Jobverlust gebremst. Zuversicht nimmt zu. Google-Heimjob-Lüge!


New York, 6. Dezember 2009

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Mich hat es nun für das Wochenende in ein kleines Nest in der Nähe von Philadelphia verschlagen. Es heißt New Hope. Gerade einmal ca. 2.500 Einwohner hat diese Gemeinde. Bei Wikipedia finden Sie mehr zu der gefragten Ortschaft in Pennsylvania. Das Nest ist unter New Yorkern beliebt ohne Ende. Die Oberschicht fährt hier gerne über das Wochenende her. Ein Kunstladen neben dem anderen reiht sich nämlich entlang der Dorfstraße. Wunderschöne Bilder, Stoffe, Schmuck und allerlei Schnickschnack gibt es – alles, was das Herz der New Yorker begehrt. Der Ort ist umrandet von einem Wald und einem Fluss. New Hope ist knapp zwei Stunden von Manhattan entfernt. Kühl ist es geworden. Der Winter kommt. Es schneit wie verrückt.
Am Arbeitsmarkt gibt es endlich einen Silberstreif am Horizont. Nur noch 11.000 Jobs gingen netto flöten im November. Die geringste Zahl seit langem. Die Arbeitslosenquote sinkt von 10,2 auf 10 Prozent. Angestellte müssen wieder länger arbeiten. Kurzarbeit wird mehr und mehr ausgesetzt. Und die Zeitarbeit boomt. Der Patient gesundet. Wir befinden uns in der Genesungsphase. 7,2 Millionen Jobs gingen verloren seit die Rezession im Dezember 2007 begann. Bitter! 15,4 Millionen Menschen haben noch immer keinen Arbeitsplatz. Wenn Sie Halbzeitarbeitskräfte hinzurechnen, die nach einem Vollzeitjob suchen, sowie die Menschen, die das Jobsuchen aufgegeben haben, erreicht die Arbeitslosenquote 17,2 Prozent (Oktober 2009: 17,5 Prozent). Im Schnitt ist eine Arbeitskraft 28,5 Wochen ohne Job, wenn die Kündigung auf den Tisch flattert. Im ersten Quartal 2010 rechnen Experten schon mit der Wende: Sie gehen von einer Nettozunahme bei den Jobs aus. „Wir haben noch einen langen Weg zu gehen. Jeder verlorene Job ist einer zuviel“, kommentierte Präsident Barack Obama.
Google heuert sogar angeblich Heimarbeiter an. Bis zu 5.000 Dollar können Sie von zuhause mit dem Google-Deal im Monat verdienen. Im Internet hat das Jobangebot von Google eine Welle der Begeisterung ausgelöst. Doch freuen Sie sich nicht zu früh. Es scheint sich um einen Schwindel zu handeln. Da haben einige Clevere Webseiten gebastelt und verbreiten offenbar munter Lügengeschichten. Sehen Sie hier selbst.


tim schaefer (Author)

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