Leon ist 19 Jahre alt und hat schon 10.000 Euro gespart. Er ist fleißig. Er setzt auf ETFs


New York, 11. Mai 2017

Leon schrieb mir. Beistellfoto.

Der 19-jährige Leon schrieb mir. Er hat 10.000 Euro gespart. Die Hälfte in ETFs. Er ist motiviert. Wenn er so weiter macht, wird er die finanziell Freiheit zügig erreichen. Beachtlich ist seine Einstellung. Er ist vernünftig. Respekt! Wer jung anfängt mit dem Aktiensparen, hat es später leichter, weil sich der Zinseszins massiv bemerkbar macht. Vorbildlich!

Mich bat ein Leser, meinen Lebensstil genauer zu erklären. Ich hab das schon oft gemacht. Aber gut noch einmal: Ich lebte lange Zeit bescheiden in WGs und im Studentenwohnheim. Ich verdiente zum Teil als Redakteur ganz ordentlich. Warum ich so bescheiden lebte, wirst Du Dich fragen? Ganz einfach, weil ich wie ein Verrückter sparen wollte. Ich hoffte, vermögend zu werden. Ich wollte immer finanziell frei werden – so schnell wie möglich. Als ich aufwuchs, waren meine Eltern ziemlich arm. Das wollte ich nie sein. Ich konnte auf unnötigen Luxus verzichten. Mir machte es nichts aus. Am wichtigsten ist doch viel Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. Das kostet wenig oder nichts. So erreichte ich mit Anfang 40 schon die finanzielle Freiheit. Ich hab volle Kanne auf Aktien und Immobilien gesetzt. Mit einem extremen Buy-and-Hold-Ansatz.

Kommen wir nun zum Leserbrief von Leon:

Guten Tag Tim,

ich bin Leon, ich bin 19 Jahre alt. Nachdem ich letztes Jahr mein Abitur geschafft habe, mache ich nun ein Freiwilliges Soziales Jahr. Danach werde ich studieren gehen. Ich bin nun seit einigen Monaten Leser deiner Seite.

Meinen ersten Kontakt mit Aktien hatte ich 2009. Meine Eltern haben schon vor 2009 Geld, welches ich von meiner Urgroßmutter bekommen hatte, in Aktien(-fonds) angelegt. Ich hatte schon immer Spaß am Sparen. Ich sparte jeden Euro, den ich an Taschengeld bekam.

Also rief mich damals in der Krise 2009 mein Vater zu sich an den Computer. Er zeigte mir mein Depot und erklärte mir das mir Teile an BMW, Apple, Walt Disney usw. gehören. Dies war für mich sehr aufregend. Gleichzeitig war ich sehr stolz. Zugleich erklärte er mir, was nun in der Krise passiert sei und dass, wenn so etwas passiert, ein guter Zeitpunkt sei noch mehr Aktien zu kaufen. Ein paar Jahre später, ca. 2015, verkaufte ich die Fondsanteile. Mein angelegtes Geld hatte sich mehr als verdoppelt.

Schon sehr früh begann ich mit Nebenjobs mir noch ein bisschen Geld dazu zu verdienen (Rasen mähen beim Nachbarn, Äpfel aufsammeln, Ferienbetreuung usw.). Nun habe ich ca. 10.000€ auf meinem Konto, wobei ich 5.000€ als Reserve halten will und die anderen 5.000€ gehen in ETFs. Mein Depot hat zurzeit einen Wert von ungefähr 10.000€. Die Hälfte davon investiere ich in breit gestreute ETFs und die andere Hälfte zum größten Teil in Blue Chips.

Hinzuzufügen sei noch, dass meine Eltern mich bestärken und unterstützen mit ihrem Wissen. Außerdem muss ich kein Geld für Essen, Zimmer, Strom usw. abgeben. Ein besonderes Ziel habe ich nicht. Nur weiß ich, dass ich im Alter nicht auf den Staat angewiesen sein will.

Mit freundlichen Grüssen aus Baden

Leon


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Leon ist 19 Jahre alt und hat schon 10.000 Euro gespart. Er ist fleißig. Er setzt auf ETFs

  1. Comper

    Ich wünschte ich hätte in so jungen Jahren schon den gleichen Ansatz gehabt 😉

    Dennoch würde ich versuchen mir beim sparen langfristige und mittelfristige Ziele zu setzen, dies motiviert zusätzlich. Ansonsten finde ich es sehr lobenswert schon so früh eine gute finanzielle Bildung zu haben.

    Gruß Comper

  2. Oliver

    @Claus, @Fit und gesund

    Ihr seid doch Freunde von H&M-Aktien. Ich habe vorhin eine Reportage über das Unternehmen gesehen, vielleicht ist das interessant für euch:

    https://www.youtube.com/watch?v=n1RM0rjp0Mc

    Wobei ich denke, dass das gezeigte für so ziemlich alle Textilunternehmen gilt.

    @Leon

    Sehr gut, dass Du dich früh mit diesen Themen beschäftigst. Ich würde dir aber in deinem Alter raten, das meiste für deine Bildung zu investieren. Das heißt nicht, dass Du nichts sparen solltest, wenn Du die Möglichkeit hast. Aber Wissen, mit dem Du später gutes Geld verdienen kannst, bringt dich in Zukunft viel weiter. Wenn Du mal so weit bist, dass Du einen guten Job oder auf selbstständiger Basis viel Geld verdienen kannst, dann wirst Du damit sehr viel schneller finanziell unabhängig werden. Das Hauptproblem vieler Leute ist nicht unbedingt Geld verdienen, sondern dann den Schritt zu machen, kontinuierlich weniger auszugeben als man einnimmt. Das wäre dann der nächste Schritt, der dich später finanziell frei macht.

     

     

     

  3. Skywalker

    Mit 19 habe ich damals nach meiner Ausbildung den Entschluss Sgefasst mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen und zu studieren.  das war die beste Investition in meinem Leben mittlerweile, 15 Jahre später, verdiene ich über 100. 000 € im Jahr und meine Frau auch noch sehr gut.

  4. Claus

    @ Oliver

    danke für den H & M-Beitrag. Ich glaube, den habe ich schon mal gesehen.

    Dass die hohen erzielten Gewinne fast immer zu Lasten der Arbeiter und der Umwelt gehen, gilt wohl für fast alle Großunternehmen in allen Branchen.

    iPhones z.B. werden teilweise leider auch von Kindern zusammengebaut. Das ist traurig und inakzeptabel. Die Konzerne stellen sich nach außen als „unwissende Saubermänner“ dar. Sie lagern vieles aus und lassen sich von ihren Zulieferern vertraglich zusichern, dass sie alles sauber und im Rahmen der Gesetze regeln. Die Wahrheit sieht leider oft ganz anders aus…

     

  5. Thomas

    Immer wieder toll das junge Leute wie ich sich mit ihren Finanzen auseinandersetzten.

    Weiter so !

    Ich finde Ziele zu haben ist wichtig, du solltest dich damit auseinander setzten. Nicht das du einen Bildungsweg einschlägst und dan abbrichst, oder sogar zu Ende machst und danach etwas total anderes machst.

    Gruss
    Thomas

  6. Fit und Gesund

    @Oliver,

    H&M ist sicher kein ethisches Investment, da geb ich Dir Recht.

    und den letzten Bettelbrief einer Hilfsorganisation für Kinder in der Dritten Welt hab ich auch noch zerrissen, hm… sieht nicht so gut aus für mich.

    welche Unternehmen investieren denn wirklich „ethisch“?

  7. Michael D.Michael D.

    @fit und gesund:

    Ich glaubde das sollte man nich so eng sehen. Da düfte man ja in keinem Bergbauunternehmen und keinem Produktionsbetrieb investiert sein.

    Da wirds eng mit der Veranlagung 😀

    Ich jedenfalls mag meine Goldmine in Afrika nicht hergeben…

  8. Oliver

    @Claus @Fit und Gesund

    Ich hatte oben schon geschrieben, dass man unter den gezeigten Umständen gar nicht in die Textilindustrie investieren dürfte. Die nehmen sich alle nichts und das mit den iPhones ist auch traurige Wahrheit. Vor ein paar Monaten war ein Bericht über einen chinesischen Schuhproduzent, der nach und nach seine Produktionsstätten in China zumacht, weil zu teuer und in Äthiopien eine neue Fabrik eröffnete. Er hat dann einige Äthiopier nach China zum lernen geschickt. Die Chinesen werden die sicher gerne eingelernt haben. Interessant daran war, dass China anscheinend die ersten Wehen des gleichen Prozesses mitmacht, den wir in den 90ern erlebt haben, sprich die Auslagerung von Produktion in das (noch) billigere Ausland.

    Wenn man Investments ethisch betrachtet, dürfte man wohl nirgends investieren. Andererseits sind es wir Menschen, die solche Praktiken tolerieren und natürlich auch in irgendeiner Form mitmachen. Wenn man es ganz streng sieht, dürfte man die meiste Kleidung nicht kaufen, es fängt also schon vor dem Invest an. Ich habe da auch keine Lösungsansätze und wenn man sich mit der Psyche des Menschen auseinandersetzt, kann man nur pessimistisch sein. Das eigene Streben nach Vorteil ist einfach zu stark in uns. Man wird einfach nur zynisch und lebt mit den Verhältnissen (was bleibt einem auch anderes übrig) so gut es eben geht. Die blonde Dame von H&M zeigt dieses Verhalten sehr gut. Die Bettelbriefe der Hilfsorganisationen decken im Grunde auch nur unser schlechtes Gewissen zu, wenn wir mit Spenden versuchen uns freizukaufen.

    Ich schätze, wir haben noch nicht mal die Chance, diesen negativen Verhältnissen zu entgehen. Ich persönlich habe da auch keine Antwort darauf und natürlich weiß ich, wenn ich Aktien einer x-beliebige große Firma kaufe, dass ich diese Praktiken unterstütze und sogar noch davon profitiere (hier haben wir wieder den Zynismus). Gleiches natürlich, wenn ich in die Discounter gehe, bei H&M oder C&A oder wie sie alle heissen. Nur würde es nichts auf der Welt ändern, wenn ich das nicht mehr tue. Im Gegenteil. Ich müßte nackt rumlaufen, weil es wohl so gut wie kaum noch Anbieter gibt, die unter normalen Umständen produzieren. Und das möchte ich meiner Umwelt doch nicht zumuten.

    Der Mensch ist in seinem Egoismus häufig einfach nur erbärmlich. Mehr gibts eigentlich nicht dazu zu sagen.

  9. Fit und Gesund

    gut geschrieben Oliver, *Daumen hoch*

    ich müsste vermutlich alle meine Aktien, aber besonders Nestlé und die Pharma Giganten sofort verkaufen, und selbst dann, meine Pensionskasse investiert da auch,

    was würde es der kleinen Bangladesch-Näherin bringen wenn diese Firmen in ihrem Land weggingen? was bliebe dann unter Umständen? als Frau, ungebildet, Kinder, vielleicht verwitwet? Wenig Alternativen.

    Es ist nicht schön, man will es auch oft nicht wissen, ich bin dankbar in einem westlichen Land geboren zu sein, in einem friedlichen Land zu wohnen, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Ich habe Glück gehabt, mein Verdienst ist das ja nicht.

    Es gibt vermutlich ganz wenige Firmen/Geschäftsfelder mit blitzsauberen Westen, Solarworld …. hm…

    @Michael,

    vermutlich bleibt mir nix Anderes übrig als meine „Goldtalerchen“ ein wenig zu polieren, so gesehen verliert auch dieses Investment ein bisschen an Glanz, ich werde dennoch weiterkaufen.

    @All
    habe mir gerade ein gebrauchtes Buch bei Medimops bestellt,
    Emerging Markets für Anleger von Mark Möbius.
     

  10. Andreas

    Das Beispiel von Leon zeigt, wie wichtig es ist, sich früh mit Finanzen auseinanderzusetzen. Im Prinzip ist es unbezahlbar, wenn einen die Eltern so früh schon einbinden und erklären, wie die Börse funktioniert. Die Jahre, die man dadurch gewinnt, sind genauso unbezahlbar. Da wohl die wenigsten von ihren Eltern solches Wissen vermittelt bekommen, wäre es umso wichtiger, wenn in der Schule das nicht so komplett links liegen gelassen werden würde…

    Mach weiter so Leon!

  11. Kall

    Bonjour Tim und Alle,

    Fit und Gesund: Ich lese deine Beiträge sehr gerne. Schön, dass du mal die ethische Frage aufwirfst.

    Ich denke, wir alle, ob wir wollen oder nicht, sind Teil dieses Systems. Das heißt im Umkehrschluss jedoch nicht, dass wir gedankenlos investieren müssen. Ich kaufe grundsätzlich keine Aktien von Rüstungsindustrie Unternehmen.

    Es ist gleichzeitig eine Irrtum, wenn man glaubt Hugo Boss z.B. sei fairer als HM. Sie produzieren auf gleiche Weise, nur die Stoffe sind unterschiedlich.

    Mir hat einmal ein guter Freund gesagt, Nestle würde er nie kaufen. Wegen Wasserspekulation usw. Das ist richtig. Ich fragte zurück, ob er als Beschäftigter des öffentlichen Dienstes Entgeltumwandlung mache. Er bejahte. Dann konnte ich ihm anhand seines Fonds erklären, dass er ungewollt  Aktionär von Nestle ist.

    Ethisch investieren ist kaum möglich. Wie auch, wenn unser gesamtes System auf Profit aufgebaut ist. Aber selbst der große Philosoph Marx investierte in Eisenbahnaktien-er spekulierte und scheiterte. Engels machte es wesentlich besser. Sie waren übrigens der Auffassung, dass Aktiengesellschaften die „negative Eigentumsform“ des Besitzes an Produktionsmittel seien. Also quasi ein Vorgriff auf andere Produktionsverhältnisse.

    Das mag den meisten Lesern hier merkwürdig vorkommen. Da ich ein (konservativer) Linker bin, habe ich das alles mal studiert.

    Am Ende lande ich bei Adornos „Minima Moralaa“: „es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Das heißt nicht, man sollte alles hinnehmen. Aber wissen, dass Spenden, das Gewissen zwar vielleicht beruhigen. Aber wenig ändern. Das sind und bleiben Polin-ökonomische Fragen und Positionen.

    Der junge Mann ist mit 19 schon sehr weit. Zu dieser Zeit wollte ich nur unbedingt ein Auto kaufen. Hätte ich mich da mal zurückgehalten. Aber zu dieser Zeit gab es weder Internet noch so einen interessanten Blog.

    Grüße über den Teich

  12. Jan

    Mit 19 Jahren schon 10.000 Euro! Klasse, weiter so. Und lass dich nicht abbringen, gehe deinen Weg. Mich erstaunt es immer wieder, dass es auch junge Menschen gibt die weitsichtig handeln und so oftmals als angestaubt und verrufen empfundene Themen, wie die Altersvorsorge und Finanzplanung, als wichtig ansehen. In unserer werbedominierten Konsumwelt in der viel mehr der Schein als das wahre Sein wichtig ist, ist das mit Sicherheit keine Selbstverständlichkeit. Gerade in jungen Jahren ist man noch so beeinflussbar und gibt sich gerne der Masse hin. Und sind wir mal ehrlich, die ist deutlich in der Überzahl.

    Schöne Grüße

    Jan

  13. Fit und Gesund

    @Kall,

    danke, aber in diesem Fall gebührt das Lob wohl eher Oliver, er hat den link zu dieser Reportage eingestellt, ich habe nur geantwortet.

    zur Qualität der Ware, ich kaufe nix bei H&M, aber ich habe hier noch T-Shirts von Tommy Hilfiger, tolle Sachen haben die, aber auch hier, sooo lange halten die Sachen auch nicht, 1 Jahr lang sind sie schön, im nächsten Jahr kann man die Dinger im Winter noch unter einen Pullover ziehen und im letzten Jahr dann als homewear nutzen (wenn man mag) ich glaube das wird bewusst so hergestellt dass es nicht ewig hält,

    trifft nicht nur auf Klamotten zu, gestern Abend ist mir nun noch meine über 20Jahre alte Geschirrwaschmaschine abgelegen, die hat also sehr gut gehalten bei regem Gebrauch, nie eine Reparatur, nächste Woche hab ich Frei und da werde ich Ersatz besorgen, wieder Qualität, in der Hoffnung dass die auch so lange hält.

    Das Schöne, für sowas ist einfach Geld beiseite gelegt, die „Reserve“ eben, das reut mich nicht und verursacht auch keine schlaflosen Nächte, hier sehe ich einfach einen Riesenvorteil sparsamer Lebensführung,

    und klar, ein Mieter wäre nun im Vorteil 🙂 macht mir aber nix.

  14. Kall

    Bonjour Fit und Gesund,

    ich meinte nicht nur den Einen, sondern die vielen Beiträge, die du schreibst.

    Bei der Frage der Qualitäten bin ich auf deiner Seite. Lieber ein paar Hemd, wenige T-Shirt, Anzüge, die ein paar Jahre halten, als die Billigware. Das ist doppelt sparsam. Keine häufigen Käufe und ein gutes Gefühl, weil sich Qualität halt auch besser trägt.

    Bon Weekend

  15. Paceño

    Bisher hab ich hier nur still mitgelesen. Über die Themen Ethik und Investieren habe ich auch schon länger nachgedacht.

    Ich bin der Meinung, dass man viel mehr durch den richtigen Kosum erreichen kann als durch korrektes Investieren. Würde die Mehrheit der Kunden/Konsumenten morgen nur noch Kleidung kaufen, die nachweislich „fair“ hergestellt wurde, würden die Konzerne sehr schnell diesen Wünschen nachkommen. Die Macht liegt beim Kunden. Kein Unternehmen kann es sich leisten Kundenwünsche ab einem bestimmten Anteil zu ignorieren (siehe Coca Cola und den Rückgang an Limonadenkonsum in den USA).

    Ich versuche beim Konsum auf faire, nachhaltige und regionale Produkte zu achten. Natürlich gelingt mir das nicht immer, aber ich möchte es zumindest versuchen. Qualität statt Quantität wie es so schön heißt.

    Außerdem finde ich es ein bisschen heuchlerisch, wenn Leute Investitionen in Nestle (nur als stellvertretendes Bsp.) kritisieren und evtl. nach Regulierung rufen, dann aber im Supermarkt von allem nur das Billigste und Fertigprodukte kaufen.

     

  16. Andrea

    Respekt für Leon, dass er in so jungen Jahren schon so viel gespart hat.

    Fit und Gesund, 20 Jahre sollten die Maschinen schon laufen, das ust dann ein gutes Alter.  Unsere Waschmaschine ist 20 Jahre alt, sie ist von Siemens und super. Ich hoffe, sie blwibt uns noch ein bisschen erhalten.

    Paceno, meines Erachtens muss jeder selbst entscheiden, was er ethisch vertreten kann. Wenn sowohl Hersteller als auch Kunden als auch Investoren dies täten, hätten wir viele Probleme gar nicht. Bezüglich Nestle denke ich, dass jemand, der die Aktie nicht haben will, auch den Produkten nicht zugeneigt ist.

    Ich hatte letztens General Mills Aktien gekauft, sie waren etwas gefallen.

     

  17. Anna

    @ Mädels

    Eure Wünsche in Gottes Ohr oder wer dafür zuständig ist. Mein Toplader (Waschmaschine für die, die nicht in der Materie stehen) hat jetzt die Mücke gemacht, 8 Jahre alt. Die Befestigung des Deckels ist kaputt. Ein neuer kostet im Internet etwa 140 Euro! Mal sehen, ob es mein Mann wieder hinkriegt. Ansonsten muss eine neue her. Aber ob die mich dann aushält, ich habe inzwischen so meine Zweifel.

  18. Jan

    Hallo Anna,

    bei der WaMa haben wir uns vor einigen Jahren für eine Miele „günstig“ im Abverkauf (es gab ein Modellwechsel) vom Elektromarkt entschieden. Schau mal nach solchen Angeboten. Wobei es klar ist, dass man ohne WaMa keine Zeit hat und eigentlich das nehmen muss, was gerade da ist. Die Miele schnurrt jedenfalls wie am ersten Tag.

    Aber Reparieren wäre natürlich die beste Wahl.

    Ich hoffe es klappt.

    Schöne Grüße

    Jan

  19. Christoph

    @Chaos: Der Vorteil bei Tabak und Alk sind die kaum vorhandenen Forschungskosten. Nachteil die Regulierungen.

     

  20. Markus

    @Chaos

    „Die Rendite von unethischen Investments wie Alk, Tabak und Waffen ist signifikant höher.“

    Ich weiß nicht, ob ich die Gegenwartsform „ist“ verwenden würde. Es gibt bei vergangener Outperformance nie eine Garantie für die Zukunft!

    Egal ob Dual Momentum, Low 1,2,3,4, 5 , sell in summer, F-Score, small-cap-Januar Effekt, quantitative Formeln usw. usf.

    Ich persönlich würde wenn dann, so einen Versuch alpha einzufangen, nur als Spieldepot zum Hauptdepot nehmen. Die Frage ist aber, ob ich mit Geld spielen muss/will bzw. ob ich quantitative Formeln langfristig auch bei mehreren Jahren Underperformance beibehalten kann.

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