Larissa, 26, verdient 48.000 Euro. Sie spart 50% ihres Einkommens. Sie kauft ETFs. Sie lebt minimalistisch


New York, 20. Juli 2017

Larissa verdient gut und spart 50% ihres Einkommens. Sie spart per ETFs. Sie überlegt, ob sie sich selbstständig machen sollte. Und an ihrem Beach Body für 2018 arbeitet sie auch schon.

In den sozialen Medien wird gerne gemeckert. Die Menschen sehen sich als Opfer. Sie geben anderen die Schuld an ihrer Misere. Ich wollte einen Blog für ein positives Publikum schreiben. Für Menschen mit Energie. Mit Optimismus. Ich habe diese Leser angezogen. Es ist beeindruckend.

Lest Euch den folgenden Leserbrief durch. Larissa hat eine Vision. Ein Ziel. Sie ist mental stark. Menschen werden nicht per Zufall erfolgreich. Die finanzielle Freiheit fliegt niemanden zu. Du musst Dich darauf freuen. Dich anstrengen. Etwas verändern wollen. Du musst anders sein als die Masse. Ich finde es so schön, diese Zeilen (unten) zu lesen.

Wir haben die Wahl: ehrlich sein, motiviert sein, hilfsbereit sein, bodenständig sein, zielorientiert sein…

Oder faul sein, verschulden, lügen, beschweren, schimpfen, kritisieren, neidisch sein, Selbstmitleid haben…

Die erste Gruppe kommt im Leben weit. Die zweite Gruppe macht selten große Fortschritte.

Hallo Tim,

ich lese schon längere Zeit aufmerksam als stille Mitleserin deinen Blog. Die Reihe, in der du Leserprofile vorstellst, mag ich besonders. Für mich ist es sehr informativ und auch motivierend. Daher gebe ich hiermit auch mal meinen Senf dazu. 🙂

Mein Name ist Larissa, ich bin 26 Jahre alt und lebe im schönen BW. Bin liiert, lebe aber derzeit noch alleine. Beruflich bin ich ziemlich zufrieden. Erst kürzlich durfte ich mich über eine Beförderung freuen. Mein jährl. Brutto beträgt ca. 48.000€. Dieses relative gute Einkommen (wie ich finde) musste ich mir allerdings hart und mit vielen Überstunden erkämpfen. Meine Sparrate beträgt im Schnitt etwas über 50%.

Ich beschäftige mich etwa seit 2,5 Jahren mit dem Thema Minimalismus und bin über diesen Umweg zum Thema Finanzen gekommen. Ich habe einfach realisiert, dass mich der ganze Kram unglücklich macht und mich psychisch belastet. Dadurch habe ich Schritt für Schritt mein Hab & Gut minimalisiert. Da ich weniger kaufte, blieb auf einmal viel mehr meines Einkommens übrig.

Somit musste ich mir überlegen, was ich nun mit dem Überschuss mache. Hierbei bin ich auf Aktien/ETFs und auf zahlreiche tolle Finanzblogs gestoßen. 

Ich halte derzeit ca. 3 Monatsgehälter auf dem Tagesgeldkonto als Reserve. Alle Ersparnisse darüber hinaus fließen ins Depot. Im Moment befinden sich ausschließlich ETF’s für MSCI World und MSCI EM mit der Gewichtung 70/30 in meinem Depot. Ich bin aber am Überlegen, ob ich nicht auch noch diverse Einzeltitel mit ins Depot nehmen soll. Es fängt mir einfach an, Spaß zu machen.

Mein Fokus liegt hier nicht darin unbedingt mit 40 aufzuhören zu arbeiten. Viel mehr geben mir diese hohen Sparraten und das damit verbundene Wachstum meines Vermögens ein Gefühl der Sicherheit und der Zufriedenheit. Das sogenannte „Fuckyou-Money“ ist nicht zu unterschätzen. Ich möchte mich einfach frei in meinem Tun fühlen. Dafür habe ich mit dem Investieren ein tolles Werkzeug gefunden. Wer weiß, was das Leben noch so für mich bringt. Eine berufliche Umorientierung schließe ich nicht aus. Ich habe schon diverse Bücher über Selbständigkeit /Unternehmertum gelesen.

Achso ja, Hobbies habe ich natürlich auch. Ich habe kürzlich den Sport (wieder) für mich entdeckt und arbeite gerade schon am perfekten Beach Body für 2018 🙂 Des weiteren reise und fotografiere ich sehr gern.

Ich kann zusammenfassend sagen, dass mein Leben seit dem Minimalismus und der finanziellen Bildung viel besser geworden ist. Daher kann ich nur allen Ladies da draußen empfehlen, sich mal mit ihren Finanzen auseinander zu setzen. Dieses Thema geht einfach jeden etwas an. „Leider“ sind gefühlte 90% der aktiven Menschen in der Finanzwelt Männer.

Das wars auch schon von mir. Im Anhang noch ein Bild von mir (Rückansicht) aus unserem letzten Urlaub im wunderschönen Santorini.

Mach weiter so mit deinem Blog! Tolle Arbeit!

LG Larissa

Larissa hat zwei enorme Vorteile: Es ist der Faktor Zeit. Sie hat diese Erkenntnis in früheren Jahren gewonnen und ist so der Masse enorm voraus. Hut ab! Die Zeit ist ihr Geschenk. So kann der Zinseszins sich enorm entfalten. Der zweite Vorteil: Ihre Erkenntnisse sind Gold wert: Der Kauf von Plunder macht nicht glücklich, sondern unglücklich.

Die Zufriedenheit nimmt zu, wenn Du soziale Kontakte hast. Wenn Du Ziele hast. Etwas erarbeitest. Dich bildest. An einem Projekt arbeitest. Familie, Natur, Sport, Hobbys machen glücklich. Nicht der proppenvolle Kleiderschrank oder Dachboden.

Larissa, bitte erzähl uns noch mehr über Deine hohe Sparquote. Hast Du ein paar Tricks für die Leser?


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Larissa, 26, verdient 48.000 Euro. Sie spart 50% ihres Einkommens. Sie kauft ETFs. Sie lebt minimalistisch

  1. Ralf

    Glückwunsch! Du gehst deinen Weg. Aber einen Tipp möchte ich fürs weitere Leben geben: Falls du mal Nachwuchs haben möchtest, beginne nicht all zu spät damit. Ich kenne mittlerweile bestimmt an die 7-8 Paare, die erst spät diese Planungen begonnen haben und nun lange Gesichter ziehen, weil es einfach nicht klappen will und Karriere wichtiger war. Oder die Frau große gesundheitliche Probleme bekam. Muss nicht sein. Aber der Hype zur immer späteren Mutterschaft hat nicht nur Vorteile.

    Alles Beste und viel Glück bei Sparen!

  2. Sparta

    @Larissa

    Blogs Du auch? Irgendwie kommt mir die Rückansicht bekannt vor? 😉

    @Tim

    „Wir haben die Wahl: ehrlich sein, motiviert sein, hilfsbereit sein, bodenständig sein, zielorientiert sein…Oder faul sein, verschulden, lügen, beschweren, schimpfen, kritisieren, neidisch sein, Selbstmitleid haben…

    Die erste Gruppe kommt im Leben weit. Die zweite Gruppe macht selten große Fortschritte.“

    Ob Bodenständigkeit, nicht verschulden, nicht schimpfen und Ehrlichkeit bei Trump zutrifft? Ist wohl einer aus der seltenen Kategorie. 😉

    Die erste Gruppe ist mir auch wesentlich sympathischer, trotzdem schwierig zu sagen, dass alle „netten“ Menschen erfolgreicher sind ist mir zu „rosarot“ vereinfachend.

    Es gehört schon auch ein Portion Egoismus dazu, sonst könnte man auch gleich die 50 % Sparquote spenden.

  3. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Sparta

    Guter Punkt. Ja, es ist pauschalisiert. Und es trifft nicht auf alle zu.

    Trump hat extrem viel von seinem Vater geerbt. (Pass sein Erbe mal an die heutige Zeit inflationstechnisch an.)

    Ich denke, dass erfolgreiche Menschen überwiegend Optimisten sind, die gerne anpacken. Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Elon Musk, Richard Branson, Reed Hastings, Warren Buffett, John Templeton, Larry Page, Steve Jobs, Bill Gates… die gehören eher zur Kategorie 1. Sie möchten etwas positiv verändern. Und sie spenden alle emsig.

  4. Walter

     

    Weil sich Tim damit offensichtlich immer noch schwer tut:

    Verdienen = das Geld sollte man für seine Arbeitsleistung bekommen
    Bekommen = das Geld bekommt man für seine Arbeitsleistung

     

    Ob dein Einkommen gut ist, kann man so natürlich nicht beurteilen. Branche, Tätigkeit, Bildung…

  5. Larissa

    Hui das ging aber schnell 🙂 fühle mich geehrt, dass du meinen Leserbrief veröffentlicht hast!

    Spartipps? Hm ich denke, dass das Thema Sparen ein sehr individuelles ist. Jeder Mensch legt seine Prioritäten anders und gibt für den einen Lebensbereich mehr Geld aus, für den anderen dafür weniger. Man muss dabei für sich heraus finden was einen persönlich glücklich macht. Ich zB bin aus dem Party-Alter raus und habe schon seit Jahren keinen Alkohol mehr getrunken. Daher habe ich in diesem Bereich gar keine Ausgaben. Des Weiteren lege ich keinen Wert auf ein teures Auto. Habe allerdings eins, da dies für mich aufgrund der Arbeit unabdingbar ist. Dafür reise ich sehr gerne und möchte noch so viel wie möglich von der Welt sehen.  Das ist dann ein eher kostspieligerer Lebensbereich bei mir. Das allerwichtigste dabei ist es einfach eine gute Balance zu finden und zu halten. Das gilt nicht nur fürs Sparen sondern für so ziemlich jeden Bereich im Leben und das kann durchaus eine Herausforderung sein.  Der einzige „Trick“ den ich beim Sparen anwende, ist es einfach am Monatsanfang wenn mein Geld auf dem Konto ist SOFORT bevor ich auch nur dran denke eine Rechnung zu bezahlen o.ä. mir einen festgelegten Betrag X aufs Tagesgeld Konto zu überweisen. Das ist dann quasi das Geld was ich mir selbst bezahle und damit werden dann auch Wertpapierkäufe getätigt. Das funktioniert so am besten bei mir und es motiviert mich ungemein.

     

    @Ralf: Ja, das mit dem Kinder kriegen ist so ne Sache. Auch hier ist es für Frauen teilweise ein Balanceakt zwischen Familienleben und Karriere. Eines ist nur sicher für mich, wenn ich mich für ein Kind entscheide möchte ich mich diesem auch gebührend widmen. Mal eben kurz ein Kind „einschieben“ und nach 3 Monaten wieder abgeben damit ich gleich wieder Vollzeit arbeiten kann kommt für mich nicht in Frage. Da mach ich mich doch lieber jetzt auf die Jagd nach dem Euro und baue ein vernünftiges Vermögen auf. 🙂

     

    @Sparta: Nein, ich blogge derzeit nicht. Muss sich um eine Verwechslung handeln. 🙂

     

     

  6. Ex-Studentin

    Tolles Vorbild und tolle Figur 🙂 Ich kann mich in der Story gut wiedererkennen, wobei ich erst zu den Finanzen fand und nun in Richtung Minimalismus strebe. Sport habe ich leider noch nicht für mich entdeckt.

    Mit 50% Sparquote kann nicht viel schief gehen. Familiengründung als Frau ist heutzutage ein schwieriges Thema. Durch 5 Jahre Studium und ein paar Jahre Berufserfahrung ist man schneller 30 als einem lieb ist (gilt für Männer genau so).

  7. Larissa

    @Ex-Studentin: Vielen Dank 🙂 Ich lese auch deinen Blog als stille Mitleserin und ich erkenne mich in dir auch sehr oft sehr gut wieder.Übrigens find ich deinen Blog auch super. Eine der wenigen Frauen auf diesem Gebiet.  Minimalismus und Finanzen sind halt sehr eng beeinander, ich denke man beschäftigt sich „zwangsweise“ mit beiden Themen. Umso besser wenn einem beide Themen Spaß machen. 🙂 Eventuell kommt ja Sport bei dir auch noch dazu. Hängt mit den anderen beiden Themen im weitesten Sinne auch zusammen. Persönlichkeitsentwicklung ist auch noch so ein spannendes, dazugehöriges Thema.

     

    Die biologische Uhr tickt halt bei Frauen etwas lauter als bei Männern. Aber ich stimme Ralf da schon zu, der Trend geht eher in Richtung später Mutterschaft. Was ich durchaus auch als problematisch sehe. Ich kenne derzeit keine frisch gebackene Mutter unter 30.

  8. Ex-Studentin

    @Larissa

    Mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftige ich mich aktuell viel. Lese gerade Simplify your life. Führen, Leisten, Leben von MALIK kann ich auch empfehlen. Obwohl ich es nicht gedacht hätte, hat mir „Reicher als die Geissens“ beruflich geholfen. Ich automatisiere nun so gut geht und kann die Bedürfnisse von Kunden besser einschätzen.

    Ich veranstalte am 23. September übrigens ein Lesertreffen in Stuttgart, falls du da zufällig in der Gegend bist! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenny

  9. Didi

    Gratulation Larissa!

    Toll – werd ich gleich meiner Tochter als Motivation „sharen“ heißt das ja heutzutage 🙂

    Weiterhin das Allerbeste!

    LG. Didi

  10. Florian

    @Larissa

    Ich finde es sehr bewundernswert, dass du als Frau schon mit 26 Jahren so handelst. Wow einfach nur Respekt. Du bist eine von wenigen Frauen, die nicht permanente Bestätigung brauchen durch teure Kleidung/Autos usw. Das ist ein Zeichen dafür, dass du glücklich und zufrieden bist.

    Ich bespare auch deine beiden gennanten ETF´s 70/30. Nebenbei hab ich noch Einzelaktien(SAP,Fresenius,Nike, deutsche Post… usw).

    Aus dem Partyalter bin ich raus. Bin 28 und bereue es nicht schon mit 20 an der Börse gestartet zu haben.

    Liebe Grüße aus Hessen

     

  11. Christian H.

    Das ist mir ein sehr sympathischer Leserbrief. Und in diesem Alter schon so gut zu verdienen und dabei so ordentlich zu Sparen und Investieren, alle Achtung. Da werde ich sogar neidisch;)

    Ich glaube nicht, dass es bedenklich ist mit 30 oder darüber Kinder zu bekommen. Sicher ist bei vielen Frauen  das „beste“ Alter so um die 27 herum, aber 30 oder 35 finde ich noch nicht so bedenklich. Ernsthaft bedenklich finde ich das um die 40 herum oder gar drüber.

    Ich habe mich bewusst für ein Leben ohne Kinder entschieden. Meine Partnerin findet das (etwas) egoistisch, aber … Außerdem sind wir mittlerweile in dem Alter, in dem es arg bedenklich wird – meine Freundin ist etwas älter als ich.

    Zum Minimalismus bin ich zum einen Zwangsläufig gekommen, denn ich habe mit Anfang 20, knapp nach der Lehre, meinen Job hingeschmissen, über mehrere Jahre Abitur gemacht und dann auch noch studiert. So habe ich dann mit Anfang 30 das erste richtige Geld verdient. Das war zwangsläufig ein minimalistisches Leben bis dahin.

    Zum anderen habe ich mich aber auch mit Minimalismus beschäftigt. Ich habe Marc Aurel gelesen, der als römischer Kaiser extrem minimalistisch lebte. Der hat immer auf dem Boden geschlafen und nur nach dringendem Bitten seiner Mutter eine Decke untergelegt. Und Seneca, auch ein stoischer Philosoph, der ebenfalls den Minimalismus predigt. Das hat mir total geholfen über die Jahre der Entbehrung hinweg. Das hat mir geholfen, wenn um mich herum schon alle ordentlich Kohle verdient und ausgegeben haben, mit 30 auf ´nem Mofa daher gefahren zu kommen.

    Wegen dem Minimalismus: ich habe ein bisschen, wirklich nicht viel, in der Bhagavad Gita gelesen, das ist so eine Art Hinduistische Bibel, da wird Enthaltsamkeit gepredigt. Ich habe auch ein ganz kleines bisschen Konfuzius gelesen, damit kenn ich mich wirklich nicht aus. Aber auch darin habe ich gefunden, dass Besitz nicht glücklich machen kann. Ich habe sogar ein bisschen in der Bibel gelesen, oder zumindest darüber. Und auch darin fand ich sowas wie Enthaltsamkeit gepredigt.

    Der Finanzrocker sagte neulich, das Sokrates sagte „Bescheidenheit ist natürlicher Reichtum, Luxus künstliche Armut.“

    Alles in allem habe ich den Eindruck, das Minimalismus sowas wie ein uralte menschliche Weisheit ist, die einem hilft, sein Leben glücklich zu leben.

    Um mein Schwafeln noch gänzlich auf die Spitze zu treiben: In einem Buch, das ich gerade lese (Schopenhauer, Aphorismen), und das ich jeden am Minimalismus interessierten wärmstens empfehlen möchte, steht bezüglich dieser uralten menschlich Weisheit:

    „Im Allgemeinen freilich haben die Weisen aller Zeiten immer dasselbe gesagt, und die Toren, d.h. die unermessliche Majorität aller Zeiten, habe immer dasselbe, nämlich das Gegenteil, getan: und so wird es denn auch fernen bleiben.“

    Seid gegrüßt

    Christian

  12. Fit und Gesund

    hallo Larissa,

    auch ich finde Deinen Weg bemerkenswert, meine Arbeitskolleginnen (alle Altersstufen) haben mit Finanzen nix am Hut, „damit kenn ich mich nicht aus“,  „später vielleicht, ich bin ja noch jung“,  „das macht mein Mann“ , finde ich sehr schade solche Ansichten,

    ich bin übrigens auch über den Minimalismus zu Tim’s blog gekommen, ich hab immer mehr oder minder was beiseite gelegt, aber auch Zeiten gehabt wo ich geprasst habe, das bereue ich nicht unbedingt, ich bin mit meinem Leben zufrieden, ich habe keine Angst vor der Zukunft, eben auch dank einem ordentlichen finanziellen Polster.

    Viel Glück weiterhin 🙂

  13. Fit und Gesund

    @Christian H.

    für meine Ferien im August hab ich mir dieses Buch ausgesucht:

    A Guide to the Good Life: The ancient art of stoic joy

    by William B. Irvine

    da freu ich mich drauf 🙂

    Dein post gefällt mir und den Finanzrocker/Sokrates-Spruch find ich Klasse.

  14. Christian H.

    @ Fit und Gesund

    Danke! Das Buch : A Guide to the Good Life: The ancient art of stoic joy habe ich mir gerade auf meine Wunschliste gepackt.

  15. Vincent

    Hallo Larissa,

    ich kann mich den anderen nur anschließen. Es ist super, welche Erkenntnisse du schon in den jungen Jahren gewonnen hast.

    Außerdem finde ich Deine Einstellung sehr gut, dich schon an jedem Stück mehr finanzieller Freiheit zu erfreuen.  Im Blog „Rente mit Dividende“ gibt es diese Woche mit „Selbstmotivation ist wichtig“ einen guten Beitrag zu dem Thema: https://www.rente-mit-dividende.de/blog/

    Ich erfreue mich an jedem Menschen, der hier schreibt und ähnliche Erkenntnisse erlangt um zukünftig finanziell freier handeln können. Noch wichtiger finde ich es jedoch die Umwelt und die Ressourcen zu schonen, was für mich mehr als nur ein Nebeneffekt ist und teil meins Hauptantriebs ist.

    Mach weiter so und alles Gute!

     

  16. Gurki

    Hatten wir nicht gerade hier gelesen, dass die Deutschen im Durchschnitt 49.000€ verdienen? Also ist das Gehalt ja nichts besonderes. In welchem Bereich wurde noch nicht erwähnt.

    Aber warum macht man in dem Alter „keine Partys“ mehr? Also ich war auch noch nie der Partytyp und gehe auch äußerst selten weg. Aber mal mit nen paar Kumpels mal ein paar Buddeln Sekt / Bier trinken ist doch was nettes. Natürlich kostet der Abend dann mal 30€, die man nicht investieren bzw. sparen konnte, aber dafür hatte man mal Spaß und Unterhaltung.

  17. Larissa

    Es freut mich sehr, dass ich hier so positives Feedback zu meinem „Lebenswandel“ erhalte. Das motiviert mich noch viel mehr. 🙂 Vielen Dank euch allen!

    @Jenny: Das Buch von den Geissens hatte ich auch schon in den Händen. Der Name erinnert mich jedoch nur an Trash TV daher hab ichs wieder zurück gelegt. Aufgrund deiner Empfehlung werde ich es mir aber nochmals ansehen. Lesertreffen hört sich gut an, ich werde dich diesbezüglich mal über deinen Blog kontaktieren.

    @Didi: Freut mich! Deine Tochter hat einen finanziell interessierten Vater, daher sind die Grundlagen schonmal gelegt für ein selbstbestimmtes, finanziell unabhängiges Leben. Mein Vater hat mir unglaublich viel mitgegeben.

    @Florian: Dankeschön! Ja, ich hatte auch schon so eine Konsumphase. Da war ich Schülerin und  habe nebenbei gekellnert und wirklich jeden (hart verdienten) Cent zu H&M, Zara und Co. getragen. Im Nachhinein sehr dumm und manchmal denk ich auch.. was wäre wenn ich damals schon gestartet hätte? Aber vorbei ist vorbei und der Istzustand zählt. 🙂 Übrigens lustig, ich habe mir schon die Exakt gleichen Einzeltitel, die du im Portfolio hast, angesehen. Bald werde ich auch in Einzeltitel investieren.

     

    @Christian H.: Ja bedenklich ist es natürlich nicht mit 30-35 ein Kind zu bekommen. Aber ob es das Optimum ist bezweifle ich schon. In jungen Jahren bringt man sehr viel mehr Energie für kleine Schreihälse auf als mit 40+. Ist natürlich sehr pauschal ausgedrückt und sicher nicht für jeden zutreffend. Sehr interessant in was du dich da schon eingelesen hast. Die Biographie von Marc Aurel muss ich mir mal genauer ansehen.

     

    @Fit und gesund: Dankeschön. Ich lese deine Kommentare hier allgemein sehr gern. Mit der weiblichen Einstellung in puncto Finanzen ist es leider in meinem Umfeld genau das gleiche. Das fängt bei der eigenen Familie an und geht bis hin zu den Arbeitskolleginnen. Es beschäftigt sich meines Wissens keine der Damen mit Finanzen. Entweder es ist einfach egal. Nach dem Motto: Ich habe 399€. Ok, dann kann ich ja 400 ausgeben. Oder aber es wird alles in die Hände des Mannes gelegt. Ich verstehe nicht warum. Evtl. Bequemlichkeit?

     

    @Tim: Vielen Dank auch dir nochmals. Kaufsucht ist schon eine ernstzunehmende Erkrankung. Da muss man nochmals unterscheiden denke ich. Kaufsucht ist zu vergleichen mit einer Essstörung. Man ist aufgrund der Erkrankung nicht in der Lage bewusste, vernünftige Entscheidungen zu treffen bezüglich den normalen menschlichen Bedürfnissen. Da ist dann oft eine Therapie zu empfehlen. Einfach zu unterlassen ist ja nicht möglich, man muss ja essen und man muss auch kaufen (Lebensmittel etc.) Die aggressive Werbung macht es diesen Menschen dann auch nicht gerade einfacher.

     

    @Vincent: Nachhaltigkeit ist wiederum sehr eng mit dem Thema Minimalismus verbunden. Da gibt es auch sehr interessante Gebiete. Zero Waste etc. Darin hab ich mich auch schon eingelesen und versuche so gut es für mich in unserer plastikverseuchten Welt möglich ist, das auch umzusetzen. Dir auch alles gute!

     

     

     

     

     

  18. Larissa

    @Gurki: Habe eigentlich auch nie gesagt, dass mein Gehalt was besonderes ist. Wollte mich einfach nur mal vorstellen. Vllt ist es auch gerade interessant zu sehen, dass nicht jeder Leser hier 100K nach Hause bringt.. Mit keine Party machen meinte ich eigentlich eher so die Hausnummer jedes WE 200€ in die Disco zu tragen. Was trinken gehen kann man schon Mal machen. Also nicht falsch verstehen. 😉

  19. DerMitleser.

    @ Larissa:

    „…Mein Vater hat mir unglaublich viel mitgegeben.“

    Mich als Familienvater mit zwei kleinen Töchtern interessiert es natürlich sehr, wie es Dein Vater geschafft hat, aus Dir eine vernünftige, finanziell gebildete Tochter  zu machen…?!

  20. Daniel

    @Larissa:

    Schöner Leserbrief und schöne Erfolgsstory. Ich bin mir sicher du wirst Deinen Weg machen. Glück Auf!

    Da Du noch unsicher bist ob Du Einzelwerte dazunehmen willst… Frag Dich selbst, was bringt es Dir zurzeit? Möchtest Du breitflächig Vermögen aufbauen oder schon jetzt von den Dividenden leben? Ich kann absolut nachvollziehen wenn jemand mit 45-50 oder bei einem Depotwert von 200-250.000€ zusätzlich in Einzelwerte umschichtet, aber meines Erachtens bist Du mit einem ETF noch viel breiter diversifiziert und die oftmals niedrigere Ausschüttungsquote kann auch als Vorteil gesehen werden. Geld in Unternehmen zu lassen ist ja nichts Schlechtes….siehe Amazon Aktie.

    Für ein breit gestreutes Aktienportfolio braucht man entweder viel Geld oder man zahlt oftmals unverhältnismäßig viele Gebühren.

    Sollte Dich dein Spieltrieb im Bereich Finanzen überkommen…es gibt nette Tools wie Portfolio-Performance in denen man viel herumspielen kann, auch wenn man nur langweilige ETF hat 😉

    Da Du FYou-Money nennst…das ist für mich nur echtes Geld was im Giro liegt und nicht Buchgeld im Aktien-Depot. Das kann schnell kommen und gehen :-p Angesichts deiner Sparquote finde ich die 3 Monats Regelung aber völlig OK, vielleicht erweiterst Du diese Regelung mal irgendwann auf absolute Beträge wie 40.000€ liquide und der Rest Depot o.Ä.

    Ansonsten wünsche ich fleißiges Sparen und genieße dein Leben.

    Gruss Daniel

  21. Flo

    @Larissa

    Ja mit diesen Titeln im Portfolio fühl ich mich ziemlich wohl. Was hast du den noch so für Favoriten? Meine derzeitige Watchlist: Fielmann, T-Mobile US, Microsoft, General Mills, Osram, Vonovia, Starbucks usw.

    Portfolio: Amazon, Nike, SAP, BASF, Fresenius, Nestle, deutsche Post, Coca-Cola, Sixt, Procter & Gamble, Cisco Systems.

    Sparpläne: Berkshire Hathaway.

    ETF: 110/127 | WORLD/EM ; 70/30 , MDAX kommt bald noch dazu.

    Ich tausch mich sehr gerne aus. LG

    PS: Das ist keine Kaufempfehlung

  22. Skywalker

    Heute mal ColgatePalmolive eine erste Position eröffnet. Es ist ein bisschen wie sammeln. Die Firma ist etabliert und verdient Geld, wenn auch die Bewertung immer noch sportlich ist. Mal sehen, es waren nur 30 Stück, vielleicht kaufe ich mehr davon die nächste Zeit.

     

    Meine größeren Käufe waren dieses Jahr:

    General Mills

    Coca Cola

    P&G

    Altria

    Starbucks

    Kraft Heinz

    Nike

    ColgatePalmolive

     

    Etwas zu konservativ vielleicht. Ich will doch die ganze Zeit noch Alphabet aufstocken, mal sehen! Der Dollarkurs verunsichert mich zur Zeit etwas…

     

     

     

     

     

     

  23. -M

    @ Skywalker

    Sind doch alles tolle Unternehmen. Wen interessiert es ,ob konservative oder „spekulative“ Unternehmen…?

    so lange Du überzeugt bist und der Preis den du gezahlt hast Dich happy macht ist alles gut.

    Colgate find ich klasse, ist mir aber zu teuer im Moment. Ist aber auch schwer da die tollen Firmen selten günstig sind.

    Vielleicht ist Kraft noch nicht so teuer? Allein wenn dann Mister Buffett und 3G vlt mal zuschlagen mit nem fetten Zukauf.

    Grüße

    -M

  24. Skywalker

    @ M: Danke! 🙂

    Colgate habe ich heute im Pre-Market für 60 Euro gekauft. Da gab es schon häufiger gute Schnäppchen, wenn die Märkte in den US noch nicht offen waren und es schlechte Nachrichten zu einer Aktie gab.

    Billig war Colgate halt die letzten Jahre nie, oder?

    Kraft überlege ich auch nachzukaufen, aber ich muss aufpassen nicht zu viel zu kaufen, meine Frau träumt die ganze Zeit von einem eigenen Haus, wenn da der Bärenmarkt kommt werde ich mich erklären müssen 😉

  25. Lena

    Wie schön so einen Leserbrief zu lesen, mit dem ich mich gut identifizieren kann, gerade, wo ich auch meine allerersten Aktien gekauft habe! 🙂 Ich bin auch 26 🙂

    Das Buch „Reicher als die Geissens“ habe ich auch wegen Trash TV-Assoziationen nie angerührt … vielleicht sollte ich es mir auch nochmal überlegen? 🙂

    In meinem Umfeld interessieren sich auch nur wenige Frauen für Finanzen, wobei ich glaube, nicht alle sind abgeneigt, sich besser damit zu beschäftigen (also mit einer Freundin habe ich mich schon mal über Immobilien und Sparquoten unterhalten). Dass sich Finanzthemen als Männerdomäne darstellen, kann ich auch nicht bestätigen: in meiner Familie z.B. läuft schon seit Jahrzehnten das Finanzielle eigentlich über meine Mutter 🙂 Mein Vater hält sich aus dem Thema größtenteils heraus.

    Ich habe früher auch eine Phase gehabt, in der ich viel geprasst habe … ich habe mir teure Handtaschen und Schuhe auf Pump gekauft. Diesen Februar war die letzte Rate bezahlt und ich kaufe nichts mehr, sondern spare. Meine Sparquote beträgt meistens ca. 50 %. Geholfen hat mir auch mein Freund dabei sehr: er ist Schwabe und lebt sehr sparsam 😉 Irgendwie färbt/e diese Denkweise auf mich ab und hilft mir sehr, am Ball zu bleiben.

    Viele Grüße aus BW!

    Lena

     

     

     

     

     

     

  26. AlexanderAlexander

    @Larissa

    Respekt. Du gehst deinen Weg.

    Auf Santorini war ich auch schon und mache bei meinem Herbsturlaub dieses Jahr nochmal einen Abstecher hin.

    Wenn du gerne reist, dann mach das. Ich mache teuere Urlaube, was wenige verstehen. Ich möchte diese Erfahrung aber nicht missen und man weiß nie, wie lange es geht. Sowohl gesundheitlich oder vom politischen Wandel. Ich habe die letzten Jahre die Welt bereist, ob Kuba (mein Hintergrund vom Blog), Mauritius, Bali, Honk Kong oder einfach nur mal kurz nach „Malle“. Ich schöpfe da Kraft und Energie. Egal was andere sagen, mach dein eigenes Ding.

  27. Didi

    Genau so ist es. Erlebnisse sind unbezahlbar und das Leben ist zu kurz um es nicht auch zu genießen – im „Jetzt und Hier“ zu sein und nicht nur gedanklich in der Zukunft zu sein – was das Portfolio zukünftig generieren könnte…wobei in Zeiten wie diesen sollte man auch beginnen das Portfolio breit zu streuen. Manche reine Aktienanleger und ETF Fans werden gerade merken, daß der steigende Euro die Performance zerhagelt und es wird sich zeigen wer wirklich im Crash die Nerven hat „buy and hold“ durchzuziehen und auch ruhig schlafen kann…von dem her ist es mMn. gerade der richtige Zeitpunkt die eigene Risikobereitschaft zu überdenken.

  28. Ex-Studentin

    @Lena/Larissa

    Sieht fast so aus als könnten wir eine BW-Mädels-Gruppe-mit-50%-Sparquote aufmachen.. 🙂

    Das Buch „Reicher als die Geissens“ hat mich zu Beginn richtig begeistert und wurde mitten drin beim Lesen ein wenig „fad“, weil der Schreibstil irgendwann eintönig wurde. Aber im Nachhinein kann ich es tatsächlich empfehlen. Ich habe eine Rezension mit Beispielen zu dem Buch geschrieben.

    https://exstudentin.wordpress.com/2016/12/15/buchrezension-reicher-als-die-geissens/

    Zumal kommt man mit vielen Leuten gut ins Gespräch, weil er einen ganzen Fanclub hat und es dadurch in fast jeder Stadt einen Stammtisch gibt.

    @ Lena

    So einen Schwabenfreund habe ich auch.. 🙂 Er lebt genügsamer als ich.  „Des isch do no guad. Des kosch no oi Weile nudza..“ 😀

  29. -M

    @Skywalker

    meine Frau möchte auch ein Haus…aber bei unseren Gehältern war mehr wie eine ETW nicht realisierbar.

    Jetzt geht auch alles was über ist an die Börse. Mal sehen was daraus in 10 Jahren wird, wenn die Zinsen auslaufen. Je nachdem wird sondergetilgt oder weiter investiert.

    wenn es gut läuft, wird die ETW vermietet und vielleicht ist dann noch eine Immobilie möglich… aber es kommt ja eh immer anders als man denkt.

     

    Bin auch gespannt wie wie meine bessere Hälfte reagiert, wenn ich in einer Baisse mehr oder weniger „All in“ gehe…dazu muss aber der DAX/DOW schon 40-50% crashen 😀

    Ob ich das buy and hold durchhalte? Auf jedenfall !! Nur habe ich das BUY 2008 vergessen, da ich dachte „ach das geht als weiter noch runter“…..und dann…“nö also jetz Is wieder zu hoch da warte ich noch“ …

    grüße

    -M

  30. Flo

    @Didi ich bleibe einfach cool und gefühlskalt :).

    Ich kaufe aggressiv nach in der Rezession/Krise. LG

  31. steve

    @-M

    da kann man nur sagen Salami Taktik. Den Tiefpunkt sieht man hinterher sehr genau hilft nichts mehr. Teil dein Kapital in mehre tranchen irgendwann rein ca 6 Wochen warten wieder ein Stück mehr rein und so weiter bis alles drin ist. Wenns dann noch weiter runter geht blöd aber ist halt so, ich hatte 2008 so jedes mal tiefer gekauft und irgendwann kein Geld mehr zum investieren. Ich hab damals auch nicht kapiert dass Ende 2008 wegen des Wegfall der Spekulationsfrist nicht mehr investiert wurde. War nicht schön komplett drin und im minus. Ich habe dann ganz lapidar gesagt entweder die Welt geht unter, dann ist das Depot unwichtig. Glücklicherweise ist sie nicht untergegangen und es hat sich wieder berappelt. Ansonsten gilt noch eine wichtige Regel baerenmarkt dauert nicht solang wie ein Bullenmarkt, was für mich erklärt das es im Schnitt nach oben geht. Wobei ich zugebe währe des Bärenmarkts vergeht die Zeit langsamer also gefühlt dauert er länger.

    Gruß Steve

  32. Markus

    Gratulation zu deinem tollen Werdegang, Larissa. Ich bin selber noch nicht lange dabei, mich mit der finanziellen Freiheit zu beschäftigen und finde die Inputs der Gruppe nicht nur materiell sehr bereichernd, und dein Foto aus Santorini hat mich an eine wunderschöne Ferienzeit im Jahr 2010 erinnert. Für alle diejenigen, welche wie ich manchmal vor lauter guten möglichen Büchern die Übersicht verlieren: http://www.5ideen.com/50-buecher-fuer-das-leben/. Liebe Grüsse aus der Schweiz eines 36-jährigen Familienvaters mit einer kleinen Tochter und einer tollen Frau.

  33. June

    Liebe Larissa,

    Ich bin immer begeistert, wenn ich die Geschichten und die finanzielle Einstellung von Frauen erfahre. Gerade von jungen Frauen wie dir und auch Jenny. In eurem Alter habe ich noch so viele Fehler auf der persönlichen Ebene gemacht, die leider große Konsequenzen für mein heutiges Vermögen hatten. Wie viel selbstbewusster und finanziell gebildeter ihr doch schon seit im Vergleich zu mir in eurem Alter. Und dabei stamme ich aus einer finanzafinen Familie.

    Du hast recht, kaum eine Frau redet über Geld schon gar nicht über Investitionen. In meiner Firma habe ich 2 Kolleginnen die ab und an über ihre finanziellen Pläne berichten. Eine investiert wie ich in Immobilien. Der Rest meiner Kolleginnen unterhält sich lieber über Urlaub, Nagelack, Syling, Kinder die Traumwohnung und das dazugehörende Farbkonzepte. Ab und an hört man noch die Frage ob sich eine bestimmte Versicherung lohnt. Das wars. Daher bin ich wirklich froh, dass sich immer mehr Investorinnen im Netz kennen lernen und austauschen. Im Club der 50% Sparquote mache ich sofort mit, wenn der Begriff Mädels für das weibliche Geschlecht steht und damit auch für älteres Semester gilt.

    Und es ist schon überraschend, dass wir alle irgendwie immer über die gleichen Themen stolpern, bei mir fing es mit Sparen und Budgetieren an und ging über den Minimalismus zu einem inzwischen sehr durchdachten Investitionsplan. Sport war lange Jahre fester Bestandteil meines Lebens, doch leider habe ich ihn stark vernachlässigt. Ich berichte, wenn sich der Kreis wieder schließt und ich mit dem Sport beginne.

    @Kinder,

    Kinder kommen meist nicht, wenn man sie plant, sondern wann sie wollen. Ich habe Freundinnen die wie ich in jungen Jahren ihre Kinde bekommen haben. Andere Bekannte mussten bis 40 warten  und dann hat sich der heiß ersehnte Nachwuchs erst eingestellt. Wieder andere Paare, die ich kenne, sind immer noch ungewollt Kinderlos. Und da wir alle immer älter werden bei besserer Gesundheit kann man heute auch später Eltern werden als früher. Ich finde nur wenn man als Mutter jünger ist, steht man weniger unter dem Druck den Kindern was bieten zu müssen.

    @M,
    Wir wohnen auch „nur“ in einer Wohnung und dafür werde ich auch oft gerade von unseren Familien belächelt. Wir haben uns aber ganz bewusst für eine Wohnung entschieden, wir arbeiten beide sehr viel und haben durch eine Wohnung einfach viel mehr Freizeit und Zeit für uns und unsere Familie.

    @Skywalker,

    Kann man sich denn Häuser in eurer Gegend überhaupt noch leisten? Hier in der Nähe von Stuttgart gehen die Preise gerade durch die Decke, da es wenige Angebote gibt.
    Take care,

    June

  34. Andreas

    Habe alle bisherigen Leserbriefe hier im Blog gelesen.

    Zum ersten Mal bin ich neidisch. Und zwar auf den Freund, der eine so tolle Freundin hat ;-).

  35. chaostrader

    Manche reine Aktienanleger und ETF Fans werden gerade merken, daß der steigende Euro die Performance zerhagelt und es wird sich zeigen wer wirklich im Crash die Nerven hat „buy and hold“ durchzuziehen und auch ruhig schlafen kann…

    Warum? Ist was passiert? Hab ich gar nicht bemerkt. Wir sind ein paar läppische Prozent vom Höchststand entfernt. Wer jetzt schon seine Crashphantasien pflegt, der hat nichts verstanden und sollte als Schönwetterinvestor  vllt. aufs Sparbuch umschwenken.

  36. -M

    @ Chaostrader

    Sarkasmus an: aber man muss doch an der Börse jedes halbe % erklären können … erst war es Trump … dann die Notenbank … jetzt der Euro, der die deutsche exportwirtschaft zum Fall bringt … der Euro stand nie schlechter „oh mein Gott“ – Sarkasmus aus

    besonders klasse die Titel im tv oder im Internet auf den finanzseiten: DAX tief rot oder Crash am Aktienmarkt und dann schaut man und sieht -1,5% … lächerlich.

    Ich denke man wird schnell merken, wer am Ende der zittrige (Hauptsache mal Aktien gekauft) und wer hartgesotten und zynisch (Investor in einem Unternehmen) genug ist, um gerade dann fett nachzukaufen….kennt man das Unternehmen wirklich und weiß wie es funktioniert, dann juckt einen ein tiefer Kurs nicht, dann juckt es höchstens in den Fingern um so viel zu kaufen wie es geht.

    Grüße

    -M

     

  37. Slazenger

    @June

    das mit den Immo Preisen im Großraum Stuttgart kann ich nur bestätigen, Bekannte von uns haben ihre ETW in einer sehr schönen Kleinstadt, 30 km von Stgt. Entfernt, vor 4 Jahren gekauft und jetzt wieder verkauft mit netto 80% Plus. Der Wahnsinn! Wenn gleich ich aktuell beobachte dass das Top erreicht wurde, und die Preise wieder leicht zurück gehen! Es wird nicht mehr jeder Preis bezahlt!

    Nice Weekend

  38. Skywalker

    @ June:

    Leisten ginge schon (Unistadt Bayern) , aber für ein Haus, dass uns auch gefällt, müssten wir uns schon sehr hoch verschulden. Trotz gutem Einkommen würde es sich falsch anfühlen, das komplette Eigenkapital auszugeben und dann noch 450.000 Euro Schulden zu machen, nur für`s Wohnen.

    Dann bleibe ich doch lieber in meiner schönen 3-Zimmer-Miet-Wohnung mit Garten und kaufe erst mal nicht. Das Aktiendepot wächst, und wir haben 3 Wohnungen zur Vermietung, daher sind wir bei der Immobilienhausse wenigstens so dabei gerade.

    Generell merkt man einfach in Deutschland, dass es vielen Leuten finanziell sehr gut geht (ja,  nicht allen, ich weiß) und dass Geld nichts mehr wert ist. Der Preis des Geldes ist der Zins und der wurde quasi fast abgeschafft.

    Die Leute haben Angst vor Akiten und kaufen deshalb Wohnungen mit Netto-Jahres-Renditen von unter 3 %. Dafür tun sie sich den Stress an mit Vermietung usw.

    Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln, ehrlich…

  39. Lena

    @Ex-Studentin/Larissa:

    Danke für die Rezension, ich schaue es mir mal an 🙂 In letzter Zeit habe ich viel Gerald Hörhan gelesen und Mario Herger (er betreibt den Blog: https://derletztefuehrerscheinneuling.com/) und davor Kostolany! Was lest ihr zur Zeit ?

    So gut Schwäbisch kann ich leider gar nicht, aber ich versuche es zu lernen 😀 Seid ihr auch Schwaben? Ich komme ursprünglich aus Hessen. Zu dem Lesertreffen in Stuttgart informiere ich mich auch nochmal. (Wobei ich sagen muss, Mannheim wäre mir lieber 😀 Gibt es auch dort sowas?)

    VG und schönes Wochenende 🙂

     

     

     

  40. Ex-Studentin

    @Lena
    Komme auch aus Hessen, bin aber 2010 zum Studieren nach Stuttgart gezogen. Spreche selbst kein schwäbisch, aber ich verstehs mittlerweile recht gut. Den Schwaben zuliebe achte ich aber auf meine Aussprache „Kina“, „Kemie“ statt „China“ und „Chemie“.
    Die Leser vom Finanzwesir veranstalten aktuell einige Treffen, Mannheim ist da auch dabei.
    https://www.finanzwesir.com/autonome-zellen
    Ich lese gerade „Simplify your life“.

  41. Larissa

    hallo zusammen,

    vielen Dank für die vielen Kommentare. Ich habe jeden aufmerksam gelesen. 🙂 War die letzten Tage geschäftlich unterwegs. Daher komme ich erst jetzt dazu sie zu lesen. Ich weiß nicht, ob das überhaupt noch jemand hier liest aber gern geh ich auf ein paar Kommentare näher ein.

    @derMitleser: Ja, mein Vater hat mich sehr geprägt in Bezug auf finanzielle Entscheidungen. Er war immer sehr sparsam unterwegs und hat auch trotz erfolgreicher Karriere nie über seinenVerhältnissen gelebt.  Als ich Teenie war hat er mich immer angespornt Ferienjobs zu machen. Mir teilweise auch geholfen Stellen zu finden. Er wollte, dass ich sehe was es heißt Geld zu verdienen. Meine Grundbedürfnisse wurden immer von meinen Eltern gedeckt. Essen, Kleidung etc. aber wenn ich etwas extra haben wollte. Wie z. B. die supertollen neuen Sneaker dann musste ich mein Taschengeld sparen oder zusätzlich einen Ferienjob machen. Ich fand das als Teenie ziemlich doof. Aber es hat mir im Umgang mit Geld sehr geholfen. Ich wusste dann zu schätzen welche Leistung und Zeit man im Tausch gegen Geld erbringen muss. Und habe mir dann auch mehrmals überlegt ob die Sneaker echt so toll sind. Er sagte mal einen Satz, den ich nie vergessen habe. „Larissa, ja ich könnte theoretisch dir und deinen Geschwistern immer die neuesten Sachen kaufen und euer Taschengeld verdoppeln – aber daraus wirst du nichts lernen. Mein Ziel ist es, dass ihr alle in der Lage seid später euren Lebensstandard zu halten.“ Damals hab ichs nicht verstanden aber jetzt ergibt das unglaublich viel Sinn für mich. Er ist es auch, der mir das Thema Börse näher gebracht hat. Er ist auch der einzige aus meiner Familie/ Freundeskreis mit dem ich mich über das Thema unterhalten kann. Ich hoffe das hilft dir etwas weiter. 🙂

    @Lena: Das freut mich! Eine Gleichgesinnte. 🙂 Im „Real Life“ habe ich noch nie eine Frau (schon gar nicht in meinem Alter) getroffen, die ähnlich denkt und sich auch intensiv mit dem Thema auseinander setzt. Hier gleich geballt. Mit dir, Jenny und June. 🙂 Sehr schön! Das habe ich mir ehrlich gesagt beim Schreiben des Leserbriefs auch erhofft. Ein Freund der auch so tickt hilft ungemein. Meiner ist zwar was Geldanlage betrifft sehr konservativ und mag nicht an die Börse, aber  vielleicht  kann ich ihn ja doch noch überzeugen 🙂 Er ist aber ziemlich sparsam und lebt sehr bewusst. Ich glaub ich könnte nicht mit einem Mann zusammen sein, der stets sein Konto überzieht. Und nur von der Hand in den Mund lebt. Wir sind übrigens beide Schwaben. Mein Dialekt hab ich mir aber weitestgehend berufsbedingt abtrainiert.  Dennoch beherrsche ich ihn in Wort und Schrift. Also falls Ihr Nachhilfe braucht, dann steh ich gern zur Verfügung. 😀

     

    @Andreas: Da bekomm ich ja rote Öhrchen. Vielen Dank. Werd ihm deinen Kommentar gleich mal zeigen. 😀

  42. Finanzpferdchen

    Yeah, noch mehr finanziell interessierte Frauen 🙂

    Ich bin auch in erster Linie durch meinen Papa auf das Thema Finanzen gekommen und bin/wurde dadurch getrieben, dass meine Mutter absolut nicht mit Geld umgehen kann. Mein Glück ist auch, dass ich für teure Klamotten nicht allzu viel über habe, im Studium gut nebenbei verdient habe und keine Bafög-Schulden habe. Dafür hau ich mein Geld gern für anderes raus (Bücher und Technik). Im Studium lag meine Sparrate bei ca. 40%, jetzt liegt sie ungefähr bei 50% (+/- 5%).

    Ich bin ziemlich diversifiziert, fast schon zu sehr. Seit kurzem habe ich endlich mal einen Großteil automatisiert und bespare daher regelmäßig:

    ETF’s (70% World, 30% EM)
    Aktien (Dividendenaristokraten und Levermann)
    3 versch. P2P-Plattformen
    ein Div-ETF (vermögenswirksame Leistung vom alten Arbeitgeber)
    10% meines Netto-Einkommens quasi zum Geldmagneten

    Das was übrig bleibt oder wieder reinkommt wandert in größere Posten Einzelaktien und in Crowdinvesting. Ab nächstem Monat nehme ich noch meine betriebliche Altersvorsorge in Anspruch und werde dort Fonds (wie Old School!) besparen.

    In letzter Zeit habe ich viel in Bücher investiert, u.a. Robert Kiyosakis „Rich Dad, Poor Dad“, David Bachs „The Automatic Millionaire“ (leider eher für den US-Leser) und Dr. Olaf Borkner-Delcarlos „Finanzberatung? Nein Danke!“.

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