Heute traf ich den Gründer und einstigen Chef von Goldcorp


New York, 6. April 2009

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Am Montag fiel der Dow Jones nur leicht um 41 Punkte oder 0,5 Prozent auf 7.975. Die Finanztitel führten die Verliererliste an. An der Spitze mal wieder die Citigroup mit mehr als fünf Prozent Minus. JP Morgan gaben vier Prozent ab.
Zwar war es ein schwacher Wochenauftakt. Doch ändert das nichts daran, dass wir uns in einer Bodenbildungsphase befinden. Ich gehe jedenfalls nun davon aus. Erstaunlich, dass Gold auf 870 Dollar je Unze gefallen ist. Ich bleib der Börse treu. Und lass mich nicht verrückt machen. Entscheidend ist mir der langfristige Erfolg.
Heute sprach ich übrigens mit Robert „Rob“ McEwen, dem Gründer und langjährigen Vorstandschef von Goldcorp. Auf dem Foto sehen Sie den Manager auf 180.000 Unzen Gold sitzen. McEwen hatte Goldcorp 1990 von einem Winzling zu einem der weltweit größten Goldkonzerne ausgebaut. Der Börsenwert wuchs in seiner Zeit von 50 Millionen auf 13 Milliarden Dollar.
Seit seinem Rücktritt bei Goldcorp lässt McEwen sein Privatvermögen für sich arbeiten. Wie macht er das? Natürlich schwerpunktmäßig mit Investments in das gelbe Edelmetall. Er hält einen Preisanstieg auf 2000 Dollar je Unze im Jahr 2010 für möglich. Langfristig sieht der Gold-Guru sogar die 5000 Dollar Marke in der Spitze fallen. Er hat Millionensummen in die Juniorexplorer US Gold und Minera Andes gesteckt. Beide Unternehmen nahm ich heute im Yale Club unter die Lupe und diskutierte mit den Vorständen über die Perspektiven. Hier können Sie auf McEwens privater Internetseite herumstöbern, sie ist allerdings nicht auf dem neuesten Stand.


tim schaefer (Author)

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