Meine 10 Prinzipien für den Vermögensaufbau


New York, 25. September 2017

Sei einfach der exzentrische, reiche Verwandte, den Du Dir schon immer gewünscht hast.

Heute möchte ich Dir zehn Prinzipien mit auf den Weg geben, wie Du Wohlstand aufbauen kannst. Ich hab selbst genug Fehler gemacht. Vielleicht kannst Du sie vermeiden. Wenn Du diesen Prinzipien folgst, wird Dir der Vermögensaufbau leichter fallen, hoffe ich zumindest.

  1. Kaufe niemals etwas auf Pump. Außer eventuell eine Immobilie.
  2. Verschwende Dein Geld nicht für edle Autos. Selbst das Sammeln von Oldtimern ist kein Zuckerschlecken mehr. Es wird hier schnell Geld in den Sand gesetzt. Der Wertverlust ist gerade bei Neuwagen in den ersten Jahren enorm. Kaufe kein Auto auf Pump. Im Idealfall kaufst Du mit Bargeld einen Gebrauchtwagen, der in Schuss ist und fährst ihn, bis er nicht mehr fährt. Spare nicht an Inspektionen. Der Ölwechsel ist wichtig.
  3. Pay TV halte ich für unnötig. Kündigen. Fertig. Passe bei allen teuren Abos auf. Wiederkehrende Ausgaben können Dir die Haare vom Kopf fressen.
  4. Du brauchst nicht immer das neueste Smartphone zu kaufen. Behalte Dein altes Telefon so lange es geht.
  5. Wenn Du in die finanziell Freiheit willst, ist es hilfreich, wenn Deine Partnerin/Partner ebenfalls arbeitet. Zwei Einkommen sind besser als ein Einkommen.
  6. In Bars zu saufen, kannst Du vergessen. Das bringt gar nichts. Außer Sorgen und womöglich Demenz. (Teure) Restaurants solltest Du ebenfalls meiden. Koche frisch zuhause. Viel Grünzeug. Vergiss das Rauchen. Wenn Du den Glimmstängel aufgibst, sparst Du Geld. Und tust etwas für Dein Wohlergehen.
  7. Schmuck ist nicht der Rendite-Bringer. Das Geld ist meist futsch. Manchmal geht der Schmuck sogar verloren. Heirate am besten keine Frau, die Schmuck und andere teure Statussymbole liebt.
  8. Spare 20 Prozent und mehr im Monat Deines Einkommens.
  9. Vergiß das Trading und das Glücksspiel (Lotto, Rubbellose, Kasino). Die Gewinnchancen sind schlecht.
  10. Tilge alle Schulden so schnell wie möglich.

Befolgst Du diese zehn Schritte, wirst Du der reiche exzentrische Verwandte, den Du gerne hättest. Siehe Foto oben. Hahaha.

Hier findet Mutti heraus, wofür der Sohnemann das Geld verpulvert. Teure Erdnussbutter, Motorrad, feine Lederschuhe, Flach-Fernseher usw. Mutti rät: Der Sohn soll besser Sparen!


69 Prozent der Amerikaner haben weniger als 1000 Dollar gespart. Das hat diese Befragung ergeben. Schockierend! Oh Schreck!


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Meine 10 Prinzipien für den Vermögensaufbau

  1. Christian H.Christian H.

    Hallo Tim,

    ich stimme Dir in allen Punkten uneingeschränkt zu und setze sie genau so um, bis auf einen, dem mit dem Auto.

    Bei Kleinwagen gilt das nicht. Ich hätte nie gedacht, mir mal einen nigel nagel neuen Wagen zu kaufen, wegen dem horrenden Wertverlust. Aber meinen neuen Toyota Yaris habe ich für den gleichen Preis bekommen, wie einen dreijährigen Gebrauchten mit 50000 Kilometern. Kleinwagen sind scheinbar sehr gefragt, wie 1-Raum Wohnungen. Mein Auto war allerdings im Sonderangebot.

    Den plane ich jetzt zu fahren, bis er auseinander fällt. Meine Kollegen haben übrigens sehr komisch geguckt, denn die fahren alle riesige Audi.

    Gruß

    Christian

  2. Rainer Zufall

    Zum Thema Auto.

    Wir fahren seit einiger Zeit Nissan und sind sehr zufrieden (Bis auf die Scheinwerfer bei seltenen Nachtfahrten). BJ 1999, 220000 km. vom Vater übernommen.

    Jetzt mussten allerdings verschiedene Teile ausgetauscht werden, zb die Bremsscheiben. Kosten 800 Euro. Im ersten Moment war das etwas unschön.

    Ich denke aber, dass der Wertverfall beim Kauf eines neuen (gebrauchten) Preisklasse 10-12k vergleichbar sein könnte. Von daher relativiert sich die Reperatur ne komplett.

    Da wir nur wenige Kilometer im Monat fahren macht ein Neuwagen für uns zudem keinen Sinn. Wir fahren den Nissan sehr gerne.

    In einigen Jahren könnte die Nutzung älterer Autos schwerer werden. Auf Grund der zunehmenden Elektronik, der erforderlichen Software und den notwendigen Spezialwerkzeugen dürfte ein Gang zur Vertragswerkstatt unausweichlich werden. Freie Mechaniker, die günstiger sind (und sich Software und Spezialwerkzeuge nicht leisten können), dürften es schwer haben. Zumal die Autos wohl so konstruiert sind, dass Reparaturen schwerer werden, da einzelne Module nur noch komplett ausgetauscht werden können. Schade. Aber das ist wohl der Fortschritt  😉

  3. Ruben

    Hallo Tim,

    ich spare derzeit ca. 2/3 meines Einkommens und habe dennoch einige aktuelle und ehemalige Sparsünden. Kaum jemand ist perfekt und vieles hat auch mit Sucht zu tun.

    Ich benötige leider ein Auto, da ich auf dem Land wohne und die öffentlichen Verkehrsmittel  fast gar nicht vorhanden sind. Im Gegenzug bezahle ich 330 Euro Warmmiete. Ich kenne aber auch Pärchen, die neben dem Auto noch teure Motorräder besitzen, zudem kaufen sich immer mehr Personen ein kleines Boot.

    Außerdem habe ich ein ein Netflix Abo für 3 Euro monatlich, da ich es mit 3 weiteren Personen teile. Im Gegenzug gehe ich nicht ins Kino. Ich kenne aber auch Personen, die viel mehr für ein Komplettabo Sky inklusive Bundesliga bezahlen.

    Eine weitere Sünde und meine erste Sucht ist das Glücksspiel Lotto, ich kenne hier alle Wahrscheinlichkeiten. Ich spiele inzwischen jedoch mit 10 Leuten, kann dadurch meinen Drang selbst zu spielen und zahle nur 1/10tel. Ich weiß, immer noch zu viel. Natürlich müsste man einen Gewinn mit 10 Leuten teilen, doch ich finde die hohen Einzelgewinne sowieso nicht gut. Bei 200k Gewinn wäre ich schon im siebten Himmel, wenn ich daran denke wie lange ich dafür sparen müsste. Beim amerikanischen Powerball ist das ja noch krasser. Was soll ein Mensch mit 760 Millionen Dollar? Wären nicht 76 Personen mit 10 Millionen besser?

    Normales Lotto ist schon teuer genug, da die Hälfte direkt an den Staat geht, doch noch schlimmer können Computer/Smartphone Spiele, Automatenspiele oder Sportwetten sein. Bei Smartphone Spielen habe ich auch meine eigenen Erfahrungen gemacht und war ebenfalls süchtig, habe jedoch noch rechtzeitig den Absprung geschafft. Hier habe ich mitbekommen, wie viel Geld Spieler bereit sind in ein Spiel zu stecken, jede Woche 100 Euro für irgendwelche digitalen Rollenspiel Figuren oder digitalen Spielmünzen war gar nichts. Meistens konnten sie selbst bei diesen Beträgen nur im Mittelmaß mitspielen. Es ist ein riesiger Markt, jeder kann direkt über das Smartphone darauf zugreifen. Alles beginnt immer „kostenlos“, man wird angefixt und plötzlich stoppt es und man kommt ohne Geldeinsatz nicht weiter oder spielt nur auf einem unbefriedigendem Level mit.  Die verlorene Zeit in der man hätte etwas sinnvolles Lernen können kostet auch sehr viel Geld. Bei Sportwetten habe ich schon genügend schlimme Berichte im Fernsehen gesehen oder über schlimme Schicksale in entsprechenden Foren gelesen. Bei Lotto spielen die meisten wöchentlich oder bei hohen Jackpots ihren Schein und die Hälfte davon geht direkt an den Staat und es kommt doch irgendwie wieder dem Gemeinwohl zu Gute. Mit kostenpflichtigen Smartphone Spielen und Sportwetten werden ganze Existenzen zerstört, hier ist der Einsatz wirklich unendlich.

    Seit ein paar Jahren gehe ich zu einem Volkshochschulkurs in Spanisch, doch dieser wird bezuschusst und ist weitaus billiger als eine private Sprachschule. Es gibt inzwischen auch viele Möglichkeiten es nur in Eigenregie zu lernen, doch für viele Feinheiten ist einfach ein Austausch mit einem Lehrer sehr wichtig. Es ist eben doch nicht alles komplett kostenlos zu bekommen.

    Ein guter Bekannter raucht seit Jahrzehnten 2 Päckcken Zigaretten am Tag, also für ca. 300 Euro im Monat.  Es ist ein Wahnsinn. Die Frau eines Kollegen ist nun auf E-Zigarette umgestiegen und spart dadurch sehr viel Geld. Natürlich ist es noch besser ganz aufzuhören, manche schaffen das auch über den Umweg der E-Zigarette nach und nach. Zum Glück hatte ich nur eine kurze Raucherphase, doch es war immens schwer mit dieser Sucht aufzuhören.

    Aus gesundheitlichen Gründen kann ich nicht groß reisen, doch hierfür geht bei Bekannten auch sehr viel Geld drauf, tlw. zu zweit im 5stelligen Bereich. Dieses Thema kann man meines Erachtens nicht so einfach bewerten, viele nehmen aus Reisen tlw. doch sehr viel mit. Für einige ist aber auch das schon ein Statussymbol.

    Ebenso gilt die Küche mehr und mehr als Statussymbol. Wenn die Küche wirklich genutzt wird ist eine ordentliche Küche ok. Oftmals wird jedoch eine teure Küche angeschafft und dann doch das Essen bestellt oder per Thermomix „gekocht“. Ich esse sehr viel Gemüse und greife auch des öfteren auf Tiefkühlgemüse zurück, da ich nicht immer zum Einkaufen komme. Dadurch muß ich praktisch nie Lebensmittel wegwerfen.  Lt. Studien ist der Vitamingehalt bei Tiefkühlware genauso hoch wie bei frischer Ware. Ich kann nur dazu raten möglichst viele Lebensmittel in ihrer Reinform zu kaufen. Das kommt billiger und man muß sich keine Gedanken um Zusatzstoffe machen. Auch bei Lebensmitteln hatte ich mal eine Sucht, die Zuckersucht und dadurch ständig Heißhungerattacken. Man mag es kaum glauben, doch ich hatte wirklich starke Entzugserscheinungen vom Zucker, wer es nicht glaubt, kann es einmal ausprobieren.

    Was mich in den jungen Jahren ebenfalls viel Geld gekostet hat war die Kirchensteuer (wenn man will auch eine Art Abo), die ich viel zu spät gekündigt habe bzw. tritt man ja aus der Kirche aus. Ich dachte man käme dann nicht auf den Friedhof oder es würde niemand mehr eine Grabrede halten. Doch erstens bekomme ich das dann nicht mehr mit und zweitens müssen freie Redner nicht schlechter sein, im Gegenteil. Eigentlich bin ich schon immer Atheist mit einem Hang zum Taoismus. Wenn man doch christlich ist, so braucht man vielleicht nicht unbedingt eine Institution dazu. Es ist ein etwas heikles Thema, doch das kann und sollte jeder für sich entscheiden.

    Leider finde ich das Zitat nicht mehr, doch ich glaube es ist von Warren Buffett. Sinngemäß meinte er es wäre gar nicht so schwer ein kleines Vermögen zu erlangen, wenn man nur ein paar Handvoll große Fehler vermeidet, die dann leider doch sehr viel Menschen begehen.

    Viele Grüße,

    Ruben

     

     

     

  4. Gurki

    Alles Prinzipien, die ich schon im Kindesalter gelernt habe. Wie, keine Ahnung. Man hatte es irgendwann „drin“ 🙂

    @Tim (& die anderen): Was hältst du / ihr von Kryptowährung? Heute noch in Bitcoin einzusteigen ist wohl albern. Aber eventuell ist noch Litecoin und Ethereum interessant?! Aber wahrscheinlich alles zu spekulativ?

     

     

  5. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Gurki,

    ich sehe Bitcoin & Co als ein höchst spannendes Experiment, aber nicht mehr.

    Man sollte sich dabei keiner Illusion hingeben. Die staatlichen Autoritäten werden sich nicht das Machtmittel Nr. 1 (Monopol über die Zahlungsmittel) aus der Hand nehmen lassen. Sobald Bitcoin eine Art Währung werden wollte, und damit Wirtschaft an der Steuer vorbei betrieben würde im großen Stil, würde es verboten. China greift da ja schon durch.

    Ich habe mal nachgeschaut, meine Anmeldung bei Bitcoin.de war Anfang 2013, und ich habe aber nie einen einzigen Handel gemacht. Wollte nur angemeldet sein, falls ich mal was machen will. Das hätte sich natürlich rentiert seither.

    Ich sehe dabei nur den rein spekulativen Aspekt. Das wird keine Währung werden. meiner Meinung nach, weil dem Bitcoin eben auch das Wichtigste fehlt (die Möglichkeit der inflationären Ausweitung), was ja genau das gewollte Merkmal ist. Deswegen ist das lediglich sowas wie Sammlerstücke. Allerdings könnte man natürlich ins Unermessliche splitten stattdessen. Der einzelne Bitcoin könnte also 1 Million USD wert sein, und man würde mit Millionsteln als kleinster handelbare Einheit umgehen, oder noch kleiner.

    Wie auch immer, ich glaube nicht daran. Das wird sich als Spielwiese für Nerds und Spekulanten parallel weiter entwickeln, aber wohl keine echte Bedeutung erlangen, im Sinne von allgemeiner Währung.

    Die Blockchain Technologie als solche lässt sich ja auch für herkömmliche Zahlungen nutzen.

    Sollte es mal einen echten Einbruch um 80-90% geben, dann könnte ich mir vorstellen, dass ich rein für den Spieltrieb auch mit paar wenigen Euros herum zocke damit. Aber wirklich deutlich nur als Spielerei und ganz klar vom Investieren abgegrenzt.

    Schönen Tag

    MS

  6. Frank

    Hallo Tim,

    bin schon seit geraumer Zeit aus Alaska zurück.

    Davon abgesehen dass das ein toller Urlaub war ist mir etwas aufgefallen.

    In diesen kleinen Fischerorten macht niemand auf dicke Hose.

    Alle fahren ihren Standard Pick Up, nichts ausgefallenes.

    An der Kleidung kannst du nicht erkennen, ob Geld dahinter steht oder nicht.

    Im Gegenteil, ich glaube wer zeigt was er hat ist im Ort nicht angesehen.

    Und Geld wird dort verdient mit Tourismus, Fischerei… , und zwar nicht zu knapp.

  7. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christian H.

    Ok, weil Du den Toyota bis zum Schluss fährst, klingt das vernünftig.

     

    @ Rainer Zufall

    Sehr sparsam! Respekt!

    Wenn die E-Autos kommen, sind weniger Reparaturen/Inspektionen nötig. Der Motor hat nämlich weniger Verschleißteile gegenüber dem Verbrennungsmotor.

    Ich denke, der Trend ist beim Auto eh ein Shared Modell (Uber, Lyft). Das kostet weniger. Und macht weniger Ärger/Arbeit.

     

    @ Sparta

    Haha. Die Vermögenshöhe teilst Du am besten niemanden mit. So hält Du Neid, Missgunst und Bettler (Verschwender mit Schulden) fern.

     

    @ Thomas der Sparkojote

    Netflix schaue ich selbst. Ich hab auch die Aktie (ist eine Pracht).

     

    @ Ruben

    Respekt. Sehr sparsam. Du bist ein Vorbild. Du wirst Deine Ziele erreichen.

     

    @ Gurki

    Von Krypto halt ich nix. Es ist eine Spekulation. Kein Anlageinvestment mit positiven Cashflüssen und Dividenden. Matthias Schneider hat das mal wieder gut erklärt (danke).

     

    @ Frank

    So ist es. Diese Fischer kann man mit Landwirten vergleichen. Die nehmen das Leben locker. Sie brauchen keine Statussymbole.

    Eine Studie ergab, dass die Reichen gerne solche Pickups (und andere günstige Autos) fahren. Sind praktisch. Der Wertverlust ist nicht so enorm wie bei einem Porsche oder Ferrari. Von den Reichen kannst Du das Sparen lernen.

    https://www.usatoday.com/story/money/cars/2017/02/20/many-rich-folks-opt-plain-ol-pickups-economy-cars/97978392/

  8. FelixBerlin

    @Gurki

    falls Du dich für Kryptowährungen interessierst, würde ich mal einen Blick auf IOTA werfen.

    Ob es jetzt zu spät ist bei Bitcoin einzusteigen kann keiner sagen.

    Manch einer sagt, der Kurs könnte noch bis zu einer Mio klettern, und manche sagen, dass der Kurs schon viel zu hoch ist.

    Es bleibt Spekulation, aber ich glaube an die Technologie.

    Allerdings bin ich momentan nicht bei Bitcoin investiert, sondern versuche mein Glück bei IOTA, weil mir die Technologie noch zukunftsorientierter vorkommt und einige Vorteile gegenüber Bitcoin hat.

    Die Zeit wirds zeigen.

    Ich bin aber auch nur mit einer winzigkleinen Position dort vertreten.

  9. June

    Hallo Tim,

    ich finde der Typ auf dem Cover schaut arrogant und nicht exzentrisch.

    Aber nicht trotz meiner vielleicht abweichenden Wahrnehmung, ist dein Beitrag wie immer eine sehr gute Zusammenfassung. Ich möchte nur ergänzen:

    zu 7. Nimm keinen Mann der jedes Werkzeug gebrauchen kann aber 2 linke Hände hat oder Uhren im Übermaß sammelt. Dann kann sich Frau nämlich ihre Kette und die Ohrringe selbst kaufen. 😉

    Wie immer macht die Menge auch bei diesem Thema das Gift.

    @Sparta

    dein TOP 11 ist super ich habe mich so gekringelt.

    Take care,

    June

  10. Michael Dell

    Hallo

     

    Betreffend Kryptowährungen.

     

    Wenn alle Jungen so Investieren würden wie im angehängten Link in Bitcoins und in so kurzer Zeit Millionäre werden, wer will da noch Arbeiten und die Drecksarbeit erledigen für den Staat? Die alten Greise die jetzt Multimillionäre und Milliärdere sind, haben 30 oder mehr Jahre geschuftet um solche Beträge zu erwirtschaften, das ist ja eine verarschung für die alte Elite in so kurzer Zeit ohne Ausbildung zu so einem Vermögen zu kommen.

     

    Das ist natürlich ein Dorn im Auge des Staates, Junge leute die dank des Bitcoins oder Kryptowährungen bereits Millionäre sind und siehe da, die Staaten reden schon von einem Verbot.

    Die ganze Masse und ich meine Menschen, sind dazu verdammt zu arbeiten und dem Staat zu dienen und nicht mit 18 bereits Multimillionen auf dem Konto zu haben.

    Sie wollen, dass du arbeitest und konsumierst bis zur Rente ach was rede ich bis zum Tode. Wir sind alle die Marionetten des Systems. Denkt darüber nach und spart oder Investiert soviel wie Ihr könnt um aus diesem System auszubrechen.!

    https://www.merkur.de/leben/geld/18-jaehriger-bitcoin-millionaer-sagt-voraus-zr-8632847.html

     

    Gruss

     

    Michael Dell

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ June

    Weil du Punkt 7 ansprichst: Die Herren kommen ja in dem Video darunter dran: Motorrad, feine Erdnussbutter, edle Lederschuhe, Flachfernseher, Drinks an der Bar….

  12. June

    Ahmmmm… So peinlich. Wie du dir denken kannst Tim, habe ich mir das Video nicht angesehen. Wir hatten heute Abend alle 3 mal Zeit und haben ewig gequatscht.

    Das habe ich aber jetzt umgehend nachgeholt. So gut…..die Mutter hat ja so recht.

    Liebe Grüße über den Ozean.

    June

  13. Felix

    Wikifolio

    Mich interessiert die Anlageseite ja mehr als die Sparerseite. Letztere habe ich anscheinend mit der Muttermilch aufgesogen. Jedenfalls habe ich noch nie einen Euro Schulden gehabt (seit 60 Jahren) oder wäre einem Kaufrausch erlegen. Im Gegenteil, Einkaufen bereitet mir richtiges Unbehagen.

    Also meine Frage zum Anlegen: Hat jemand Erfahrung mit Wikifolio. Eigentlich eine sehr transparente Sache, oder?

  14. dumpfbacke

    Hat jemand Erfahrung mit Wikifolio. Eigentlich eine sehr transparente Sache, oder?

    So transparent kanns nicht sein, sonst hättest du schon erkannt, dass das der größte Schwachsinn ist. Für den Investor, für den wikifolio-Anbieter natürlich nicht.

  15. Sparta

    @Felix

    Zertifikate und die Gebühren sind bei mir schon K.O. Kriterien…

    Wenn ich selber mehrere Depot`s auflege, wird es auch eines geben, dass durch die Decke schießt.

    Ich bin skeptisch.

    @June

    Hatte auch nen gedanklichen Brückenschlag von exzentrisch zu egozentrisch… Für außergewöhnliche Leistungen sollte man sogar exzentrisch sein. Ansonsten inwieweit Überschneidungen / Unterscheidungen zwischen den Begriffen sind, ist eine Definitionsgeschichte, denn man bräuchte ja auch den „Muster-Durchschnitt“…

    Thx noch für das simple und leckere Sükartoffel-Linsen-Rezept. Habe es noch aufgepimpt mit ABC-Bio-Joghurt und (oxidativ geschützten) Leinöl. Wenn es schnell gehen muss, sind die roten Linsen noch besser.

    @Tim

    Ja, habe mal den Fehler gemacht von FU und Depotstand im allerengsten Familienkreis zu reden… Schon doof wenn man für Leistung und Bescheidenheit dann bei größeren Schenkungen gegenüber dem „Verschwender“ und „Forderer“ in der Familie benachteiligt wird… aber gut, ich will es mir ja immer komplett selbst erarbeiten.

  16. Betty

    Hallo Tim (und alle anderen),

    zu 10.:

    Bezieht sich die schnelle Tilgung von Schulden hauptsächlich auf Konsumkredite oder ist das auch bei Immobilienkrediten ratsam? Ich meine hier vor allem die Immobilienanlage für Vermieter, nicht  Selbstnutzer. Man kann zwar zu den unterschiedlichen Strategie einiges im Internet finden, aber ich bin hier noch verunsichert und gespannt auf eure Meinung.

  17. Der Malachit

    Hallo zusammen!

    Ja, ja das liebe gute Auto. Da hat die Gesellschaft wirklich ein Instrument in der Hand, der sich nur die extremen Totalverweigerer entziehen können. Die meisten Normalos wohnen halt nicht in der Innenstadt. Dort könnte man schon auf das Auto verzichten. Aber, tja aber dann zahlst du das am Auto gesparte Geld für die Miete. – Das System hat sich so konstruiert, dass … . Nein, es ist mit voller Absicht so konstruiert, dass du so oder so von deinem Geld getrennt wirst. Am Auto zeigen sich die mafiösen Strukturen des Kartells aus Autoindustrie, Werkstätten und Politik besonders krass.

    Wenn du dich dem Neuwagenkauf verweigerst, dann wirst du zwar nicht sofort, aber spätestens dann, wenn dir deine Werkstatt mitteilt, dass sich die Reparatur deines älteren Fahrzeugs nicht mehr lohnt, gegriffen. Die von der Politik verfügten Verordnungen, bilden das Zusammenspiel von Bio, Umwelt, Tüv, Steuern, Versicherungskonzernen, Sport und der von der Autoindustrie gekauften, die öffentliche Meinung manipulierenden Medien ab. Am Ende der Gehirnwäsche glaubst du selbst, dass dein zehnjähriges Auto nichts mehr Wert ist. Und wenn nicht, dann sorgen die das Kartell bildenden, genannten Teilstrukturen dafür, dass du dir ein neues Auto kaufen musst. Es hat Methode und es funktioniert!

     

  18. Max

    Hallo Tim,

    Punkt 10. würde ich mit Punkt 1. zusammenfassen. Ist gleiche Logik.

    Eine wesentliche Ausgabeposition unter vielen Deutschen sind die Versicherungen. Die meisten sind reine Abzocke. Also:

    10. Alle nicht Pflichtversicherungen (haben meistens im Namen das Wort „Pflicht“) kündigen.

    Auch alle Versicherungen die das Wort „Rente“ beinhalten kündigen, 0der zumindestens „einfrieren“.  (ich erwarte hier ein Aufschrei :-)) Riester, Betriebs etc. Und das Geld ins private Vermögen, das Cash-Flow generiert, umschichten.

    Man staunt wie viel Geld man plötzlich zur Verfügung hat.

    Grüße

    Max M.

  19. Der Malachit

    @ Ruben

    Ziemlich langer Beitrag und du scheinst extrem suchtgefährdet zu sein. Die Kumpels deiner Lotto-Truppe werden es dir sicher verübeln, wenn du plötzlich sagst, dass du den Zehner jede Woche in ein Sparschwein steckst. Sage bitte nicht, dass es darauf nicht ankommt. Dieses Blog verfolgt ja gerade das Ziel, Geld anzuhäufen und nicht in kleinen Portionen aus dem Fenster zu werfen. Lotto ist so ziemlich das für den Spieler schlechteste Investment, was sich der Staat ausgedacht hat. Es heißt ja „staatlich kontrollierte Lotteriegesellschaft“. Das hast du ja bereits erkannt und geschrieben. Ich bringe es noch einmal auf den Punkt. Gib mir zehn Euro und ich gebe dir fünf zurück. – Einfach genial!

  20. Thomas der Sparkojote

    @Der Malachit

    Wenn Lotto spielen sein Hobby ist, welches er so bescheiden mit nur 10€ in der Woche verfolgt. Dann soll er das beibehalten. Für mich ist sparen nicht auf Dinge verzichten die ich umsverecken möchte, sonder Sparen an unnötigen Dingen die für mich persönlich keinen Mehrwert bieten. Ich vermute das Lotto spielen in der Gemeinschaft macht ihm Spass, und die 10€ sind gut in sein Wohlbefinden investiert. Vielleicht änder sich das in Zukunft für ihn, aber momentan sieht es ja anders aus.

    Ich gebe Beispielsweise auch gut und gerne mal Geld für ein digitales Produkt in einem Videospiel aus, es bringt mir keinen wirklichen Mehrwert im realen Leben. Dafür freue ich mich, dass ich es nun habe und ich kann es im Videospiel geniessen. Ob diese 10-20€ dann verschwendet sind, lässt sich darüber diskutieren. Ob ich nun 2500€ im Monat investiere oder 2510€, das macht kaum einen Unterschied 🙂

    Grüsse
    Thomas

  21. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Sparta

    Wer eifrig spart, erzählt am besten nichts dem Umfeld. Neid und Missgunst kommen dann garantiert. Der typische Konsument denkt eben nur ans Geldausgeben. Kann dann passieren, dass Du angepumpt wirst. „Kannst Du mir mal 3.000 Euro leihen? Hab gerade einen schwachen Monat.“

     

    @ Betty

    Tilgen! Das betrifft alle Schulden. Zuletzt würde ich die vermietete Immobilie tilgen, denn diese Hypothekenzinsen kannst Du von der Steuer absetzen. Aber im Prinzip kann ich nur raten: Schulden alle tilgen (egal welche). Es lebt sich besser.

     

    @ Der Malachit

    Das stimmt mit dem Auto. Es ist ein unglaublicher Kostenfressser. Daher in die Nähe der Arbeit ziehen – wenn es geht. Und kein Auto haben. Ist nebenbei gut für die Fitness: Zu Fuss, mit Rad oder ÖPNV unterwegs zu sein.

     

    @ Max

    Ich bin auch kein Fan von Versicherungen. Ich mag aber die Versicherungs-Aktien. Ich hab nur eine Krankenversicherung. Das einzige, was mir noch einleuchtet, ist eine private Haftpflichtversicherung. Aber sonst finde ich keine Police, die ich haben möchte.

  22. Ruben

    @Der Malachit: wir teilen uns zu 10 einen 4 wöchigen kompletten Schein der 64 Euro kostet, macht für jeden 6,40 statt 64 Euro im Monat, sofern nichts gewonnen wird. Davon kann ich dann ein bisschen träumen, obwohl es wahrscheinlicher ist vom Blitz getroffen zu werden.

    Ansonsten bin ich sehr sparsam und gönne mir nur sehr wenig.

  23. June

    @Rainer Zufall,

    mir ist heute eingefallen, wie wir das Scheinwerferproblem an meinem alten Auto gelöst haben. Denn auch bei mir waren die Nachtfahrten schlimm. Wir haben einfach zugelassene, günstige, neue Scheinwerfer bestellt. Und sehr gute neue Lampen mit höherer Lichtausbeute installiert. Allerdings konnte mein Lebebsgefährte die Schrinwerfer selbst installieren. Zusammen waren das für mein Auto ca. 150 € für gute Sicht. Vielleicht kannst du es auch selbst einbauen oder du kennst jemand der es dir macht. Und auch bei einer freien Werstatt kann es keine Unsummen kosten. Es ist eben echte Sicherheit, mir war es das wirklich wert.

    Take care,

    June

  24. Didi

    @Felix

    Wikifolio macht Sinn, wenn Du Dein eigenes managt und kein buy and hold betreibst…

    Vorteile:
    Die Dividenden sind Netto
    Kannst ein Passiveinkommen generieren
    Rebalancing ist günstiger weil keine Spesen – nur Spread

    Nachteile:
    Der Spread ist außerhalb der Börsenzeiten jedoch sehr hoch und die Zertifikategebühr von 0,95% muß auch erst mal verdient werden. Die Performancegebühr kannst Du selbst bestimmen – davon bekommst Du bis zu 50% ausbezahlt…

    LG. Didi

     

  25. dumpfbacke

    Die Performancegebühren bei Wikifolio brechen dem Anleger das Genick. Beispiel: Wenn der Kurs um 33% einbrechen sollte und im folgenden Jahr um 50% steigt ist man eigentlich wieder beim Ausgangspunkt. Bei Wikifolio wird am Jahresende resettet und man zahlt dann auf die 50% Plus fette Performancgebühren, so dass man immer noch viel weniger hat. Ausserdem sind die laufenden Gebühren viel zu hoch, es ist ein aktives Management, teilweise wird in Nebenwerte investiert, die die benötigte Anzahl an handelbaren Aktien gar nicht hergeben usw. Ist teuer und teilweise hochriskant, wenn nicht sogar kursmanipulierend. Aber wenn jemand meint, er würde das brauchen, viel Spass damit. Was soll da schon schiefgehen auf lange Sicht…?!

  26. Andrea

    Dumpfbacke hat Recht, von Produkten mit hohen Gebühren sollte man Abstand nehmen. Ich muss sagen, dass ich mit meinem Depot aus Einzelaktien sehr zufrieden bin. Ich betrachte natürlich auch die einzelnen Performances, aber letztendlich zählt doch für mich der Gesamtstand. Insofern ist es auch wie eine Art Fond oder ein Wikifolio, das ich für mich selber auflege, lach. Keine jährlichen Gebühren sind involviert.

  27. Rainer Zufall

    June
    Herzlichen Dank für den Hinweis. Klingt sinnvoll, werde mir die Möglichkeiten anschauen.

  28. Siebtlingsgeburt

    Es sind sehr gute Prinzipen zum Vermögenaufbau. Leider hält sich kaum einer daran. Die meisten geben Ihr Geld aus sobald sie ein bischen angespart haben. Meine Mutter würde was anderes sagen sie denkt das der Wert des Schmucks nicht verloren geht.

     

  29. Christian H.Christian H.

    Siebtlingsgeburt

    Deine Mutter hat wahrscheinlich recht. Schmuck bringt bestimmt keine Rendite, aber wahrscheinlich bekommt man (oder eben die Nachfolger) in 200 oder 300 oder 500 Jahren einen adäquaten Gegenwert.

  30. Robert

    @ Christian H.

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass selbst kaum getragener Markenschmuck und Designeruhren massiv an Wert verlieren, wenn man die Stücke wieder verkaufen will (Echtheitszertifikat, Rechnung und professionelle Reinigung mit dabei).

    Der Einkaufswert gescheige denn eine Wertsteigerung ist ziemlich sicher nur mit limitierten Auflagen zu erreichen.

    VG, Robert

  31. JohnnyMoney

    Hi, habe dich beim Finanzrocker gehört, bist sehr sympathisch und was du erzählst ist interessant und klingt einleuchtend. Ich fange jetzt mal langsam an vieles umzusetzen, was nicht leicht ist. Ich bin schon etwas sehr verschwenderisch ala „Amazon, Starbucks, Restaurant usw. Opfer“, leider auch Opfer von Vermögensberater in Sachen Fondsrente, Risterrente und noch eine Fondrente argh, leider wusste ich es damals nicht besser. Gibt es da irgendein Tipp wie ich diese Rente los werde? Das es nicht ohne Verlust geht ist mir inzwischen klar. Mein aktueller Plan ist den alten kram los zu werden und in ETF umzuschichten. Ich lese gerade den Kommer und mit dem Finanzwesir bin ich schon durch, leider geben die Bücher keine Tipps wie man mit Altlasten sinnvoll umgeht. Ein Tipp auch von mir ist YNAB damit konnte ich im vergangenen Jahr mein Kontostand verdoppeln und endlich die empfohlenen Rücklagen bilden, mir hat es sehr geholfen.

    Mach weiter so, dank.

  32. Nullzinssparer-Michael

    Hallo Tim,

    schöner Beitrag, kurz und knackig auf den Punkt!

    Ich lebe auch in den USA und muss feststellen, dass die Amerikaner ein komplett anderes Verhältnis zu Geld haben. Die gesamte Gesellschaft ist aufs Schuldenmachen ausgerichtet und es ist vollkommen normal. Es benötigt daher auch niemand mehr als 1000$ auf dem Konto. Dafür gibt es ja dann eine der vielen Kreditkarten und die werden dann ausgeschöpft und immer nur die minimum payments monatlich abgestottert. Die Banken freuts natürlich sehr. Hauptsache kurzfristig alles haben können und später nicht der Reichste auf dem Friedhof sein aka. „the american dream“.

    Diese Denkweise fällt mir immernoch sehr schwer zu verstehen. Ich hingegen spare jeden Monat sogar mind. 60% meines Geldes und investiere fleißig für den vorzeitigen Ruhestand. Mit 40 möchte ich es geschafft haben, acht Jahre bleiben mir noch.

    Viele Grüße aus Greenville, SC.

    Michael

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