da komm selbst ich schon ins Schleudern, wobei ich mir Hilfsmittel erstellt habe. Aber dennoch wie soll das für ältere Leute sein, die einfach nicht mehr so fit im Kopf sind und aufgrund dem ganzen Technik Wahn sowieso schon oft „erschlagen“ werden.

     

  12. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Jan

    Danke für das Lob.

    Deine Beobachtung stimmt. Viele Leute bestellen auch haufenweise Test-Hefte, die alle möglichen Produkte (Autos, Lebensmittel, Kleidung) unter die Lupe nehmen. Aber für Finanzdinge interessiert sich kaum jemand. Alles wissen sie indes über Justin Bieber, Tylor-Swift und Rihanna.

     

    @ Oliver

    Das stimmt. Eine gute Ausbildung hilft natürlich. Allerdings: Es gibt Schreiner, Kfz-Mechaniker, Parkplatzwächter etc., die es zur Million schaffen. Dieser Klempner verließ mit 15 Jahren die Schule. Und baute ein Millionenimperium auf:

    http://bambooinnovator.com/2013/05/29/self-made-millionaire-and-pimlico-plumbers-founder-charlie-mullins-shares-how-he-made-his-first-million-and-how-hes-grown-his-business-significantly-despite-the-economic-gloom/

     

    @ Felix

    Ich habe einfach ein „Schmuck“-Bild einer Familie für diesen Blogeintrag genommen. Ich habe keine Foto-Redaktion, die sich um die passenden Fotos kümmert.

     

    @ Felix

    „Normale“ Familien leben vielfach verschwenderisch, ohne es zu merken. Das Auto ist ständig in Bewegung. Das Rad will keiner nehmen. Zu bequem. Ich schaue als im Supermarkt, wenn Familien einkaufen gehen, in den Einkaufswagen: Tiefkühlpizza, Fertigessen, Zigaretten, Süßigkeiten, Alkohol, jede Menge Markenartikel.

     

    @ Christoph

    Das stimmt. Die Leute wollen sich ungern selbst schlau machen. Für Finanzthemen interessieren sich wenige. Sie gehen dann zur Bank oder ins Versicherungsbüro und kaufen Produkte, die sie nicht verstehen. Meist sind die Gebühren heftig. Denn die Bank und Versicherung ist im Regelfall an einer möglichst hohen Provision interessiert. Die Kunden glauben vielfach, die Bank arbeitet umsonst. Sie wissen nicht mal, dass sie Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren etc. bezahlen.

     

    @ Stefan

    Danke für den Zuspruch.

     

    @ Couponschneider

    Ich hatte eine Airline-Kreditkarte. Das erste Jahr kostet sie keine Gebühren. Ich holte mir den Willkommensbonus ab (Meilen). Als ich die Meilen gutgeschrieben bekommen hatte, kündigte ich die Kreditkarte. Im zweiten Jahr fallen nämlich 95 Dollar Gebühr an. Das brauche ich nicht! Ich glaube, die meisten behalten die Karte und nehmen zudem noch Kredite auf, die über 16% Zinsen kosten.

    https://creditcards.chase.com/credit-cards/united-airlines-credit-card.aspx

  13. Christoph

    @TIm: meine Miles/More kostet 55,– im Jahr

    Dachte auch die kündige ich. Aber mittleweile zahle ich sogar bei Aldi meine Einkäufe. So komme ich locker über 1.500 meilen im jahr die man sammeln muss um dem verfall zu entgehen. Und mit den meilen kann dann nicht nur Flüge buchen sondern zB auch Hotels

    So kostet zB eine Übernachtung im Hilton in San Jose 80 Meilen. Da ich pro €2 eine Meile gutgeschrieben bekomme, muss ich also 110,00 Umsatz machen damit ich die Kartengebühr wieder raus habe. Da ich sowieso tanken und einkaufen muss mache ich also Gewinn.

    man sollte natürlich nicht irgendwas kaufen nur um mehr Meilen zu sammeln.

    https://www.miles-and-travel.com/travel/arc_process.cfm?search=true

  14. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christoph

    Solche Airline-Kreditkarten können sich für Vielflieger auszahlen. Es gibt ja auch ein Versicherungspaket, das mit dabei ist. Es hängt vom Nutzungsverhalten ab.

    Ich habe diese Miles&More-Kreditkarte auch. Ich bin aber nicht begeistert von dem Ding. Das ist die einzige gebührenpflichtige Kreditkarte, die ich besitze. Ich überlege schon länger, ob ich sie kündige.

    Die Amerikaner sind schon besser mit ihren Airline-Karten, muss ich sagen. Ich schrieb über die Miles-and-More-Karte vor einiger Zeit ziemlich kritisch:

    http://timschaefermedia.com/miles-more-der-lufthansa-grottenschlechtes-almosen-programm/

  15. O.T.

    Brigitte Ederer ist die, die vorher eine große Nummer in der Wiener Politik war, Subventionen für Siemens und Aufträge an Siemens vergeben hat, dann als Personalchefin mit Millionengage zu Siemens gewechselt ist.

    Sie ist für mich genauso glaubwürdig wie jeder andere wegen Unfähigkeit entlassene Manager/Mitarbeiter der Frust schiebt. Sie ist noch ärmer dran, bekommt jetzt nur noch ihre ärmliche Politikerrente und nicht mehr das üppige Gehalt von Siemens.

    Typische doppelzüngige Sozialistin eben.

    Jeder Chef/Manager der produktive Mitarbeiter entläßt schießt sich selbst ins Knie. Jeder Chef/Manager der unproduktive Mitarbeiter nicht entläßt oder einen verlustbringenden Geschäftszweig nicht abstößt oder versucht in gewinnbringend zu machen schießt sich ebenso selbst ins Knie.

    Das hat überhaupt nichts mit asozial zu tun, so hat die Welt schon immer funktioniert, und nur so kann sie funktionieren.

  16. Christoph

    @Tim: Ja die Lufthansa ist wirklich nicht das wahre für mich zumindest (bisher)

    Ich bin bisher nur nach Asien geflogen und da ist die Lufthansa viel zu teuer gewesen. Da ich nicht so oft fliege lohnt sich die Karte nur wegen dem normalen einkaufen für mich. Wenn das nicht zum sammeln zählen würde, würde ich kündigen.

    Oman Air kann ich übrigens sehr empfehlen. TOP Preis-Leistungs Verhältnis. Sehr nee Maschine, tolles Entertainmentprogramm (ganz viele englische Filme und sogar einige auf deutsch) und auch das Essen super.

    China southern: oh je.. zwar neue Maschinen aber nur ca 5 Filme auf englisch und der Rest chinesisch.. da wird ein Flug nach Asien echt laaaaang.

    Ich will nächstes Jahr in die USA. Je nachdem was es an Meilenschnäppchen gibt vielleicht nach Kalifornien. Da nutze ich meine Meilen für den Flug und die Hotels.

     

     

  17. Oliver

    @Matthias:

    Meine Erfahrung ist, wenn ein Unternehmen jemanden unbedingt loswerden will, dann schafft es das auch problemlos. Frau Ederer hat es bei Siemens am Ende sogar selber erwischt und wird wohl den Grund ihrer Kündigung nie herausfinden. Aber finanziell ist es bei ihr nicht mehr wichtig. Wenn es betriebsbedingt ist oder der Mitarbeiter für das Unternehmen nichts mehr bringt, kann ich den Schritt noch nachvollziehen. Ich habe einige Leute kennengelernt, wo der Grund das hohe Gehalt war und man lieber jemanden eingestellt hat, der günstiger ist. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn die Wirtschaft nicht aktive Altersdiskriminierung betreiben würde. Die meisten merken das erst, wenn sie selber dahin kommen. Von daher sind Rücklagen ein guter Schutz.

    Siemens ist eine interessante Firma. Sie macht seid Jahren ein Geschäftsfeld nach dem anderen dicht oder lagert aus. Nach meiner Schulzeit sind einige zu Siemens gegangen, weil dies ein Arbeitgeber war, der sehr große Arbeitsplatzsicherheit geboten hat. Das hat sich grundlegend geändert. Alle bis auf einen arbeiten heute nicht mehr bei Siemens. Der eine ist eine Stufe unterhalb des Vorstandes. Keiner ist freiwillig gegangen.

    Was ich momentan auch beobachte, dass Leute mit 45 oder etwas darüber sich brennend für die Stelle als Betriebsrat interessieren. Das macht ein Freund von mir und wenn er Glück hat, wird er gewählt. Genauso für den ich arbeite. Der Grund liegt auf der Hand: Unkündbarkeit zumindest so lange, wie sie es sind. Ob das langfristig klappt, bleibt abzuwarten. Andererseits sollte man ab einen bestimmten Alter doch lieber als Freiberufler arbeiten. Komischerweise sind die Leute dann wieder sehr geschätzt.

    @Tim:

    Fast alle Parkplatzwächter werden nicht reich. Ich denke, eine sehr wichtige Voraussetzung ist, dass man in irgendeinem Gebiet qualifiziert ist und dadurch die Möglichkeit erhält, eine Arbeit zu finden, mit der man wirklich Geld verdient. Ab da liegts an einem selber, ob man es komplett ausgibt oder etwas beiseite legt. Als Putzfrau, Parkwächter oder gering Qualifizierter wirst Du i.d.R. so wenig verdienen, dass Du froh bist, einigermassen über die Runden zu kommen. Ich finde in der Lebensphase bis 25 Investitionen in die eigene Weiterbildung sogar wesentlich wichtiger, als Geld in Anlagen zu investieren. Sollte während dieser Zeit trotzdem was übrigbleiben, kann man das natürlich weglegen, wenn man will.

  18. fit und gesund

    Mr.1500 ist schon ein cooler Typ, ich mag den blog, genauso wie den von der Familie Frugalwoods, einfach sympathisch.

    Was ich immer ein wenig bedaure ist, dass es nicht mehr solcher blogs in Europa /Deutschland/Schweiz gibt, sehr motivierend! Schaue auch gerne bei Herrn Couponschneider vorbei, vermutlich wird er es in ein paar Jahren auch geschafft haben, aber es ist einfach so, ohne Fleiss kein Preis, von nix kommt nix, nur mit Party, Wellness und dicker Karre kann man hochgesteckte Ziele nicht erreichen, ich habe auch kein Auto, mein Arbeitsplatz ist 3km von meiner Wohnung entfernt, Geschäfte  für den täglichen Bedarf sind zu Fuss zu erreichen, ich hab ja mein Velo und im Winter bei Schnee oder Eis bin ich auch oft 1 Weg zur Arbeit gelaufen, 1 Weg hab ich den Bus genommen, schliesslich hab ich ja auch 2 gesunde Beine dafür.

    Es muss nicht Jeder Berserkersparen machen, aber kann man sich nicht mal hinsetzen und schauen, was man getrost abschaffen kann? Ich habe dafür nur ein paar Tage benötigt, die letzte Amtshandlung war die Kündigung des Handyvertrags im Dezember, prepaid (Aldi-Sunrise) funktioniert für mich genausogut.

    Teure Fitness-Abos? wofür, ich hab den See vor der Tür, ebenso ein TRX in der Wohnung (machen muss man es aber schon hi hi…) Wieviele gehen 1 Monat ins Fitness und dann immer seltener und dann gar nicht mehr, ist verdammt teuer.

    Freitag ist Zahltag, nach Ostern werd ich mir was Nettes kaufen, ne… keine Glitzerklunkerchen wie früher, was Solides für mein Depot, zwar arg gebeutelt, aber ich werde brav weiter kaufen, man gönnt sich ja sonst nix…*lach*

  19. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christoph

    Mit Airline-Kreditkarten oder Pünktchen-Karten kann man ganz schöne „Geschenke“ abräumen. Es gibt richtige Profis, die das Maximun herausholen. Ein Nachbar ist Vielflieger, der hat zig Millionen Meilen auf seinem Konto. Die Firma zahlt seine Flüge und er darf die Meilen behalten. Das kann sich rechnen. Insbesondere wenn Du Flüge nach Asien hast, können massig Meilen zusammenkommen.

    Für den Durchschnittsbürger lohnen sich indes solche Karten vermutlich nicht. Zum einen ist die Jahresgebühr saftig. Zum anderen wird man zur Loyalität mit der Airline erzogen. Wenn es günstigere Flüge mit der Konkurrenz gibt, bleibt man so seiner Airline treu. Hinzu kommt, dass Leute den Überblick verlieren. Ihre Meilen nicht nutzen. Oder gar Kredite in Anspruch nehmen, die sündhaft teuer sind.

     

    @ Oliver

    Ich gebe Dir Recht. Für Geringverdiener ist die Million schwer zu erreichen. Das sind Ausnahmeerscheinungen, wenn es jemand schafft. Die Mittelschicht kann es aber schaffen.

  20. Christoph

    @Tim: ja ich habe bisher auch andere Airline sfür Asien genommen. Aber ich sammel ja Meilen ganz normal beim einkaufen beim Aldi und beim tanken. Und beides muss ich eh machen. Und die kann ich dann für Hotel usw nutzen. Da mach ich bzw natürlich jeder andere Gewinn.

    Ich habe allerdings keine Ahnung wie sich das für Mastercard/ Lufthansa rechnet.

    Denn die Gebühr die die geschäfte zahlen ist ja niemals so extrem hoch.

    Ich bekomme ja für 2 Euro eine meile. und wenn ein zimmer zb 80 Meilen kostet muss ich 160 Umsatz machen.

    Nehmen wir an das Geschäft würde hierfür hohe 10% Gebühr an Mastercard zahlen dann wären das 16 Euro. Und für 15 Euro gibts ja kein Zimmer im Hyatt, Hilton etc.

     

  21. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christoph

    Ein Hotelzimmer für nur 80 Meilen scheint mir extrem günstig zu sein. So ein Deal ist mir bislang unbekannt.

  22. Johannes

    Alles Böse kommt von der Lügen-Presse, Lügen-TV, Lügen-Radio. Täglich wird dort gelogen: “’Die Anleger sind nervös, die Anleger warten auf die Worte von FED, die Anleger haben Gewinne mitgenommen, man muss die Aktien täglich beobachten, man muss alle Aktien mit stop-loss absichern.“‘ Nur deswegen haben die durchschnittlichen Menschen Angst vor Aktien und sparen auf dem Sparbuch mit 0% Zins.

    In jedem Exemplar von Börse Online steht 50x „Kaufen“ und zwar bei jedem Dreck. Die Aktien in B.O. haben KGV NA = Gewinn negativ, oder KGV 50 bis 450 oder KBV 6 oder KUV 6, oder das Unternehmen soll heuer den Gewinn senken, aber die Redakteure und Chefredakteure von B.O. wollen mit jedem Dreck dem Anleger schaden und damit der Verlust nur 15% bis 20% von investiertem Kapital macht, empfehlen die Redakteure und Chefredakteure von Börse Online jeden Dreck mit stop-loss Order abzusichern. Euro am Sonntag, Focus Money, Der Aktionär, Smart Investor, Frankfurter Allgemeine, Börsen Zeitung, Wallstreet-Online.de, ARD, N24, NTV und Radio B5 machen das gleiche. Jeder Dreck wird dort empfohlen zu kaufen und immer stop-loss. Nicht nur Morphosys. Auch exotische Optionsscheine. Und überall wird gelogen: “’Die Anleger sind nervös, die Anleger warten auf die Worte von FED, die Anleger haben Gewinne mitgenommen.“‘

    Diese Artikel im Blog von Tim Schäfer und alle andere Blogs und die Beiträge darunter bringen keine Verbesserung, wenn die Übeltäter nicht direkt mit Namen genant werden = Börse Online, Euro am Sonntag, Focus Money, Der Aktionär, Smart Investor, Frankfurter Allgemeine, Börsen Zeitung, Wallstreet-Online.de, ARD, N24, NTV und Radio B5.

    Die kriminelle Manipulation mit “Empfehlung kaufen“ soll endlich aus der Lügen-Presse verschwinden. Die Empfehlung “Kaufen“ und “Verkaufen“ in der Lügen-Presse soll man per Gesetz verbieten. Und endlich die Wahrheit täglich verbreiten = “’FED ist uns egal, wir sind niemals nervös, wir nehmen niemals Gewinne mit, auf unsere Plus oder Minus schauen wir nur einmal im Jahr = 31.12., wir nutzen niemals stop-loss Order, denn wir wollen alle unsere Bluechips Aktien wegen Dividenden bis zum Tode halten.“‘

    Unsere Aktien sind die 20 größten und ältesten Unternehmen und Banken von DAX, Eurostoxx50, Stoxx50, Dow Jones + Wells Fargo, AT&T., die langfristig Gewinne, Umsätze und Dividenden 7% bis 10% jährlich steigern, weil ihnen die Konkurrenz nicht schadet. Dividendenrendite immer mehr als 3%.

  23. Christoph

    @Johannes: Naja das ist schon arg übertrieben. Natürlich macht Stop Loss oft Kurse kaputt, aber manchmal ist es hilfreich.

    Bei Valeant wäre es zum Beispiel hilfreich gewesen. Denn der Kurs sackte ja wegen dem miserabelem Managment so extrem ab. Da waren die Stop Loss nicht schuld.

    Ich selbst würde jedem empfehlen sich viel Infos einzuholen. Ich kann da zB nur wärmstens CNBC empfehlen. Half  time report und power lunch (derzeit 17.00 Uhr und 18.00 Uhr) sind da sehr informativ und nicht langweilig .

     

  24. chaostrader

    …die langfristig Gewinne, Umsätze und Dividenden 7% bis 10% jährlich steigern, weil ihnen die Konkurrenz nicht schadet. Dividendenrendite immer mehr als 3%.

    Ach Leuts, ich kanns nicht mehr hören. Wie langfristig soll denn die Dividende der sog. Aristokraten (real?) um 10% pro Jahr steigen? Weitere hundert Jahre oder wie? Einfach mal extrapolieren, was die Unternehmen dann wert sein müssen, welche Umsätze dazu nötig sein werden und durch die Anzahl der Erdenbürger teilen. Ich glaub kaum, dass in der Zukunft jeder von uns mehrere tausend Liter Cola pro Jahr trinken wird und es dann möglich sein wird, diese Menge weiter exponentiell wachsen zu lassen. Irgendwann stoßen viele dieser Unternehmen an ihre Grenzen, die wirtschaftliche Vormachtstellung der USA wird weiter abnehmen (wie sie es schon tut), Schiller-PE-Bonus für alles, was Ami ist wird auch mal wieder schrumpfen.

     

    Ich selbst würde jedem empfehlen sich viel Infos einzuholen. Ich kann da zB nur wärmstens CNBC empfehlen. Half  time report und power lunch (derzeit 17.00 Uhr und 18.00 Uhr) sind da sehr informativ und nicht langweilig .

    Scheiss Investment-Pornos. Sinnlos für den Langfristanleger.

    Natürlich macht Stop Loss oft Kurse kaputt, aber manchmal ist es hilfreich.

    Die sind für jeden Marktteilnehmer einsehbar, viele professionelle Händler verdienen sich durch das Abzocken von Lieschen Müllers Stopp Loss ein nettes Zubrot.

    Zu eng gesetzt katapultiert es einen raus und man muss wieder einen guten Einstiegszeitpunkt finden incl. Transaktionskosten und Steuern, zu groß und man sichert sich damit nette Verluste.

  25. Christoph

    Scheiss Investment-Pornos. Sinnlos für den Langfristanleger.

    ?????

    Kennst Du die Sendungen? Anscheinend nicht. Denn dort wird über den gesamten Markt und die aktuellen NEws gesprochen (Obama in Kuba und Argentinien zB)

     

    Wenn über Aktien gesprochen wird sagen die Experten was sie aktuell denken. Manche sagen dann zB kurzfristig schwer aber auf lange sicht sehr gut. Es wird auch eingeblendet in welchen stocks sie lang sind.

    Also nicht gleich irgendwas raushausen sondern erst informieren.

     

    Und zum Thema Wachstum: Wieso bitte soll denn das Wachstum nicht so weiter gehen? Eher wird es mehr! Wieso?

    http://countrymeters.info/de/World

     

    Jeden Tag wächst die Bevölkerung um 130.000 Menschen! Und nun sagst du: Die trinken sicher keine Cola, die fahren keine Autos, nutzen kein Internet, putzen sich nicht die Zähne usw usw.

    Macht doch irgendwie keinen Sinn.

     

     

  26. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christoph

    Für so wenig Meilen wirst Du kaum ein Hotel bekommen. Das kostet schon mehr Meilen. Vielleicht ab 20.000 oder 30.000 Meilen für eine Nacht. Und geht bis zu 170.000 Meilen. Je nach Kategorie, Zeit, Sterne…

    Und dann habe ich noch was zur Oma bei der Bank:

    Ich kenne eine ältere Dame, die hat mit einem wasserfesten Stift die Geheimnummer auf die EC-Karte geschrieben: Schön groß und sauber. Dann kann sie die Geheimnummer nicht mehr vergessen. Ich fand das krass.

  27. Christoph

    @TIm: Aber auf der Website sind die doch so ausgewiesen?!

    Flüge gibt s ab 10.000 nach Paris zB..

     

    Ja am Ende werden sicher die Omas und Opas die Nummer irgendwo notieren. Nicht gut

  28. chaostrader

    Kennst Du die Sendungen? Anscheinend nicht.

    Sind die nicht alle gleich?

    Wenn über Aktien gesprochen wird sagen die Experten was sie aktuell denken. Manche sagen dann zB kurzfristig schwer aber auf lange sicht sehr gut. Es wird auch eingeblendet in welchen stocks sie lang sind.

    Wenn jemand mehr weiss wie der Rest,dann hält er die Klappe und verdient sich eine goldene Nase. Ansonsten wird er Experte und labert Müll im Fernsehen.

    Also nicht gleich irgendwas raushausen sondern erst informieren.

    Dann zeig mir mal die Untersuchungen, die bestätigen, dass sog. „Experten“ eine signifikant von 50% abweichende Trefferquote haben.

    Und zum Thema Wachstum: Wieso bitte soll denn das Wachstum nicht so weiter gehen? Eher wird es mehr!

    Hast du exponentielles Wachstum verstanden?

    Jeden Tag wächst die Bevölkerung um 130.000 Menschen! Und nun sagst du: Die trinken sicher keine Cola, die fahren keine Autos, nutzen kein Internet, putzen sich nicht die Zähne usw usw.

    Ja die Menschheit wächst. Sie verdoppelt sich aber nicht alle 7,2 Jahre, was eine Steigerung von 10%p.a. bedeuten würde.

    Macht doch irgendwie keinen Sinn.

    Eben.

  29. Christoph

    Wie informierst du dich denn? Ich finde Informationen gehören beim investieren schon mit dazu.

    Wegen dem Wachstum der Unternehmen: Man kann auch so rechnen:

    Wenn ein Mensch stirbt, werden 2,5 geboren.

    Beispiel Coca Cola

    1 potentieller Konsument stirbt, 2,5 kommen hinzu.

    Das ist eine Steigerung von 150%!

    Und dies jeden Tag! Natürlich trinkt nicht jeder davon Coca Cola. Aber man sieht, dass es mehr werden.

    Natürlich sind die Wachstumsraten der Bevölkerung nicht linear. Des Weiteren gibt es leider immer wieder Kriege und Krankheiten. Aber zumindest bei den Krankheiten werden die Heilungschancen besser und besser.

     

    Derzeit herrscht hier irgendwie eine sehr negative Stimmung. Wieso? Natürlich ist nicht alles toll beim investieren. Aber vergleicht man heute mit 2008 so sind die Daten doch heute viel stabiler.

    Natürlich ist der Öl und Bergbausektor derzeit eine Ausnahme, aber auch hier kann man was positives sehen. Durch den günstigen Ölpreis erhöht sich der Konsum

    Ich kann nur jedem empfehlen ein wenig hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Alles andere ist doch deprimieren. Habt eine schöne Osterzeit

     

     

     

  30. Stefan L.

    Frohe Ostern,

    hier ist jetzt gerade ein bissal pessimistische Stimmung aufgekommen, also genau genommen, ist in 4 Milliarden Jahren Schluss, dann wird die Sonne als Roter Riese den Merkur und die Erde verschluckt haben, in 50 Millionen Jahren wird Afrika an Europa andocken, Kairo wird eine Vor-AlpenStadt, und wer dann noch Immobilien auf Mallorca besitzt ist selbst schuld. 😉

     

    @Tim. Danke für dein Block, seitdem ich hier mit lese, schau ich deutlich seltener in mein Depot.

     

    Gerne würde ich mir hier Meinungen über meine geplanten Neuanschaffungen im April einholen.

    Colgate-Palmolive Co., Pfizer Inc, Royal Dutch Shell PL, Verizon Communications Inc.

    Zur Verfügung stehen 2000Euro, es soll eine der Position werden, die 19. in meinem Depot, um genau zu sein.

    Bin Dankbar für jede Anregung.

  31. Vali

    Was das exponentielle Wachstum betrifft, ist hier ein sehr lesenswerter Artikel: kritisch aber auch intelligent geschrieben Die Gier ist es nicht

    Das menschliche Gehirn denkt linear. Klar, kein Mensch kann sein Cola-Trinkkonsum von 1 l auf 10l täglich steigern. Aber das ist auch ein lineares Denken. Aber, wenn wir plötzlich feststellen,  was man mit Coca Cola alles machen kann , dann sieht die Sache schon anders aus;-)

    Aber, was wir übersehen, ist z.B. unser geistiges Wachstum,  unsere Kreativität. Und aus der Geschichte wissen wir, dass weder das Auto, noch das Fliegen, noch die digitale Welt oder das Internet im Urbedürfnis der Menschen existieren. Trotzdem möchte keiner jetzt das Fliegen, Auto, Kommunikation+Internet missen wollen.

    Neue Wörter wie Smombie oder Internetjunkie beschreiben unsere Gesellschaft. Das ist ein Quantensprung, ein exponentielles Wachstum. Man weiß nicht, was wir Menschen noch entwickeln werden, wie wir in Zukunft reisen, essen, trinken, sprechen, denken und kommunizieren werden oder was wir plötzlich neues machen.

    Ob 10% Wachstum oder „nur“ 2% (Inflation rausgerechnet) – das ist bereits exponentielles Wachstum. Wir sind mittendrin und dies schon seit ca. 1750  🙂

     

  32. Vali

    @Stefan, Colgate-Palmolive Co., Pfizer Inc, Royal Dutch Shell PL, Verizon Communications Inc

    Alle super, leg los 🙂

    Ich habe gestern Nestle endlich gekauft und B+G Foods als Probe. HCP wieder aufgestockt.

    Colgate möchte ich auch. Die anderen habe ich schon.

     

  33. Patently Absurd

    Wenn alle von langfristigem exponentiellem Wachstum reden, sind die, die wissen, dass dies alles eine Illusion ist, klar im Vorteil.

    Es gibt nur sehr, sehr wenige Dinge, die langfristig exponentiell wachsen können. Mir fällt da spontan nur die Geldentwertung/Inflation ein. Dem Euro ist es egal, wieviele Nullen man an ihn anhängt, Nullen gibt es zum Nulltarif.

    Alles Materielle, auch die Bevölkerung, materielle Güter etc., kann nicht langfristig exponentiell wachsen, da das Materielle aufgrund beschränkter Ressourcen auf dieser Erde begrenzt ist. Gleiches gilt für Dienstleistungen: mehr als einen Friseur alle paar Wochen benötige ich nicht. Mehr als einen Job kann ich nicht machen.

    Im IT-Bereich treten wir gerade an die Grenze des Moore’schen Gesetzes: http://www.pc-magazin.de/ratgeber/moore-law-report-ende-2020-1938131.html

    An der Börse ist es sehr gefährlich, zu glauben, Wachstum (für ein Einzelunternehmen oder die Wirtschaft insgesamt) ginge immer so weiter, insbesondere, wenn es angeblich noch exponentielles Wachstums sein soll. Eine solche These muss man immer hinterfragen.

  34. Oliver

    Was das ewige Wachstum betrifft, bin ich so lange optimistisch, wie wir mehr Menschen werden. Gegenwärtig scheint die Kurve abzuflachen, aber ich bin überzeugt, dass in den nächsten Jahrhunderten der Mensch nicht nur auf der Erde leben wird. Wann genau das sein wird, kann natürlich keiner sagen. Und dann wird das weitere Wachstum an Menschen ein kleineres Problem sein als heute. Dazu kommt, dass trotz Kriege, Misswirtschaft und Ausbeutung es immer mehr Menschen gibt, die sich zumindest ein bisschen was leisten können. Das sind in erster Linie Alltagsgüter oder wenig kostende Elektronikgüter. Sehr viele Leute in Afrika, die nicht viel Geld haben besitzen heute ein Handy und nutzen das nicht nur zum telefonieren. Dieser zweite Punkt für Wachstum ist genau so stark wie die Bevölkerungszunahme. Außerdem entwickeln wir uns technologisch immer weiter und dies führt auch zu Wachstum. Von daher wird sich die langfristige Kurve für die Zunahme des Gesamtwertes aller Firmen nicht abschwächen. Auch Wirtschaftskrisen sind immer temporär und etwas ganz natürliches. Für manche Leute suggerieren Krisen, dass die Welt untergehen und die Wirtschaft sich nie mehr erholen wird. Genauso das böse Finanzsystem. Aber schlechte Dinge werden in der Regel schnell korrigiert, dass sieht man z.B. bei Kurseinbrüchen, die immer schneller von statten gehen als Anstiege. Krisen sind Pausen und Korrekturen von Missbildungen und wenn man sich Europa anschaut, wird z.B. der EURO irgendwann wahrscheinlich eingeschränkt oder abgeschafft. Davon wird Europa nicht untergehen, sondern unsere Wirtschaft besteht immer noch und wird weiter fleissig Güter & Dienstleistungen produzieren. Von daher ist Pessimismus auf langfristige Sicht wirklich nicht angebracht.

     

    @Stefan:

    Ich habe mir die Royal Dutch im Februar gekauft und finde sie immer noch interessant. Colgate ist zwar ein solides stetig wachsendes Unternehmen, aber für mich aufgrund des Preises momentan nicht die erste Wahl. Langfristig kann man nichts damit verkehrt machen. Pfizer ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Ich finde den Kurs attraktiv. Verizon ist wie AT&T ein zuverlässiger Dividendenzahler mit nierdriger Dividendensteigerung und hoher Dividendenzahlung. Für langfristige Investitionen sehr solide. Eine der „langweiligen“ Aktien, die man sich ins Depot legen kann. Welche von den vieren Du ins Depot legst, ist meines Erachtens Geschmackssache.

  35. Felix

    Hier herrscht ein eigenartiges Bild von wirtschaftlichen Wachstum als wäre es gleichbedeutend damit, dass der Output immer weiter zunehmen müsste. Wirtschaft ist viel dynamischer wie es Vali oben beschreibt.

    Ich sehe überhaupt kein Ende des wirtschaftlichen Wachstums. Wer mit offenen Augen die Welt betrachtet, sieht, dass noch unendlich viele Probleme zu lösen sind. Alle beinhalten wirtschaftliche Perspektiven, von zukünftigen Erfindungen ganz abgesehen. Ich habe eher den Eindruck, wir befinden uns in einer Revolution des Fortschritts. Mit „wir“ meine ich die westliche und die asiatische Welt, während sich die islamische gerade in Richtung Steinzeit bombt. Aber das ist ein anderes Thema; es sei denn sie nehmen Europa mit, was nicht ausgeschlossen ist.

    Die Digitalisierung ist gerade dabei, alle Bereiche des Lebens und Wirtschaftens zu durchdringen. Die Biotechnologie in Verbindung mit der Medizin steht vor enormen Durchbrüchen. Mobilität wird mit selbstfahrenden Autos neu definiert. Die gesamte Energiebranche durchläuft einen dramatischen Wandel usw. Immer mehr Mittelschicht entsteht in den Schwellenländern. Das alles ist, es wurde oben schon gesagt, kein linearer, planbarer Prozess.

    Und da sorgt ihr euch um braune Brause? Auch denen wird etwas einfallen. Die senken eben die Kosten, werden schlanker, managen ihre Prozesse besser, kreieren neue Produkte, verstärken das Marketing. Oder sie weichen auf andere Produkte aus wie Kaffee, oder Wasser oder was weiß ich, was in sein wird. Letztlich kommt es auf den Gewinn an, nicht auf den Umsatz. Und da gibt es viele Stellschrauben.

  36. Slazenger

    @Vali

    prima Bericht über das Thema Wachstum. Es zeigt ganz deutlich daß es keinen Ausweg gibt! Irgendwann drückt einer  die Reset Taste, das System stürzt ab und wir alle fangen ganz weit unten wieder neu an. Aber wann das sein wird und wie das genau abläuft???

    Meine letzten Käufe waren Pfizer, Shell, BB Biotech!

    Frohe Ostern

  37. Christoph

    @Felix: die Braune Brause hat schon Wasser usw im Portfolio.

    Ich gebe Dir komplett Recht. Allein das Internet der Dinge ist wie die letzte industrielle Revolution ein neuer Meilenstein.

    Das wird das Leben extrem verändern. Manche sagen sicher oh nein ich will das nicht, da habe ich Angst. Aber war das nicht schon immer so? Als die erste Dampflok gebaut wurde hatten viele sicherlich auch Angst mit etwas „totem“ von A nach B zu kommen anstatt mit einem Pferd.

    FÜr uns kommen ja sowieso nur die nächsten 80-100 Jahre in Betracht. Und in dieser zeit wird die Welt nicht untergehen. Aber wenn man sich ansieht was es für Fortschritte in den letzten 20 Jahren gab kann man sich momentan gar nicht ausmahlen wie es in 15 Jahren ausschaut. Das autonome fahren wird kommen. Dan n fahren wir von A nach B und können dabei Tv schauen, schlafen etc. (ausser Deutschland ist mal wieder zu ängstlich..)

    Ebenso in Sachen Energie wird sich viel ändern. Immer mehr Menschen haben Solar auf dem Dach. In 50 Jahren wird dadurch sicherlich die Energie kein Problem mehr sein.

    Allein die Kernfusion verspricht extrem viel und dies bei sehr geringen Gefahren

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/kernfusionsreaktor-die-loesung-aller-energieprobleme-a-1075632.html

     

    ich bin auch sicher in 10 Jahren bekommen wir Pakete von Amazon RObotern und Drohnen. Wieso soll ein mensch sowas banales machen etwas von A nach B zu transportieren? Ein Mensch kann doch viel bessere Dinge individuell tun.

    Natürlich fallen dann Job weg aber auch das war schon immer so. Allein bei den Druckereien die heute viel weniger Angestellte haben aufgrund von Emails, Internet, Ebooks usw

    Das ist der Gang der Dinge und es ist gut so. ich freue mich auf die Zeit.

     

    @Patent: ja das gesetz ist nicht mehr aktiv. Aber dafür baut Intel nun nicht mehr nur in länge und breite sondern auch in die höhe. Derzeit ist es ja aber eh so, dass die Chips im PC Sektor so gut sind, dass eine Steigerung kaum nötig ist. Ich denke mit VR wird sich dies ändern. DIes wird übrigens das nächste BIG THING!

    @Stefan: Alles gute und solide Unternehmen. Ich habe auch welche von den aufgeführten. Bei Pfizer müsstest du aber noch was bedenken: Derzeit ist die Ausschüttungsquote im verhältnis zum Gewinn sehr hoch. Und vor alem solltest du überlegen ob du jetzt schon kaufst oder erst nach der Allergan Fusion im 2. Halbjahr.

    Bisher hört man zwar es wird auch in Deutschland keine Kapsteuer anfallen. Aber die Fimenbezeichnung von Pfizer wird sich ändern und der FImrensitz wird Irland sein. Genaugenommen übernimmt allergan aufgrund des Sitzes in Irland Pfizer. Durch die neue FImierung gibt es auch eine neue WKN.

    Und den …… vom WM Datenservice traue ich seit der Besteuerung vom Ebay/ Paypal Spin off nicht mehr. Ist eh der Wahnsinn das ein Privatunternehmen die Besteuerung vorgibt..

     

  38. Patently Absurd

    @Felix:

    Ich bestreite nicht, dass sich die Technologie weiterentwickelt und irgendetwas in der Tat wächst. Die Frage ist, was das „irgendetwas“ ist und ob es gutes Wachstum ist und wenn ja für wen es gut ist.

    Unstrittig wachsen derzeit in Europa zumindest die Vermögenspreise. Ob die Immobilien, Aktien, Gold etc. damit „wertvoller“ werden und das Vermögen „wächst“ ist allerdings Ansichtssache. Denn wir messen das Vermögen in Euro-Werten und der Wert des Euros wird im Wesentlichen durch die laxe Druckerpressenpolitik der EZB bestimmt.

    Aus meiner Sicht wächst derzeit in Europa wirtschaftlich nichts mehr und Südeuropa befindet sich vielmehr auf wirtschaftlichem Schrumpfkurs. Zudem verursacht die EZB-Politik eine gigantische Umverteilung von Sparguthaben zu Sachvermögen. Eine ähnliche Situation hatten wir bereits in den 20er-Jahren in Deutschland.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13772624/Das-Schreckgespenst-der-Hyperinflation-taucht-auf.html

    Vielleicht ist das Gefühl, dass Immobilien- und Aktienbesitzer derzeit dahingehend haben, am „Wachstum“ teilzuhaben, nichts anderes als eine Illusion, denn im Vergleich zu denjenigen, die nur Sparguthaben besitzen (und indirekt enteignet werden) müssen diese sich in der Tat „reicher“ fühlen. Inflationsbereinigt, und zwar die Vermögenspreise zugrundelegend, nicht einen künstlichen Warenkorb des Bundesamtes für Statistik, wächst das Vermögen auch bei Anlagen in Aktien, Immobilien und Gold eventuell gar nicht mehr.

    Ein anderer Punkt, welcher mir zu denken gibt, sind auch die niedrigen Rohstoffpreise. Wenn die Wirtschaft boomt und wächst und alles im grünen Bereich wäre, müssten wir Rohstoffknappheit haben, welche sich in wachsenden Rohstoffpreisen wiederspiegeln müsste. Die Tatsache, dass die Rohstoffpreise im Keller sind, weist doch darauf hin, dass derzeit weltweit wenig oder gar kein Wachstum stattfindet – von exponentiellem Wachstum kann also gar keine Rede sein.

     

  39. Slazenger

    @Christoph

    habe auch seit einiger Zeit Pfizer im Depot. Wie muss man sich das im schlechtesten Fall vorstellen mit der Besteuerung? Da hab ich leider bislang keine Erfahrung!!!

  40. Patently Absurd

    @Felix:

    Natürlich freue ich mich, wenn Intel noch leistungsfähigere Chips bauen kann. Auch die Medizin macht Fortschritte:

    http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/microsoft-gruender-bill-gates-sagt-krebs-ist-in-30-jahren-heilbar-2016022457518

    Dies ist aber alles kein exponentielles Wachstum, sondern der Fortschritt erfolgt hier (auch für Computerchips inzwischen) langsam und allmählich. Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland haben wir in den letzten 50 Jahren um 10 Jahre steigern können – dies ist bedeutend und großartig, aber eben nicht exponentiell.

  41. Vali

    Danke Felix! Sehe ich auch so.

    @Patently Absurd , aus dem Artikel: „Zu viel Geld trifft auf zu wenig Ware – die Folge waren steigende Preise. Rationierung und Preiskontrollen während des Krieges hatten die Inflationswelle aufgestaut, jetzt bahnte sie sich ihren Weg.“

    Wenn man schon Angst vor Hyperinflation hat, dann sollte man alle Faktoren beachten. Wir haben momentan zu viel Ware+Möglichkeiten, zu viel Schulden, aber zu wenig Geld. Wir sind in einer neuen Ära, des Überflusses. Wenn man das immer mit der Hyperinflation Deutschlands vergleicht, vergisst man dabei, dass die Leute damals gehungert hatten und praktisch jede Produktion (wegen Krieg, Zerstörung usw) zum Erliegen kam.

    So etwas haben wir momentan nicht. Wir haben nicht den totalen Krieg. Wir haben nur einige psychopatische, hinterweltlerische, Versager/Terroristen, die sich selbst sprengen und möglichst viel unschuldige Menschen mitziehen wollen, damit wir jetzt darüber reden/schreiben. Sie sind nicht systematisch.

    Und dass die Reichen (exponentiell) reicher werden, weil sie Unternehmen, Immobilien und Aktien besitzen, ist für mich keine Illusion 😉

  42. Patently Absurd

    @Vali:

    Je nach Definition von „Ware“ haben wir bereits eine Warenknappheit, in Übereinstimmung mit der in dem Artikel beschriebenen  Situation aus den 1920er Jahren.

    Bei dem vom Bundesamt für Statistik wird bekanntlich ein künstlicher Warenkorb herangezogen, der für eine Familie im frühen 20. Jahrhundert eine gewisse Relanz gehabt haben mag, aber die tatsächlichen Kosten des heutigen Lebens nicht mehr wiedergibt.

    Die offizielle Inflationsrate stimmt hinten und vorne nicht, siehe: http://www.focus.de/finanzen/news/preise-die-inflationsluege_id_3441718.html

    Hier in München hat sich das Mietniveau in wenigen Jahren verdoppelt. Beim besten Willen kann ich da keine „Deflationsgefahr“ erkennen, wie Mario Draghi uns weißmachen möchte. Die Ware „Immobilie“ ist durchaus für die meisten Verbraucher relevant. Häufig werden in München schon 60 % und mehr des Nettoeinkommens für Mietzahlungen aufgewendet. Gleiches gilt für viele Dienstleistungen, z.B. Handwerkerkosten, Restaurantpreise etc., die erheblich gestiegen sind.

    Eine hohe Inflation haben wir in der Tat schon – nur nicht halt da, wo das Bundesamt für Statistik hinschaut.

  43. Vali

    @Patently Absurd , irgendwie widersprichst du dir 😉

    Wenn wir von der Möglichkeit des exponentiellen Wachstums sprechen, tust du das mit Inflation ab und die Illusion eines Reichtums. Also, das ist für dich kein Wachstum.

    Wenn wir von „Wir haben keine Hyperinflation“ sprechen, nimmst du Münchens Immobilienpreise.

    Es gibt aber auch das Marktgleichgewicht: Angebot bestimmt die Nachfrage und somit den Preis.

    Zu viel Öl – sinkt der Preis. Öl wird nach wie vor jährlich mehr verbraucht, aber es wurde zu viel gepumt die letzten Jahre und zwar auch, weil neue Technologien entwickelt wurden. Schon sind wir beim Wachstum durch Kreativität;-)

    Zu wenig Immobilienbau, bzw. zu große Nachfrage – steigen die Preise. In München herrscht eine Wohnungsnot. Und nicht nur weil Draghi druckt. Jetzt gibt es niedrige Zinsen. Mieter können kaufen, wollen aber nicht, weil zu teuer, zu immobil oder zu riskant.

    Man muss entweder das Risiko aufnehmen und leisten, oder man zahlt, dass es jemand anders tut. Anders geht es nicht!

     

  44. Couponschneider

    Ich halte von den Diskussionen über die Inflationsrate nichts. Inflation ist die Geldentwertung. Die Teuerung einer einzelnen Ware kann sehr, sehr viele Ursachen haben. Die Entwertung des Geldes ist nur eine davon.

    Müller und Otte schreiben eine Teuerung bei Pasta mit Espresso, was 37 DM heute kostet. Nun sind wir aber in München, wo viele Einflüsse auf die Preisbildung anwirken. Angenommen, 2001 mussten nur 20 DM für Pasta mit Espresso hingelegt werden: (37/20)^(1/15) ergibt Faktor, der durchschnittliche Teuerung beschreibt: 4,18 % p.a.. Das ist nur die Teuerung, aber nicht die Geldentwertung. So ein italienisches Lokal hat enorme Kosten: Energie wurde sehr viel teurer, Mieten zogen in München an, es gab eine Erhöhung der Umsatzsteuer.

    Rechnen wir letztere mal einmal raus und schauen uns dann die Teuerung an: ((37/20)/(119/116))^(1/15)=1,04009. Also nur noch 4 % Teuerung p.a.

    Es ist schwierig, die Inflation zu bestimmen. Und ich vertraue eher den Mathematikern, den Statistikprofis, die aus einem Warenkorb eine Inflation extrahieren, als irgendwelchen Börsenprofis auf Weltverbesserungskurs, die einem nur das subtile Gefühl vermitteln, man werde nach Strich und Faden betrogen.

    Der Stochastiker weiß, dass München nicht repräsentativ ist. Das Gegenstück wäre wohl Königs Wusterhausen. Das Essen beim Italiener, die Kaltmieten, lokale Steuern sind überall anders.

    Es muss auch gar nicht alles auf Dauer preisstabil bleiben. Man stelle sich vor, München hätte tatsächlich die nur bundesweite Durchschnittsteuerung, bei den Mieten, in der Gastronomie, überall. Die Folge wäre ein noch erbitterter Kampf um Mietwohnungen in München. Dadurch, dass die Mieten steigen, überlegen sich viele, aus München wegzuziehen (wenn sie können, z. B. Rentner) oder gar nicht erst hinzuziehen. Das ist ein marktwirtschaftliches Regulativ, leider etwas gehemmt durch den Mieterschutz, aber das ist ein anderes Thema. Wenn es nicht so wäre, müssten Berufsanfänger, die beispielsweise bei Siemens in München ihre erste Stelle nach dem Studium angetreten haben, mit noch mehr Konkurrenten auf dem Mietmarkt rechnen.

    Ich verstehe echt nicht, was an dem Thema so schwierig ist, dass man es nicht verstehen kann. Eine Teuerung ist keine Inflation. Ein Werksstudent bekommt 400 € im Monat. Dann macht er seinen Bachelor und beginnt für 3600 € pro Monat. Wow. Eine Inflation von 800 %. Wie affengeil ist das denn?

    Da ich seit vier Jahren ein Haushaltsbuch führe, habe ich verlässliche Zahlen und nicht nur ein Gefühl. Bei den Ausgaben für die Lebensmittel erkenne ich keine ermäßige Teuerung. Dabei bin ich sogar dazu übergangen, den teuersten statt des billigsten Kaffees zu kaufen. Und ohne es notiert zu haben: Die letzte allgemeine Preissteuerung bei Nudeln Penne gab es vor 12 Jahren. Seitdem kosten die überall 39 Cent, wenn man auf Markennamen wie Barilla keinen großen Wert legt. Der große Sack Kartoffeln (2 – 3 kg) kostet seit Ewigkeiten weniger als einen Euro. Ein Würfel Frischhefe: 9 Cent bei Discounter. Und das seit Jahren.In gehobenen Supermärkten zahlt man schon 15 Cent; damit machen die Reibach.Billig-Cola und Softdrinks kosten seit eh und je 39 Cent pro 1,5 Liter. Pepsi 89 Cent. Geht doch mal mit offenen Augen durch die Märkte und notiert die Preise. Die „gefühlte Teuerung“ ist nunmal nur gefühlt.

    Manche Dinge sind billiger geworden, manche Dinge teurer geworden. Da ist der Verbraucher auch nicht ganz unschuldig. Neulich kaufte ich seit langem mal wieder Reis. Früher gab es Reis richtig billig, aber viele Kunden haben sich einreden lassen, wie toll es doch ist, wenn der Reis in einem Beutel vorportioniert ist. Man heute Schwierigkeiten, losen Reis zu finden, der einiges billiger ist. Was am Reis kochen so schwierig sein soll, habe ich nie verstanden. Es gibt’s einfacheres als Reis kochen. Einen blöden heißen Plastiksack aufzuschneiden und zu leeren, habe ich immer schwieriger gefunden.

  45. Stefan L.

    @all

    Danke für die Anregungen, generell habe ich mir durch lesen des Blogs in den letzten Monaten, die ein oder andere Aktie ins Depot gelegt, die ich vorher nicht auf dem Radar hatte.

  46. Christoph

    das einzige Problem beim Thema Deflation/ Inflation ist doch der Ölpreis. Rechnet man den raus so hat man eine „gesunde“ Inflation.

    Ist an den Börsen ebenso. rechnet man dort den Energiesektor beim S&P 500 raus so hat man einen schönen Gewinn. WObei momentan dort der Biosektor seltsamerweise extrem billig. ist.

     

    @Slazenger: Ich kann nur vom Spin off Ebay/Paypal berichten. Ich hatte 50 Ebay Aktien.

    Dann wurde Paypal aus Ebay rausgespalten. So dass ich dann 50 Ebay und 50 Paypal Aktien hatte

    Dadurch verringerte sich natürlich der Wert des Unternehmens Ebay. Dies sah man auch am Kurs. VOr dem Spin off war der bei ca 65 danach bei unter 30.

    Der Paypal war dann bei knapp über 30

    EIgentlich wäre es so richtig:

    Ebay hat einen Wert von zB 100 Milliarden inkl.Paypal von 40 Milliarden.

    Nach dem Spin off hat man dann zwei getrennte Unternehmen. Ebay mit Wert 60 und Paypal mit 40.

    Aber der WM Datenservice sagt: Am Wert von Ebay hat sich nichts geändert. Was ja faktisch falsch ist.

    Richtig wäre es gewesen wenn der Paypal Einstandskurs dann mit dem neuen Kurs von € 32,00 (in etwa das war er beim ersten Handelstag) eingetragen worden wäre.

    Aber der WM Datenservice hat diesen auf €0 gesetzt.

    So musste ich dann auf die 50 Paypal Aktien Kapitalertragssteuer bezahlen.

    Abgerechnet wurden:

    50x (grad nachgesehen Kurs war € 36,00) x36,00 = 1.800,00
    Dies war dann meine „Dividende“

    Auf die musste ich dann 25% Kap steuer zahlen.

    Autsch!

    Zwar konnte ich dann beim Verkauf von den Ebay Aktien (EK war 54,90) einen Verlust deklarieren weil der preis beim Verkauf durch den Spin off ja deutlich nieder war aber da der EK der Paypal Aktien €0,00 war hob sich das in etwa wieder auf.

    Nur dass ich noch den Verlust der Kapitalertragssteuer hatte.

    Habe wieviele andere auch EInspruch beim FInanzamt eingereicht. Das Ministerium für Finanzen hatte ich auch angeschrieben, die antworteten ziemlich schnell verwiesen aber auf die Rechtslage und dass ich Einspruch bei der Steuererklärung einlegen kann usw.

    Mittlerweile gab es auch Antwort vom FA Frankfurt. Der Vorgang wird auf Bund/Länder Ebene derzeit diskutiert!

     

    Aufgrund dessen habe ich Angst dass genau dies wieder passiert. Aus Pfizer Inc wird dann Pfizer Plc

    ich fürchte dass hier auch wieder die „Sachdividende“ zum Zug kommt.

    So würde ich dann wahrscheinlich bei der neuen WKN wieder einen € 0 Wert im Einstand haben aber wieder Kapsteuer zahlen müssen.

    Sollte der Kurs bis dahin über meinen Einstand gehen werde ich vermutlich verkaufen.

    http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Euro-am-Sonntag-Fusionen-Uebernahmen-Steuerbedingt-teure-Geschaefte-4660069

     

     

  47. Patently Absurd

    Anbei noch ein Link zu einem Interview mit Johann A. Saiger. Er vertritt die Auffassung, dass es nach einem Deflationsschock eine Hyperinflation geben könnte:

    https://www.youtube.com/watch?v=NxpFfx7pi1Y

    Das Interview war im Jahr 2013. Wo Herr Saiger seitdem Recht behalten hat, ist, dass die Gefahr einer Deflation verkündet wurde und dem durch die EZB mit einer massiven Ausweitung der Geldmenge entgegnet wurde.

    Jeder muss bei seiner Vermögensanlage seine Schlüsse selbst ziehen. Aber völlig ignorieren sollte man auch die derzeitige Geldpolitik der EZB nicht.

  48. Christoph

    Ich bin ja mal gespannt ob die EZB wirklich diesen Irrsinn Helikoptergeld startet…

    Selbst die Deutsche Bundesbank sagt es reicht EZB

  49. Slazenger

    @Christoph

    ich danke dir für deine Infos zu Pfizer und den zugehörigen Link. Was ich nicht verstehe, warum das nicht im Vorfeld glasklar geregelt ist! Ich als Investor muß doch wissen woran ich mit meinem Investment bin! Ich überlege tatsächlich Pfizer wieder abzustoßen, weil ich diese Unsicherheiten einfach nicht mag!

  50. Christoph

    Das ist eine sehr gute Frage.

    Aber viel wunderlich ist es doch, dass der WM Datenservice, ein privates Unternehmen, festlegt wie die steuerliche Behandlung zu erfolgen hat. Sowas ist doch Sache vom Staat!

    Das wäre wie wenn ein privates Unternehmen die Grundsteuer usw festlegen würde. https://www.wmgruppe.de/index.php

     

    ich habe bei Consors schon wegen Pfizer gefragt. Angeblich hat man noch keine Infos.

    Ich verstehe auch nicht wieso vorher nicht klar geregelt wird, ob es eine steuerliche Maßnahme geben wird oder nicht.

    Im Zweifel sagt WM Datenservice: besteuern und die Bank folgt diesem Ratschlag, der Fiskus ebenfalls. Und erst im Nachhinein kann es sein, dass es rückgännig gemacht wird.

    Google war ja auch so ein Fall. Als es den Split gab und die Aktiönäre in Deutschland neben den A Aktien die neuen  Aktien erhielten gab es auch erstmal eine Steuerliche Belastung.
    https://www.wmgruppe.de/index.php

  51. Patently Absurd

    @Couponschneider:

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Eine richtig saubere Definition bekommt man mit den Infos jedoch auch nicht .

    „Wenn dagegen zentrale Notenbanken mit ihrem staatlich verliehenen Geldmonopol und Banken mit ihrem Teilreserveprivileg durch Kreditvergabe die Geldmenge weit über das Wirtschaftswachstum einer Volkswirtschaft hinaus aufblähen und dem dann ein Anstieg des Preisniveaus in dieser Volkswirtschaft folgt, dann ist das Inflation.“

    Erhöhung der Geldmenge durch Kreditvergabe sollte bereits unstrittig Realität sein. Laut Dirk Müller nimmt die EZB inzwischen quasi Verbriefungen für rostige Fahrräder in ihre Bilanz auf: http://www.dasinvestment.com/nc/investments/maerkte/news/datum/2016/03/11/dirk-mueller-ueber-den-ezb-entscheid/

    Beim besten Willen wächst die Wirtschaft nicht mehr so schnell, wie Herr Draghi Geld druckt.

    Fragt sich dann nur, ob die zweite Bedingung erfüllt ist, d.h. dem Wachstum der Geldmenge ein Anstieg des Preisniveaus in der Volkswirtschaft folgt. Hier sind wir wieder bei der Frage des „richtigen“ Warenkorbes. Aus meiner Sicht liegt Inflation vor, zumindest hier in München.

     

  52. Vali

    @Patently Absurd, Aus meiner Sicht liegt Inflation vor, zumindest hier in München.“

    Eine Inflation beginnt tatsächlich mit dem Drucken des Geldes und Aufkaufen der Staatsanleihen. Das, was Draghi macht, sagte er ja auch, ist das Produzieren einer Inflation. Wie sinnvoll/los das ist, ist was anderes.

    Aber, dass München, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, London, NYC, LA, San Fransisco oder Singapur eine „extra Portion“ Inflation abbekommen, ist einfach falsch. Hier ist eine Teuerung wegen Nachfrage vorhanden.

    Genauso Ostdeutschland eine „Verbilligung“ wegen Leerstand, Bevölkerungsschwund , wenig Nachfrage erlebt. Haben die dort eine Deflation?

    Übrigens, wenn der Espresso im Münchner Cafe jetzt teurer ist, als vor 5 Jahren, liegt es zum Teil auch an den Mieten. Irgendwo muss der Wirt die Preise draufschlagen. Teure Mieten – alles verteuert sich!

    Die Frage ist, wenn man das weiß, wie passt man sich dem an?

  53. Christoph

    das ist sowieso ein Hamsterrad.

    Die Leute möchten eine Gehaltserhöhung zB 100 EUro netto

    Daraus folgt eine Erhöhung der Bahn und Buspreisen.

    Es folgt eine Eine Erhöhung der Abgaben in den Gemeinden.

    sind die knapp 100 Euro wieder weg folgt die nächste Gehaltserhöhung.

    Dann wieder Erhöhung der Bahn und Buspreise.. usw usw

     

    natürlich bleibt immer ein bißchen mehr hängen aber das Prinzip bleibt.

    Allein dadurch wird auf Dauer einfach alles teurer.

     

  54. Stelze

    Die gute alte Million:) sicher ein toller Meilenstein bis man dann drauf kommt dass die neue Million ~5 Millionen sind 😉

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