Hillary Clinton


New York, 4. Mai 2008

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Es macht mir Sorge, wie sich die Kandidatin für den Präsidentenjob äußert. Derzeit spricht die ehemalige First Lady in Indiana. CNN überträgt live von dem Spektakel. Sie will Amerika abschotten. Das ist jedenfalls mein Eindruck. China sieht sie als Konkurrenten an. Sie schimpft, dass es in Amerika verseuchtes Spielzeug aus China beziehungsweise verseuchtes Tierfutter gab. Auch hält sie die chinesische Währung für manipuliert. Ebenfalls ist nach ihrer Meinung der Ölpreis manipuliert. Sie gibt Tradern die Schuld an dem hohen Spritpreis. Und meint doch glatt, dass ExxonMobil den aktuellen Preis schon vor einem Monat exakt bestimmt habe.
Ich halte vieles für totalen Quatsch.
Sie will die Immigration einschränken, die Importe begrenzen – die Globalisierung praktisch wieder rückgängig machen. Ohhhje.
Der bekannte Columbia-Professor Jagdish N. Bhagwati sagte mir, er hofft, dass Hillary „eine gute Lügnerin ist“. Denn sollte die Kandidatin die nächste Präsidentin werden, hofft der berühmte Globalisierungsexperte, dass sie ihre Wahlkampfaussagen nicht in die Tat umsetzt. Gewiss will Hillary Clinton mit ihren Reden die Herzen der Durchschnittsamerikaner erreichen. Sie kritisiert daher die Ölindustrie und die explodierenden Treibstoffpreise. Das brennt den Leuten auf den Nägeln.


tim schaefer (Author)

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