Inflation: Gold, Immobilien oder Aktien? Aktien natürlich!


New York, 8. August 2009

bild

Am Freitag ist die Wall Street mal wieder nach oben gestürmt. Plus 1,2 Prozent auf 9.370 Zähler. Die Krise ist längst verdaut. Die Anleger schöpfen Hoffnung. Viele trauen der guten Stimmung noch immer nicht und schauen der Party zu, ohne dabei zu sein. Wenn all das Geld, das auf Festgeldkonten schlummert, wieder zurück an die Börse fließt, dann wird es in Siebenmeilenstiefeln nach oben gehen. Warten wir es also ab. Barack Obama verkündet nun jeden Tag, dass alles gut wird. In der Tat fiel heute die Arbeitslosenstatistik besser als erwartet aus. Es gibt zwar nach wie vor etliche neue Arbeitslose, doch der Trend zeigt nach unten.
Weil die Verschuldung der Staaten so schnell in die Höhe geschossen ist, sorgen sich die Menschen nun um die Inflation. Eine massive Geldentwertung fürchtet manch einer auf uns zukommen. Und manch ein Experte rät zum Goldkauf. Andere empfehlen Immobilien als Schutz vor der Inflation. Beginnen wir mit dem Hauskauf: Ich halte Aktien für die bessere Alternative. Der Immobilienboom ist vorbei. Unsere Bevölkerung schrumpft und altert. Je älter wir werden, desto weniger konsumieren wir und desto weniger Platz brauchen wir. Sprich die goldenen Zeiten sind vorbei. Ich halte Immobilien nicht für die bessere Anlage gegenüber Aktien.
Nun zu Gold. Sie können es zuhause aufbewahren oder Aktien einer Goldminengesellschaft kaufen. Die Vergangenheit hat in der Tat gezeigt, dass immer wenn die Inflation aus dem Ruder geriet, der Goldpreis erheblich profitiert hat. Etwa im Januar 1980, als die Geldentwertung durch den massiven Ölpreisauftrieb grassierte. Seinerzeit erklomm die Unze Gold die Marke 887,50 Dollar. Aber auf langfristig hat Gold nichts gebracht. Vergessen Sie das. Heute steht die Unze bei 953 Dollar. In all den Jahrzehnten ist also praktisch nichts passiert. Hätten Sie in der gleichen Zeit Aktien besessen, dann hätten Sie richtig den Rahm abschöpfen können. Aktien steigen auf lange Sicht weitaus schneller als die Inflation. Rentenpapiere, Festgelder oder Sparbücher sind dagegen der Geldentwertung brutal ausgesetzt.
Oben finden Sie ein weiteres Foto von meinem privaten Yacht-Ausflug in New York. Ich werde das Schiff nun öfter chartern. So gut hat es mir gefallen.


tim schaefer (Author)

drucken


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *