Milliardär Cooperman: „Ich mag nicht mein Geld verpulvern“


New York, 2. September 2013

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Hedgefondsmanager Leon Cooperman hat die Spendierhosen an. Gemeinsam mit seiner Gattin Toby spendet er an die städtische Hochschule „Hunter College“ 25 Millionen Dollar. Es handelt sich um eine Rekordspende für die Uni. Ich entdeckte einen Artikel über den Value-Investor im Lokalteil des „Wall Street Journals“ und war mal wieder begeistert von ihm.

Ich hatte Cooperman selbst zu einem Interview für die Finanzzeitung „Euro am Sonntag“ in seinem Büro an der Wall Street getroffen (mein Foto). Er hat eine beeindruckende Persönlichkeit. Seine Familie ist ihm über alles wichtig. 50 Ehejahre sind ein Wort. Ihm macht es gleichzeitig Spass, hart zu arbeiten. Der Ex-Goldman-Manager führt ein sparsames Leben, obwohl auf seinem Konto mehrere Milliarden schlummern.

Mit der Fähre fährt er jeden Tag ganz früh am Morgen zur Arbeit. Spät abends fällt er ins Bett. Er ist ein Workaholic. Am Wochenende wendet er sich der Familie zu.
Das „Wall Street Journal“ beschreibt ihn so: Er sei immer motiviert gewesen, sparsam zu sein.

Mit ein Grund für seine Bescheidenheit ist wohl: Er wuchs in armen Verhältnissen in der Bronx auf. Sein Vater war Klempner.

Arbeiten am Haus erledigt er noch heute selbst. So wechselt er die Glühbirnen aus und er achtet strikt auf die Temperaturen (Thermostat) im Haus. „Ich mag es einfach nicht, Geld zum Fenster hinauszuwerfen, so einfach ist das“, sagt der Superreiche.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass gerade die Mittelschicht der Meinung ist, Reichtum könne man „mit den Augen“ sehen. Das stimmt natürlich nicht, denn niemand kann in die Konten der Leute schauen.
Die Superreichen fahren eben nicht notgedrungen Ferrari, essen tonnenweise Hummer und haben Villen an den schönsten Stränden der Welt.

Leute wie Cooperman merken Sie den Reichtum nicht an. Sie leben sehr bescheiden. Ich finde das kultig.

Eine Bekannte arbeitet in einem großen amerikanischen Krankenhaus. Von ihrem Arbeitszimmer kann sie den Parkplatz der Angestellten einsehen. Ihr fiel auf, dass Ärzte oftmals ältere Fahrzeuge (Honda, Toyota) fahren. Jüngere dagegen, die in der Personalabteilung oder im Marketing arbeiten, würden häufiger neue Nobelkarossen wie BMW oder Mercedes fahren.

Es ist schon komisch. Ärzte, die sich es leisten könnten, verzichten auf teure Autos. Jene, die es sich vermutlich nicht leisten sollten, fahren dagegen teure Karossen.
Merkwürdig, wie die Menschen mit Statussymbolen umgehen und welche Bedeutung sie ihnen beimessen. Meine Bekannte aus dem Krankenhaus meinte nur: „Die einen haben es nötig, die anderen nicht.“ (Sie fährt selbst einen alten abgenutzten Honda.)

Natürlich gibt es Reiche, die in Saus und Braus leben (einschließlich Ärzte). Aber es ist nicht zwangsläufig so. Zu Reichtum kommen Menschen auf eigene Faust durch Fleiß, verdammt harte Arbeit. Und durch Verzicht. Wenn jemand stetig mehr ausgibt, als er einnimmt, ist irgendwann das Vermögen weg.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Milliardär Cooperman: „Ich mag nicht mein Geld verpulvern“

  1. Thomas

    Als Arzt wird man nie Milliardär und als Krankenschwester schon garnicht. Komischerweise nur als Unternehmren oder Hedge Fonds Manager.
    Ich denke eine Krankenschwester arbeitet viel härter wie ein Hedgfondsmanager. Kranke Welt. Oder wenn man sieht, was die Manager der Pleitebanken 2008 für Abfindungen bekommen haben fürs VERSAGEN. 3stellige Millionenbeträge. Echt kranke Welt. Leute auf die die Gesellschaft verzichten kann verdienen ein Vermögen und Leute die die Gesellschaft braucht werden mit einem Hungerlohn abgespeisst. Und viele müssen sogar noch einen Zweitjob machen. Tolle Welt.

  2. Finanzielle Freiheit mit Dividenden Blog

    Sicherlich muss eine Krankenschwester viel härter arbeiten (körperlich), als ein Hedgefonds Manager und sie kann wohl kein Vermögen anhäufen, was ein Hedgefonds Manager schon nach 2-3 Jahren angehäuft hat.

    Wenn die Krankenschwester etwas Geld am Monatsende, oder Monatsanfang über hat, dann könnte sie es in ein Dividenden Depot langfristig investieren.

  3. ZaVodou

    Zitat. „Wenn jemand stetig mehr ausgibt, als er einnimmt, ist irgendwann das Vermögen weg.“

    Manche Menschen sind aber so reich, dass selbst, wenn sie 10.000 Euro pro Tag ausgeben, immer noch genügend Geld am Ende des Tages vorhanden ist und ständig neues Geld hinzukommt.
    Sie können also ein Leben in Saus und Braus führen, ohne dass sich ihr Vermögen verbraucht.
    Nicht ohne Grund werden die reichsten Menschen eines Staates immer reicher und die Anzahl der Armen immer größer.
    Fleiss muss belohnt werden und wer fleißig und sparsam ist soll auch mehr haben als einer, der das nicht ist, aber ab einem gewissen Punkt sollte es auch genug sein und hier läuft so einiges aus dem Ruder.
    Warum kann einer Milliarden anhäufen und ein anderer kann mit seiner Arbeit noch nicht mal das Existenzminimum verdienen?

  4. Ulrich

    Typisch deutsch. Neid und Missgunst.

    Der Amerikaner sagt sich: Das will ich auch schaffen.

    Der Deutsche sagt: Das Geld müssen wir ihm abnehmen.

    In kaum einem Land der Welt wird so viel umverteilt wie in Deutschland. Aber manchen reicht auch das nicht.

  5. Markus

    Also die Ärzte in Deutschland haben mit Sicherheit bessere Autos als der Durchschnitt! Ist jetzt mal ein rein subjektives Empfinden, aber ich sehe eine hohe optische Bestätigung… 😉

    Kranke Welt… Hm, es läuft einiges falsch… Auch das bei bestimmten Positionen noch „Versagen“ vergoldet wird… Die Frage ist aber, ob früher wirklich alles besser war… Kriege, Armut und Hunger hat es früher mehr in den jetzigen Industrieländern gegeben…

    Für eine Krankenschwester ist es bedeutend schwieriger finanzielle Freiheit zu erreichen als in einem gut bezahlten Job. Finanzielle Bildung kann man heute leichter erreichen, aber viele interessieren sich auch nicht dafür…

  6. Rudi Ratlos

    Zur Ergänzung:
    In D denkt man auch gerne, dass jeder, der im Monat 10 € mehr verdient als man selbst, das ja nur durch unehrliche Machenschaften geschafft haben kann.

    Ich bin seit Jahren selbständig und beschäftige 24 Mitarbeiter. Ist es jetzt so, dass ich von der Hände Arbeit meiner Mitarbeiter lebe, da ich meistens am Schreibtisch sitze?

    Oder ist es so, dass ich Menschen einen Arbeitsplatz gebe, den sie sonst nicht hätten, und das auf mein volles Risiko?

    Natürlich ist das, was in der Immobilienkrise gelaufen ist, ein Verbrechen, keine Frage. Aber das ist bei meinen „kleinen“ Angestellten nicht anders, nur der Rahmen ist aufgrund der Gegebenheiten deutlich kleiner. Kaum stellt man jemanden ein, schon ist er/sie dann auch eine Woche „krank“ oder bedient sich privat aus Betriebsmitteln usw.

    Und die (zweifellos unterbezahlte) Krankenschwester hat sich doch nicht aus reinem Altriusmus für diese Arbeit und gegen das Milliardärs-Dasein entschieden, sondern meistens dürfte es doch an den jeweiligen fehlenden Fähigkeiten liegen.

  7. Walt

    Genau der Krankenschwester fehlt das Korruptionsgen und das Giergen.

    Ingenieure schaffen einen Mehrwert für die Gesellschaft. Was schaffen die Hedgefondsmanager–> Alpträume !!!

  8. Thomas

    @Ulrich

    @Ulrich

    Genau, jeder sollte sich jetzt auch sagen. Ich will das auch schaffen und Millionen Menschen in die Krise stürzen und ihre Vermögen vernichten und Finanzhai werden.

    LOL selten sowas perverses gelesen.

  9. willihope

    ja die deutschen können ihre missgunst einfach nicht überwinden!

    ist doch ganz einfach, wenn thomas meint manche gruppen verdienen zu wenig dann muss er doch einfach selber tätig werden und kräftig trinkgeld verteilen!
    aber an der tat sind sie doch gescheitert, grosse klappe und nichts dahinter!

    wer 24 menschen arbeit gibt wird in den usa geachtet und in deutschland als ausbeuter verachtet!

    die drecksozialisten leisten selber nichts aber anderen das leben vorschreiben das können sie!

  10. Sams1974

    Genau alle in einen Sack und druff.
    Trifft man immer einen Schuldigen. Sozialisten, Nationalisten, Demokraten, Diktatoren, Reiche, Arme, Tote, Lebendige, Gläubige, Gott…
    immer Druff irgendwas hatt immer jemand ausgefressen.
    Ich hock mich dann in Bank und murmel dann mal ne Stunde durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine Schuld…

  11. Markus

    @Rudi

    Es soll Menschen geben, denen es Spaß macht anderen Menschen zu helfen…
    Albert Schweitzer hat ein sehr beeindruckendes Leben geführt…

    Ich bin auch keinem Kollegen etwas neidisch. Fleiß soll und muss belohnt werden!

    Die großen Unverhältnismäßigkeiten sind auch nicht im Klein- und Mittelstand zu suchen. Risiko- und Verantwortungsbewußtsein haben eine andere Qualität im „Selbstständigendasein“.

    Arroganz und Dekadenz sind m. E. negative Führungseigenschaften von Personen, die nicht genügend richtiges Selbstbewusstsein haben.

    Wenn jemand den Vorteil durch höhere Bildung, besseres Elternhaus, geerbtes Vermögen schon hat, zeigt es nicht von menschlicher Stärke, andere auszunützen, die nicht diese Vorteile hatten.
    Ich bin kein Umverteilungsfanatiker! Leistung muss belohnt werden!
    Allerdings verpflichtet Wohlstand auch, anderen Menschen, die nicht dieses Glück hatten, zu helfen bzw. diese anzuleiten.
    Sie als Arbeitsameisen zur weiteren Anhäufung von ein paar Nummern auf einem Blatt zu sehen, zeigt eine sehr kümmerliche menschliche Größe auf.

    Das ganz große Thema ist die Verhältnismäßigkeit… Man muss sich nur die Entwicklung der Managergehälter im Verhältnis zu den Beschäftigten ansehen, um festzustellen, dass die Umverteilung in eine Richtung läuft, die auf Dauer nicht gesund für eine Gesellschaft ist.

  12. Markus

    Das lustige daran ist, dass ein Sozialist die stärksten Reformen (Agenda 2010) durchgeboxt hat, von denen jetzt viele Unternehmen profitieren…

    Welche Entscheidungen und Reformen wurden denn von unseren Liberalen getroffen? Pflegebahr haut mich aus den Latschen. 😉 Wenn man wirklich so liberal ist, warum lässt man insolvente Banken und Staaten nicht Pleite gehen? Der schnelle Schwenk von der Vorzeige-Oppurtunistin Richtung Atomausstieg ist wie gut organisiert?

    Das in Amerika alles super ist, und wir alles amerikanisieren müssen ist wohl etwas übertrieben. Wir können von vielen Ländern zum Teil sehr unterschiedliches lernen.

  13. Rudi Ratlos

    @ Markus

    Ich stimme dir weitgehend zu: Eigentum verpflichtet, eine positive Herkunft (um das mal so zu nennen) ist ein unverdientes Geschenk und verpflichtet auch. Und die Verpflichtung zur Hilfe zur Selbsthilfe kann ich auch unterschreiben. Bei der Bildung habe ich allerdings dem Eindruck, dass viele es sich gerne sehr bequem machen und dann mit ca. 40 überrascht feststellen müssen, dass die, die mit 25 einen Uni-Abschluss gemacht haben, sie mittlerweile meilenweit überholt haben.

  14. Arzt

    @tim: ist ja grauenvoll, wie oft willst Du diese Story mit dem Krankenhaus noch erzählen, hast Du Alzheimer?

  15. tim schaefertim schaefer

    @ Arzt
    ich finde die Story mit der Krankenschwester so super. Ich hatte das in den Anmerkungen mal erwähnt, nicht jedoch direkt in einem Blogeintrag (soweit ich weiß, Alzheimer ist schon ein Problem).

    Am besten lernt man durch Wiederholungen: Sparen hat mit Konsumverzicht zu tun.

  16. Markus

    Theoretisch hätte der Facharbeiter vom Zinseszins und der Anlagedauer schon einen Vorteil…
    Leider wird dieser oft nicht genutzt.
    Bildung hat allerdings auch eine ordentliche Rendite.
    Ab welchen Zeitpunkt sich die Vermögen kreuzen hängt natürlich von der Sparquote, finanzieller Bildung, Studium, Gehalt und Fleiß ab.
    Selbst wenn wir alle Vermögen gleichzeitig auf die selbe Summe setzen würden… Nach ein paar Wochen, Monaten und Jahren wären wieder ähnliche Unterschiede da.

    Ein Bekannter hatte einen Arzt als Mietnomaden… Also ja, sie können sparsam sein. 😉

  17. "Ein anderer Thomas"

    @ Thomas

    Offenbar beschäftigen Sie sich noch nicht lange mit dem Thema Value-Investing und lesen Tims Blog erst seit Kurzem. Ich wette, Sie wissen nicht einmal, was genau Cooperman macht.
    Fragt man Leute auf der Straße, weiß fast keiner, was ein Hedgefond ist. Schimpfen tun sie aber schon, da hat man das Wort noch gar nicht ausgesprochen.
    Wenn Sie Ihr Haus mit einer Feuerversicherung schützen, so ist genau das ein Hedge. Daran ist nichts verwerfliches, auch nicht daran, Milliaraden zu verdienen.
    Mit seinen Investitionen, gibt Cooperman vielen Menschen eine Arbeit und Unternehmen können durch Investitionen expandieren, forschen und Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln.

    Und wenn Sie Tims Text richtig gelesen haben, wissen Sie auch, dass Cooperman öffentliche Projekte finanziell unterstützt. An Leuten wie ihm sollten Sie sich orientieren, statt hier Hedgefonmanager als „Leute, die niemand braucht“ zu titulieren!

    Gruß Thomas D. S.

  18. Harald Stetter

    Nachwuch droht Gehalt auf Hartz-4-Niveau

    Ende der Wohlstands-Ära: Die Jungen werden ärmer als ihre Eltern

    http://www.stern.de/wirtschaft/geld/mckinsey-studie–die-jungen-werden-aermer-als-ihre-eltern-6971346.html

    oder auch ganz lecker: Verarmung als Megatrend – siehe auch: https://www.berlinjournal.biz/verarmung-kinder-aermer-als-eltern/

    Laut Politik müsse man sich „integrieren“ (nach Definition der Politik was das denn angeblich sei). Dazu braucht es in der heutigen Zeit üppige Geldmittel, die die meisten Leute, die angeblich „nicht integriert“ sind (auch sehr viele Deutsche), gar nicht aufbringen können.

    Auf einen Zusammenhang stieß die britische Soziologin Marii Peskow in der European Social Survey (ESS): Demnach sei die Bereitschaft zur Wohltätigkeit in egalitären Gesellschaften deutlich schwächer ausgeprägt, als in solchen mit großen Einkommensunterschieden. Die Erklärung dafür liege im sozialen Statusgewinn, den Wohlhabende in ungleichen Gesellschaften erfahren würden, wenn sie Schwächere unterstützten. In egalitären Gesellschaften herrsche hingegen das Bewusstsein vor, dass dank des Sozialstaats für die Schwachen schon gesorgt sei.

    Faulheit gilt in den westlichen Industrienationen als Todsünde. Wer nicht täglich flott und adrett zur Arbeit fährt, wer unbezahlte Überstunden verweigert, lieber nachdenkt als malocht oder es gar wagt, mitten in der Woche auch mal bis mittags nichtstuend herumzuliegen, läuft Gefahr, des Schmarotzertums und parasitären Lebens bezichtigt zu werden.

    Nein, stopp: Nur die armen Arbeitslosen fallen in die Schublade »Ballastexistenz«. Millionenerben, Banker- und Industriellenkinder dürfen durchaus lebenslang arbeitslos und faul sein. Sie dürfen andere kommandieren, während sie sich den Bauch auf ihrer Jacht sonnen.

    Früher glaubten viele Menschen an einen Gott. Wie viele heute noch glauben, da oben säße einer, der alles lenke, weiß ich nicht. Das ist auch egal. Gottes ersten Platz hat im modernen Industriezeitalter längst ein anderer eingenommen: Der »heilige Markt«. Der Finanzmarkt. Der Immobilienmarkt. Der Energiemarkt. Der Nahrungsmittelmarkt. Und der Arbeitsmarkt.

    Der Arbeitsmarkt ist, wie der Name schon sagt, zum Vermarkten von Arbeitskraft da. Wer kein Geld und keinen oder nur sehr wenig Besitz hat, verkauft sie. Die Eigentümer der Konzerne konsumieren sie, um daran zu verdienen. Das geht ganz einfach: Sie schöpfen den Mehrwert ab. Sprich: Der Arbeiter bekommt nur einen Teil seiner Arbeit bezahlt. Den Rest verrichtet er für den Gewinn des Unternehmers.

    Arbeit verkaufen, Arbeit konsumieren: So geschieht es seit Beginn der industriellen Revolution. Denn Sklaverei und Leibeigenschaft wurden ja, zumindest auf dem Papier, abgeschafft.

    Solange Furcht vor Strafe, Hoffnung auf Lohn oder der Wunsch dem Über-Ich zu gefallen, menschliches Verhalten bestimmen, ist das wirkliche Gewissen noch gar nicht zur Wort gekommen. (VIKTOR FRANKL)

    Die Todsünde der Intellektuellen ist nicht die Ausarbeitung von Ideen, wie fehlgeleitet sie auch sein mögen, sondern das Verlangen, diese Ideen anderen aufzuzwingen (Paul Johnson)

    Der Teufel hat Gewalt, sich zu verkleiden, in lockende Gestalt… (Shakespeare)

    Das Heimweh nach der Barbarei ist das letzte Wort einer jeden Zivilisation (Cioran)

    Alle Menschen sind klug – die einen vorher, die anderen nachher (Voltaire)

    Die Gefahr ist, dass die Demokratie zur Sicherung der Gerechtigkeit für diese selbst gehalten wird (Frankl)

    Absolute Macht vergiftet Despoten, Monarchen und Demokraten gleichermaßen (John Adams)

    Moral predigen ist leicht, Moral begründen schwer (Schopenhauer)

    Unser Entscheiden reicht weiter als unser Erkennen (Kant)

    Denn mancher hat, aus Furcht zu irren, sich verirrt (Lessing)

    Die Augen gingen ihm über, so oft er trank daraus… (Goethe)

    Immer noch haben die die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen (Hölderlin)

    So viele Gefühle für die Menschheit, dass keines mehr bleibt für den Menschen (H. Kasper)

    „Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden“ (Helmut Schmidt)

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