Mehr Geld verdienen mit Aktien


New York, 18. Oktober 2016
Ich verlose sechs Mal das Buch "Mehr Geld verdienen mit Aktien" von Willi H. Grün in der 28. aktualisierten Auflage.

Ich verlose sechs Mal das Buch „Mehr Geld verdienen mit Aktien“ von Willi H. Grün in der 28. aktualisierten Auflage.

Geld bringt Ihnen Komfort. Es kann für Frieden sorgen. Sie können sich Ihr Traumhaus oder Traumauto kaufen, wenn Sie vermögend sind. Ich stehe aber nicht so sehr auf Dinge. Mehr auf Erlebnisse. Eben Reisen, Ausflüge, Sport, ein Lagerfeuer mit Freunden, Segelschifffahrt…

Ich möchte meine Rechnungen pünktlich bezahlen. Ich möchte ganz auf Schulden verzichten. Ich möchte mir mein Leben lang keine Sorgen mehr um Geld machen müssen.

Zufrieden ist, wenn Sie sich um Geld keine Gedanken machen müssen. Wer schlaflose Nächte wegen Schulden hat, der geht durch den reinsten Horrorfilm.

Viele jammern, sie haben kein Geld. Wenn ich dann sehe, in welchen Häusern sie leben, welche Autos sie fahren und wie neu die Möbel sind, wundere ich mich nicht. Hinzu kommen hohe Schönheitsausgaben, viele Coffees to go und Restaurantbesuche. Die Konsumfreunde denken: „Das ist ein Minimum, das ich brauche.“ Sie merken nicht, dass diese Dinge oftmals unnötig sind.

Wenn Sie bedenken, was Rentner neben der gesetzliche Rente brauchen, um sorgenfrei leben zu können, sind mittlerweile 500.000 Euro als Finanzpolster keine Seltenheit mehr. Wenn es darum geht, dass Rentner keine zu große Lücke haben wollen, kann diese Summe realistisch sein.

Zumal ja die meisten Rentner, sofern sie fit sind, die goldenen Jahre wirklich genießen wollen. Das heißt: Urlaube, Ausflüge, Schiffsfahrten…

Jene, die nichts fürs Alter sparen, kann ich nicht verstehen. Das mag ziemlich seltsam aussehen, wenn Sie mit 90 Jahren noch ins Büro müssen, nicht wahr?

Wer hat Lust bis zu seiner Beerdigung zu arbeiten? Ich finde das krass. Aber ich muss auch sagen, dass die Regierung eine Mitschuld an der Altersarmut hat, weil die staatliche Rente abgesenkt wird. Gleichzeitig ist leider die „Riester Rente“ aufgrund hoher Kosten/Gebühren nicht das gelbe vom Ei.

Washington hat das Sparen fürs Alter revolutioniert. Im Endeffekt hat Präsident Barack Obama hohe Gebühren/Provisionen verboten. Er schützt die Bürger vor einer zu gierigen Hochfinanz. Zwar haben Banken und Versicherungen sich mit Händen und Füßen gegen die Reform gewehrt. Doch konnten sie Obama nicht umstimmen. Er blieb stur. Nun können Amerikaner mit minimalsten Gebühren und gleichzeitig mit recht hohen Renditen für den Ruhestand sparen. So formuliert die US-Regierung das Problem der hohen Kosten/Gebühren in der Altersvorsorge und den Interessenkonflikt zwischen Produktanbieter und Sparer:

Viele Investmentprofis, Berater, Makler, Versicherungsagenten und andere Berater arbeiten in Vergütungsstrukturen, die nicht an ihren Kundeninteressen ausgerichtet sind. Sie schaffen oft starke Anreize Kunden in bestimmte Anlageprodukte zu lenken. Diese Interessenkonflikte müssen nicht immer offengelegt werden (…) Berater richten Schäden aus der Beratung an… Diese Schäden sind der Verlust von Milliarden von Dollar pro Jahr für den Ruhestand von Anlegern in Form von erodierten (…) Anlageergebnissen (…)

Für das Aktiensparen kann ich Ihnen Mut machen. Es funktioniert. Wenn Sie Gas geben, ein Ziel haben, kommen Sie weiter. Sie können nahezu alles erreichen.

Mein Blog entwickelt sich hervorragend. Die Leserzahl steigt. Ich bin all meinen Lesern sehr dankbar für das Vertrauen, das Interesse, die Kommentare.

Ich verlose nun das Buch Mehr Geld verdienen mit Aktien von Willi H. Grün. Es ist gerade in der 28. aktualisierten Auflage erschienen. Herr Grün hat eine lockere Schreibe. Das 450-Seiten-Buch ließt sich flott. Grün plädiert immer wieder für die Aktien. Diese Botschaft zieht sich wie ein roter Faden durch die Lektüre:

„Besser als Sparbuch, Festgeld und Versicherungen ist allemal eine Anlage in Wertpapieren. Unschlagbar dabei sind trotz mancher „Crashs“ immer noch Aktien. Untersuchungen über lange Zeiträume haben dies deutlich bewiesen.“

Ich stimme ihm zu. Er hat Ahnung.

Willi Grün:

„Würde ein junger Mensch im Arbeitsleben jeweils monatlich 100 Euro in Aktien anlegen, käme ein Kapital von mehr als 208.000 Euro zustande.“

 

Jeder Kommentar unterhalb dieses Blog nimmt automatisch an der Verlosung teil. Bitte teilen Sie im Kommentar den anderen Lesern mit, wie Ihre Börsenstrategie aussieht.

Zu gewinnen gibt es sechs neue Bücher, die ich direkt an die Gewinner versenden werde. Jeder Kommentar zählt. Wer mehrere Kommentare schreibt, steigert seine Chancen. Ich werde irgendwann die Kommentarfunktion schließen, um die Auslosung vorzunehmen. Wann ich schließen werde, entscheide ich nach Lust und Laune. Ich drücke allen die Daumen. Herzlichen Dank fürs Mitmachen!


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Mehr Geld verdienen mit Aktien

  1. Freelancer Sebastian

    Über die Jahre habe ich reichlich Unternehmen analysiert. Eigenkapitalquote, Umsatz- und Gewinnwachstum, knackiger Cashflow.

    Zuvor muß mir das Unternehmen durch seine Produkte/Marken ein Begriff sein. Wunderbar ist es, wenn ich das Unternehmen leicht nachvollziehen kann. Mit meinen Beteiligungen an Disney, Adidas, Alphabet, Berkshire und co. kann ich auch dann gut schlafen, wenn es mal scheppert. Johnson&Johnson, BASF und Colgate gibt es schon ewig und so sieht auch mein Beteiligungshorizont aus.

    Alle paar Monate schaue ich dann, was es gerade günstig aufzustocken oder neu ins Boot zu holen gibt. Aktuelles und historisches KGV helfen mir dabei. Das war es. Auf Prognosen und Marktanalysen gebe ich nichts. Durch die Diversifizierung bin ich sehr beruhigt. Das stete Investieren bereitet Freude 🙂 .

    Danke für deinen tollen Blog Tim!

  2. Nils S.

    Na, dann mache ich gerne als Greenhorn und stiller Leser deines Blogs mal bei der Verlosung mit 🙂

    Laut Amazon soll das Buch auch als Einsteigerlektüre gut sein, wäre ja schade wenn das Buch dann schon an vermeintliche Experten ginge 😮

     

  3. Jonas

    Meine Börsenstrategie ist einfach:

    Seit meinem ersten Gehalt investiere ich 25% meines Einkommens passiv in ein ETF-Portfolio. Davon 70% in den MSCI World und 30% in Emerging Markets.

    Was nach Ausgaben übrig bleibt geht auf das Tagesgeldkonto. Wenn sich eine genügend große Summe über das Notfallpolster hinaus angesammelt hat, wird ebenfalls in diese ETFs investiert und rebalanced, wenn nötig.

    Easy und entspannt.

    Toller Blog übrigens!

  4. Mr. B

    Tiefgreifende Analysen habe ich aufgegeben. Ich habe zu oft falsch gelegen. Trotzdem kaufe ich weiterhin Einzeltitel. Früher gab es nicht so gute Alternativen ( ETF´s). Fast schon aus Gewohnheit kaufe ich jeden Monat ( meist neue) Aktien. Meine Watchlist umfasst noch gut 100 Unternehmen, dass reicht noch für einige Käufe.

    Den persönlichen Cashflow analysiere ich dafür genau – und darüber kann ich mich immer freuen.

    Toller Blog, Tim. Weiter so.

    Grüße, Mr. B

  5. Dave

    Hallo Tim,

    seit einigen Monaten verfolge ich deinen Blog mit großem Interesse. Ich schaue mittlerweile täglich hier vorbei.

    Ich bin jetzt Anfang 3o und froh, dass vor gut einem Jahr ein Umdenken bei mir stattgefunden hat. Mittlerweile lege ich auf Statussymbole und andere „Dinge“ keinen besonderen Wert mehr. Ich habe einen umfangreichen Excel-Budget-Plan aufgestellt, wo ich alle Einnahmen, Ausgaben und Vermögenswerte kontinuierlich überwache. Ich gönne mir natürlich hin und wieder einen Ausflug, Urlaub oder was für mein Hobby, einen fast schon Oldtimer (BMW E30 318is Bj. 1989). Mein Ziel ist es in zwanzig Jahren, mit Anfang 50 in den Ruhestand zu gehen. Dafür arbeite ich hart, Tag für Tag.

    Meinen Kredit habe ich vor Kurzem abbezahlt, nun bin ich schuldenfrei. Herrlich. Ich spare über 40% von meinem Einkommen und ich habe vor einigen Wochen, nachdem ich mich im Vorfeld lange und intensiv mit der Materie auseinandergesetzt habe,  mit dem Aktiensparen begonnen. Mein Anlagehorizont – für immer und ewig.

    Für die Auswahl der Aktien habe ich ein Bewertungssystem aufgestellt, bei welchem ich folgende Kriterien heranziehe:

    Solide Unternehmen mit „Burggraben“
    Verständliches Geschäftsmodell, möglichst mit persönlichen Bezug zu den Produkten und Dienstleistungen
    Langfristiges und stetiges Dividendenwachstum (zumindest sollte das Unternehmen eine Dividende ausschütten)
    Dividendenzyklus und Dividendenrendite
    Ausschüttungsquote
    Historisches Gewinnwachstum der letzten 10-15 Jahre
    Prognostiziertes Gewinnwachstum
    Aktuelle Bewertung KGV und KBV
    Langfristverschuldung
    Return On Invested Capital (ROIC) der letzten Jahre

    Dabei achte ich auch auf eine ausreichende Differenzierung nach Branchen.

    Der Zeitpunkt für den Aktienkauf richtet sich nach folgenden Gesichtspunkten:

    Aktuelles Marktsentiment (NHNL-Index)- wenn die Stimmung im Keller ist. Frei nach dem Motto „Sei gierig, wenn andere Ängstlich sind“.
    Veröffentlichung von Quartalszahlen. Verfehlen diese ihr Ziel, können sich mitunter gute Kaufgelegenheiten ergeben.

    Ich stehe noch ganz am Anfang, aber ich lerne jeden Tag dazu und es bereitet mir zudem noch Freude.

    Tim, mach weiter so und bleib wie du bist.  Ich wünsche dir und allen anderen noch eine erfolgreiche Restwoche.

    Viele Grüße Dave.

     

  6. florian

    Ich habe 2006 mich ernsthaft mit Fundamentalanalyse zu beschäftigen begonnen und habe meinen Großteil März 2009 investiert. Seither überweise ich monatlich einen gewissen Teil meines Gehaltes auf mein Depot und investiere 3-4x jährlich wenn ich interessante günstige Unternehmen sehe. ZB. Habe ich Mo 2009 zu 16USD investiert und habe eine komfortable DR von >15% bereits. Meine letzte Aufstockung war SYK zu 110USD.

     

  7. florian

    Reserven habe ich 2-3 Monatsgehälter am Sparkonto, den Rest meiner Reserven investiere ich in einen S&P ETF.

  8. Denise

    Ich selbst bin seit Juni 2015 in ETFs investiert. Ausgangspunkt war bei mir der Blog zendepot, seitdem bin ich entspannt wenn es um die Geldanlage geht.

    Neben meinem Notgroschen (3 Nettogehälter) bin ich in 40 % Aktien durch die ETFs sowie 55 % in Tagesgeld/einen alten hochverzinsten Bausparvertrag investiert. Dazu liegen noch etwa 5 % bei der P2P-Plattform Mintos.

    Nun lese ich mit Begeisterung die verschiedensten Blogs über Geldanlage (z. B. Tim, Finanzwesir + -rocker, Exstudentin, Klunkerchen, …) und bin am Überlegen ob ich nicht auch noch in anderer Richtung aktiv werden kann …. nebenberuflich selbstständig als Amazon-FBA-Verkäuferin klingt interessant.

  9. Dave

    Nach eine Anmerkung meinerseits.

    Wenn ich in ein Unternehme investiere, so mache ich dies über gestaffelte Einstiege. Das heißt, ich investiere nicht sofort den gesamten Umfang der geplanten Positionsgröße, sondern baue die Position über mehrere Quartale in 3-4 Schritten auf. Somit ergibt sich ein Cost-Average-Effekt.

  10. Florian Krennmayr

    Ich bespare monatlich stur und stetig 4 ETF. Die Haltedauer meiner ETF ist ewig und ich setze dabei auf den MSCI World, Emerging Markets, Hochzinsanleihen und Immobilien. Ich kann mit dieser Diversifizierung sehr gut schlafen!

  11. Konrad

    Seitdem meine privaten Schulden getilgt wurden, investiere ich je zur Hälfte in meine vermietete Immobilie und in Aktien-ETFs. Ziel-Allokation sind 1/3 Immo und 2/3 Aktien.

    Die Aktien-ETF habe ich wiederum gesplittet in 50% marktbreite ETFs (Welt, Europa, USA, EM) & 50% defensive ETFs (Dividenden, Titans, Food, Haushaltswaren).

    Ich investiere regelmäßig – sobald Kohle da ist – in 500,- Euro-Tranchen. Unabhängig von der Marktlage.

  12. Markus

    Vielen herzlichen Dank für all die tiefgründigen und hilfreichen Hinweise auf dieser Seite. Ein Buch, das meine Sichtweise auf Investments und auf das Leben sehr stark verändert hat, ist „The education of a value investor“ von Guy Spier,da er in diesem Buch auch seine persönliche Entwicklung sehr gut darlegt. Das zweite Buch, „Das Value-Investing-Handbuch“ von John Mihaljevic. Frei nach dem Motto: Wenn ich schon noch nicht alles weiss, so möchte ich von den Besseren etwas lernen. „Cool bleiben und Dividenden kassieren“ finde ich ebenfalls ein sehr interessantes Buch, da mir die strukturierte Vorangehensweise gefällt (ich bin eher der kreative, pragmatische Chaot). Ansonsten teile ich einige Interessen mit Tim Schäfer: fast aus dem süddeutschen Raum (Schweizer), Halbmarathonanhänger und Value-Investor

    Und nun hoffe ich auf Losglück.

  13. lalucky

    Also ich habe meine Wunschliste, die ich nach und nach „abarbeite. Ab und an kommt noch eine Wunschkandidat dazu. Bis jetzt habe ich 17 Unternehmen in meinem Depot und kaufe manchmal (wenn die Kurse unten sind) nach. Ich gehe dabei nach der wahrscheinlichen Dividendenrendite. Auf meine Wunschliste kommen vorab Unternehmen, die eine hohe Eigenkapitalquote haben, bekannt sind und ein möglichst gutes Umsatz/Buchwert- Verhältnis und natürlich auch Gewinne schreiben. Manchmal, ich bin da ganz Frau, lasse ich mich nach Bauchgefühl zu einem Zockerpapier hinreißen. Aber hier merke ich immer wieder, dass ich wohl eher kein Daytrader werden 😉

    Viele Grüße

    lalucky

  14. Claus

    Ich kaufe nur Einzeltitel und beobachte rund 100 Großunternehmen aus aller Welt. Die meisten Titel, ca. 60%, kommen aus den USA, denn dort gibt es nun mal die besten Unternehmen.

    Von diesen Werten habe ich alle Bilanzen analysiert und die für mich wichtigsten Daten in eine Excel-Tabelle aufgenommen.

    Aus den gewonnenen Bilanz-Daten erzeuge ich die für mich entscheidenden Kennzahlen, ca. 15 Stück je Aktie. Den Kennzahlen habe ich ein Punktesystem hinterlegt, das mir bei jedem Aufruf der Tabelle farblich anzeigt (Ampelsystem), was gerade kaufenswert (grün), überteuert (rot) oder im „Niemandsland“ (gelb) ist.

    Das System wird laufend verbessert und leistet mir sehr gute Dienste.

    Erfolgsentscheidend ist m.E. der Depotaufbau. Ich achte auf eine ausgewogene Branchen- und Währungs-/Ländermischung, wobei 50% USA-Anteil für mich o.k. sind.

    Das „Währungsrisiko“ bei Auslandsaktien ist m.E. auf lange Sicht nicht vorhanden, sondern bewirkt genau das Gegenteil: Es sorgt für Stabilität im Depot!

    Rund 40 Werte sind in meinem Depot, die eine Dividendenrendite von knapp 3% nach Steuern erzielen, mtl. im Schnitt über 1k €.

    Ich rechne mit einer durchschnittl. jährlichen Performance von 8-10% (incl. Div.). hier die Ergebnisse nach der Neuausrichtung meines Depots:

    2009, + 26,8%
    2010, + 12,1%
    2011, – 3,6%
    2012, + 6,0%
    2013, + 16,7%
    2014, + 25,1%
    2015, + 10,4%
    2016 bisher, + 3,7%

    Hiermit kann ich gut leben, vor allem ohne Stress. Geht es mal massiv abwärts, habe ich keine Panik, sondern schaue nach Kaufgelegenheiten…

    Sehr langfristig dabei zu bleiben ist der Schlüssel zum Erfolg, wenn man auf die erfolgreichsten Unternehmen der Welt setzt.

    Dividenden investiere ich sofort wieder, so bald sich eine gute Kaufgelegenheit bietet. Das ist wie ein zugeschalteter „Turbolader“, dank Zinseszinseffekt.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich mit der Aktienanlage ernsthaft zu beschäftigen und seine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Es ist viel einfacher, als viele denken. Die Schwierigkeit besteht am Ende darin, meistens nichts zu tun und in Ruhe abzuwarten…

    Viel Erfolg!

     

     

     

     

  15. Fit und Gesund

    Meine Strategie ist Folgende

    50% Aktien ETF, weltweit anlegend,

    5% Emerging Markets Bond Fund ETF

    45%Einzelaktien, mehrheitlich aus dem SMI, Qualitätstitel sofern ich das abschätzen kann.

    Cashreserve

    Eigentumswohnung

    wenig physisches Gold,

    wobei ich hier schier die Krise kriege, hab ja 2 Unzen bestellt, war nicht zuhause als diese kamen, wollte sie heute auf der Post abholen, VERSCHWUNDEN, der Goldshop hat nun versprochen die zu ersetzen, mal abwarten, aber einmal und nie wieder online Gold bestellen, kann nur warnen, die Diebe sind überall, hoffe der online shop ist versichert, musste jedenfalls genug zahlen damit es verschickt wurde.

    Im Moment bin ich gerade wieder bedient,

    wünsche Euch viel Glück

  16. Peter

    Ich bin seit Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts an der Börse aktiv und habe bereits einige Rückschläge hinnehmen müssen (meist durch verspätetes Aufspringen auf Trends, durch fehlerhaftes Timing und durch zu langes Festhalten an Verlustpositionen). Insofern kommt für mich ein reines Buy and Hold nicht mehr in Frage. Ich bevorzuge striktes Risikomanagement durch Stop-Loss bei Einzelaktien und breite Streuung durch ETFs. Mein Portfolio besteht zu 20% aus Gold-und Silber-ETFs, 50% europäische und amerikanische Aktien mit kleinem EM-Anteil, 20% Anleihen-ETFs und 10% Immo (Reits und ETF).

    Tims Fokus auf regelmäßiges Sparen, Schuldenvermeidung und vor allem Konsumeinschränkung  kann ich nur unterstützen – schon allein aus Sicht unserer Kinder und Enkel, die unsere Konsumexzesse letztlich ausbaden müssen, wenn wir dafür die letzten Resourcen unserer einzigen Erde verschwenden.

    Ich lese den Blog gerne, weil ich das Gefühl habe, daß mir hier ein Spiegel vorgehalten wird, in dem ich alle meine kleinen und großen Sorgen und auch Hoffnungen sehen kann.  Das hat durchaus auch eine humoristische Seite…

  17. silentbob

    Moin allerseits.

    Im Prinzip mache ich es genauso wie Tim und viele andere auch hier. Ich kaufe vorwiegend große, solide aufgestellte Unternehmen die über die letzten Jahre bzw. Jahrzehnte bewiesen haben, das ihr Konzept funktioniert. Da ich nicht der Timingexperte bin kaufe ich vorwiegend per monatlichen Sparplan. Die Transaktionskosten sind zwar höher als wenn ich gleich eine größere Summe investieren würde, aber da ich wie gesagt wohl nie den richtigen Zeitpunkt zum Kauf finden würde kaufe ich einfach monatlich.

    Außerdem beobachte ich natürlich den Markt, um hier und da vielleicht noch einen günstigen Einstiegskurs zu ergattern. Ganz oben auf der Watchlist steht Novo Nordisk. 😉

    Außerdem halte ich immer Cash, um im Falle eines Rücksetzters günstiger nachzukaufen. Einige sind zwar der Meinung, das es totes Kapital ist und nicht für mich arbeiten kann. Ich dageben bin mit einigen Cash beruhigter, denn dann kann ich im Falle einer größeren Korrektur günstiger nachkaufen.

    MfG silentbob

  18. Obama

    Lieber Tim,

    vielen Dank für Deinen Blog. Ich lese ihn regelmäßig mit Vergnügen.

    Meine Strategie: Ich lese sehr viel über Aktien (Bücher, Blogs,…) und dabei bildet sich bei mir ein „Bauchgefühl“ für eine Aktienauswahl aus. Wenn ich Aktien im Blickpunkt habe, schaue ich mir die KEnnzahlen,etc. näher an. Jedoch ist bei mir – so blöd es klingt- ein Bauchgefühl wichtig.

    Ich konzentriere mich in einem Depot auf Einzelaktien, die ich langfristig halte (Wert des Depots momentan ca. 90 000€). Einzelwerte in denen ich investiert bin: SNP Schneider, Hypoport; KPS und Nemetschek. Dieses Depot hat im zurückliegendem Jahr momentan ca 24% zugelegt.

    Neben diesem Dapot, dass ich ca. vor 1 1/2 Jahren mit dem Ziel einer langfristigen Konzentration auf einigen ausgewählten Aktien, angelegt habe, habe  ich noch Depots mit: Lenovo (bin ich momentan im Minus, halte ich aber noch länger); Porsche,… In diesen Zeiten hatte ich noch „unstrukturierter“ angelegt.

    Ich lege sein ca. 1997 an, habe aber bis zum Jahre 2002 eher Lehrgeld bezahlt. Jedoch habe ich nie aufgegeben, da ich wusste, dass an Aktien kein Weg dran vorbeiführt. Mein Anfangsfehler war, wie wahrscheinlich bei den meisten, mit Aktien schnell Geld verdienen zu wollen.

    Seit gut einem Jahr spare ich regelmäßig 700 bis 800 € in Wertpapiersparplänen an.

    Titel: Alphabet, Apple, Amazon; Berkshire H.; CocaCola; IBM; Nestle; Microsoft

    In diesem Depot habe ich aktuell eine Performance von ca. 14% (Angabe in meinem ING Diba-Depot). Dabei habe ich anfangs eine größere Summe – zusätzlich zum regelmäßigen ansparen – in Apple und Amazon gesteckt. Daher wird die meiste Performance aktuell von Amazon erzielt.

    Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg bei der Verlosung und freue mich auf viele inspierende neue Beiträge von Tim und allen Usern im Forum.

    Herzliche Grüße @all !

  19. Frank

    Hallo,

    ich kaufe Dividenden Aristokraten, bin aber auch für nen kleinen Zock zwischendurch zu haben.

    Die Aristokraten werden nie mehr verkauft.

    Ich kaufe nicht zu jedem Preis, selbst die Großen gibts häufig auch mal mit Discount( aktuell IBM, Novo Nordisk…)

     

  20. Freelancer Sebastian

    Wichtiger als die Fundamentalzahlen und ein Prozentchen mehr beim Wachstum ist mir das konkrete Unternehmen. Welche Produkte bietet es an, hat es eine starke Marktstellung/Alleinstellungsmerkmale, wird es in 10-15 Jahren noch stark dastehen? Wie hoch sind die Eintrittsbarrieren für mögliche Konkurrenten? Ist die Marke weltbekannt?

    Wenn man mit offenen Augen durch´s Leben geht, bekommt man so einige Investitionsideen serviert.

  21. Slazenger

    @Fit und Gesund

     

    das tut mir echt leid mit den Münzen! Ich gönne mir auch 1-2 mal pro Jahr eine oder mehrerer Münze(n), je nach Cash Bestand,  auch Online bestellt! Man kann da auch persönliche Übergabe vereinbaren mit der Angabe einer präzisen Uhrzeit wo der Kurier kommt! Hat bislang immer bestens und sehr zeitnah funktioniert! Und die Verpackung ist komplett neutral gehalten!

  22. David

    Ich persönlich bin mit 90% in Aktien investiert, den Rest halte ich als Cash. Seit vielen Jahren (seit ich 16 bin) beschäftige ich mich nun mit Aktien, investiere, und bin nach wie vor fasziniert von dem Thema. Die größten Beteiligungen sind Markel, Berkshire, Sberbank, Apple und TGS Nopec. Insgesamt halte ich nur 8 Positionen, die meisten (hoffentlich) für immer. Im Gegensatz zu vielen anderen Value Investoren ist mir eine hohe Dividendenausschüttung nicht wichtig. Im Gegenteil, wenn das Unternehmen das Kapital sinnvoll verwendet (>10% Rendite) oder sinnvolle Aktienrückkäufe betreibt, ist mir das lieber (z.B. Markel, Berkshire). Die Versteuerung wird somit bis zum Verkauf der Aktien hinausgezögert. Meine angestrebte Rendite liegt zwischen 10-15% p.a..

    Meiner Meinung nach sind für einen Großteil der Bevölkerung breit aufgestellte ETF’s die beste Anlage. Unterstellt man eine realistische, langfristige Verzinsung von 7% p.a., werden aus 10 000€ nach 40 Jahren 160 000€! Der Zinseszins kommt dadurch vollends zur Geltung. Der Anleger muss sich um nichts kümmern und hat kaum Kosten und Aufwand.

    Also warum legen dennoch so wenig Menschen ihr Geld in Aktien an? Es liegt am Verständnis der Menschen für die Geldanlage bzw. für Aktien. In den Medien werden Aktien als spekulative, stark schwankende Anlageklasse dargestellt. Dieses Bild bleibt im Kopf. Auf die langfristige Anlage und Renditen mit Aktien wird nicht eingegangen. Das ist schade.

    Gerade deshalb ist sind Blogs wie der von Tim so wichtig. Scheinbar komplexe Zusammenhänge werden einfach dargestellt. Weniger Konsum, Geld sparen, in ETF oder Qualitätsaktien, liegen lassen. Weiter so!

    Liebe Grüße David

     

     

     

     

     

  23. Fit und gesund

    @Slazenger,

    es wurde persönliche Übergabe vereinbart, ich vermute aber Diebe bei der Schweizer Post, der online-shop ist auch kulant und will bei tatsächlichem Verlust nochmal schicken, aber da fahr ich dann lieber selber hin, unter Rückerstattung des Fahrgelds und der Versendungskosten, dem Dieb möge etwas abfaulen!

    @Tim, diese post brauchst Du natürlich nicht zählen, ich nehme nur 1x am Spiel teil und das mit dem ersten post.

  24. Chris

    Hallo Tim,

    Dein Blog ist echt super. Ich lese die Artikel sehr gerne, va mag ich auch Deine Videos.

    Ich investiere selbst nur noch langfristig. Dazu zählen grosse Unternehmen wie Anglo American, General Mills, ADM, Unilever, Coke, Deere,  McD, Starbucks usw..

     

    Viele Grüße nach NY,

    Chris

  25. Marco

    Meine Strategie sieht vor, dass ich in Einzelwerte investiere. Das mache ich seit Januar 2013. Seit dem ist ganz schön was zusammengekommen. Ich kaufe die Werte und lasse sie liegen. Ab und zu stocke ich auf. Es gab auch schon eine Pleite. Aber die Gesamtperformance kann sich meines Erachtens sehen lassen. Nach Dividendenkürzungen/-streichungen verkaufe ich in der Regel. Aber auch hier gibt es bei zyklischen Unternehmen Ausnahmen. Dieses Jahr war aber das bislang erste ohne einen Verkauf. Den letzten Verkauf gab es im Januar 2015.

    Ich habe es mir aber nicht auferlegt auch zukünftig nur in Einzelwerte zu investieren. Sobald es mit den Bewertungen von Immobilien oder ETFs mal runtergeht, werde ich auch dort eventuell zuschlagen.

    Außerdem probiere ich mich an verschiedenen Möglichkeiten von Nebeneinkünften wie Nischenseiten bzw. anderes Kleingewerbe im Bereich Online-Marketing. Optionsstrategien (Optionskontrakte, keine Optionsscheine!) interessieren mich ebenfalls und wie @Denise auch der Bereich Amazon FBA.

    Gruß,
    Marco

  26. AlexanderAlexander

    Ich habe es inzwischen aufgegeben Standardunternehmen groß zu analysieren, das machen Millionen andere für mich. Sollte es bei Coca-Cola etc. Probleme geben, dann wird das sofort eingepreist. Bis unsereins das mitbekommt, ist der Kurs unten. Ich schau mir die Kennzahlen grob an und gut ist. Vielleicht entwickelt man auch im Lauf der Jahre ein Gefühl dafür. Inzwischen habe ich meine Unternehmensanzahl erreicht und stocke vorerst nur noch auf. Da braucht man schon fast nicht mehr nachdenken. Also alles ziemlich entspannt.

    Sollte doch mal ein Kandidat in die Pleite rutschen, dann fangen das die anderen problemlos auf. Investieren ist eigentlich ziemlich langweilig.

  27. Fabian

    Hallo Tim,

    meine Strategie ist auch simples Buy and Hold mit Qualitätsaktien aus dem konsum pharma und tabakbereich. Ich bin noch nicht lange dabei, habe zwischendurch auch eine andere Strategie ausprobiert bei der man nach einem jahr verkauft und neu kauft, machte bei meinem noch geringen Vermögen aber keinen sinn aufgrund der Gebühren. Also bin ich wieder zurück zu Buffett. Ich will durchhalten und mit Mitte 50 zumindest nur noch auf einen Minijob angewiesen sein, das wäre meine Traumvorstellung. Dennoch genieße ich mein Leben und leiste mir und meiner Familie auch mal was, nächstes Jahr gehts nach Australien!

    Alles Gute!

    Fabian

  28. Guy Incognito

    Ich kaufe gerne Unternehmen mit einem niedrigen KBV, KGV (ist aber für mich kein muss), einem guten Geschäftsmodell, einem recht bekannten Namen, Large- und Midcaps und vor allem wenn die Firma und/oder Markt geprügelt wird, wie im Februar oder nach dem Brexit und halte die Aktien mittel und langfristig.

    Einem kleinen Zock zwischendurch bin ich jedoch, wie vor einigen Wochen mit der Deutschen Bank, nicht abgeneigt.

     

  29. Maack

    ich analysiere auch nicht großartig die Unternehmen ich kaufe was im Ranking der Aristokraten weit oben steht je länger die div. gezahlt wurde desto besser, einzig auf die Ausschüttungsquote schau ich das die unter 75% liegt man will ja zukünftig auch noch eine Erhöhung sehen

     

    heute gabs z.b. IBM für mich 135 war ein guter Kurs kurze Panik in den USA zu Beginn und zum glück ein Limit drin gehabt

  30. Rainer Zufall

    Hallo Tim

    Dann melde ich mich auch mal wieder zu Wort mit meiner Geschichte 🙂

    Habe im Summer 2011 angefangen mit dem Thema und mich seither kontinuierlich damit beschäftigt. Inzwischen investieren ich monatl ca 35 % des Einkommens.

    Ich konnte mich nie so wirklich zwischen Einzelaktien und Etfs entscheiden, also habe ich in beides investiert. Neben den Aktien habe ich ca 5% Unternehmensanleihen, etwas Gold vor allem in physischer Form ca. 10% und idr ca 20% Cash im Depot, falls es gute Gelegenheiten gibt.

    Daneben habe ich einen Notgroscgen von ca. 4 Monatsgehaeltern. Schulden habe ich keine und werde auch keine machen.

    In den letzten Monaten sind einige Einzelaktien hinzugekommen, so dass ich im Moment 15 Unternehmen habe (die Klassiker von Basf über fielmann, Coca cola und John Deere ist auch Fresenius oder JJ dabei). Im Moment habe ich nicht das Gefuehl unbedingt weitere kaufen zu muessen. Zudem habe ich vor kurzem angefangen mich wieder mehr mit dem Thema Etfs zu beschaeftigen.

    Habe mich entschlossen meinen ETF Anteil im Depot deutlich VIA Sparplan auszubauen. Ich werde monatlich neu kaufen bzw bestehende Etfs aufstocken:

    Nasdaq100+Msci Usa, Stoxx Europé 600+Msci Europa, Asia&Pacific Selected Dividende & Msci EM.

    Die USA und Europa bespare ich doppelt, ich möchte zur Sicherheit ueber mehrere Anbieter streuen.

    Ich kaufe idr physisch replizierende Etfs mit Domizil Deutschland von ishares oder Deka. Alles andere ist mir zu kompliziert. Nur bei dem EM ETF mache ich eine Ausnahme, der ist von comstage und swap-basiert.

    Vielen Dank fuer Deinen Blogs, Tim. Vielen Dank an alle aktiven hier.

  31. PIBE350

    Unternehmensaktien (71,4 Prozent):

    – 14,3 Prozent WisdomTree US Equity Incomd

    – 14,3 Prozent WisdomTree US SmallCap Dividend

    – 14,3 Prozent WisdomTree Europe Equity Income

    – 14,3 Prozent WisdomTree Europe SmallCap Dividend

    – 14,3 Prozent WisdomTree Emerging Markets Equity Income

     

    Immobilienaktien (14,3 Prozent):

    – 14,3 Prozent iShares Developed Markets Property Yield

     

    Edelmetalle (14,3 Prozent):

    – Euwax Gold (Sparplan für kleinere Summen mit physischer Auslieferung ab 100 Gramm)

    – physisches Gold (ganze Unzen)

     

    Aktuell steht mein Depot bei 99.300 Euro. Wenn nichts schiefgeht, sollte ich in den nächsten Tagen bis Wochen die 6-Stelligkeit feiern können. 😉

  32. Markus

    Hallo Tim,

    großes Kompliment. Habe schon viel über Aktien gelesen. Dein Blog ist wirklich eine Bereicherung und ich drucke mir Deine Artikel regelmäßig aus, um Sie in einem Ordner aufzubewahren.

    Mittlerweile investiere ich all meine monatlichen Sparraten in einen automatischen Sparplan der nach einem starren Prinzip am Aktienmarkt agiert. Ein- und Ausstieg in den Aktienmarkt (MSCI World) werden dabei durch die 38- und 200-Tage Linie ausgelöst. Bringt im Durchschnitt zwar nur 8%, macht aber dafür auch keinerlei Arbeit und eliminiert meine „Gefühlsebene“. Langweilig, aber sehr erfolgreich.

  33. Markus

     

    Hallo Tim,

    großes Kompliment. Habe schon viel über Aktien gelesen. Dein Blog ist wirklich eine Bereicherung und ich drucke mir Deine Artikel regelmäßig aus, um Sie in einem Ordner aufzubewahren.

    Mittlerweile investiere ich all meine monatlichen Sparraten in einen automatischen Sparplan der nach einem starren Prinzip am Aktienmarkt agiert. Ein- und Ausstieg in den Aktienmarkt (MSCI World) werden dabei durch die 38- und 200-Tage Linie ausgelöst. Bringt im Durchschnitt zwar nur 8%, macht aber dafür auch keinerlei Arbeit und eliminiert meine „Gefühlsebene“. Langweilig, aber sehr erfolgreich.

  34. Stefan Ledabyl

    Auch von mir einen herzlichen Dank an alle Beteiligten, für den Einblick in eure Anlage- und Strategiewelt.

    Mich bereichert so etwas zu lesen immer ungemein. Und Danke an Tim, dass er dieses hier ermöglicht.

    Und jetzt sollte ich noch etwas über meine Strategie erzählen, aber da gibt es nicht viel zu berichten.

    Börsenkenntnisse: rudimentär

    Börsenstart: Anfang diesen Jahres

    Anzahl: 30 Unternehmensaktien und 5 ETF`s

    Ich habe mir vorgenommen, und auf die glorreiche Idee bin ich während einem meiner zahlreichen Waldläufe gekommen, die Anzahl nicht weiter zu erhöhen, sondern einfach nach Möglichkeit, die Position nachzukaufen, welche gerade am grössten im Minus ist. Wenn es sich denn ergibt. Was momentan eine Verdoppelung der meisten Postitionen bedeuten würde.

    Ein bissal verfolgen tu ich den Markt schon, und ich möchte natürlich vermeiden in ein sterbendes Unternehmen zu investieren, aber soviel zu meiner Strategie.

    Schönen abend an alle. 🙂

  35. grauhaxa

    Hallo Tim,

    Meine Strategie ist auch buy and hold in Einzeltitel.

    Grundsätzlich soll ein Branchen- und Ländermix existieren.

    10-20 Einzeltitel, dabei habe ich ein paar Excels aufgebaut mit denen ich Depotstruktur und Dividendendaten auslese. Ziel ist passives Einkommen aufzubauen und nachzukaufen v.a. in Crashphasen. Seit 2010 bei der Depoteröffnung kam aber kein ordentlicher Einbruch mehr.

    Die Titel waren bei Kauf ungefähr gleich groß. Jedoch durch die positiven und negativen Ausreißer in der Performance nicht mehr gleich gewichtet. Altria verdreifacht seit Kauf und bester Wert mit 10% Divrendite.

    Auf der anderen Seite habe ich Eon nach der Atomkatastrophe leider nicht verkauft und sehe das Investment nur noch spekulativ und als Lehrgeld an. Dasselbe gilt für Bombardier. Jeweils 70 % Verlust. Verkauf halte ich im Moment nicht für sinnvoll.

    Ansonsten eher konservative Werte wie. PMI,BAT,Nestle,Novartis, MüRü, BASF, P&G, GE, SAP, TEF, Scotiabank. die alle ordentlich laufen und gute Divs zahlen.
    Viele Grüße.

  36. Fabi

    Hi Tim,

     

    Ich verwende eine Dividenden-Strategie mit ETF und Einzelaktien basierend auf dem Buy&Hold-Grundsatz.

     

    Ich spare ca. 20% meines Einkommens in einen ETF via Sparplan ( aktuell nur auf den DAX )

    Sobald ich diesen mit genug bespart habe das die jährliche Dividende den Steuerfreibetrag voll nutzt werde ich den Sparplan einstellen und den ETF einfach so in meinem Depot belassen. Das sollte ca. 5 Jahre dauern.

    Parallel dazu werde ich mich weiter über Aktien und ETF informieren.

    Damit ich wenn ich den Steuerfreibetrag ausnutze meinen Sparplan auf einen/mehrere Thesaurierende-ETF umstellen kann (MSCI World / EM / etc.)

    Sobald ich eine gewisse Diversifikation erreicht habe ca. die gleiche Menge in thesaurierende ETF wie im DAX ETF.

     

    Werde ich auch diesen Sparplan einstellen und gezielt Einzelaktien erwerben.

    Vorallem „Qualitätsaktien“ mit einer hohen Dividende.

     

    Da ich vermeiden möchte diese Aktien je wieder zu veräußern und eher erreichen möchte das mir die Dividenden im Rentenalter die Rente ergänzen oder ganz ersetzen können.

  37. Fisi2000

    BMW, Munich Re, Allianz und Procter & Gamble habe ich mir als „Aktien für’s Alter“ ausgeguckt.

    Dividenden sollen dabei die jährliche Rendite mitbestimmen. Mich würde mal die Meinung dazu interessieren.

  38. Mario Zorn

    Mein Depot umfasst mehrere mehr oder weniger erfolgreiche Einzeltitel (u.a. DBAG, Sixt, Eon), außerdem den ETF auf den BCDI. Leider erst seit kurzem befindet sich auf meiner Kaufliste die Aktie von Berkshire Hathaway, allerdings nur Typ B. ?

    Meine Strategie lautet ausgewählte Standardaktien günstig einkaufen, möglichst regelmäßig kaufen (Sparplan), Kursrücksetzer zum Positionsausbau nutzen, langfristig halten…

  39. Tabaroura

    Ich investiere hauptsächlich in Mitarbeiteraktien. Mein Arbeitgeber (ein DAX-Konzern) bietet vergünstigte Mitarbeiteraktien an und jeder Mitarbeiter kann Aktien im Wert von 720 Euro pro Jahr zum halben Preis kaufen. Zusätzlich gibt es für jeweils drei Mitarbeiteraktien, die drei Jahre gehalten werden, eine Gratisaktie. Dazu kann man über einen Zeitraum von einem Jahr einen festgelegten Betrag monatlich (bei mir sind das 185 Euro) in Mitarbeiteraktien investieren.

    Da ich nicht alles auf eine Karte setzen möchte, besitze ich noch einen S&P 500 Sparplan, der monatlich 200 Euro von meinem Girokonto einzieht.

     

  40. PIBE350

    An Fit und gesund: Das mit den nicht angekommenen Münzen ist ja doof. Die meisten Edelmetallhändler liefern per speziellen Wertkurieren in neutralen, gesicherten Versandverpackungen aus. Langfinger gibt es bei unserer Deutschen Post leider auch.

    An Tim: Bitte nicht mich auslosen. Ich möchte hier nur mitschreiben. 

    Hiermit starte ich auch eine kleine Bücherverlosung, falls Tim nichts dagegen hat und diese mit auslosen möchte. Der Versand geht auf mich. Der Gewinner oder die Gewinnerin darf sich aus folgenden Büchern (die habe ich selbst gebraucht gekauft) beliebig viele aussuchen:

    – Armut ist Diebstahl: Warum die Armen uns ruinieren

    – Die Asozialen: Wie Ober- und Unterschicht unser Land ruinieren

    – Schamland: Die Armit mitten unter uns

    – Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen

    – Wir müssen leider draußen bleiben: Die neue Armut in der Konsumgesellschaft

    – Der Weg zur finanziellen Freiheit: Ihre erste Million in 7 Jahren

     

     

  41. Skylwalker

    Ich kaufe Aktien und ETFs und möglichst viel zu diversifizieren. Es ist wichtig für mich, dass mein Depot immer wächst, egal was die Börse macht. Wenn die Börse fällt, kaufe ich noch mehr zu, so dass das Depot anwächst.

     

    Allerdings investiere ich auch einen großen Betrag in den eigenen Betrieb. Mitarbeiter zu haben, die für mich Geld verdienen, ist eine sehr gute Sache.

    HEute ist Johnson & Johnsson etwas abgetürzt, trotz bester nachrichten!

  42. Max Bogen

    @pibe350 und @tim

    Ich weigere mich, an die Verlosungen teilzunehmen!

    @alle

    Lesen!

    Wenn ihr euer Meinung danach loswerden wollt, schreibt hier oder kommentiere bei mir darunter!

  43. Obama

    Hallo @all,

    mich würde hier in den Foren auch ein Austausch über konkrete Aktien interessieren.

    Welche Aktien haltet Ihr momentan ? Welche habt Ihr auf Eurer Watch, etc……..

     

    Danke.

    Alles Liebe !

  44. Gerhard

    Hallo Obama

    Mein Depot sieht aktuell so aus

    3M

    Continental

    Altria
    Apple
    AT&T
    Bayer
    BHP PLC
    BAT
    Coca Cola
    Colgate
    CVS
    Emerson
    Fastenal
    fresenius
    Flower Foods
    General Mills
    Genuine Parts
    Hugo Boss
    IBM
    Johnson & Johnson
    MC Donalds
    Pepsi
    Philip Moris
    Praxair
    Procter & Gamble
    Qualcomm
    Royal Dutch B
    Southern
    T.Row Price Group
    The Kraft Heinz
    TJX
    Unliver
    Union Pacific
    United Technologie
    Verizion
    Wallgreen
    Walmart
    Wells Fargo

    Auf meiner Wunschliste steht noch SAP,Fuchs Petrolub,Henkel,Beiersdorf

    Dank Herrn Schäfers motiviereden Beiträgen und Themen die ich seit jahren lese,existiert das Depot auch noch..hätte wahrscheinlich bei grösserer Panikmache sicher schon längst verkauft.

  45. Freelancer Sebastian

    Dividenden spielen bei mir eine Nebenrolle. Ich nehme sie natürlich gerne mit und bin mir bewußt, dass sie ein wichtiger Baustein bei der Rendite sind. Allerdings stehen die Unternehmen unabhängig von ihrer Dividendenpolitik im Vordergrund.

    So haben Titel wie Alphabet, Amazon oder Berkshire bei mir ihren Platz. Solange das Management die Gewinne fähig investiert, verzichte ich gerne auf Ausschüttungen, die ich versteuern und gebührlich wieder anlegen müsste.

    Ich möchte aber auch Titel wie J&J, BASF und Munich Re nicht missen. Die Ausschüttungen tun vor allem der Psyche gut und motivieren zum Weitermachen. Ein Großteil der Unternehmen, die in gesättigten Märkten unterwegs ist, schüttet eh aus.

    Diese Mischung passt für mich. So kommen zwar nur 1-1,5 % DivRendite zusammen – da schaut man schon mal wehmütig auf Zahlen, die andere Leser hier posten. Vierstellig im Monat? Respekt!

    Diese Zahlen motivieren mich aber auch. Also gerne mehr davon Claus, Oliver, Felix, Mr. Braun und co. 🙂 .

    Ich kann zudem jeden verstehen, der sich nur auf Dividenden-Aristokraten oder eben starke Wachstumstitel ohne Dividenden fokussiert. Viele Wege führen zur FU.

  46. Ben

    Ich habe mir angewöhnt jeden Monat eine Summe für Investitionen zurück zulegen. Mit dieser Summe kaufe ich dann solide Unternehmen, deren Geschäftsberichte und Kennzahlen ich vorher studiert habe. Jeden Monat prüfe ich so 2-3 Unternehmen und entscheide mich dann für eines davon.

    Es macht mir Riesen Spaß sich mit den verschiedenen Unternehmen auseinander zusetzen.Man lernt auch eine Menge dazu. Mittlerweile habe ich es geschafft ca. 1500€ pro Monat zu sparen, ohne auf Sachen zu verzichten.

    Freu mich auf viele weitere Artikel von dir Tim, mach weiter so. Auch die aufgenommenen Videos sind klasse.

    VG Ben

  47. Markus

    @Tim

    Mich würde mal deine Strategie interessieren.

    Familien geführt, WM-Fuehrer bzw. potential dazu, Dividenden Aristokrat, lässt Du Deinen persönlichen Eindruck vom Management mit einfließen?

    Hast Du ne score card mit Filterkriterien einfacher Value – Kennzahlen oder betreibst Du eine faire Wert Berechnung anhand von mehrjährigen Geschäftsberichten?

  48. Mark

    @Tim

    Mich würde mal deine Strategie interessieren.

    Familien geführt, WM-Fuehrer bzw. potential dazu, Dividenden Aristokrat, lässt Du Deinen persönlichen Eindruck vom Management mit einfließen?

    Hast Du ne score card mit Filterkriterien einfacher Value – Kennzahlen oder betreibst Du eine faire Wert Berechnung anhand von mehrjährigen Geschäftsberichten?

    Welche Sparquoten hast Du bzw. seit wann investiert Du in Aktien?

  49. Fit und Gesund

    @PIBE350

    die Unzen sind versichert, der Degussa-Man handelt das sehr professionell, ich bin zuversichtlich, ist auch neutral verpackt.. ich hatte schon den Verdacht geäussert dass die das Paket geöffnet und mit wertlosem Schrott wieder schön verpackt zurückgeben würden, ich werde das Paket sehr genau untersuchen. Ich bin eigentlich auch daheim gewesen bis die Briefpost kam, wer kommt denn auf die Idee dass 2 Unzen als PAKET verschickt werden? Danke auch für Dein Gewinnspiel 🙂

    @All,

    sehr interessant wie unterschiedlich die Leute investieren, scheint sogar Small Cap Anhänger zu geben,

    hat Ritter Bogen nicht einmal was von Investieren nach Dalio geschrieben, wo ist das Gold? hat’s die Post versaubeutelt oder hast Du es bereits im Garten vergraben oder ist es Dein grosses Geheimnis? *lach*

     

    dieser post soll nicht bei der Verlosung zählen 🙂

     

  50. Heiko A.

    Hall Leute,

    ich bespare seit vier Jahren im Sparplan in den ARERO Weltfond und dem MSCI World ETF. Wenn möglich und Geld übrig ist kaufe ich auch außer der Reihe nach. Ich achte auf die Kosten. Erst diesen Monat hat die Consorsbank den bis dahin kostenlosen Sparplan der Deutschen Bank mit 1,5% Gebühren belegt. Daraufhin habe ich jetzt den MSCI von der Commerzbank als kostenlosen Sparplan.

    Leider habe ich viel zu spät angefangen (mit 39) fürs Alter zu sparen, aber bei meiner 9-jährigen Tochter sieht das ganz anders aus. Für sie habe ich ebenfalls seit drei Jahren einen monatlichen Sparplan des MSCI World angelegt. Ihr soll es im Alter mal deutlich besser gehen als mir und ich versuche schon jetzt ihr das Sparen schmackhaft zu machen. Einen kleinen Teil Ihres Taschengeldes oder der Geldgeschenke von Oma oder anderen Verwandten wird mittlerweile freiwillig direkt ins Sparschwein gesteckt…?

     

    @Tim: Bitte unbedingt deinen Blog so weiterführen. Auch wenn es sich teilweise wiederholt öffnet es mir immer wieder die Augen und zeigt dass wir auf dem richtigen Weg sind!

     

    Viele Grüße

    Heiko

  51. Snufkin

    @ Tabaroura
    Ich investiere hauptsächlich in Mitarbeiteraktien.
    Das wäre mir persönlich ein zu großes Klumpenrisiko und sollte sehr gut durchgerechnet werden. Für mich besteht bei Mitarbeiteraktienprogrammen die Gefahr bei der nächsten großen Krise ohne Job und mit wertlose Aktien dazustehen. Bei großen DAX-Konzernen ist das Risiko sicherlich berechenbar aber dennoch vorhanden. Umso besser, dass du mit einem zusätzlichen Sparplan streust.
    Was halten die anderen Blogleser von Mitarbeiteraktien?

  52. Tom

    Hallo Tim,

    Die Aktien kaufe ich stetig dazu und halte diese für immer. Diese Langfristige Einstellung Ist sehr hilfreich im täglichem Leben als Familie. Das Leben gewinnt an Qualität weil das passive Einkommen einem mehr Optionen im Leben bietet.

    Gruss

    Tom

     

  53. Fit und Gesund

    @Max Bogen,

    gibt es auch eine Begründung für den Stimmungswechsel? wie lange hält die neue Strategie? also ich mach ja nicht in Ray Dalio, ich kaufe sicher keine lang und keine kurzfristigen Staatsobligationen, aber den Goldteil fand und finde ich gut..

  54. Raphael

    Für Aktien hatte ich mich schon relativ früh interessiert, nur habe ich nie investiert. Leider hat erst vor einem Jahr ein Umdenkprozess angefangen, nach 15 geschlagenen Jahren in denen ich hätte ein nettes Portfolio aufbauen können. Den Anstoß für die Investments gab mir ein gut gefülltes Tagesgeldkonto, auf das es kaum noch Zinsen gibt. Der Job und seine Aussichten sind relativ sicher, die Mieten halten sich hier in Grenzen und mit zwei Nettogehältern als Rücklage komme ich gut zurecht, in der größten Not habe ich noch ein paar Festgelder laufen. Zu einem Teil des Umdenkprozesses gehört auch die Erkenntnis (einige erhalten diese ihr Leben nicht), dass man zuviele Dinge besitzt die einem die Schränke vollstopfen und man zudem nicht immer die neusten und teuersten Gadgets kaufen muss.

    Als die für mich „optimale“ Strategie habe ich „buy and hold“ erwählt und investiere aktuell rund 50% meines Gehalts in 3 ETF (BIP-Wichtung). Primär die Streuung über viele Titel war dabei das Hauptkriterium vorerst in Fonds zu investieren.

    Aktuell setze ich mich etwas mit Aktien auseinander und schnupper da rein. Als kleines Hobby möchte ich ein paar Einzelwerte zu meinem Portfolio hinzufügen. Hier lasse ich mir aber noch etwas Zeit. Mal sehen was die Zukunft so schönes bringt.

    Viele Grüße

    Raphael

  55. Sarah

    Ich bin seit 3Monaten informiert und spare in 4 ETF’s.Dein Block hilft mir ungemein weiter und Aktien sind mein nächstes Ziel.
    Liebe Grüße Sarah

  56. Martin

    Ich bin Student und spare seit einem halben Jahr sowohl in ETFs als auch in Einzelaktien.

    Ich verfolge deinen Blog regelmäßig und bin ebenfalls Fan der buy-and-hold Strategie.

    Fur mich die einzig logische Strategie. Bin gespannt wie es weitergeht. Ein halbes Jahr ist zwar bisher dann doch wenig aussagekräftig aber ich bin optimistisch…

  57. Dave

    @Obama

    Im September sind die ersten Aktien ins Depot eingezogen:

    Apple
    General Motors
    Johnson&Johnson
    Phillips66
    Reynolds American
    Wells Fargo

    Auf der Kaufliste stehen:

    Cisco Systems
    Dow Chemical
    Emerson Electric
    Hormel Foods

    Auf der Watchliste:

    Coca-Cola
    Procter&Gamble
    Pfizer
    Verizon
    IBM
    Qualcomm

    Im Fokus:

    Amgen
    Anheuser-Busch
    Archer-Daniels-Midland
    AT&T
    General Mills
    Nestle
    Novartis
    Novo Nordisk
    Roche
    T. Rowe

    @all

    Danke für die zahlreichen und interessanten Einblicke.

    PS

    Hilfreich finde ich auch die sog. CCC-Liste von David Fish.

  58. PIBE350

    An Fit und Gesund: Dann ist gut. Trotzdem etwas nervig, weil es gleich bei der ersten Bestellung so ablief. Bei mir ging bisher alles gut. Nervig finde ich als Langschläfer nur, wenn die Auslieferer schon morgens klingeln und keine nahen Abholstationen anbieten.

    Deshalb habe ich eine neue Strategie: Online bei Degussa zu bestellen und meinen Vater, der täglich nach Hannover pendelt, die Bestellung dort innerhalb von 4 Wochen abholen zu lassen. Papa als persönlicher Wertkurier. Besser und sicherer geht es nicht. 😀

  59. DivSky

    @Alexander,

    das mache ich genau so. Ich lese mir die Analysen durch und entscheide dann nach gesunden Menschverstand und aufgrund von Nachrichten und meinen Statistikseiten. Ausserdem schützt mich langfristig meine Strategie vor Pleitefällen/Verlusten.

     

    Wenn wer Kinder hat, würde mich mal interessieren was man so kaufen sollte?

    Bisher im Depot sind bei meinem DivBaby folgende Aktien:

    Shell

    BP

    GSK

    Watchlist stehen: BXE und LL6

  60. Bienenstich

    @DivSky

    Also bei Kindern würde ich nun gerade nicht in Ölwerte gehen, das Risiko, dass man auf lange Sicht vom Öl nicht mehr so abhängig ist, ist doch relativ groß.

    Warum nicht ein paar Aktien von Firmen, mit denen Kinder regelmäßig zu tun bekommen oder die sie regelmäßig wahrnehmen? Ich denke, so kann man eher einen Bezug dazu herstellen und die Namen im Depot sind nicht nur abstrakt. Ich denke z.B. an Disney, Coca Cola, H&M, Deutsche Post. Große Konsumartikelhersteller sind auch interessant, Unilever, Nestle, P&G – und dann im Alltag immer wieder entdecken, dass das Produkt von einer Firma stammt, an der man selber einen kleinen Anteil hat. Und bei diesen Firmen hätte ich keine Bedenken, dass es sie in 40 Jahren nicht mehr gibt.

     

  61. Andrea

    Zu Aktien kam ich zuerst über das Buch von Bodo Schäfer und ich habe damals auch ein Buch von Kostolany gelesen. Dann war eine längere Pause, in der ich die Aktien wieder verkauft habe, um unsere Wohnung anzuzahlen. Insgesamt habe ich bei meinem Geldanlageverhalten auch wenige Dummheiten ausgelassen. Zwischendurch starb noch meine Mutter, von dem geerbten Geld habe ich einen Teil dann in die Wohnung gesteckt und mir für den anderen Teil ein bisschen oder auch viel Goldschmuck gekauft. Hätte ich es damals in Aktien gesteckt, wäre das besser gewesen (sage ich jetzt).

    Irgendwie war es dann nach dem Abzahlen der Wohnung wieder Zeit für Aktien. Ich habe erst einmal einiges gelesen, den Kommer über Fonds, Gerhard Heller, Howard Marks und zuletzt Phil Town. Also relativ wahllos, so wie mir die Bücher in die Hände geraten sind. Benjamin Graham steht schon im Nachttischschränkchen und wartet darauf, von mir im Original gelesen zu werden.

    Anfang dieses Jahres habe ich also nach langer Zeit wieder die ersten Aktien gekauft. ich hatte Glück, dass mein Depot vom ersten Tag an immer im Plus stand. Ich habe vor, die meisten Aktien immer zu halten und bei niedrigen Kursen nachzukaufen. Außerdem sollen noch weitere Aktien folgen – Ich glaube, dass eine breite Diversifizierung (nach Ländern/Währungen und Branchen) für mich am besten ist, da ich nicht per se eine Expertin bin. Ich achte auf ein eher niedriges KGV, mit den anderen Ziffern kenne ich mich ehrlich gesagt noch nicht so aus. Natürlich bekomme ich mit, was im Allgemeinen als Qualitätsaktien gehandelt wird.

    ETFs möchte ich nicht kaufen, da ich manche Aktien nicht haben möchte und diese bei den ETFs automatisch im Korb sind. Dafür verzichte ich möglicherweise auf Ertrag, denn ich bilde mir nicht ein, die Indexe schlagen zu können. Das macht mir aber nichts aus, solange das Depot im Plus ist. Zu den Aktien, die ich nicht habe möchte, gehört zum Beispiel Hormel Foods (sicherlich eine tolle Aktie). Mein Mann ist Vegetarier und ich selber finde die Art, wie Tiere in der konventionellen Landwirtschaft gehalten werden, auch nicht in Ordnung. Daher verzichte ich auf diese Aktie. Genauso Nestle, eine Nestle-Aktie im Depot wäre für meinen Mann wohl ein Scheidungsgrund (ich will das nicht erklären, es beruht auf dem Ruf des Unternehmens in der Vergangenheit). Jeder muss für sich entscheiden, was er da ethisch vertreten kann.

    Insgesamt versuche ich weitgehend, langweilige, alltägliche Firmen zu kaufen, wobei ich auch ein kleines Zockergen habe und mir deshalb Apple und Tencent ins Depot gelegt habe (Apple, da ich die Produkte liebe und Tencent wg. China und Internet – Facebook, Google etc. sind mir schon zu teuer). Mal schauen, was daraus wird. Ich setze nicht gezielt auf Dividendenaktien, freue mich aber über Dividenden von soliden Unternehmen.

    Das Depot wird also seit Januar befüllt und ist bislang schon um 8,9% gewachsen. Ich bin damit zufrieden und sollte der Aktienmarkt einmal sehr einknicken, dann werde ich mich freuen und kräftig einkaufen. Bislang habe ich erst 10 verschiedene Aktien (mehr sollen folgen). BASF, die Scotiabank, Royal Dutch Shell und Apple sind die Aktien, die im Moment bei mir am besten laufen.

    Ich werde einfach in Zukunft noch weiter nach meinen Möglichkeiten regelmäßig in Aktien investieren, ich stehe ja erst am Anfang (knapp 20.000 Eur im Depot). Den Blog und das Lesen von entsprechenden Büchern finde ich dabei hilfreich, bei der Stange zu bleiben und habe vor, mich hier weiter von Tim motivieren zu lassen (lach). Mal schauen, wohin die Reise führt und bis wohin das Depot wächst.

  62. Ex-Studentin

    Ich setze auf ETFs. 400€ in den MSCI World und 200€ jeden Monat für Emerging Markets. An sich liebäugel ich auf Dauer auch mit Einzelaktien, habe allerdings aktuell nicht die Muße mich mit den Unternehmen einzeln auseinander zu setzen.

  63. Björn

    Ich verfolge auch den Buy & hold Ansatz. Ich möchte stetig in mein Depot bis zur Rente einzahlen. Dafür habe ich jetzt noch 30 Jahre Zeit. Aufgrund der noch langen Ansparphase schaue ich gar nicht so sehr auf Kennzahlen, ich spare übers Jahr jeden Monat plus Einmalzahlungen und investiere dann immer zum 1.1. jeden Jahres das Geld. Dabei setze ich auf die Dividendenstrategie von O’Higgins.

    Da ich bei der DiBa mein Depot habe würde ich gerne jeden Monat in die Aktiensparpläne investieren. Aber da schreckt mich schon die Gebühr von 1,75 % ein wenig ab. Sonst wärs meiner Meining nach die einfachste Methode ohne Bauschschmerzen.

    @ Tim: Top Blog, bitte weiter so.

  64. Keek

    Ich habe das Analysieren weitestgehend aufgehört. Meine Depot umfasst ca. 40 Titel. Viele große bekannte, aber auch deutsche Emporkömmline (Krones, United Internet,…). Außerdem versuche ich, kleien Rücksetzer zu erwischen (zzt. zB Bayer, Nike, Novo, IBM)

    ETFs mag ich eigentlich nicht, nehme ich aber zur Beimischung. ZB für die Emerging Markets. Auch für die Eurozone, bin mir noch unsicher, ob ich steuerlich mit den Franzosen auseinandersetzen möchte.

    By the way, hat da jemand Erfahrung?? Ich höre, dass läuft nur äußeerst schleppend und kostet auch noch eine höhere Gebühr??

    Grüße

  65. vandenboomo

    @all

    Danke für die zahlreichen und interessanten Einblicke.

    Mein Depot besteht zu ca. 40% ETF-Aktien ca. 10% ETF-Renten und zu ca. 50% aus einzel Aktien. Meine Sparquote beträgt insgesamt 55%.

    Bisher sind folgende einzel Dividenden Aktien im Depot:

    Allianz
    Apple
    AT&T
    Aurubis
    Basf
    BAT
    Caterpilla
    Cisco
    Coca Cola
    Covestro
    Deutsche Post
    GlaxoSmith
    Imperial Brands
    Intel
    Johnsen Johnsen
    McDonald`s
    Microsoft
    Novartis
    Novo Nordisk
    Pfizer
    Philip Morris
    Proctor Gamble
    Shell
    Stada
    Unilever

    Ich spare jeden Monat 1000€ per Sparplan in folgende Produkte:

    400€ Lyxor ETF MSCI World
    300€ iShares STOXX Global Select Dividend 100
    200€ Lyxor ETF S&P 500
    100€ DWS Top Dividende LD

    Die Sparpläne sind kostenlos bei der OnVista Bank.

  66. Freelancer Sebastian

    @ DivSky

    Das Geld, das wir für unsere Kinder zurücklegen, wandert kostenfrei in MSCI-World-Anteile (DiBa), sobald 500 € zusammengekommen sind. Aus Diversifizierungs- und Kostengründen sind es (noch) keine Einzeltitel.

    Zudem möchte ich jetzt nicht entscheiden, welche Titel die Kids besitzen. Wobei: Wenn ich erzähle, welche Unternehmen zu unserem Portfolio gehören, kommen sie auf den Geschmack.

    Ihre Favoriten z.Z. wären Nike, Apple und Disney. Recht zukunftsträchtig, wie ich meine und wohl ihrem „speziellem“ Blick auf ihre Generation geschuldet. Wer weiß, für die nächste Rate lege ich vielleicht 3 Sparpläne an, wenn sie das möchten.

    So oder so kommt ihnen der Zinseszinseffekt wunderbar zu Gute. Eine schöne und einfache Anlagestrategie.

    @ Andrea

    Witzig. Du nennst genau die Gründe, warum auch ich keine ETFs nutze, obwohl ich ihre Vorteile (siehe oben) zu schätzen weiß. Noch dazu die beiden Unternehmen….. gruselig. Schöne Grüße an deinen Mann 🙂 .

    Allerdings verurteile ich niemanden, der diese Aktien hält. Jeder nach seiner Facon……

  67. Mark

    Na ja, Nestl’e sieht man als Bösewicht und Altria als super Investment…

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…

    Ist wohl sehr selektiv.

    Man könnte auch zwischen Zinsgewinner und Zinsverlierer moralisch diskutieren.

    Ab einem gewissen Niveau geht es nicht mehr um Leistung.

     

  68. Fabian S.

    Hallo Tim,

    wie immer toller Artikel von Dir!

    Wie schon oft erwähnt ist meine Strategie das Value-Investing. Allerdings habe ich seit 5 Jahren überwiegend Normalo-Aktien, die ich irgendwann schon noch verkaufen möchte und mir von dem Erlös dann die sogenannten „Big Five“ von Warren Buffett und Berkshire Hathaway kaufe. Diese werden dann niemals verkauft!!!

  69. lalucky

    Mir geht es ähnlich wie Andrea. Nach meiner Ausbildung habe ich mir ein altes Haus gekauft (bin immernoch am Ausbauen). Jetzt nach 15 Jahren ist es endlich abbezahlt. Nun geht es verstärkt in Aktien.

    Diese hab ich schon (in mehr oder minder Menge 😉 ):

    telefonica, basf, münchener rü., geo group, ing group, hcp reit, shell b, archer daniels, leifheit, bank of nova scotia, disney, microsoft, mondelez, deutsche post, new residential und commerzbank (als Zock).

     

    Mein Kind hat derzeit in geringer Anzahl:

    shell b, infineon, microsoft, flatex hold, deutsche post und als zock Orocobre.

    Viele grüße

     

  70. Jürgen

    Hallo zusammen,

    sehr schöner Blog, den ich regelmäßig verfolge.

    Ich habe mich auch immer gefragt, warum am Ende des Geldes noch soviel vom Monat übrig war 🙂

    Nach der Durchforstung des Internets und einiger Finanzliteratur wurden unsere Kosten gesenkt und die Einnahmen erhöht.

    Dann habe ich angefangen, neben einer Reserve in Cash und Edelmetallen in Wertpapieren zu sparen. Habe mitlerweise 2 Sparpläne auf Coca-Cola und in den iShares DivDax ETF. Wenn dann noch Geld übrig ist wird in weitere dividendenstarke Werte mit Burggraben oder ausschüttende ETF investiert.

    Um das achte Weltwunder zu nutzen werden Ertäge konsequent reinvestiert. So kommt dieses Jahr wahrscheinlich ein Cashflow von ca. 2,3k € netto herein, Tendenz in der Zukunft steigend…

    Tim, mach bitte weiter mit dem Blog und bete uns Deine Sichtweisen ruhig mantamäßig weiter vor, bis sich diese in die Gehirne Deiner Leser einbrennen! Aber bitte nicht in alle Gehirne, denn es muss ja schließlich auch noch Konsumenten geben, mit denen „unsere“ Firmen Gewinne erwirtschaften!

     

     

     

     

  71. Dividende ist der neue Zins

    Am besten man spart alles, was man nicht in Riester- oder Rürüp-Produkte steckt, in SWAP-basierte ETFs der Deutschen Bank. Solider und ehrlicher als das geht es nicht.

  72. Oliver

    @Tim:

    Bitte mich aus der Verlosung rausnehmen. Es gibt andere, für die das Buch mehr Nutzen bringt.

    Meine Börsenstrategie ist nicht sonderlich schwer.

    Als erstes schaue ich, was ein Unternehmen herstellt, welche Marktstellung es hat und wie gut das Geschäftsmodell ist. Wächst das Unternehmen? Bringt es regelmäßig neue Produkte heraus bzw. erfindet es neue Technologien, welches es gewinnbringend nutzen kann? Sehe ich das Geschäftsmodell als stetig (so etwas wie P&G) oder als zukunftsfähig an? Der wichtigste Punkt ist für mich Geschäftsmodell, so wie einige bei Immos sagen: Lage, Lage, Lage.

    Wenn mir das gut gefällt, dann erst schaue ich mir die Bewertung des Unternehmens an mit den üblichen Bewertungszahlen. Da ich selber lange Jahre Geschäftsführer von GmbHs war, weiß ich, wie weit man Bilanzen in die eine oder andere Richtung schieben kann. Es gibt tatsächlich ein paar Grundpfeiler, wo ich sehen kann, ob ein Unternehmen gesund ist: Steigende Dividenden bei akzeptabler Ausschüttungsquote ist tatsächlich der zuverlässigste Indikator. Ich kaufe ungern Unternehmen mit einem KGV höher 20. Ausnahme sind Unternehmen in Geschäftsfeldern, die sehr stark wachsen und wo viel Zukunftsfantasie drin ist. Da greife ich dann auch mal zu, weil das Geschäftsmodell überwiegt. Zweite Ausnahme z.B. Rohstoffirmen und abhängige davon, wenn die Rohstoff-Preise niedrig sind und durch stark fallende Gewinne die KGVs durch die Decke schiessen. Man sieht also, statisch auf eine Kennzahl zu schauen ist nicht sinnvoll.

    Was die Diversifikation betrifft, die natürlich wichtig ist. Es ist häufig nicht gut, nur eine oder zwei Assets zu besitzen, so auch bei den Aktien. Ich habe die Überzeugung, dass 10 gut aufgestellte Unternehmen für die Diversifikation  ausreichend sind. ETFs zu kaufen, nur weil da 2.000 oder 5.000 Unternehmen enthalten sind, finde ich nicht zielführend. Zu viele sind dabei, von denen ich gar keine Anteile möchte. Für mich selber habe ich es so gelöst, dass ich mir keine Obergrenze auflege, da ich immer wieder Unternehmen finde, die ich interessant finde und attraktiv bewertet sind, auch wenn die Börse insgesamt hoch ist. Zur Zeit besitze ich von knapp 70 Unternehmen Aktien. Ich stocke gerne bestehende Positionen auf, bin aber auch offen für neues. Im Gegensatz zu einigen Leuten hier kaufe ich sogar Positionen, die heute teurer sind als bei meinen ersten Käufen.

    Ein kleines Manko bei mir ist: Ich bin technikaffin und habe ein paar Werte zu viel aus diesem Bereich. Da ich aber weiß, was die Unternehmen, von denen ich Aktien kaufe so machen, ist es nur ein kleines Manko. Ich habe mich in der Richtung aber schon gebessert. Diesen Monat war z.B. keine dabei. Ich habe 20 Procter & Gamble in Coty Aktien gewechselt, die 20 P&G nachgekauft, um wieder die gleiche Anzahl dieser Aktien zu haben, dann Wells Fargo (zur Zeit günstig bewertet) und dann einen langen Wunsch erfüllt mit Weyerhaeuser (ich liebe Wald). Nächsten Monat habe ich mir fest vorgenommen, die von Matthias erwähnte North West Co. aus Kanada zu kaufen. Kanada habe ich dieses Jahr sehr vernachlässigt und werde da in Zukunft aufstocken.

    Ich denke, wichtig für meine Strategie ist immer noch das weitere Zukaufen. Es ist das wichtigste Instrument, um den Grundstein zu legen bzw. eine größere Basis für erträge zu besitzen. Je weiter man kommt, desto mehr Faktoren spielen für den Erfolg. Wie ich vor kurzem geschrieben habe, machen sich die Dividendensteigerungen inzwischen immer mehr bemerkbar.  Ich weiß, das es einige gibt, die am liebsten überhaupt keine Dividenden möchten. Obwohl man den Steuernachteil hat und Gebühren beim Anlegen (finde ich inzwischen vernachlässigbar), ist es für mich eine wirksame Rückmeldung, ob das, was ich tue, sinnvoll ist. Steigende jährliche Dividenden gehören für mich zu einer guten Anlagestrategie. Später möchte ich schließlich davon leben bzw. diese sollen meine gesamten monatlichen Kosten abdecken. Ein wesentliches Ziel ist für mich, sich völlig unabhängig von irgendwelchen staatlichen Institutionen inkl. der gesetzlichen Rentenversicherung oder noch schlimmer von Grundsicherung abhängig zu sein. Beide Systeme sind nicht mehr zuverlässig und es wird mir bestimmt nicht passieren, dass mir ein doofer Sachbearbeiter vom Amt vorschreibt, was ich auszugeben habe oder wie viel Geld ich besitzen darf. Ein Akt der Selbstbestimmung also.

     

  73. lalucky

    @freelancer

    Mein Baby wird bald 12. Der Zock ist nur mit reinvestierten Dividenden (wirklich gering). Die anderen Aktien hat er sich (mit Hilfestellung) selbst ausgesucht. Pro Zeugniseins gibts eine Aktie und pro 2 eine halbe. Es ist noch relativ wenig, aber es läppert sich. Demnächst steht ein Taschengeldgespräch an, vielleicht kann ich ihn dann noch zu mehr motivieren.

    Angefangen hat es aber mit einem Gespräch über Papas Arbeit 😉 Da hat er dann sein (bis zu dem Zeitpunkt) Erspartes reingesteckt. Er ist in seiner Klasse allerdings der einzige (vermutlich auch in der Schule), der weiß was Aktien sind. Einem Kumpel hat er davon erzählt. Ich hatte dann ein längeres Gespräch mit seiner Mutter, die (logisch) nicht soooo begeistert war, als Söhnchen auch Aktien wollte. Leider musste ich ihn dann etwas ausbremsen und ihm sagen, dass er vielleicht nicht groß davon erzählen sollte. Wirklich leider.

  74. Freelancer Sebastian

    @ Oliver

    Im Gegensatz zu einigen Leuten hier kaufe ich sogar Positionen, die heute teurer sind als bei meinen ersten Käufen.

    Das tue ich auch sehr gerne. Letztens erst Disney trotz einiger 100% Gewinn zugekauft. Der aktuelle Preis schien mir verlockend. Wenn ich sehe, dass ein Unternehmen (und die Aktie) über Jahre gut läuft – warum dort nicht die Anteile weiter ausbauen?

    @ lalucky

    Respekt! Hört sich gut an. Nun ja, ich denke zu Weihnachten gibt´s diesmal Nike und Disney unter den Baum 😉 .

    Alles Gute

  75. lalucky

    @freelancer Sebastian

    Danke. Ja, ich bin auch mächtig stolz auf mein Kindchen. Leider kann ich ihn nicht von Aktiengeschenken überzeugen. Eher lego 😉 und letztes Jahr (aus Mangel an offenen Wünschen) eine hübsche Silbermünze (Sammlerstück).

    Viele Grüße

    lalucky

  76. anoli

    @ lalucky

     

    so schlecht ist Lego gar nicht schau mal was auf diversen onlineplattformen eBay quoka willhaben usw. für altes Lego gezahlt wird teilweise mehr als der Neupreis

  77. Slazenger

    @Freelancer

    Mich würde interessieren , das Geld für die Kids die 500Euro die du investierst bei der DiBa, geht das dort automatisch über eine Art Anlageplan, oder machst du das wenn du die 500 zusammen hast?

  78. Freelancer Sebastian

    @ lalucky

    Meine Kids legen einen Teil vom Taschengeld und den Geldgeschenken zur Seite. Wir belohnen das, indem wir die Hälfte noch einmal draufpacken. So werden aus 10 € dann 15 €. Sie erkennen den Wert des Sparens und gewöhnen sich daran, mit weniger auszukommen als sie eigentlich zur Verfügung haben. Das finde ich gut.

    Außerdem bauen sie sich etwas auf und können stolz darauf sein. Wenn ich sehe, was über die vielen, vielen Jahre an Zeug in die Kinderzimmer gespült wurde (Oma, Opa, Tanten, Onkels…..)…… es reicht!

    Auch wenn sie diese ganze Sparen/Investieren/Altersvorsorge-Thematik noch nicht so richtig tangiert, wachsen sie gemächlich hinein. Davon werden sie profitieren.

    @ Slazenger

    Nein, einen speziellen Anlageplan (Sparplan) gibt es nicht. Ich warte einfach bis das Geld zusammengekommen ist – das ist immer so im Sommer der Fall – und kaufe dann bei der DiBa über den Direkthandel Anteile im Wert von über 500 € (daher kostenlos) für jeden. 5 Minuten jährlich – finde ich recht bequem.

  79. Christoph

    Hallo und tolle Berichte von Dir TIm und auch den Lesern. Weiter so.

    Wie investiere ich?

    Nun hauptsächlich per monatlichem Sparplan (ca 50% vom Gehalt) Da teile ich dann auf.

    Mein Depot besteht aus

    Coca Cola, Pepsi, Verizon, AT&T, Caterpillar, J&J, Pfizer, Abbvie, Marine Harvest, GE, Cisco,  Boeing, Microsoft, Shell, Exxon, Chevron, Realty income, Flower Foods, Amgen, Disney, IBM, Geo Group, 3M, Home Depot, Intel, McDonalds, Southern Company, Alphabet, Amazon, BoA, Skyworks

    Hauptsächlich also die größten Unternehmen die Dividenden zahlen. Ausnahmen gibt es wie zB Marine Harvest mit einer tollen Dividende oder Zukunftsaktien wie Skyworks.

    Aber auch Amazon und Alphabet die wohl die nächsten 20 Jahre die Nr. 1 in ihrem Bereich sein werden und auch andere Felder angehen.

    Mir ist der Kurs meistens nicht wichtig, bzw wenn er fällt, denn dann kann ich durch das monatliche Nachkaufen Geld sparen.

    Ich habe auch wie zB Coke und Pepsi oder AT&T und Verizon die beiden größten im jeweiligen Bereich. Selbst wenn es einem davon mal schlecht gehen sollte, habe ich im Fall der Fälle noch das zweite was den Bereich dann abdeckt.
    Wichtig sind für mich Dinge wie:

    Wie wahrscheinlich kann jemand anderes das gleiche Produkt oder ein besseres anbieten und nimmt Anteile weg?
    Dividendenausschüttung (Ausnahme Amazon und Alphabet)
    Verständliches Geschäft
    Größe des Unternehmens.

     

    PS: Fit & Gesund und die anderen Golfkäufer: Wie ist das eigentlich wenn ihr das physische Gold mal verkaufen wollt? Wie macht ihr das dann mit dem Kurier? Stelle mir das ganze irgendwie umatändlich und nicht ungefährlich vor. Wenn man zB meldet ich habe 1 Barren Gold und der Kurier soll es bei mir abholen…

     

  80. Specialist

    Hi ich hab wie vermutlich viele mit riskanten Käufen angefangen ohne großen Durchblick. Mit den Jahren bin ich danzunehmend genügsamer/realistischer geworden und habe gemerkt dass ich lieber geringere und dafür stetigere Wertsteigerungen sehen möchte. Hab also die Vola runtergefahren. Ich kaufe grds. Einzeltitel aber keine Smallcaps oder Werte die einen zu hohen Spread aufweisen, da selten gehandelt. Meine aktuell größte Depotposition mit der ich sehr zufrieden bin (gerade auch nach den letzten 2 Tagen) ist die Arreal Bank. Diese bietet auch auf aktuellem Niveau noch eine attraktive Dividendenrendite welche durch Gewinne und nicht durch die Substanz gedeckt ist.

    P.S. Tim nicht ganz so lange wie ich schon an der Börse bin bin ich bei deinem Blog regelmäßiger Leser. Toller Blog, ich bin immer überrascht wieviel Klicks deine neuen Einträge allein bei finanznachrichten.de im allgemeinen Newsflow erzielen.

     

  81. lalucky

    @anoli

    Schade das lego keine AG ist. Die hohen Preise erzielt man aber nur, wenn man die Orginalverpackung hat. Den Platz habe ich beim besten Willen nicht 😉

     

    @ freelancer Sebastian

    Das ist auch eine tolle Idee. Aber wie handhabst Du dann einen mittleren bis großen Kaufrausch Deiner Kids? Meiner spart immer eine gute Zeit und dann, irgendwann packt ihn der Kaufrappel (und leider sind es nicht immer Aktien) und wech is die Kohle.

     

  82. Birgit

    Hallo Tim,

    ich beschäftige mich seit einem halben Jahr sehr intensiv mit Aktien.
    Ich bin 28 (fast 29) und frage mich immer, wie ich es mir ermöglichen kann, dass ich -wenn ich mal Kinder habe- denen auch meine Zeit bieten kann. Das war eigentlich der Grund, warum ich versuche, mir ein passives Einkommen aufzubauen. Raus aus dem Hamsterrad.

    Mein Depot ist noch nicht so riesig, ich investiere alle 2 -3 Monate 1000-1500 € und habe meinen Konsum sehr zurückgeschraubt.

    Früher jedes Monatsende im Dispo, hab ich nun Budgets und Finanzplaner.

    Ich frage mich immer, wie ich vorher so doof sein konnte, alles auszugeben, zumal ich täglich mit Finanzkennzahlen, Liquiditätsprüfungen und CashFlows zu tun habe.

    Deinen Blog lese ich nun seit 4 Monaten und bei der letzten Verlosung hab ich mich im Nachhinein geärgert, dass ich nicht mitgemacht habe.

    Da meine Freundeskreis anscheinend nicht viel von Sparen und Aktien sowieso nicht hält, durchforste ich ständig das Internet zu Blogs und Seiten über die Dividendenstrategie.

     

    Ich würde mich über das Buch total freuen

  83. DivSky

    @Bienenstich und Freelancer

    Zu den Ölwerten sei gesagt, das es diese Unternehmen auch noch viele Jahre geben wird und der Ölpreis hat sich stabilisiert. Beide Unternehmen kommen zudem aus GB und es fällt keine Quellensteuer an.

    Warum sollte ich den jetzt Aktien aus USA kaufen? Macht keinen Sinn für mich, weil durch die Quellensteuer Geld verloren geht. Oder unterliegen Kinder einer Ausnahme?

    Sind auch die einzigen Ölwerte, wo eine Investition sinnvoll erscheint. Jetzt brauch man neue Investitionsobjekte. Watchlist steht BEP und LL6.

    @lalucky,

    finde die idee super mit der Koppelung an den Aktien. Meine Idee ist spatter mal 40 Euro für eine 1 und 20 für eine 2. 75% davon gehen als Sparbetrag in das Aktiendepot und die restlichen 25% soll dann DivBaby mit arbeiten.

    Respekt und ich finde das super wie Du das machst. In diese Richtung soll es bei uns irgendwann auch mal gehen. Allerdings muss das Alter dann entsprechend sein.

  84. PatRick

    Ich investiere seit genau einem Jahr. Derzeit habe ich 70% Aktien aus USA und 30% aus Deutschland. Ich besitze meisten eine relativ spekulative Aktie in meinem Depot und der Rest sind eigentlich nur große bekannte Firmen.

    Zurzeit sammle ich etwas Cash und warte mal ab was die Wahlen in der USA so mit sich bringen.  Zurzeit würde mich Disney und Bayer anlachen, mal schauen 🙂

  85. Christoph

    @Birgit: Also du machst das doch gut. Anfangen und stetig weiter investieren. Super!

    Und ich persönlich finde es nicht schlimmer wenn man in den 20ern viel erlebt und daher Geld ausgab. Später macht man gewisse Dinge eh nicht mehr.

    @Divsky: Das mit der Quellensteuer verstehe ich nicht. Die Kids haben doch auch nen Freibetrag. Und ist dieser Aufgebraucht geht die Kapsteuer erstmal gegen die ausländische Quellensteuer die im Topf ist. Sehe da keinen Nachteil. Im Gegenteil durch den Topf ausländische Qsteuer hat man sogar länger nen Steuervorteil (oder ich hab da nen Denkfehler)

    Bei den Ölwerten bin ich unsicher. Einerseits geht auf Dauer der Verbrauch sicher zurück. Aber Shell zb macht ja auch viel mit Gas (durch den Zukauf). Und ich dachte mir neulich:

    Eigentlich könnten ja Exxon usw bei den Tankstellen auch Strom laden anbieten. So wäre das Problem der Verfügbarkeit schnell erledigt. Dazu das ganze mit Solar und die Kosten sind sehr gering für Exxon usw.

    Ich denke dass Exxon zb so groß ist dass die auch problemlos eine große Solarfirma etc aufkaufen kann. Problematisch wird es nur dann wenn jeder auf dem Haus selbst Solar hat und dies selbst nutzt. Dazu daheim das Elektroauto lädt.

     

     

  86. Christoph

    Ist hier eigentlich jemand im Marijuana Bereich investiert? Das ist ja ein stark wachsender Mart. In den USA ist es auf Bundesebene noch verboten aber sehr sehr viele Staaten erlauben den Konsum mit Auflagen.

    Man glaubt an einen Umsaz von 44 Millairden USD im Jahr 2020.

     

  87. PIBE350

    An Christoph: Mit dem Goldverkauf übers Internet habe ich mich noch nicht beschäftigt. Bei seriösen Ankäufern ist der Versand sicherlich versichert. Ich würde es im Fall der Fälle wohl vor Ort bei einem Edelmetallfachhändler verkaufen.

    Ansonsten behandel ich meine Gold- wie meine Aktienanlage. Regelmäßig zukaufen mit dem Ziel, es ewig zu behalten. Bei Gold kann es zumindest keine Produktmarktveränderungen wie bei ETFs geben, die Wechsel mit der Zeit nötig machen oder sinnvoll erscheinen lassen. 🙂

    An : Schön zu lesen, wie viele Gleichgesinnte hier anzutreffen sind, die sparsam sind, ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen und dabei keine Zocker sind.

    Auf langristige Rentenprognosen pfeife ich: http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/a-1117020.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=http://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/altersvorsorge-so-viel-ist-ihre-rente-2040-ihrer-stadt-wert-thread-525435-5.html

  88. pommes

    @Christoph: meinen Golf würde ich Volkswagen wieder auf den Platz stellen ;).

    Mein physisches Gold würde ich beim Edelmetalhändler meines Vertrauens wieder abgeben, da kann man vorher den Tagespreis online prüfen und dann in die Filiale fahren. Falls das Gold zum Kaufzeitpunkt gesetzlich verboten ist: tja dann wird man wohl eine Waage und einen gesunden Schwarzmarkt benötigen.  Aber im Endeffekt hoffe ich, das ich das Gold einfach vor meiner Rente nicht verkaufen muss oder im bestenfall halt in die Erbmasse übergeht.

    @all danke für die Einblicke in eure Strategien!

    @Tim toller Artikel! Mich brauchst du bei der Verlosung nicht berücksichtigen.

  89. Lad

    Das Buch vom W.H.Grün will ich nicht zu Hause haben. Ich habe es schon beim Hugendubel 30 Minuten gelesen. Es hat mir nicht gefallen.
    Mich interessiert das Buch: So liest Warren Buffett Unternehmenszahlen: Quartalsergebnisse, Bilanzen & Co. und was der größte Investor aller Zeiten daraus macht. Gebundene Ausgabe vom 22. November 2012 von Mary Buffett und David Clark. Es war auf Amazon.de gebraucht für 15 Euro. Die amerikanische Version auf Amazon.com kostet gebraucht nur 1,30 USD. Und ich bekomme es zu Weihnachten, das deutsche Buch für 15 Euro.
    Ich war 12 Jahre ohne Urlaub und habe monatlich 1.000 Euro in die Aktien investiert. Später wegen Dividenden noch mehr als 12.000 Euro im Jahr und am Ende war es 220.000 Euro. Zuerst wollte ich alle Aktien mit Gewinn verkaufen. Erst seit 2007 will ich Aktien wegen Dividenden für immer halten. Die richtigen 20 Aktien habe ich 2009-2016 erfunden. Und jetzt muss ich nach einigen Jahren einige hässliche Aktien mit Gewinn verkaufen und dann die schönen 20 Aktien zukaufen.

    Strategie:
    Ich bin an Aktien interessiert, die ich für immer nur wegen Dividenden halten will, wenn sie günstig sind. D.h. KGV < 15, KBV < 3, KUV < 3, Dividendenrendite > 3%. Die 12 Jahre vor der Krise, 1995-2007 sollten bei den Unternehmen Gewinn, Umsatz, Cash Flow, Buchwert und Dividende durchschnittlich 10% jährlich steigen.
    Und ich habe schon und will immer diese 20 Aktien halten: BASF, BMW ST, Münchener Rückversicherung, Banco Bilbao, Banco Santander, Iberdrola, Telefonica SA, HSBC, Lloyds Banking Group, Royal Dutch Shell A, Tesco, Sanofi, BHP Billiton, AT&T, Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Pfizer, United Technologies, Wells Fargo, Cisco Systems.

  90. Freelancer Sebastian

    @ lalucky

    Wir folgen da dem guten alten Bodo Schäfer.

    Der Teil, der investiert wird, ist „für immer“ weg. Damit wird die Gans gefüttert. Es wird nicht ausgegeben. Das ist für ihre zukünftige FU. Wir fördern das mit dem 50%-Bonus.

    Der andere Teil wird für Kleinigkeiten zeitnah ausgegeben oder für bestimmte Wünsche zurückgelegt. Das teilen sie selbst auf. Wer große Wünsche hat, muß auch viel Geld sparen und es nicht für Krimskrams ausgeben. Da legen wir auch keine 50% zu.

    Na ja und Oma, Opa und co. lassen sich ihre Weihnachtsgeschenke nicht verbieten….. 😉

  91. gruenetasse

    Nachdem ich schon seit längerer Zeit diesen Blog lese, nehme ich die ausgelobten Buchpreise zum Anlass, hier auch mal meine Anlagestrategie vorzustellen.

    Nachdem ich schon als Student erste Erfahrungen mit dem Aktienmarkt gemacht habe, betreibe ich seit inzwischen sechs Jahren systematisch meinen Vermögensaufbau.

    Am Ende jedes Monats gehen langfristig 60 % des übrig gebliebenen Geldes in den Aktienmarkt. Ich investiere in erster Linie in ETF auf den MSCI Europe, den MSCI USA, den MSCI Emerging Markets und den MSCI Pacific Index. Einen kleinen Teil investiere ich auch in Einzelaktien.

    Für jeden ETF und die Einzelaktien als Ganzes habe ich jeweils einen festen prozentualen Anteil definiert, den diese an meinem gesamten Finanzvermögen haben sollen. Über eine Excel-Tabelle kann ich jederzeit prüfen, wie nah die einzelnen ETFs bzw. der Einzelaktienblock von seinem Soll-Anteil entfernt ist. Durch ein regelmäßiges Rebalancing unter weitgehender Vermeidung von unnötigen Transaktionskosten versuche ich die Ist- und Sollanteile der einzelnen Positionen in Einklang zu halten.

    Mein Rebalancing betreibe ich nur über neue Käufe, nie über Verkäufe. Wenn eine Position sehr gut gelaufen ist, wie z.B. die Emerging-Markets-ETF in diesem Jahr, kaufe ich solange nicht nach, bis der Anteil über die monatliche Neuersparnis quasi automatisch wieder auf seinen Soll-Anteil gefallen ist.

  92. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ alle

    Danke an alle für die Teilnahme und Unterstützung. Das sind beeindruckende Kommentare. Ich schließe nun die Teilnahmemöglichkeit und lose die Gewinner aus.

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    Bald gibt es ein neues Buch zu gewinnen. Es ist ein Buch über Dividenden und „buy and hold“. Es gibt dieses Mal zehn neue Exemplare zu gewinnen.

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  93. Gurki

    Also ich spare mit einem monatlichen ETF Sparplan auf World und EM. Habe aber auch Einzelaktien. Ich denke ich werde das bis zu meinem Renteneintritt durchziehen.

  94. Stefan Meisel

    Nachdem so viele Stammleser ihre Investitionsstrategien noch einmal wiedergegeben haben, will ich das auch versuchen.

    Ich bin 30 Jahre alt und wurde vor 14 Monaten vor allem durch Tims Blog dazu inspiriert, mich langfristig an Unternehmen zu beteiligen. Das Wort „Unternehmensbeteiligung“ ist mir lieber als „Aktie“, da viele Kleinanleger ihre Aktien eher wie Lottoscheine behandeln.

    Von den 18 Positionen, die ich seitdem aufgebaut habe, habe ich mich von 5 Unternehmen bereits wieder getrennt. Damit verdiene ich den Titel „Buy-and-Hold-Anleger“ eigentlich nicht. Ich gehe jedoch stark davon aus, dass es langfristig deutlich weniger wild zugehen wird. Vor einem Jahr war ich ein blutiger Anfänger und habe Kaufkriterien genutzt, die ich heute nicht mehr als sinnvoll erachte.

    Ich spare etwa 50-55% meines Nettogehalts und investiere alles in Aktien – abgesehen von einem Puffer auf dem Tagesgeldkonto in Höhe von ca. 3 Monatsausgaben.

    Mein Ziel ist, irgendwann meine Wochenarbeitszeit schrittweise zu reduzieren und meinen Lebensabend aus der Wertschöpfung (zzgl. gesetzlicher Rente) zu finanzieren, die meine Beteiligungen für mich generiert haben. Als Wertschöpfung sehe ich die Summe aus versteuerten Kursgewinnen und versteuerten Dividenden.

    Ich kaufe meine Einzelpositionen allerdings nicht – wie Tim – mit dem Ziel, jede davon über 30 bis 40 Jahre zu halten. Ich traue mir nicht zu, einzuschätzen, wie es einem einzelnen Unternehmen in 40 Jahren gehen wird. Ich kaufe auf Sicht des nächsten Konjunkturzyklus, also 5 bis 10 Jahre, und bewerte meine Positionen regelmäßig neu.

    Ich setze auf Qualitätsaktien, die ich etwa so auswähle:

     

    – Das Geschäftsmodell sollte leicht verständlich und im Idealfall schwierig zu kopieren sein.
    – Die Marktaussichten müssen gut sein. Ich muss das Gefühl haben, die Umsätze und Gewinne werden in 10 Jahren sehr wahrscheinlich höher liegen als heute.
    – Das derzeitige Management bringt das Unternehmen nach vorn, hat im Idealfall eine enge Verbindung zum Unternehmen (Mitglied der Gründerfamilie) und wird voraussichtlich noch einige Jahre im Amt bleiben.
    – Es liegt ein Wettbewerbsvorteil vor, z.B. durch die höchste Qualität oder die niedrigsten Preise.
    – hohe Kundenbindung – wer einmal dort kauft, soll mit einer hohen Wahrscheinlichkeit wieder dort kaufen
    – Im Idealfall schafft es das Unternehmen, hochqualifizierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen.
    – keine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Produkten, Kunden und Lieferanten
    – Das Geschäft darf nicht zu zyklisch sein, falls der Kauf nicht am vermeintlichen Rezessionstief stattfindet.
    – hohe Profitabilität im Vergleich zur Konkurrenz
    – geringe Verschuldung
    – im Optimalfall ein hoher geografischer Diversifizierungsgrad
    – stetige Steigerung von Umsätzen und Gewinnen

    Diese Qualität setze ich ins Verhältnis zum aktuellen KGV sowie zum KGV der letzten 5 bis 10 Jahre.

    So bin ich bisher zu folgenden Unternehmen gekommen: Cancom, Cerner, Church & Dwight, Continental, Johnson & Johnson, Jungheinrich, Hermès International, Nestlé, Nike, Stericycle, Skyworks, Tyson Foods, VF.

  95. Patrick

    Christoph

    Welche Marijuana Aktien haste den im Auge? Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt mal in den Bereich zu investieren.

  96. DivSky

    @Christoph,

    na klar haben die einen Freibetrag. Aber haben Sie dem auch gegenüber der USA oder regelt dass DBA das? Ich weiss es nicht. Aktien aus GB z.b. unterliegen keinem DBA und somit ist das ganz praktisch.

    Vielleicht kann uns einer da weiterhelfen?

     

    Zitat Christoph:

    @Divsky: Das mit der Quellensteuer verstehe ich nicht. Die Kids haben doch auch nen Freibetrag. Und ist dieser Aufgebraucht geht die Kapsteuer erstmal gegen die ausländische Quellensteuer die im Topf ist. Sehe da keinen Nachteil. Im Gegenteil durch den Topf ausländische Qsteuer hat man sogar länger nen Steuervorteil (oder ich hab da nen Denkfehler)

  97. PIBE350

    Kann mir jemand kurz bei einer Formel zwecks Ausbalancierung des Depots weiterhelfen? Ich erstelle mir gerade eine Tabelle mit Google Tabellen. An Spalten habe ich ,,Aktueller Wert“, ,,Gewünschter Wert“, ,,Abweichung in Prozent“ und ,,Abweichung in Euro“.

    Mir fehlen nur noch die prozentualen Abweichungen der Ist- zu den Sollwerten. Positiv wie negativ. Gibt es hierfür eine bestimmte Formel? 

  98. Marius

    Hallo Tim,
    als erstes will ich dir ganz großes Lob aussprechen für deine Blogs und Videos. Es Motiviert mich weiterzumachen und meinen zielen von finanziellen Freiheit zu verfolgen, es ist nicht immer einfach wenn um einen herum fast alle Menschen es nicht  verstehen oder versuchen einen runterzuziehen . Deswegen tut es gut von Menschen wie dir zu hören die den selben Weg eingeschlagen haben.
    Ich habe mich jetzt auch über Jahre an der Börse weiterentwickelt und meine Investment Methode für mich angepasst. Vom aktiven Händler mit eher kurzfristigen haltedauern( ca.1jahr) bis jetzt haltedauer (ewig wenn sich am unternehmen selber nichts gravierendes verändert) Also im Endeffekt immer mehr Anteile von guten Unternehmen zu erwerben und diese über Jahrzehnte zu halten.

  99. Markus

    @Pibe

    Bin mir nicht sicher ob Du das simple meinst:

    (Sollwert-Istwert):Istwert dann noch auf Prozent umstellen, oder * 100.

  100. Fit und gesund

    @PIBE350

    würde Dir ja gerne helfen, aber meine excel tabellen sind ohne Abweichungen und ich kann das sicher auch nicht,

    mit dem ollen Gold gibt nur Ärger, wird ersetzt, ja, aber wenn ich mir nun vorstelle dass der Dieb meine Adresse kennt und noch mehr Gold dort vermutet??? Also sowie ich das Gold bekomme, werde ich ein Schliessfach bei der Bank mieten, sonst hab ich keine Wertsachen daheim, nur meine Katzen und die sind äusserst wertvoll!

     

    @Christoph,

    wenn ich das Gold mal verkaufen müsste, so sind das ja keine Mordsbarren, 1 Unze wiegt um die 31g, das kann man körpernah bei sich tragen und eben zum Händler zurückbringen oder zur Bank oder wohin auch immer, aber erstmal muss ich es ja haben 🙁

  101. PIBE350

    An Markus: Danke, das hat geklappt. Ich Depp hatte die Klammern vergessen.

    An Fit und gesund: Die wahren Gold-Jünger würden jetzt mit dir schimpfen: Gold im Schließfach, große Krise, geschlossene Bank usw. 😉

  102. Fit und gesund

    @PIBE350

    die wahren Gold-Jünger haben auch keinen doofen Dieb der evtl. Witterung aufgenommen hat, und im Moment ist ja keine Krise, irgendwo muss ich abwägen…

  103. Christoph

    Wegen dem Gold: Ich dachte mir einfach das wäre mir zu unsicher. Denn es soll ja für Krisen zeitenbei den meisten da sein. Und wenn solch eine da ist, dann von daheim abholen lassen? uiuiui.

    @Fit: ja wenn es nur ne kleine Menge ist, ist das kein Problem. Wobei ich dich jetzt bildlich schwitzend und vor Aufregung zitternd in der Bahn sitzen sehe, Unze am Körper, und sich immer nach möglichen Dieben umschau haltend…. *gg*

    *zwinker*

    @Patrick: Ich selbst bin mit einer geringen Summe in http://www.medicalmarijuanainc.com/

    investiert. Wenn nix draus wird isses nicht schlimm. Aber ich dachte mir n bißchen was frühzeitig schadet jetzt nicht und wenn was draus wird kann ich richtig Glück haben.

     

  104. Christoph

    Amazon hat ein neues Patent. Eine Pocket Drone!

    d. h. der Mensch hat in der Hosentasche eine kleine Drone. Die nimmt er in die Hand und sgat: Flieg und suche mein Auto. Oder Flieg und schau nach wo mein Kind hin gelaufen ist. Dann fliegt das kleine Ding los und man kann es auf dem Smartphone verfolgen und sieht wo das kind/ Auto etc ist.

    Auch für die Polizei etc gäbe es tolle Möglichkeiten.

    Aber es wird wohl noch lange Dauern bis das technisch auch umsetzbar ist.

    http://www.cnbc.com/2016/10/19/amazon-drones-patent-pocket-sized-voice-controlled-uav.html

  105. Markus

    @Pibe

    Was anderes…

    Warum nur Widsom etf’s?

    Für mich haben die alle zu wenig Volumen und die latente Gefahr der Liquidierung besteht ( in guten wie in schlechten Boersenphasen).

    Hat mich schon mal geaergert als mir sowas passiert ist und ich diversifiere auch bei den etf Anbietern.

  106. Fit und gesund

    @Christoph,

    also das werde ich heute ja dann testen mit den Barren in der Bahn, schon mal üben für den Notfall *lach*

    und mit Deinen Drohnen, also wenn all die Helikopter-Eltern ihre Kinder per Drohne überwachen lassen, oh je…ich höre nur ein Gesumme, Zusammenstösse von wilden Drohnen, meine Drohne-deine Drohne hat aber… gruselige Vorstellung..

    so, jetzt keine Zeit mehr, muss mein Goldtransporter-Outfit präparieren…

  107. Christoph

    @Fit: Das wäre doch ne Idee als Schutz *gg*

    http://www.mittelalter.net/bilder/gotische-ritterruestung-kompletter-plattenpanzer–11037.jpg

     

    Also ich finde die Idee mit den Pocket Drohnen gut. Natürlich nur für Notfälle. Nicht um jemanden ständig zu überwachen.

    ich bin eh Fan von sowas. Pakete per Drohne ausliefern etc. Das wird super! man kann dann um jede Uhrzeit das Paket bekommen und muss nicht extra zur Post um das abzuholen wenn man nicht zu Hause war.

    Auch auf dem Land ist das praktisch sowohl für den Empfänger als auch für den Versender.

  108. JosefJosef

    Ich analysiere Bilanzen soweit ichse verstehe und kaufe nur Aktien die aus meiner Sicht fair oder unterbewertet sind. Habe einen ETF World den ich wohl nächstes Jahr wieder verkaufe. Aber nicht weil er schlecht sein soll. Meine Strategie optimiere ich stetig. Gold kaufe ich nicht, wenn ich eine günstige Eigentumswohnung finde verkaufe ich einen grossen Aktienanteil. Ich habe 2 Depots bei unterschiedlichen Brokern und nächstes Jahr ein 3tes. Ein Depot für Rente, eins fürs Ansparen z.B. Wohnung und eins um mir was zu gönnen. Geld überweise ich einen fixen kleinen Betrag monatlich mit 45 / 45/ 10 aufteilung. Beim Gönnerkonto nutze ich nur Dividenden bei den anderen beiden wird alles komplett wieder investiert. Verkaufen tuh ich wenn ich Geld brauche oder das Unternehmen ab Kgv 40 mit sinkenden Umsätze und Gewinne.

  109. PIBE350

    An Markus: Weil mir die Indexmethode (Gewichtung nach dem Dividendenfluss) besser als bei anderen Dividenden-ETFs gefällt. Dadurch werden die größeren und bekannteren Unternehmen stärker gewichtet. Bei der Gewichtung nach der Dividendenrendite gibt es für mich ein zu großes Durcheinander. Viele ,,komische“ Unternehmen sind mir dort zu stark gewichtet.

    Ein 2. Grund ist die Diversifikation. Jeder einzelne regionale WisdomTree hat schon mehr Unternehmen als beispielsweise der globale ,,Global Select Dividend 100″-Index.

    Ja, die Volumen sind noch nicht im dreistelligen Millionenbereich angekommen. Die Markteinführung war im letzten Jahr.

    Damit muss ich leben. Ich denke aber generell, dass keine ETF-Zusammenstellung bei mir Ewigkeitscharakter hätte. Dafür ist der ETF-Markt zu sehr in Bewegung. Neue Produkte und Indexe, Produktliquidierungen, staatliche/steuerliche Veränderungen und allgemeiner Preiswettbewerb werden früher oder später eine andere Zusammenstellung entweder nötig machen oder sinnvoll erscheinen lassen. Bis dahin lasse ich es so laufen. Mein persönlicher Traum-ETF wurde bisher noch nicht gebacken. 🙂

  110. Konrad

    Hallo PIPE350,

    eine Frage zu den WisdomTree-ETFs. Wie werden die ETFs steuerlich behandelt? Hast Du hier Erfahrungen sammeln können?

    Vielen Dank.

  111. PIBE350

    An Konrad: Ich bin kein Steuerfachanwalt, aber im Bundesanzeiger ist mir nichts Steuerunschönes aufgefallen.

    Es gibt keine einzelnen Teilthesaurierungen am Geschäftsjahresende und bei der Jahresendausschüttung sind die Teilthesaurierungsbeträge kleiner als die Ausschüttungsbeträge.

  112. Fit und gesund

    @Christoph,

    spotte nur 🙂    ich bin wohlbehalten wieder daheim angekommen, Zürich ist schon schön…Alles verlief reibungslos, keine Verfolger oder sonstige Vorkommnisse zu melden, oh… fast vergessen, ich habe echt gesündigt, ich habe mir in so einem hippen Take-away eine Portion Sushi gegönnt, eine MINI-Portion für knapp 20CHF, aber lecker und ein Getränk dazu 🙂

    also sollte ich mal wieder was Güldenes wollen, so fahr ich da wieder hin, einfach mit Cash in de Däsch, das ist dann völlig anonym, keine Banküberweisung nix nötig…

  113. Mattoc

    Perfekt, vielen Dank! Wirklich interessant, wie viele Unternehmen die in einem Index fassen. Das ist viel breiter als das Angebot der anderen Anbieter.

    Weißt du evtl. auch, weshalb der ETF so unrhythmisch ausschüttet? Das sieht so aus, als ob der Dezember in den Januar verlegt wurde, um im Monat des Geschäftsjahresendes auszuschütten und damit steuereinfach zu sein.

    Gruß

    Mattoc

  114. PIBE350

    Meinst du das Kontrahentenrisiko durch die Wertpapierleihe? Die ETFs selbst bilden ja physisch ab.

    Es gab eine Ausschüttungsumstellung. Anfangs schütteten alle (USA, USA SC, Europa, Europa SC, Schwellenländer, Schwellenländer SC) vierteljährlich aus. Mittlerweile gilt dies nur noch für die USA-ETFs. Die anderen schütten halbjährlich aus.

  115. Mattoc

    Ja, meinte ich. Habe ich aber wieder verworfen, da dieser Text auch bei iShares standardmäßig enthalten ist. Also: Kein Problem.

    In welchen Monaten wird denn ab sofort ausgeschüttet? in 2016 wurde durch den EM Equity noch in Januar, März und Juni ausgeschüttet.

  116. PIBE350

    Jau, Wertpapierleihe machen (leider) die allermeisten ausschüttenden ETF-Anbieter. Dafür geben sie die dadurch entstehenden finanziellen Vorteile teilweise an die Anleger weiter.

    Hier ist noch der Ausschüttungskalender für 2016: http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/screenshot2016zhlupofis0.png

  117. PIBE350

    Kein Problem. Viele Wege führen nach Rom, wie die vielen unterschiedlichen Antworten hier zeigen. Ich sage nicht, dass ich mit meinem Depot die Wisdom, äh Weisheit für mich gepachtet habe. Keine Ahnung, was die Zukunft bringen wird. 😉

  118. Mattoc

    Ja, man könnte jetzt auch wieder die Diskussion führen, dass das Volumen zu niedrig ist und dass dadurch vielleicht keine Liquididät in Krisenzeiten vorhanden ist oder die ETFs geschlossen werden und dass der Asien/Pazifik-Teil mit den unwichtigen Känguruhländern fehlt usw…

     

    Aber das machen wir nicht. Ich werde mal eine kleine Position Weisheit beimischen. 🙂

  119. PIBE350

    Jo, es fehlen so wichtige Staaten wie Kanada, Australien und Neuseeland. Den Japan-ETF wollte ich nicht nehmen, weil es ihn nur währungsbesichert gibt. Aber wie gesagt: Keine Depotvorstellung in diesem Thema gleicht der anderen. Ich kaufe immer gebührenfrei ab 500 Euro über die Ing-Diba nach.

  120. Mattoc

    Was mich spontan noch wundert, ist, dass die Dividendenrenditen der Wisdom-ETFs vergleichsweise hoch angegeben sind. Der Emerging Markets ETF von iShares schafft gerade mal gut 2% und der von WT 6,9%. Dann haben die wahrscheinlich ganz andere Firmen da drin, denn nur mit einer Verschiebung der Gewichtung wird das nicht zu erreichen sein…

  121. Konrad

    Hallo Pibe350,

    auch von mir ein Dankeschön für Deine Infos. Ich hab grad noch mal ne Mail an Wisdomtree geschickt mit der Bitte, mich über den aktuellen steuerlichen Status der ETFs zu informieren.

    Viele Grüße

  122. Mattoc

    Konrad, die werden steuereinfach sein. Aber falls du eine Antwort bekommst, melde dich hier mal. 🙂 Danke! Mattoc

  123. PIBE350

    An Mattoc: Wenn ich die Indexmethode richtig verstanden habe, werden zuerst aus den regionalen Gesamtindexen eine gewisse Anzahl (z.B. 30 Prozent beim Europe Equity Income) der dividendenstärksten Unternehmen herausgefiltert. Anschließend werden diese nach ihrem Dividendenfluss im jeweiligen ETF gewichtet. Dabei dürfen aus Sicherheitsgründen keine Einzeltitel mehr als 5 und keine Einzelbranchen mehr als 25 Prozent ausmachen. Die Indexanpassungen selbst finden jährlich statt.

    An Konrad: In Ordnung. Mir ist im Bundesanzeiger für das letzte bzw. erste Geschäftsjahr nichts aufgefallen.

  124. Mattoc

    PIBE350: Die Begriffe „dividenstärkste“ und „nach ihrem Dividendenfluss“ verwendest du als Synonyme für „Dividendenrendite (in % vom Kurswert)“, oder meinst du etwas anderes?

  125. PIBE350

    Ne.

    Vorauswahl der dividendenstärksten Einzeltitel für den ETF nach Dividendenrendite aus dem Gesamtindex.

    Anschließende Gewichtung dieser ausgewählten Einzeltitel im ETF nach Dividendenfluss.

    Der Dividendenfluss ist die Summe aller ausgeschütteten Bardividenden an die Aktionäre.

    Damit soll verhindert werden, dass kleinere Unternehmen (in der Regel risikoreicher und schwankender) mit einer sehr hohen Dividendenrendite nicht zu stark gegenüber größeren Unternehmen mit einer kleineren Dividendenrendite gewichtet werden. Dieses Problematik haben Dividenden-ETFs, die rein nach der Dividendenrendite gewichten. An vorderster Stelle befinden sich dann meistens viele Unternehmen mit leicht komisch klingenden oder noch nie gehörten Namen. Schau dir z.B. mal die Indexzusammenstellung des iShares Stoxx Global Select Dividend 100 an. Dann weißt du, was ich meine. Darunter sind viele Titel, die ich hier auf Tims Blog noch nie gelesen habe. 😉

  126. Mattoc

    Das würde bedeuten, dass fragwürdige Unternehmen durchschnittlich niedrigere Kurswerte (in absoluten Beträgen) haben als nicht fragwürdige Unternehmen, ansonsten würden ja die fragwürdigen Unternehmen, sofern sie bei der ersten Auswahl (Dividendenrendite) noch dabei sind, auch bei der zweiten Auswahl (Dividendenfluss) dabei sein. Also Pennystocks kann man so jedenfalls ausschließen…:-)

  127. PIBE350

    Meinst du mit ,,absoluten Kursen“ die Marktkapitalierung (Kurswert x Anzahl der ausgegebenen Aktien)? Ja, größere Unternehmen können zwar eine niedrigere Dividendenrendite als kleinere Unternehmen aufweisen, aber durch ihre höhere Marktkapitalisierung insgesamt mehr an Kapital ausschütten. Darauf zielt die Gewichtung nach Dividendenfluss bzw. -strom ab.

    Pennystocks tauchen erst gar nicht erst auf, weil es auch eine Mindestmarktkapitalisierung für die Aufnahme gibt. Hmm, ich finde gerade die Seite mit der genauen Indexmethodikerklärung nicht. Ich bin nur ein einfacher Selbstanleger. 😀

  128. Björn

    Mich würde eure aktuelle Einschätzung zu den beiden Schweizer Firmen Novartis und Roche interessieren? Aktuell und auf lange Sicht kaufenswert?

  129. Frequenzgeber

    Meine Strategie ist wie folgt:

     

    Strategie aus 3 Elementen:

    A) Langfristig

    50 € pro Monat + 1/3 von Geburtstags o. Weihnachtsgeld
    Aktien-Einkauf 1x pro Jahr oder ab 500€ (was eher ist 😉
    2/3 in Zukunftsaktien ( + 1/3 in Goldminenaktien (Barrick)
    Zukunftsaktien = u.a. Facebook, Apple, Fresenius, Henkel

     

    B) Mittelfristig – Kurzfristig ( 1 Woche bis ca. 1,5 Monate)

    Trendstarke Aktien mit Hebel 2 – 5 (Individualstrategie)

     

    C) Mittelfristig – Kurzfristig ( 1 Woche bis ca. 1,5 Monate)

    Long / Short- Handel auf DAX (Hebel 2 – 4)

     

    Die monatliche Sparrate 500 € verteilt sich wie folgt:

    A) = 1/10

    B) = 6/10

    C) = 3/10

     

  130. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Danke an all meine Leser. Ihr seid super. Ihr seid einmalig.

    Das Interesse an meinem Blog ist so groß wie nie zuvor.

    Schaut mal auf die Hit-Liste bei:

    http://www.finanznachrichten.de

    Es ist mir eine Ehre für Euch zu schreiben.

    Danke an alle fürs Mitmachen und Kommentieren. Ich habe die sechs Gewinner des Buchs „Mehr Geld verdienen mit Aktien“ vor wenigen Stunden informiert. Glückwunsch. Bald verlose ich zehn Bücher über Dividenden.

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