Island, Irland, Griechenland: Gute Chancen


New York, 1. April 2013

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Ich bin Island. Das Land besteht aus Feuer und Eis. Ich schaue mir in einigen Krisenländern ausgebombte Firmen an. Irland, Frankreich, Griechenland und andere Länder stehen auf meiner Reiseliste. Es ist imposant zu sehen, wie tief solide Unternehmen in die Tiefe gerissen werden. Natürlich hängt der Unternehmenserfolg mitunter vom Umfeld ab. So braucht eine Bank eine solide Kundschaft. Doch eine Krise geht auch vorüber. Das Fudament für die höchsten Kursgewinne wurden während der Großen Depression und der jüngsten Finanzkrise gelegt.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Island, Irland, Griechenland: Gute Chancen

  1. Finanzwelt.Verstehen.Blog

    Hallo Tim. Ich wünsche dir viel Spaß bei deinen Reisen. Ich hoffe du findest interessante Unternehmen, welche die Krise überstehen werden. Ich freue mich schon auf deine Reiseberichte.

    Viele Grüße

  2. Martin

    In Griechenland sind die Aktien wieder so weit gestiegen, dass ich verkauft habe.

    In Irland ist die IR Arbeit vergleichsweise gut und die Unternehmen sind auch relativ kapitaleffizient. Die Kurse gingen nicht so weit runter wie in Griechenland.

    Wenn man französisch kann, findet man in Frankreich gute Schnäppchen bei nicht in englisch veröffentlichenden Firmen. Kleine Familienunternehmen sind noch immer günstig, aber der Handel nicht allzu liquide.

    Island ist sehr klein.

    In Europa finde ich ukrainische Aktien derzeit auf dem Papier sehr günstig, aber das mag an den politischen Risiken liegen.

    Viel Erfolg!

  3. tim schaefertim schaefer

    @ Tobias
    Danke. Mal sehen wie es wird. Island ist ziemlich kalt.

    @ Martin.
    Ich sehe die Akien in Griechenland als nicht gerade teuer an. Aber es kommt auf die Perspektive an. Meine ist sehr lange ausgerichtet.

    Hier ist der Athex-Index zu sehen.

    Es kommt auf den Einzelwert am Ende des Tages an, klaro.

    Ich finde die Franzosen haben noch viel Luft nach oben. Hier der CAC-Chart.

    Jede Krise hat positive Seiten. Value-Anleger sehen das so. Island ist sehr klein, das stimmt.
    Viele Grüsse aus Reykjavík an alle
    Tim

  4. Martin

    @Tim: Ja, Griechenland ist immer noch relativ günstig. Allerdings ist ihre Schuldenkrise ungelöst. Das kann meiner Meinung nach jederzeit wieder hochkochen.
    Das Rezept höherer Unternehmenssteuern halte ich für grundlegend falsch, denn es behindert den Aufbau von Eigenkapital. Das Fremdkapital ist immer noch zu teuer. Der Umzug von Coca-Cola Hellenic Bottling ist nachvollziehbar. Ich hatte in der Krise tatsächlich mit Steuersenkungen oder zumindest wie jetzt in Zypern Steuerfreiheit für reinvestiertes Eigenkapital gerechnet. Die Steuern der Superreichen und Reeder sollten erhöht bzw. überhaupt erst einmal eingezogen werden. Die transparenten Unternehmen sind da eher die „Dummen“ und zahlen mehr Steuern als in Deutschland, wenn sie denn Gewinn machen.

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