Gesundheit, Fitness, Wohlstand, Freiheit: So geht es Dir besser 2018


New York, 12. Januar 2018

Der Weg. Es ist manchmal schwer uns aufzuraffen. Aber es geht.


Ich möchte dieses Jahr abspecken. Ich jogge häufiger. Ich esse gesünder – mehr Grünzeug. Die Fitness ist mir wichtig.

Es kann doch nicht sein, dass dieser Inder fiter ist als ich. Mit 92 Jahren bewältigte er den Marathon in Toronto. Seine Laufzeit ist beeindruckend.

Es gibt Leute, die haben so viel Disziplin, da bin ich baff. Wie dieser Senior aus Kalifornien, der täglich in die Mucki-Bude geht.

Die Gesundheit ist das Wichtigste, was wir haben. Die Menschen kümmern sich aber kaum darum. Menschen sitzen zu lange – im Büro und liegen zuhause auf dem Sofa vor dem TV. Das führt zu Herzproblemen, Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes. Das Krebsrisiko nimmt mit der Sitzerei ebenso zu. Mich wundert, warum die Menschen so wenig dagegen tun. Schau Dir dieses Bild an, das ist typisch.

Mein Blog soll Dir helfen besser zu werden. Altersvorsorge, Konsum, Schulden, Fitness, Gewicht, Ernährung… Es ist wie eine Reise. Jede Verbesserung zählt. Auch wenn sie noch so klein ist. Lasst uns hier gegenseitig anfeuern. Unterstützen wir uns. Den meisten Menschen fehlt die Disziplin. Wir sind Gewohnheitstiere. Jede Veränderung fällt uns so schwer. Aber genau die guten Veränderungen bringen uns nach vorne.

Ein Problem bleibt in diesem Blog: Es sind die Vergleiche unter uns. Sie nehmen uns die Freude am Fortschritt. Daher ist jeder im Blog willkommen. Hier ist jemand, der nur 20.000 Euro verdient und 10.000 Euro gespart hat, genauso willkommen wie jemand, der das 1-Million-Euro-Depot hat.

Leider gibt es ein paar Hass-Kommentare auf Facebook. Hin und wieder kommt das vor. Und ein paar Jammerlappen. Aber die überwiegende Mehrzahl der Leser ist super. Sie sind motiviert. Sie wollen sich bessern. Sie wollen voran kommen. Sie sind Optimisten. Sie sind fleißig. Das ist so super an diesem Blog. Klar haben wir manchmal unterschiedliche Meinungen. Aber die Argumente sind fair.

Alle wissen im Prinzip, dass der Vermögensaufbau Zeit erfordert. Es fliegt einem eben nicht die gebratene Taube in den Mund. Ohne Kraftanstrengung geht gar nichts. Das ist super, dass diese Erkenntnis hier herrscht. Niemand will mit Gewalt über Nacht Millionär werden. Und niemand gibt mit seinen Erfolgen übermässig an.

Lass mich Dir noch Mut zusprechen. Die Börse schwingt auf und ab. Wenn wir in einer Korrekturphase sind, ist es nicht leicht. Aber wenn Du das Sparen in der Abschwungphase fortsetzt, hast Du mehr davon, wenn die Börse wieder nach oben dreht. Schon morgen kann die Börse einknicken. Aber niemand weiß das. Oder der Aktienmarkt kann noch mal um 50 Prozent steigen, bevor es zur Krise kommt.

Im Idealfall behältst Du Deinen Job in der nächsten Korrektur. Du sparst einfach weiter in ETFs oder Aktien. Am besten monatlich. Es kann im Endeffekt wenig passieren, wenn Du das tust. Die einzige Gefahr besteht, wenn Du Deinen Job verlieren solltest. Dann wäre das ein Problem. Es wäre eine entgangene Chance. Du kannst nämlich, wenn die Kurse um 40 Prozent einknicken, fast doppelt so viele Aktien kaufen wie zuvor.

Hier sind meine zwölf Spartipps für 2018:

Zum Schluss noch ein Video über meine sportlichen Ziele:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Gesundheit, Fitness, Wohlstand, Freiheit: So geht es Dir besser 2018

  1. wirtschaftswaisewirtschaftswaise

    Die Bereiche Fitness / Gesundheit und Sparen / Finanzen gehören für mich immer zusammen. Ohne Gesundheit bleibt einem nicht die Zeit, den Zinseszins zu erleben und ohne eine gewisse Disziplin und Ausdauer kommt man in beiden Bereichen nicht zum Ziel.

    Ich wünsche dir noch alles Gute und schöne Erfolge auf beiden Feldern in 2018!

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ wirtschaftswaise

    Genau. Es gehört zusammen. Wer hungrig nach Erfolg ist, wird in vielen Bereichen Fortschritte machen.

    Die meisten Menschen haben nicht genug Motivation, Biss, Fleiß.

    Das wünsche ich Dir auch und all den anderen Lesern. Happy 2018!

  3. Student

    Hallo Tim,

    zuerst möchte ich mich herzlich bei Dir bedanken. Ich verfolge Deinen Blog und Deinen YouTube Kanal nun seit mehreren Monaten und bin begeistert von Deiner Philosophie. Vielen Dank für das ständige Motivieren!

    Seit rund 2.5 Jahren investiere ich mehr als 50% meines Gehaltes, welches ich durch mein duales Studium bekomme, in Aktien. Es hat sich mit der Zeit geläppert. Anfang des Jahres ist zum ersten Mal die vierte Ziffer im Depot erschienen, was mich sehr gefreut hat.

    Neulich habe ich mich jedoch dazu entschieden, alle meine Einzelaktien zu verkaufen und in ETFs (50% MSCI World, 30% EM, 20% Europe) umzuschichten. Dies hat an die 130€ Gebühren gekostet. Das für mich sehr viel!

    Jedoch denke ich, dass ich so besser meine Nerven behalten kann, falls es an der Börse turbulenter wird. Die breitere Streuung gibt mir einfach mehr Sicherheit und Vertrauen. Ich werde stetig weiter sparen, bis ich die fünfte, sechste, siebte Ziffer im Depot sehe!

     

    Schönes Wochenende!

  4. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim: „Ich möchte dieses Jahr abspecken. Ich jogge häufiger. „

    Gratuliere! Es stimmt, ohne Gesundheit ist Alles Nix! Oder wie man in Bayern sagt; „Die beste Krankheit taugt nix.“

    An meinem hartnäckigen Bauchspeck arbeite ich auch sehr willig, aber etwas zu wenig erfolgreich. Mein Pech ist, dass es mir zu gut schmeckt, was im Alter eigentlich auch ein Segen ist, denn viele Leute vertragen dann kaum noch was.

    Meine große Baustelle ist zu viel Süßkram. Habe jetzt zwar schon lange keine Snickers mehr im Küchenschrank, aber Kuchen zum Kaffee usw…

    Wenn Du joggst, dann musst Du aufpassen, dass Du nicht zu schnell machst. Das bringt zwar Kardio, aber nicht die optimale Fettverbrennung.

    Ich mache jetzt abends immer von Mo.-Do. 1 Stunde straffes Gehen. Da bleibt man im Bereich, der besser Fett verbrennt. Allerdings hat mich die Weihnachtszeit wieder um 2 Kilo zurück geworfen. Aber man dann auch kein Spielverderber bei der Feierei sein. Gastgeber freuen sich, wenn es einem schmeckt.

    Mit dem Anfeuern wäre einfach zu machen. Ich habe die Werbung vor paar Jahren immer dämlich gefunden, als sich junge Leute immer gegenseitig überbieten wollten, wenn sie auf ihrem Tracker sahen, dass der andere schon wieder vorn lag. Ich glaube, das war Jawbone.

    Bei meinem Fitbit kann man sich auch verknüfen, weiß nur nicht, wie es geht. Noch nicht nachgeschaut. Das ist schon motivierend, wenn man sich gegenseitig anstachelt.

    Es ist wirklich so, dass ich mich von dem Teil motivieren lasse. Jede Stunde kommt ein Vibrationsalarm, wenn man noch nicht genug gegangen ist, man also wieder zu lange sitzt.

    Das Sitzen ist das neue Rauchen!

    Man sollte jeden Tag mindestens 10.000 Schritte machen usw. Die Ziele kann man sich selbst einstellen.

    Ich versuche, jeden Tag das Soll zu erfüllen. Hier mein Nachweis für gestern. 😉

    Gutes Gelingen!

    MS

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Student

    Prima. Daumen hoch. Du bist ein Vorbild.

    @ Matthias

    Super. Du arbeitest dran.

    Statt Süßkram kannst Du süße Früchte essen: Orangen, Mandarinen, Ananas, Wassermelone, Trauben… Das ist gesünder.

  6. Anna-Lena

    Tolles Video! Ich bin auch dabei, meine Routine zu verbessern. Ich finde es sehr wichtig, dass man sich Zeit nimmt, sich zu verbessern und sich Ziele im Leben setzt (und nicht nur zu Neujahr, sondern auch monatlich, wöchentlich, täglich). Ich will es mal drastisch formulieren, aber ich glaube, Übergewicht, durcheinander geratene Finanzen und komische Beziehungen sind das Resultat, dass man sich keine Gedanken darum gemacht hat, was man erreichen will, wie man aussehen will und was man für Beziehungen  in seinem Leben möchte :/ Ich glaube, auf diese drei Bereiche haben wir alle mehr Einfluss als wir denken … !

    Ein befreundeter Autor hat eine spezielle Morgenroutine, und ich möchte mich damit jetzt auch mehr beschäftigen. Kannst du was zu deiner Morgenroutine sagen, Tim?

    Zu den Fang-Aktien: Die Skalierung ist alles! 🙂 Das Internet und die Digitalisierung sind super und bieten soviele Chancen. Ich glaube aber nicht, dass Google, Amazon, … dauerhafte „Monopole“ bleiben. Sie haben auch ihre Schwierigkeiten (z.B. Google’s Mitarbeiter sind durchschnittlich nur 1 Jahr angestellt … es verschwindet regelmäßig viel Know-How aus dem Unternehmen). Ich meine sogar mal gelesen zu haben, dass Unternehmen eigentlich immer einen bestimmten „Lebenszyklus“ durchlaufen. Denn: je größer ein Unternehmen wird, desto mehr Stakeholder muss das Unternehmen zufriedenstellen, die z.T. konkurrierende Interessen vertreten (z.B. bei Amazon, Mitarbeiter und Kunden). Dadurch tun sich dann wieder super Chancen für kleinere Unternehmen auf 🙂

  7. Matthias

    Hi Tim,

    im Mai hattest Du meine Story gepostet (http://timschaefermedia.com/matthias-und-gattin-haben-3-kinder-50-000-in-etfs-10-000-euro-cash-ein-selbstgenutztes-haus-eine-vermietete-wohnung-sparquote-26-prozent/)

    Beim Schreiben und hinterher lesen habe ich viel nachgedacht und bin auch zu dem Ergebnis gekommen, dass es mit Familie, Freunden und Finanzen gut aussieht, aber Fitness absolut hinterherhängt. Früher war ich „aktiver Breitensportler“ und habe auch mehrere Triathlons mitgemacht. Seit die Kinder da sind habe ich das schleifen lassen und bin nicht wieder in einen regelmäßigen Tritt gekommen. Längere Laufrunden oder auch Fitnessstudio waren für mich zeitlich einfach nicht drin.

    Ende Mai habe ich dann Körpergewichtstraining (Freeletics, MadBarz) ausprobiert und bin begeistert. Ich kann das zu Hause machen, auch wenn ich mit den Kindern alleine bin. Kosten sind marginal und Wirksamkeit, insbesondere im Vergleich zur eingesetzten Zeit, sehr gut.

    Seitdem habe ich konsequent 3 x die Woche traininiert und bin jetzt gut im Rythmus. Letztlich war die Reflektion für den Leserbrief ein starker Auslöser. Dafür nochmal danke 😉

    Schönen Gruß

    Matthias

  8. Matthias

    @Matthias S.: Diese Aussagen zu Cardio und Fettverbrennung sind mit Vorsicht zu genießen und teilweise überholt. Auch wenn bei höherem Puls der relative Fettanteil niedriger sein kann, ist aufgrund des deutlich höheren Gesamtumsatzes die Wirkung trotzdem besser.

    Außerdem führt intensives Training zu mehr Muskelaufbau. Muskeln verbrauchen auch im „Ruhezustand“ Energie, Fett nicht. Somit hat man einen höheren Grundumsatz bei mehr Muskelmasse. Ich fand das Buch Fit ohne Geräte von Mark Lauren dazu ganz gut.

    Stichworte: HIT und HIIT (Hochintensitätstraining und Hochintensitätsintervalltraining)

    https://www.freeletics.com/de/blog/warum-ist-kraftausdauer-wichtig/

    https://www.freeletics.com/de/blog/cardio-vs-krafttraining/

    Freeletics ist immer so sehr motiviert und dynamisch mit jungen und hübschen Menschen. Das kann nerven, die Artikel sind aber fundiert. Ich habe das auch mal mit anderen Quellen abgeglichen.

    Gruß

    Matthias

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Anna-Lena

    Danke fürs Kommentieren.

    Meine Morgenroutine: Ist nix besonderes. Zähne putzen. Kaffee mit ungesüsster Mandelmilch. Früchte essen (eventuell Banane, Orange, Weintrauben, Apfel, Birne…). Emails lesen. Lesen. Lesen. Lesen. Fitnessstudio oder Spaziergang.

    Zu den Online-Monopolen Google und Facebook: Sie beherrschen 80% des Online-Werbe-Marktes. Ich denke, daran wird sich wenig ändern in den kommenden Jahren.

    Warum? Microsoft, Cisco, IBM sind auch schon ewig Marktführer. Die sind alle 3 noch extrem stark, wenn Du Dir die Marktanteile anschaust in deren Bereichen. Auch 20 Jahre später hat sich wenig verändert. Jeder zweite Router oder Switch stammt von Cisco, der heute verkauft wird.

    Warum die Mitarbeiter nicht länger bei Google bleiben, erstaunt mich. Seltsam. Die zahlen gut, Google hat einen guten Namen, sie bieten ein Rund-um-Sorglos-Paket an (Essen, Freiheiten für Projekte, Absicherung der Familie….).

    https://www.geekwire.com/2013/amazon-google-employees-ranked-least-loyal/

     

    @ Matthias

    Super. So soll es sein. Diesen Blog mache ich für Euch (nicht für mich).

  10. Felix

    Was fehlt für ein rundum Paket, das nicht nur Vermögen betrachtet, sondern das gesamte Leben umfasst, ist noch Beruf und Beziehung sowie ggf. Kinder. Dann wäre mit den von Tim genannten Bereichen so ziemlich alles abgedeckt, was ein gutes Leben ausmacht. Im Beruf verbringt der erwachsene Mensch die meiste Zeit seines bewussten Lebens. Ein erfolgreiches Berufsleben, früher auch Karriere genannt, ist deshalb so wichtig wie die familiären Bindungen, in denen man lebt.

    Und nicht zu vergessen die Grundlage für alles ist Bildung.

     

  11. Kiev

    Ich finde Schreiben sehr hilfreich die Gedanken zu strukturieren und oder Ziele zu verfestigen. Es hilft auch gelegentlich von anderen zu lesen, die sich aufraffen und Sport machen. Ich werde von daher gleich morgen 10km joggen. Und nein, morgen heißt morgen früh und nicht übermorgen. Joggen kann ich sehr gut mit der Familie vereinbaren. Zweimal pro Woche kann ich abends mal kurz raus. Es macht im Sommer aber zugegebenermaßen mehr Spass. Ich habe auch eine Freirolle für’s Rennrad. So kann ich auch fürs Rad trainieren ohne z.b. 2 Stunden im hellen für die Familie zu fehlen. Ich jogge am liebsten 10 km ohne Kopfhörer. Ich laufe einfach gemütlich vor mich hin und denke nach. So kann ich abschalten, meine Gedanken strukturieren, Energie auftanken und gleichzeitig sportlich bleiben. Allerdings reicht die Zeit dann nicht mehr aus fernzusehen. Das mache ich aber eh nicht mehr und habe dadurch wieder Zeit zu lesen für Sport und mich ausreichend um die Familie zu kümmern. Ich setze mir bewusst meine Prioritäten und versuche sie konsequent umzusetzen.
    Auf ein sportliches Wochenende!

     

  12. Lars Zapf

    Lieber Tim,

    die „Hass-Kommentare“ der „Jammerlappen“ solltest Du als Kompliment sehen den richtigen Weg eingeschlagen zu haben!! Wie sagte immer Strauß: „Everybody’s darling is everybody’s Depp.“

    Gerade so ein polarisierendes Thema schreit förmlich nach Diskussion und Lagerbildung. Aber, hey. Die Leute, die Du damit erreichst und geprägt hast, die sind Dir auf alle Ewigkeit dankbar!!

    In diesem Sinne, giddyup!!

    Lars

  13. Titus

    @ Tim, danke für deinen interessanten Beitrag: leichte regelmäßige Fitness hält einen körperlich und mental locker.                                                             @ Felix – Hälst du deine BASF POSITIONSGRÖSSE ( seit Mitte der 90er Jahre ) stets konstant oder kaufst du auch bei Rücksetzern wie Anfang 2016 ( China-Ängste) die wieder günstig gewordene BASF sukzessive nach?             Ich  selbst mag den Chemie-Riesen ins Depot nehmen, ist aber leider seit langem schon zu hoch bewertet.     Danke und beste Grüsse an Dich und @!

  14. Regine

    Ich finde gerade die unterschiedlichen Stimmen spannend, da es „den einen“ Weg nicht gibt.  Bin wie gesagt sehr froh, diesen guten Blog hier gefunden zu haben (merke es bei mir schon an dem etwas fokussierteren Konsum u. anderen Dingen). Die dämlichen Hass- Kommentare werden nicht ausbleiben, in dem Moment wo sich jemand exponiert, findet sich auch immer ein >Depp<, der es mit Hass oder Hohn kommentiert, leider.  Ein von mir geschätzter Kollege sagte früher immer „getroffene Hunde bellen“ – letzten Endes verpufft deren Zeit damit, nicht Deine, also lass sie ….

    Gesundheit ist übrigens auch wichtig, um überhaupt die Energie zu haben, die eigenen Pläne und Vorhaben umzusetzen. Die Erfahrungen mit der besagten Bank klingen ziemlich abschreckend…. mach‘ das Ding bzw. die Briefwechsel u.ä. dazu aber erst öffentlich, wenn Du dort weg bist…. erstmal rauskommen ohne weitere Verzögerungen. Danach ein Fazit, das ist legitim und sie können Dich nicht noch weiter auf dem Stapel der unbearbeiteten Dinge liegen lassen. Ansonsten: Aufsichtsstelle kontaktieren, wenn es sowas gibt, allein schon, damit es vorangeht und dokumentiert ist….. Schönes Wochenende!

  15. Felix

    @ Titus

    BASF ist meine größte Position im Depot. Aus diesem Grund kaufe ich nicht mehr zu, ich halte durch dick und dünn seit 25 Jahren. Und die Dividendenrendite auf das ursprüngliche Investment bezogen ist wunderbar.

  16. Ruben

    Auch in 2018 werde ich die Work/Life Balance noch nicht gut hinbekommen, da ich im 6ten Jahr in einer Projektarbeit stecke. Ich komme da auch nicht mehr raus, da müsste ich schon die Firma wechseln.

    Immerhin bekomme ich jede Minute extra bezahlt und einen Zuschlag von 35% auf jede Zeit nach 7 Stunden Arbeitszeit. Dadurch erübrigt sich ein Nebenjob, zudem ich dort trotz Steuerersparniss bei (450 Euro Job) nie einen so hohen Stundenlohn bekommen würde. Die Firma gehört zu einem großen Konzern, ich wohne sehr günstig in Miete (Kaltmiete <10% des Nettoeinkommens) und die Firma liegt nur 8km entfernt.

    Wenn alles gut geht ist das der Grundstein für eine 4 Tage Woche in ein paar Jahren.

  17. Jens

    Hallo Tim,

    da hast du recht. Ohne Gesundheit ist alles nichts. Man sollte neben Vermögensaufbau auch in seine Gesundheit investieren. Dieses Investment muss nicht immer mit Geld einhergehen, es kann auch einfach Zeit sein. Laufen gehen, regelmäßig spazieren gehen anstatt auf dem Sofa zu liegen ist ein Invest, der sich langfristig auszahlt.

    Ich bin mittlerweile übrigens davon ab mich auf die Wage zu stellen. Ich habe für mich festgestellt, dass Körpergewicht eine schlechte Zielgröße bei mir ist. Ich messe mittlerweile regelmäßig meinen Bauchumfang und habe mir diesbezüglich ein Ziel gesteckt (aktuell ca. 94 cm -> hin zu 87-85 cm). Das finde ich viel motivierender, da mir das Körpergewicht eigentlich egal ist. Neben Sport habe ich vor einigen Monaten mit Intervalfasten angefangen. 1-2 Mal die Woche versuche ich dabei für >16 Stunden nichts zu essen. Wenn ich Abends gegessen habe, lasse ich zum Beispiel das Frühstück weg oder lasse mal das Abendessen ausfallen, wenn ich gut gefrühstückt und zu Mittag gegessen habe. Es gibt leider wenig wissenschaftliche Studien zu dem Thema, aber ich persönlich fühle mich dadurch fitter.

    Was die Vermögensbildung angeht, so habe ich diese Woche meinen letzten Einzelkauf für die nächsten 9-12 Monate getätigt. Habe in SAP investiert (leider BEVOR sie um 7% eingebrochen sind… soviel zum Thema Market Timing ;)). Der restliche Vermögensaufbau ist über Daueraufträge und Sparpläne automatisiert. Das lasse ich jetzt so laufen.

     

    Viel Erfolg allen hier!

    Jens

  18. Titus

    @ Felix                                                                                                                             Merci für dein promptes und prägnantes Feedback!                                           Lese deine Blog-Beiträge besonders gern, weil sympathisch und klug geschrieben (die börsenbetreffenden).                                                                  Frage: Wenn eine deiner Depot-Gurken die Dividende kürzt (ich meine nicht GE) oder gar komplett streicht, kickst du sie dann endgültig raus  oder  war test du eine mögliche Kurserholung auf jeden Fall ab?!                            DANKE von Titus

  19. Sparta

    @Jens

    „Es gibt leider wenig wissenschaftliche Studien zu dem Thema, aber ich persönlich fühle mich dadurch fitter.“

    Doch, wenn man Gesundheits- und Langlebigkeitsbücher liest, gibt es einige Studien, Referenzen, Korrelationen.

    Wenig wissenschaftliche Beispiele, aber Indizien:

    Jopi Heesters 108 Jahre alt geworden, hat immer erst um 12:00 Uhr und dann um 16:00 Uhr gegessen.

    Dr. Shigeaki Hinohara 105 Jahre alt geworden, hat sehr wenig gegessen, zum Frühstück nur nen Kaffee, O-Saft, Glas Milch und nen Teelöfel Olivenöl.

    Okinawa (nur zu 80 % gefüllter Magen), Loma Linda – 7 Tage Adventisten und die Studien darüber, Sardische Bergvölker… überwiegende pflanzliche Ernährung, Lebenssinn finden bzw. haben, gemäßigter Sport, Meditation, Bauchatmung (Dr. Nobuo Shioya – 106 Jahre alt geworden).

    Zum Joggen: Effizienzsteigernd wäre eine gutes Indoor-Trampolin (10 Min = so effektiv wie 30 Minuten Joggen) – bessere Gelenkschonung und Top für die Faszien – Nachteil, Sauerstoff & Sonne fehlt Indoor gegenüber Joggen.

  20. Nullzinssparer-Michael

    Hallo Tim,

    danke für deine motivierenden Beiträge. Seit einigen Monaten folge ich Dir bereits auf deiner Seite, FB und auf YouTube. Du motivierst mich auch noch mehr für meine Gesundheit zu tun. Ich lege mehr Wert auf gesundes Essen und will jeden Tag etwas Sport treiben. Meine Minimalanforderung ist es jeden Tag 100 Liegestütze zu machen. Ich glaube, das nennt sich push up challenge oder so. Mein Sparziel dieses Jahr ist 66% meines Netto-Einkommens (60% Vorjahr). Ich investiere seit einiger Zeit in Einzelwerte und werde das auch weiter tun.

    Ich wünsche Dir alles Gute für 2018!

    Michael

  21. Neuling

    Hi Tim und alle anderen,

     

    ich würde mich freuen, wenn du mal einen Artikel darüber schreibst, wie man sich selbst trainieren kann ein genügsameres leben zu führen und dadurch allgemein ein besseres und zufriedeneres leben zu haben. Speziell geht es mir dabei um den finanziellen Aspekt; um den verdienst. Ich spare zwar selbst auch fleißig über 50% meines Gehalts, dennoch bin ich momentan ziemlich unglücklich was die absolute Gehaltshöhe selbst angeht.. und das obwohl ich als Berufseinsteiger ein Gehalt habe, worum mich andere beneiden würden.

    Ich habe dabei das Problem, dass ich mich ständig mit Kollegen vergleiche (gehaltstechnisch). Ich bilde mir dabei ein, dass sie deutlich mehr als ich verdienen und mein Arbeitgeber mich „abzockt“ obwohl ich ihre Gehälter gar nicht kenne.

    Wenn jemand Tipps hat, wie man aus diesem „Vergleichswahnsinn“ rauskommt, würde ich mich freuen welche von euch zu hören. In letzter zeit nimmt mir das wirklich mit, obwohl ich eigentlich echt zufrieden sein sollte mit meinem Gehalt. First World Problems…

     

     

  22. steve

    @ Neuling die Antwort ist einfach, auch wenn sie dir vielleicht spontan unsinnig vorkommt.
    Glück ist keine ansteckende Krankheit sondern eine tägliche Entscheidung.
    Wenn du glücklich sein willst, dann sei es ! Konzentriere dich auf die guten und schönen Dinge in deinen Leben und sei dankbar dafür.
    Geld braucht es zum Glücklichsein nicht unbedingt, auf weltweiten Umfragen ist immer irgendeine Insel auf der es gerade genug zum Leben gibt ganz vorne.
    Umgedreht wirst du viele superreiche finden die mit ihren leben unzufrieden sind, obwohl sie sich eigentlich alles kaufen können.
    Es bleibt dabei Glück und Zufriedenheit eine individuelle Entscheidung.
    Auf dich bezogenen Neid, weil Kollegen mehr verdienen? Das haben die als Anfänger doch auch nicht, also wirst du nicht schlechter behandelt.
    Positiv Gehaltssteigerung mit Betriebszugehoerigkeit. Desweiteren du hast jetzt schon mehr wie du brauchst und kannst davon viel sparen. Wo also ist dein Problem?

  23. Felix

    @ Titus

    Ich mache es wie Tim, ich halte für immer. Immer, wenn ich eine abgestürzte Aktie verkauft hatte, wie seinerzeit NOKIA, hat es später dann doch wieder eine gewisse Erholung gegeben. Meistens sind diese Positionen ja nicht mehr viel wert nach dem Absturz, andere wie citigroup oder Vale  erholen sich nahezu vollkommen und steigern auch wieder die Dividende.

    Ich habe auch Aktien mit wenig oder keine Dividende, z.B. Amazon. Dividende ist nicht mein Fokus.

  24. Thomas von Divdepot

    Hallo Tim und Blogleser,

    ja auch im letzten Jahr konnten wir einige unwissende mit interessantem Wissen zum Vermögensaufbau beglücken. Insgesamt ist aber das Finanzwissen in Deutschland und Österreich doch sehr rudimentär. Es bleibt damit auch 2018 genug zu tun.

    Es freut mich, dass auch ich mit meinem Blog dazu beitragen kann, dass sich das Grundverständnis zur Vermögenseinstellung weiter verbessert. Und gerade hier können viele Menschen einiges von Tim lernen. Mach weiter so!

    Ebenso sollte sich jeder Fragen, wie er für sich selbst zu einem Ausgleich kommt, denn das Leben ist einfach zu kurz. Deshalb ist der Ausgleich von körperlicher Verfassung, Wohlstand, Lebenseinstellung usw. ist sehr wichtig.

    Grüße Thomas

     

  25. Andrea

    Die Bereiche, die Tim hier nennt, isnd mir auch wichtig. Mein Ziel ist es erst einmal, ein glückliches Leben mit meinem Mann zusamnen zu haben und die Gesundheit zu bewahren. Daraus ergeben sich die anderen Bereiche.

    Ich habe erfahren, dass Materielles nicht glücklich macht, sondern belastend sein kann. Daher der Versuch, mich nicht glücklich machende Dinge auszusortieren und abzugeben. Und dafür zu sorgen, dass solche Sachen nicht mehr ins Haus kommen. Dadurch bleibt jede Menge Geld zum Sparen übrig. Das lege ich seit einiger Zeit in Aktien an. Übrigens werde ich meine Aktien auch halten ind eher bei geusnkenen Kursen dazukaufen, hoffentlich habe ich die mentale Stärke.

    Ich habe auch erfahren, dass es nicht schön ist, wenn man im Alter krank ist. Sowohl mein Vater als auch meine Mutter waren vor ihrem Tod mindestens zwei Jahre schwer krank. Aktuell ist die Schwiegermutter so krnak, das sie kaum noch laufen kann und sie leidet sehr darunter. Also versuche ich, durch gesunde Ernährung (viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch – das ist einfach bei uns, denn mein Mann ist Vegetarier) die Gesundheit zu erhalten. Das ist eine Win-Win-Situation, denn die Ernährung mit weitgehend regionalem Grün ist preiswert. Bewegung muss bei mir noch mehr werden.

    Mein Mann und ich werden voraussichtlich in 5,5 Jahren ein Sabattjahr machen. Wir haben beide die Möglichkeit, dies auf der Arbeit anzusparen und dann in der Zeit des Sabattjahres weiter bezahlt zu werden. Wir wollen dann natüelich auch reisen. Ich freue mich schon darauf, obwohl ich meinen Beruf gerne mache. Dieser ist jedoch auch sehr anstrengend.

    Ich finde, Tim hat auf jeden Fall den richtigen Fokus im Leben. Inwieweit das Sparen dann so weit geht, dass man sich alles versagt, muss jeder für sich entscheiden, meine ich.  Jemandem mit einem niedrigen Gehalt bleibt vielleicht gar nichts anderes übrig, wenn er finanzielle Freigeit ode rmindestens ein gutes monatliches Zubrot erreichen möchte. Ich lebe „normal“ sparsam, halt so, wie ich gerne leben möchte (bin wie gesagt kein Konsummensch und habe „Shoppen“ noch nie als Hobby betrachtet, so wie das einige junge Leute tun) und ich kann mit meiner sparsamen Lebensweise auch viel sparen. Diesen Monat habe ich auch wieder ein paar Aktien gekauft.

     

  26. Mark85Mark85

    An Neuling: Solche Gefühle hatte jeder schon. 😉 Ich würde so vorgehen:

    1. Mehr Dankbarkeit über das bisher Erreichte und Geschaffte empfinden.

    2. Mehr Menschen, die es nicht so gut im Leben getroffen hat, an deinem Wohlstand durch Spenden oder eine ehrenamtliche Tätigkeit teilhaben lassen. Du wirst sehen: Abgeben oder Teilen kann einen sogar glücklicher als Empfangen machen.

    3. Mehr auf deine eigenen Ziele konzentrieren und fokussieren, weil jeder höchst individuelle Vorstellungen von einem guten Leben hat. Die reine Höhe des eigenen Einkommens ist nur ein Faktor von vielen.

    4. Weniger an Menschen denken, die es vermeintlich besser im Leben haben. Es ist nicht ausgemacht, dass sie sich deshalb auch wirklich als glücklicher empfinden. Ansonsten einfach mal gönnen können und sich mit ihnen freuen.

    Was ich auf keinen Fall machen würde: Mit den Leuten unbedingt mithalten zu wollen, auf die man neidisch ist. Man sagt zwar, dass Neid auch eine positive Form haben kann, weil er als eigener Ansporn dienen kann, aber letztendlich muss man einen eigenen, den für sich passenden Lebensweg finden.

    Ständiger Konkurrenzkampf oder das berühmte Rennen im Hamsterrad führt meiner Meinung nach zu nichts Gutem, weil es immer einen Hamster geben wird, der schneller als man selbst laufen kann. Das Ende vom Lied: Das eigene Hamsterrad wird sich immer mehr beschleunigen, was zwangsläufig in Frust, Stress und Enttäuschung enden muss. 😀

    Es war ein Lernprozess, aber ich kann mittlerweile ganz gut zu meinen Schwächen oder Defiziten im Vergleich zu anderen Menschen stehen, weil ich gelernt habe, mich so anzunehmen und zu akzeptieren, wie ich bin. Niemand ist vollkommen. Und niemand kann perfekt sein, auch wenn uns dies die Werbeindustrie mit ihren plumpen Botschaften täglich einzuhämmern versucht. Innere Zufriedenheit kann man nicht an einer Ladentheke kaufen.

  27. Kiev

    @ Neuling

    Du bist Berufsanfänger und bekommst vermutlich das Gehalt das Du bei dem Bewerbungsgespräch verhandelt hast. Deine Kollegen sind vermutlich länger dabei. Fändest Du es motivierender in einer Firma zu arbeiten in der Deine Kollegen mit mehr Erfahrung nicht mehr verdienen? Was könntest Du in diesem Fall in Zukunft erwarten? Du hast jetzt schon 50% Sparrate. Konzentriere Dich auf die Arbeit und bringe Dich gut ein. Dann steigt Dein Gehalt auch mit den nächsten Gesprächen und Deine Sparrate wird entsprechend höher. Versuche Deine persönliche Ziele zu setzen und zu erreichen. Freu Dich, dass Du bereits ein hohes Einstiegsgehalt hast. Es wird vermutlich nicht schlechter in den nächsten Jahren. Schau lieber ob es Bereiche bei der Arbeit gibt die Du übernehmen kannst. Und bilde Dich weiter. Mit neuen Aufgaben oder mehr Verantwortung steigt das Gehalt. Bei Verhandlungen solltest Du neue Aufgaben benennen und nicht auf andere zeigen. Frag lieber nach wie Du Dich einbringen kannst um dorthin zu kommen.

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