Katharina verdient rund 50.000 Euro im Jahr. Ihre Sparquote beträgt 50 Prozent. Sie kauft ETFs und hat Festgeld


New York, 22. Mai 2017

Katharina sorgt nicht nur für sich, sondern auch für ihre Eltern vor.

Katharina, 27, hat mir geschrieben. Sie spart eisern. Sie kauft ETFs. Sie hat jede Menge Festgeld, was mich zunächst gewundert hat. Mit dem vielen flüssigen Geld möchte sie ihren Eltern helfen, was mir dann in der nachgelagerten Begründung eingeleuchtet hat. Ihrem Vater geht es gesundheitlich nicht gut. Respekt habe ich vor ihrer Hilfsbereitschaft! Sie ist sehr fürsorglich. So ein Kind können sich Eltern nur wünschen.

Ich mag, was sie schreibt. Sie hat Ziele. Sie strengt sich an. Die Sparquote von 50 Prozent ist beeindruckend. Weiter so! Im Übrigen: Ihre finanzielle Fürsorge für ihre Eltern kann sie sich nur erlauben, weil sie sparsam ist. Wer von der Hand in den Mund lebt, kann keinem finanziell helfen. Nicht mal seinem Partner oder den Eltern. Sparen heißt auch an andere zu denken.

Hallo Tim,

vielen Dank für deine tollen Leservorstellungen! Es ist nicht selbstverständlich, so offen mit seinen Finanzen umzugehen. Auch die Kommentare sind sehr interessant. Vielleicht kann jemand von meiner Lebensgeschichte etwas lernen oder entdeckt Gemeinsamkeiten.

Ich (w, 27) bin recht unspektakulär aufgewachsen: Mein Vater war Alleinverdiener und wir mussten als 5-köpfige Familie sehr aufs Geld achten. Geldgeschenke von Verwandten kamen aufs Sparbuch, mit der Börse hatten wir nichts am Hut.

In der Schule stand ich auf Mathe und Naturwissenschaften und wählte einen MINT-Beruf. Durch ein duales Studium (3 Monate Hochschule und Arbeiten im Wechsel) konnte ich meinen Lebensunterhalt selbst bestreiten. Dadurch kam ich um BAföG-Schulden drumrum und startete quasi bei 0. Nun arbeite ich seit 4,5 Jahren, verdiene ca. 50.000 Euro brutto im Jahr und kann 70.000€ Vermögen mein Eigen nennen. Durch mein Studium wurde ich auf die Möglichkeiten der Börse aufmerksam und bespare regelmäßig 2 ETFs (ETF 110 & 127). Meine Aktienquote ist mit 25% sehr gering (der Rest liegt auf Tagesgeldkonten), meine Sparquote ist mit rund 50% dafür hoch.

Ich wohne in der Mitte Deutschlands und fahre mit den Öffentlichen zur Arbeit (habe kein Auto). Meine Ausgaben gliedern sich grob wie folgt:

600€ Wohnen, Internet
100€ Zugfahrkarte
250€ Einkäufe, Essengehen
250€ Sonstiges (Urlaub, Kleidung, Handy usw.)

Ich habe nur eine Haftpflichtversicherung. Zum Thema BU erkundige ich mich gerade (die Idee einer BU ist gut, aber die Umsetzung überzeugt mich bisher nicht). Meine Wohnkosten werden sich dank Freund bald reduzieren. Kinder sind auf Dauer eingeplant, haben aber noch ein paar Jahre Zeit. Da ich nun mitten im Berufsleben stehe, finde ich hoffentlich trotz Familiengründung schnell wieder in die Berufstätigkeit zurück und kann beides vereinbaren.

Die hohe Cash-Reserve muss ich erklären: Mein Vater ist leider Dauergast bei Ärzten und in Krankenhäusern, weswegen ich mich bereit halte, meine Familie ggf. finanziell zu unterstützen. Das Gehalt meiner Mutter reicht nicht aus, um die Schulden fürs Haus zu tilgen.

Da man hier oft von 6-stelligen Gehältern liest: Mein Einkommen könnte ich durch einen Arbeitgeberwechsel leicht erhöhen. Aktuell bin ich aber froh über den Rückhalt, den mir meine Kollegen geben. Wenn ich spontan Urlaub brauche, ist das kein Thema. Familie geht vor Arbeit.

Zusammenfassend kann ich sagen: Mir hat der frühe Berufseinstieg geholfen. Man sollte möglichst viel sparen, solange man keine Kinder hat. Weiterbildungen ggf. nebenberuflich machen, um weiterhin Gehalt und Berufserfahrung zu sammeln. Nach Möglichkeit einen Job annehmen, bei dem Überstunden bezahlt werden und es sogar Zuschläge gibt.

Mit Kindern wird es sicherlich schwieriger, aber es wird nicht unmöglich. Das Wichtigste ist die Gesundheit. Ich kenne genug Leute, die aufgrund von Geldmangel und Existenzangst ihr Leben nicht genießen können. Aber meistens sind es wirklich nur kleine Gewohnheiten (Rauchen, Alkohol, Bäcker, Fastfood, teure Hobbys, große Autos), mit denen sie sich das Leben selbst schwerer machen als es ist.

Liebe Grüße
Katharina


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Katharina verdient rund 50.000 Euro im Jahr. Ihre Sparquote beträgt 50 Prozent. Sie kauft ETFs und hat Festgeld

  1. Erfolgsmaschine

    Schöne Geschichte von der Katharina und sie scheint ein Mensch mit Herz zu sein. 🙂 Das ist nicht selbstverständlich, dass man selbst so sparsam lebt, damit man die eigenen Eltern finanziell unterstützen kann.

    Bei deinen Ausgaben fehlt mir noch die Krankenkassenprämie. In der Schweiz sind sie ziemlich hoch und belasten darum auch ziemlich das Budget. Wie ist es in DE?

    -Erfolgsmaschine

  2. Katharina

    Hallo Erfolgsmaschine, danke schön!! 🙂

    Ich weiß dafür leider nicht, wie das bei euch in der Schweiz ist. Bei 50.000€ bleiben rund 30.000€ netto übrig, also 2.500€ im Monat. Dort sind bei mir 360€ Krankenkasse im Monat bereits abgezogen, wobei der Arbeitgeber zusätzlich noch mal rund 300€ zahlt. Meine Sparquote habe ich auf mein Netto-Gehalt bezogen. Habe gerade mal nach dem Durchschnittsgehalt in Deutschland geschaut. Erstaunlicherweise ist das letztes Jahr von 35.000€ auf 41.000€ brutto gestiegen. Wobei sich das mit meinem Eindruck deckt, dass es einfach viele gibt, die verdammt gut verdienen und den Schnitt hoch reißen. Welche Abgaben hat man grob in der Schweiz und welche Lebenshaltungskosten?

    Liebe Grüße
    Kadda

  3. eki.

    Hi Katharina,

    großen Respekt für das bisher erreichte und deine Fürsorge um die Familie. Finde ich klasse.

    Zum Durchschnittsgehalt in Deutschland: wo hast die 41k gelesen? Laut Statista waren es 34k in 1016. Das entspricht auch in etwa einem Rentenpunkt und ist anscheinend im Durchschnitt (nicht über den Median gesehen) korrekt.

    Wünsche dir und deiner Familie vor allem Gesundheit und gute Investments.

     

    Grüße

    eki.

  4. chaostrader

    Erstaunlicherweise ist das letztes Jahr von 35.000€ auf 41.000€ brutto gestiegen.

    Nene. Ersteres ist vermutlich das Durchschnittsgehalt und das zweite das Haushaltseinkommen. So eine Steigerung hatten wir sicher nicht!

  5. Fit und Gesund

    @Katharina,

    Tochter, für eine Tochter wie Dich würde ich liebend gerne all meine Goldtalerchen geben, Du bist viel reicher als Du denkst!

    Alles Gute

    Fit und Gesund

  6. Katharina

    @eki. & chaostrader

    Habe blind auf das erste google-Ergebnis bei „Durchschnittseinkommen Deutschland“ geklickt. http://www.cecu.de/durchschnittsgehalt.html. Stimmt bei Statista finde ich da wesentlich niedrigere Werte.

    @Fit und Gesund
    Vielen lieben Dank!! 🙂 Schöner Name!

  7. DocSchneider

    Vorbildlich!

    Ich schließe mich „Fit und gesund“ an, besser hätte ich es nicht formulieren können.

  8. Didi

    Hut ab vor Deiner Sparleistung und großem Herz!

    In dieser egoistischen Welt eine Ausnahme – eine Wohltat Deine Zeilen zu lesen. Alles Beste weiterhin auf Deinem Weg.

    GlG. Didi

  9. June

    Hallo Katherina,

    ich freue mich mit dir. Es ist so toll, dass du schon jetzt in finanziellen Dingen so reif bist. Dazu ist einfach nichts mehr zu sagen. Und ich finde es beispiellos wie aufopfernd du deine Eltern unterstützt. Chapeau.

    Einen Gedanken mag ich dir aber mitgeben. Es ist im Leben immer besser Dinge zu planen und nicht einfach auf sich zukommen zu lassen. Gerade im Hinblick auf die Gesundheit deines Vaters. Vielleicht schaffst du es mit deinen Eltern über die weitere Planung zu ihrem Haus zu reden und damit frühzeitig eine sehr gute Lösung für die Rentenzeit deiner Eltern zu finden. Denn wer agiert anstatt zu reagieren hat meist die Nase vorne.

    Ich wünsche dir von Herzen viel Glück und Erfolg in deinem Leben.

    Take care,

    June

  10. Andrea

    Katharina, das ist eine außergewöhnliche Darstellung, wie die anderen auch finde ich es wundervoll, dass das Geld nicht an erster Stelle steht, sondern quasi „Beifang“ eines sparsamen Lebensstils bei einem Akademikergehalt ist. Mir scheint, du hast vieles im Leben auf natürliche Art und Weise richtig gemacht und die Prioritäten richtig gesetzt. Die Familie ist immer wichtiger. Es ist eine Freude, deinen Bericht zu lesen.

    Toll, dass du es geschafft hast, in jungen Jahren schon so viel zu sparen. Weiter so, du wirst sicherlich noch viel in deinem Leben sparen können. Man gönnt es dir neidlos.

  11. Katharina

    Vielen Dank für die vielen lieben Kommentare!! Ich hatte ein wenig Angst, dass man meine geringe Aktienquote nicht versteht.

    @June

    Das mit dem Haus ist bei meinen Eltern leider ein sehr emotionales Thema. Meine Eltern wissen, dass sie sich jederzeit melden können, versuchen aber (leider) alles alleine hinzubekommen. Meine Mutter arbeitet nun auch mehr (was ich wirklich toll finde), damit mein Vater früher in Rente kann. Trotzdem müsste er nun noch 3 Jahre durchhalten, damit Rente + Gehalt meiner Mutter erst mal ausreichen. Deswegen hoffe ich einfach das Beste und bereite mich auf das Schlimmste vor. Durch meine hohe Sparrate könnte ich jederzeit die Raten fürs Haus übernehmen. Wird allerdings mit eigenen Kindern schwierig. Meine Geschwister können aktuell finanziell nicht viel beitragen (noch in der Ausbildung/selbst in der Familienplanung).

    Wenn ich mich im Freundeskreis umhöre, so hat leider jeder sein Päckchen zu tragen.

    Liebe Grüße

    Kadda

  12. Slazenger

    @Kathrina

    Gratulation, du stehst mit beiden Beinen im Leben, hast einen tollen Charakter, wo vermutlich auch ein großer Teil einer guten Erziehumg durch deine Eltern maßgeblich ist, weiter so!!

  13. Ralf

    Ein schöner Artikel, vielen Dank! Du wirst deinen Weg gehen und Erfolg haben. Der alte Spruch gilt halt doch noch: „Alle Wünsche werden klein gegen den, gesund zu sein..“ Ich wünsche dir und deinen Eltern das Beste.

  14. Markus

    @Katharina

    Toller Charakter und eine super familiäre Einstellung!

    Schwierig den Immo-Finanzierungsprozess objektiv einzuschätzen, da hier ja viele individuelle und private Details wie die Gesundheit Deines Vaters fehlen. Dies muss auch nicht ins Netz!

    Evtl. könnte hier deutlich mehr (als mit 25 % Aktien) bewegt werden, da man den Eindruck bekommen könnte, dass es (die Immofinanzierung) existentiell auf der Kante genäht ist…

    Inwieweit so was innerfamilär zu lösen ist, ist sehr detailreich und abhängig davon wie sehr die Eltern und die Kinder bereit sind, gegenseitige Zugeständnisse zu machen und ob so was auch praktikabel durchgeführt werden kann ohne dass man den Familienfrieden gefährdet.

    Alles Gute und Liebe!

  15. June

    Liebe Katherina,

    Immobilien sind leider in vielen Familien ein sehr emotionales Thema. Ich hatte mir das ja schon gedacht, denn so eine Anschaffung ist bei den meisten Menschen was fürs Leben. Vor allem, wenn es sich um das berühmte Einfamilienhaus handelt. Schade eigentlich, denn ohne die finanzielle Sorgen einer zu knapp gestrickten Finanzierung lässt es sich viel besser Leben. Dabei muss man unter Umständen gar nicht auf das Eigentum verzichten, wenn man sich entsprechend verkleinert oder andere kreative Gestaltungsmöglichkeiten, z.B Untervermietung oder Umbau findet.

    Schön, dass dich deine Mum durch ihre Arbeit unterstützt.

    Da du Geschwister hast, solltest du dich aber für dein finanzielles Engagement, wenn es die üblichen familiären Grenzen überschreitet z.B durch Teilübertragung absichern.

    Pass auf dich auf.

    Take care,

    June

  16. chaostrader

    Das wollte ich auch erwähnen, ohne gleich wieder pessimistisch zu klingen.

    Da du Geschwister hast, solltest du dich aber für dein finanzielles Engagement, wenn es die üblichen familiären Grenzen überschreitet z.B durch Teilübertragung absichern.

    Regelt das irgendwie. Sonst wird es irgendwann zum Streit kommen. Macht euch zumindest mal Gedanken.

    Extrembeispiel: guverdienender Sohn hat die chaosfinanzierte Immobilie seiner Eltern einfach gekauft und kriegt nun von den Eltern Miete (kleine Different zahlt er aus der eigenen Tasche). Geschwister haben dafür notariell auf sämtliche Erbansprüche verzichtet. Er wird trotzdem draufzahlen, aber zumindest hat er später mal keinen Ärger mit den Geschwistern.

  17. Katharina

    @June, chaostrader

    Ja, die Situation ist wirklich verzwickt. Wäre leichter, wenn das Haus in einer gefragten Gegend stehen würde. Die Übertragung des Hauses auf uns Kinder wollen wir, so lange es geht, vermeiden. Meines Wissens müsste ich die Mieteinnahmen durch meine Eltern auch noch versteuern.

    Wichtig ist, dass die Bank den Kredit nicht sofort kündigt, falls mein Vater dauerhaft nicht mehr arbeiten kann. Auch über eine Privatinsolvenz müsste man nachdenken.

     
    Aber ich hoffe einfach mal das Beste, uns wird im Zweifelsfall schon was einfallen.
     

    Liebe Grüße

    Kadda

  18. Kia

    Die Bereitschaft zu helfen finde ich super und die Sparrate ist der absolute Hammer. Die Geschichte mit den Eltern und dem Haus deprimierend. Privatinsolvenz meint wohl, dass die Schulden den Wert des Hauses übersteigen. Ich würde dann nicht noch Geld reinpumpen. Die Schulden sollten die Sache der Eltern bleiben. Ich würde als Elternteil jedenfalls nicht wollen, das eines meiner Kinder dafür gerade steht und das Haus lieber heute als morgen loswerden. Wenn unbedingt geholfen werden muss würde ich mit dem gesparten Kapital lieber eine kleine Eigentumswohnung ankaufen und diese ihnen vermieten. Viel Glück!

  19. Schleichdi

    Beeindruckende Leservorstellung. Als ich noch so jung war, habe ich auch recht gut verdient, bin aber wesentlich unvernünftiger mit dem Geld umgegangen, so dass ich viel später, nach beruflichen Tiefflügen, wieder bei ca. 0 starten durfte. Weiter so!
    Eine Anmerkung noch zu Überschrift und Einleitung: Sie hat kein Festgeld, sie hat Tagesgeld.

  20. Thomas der Sparkojote

    Sehr schöne Geschichte! Ich denke mit der Zeit und mehr Erfahrung an der Börse wirst du auch entsprechend mehr investieren! In Zukunft wirst du sicherlich weit kommen mit diesem Lebensstil und dieser Lebenseinstellung.

    Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation wie du, das ich bereits sehr früh mit Sparen, Investieren und Arbeiten angefangen habe. Bin dankbar für alles was ich bisher geschafft habe und erhalten habe. Viel Glück weiterhin!

    Gruss
    Thomas

  21. lalucky

    Hallo Katharina,

    das mit dem Haus kann ich nachvollziehen. Bei der Trennung meiner Eltern blieb meine Mutter im Haus. Da sie arbeitslos war, konnte sie die Reparatur der Heizung nicht zahlen. Ich wollte dann das Haus übernehmen und sie sollte mietfrei dort wohnen. Das Amt hat den Verkauf gefordert. Meine Eltern haben dann schweren Herzens das Haus verkauft, den Erlös geteilt. Meine Mutter ist in die „Einliegerwohnung“ bei mir eingezogen. Alles sehr emotional mit viel Theater und Vorwürfen. Aber ich hätte das Haus nach Kauf nicht auch noch durchbingen können, da ich ja bei mir noch mit dem Bau beschäftigt war/bin. Das Ende vom Lied: Meine Mutter ist total happy und weiß gar nicht mehr, warum das ganze erst so ein Problem war. Sie wohnt jetzt mietfrei bei mir und ich kümmere mich um Haus und Hof. Meine Eltern haben ohne Anwalt geteilt, was zu teilen war. Alle sind zufrieden und froh die ganze Geschichte hinter sich zu haben.

  22. Katharina

    @Kia

    Objektiv klingt das mit dem „Haus loswerden“ leider leichter als für die Betroffenen/in der Praxis. Jetzt muss mein Vater erst mal wieder einigermaßen fit werden. Ich sehe es mittlerweile auch als „therapeutisches Mittel“ an, wenn er sich auf das nach Hause kommen freuen kann.

    @Schleichdi

    Immerhin bist du bei 0 und nicht mit Schulden neu gestartet. Zwar schade, um die verlorene Zeit, aber vielleicht sparst du durch diese Lehre jetzt dafür umso konsequenter.

    @lalucky

    Das klingt gut! Schön, dass es bei euch im Nachhinein für alle eine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde. Vor größeren Renovierungen habe ich auch Angst. Aber man sollte nicht über ungelegte Eier sprechen. Wer weiß, welche Überraschungen das Leben die nächsten Jahre bereit hält. Bin zumindest für positive Ereignisse offen.

  23. Dave

    Hallo Katharina,

    danke für deinen Beitrag. Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute. Habe noch eine angenehme Restwoche.

    LG Dave

  24. Thorsten

    Bei 50000Euro Verdienst ist eine Sparquote von 50% ja nicht schwierig und auch nichts besonderes.

  25. Skywalker

    @Thorsten:

    Eine Sparquote von 50% ist immer etwas besonderes!

     

    Denn mit den Einnahmen steigern sich automatisch auch die Ausgaben, wenn man nicht aufpasst. Wenn man 50.000 Euro verdient und trotzdem auf dem Boden bleibt ist das eine sehr gute Leistung!

  26. June

    @Thomas,

    Katharina verdient ca. 2400 € netto pro Monat also ca. 29000 pro Jahr, von denen sie nur 1200 € pro Monat ausgibt. Die oben erwähnten 50 k € sind Brutto, also vor Sozialabgaben und Steuern. Das ist wirklich besonders. Die meisten Menschen würden bei diesem Gehalt  Probleme haben 20% also gerade mal 500 € zu sparen.

    Klar hast du recht, das mit sinkendem Nettogehalt auch eine niedrigere Sparleistung höher zu bewerten ist. Aber 50% sind auch bei höheren und sehr hohen Gehältern eine Topleistung. Zumal man höhere Gehälter nur in leistungsstarken Gebieten bezahlt bekommt und diese mit höheren Mietzahlungen und Lebenshaltungskosten einhergehen.

    Take care,

    June

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *