Finanzieller Wahnsinn: Konsumkredite werden häufiger aufgenommen. Verschuldung nimmt zu. Sparsamkeit ist ein Fremdwort für viele geworden


New York, 9. April 2017

Die Aufnahme von Konsumkrediten ist in Deutschland zur Normalität geworden. Es ist ein Zeichen, dass Menschen über ihren Verhältnissen leben.

Ich find es erschreckend, wie die Deutschen ihren Alltag immer häufiger über Kredite finanzieren. Ob Renovierung, Umzug, Auto, Urlaub, Küche, Möbel – gerne nimmt der Deutsche einen Konsumkredit auf (PDF). Es ist ein Zeichen, dass Menschen über ihren Verhältnissen leben. Sie kaufen etwas heute, was sie sich im Grunde nicht leisten können. Du siehst den Trend anhand den boomenden Onlineportalen zur privaten Kreditvergabe. Inkassobüros haben zu kämpfen, um die Forderungen einzutreiben.

Ich kann jedem nur raten, der in diesem Hamsterrad steckt, das zu ändern. Führ ein Haushaltsbuch. Pass auf. Gib nicht Dein gesamtes Gehalt aus. Leb unterhalb Deiner Verhältnisse. Wenn Du ein Lebemensch bist, kommst Du nur mit einem Haushaltsbuch aus der Problematik heraus.

Hier hat Blogger Alex ein Video über sein Haushaltsbuch-Projekt gemacht und mich nebenbei gelobt:

Ich find es bescheuert, wenn sich Leute für Konsum bis zur Halskrause verschulden und dann meinen, die Verwandtschaft rettet sie.

Manche verhalten sich wie Kleinkinder. Sie leasen Autos, fahren auf Pump in den Urlaub und weinen vor den Eltern, wenn das Geld nicht reicht. Dann greift Papa, Mama oder Oma ins eigene Konto, um ihnen zu helfen, obwohl die Kinder schon erwachsen sind.

Schon Schülern und Studenten sollte beigebracht werden, wie sie ihren Lebensstil an ihr Einkommen anpassen. Sie sollten frühzeitig lernen, wie sie für den Ruhestand investieren sollen. Welche Möglichkeiten es gibt: Aktien, ETFs, Immobilien…Wie man früher in den Ruhestand mit smarten Strategien kann, sollte zum Unterricht gehören (gute Ausbildung, Karriere, hohe Sparquote, Buy and Hold….). Andernfalls werden wir ein Volk, das von einer Kreditblase abhängig wird.

Im Unterricht sollte gelehrt werden, wo der Vorteil und Nachteil von Immobilien liegt. Dass Immobilien keine Garantie für die Vermögensbildung bieten. Stimmt der Spruch „Lage, Lage, Lage“? Eigenheime können ein Lifestyle-Objekt werden. All das sollten junge Menschen lernen. Sie sollten aufs finanzielle Leben vorbereitet werden.

Wir sollten uns Gedanken über den vernünftigen Umgang mit Geld machen. Wir brauchen mehr Vernunft, Weitsicht. Im Job erlebte ich Kollegen, die eine extreme Faulheit entwickelt hatten. Es fehlt der Fleiß, es fehlen die Ziele.

Ein guter Ausgangspunkt ist eine minimalistische Einstellung. Ich seh jeden Monat irre Dinge. Zum Beispiel: Was manch einer allein für Restaurantbesuche im Jahr ausgibt, ist erschreckend.

Das sind zwei hilfreiche Bücher:

Finanzieller Minimalismus: Wie man mit einfachen Regeln Geld spart, schuldenfrei wird und dabei trotzdem auf seine Kosten kommt. Ein Ratgeber um Ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

Minimalismus: Mit weniger zu mehr


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Finanzieller Wahnsinn: Konsumkredite werden häufiger aufgenommen. Verschuldung nimmt zu. Sparsamkeit ist ein Fremdwort für viele geworden

  1. Ferhat

    Hallo Tim,

    Die Niedrigzinspolitik macht Kredite verlockender. Viele Menschen denken sich: „Der Kredit ist so günstig wie nie zuvor. Jetzt oder nie.“

    Das ist auch das Ziel der Niedrigzinspolitik. Die Wirtschaft soll angekurbelt werden, indem Menschen mehr Güter kaufen, die über Kredite finanziert sind. Die Nachfrage soll künstlich erhöht werden. Auf diese Weise erklärt sich, dass die Menschen mehr Kredite ziehen.

    Im Grunde soll das Denken ausgeschaltet werden. Menschen denken bei scheinbar günstigen Situationen nicht mehr nach. Sie agieren fast instinktiv. Dieses schnelle Denken kann für sie zum Nachteil werden. Immerhin finanzieren sie vieles auf Pump.

    Für kluge Investoren ist das aber super. Andere Menschen kaufen viel ein, die Wirtschaft wird angekurbelt und als Investor kann man über Aktien davon profitieren.

    Am Ende gibt es also wie immer Gewinner und Verlierer.

    Ich denke, jeder muss einfach entscheiden, auf welcher Seite man stehen will.

    Alles Gute,

    Ferhat von http://weniger-schlecht-investieren.de

  2. Oliver

    Das mit den Krediten ist gut nachvollziehbar. Heute bekommt jeder einen Kredit und die möglichen Partner, wo man das Geld beziehen kann, werden immer mehr. Früher mußte man zu seiner Bank gehen und die waren in der Regel etwas strenger. Wobei auch das lange vorbei ist. Speziell bei Immobilienkrediten ist es den Banken ziemlich egal, ob man pleite geht. Sie rechnen mit entsprechenden Ausfallquoten und die Abwicklung inklusive Versteigerung ist für die ein noch besseres Geschäft.

    Interessant ist bei deiner Grafik das Nachlassen für Kredite bei den Neuwägen. Werden die Leute tatsächlich schlauer? Der Grund würde mich interessieren.

    Zu den Renovierungs- und Einrichtungskrediten muß man etwas nachsichtiger sein. Gerade junge Leute, die eben nicht schon alles haben und meistens auch noch kein so hohes Einkommen haben, verschulden sich für die Wohnungseinrichtung. Es ist zwar schon möglich, alles irgendwo gebraucht und billig zu bekommen, aber natürlich ist es schöner in einer gut eingerichteten Wohnung. Letztendlich ist da nichts gegen einzuwenden, für die erste Einrichtung etwas Kredit aufzunehmen. Der Punkt dabei ist, dass man sich die Lebensweise nicht angewöhnen sollte, weil man dann immer mit Geldsorgen lebt.

    Die Leute, die für einen Urlaub einen Kredit aufnehmen, sind meines Erachtens sowieso nicht zu retten. Aber das habe ich in meiner Bankzeit früher fast nie erlebt, dass das jemand macht. Der Gedanke ist so dumm, dass es den meisten auffällt. Ich vermeide privat Kredite, wo es geht und habe auch seid vielen Jahren keine mehr. Vor kurzem hatte ich dazu eine Diskussion mit einem Bekannten. Ich habe ihn gesagt, wenn Du 100.0000 € gespart und angelegt hast, dann bekommst Du ungefähr 250 EURO/Monat passive Einkünfte. Bei 35.000 EURO Schulden zahlst Du den gleichen Betrag an Zinsen im Monat (kommt natürlich etwas auf die Konditionen an). Wenn Du z.B. 2.000 EURO netto/Monat hast, dann bleiben zum Leben nach den Schuldzinsen 1.750 EURO. Wenn Du das angelegte Geld hast, bleiben dir aber 2.250 EURO, also 25% deines Nettoeinkommens mehr. Welche Situation ist erstrebenswerter? Es ist nur sonderbar: Wenn man jemanden darauf anspricht, hat dieser Mensch nicht selten sich noch nie Gedanken darüber gemacht. Aber gerade bei Durchschnittseinkommen machen diese Unterschiede gewaltig etwas aus, was die Lebensqualität betrifft.

    So, ich werde jetzt das gute Wetter nutzen und schön zum Weißwurstfrühstück gehen. Allen noch einen schönen Sonntag.

     

  3. pommes

    @Tim, besten Dank für den Artikel, die Verteilung ist interessant

    @Oliver, das mit der Rückläufigkeit bei Autos hat mich auch gewundert. Evtl.  ist es schwerer für Autos einen Kredit zubekommen, wennn der Kreditnehmer schon andere hohe Kredite hat. Ein Auto kann man ja nicht so einfach teurer oder zu einem guten Preis verkaufen, wie z.B. ein Haus. Autos verlieren massiv an Wert während der Laufzeit des Kredits.

    Ansonsten sehe ich in meinem Umfeld keinen Rückgang an Konsum von Autos, er nimmt sogar gefühlt massiv zu. Die Pendlerstadt in der ich lebe ist in den letzten 6 Jahren um ca. 10% gewachsen, was die Einwohnerzahl betrifft und das bildet sich auch eins zu eins so auf der Autobahn ab. Sprich der Bedarf an Autos wächst hier Tag für Tag.

  4. Wolfgang

    Hallo Tim,

    erschreckend aber wahr. Die Verlockung ist überall: „Der Nachbar hat ein neues Auto, ein paar PS mehr als meines. Wenn der das kann, kann ich das auch. Wie praktisch, dass gestern noch per Mail das tolle Kreditangebot reinkam. Einfach Geld für Jedermann. Und wenn ich gleich etwas mehr nehme, ist auch noch der neue 4K Fernseher drin. Wird doch überall beworben. Da kann ich auch super mit prahlen…“ Willkommen im Hamsterrad !

    Zu meinem Glück nur erfunden, aber um einen herum überall Realität. Dank meiner wenigen und einfachen Lebensregeln kein Thema für mich. Denn: gib nur Geld dafür aus, was du wirklich brauchst, woran du lange und nachhaltig Freude hast, was du dir nach Abzug  deiner festen Spar(Investitions-)Rate leisten kannst.

    Danke für deine regelmäßigen Inspirationen!

  5. Christoph

    Also in meinen Augen sind dad doch gute werte.

    Neuwagen gehen zurück gebraucht dafür mehr.

    Umzug kosten kann man manchmal nicht vermeiden. Möbel und küche da schlagen die Leute sichet zu wenn sie eh mal was neues brauchen. Ich meine jetzt nicht wenn die küche 5 Jahre alt ist sondern wirklich alt.

    Es gibt aber auch Wohnungen da ist keine drinn wenn man neu einzieht. Und wenn die Leute dann überlegen die eh schon alte umständlich und auch mit kosten verbunden in die neue Wohnung zu integrieren oder eine neue für die nächsten 20 Jahre zu nehmen…

    Das sind dann Anschaffungen die sinn machen.

    Aber natürlich ist Urlaub auf pump quatsch.

    Man sollte immer abwägen brauch ich dies aktuell oder hab ich eine deutliche Verbesserung für zig Jahre. Oder eben nicht und ich kaufe nicht.

  6. ZaVodou

    Ich habe auch immer Konsumentenkredite gemieden. Ich bin , wie Tim, auch nach dem Motto erzogen worden: Erst sparen, dann kaufen.

    Ich würde einem jungen Menschen folgendes Empfehlen:
    Sicherheitspolster aubauen und danach alle notwendigen Anschaffungen durchführen, aber immer nach dem Motto: Erst sparen, dann kaufen.

    Dies würde ich auch beim Thema Renovierungen so handhaben. So toll auch ein schönes Zuhause ist. Man kann ja Zimmer für Zimmer renovieren und nicht gleich die ganze Wohnung.

    Die Ansprüche an seinem Zuhause scheinen sich kolossal geändert zu haben. Die 68er fanden es noch schick sich mit ein paar Apfelsinenkisten einzurichten, heute brauchen junge Leute die top gestylte Wohnung.

    Die Möbelindustrie, allen voran Ikea, hat mit Formaten wie „Einsatz in vier Wänden“ mit Tine Wittler hier wohl gute Arbeit geleistet.

     

  7. Dorothea

    @ Alle

    Ich hoffe meinen post nimmt mir keiner Übel, hat nämlich nichts mit unserem Thema zu tun. Obwohl, lachen ist ja gesund und manchmal geht es hier ja auch um Gesundheit.

    Also, wer ihn noch nicht gesehen hat, hier ein Filmtipp: Monsieur Claude und seine Töchter. heute Abend auf SAT1.

    Ich bin so begeistert von diesem Film, war zweimal im Kino und habe mich köstlichst amüsiert.

    Und nicht nur nebenbei gibt er auch was zum Nachdenken über unser Miteinander in einer multikulturellen Gesellschaft.

    Viel Spaß und einen guten Wochenstart

    Dorothea

  8. Jan

    Hallo,

    vermutlich entgegen der Meinung von allen anderen halte ich jegliche Kreditnahme aus den Gründen der vorgestellten Tabelle für falsch.

    Natürlich, Kredit kann auch für Konsum Sinn machen, z.B. für ein Auto, wenn man es für die Arbeit benötigt oder die Küche der ersten Wohnung mit Anfang 20. Aber: Trifft das auch die Realität? Ich kenne niemanden, der direkt nach Studium oder Ausbildung sofort in eine eigene Wohnung ohne Küche ziehen musste und ohne finanzielle Rücklagen startete. Vermutlich gibt es die, aber viel häufiger ist’s doch so, dass in jungen Jahren nichts gespart wurde obwohl man noch im Hotel Mama wohnte und schon eine gewisse Zeit seinem Job nachging. Oder, dass in der Jugend das schöne Geld aus Konfirmation, Kommunion, Taufe, Geburt, usw. eben nicht weiter gespart sondern für einen BMW statt alten Golf ausgegeben wurde. Wenns wenigstens fürs Studium drauf gegangen wäre… Und wenn doch noch ein paar Kröten da sein sollten, dann wird schnell der Wunsch statt einer Ikea-Küche eine Nolte-Küche zu verbauen, man muss ja schließlich zeigen, was man hat. Die gesparten Euros werden dann schnell zur Eigenleistung zzgl. eines noch höheren Kredits genutzt.

    Ich halte daher jeden Konsumkredit für einen ganz überwiegenden Teil unserer Bevölkerung für vermeidbar. Nur am Willen fehlts. Und wie es auch bereits geschrieben wurde, ist das für die Teileigentümer börsennotierter Firmen äußerst positiv. Mir doch egal, wenn sie jeden Plunder bei Amazon kaufen. Jedenfalls kanns in dem Fall meinen Amazon-, ING- und Visa-Aktien nicht schaden. Zinssklaven sinds, nichts anderes.

    Mir sagte mal ein vermutlich schlauer Mensch (keine Ahnung mehr wo ich das hörte): „Jeder Kredit ist ein Konsumverzicht in der Zukunft.“ Egal ob der Konsumverzicht gleich eintritt oder mithilfe einer geringeren Rente dann im Alter. Dieser Banalität sind sich die meisten Konsumknechte aber überhaupt nicht bewusst.

    Gruß
    Jan

     

    P.S.: Ikea-Küchen sind gut. Wir haben eine seit nun 5 Jahren eine, inklusive gewissem praktischem Luxus wie hoher Backofen, selbsteinziehende Schubladen, Induktionskochfeld, usw. Ich muss sagen, das Ding hält, was es verspricht. Und das für ein schmales Geld. Top!

  9. Christoph

    Ich hab gestern auch eingekauft. 2 paar Sportschuhe für 32ß euro gesamt.

    Klar erstmal klingt das teuer. Aber wie mein Vater schon immer sagt: man sollte sich immer gescheite Schuhe kaufen.

    Zumal es halt auch einfach wichtig ist dass die gut sitzen. Ich habe nun auch wieder für ein paar Jahre Ruhe. Somit ein guter Kauf.

  10. Jan

    @Christoph,

    völlig korrekt. Wenn du bedenkst, wie viele Kilometer du damit gehen wirst, sind gute Schuhe sehr wichtig. Deine Füße werden es dir danken, wenn die Schuhe aus hochwertigem Material sind und eine gute Geometrie aufweisen. Ich habe seit Jahren Laufschuhe von Brooks und bin hochzufrieden. Da habe ich mich auf das Urteil eines Händlers (Sport Gulyas in Karlsruhe http://sport-gulyas.de ) verlassen und wurde gut beraten. Wobei es da glaube ich für jeden Fuß, Einsatzzweck und Typ Menschen vermutlich immer einen anderen guten Schuh, Hersteller und Modell gibt. Gut jedenfalls, dass du dir, Christoph, das bewusst gemacht hast.

    Gruß
    Jan

     

  11. Fit und Gesund

    Hallo zusammen,

    hm… also ich kaufe sicher nix auf Pump, hab ich nie gemacht (ausser die Hypothek), in meinem Elternhaus war sowas schlichtweg undenkbar, hat halt abgefärbt..als Kind war ich aber oft neidisch und wollte auch haben….

    in der CH ist die Küche immer dabei, das kenne ich also gar nicht anders.

    Ich muss auch nix auf Pump kaufen, das Geld ist da, egal wenn was kaputt geht, dann muss ich mir keine Sorgen machen sondern kann es ersetzen und gut ist es. Das ist einfach ein gutes Gefühl.

    Ich achte auf Qualität, wie Christoph, Schuhe müssen einfach gute Qualität haben, ich laufe ja viel (kein Auto) ich habe jetzt in 1.5 Jahren nur 1x Arbeitsschuhe und 1x Sandalen gekauft, sowie im Februar 1 schwarze Hose, so langsam geht nun auch mein Vorrat zu Ende, dieses Jahr werde ich ein paar Klamotten kaufen müssen, nix Übertriebenes, aber auch keine Lumpen, so möchte ich nicht rumlaufen. Ich habe aber natürlich den Vorteil, dass das Spital die Arbeitskleidung stellt.

    Ich spare halt so vor mich hin, wenn Lohn kommt (der fällt immer etwas unterschiedlich aus) dann mach ich gleich den Plan und ziehe die Sparrate + Reserve ab,

    nun hätte ich noch eine Frage, der monatliche Aktienkauf muss überdacht werden, ich habe mir unter Anderem mal McDonalds angeschaut, aber die haben ein negatives Eigenkapital, wie kommt sowas zustande, wieso haben die Schulden? Ich bin halt noch Anfänger was diese ganzen Zahlen angeht, aber ich dachte ein gutes Unternehmen sollte über 30% Eigenkapital haben? Wer hilft mir? Find ich kein Einzelunternehmen, so stocke ich meine ETF’s einfach auf, auch kein Problem.

    wünsche Allen einen schönen Restsonntag und eine gute Woche 🙂

     

     

     

     

  12. Oli garch

    Autokredite nehmen ab, weil alle heute einen Neuwagen auf Leasing holen. Ich musste leider dieses Jahr ein neues Auto kaufen. Als ein Freund dann fragte, wie ich bezahlt hätte. Sagte er ungläubig, dass es 0-Prozent Leasing gäbe. So bleibe ich weiterhin liquid.

    Aus seinem Gesichtsausdruck konnte ich dann alles weitere rauslesen. Mir blieb nichts übrig, ich musste mich blöd stellen und sagen, hätte ich das mit dem 0-Prozent Leasing nur früher gewusst. 😉

  13. chaostrader

    Interessant ist bei deiner Grafik das Nachlassen für Kredite bei den Neuwägen. Werden die Leute tatsächlich schlauer? Der Grund würde mich interessieren.

    Ist doch ganz einfach. Die Karren werden immer teurer, und welcher Privatmensch kauft sich noch einen Neuwagen? Das sind überwiegend Leute in der zweiten Lebenshälfte, die haben oft genug Kohle und „gönnen sich was“ (würg). 90% der Neuwagen werden von Firmen gekauft, und der Rest von Leuten ab 50. Der überwiegende Teil kauft gebraucht, Leasingrückläufer etc. Ein popeliger Durchschnittsgolf kostet ein Jahreseinkommen, das haben nicht viele jederzeit verfügbar auf der hohen Kante.

  14. Fit und Gesund

    @Chaostrader,

    aber warum ruft es bei Dir Würgreiz hervor wenn sich Leute in der zweiten Lebenshälfte, die genug Kohle haben, ja, das gibt es, dann was „gönnen“?, also ich persönlich brauch sowas nicht, kann ja ein Schulterzucken hervorrufen, aber gerade Würgreiz, find ich eher eine zu starke Reaktion. Was stört Dich daran?

  15. Christoph

    Fit und gesund

    Viele große Unternehmen haben schulden. Gerade bei den niedrigen Zinsen macht das teilweise echt sinn.

    Willst du nur dividenden zahler oder egal?

    Bei egal wäre Alphabet eine gute wahl.

    Bei dividenden Apple zb. Oder schau dir mal die Bilanz von skyworks solutions an.

    Natürlich sollten schulden nicht zu extrem sein aber freier cashflow ist da wichtiger.

    Mit mcdonalds kannst du nix falsch machen meiner Meinung nach. Oder Pepsi als alternative zu coca Cola.

    Intel hat übrigens auch Geld gehortet oder Microsoft die haben in Übersee ohne ende Geld.

     

    Viele große us unternehmen nahmen lieber Kredite zu niedrigen Zinsen auf statt das Geld aus Übersee zu holen was 35% steuern gekostet hätte.

  16. Slazenger

    @Fit und Gesund

    ich kenn dein Depot nicht im Einzelnen, weiß halt dass du die großen Schweizer stark gewichtet hast, ich würde Christoph hier zustimmen und aktuell Intel der McD. den Vorzug geben!

    @Christop

    was macht der Wuf? Hat das Training schon begonnen?

    Nice Sunday

  17. Fit und Gesund

    hi Christoph und Slazenger,

    Microsoft steht auch noch auf meiner Wunschliste, ich kann mich bei den US-Aktien nicht verzetteln, also nicht zu viele Werte, da stehen noch welche drauf die aber teuer sind, auch McDonalds ist kein Schnäppchen, mich hat nur interessiert weshalb die ein neg. Eigenkapital haben, eher interessehalber,

    Skyworks ist arg gestiegen, ist eine der Aktien die ja Stefan Meisel in seinem blog beschreibt, hatte er einen guten Riecher (wie so oft), da muss ich vielleicht eher einen Rücksetzer abwarten.

    Auch die Alkoholaktien sind arg teuer im Moment, manchmal muss man wohl einfach Geduld haben, ich beobachte auch Marine Harvest noch ein wenig, die haben ja nun etwas gelitten… ich bin vorsichtig geworden.

    meine Einzelaktien sind die Folgenden,

    Roche, Nestle und Novartis übergewichtet, Zürich Versicherung, Adecco,

    Cisco, VF Corp, H&M, BHP Billiton, Royal Dutch Shell, Medtronic, Novo Nordisk, Unilever und Johnson&Johnson, dazu dann noch die 3 ETF’s.

    auf der Wunschliste stehen eben die Alkoholaktien, Henkel, Procter&Gamble, Siemens, SAP, IBM, Microsoft, Bayer, Basf, Church&Dwight, Fresenius, Lindt&Sprüngli (viel zu teuer, auch die Variante für kleine Leute) Fuchs Petrolub, so Zeugs halt, Aktien zum Liegenlassen,

    Intel schau ich mir an.

    Danke erstmal für Eure Beiträge. Auch ich hoffe dass der Wuff bald gezähmt ist 🙂

     

  18. Christoph

    Slazenger

    Danke der Nachfrage
    Er ist seit einer Woche da und es gibt echt Fortschritte.
    Hoffe so sehr dass sie es schafft.
    Schönen Sonntag noch allen.

  19. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Ferhat

    Danke. Stimme zu.

    Mir tun die Menschen leid, die hoch verschuldet sind. Ich denk, es nutzt niemanden, wenn sich Konsumenten zu stark verschulden. Letztlich muss das jeder selbst entscheiden.

     

    @ Oliver

    Ja, die Folgen/Gefahren von Schulden werden unterschätzt.

     

    @ pommes

    Danke fürs Lesen.

     

    @ Wolfgang

    Danke. Der Konsum auf Pump ist echt eine absurde Sache. Es wird gerne das Argument genannt: „Ich zahle ja keine Zinsen.“ Trotzdem muss man das Konsumgut bezahlen. Eben gestreckt in Raten. Niemand hat etwas zu verschenken. Der Händler/Hersteller kommt auf seine Kosten und tütet auch seine Gewinnmarge ein.

     

    @ ZaVodou

    Das Fernsehen trägt in der Tat zum Konsum bei. Das Zuhause muss neu, sauber, rein, modern aussehen. Sozialer Druck und Werbung führen dazu, dass ständig renoviert und gekauft wird.

     

    @ Jan

    Wie immer exzellent auf den Punkt gebracht! Die Brooks-Sportschuhe kannst Du weiter kaufen. Die gehören zum Buffett-Berkshire-Imperium. Das ist gut für meine Aktien.

    http://running.competitor.com/2016/03/photos/running-shoes-for-a-billionaire-brooks-releases_147548

     

    @ Alex

    Danke. Schöne Einssichten in das Ausgabenverhalten der Deutschen.

     

    @ Christoph

    Wir drücken Dir alle die Daumen, dass Dein Wuffwuff Fortschritte macht.

     

    Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend und super Start in die Woche.

  20. chaostrader

    aber warum ruft es bei Dir Würgreiz hervor wenn sich Leute in der zweiten Lebenshälfte, die genug Kohle haben, ja, das gibt es, dann was „gönnen“?,

    In dem Fall, wenn wirklich genug Kohle da ist, macht es ja nix. Üblicherweise ist das aber nicht der Fall, ich seh sowas jeden Tag. Arbeitskollegen, die mit dickeren Autos vorfahren wie die Chefs etc. Und das sind keine in leitender Position, da haben ungelogen die Gabelstaplerfahrer neue BMW X5 und ähnliche Karren. Der Chef von dem ganzen Laden fährt privat Octavia.

    also ich persönlich brauch sowas nicht, kann ja ein Schulterzucken hervorrufen, aber gerade Würgreiz, find ich eher eine zu starke Reaktion. Was stört Dich daran?

    Es stört mich dann, wenn an sich nette Leute mit sowas ihr finanzielles Grab schaufeln. Oder wenn sowas sogar in der eigenen Familie stattfindet.

  21. Laufmaus

    Hallo Tim,

    bisher war ich nur stille Leserin deines Blogs. Er gefällt mir sehr gut. Mach weiter so! Ich muss leider zustimmen. Viele Menschen kaufen auf Pump. Fahrrad für die Tochter, Auto, Küche, Handy, frag den Fuchs. Alles über Ratenzahlung. Schließlich wurde einem die 0 % Finanzierung angeboten. Warum also nicht annehmen? Das ist doch nicht gesund. Ich arbeite in der Vollstreckung und sehe tagtäglich, wie die Leute nicht mit ihrem Geld auskommen. Es ist zum verzweifeln, aber für sein Glück ist jeder selbst verantwortlich. Ich habe da auch kein Mitgefühl mehr. Was auffällt. Viele können nicht zwischen zum Leben notwendig und Luxusgut unterscheiden. Mittagessen bei McD, Nagelstudio, Solarium etc. Dies sind alles Dinge, die nicht notwendig sind. Nur erkläre das mal jemanden. Im Grund kann man sich auch mit einer Wand unterhalten. Hat einen ähnlichen Effekt. Ich beobachte, dass jeder sich selbst der nächste ist. Kindergartenplatz fürs Kind bezahlen? Och nö, aber Solarium müsste die Woche mal noch sein und Nagelstudio auch. Viele Menschen setzen ihre Prioritäten so unglaublich falsch und sehen es noch nicht einmal ein. Denen brauch man auch nicht mit einem minimalistischen Lebensstil kommen, weil sie einfach beratungsresistent sind. Ich habe auch den Eindruck, dass gerade Menschen mit einer laschen Einstellung zum sparen und genügsamen Leben ein enormes Selbstbewusstsein an den Tag legen. Sie sind von sich unheimlich überzeugt und sehen niemals bis selten die Schuld bei sich. Immer sind die anderen Schuld.

    Ich lächle dann meist in mich hinein und freue mich auf den nächsten Gehaltszahltag und die damit verbundene Krötenwanderung in Richtung Spartopf.

    LG

  22. Hartmut Schwensen

    Lage, Lage, Lage ist immer relativ zu sehen. Vom Renditestandpunkt ist das Kriterium unerheblich, da die Einstandskosten höher sind bei besserer Lage. D.h. man kann mit schlechter Lage gegebenenfalls mehr Rendite erzielen.

    Überrenditen werden nur erzielt, wenn man günstig kauft und sich die Lage erheblich verbessert (Drogenviertel wird saniert und zum Trend-Viertel).

  23. Christoph

    @Fit: Rate mal durch wen Stefan auf Skyworks kam *GGGG*

    Gibt es bei euch kein Sparplan besparen? Oft sind da auch die großen USA Aktien dabei da kann man dann monatlich immer mal kaufen.

     

    Danke für das Daumen drücken. Freitag gab es tolle Fortschritte.

    Zur not würde ich echt umziehen. Er ist lieb das sieht man, aber kennt die welt halt erst seitdem er bei mir ist.

     

  24. Claus

    @ fit und gesund

    Hallo,

    ich bin kein Buchhalter und kann nur versuchen, Dir laienhaft zu erklären, wie Unternehmen zu einer Bilanz mit einem Ungleichgewicht kommen.

    Normalerweise sind in einer Bilanz die Gesamtsumme von Aktiva und Passiva immer gleich. Doch bei einigen Unternehmen, wie z.B. Colgate wird in der Bilanz ein negatives EK ausgewiesen.

    Hierzu kann es kommen, wenn ein Unternehmen z.B. 1 Mrd. Vermögenswerte auf der Aktivseite hat, aber 1,2 Mrd. Fremdkapital auf der Passivseite. Das Unternehmen hätte somit 0,2 Mrd. Schulden, bzw. -200.000 Eigenkapital. Die Schulden sind also höher, als der Wert des Unternehmens.

    Ich versuche solche Unternehmen zu meiden oder nur gering im Depot zu gewichten, denn meist bedeutet dies nichts Gutes. Steigen die Zinsen oder die Geschäfte laufen mal nicht so gut, kann es mit dem Aktienkurs rasant gen Süden gehen. Auch notleidende Banken könnten unerwartet mal Kredite kündigen… oder keine neuen Kredite gewähren, um fällige Anleihen zu bedienen…

    Mir sind Unternehmen mit mind. 30% EK am liebsten, besser >=50%.

    LG

     

     

  25. Jessica

    Negatives EK kommt bei zB Colgate oder Philip Morris durch exzessive Aktienrückkäufe zustande.

  26. Daniel

    @Jessica:

    Die Aktien wurden nicht eingezogen und stehen zu negativen Kaufkosten in der Bilanz unter Treasury Shares. Wenn sie eingezogen worden wären stünden sie da nicht drin. Deswegen addiere ich persönlich die Treasury shares immer auf das EK…

  27. AlexanderAlexander

    Ich fahre ein neues Auto, ich bin über 50 und hab die Kohle, also gönn ich es mir auch (*würg).

    Ein neues Auto muss nicht immer so viel teurer sein als ein altes Auto. Ich zahle 250 € im Monat und sehe das wie eine Miete für eine Wohnung. Ich habe keinen Kundendienst, keine Reparaturen, eine Mobilitätsgarantie mit Leihwagenersatz, immer neue Reifen usw. Das Geld für das Auto, das ich ja nicht gebraucht habe, habe ich mit über 4 % netto angelegt. Irgendwann sind die Einkünfte aus dem Zinseszinseffekt höher als die mtl. Raten. Das funktioniert natürlich nur, solange es 0%-Finanzierungen gibt.

  28. Mr. B

    Hallo Tim,

    du machst wieder eine schöne Europatour. Mich würde deine Planung interessieren, hast du alles schon vorgebucht oder entscheidest du spontan wohin es weitergeht? Fliegst du haupsächlich oder …?

    Wünsch dir/euch auf jeden viel Spaß!

    Viele Grüße

    Mr. B

  29. Fit und Gesund

    @Christoph,

    ja, Du kennst Dich mit den US-Aktien ziemlich gut aus, das merkt man 🙂

    und nein, solche Aktiensparpläne gibt es hier nicht, und wenn es sie gäbe dann wären die so teuer dass es sich nicht lohnen würde, so ist das in der Schweiz.

    @Claus,

    vielen Dank für Deine Erklärung, somit ist McDonalds leider weg vom Fenster, bei meinen ETF’s kann ich ja nix entscheiden, aber bei meinen Einzelaktien schon und es bleiben noch genügend Kaufkandidaten, aber keine Schnäppchen, weit und breit nicht, und irgendeine dieser Zahlen passt nie, KGV zu hoch, Eigenkapital zu gering, KBV auch nix oder Dividendenrendite zum mit der Lupe suchen..aber wird schon werden, im Moment schiel ich nicht mehr so oft auf die Kurse, sparen geht automatisch, ich bin zufrieden,

    @all,

    heute war wieder schönstes Laufwetter, hab ich auch ausgenutzt, ich möchte jetzt mehr im Bereich Fitness tun, sonst muss ich meinen Namen hier ändern, in Old Molly 🙂

  30. chaostrader

    Zur not würde ich echt umziehen. Er ist lieb das sieht man, aber kennt die welt halt erst seitdem er bei mir ist.

    Ach ja das liebe Viehzeug…

    Hatte heute ein Gespräch mit einem mobilen Hundetrainer. Die kommen zu dir nach Hause, um in der gewohnten, alltäglichen Umgebung den Hund und sein Herrchen zu erziehen und hinzubiegen. Wäre vielleicht was für dich und deinen Waldi, kann ja nicht schaden sowas in Erwägung zu ziehen, bevor man ans Umziehen denkt.

    Ich bin gespannt, ob wir gerade eine Monatsinvestitionsrate versenkt haben, oder ob was ordentliches dabei rauskommt. Das sind Einzelstunden, nicht ganz billig… bin aber zuversichtlich, was uns der Hundeflüsterer mitgeteilt hat klang ganz sinnvoll. Und bevor ich die selbe Kohle in der normalen Hundeschule verpulvere „gönne ich mir halt mal was“ 😉 und lass den Trainer zu mir nach Hause kommen. Am Karfreitag ist die erste Trainingseinheit. Werde berichten, ob der Hundeflüsterer seinem Ruf gerecht wird.

  31. Slazenger

    @Old Molly?

    Ein bischen Geduld und fleißig sparen, die Sommermonate sind häufig ganz gute Zeiten um zu kaufen!

    Nice Time ??

  32. Oliver

    @Fit und Gesund

    Selbst in der jetzigen Zeit gibt es immer wieder was interessantes zu kaufen. man muß sich nur die Arbeit machen und schauen, was ordentlich bewertet ist.

    Ich habe mir gestern Brystol-Myers Squibb, Gilead (sehr günstig bewertet) und Qualcomm gekauft. Das wären nicht die einzigsten, die mir einfallen, wo ich zu den jetzigen Preisen nachkaufen würde.

    Hier ist eine Liste der Gesellschaften, die mindestens die letzten 5 Jahre ihre Dividenden erhöht haben (alles US):

    http://dailytradealert.com/dividend-champions-contenders-and-challengers/

    Da sind viele dabei, die ich nicht überbewertet finde. Manches auch, was man in Europa nicht/kaum kennt (muß man nicht kaufen, wenn man nicht mag). Aber viele sind nicht so im Fokus wie jetzt z.B. eine P&G und von daher zahlt man dort nicht so viel Aufschlag. Bei den ganz großen hat man dieses Phänomen recht häufig. Reality Income (O) ist zwar eine gute Gesellschaft, aber aufgrund ihrer Popularität überteuert. Unbekanntere REITs sind das nicht immer und man bekommt viel mehr Rendite. Wenn man in einzelne Aktien im Gegensatz zu ETFs anlegen möchte (deren Vorteil liegt klar darin, wenn ich mich entschieden habe, dass ich den ETF stur nachkaufe und nichts mehr überlegen muß), ist die Hauptaufgabe, Werte zu finden, die günstig/normal bewertet sind und deren Geschäftsmodell intakt ist. Bei der obenstehenden verlinkten Liste kannst Du davon ausgehen, dass bei 95% der Unternehmen das Geschäftsmodell intakt ist. Dein Hauptjob ist es, die günstig/vernünftig bewerteten zu ermitteln. Vielleicht hilft dir das.

     

     

     

  33. Felix

    Ich finde es eigentlich ein bißchen schade, dass in den Kommentaren nur gelegentlich noch etwas über Aktien und deren Bewertung geschrieben wird, während seitenweise übers Nachbars unmögliche Konsumgewohnheiten und unverantwortliches Kreditgebahren berichtet wird.

    Natürlich gibt das ein gewisses Überlegenheitsgefühl, wenn man selbst doch so viel vernünftiger ist. Aber bringt einen das ewige Vergleichen wirklich weiter? Ich habe längst beschlossen mein Ding zu machen, ohne jeglichen Missionierungsanspruch. Ich kümmere mich um meine Finanzen und mein Depot, dazu brauche ich gute Anlageideen mit fundierten Zahlen. Auf die o.g. Skyworks bin durch einen Blog gestoßen und bin bereits mit 80 % im Plus. Dafür lohnt sich die eingesetzte Zeit mehr als über den Ärger über Nachbars neues Auto.

  34. Fit und Gesund

    @Slazenger,

    fleissig Sparen ist weniger das Problem, zum Glück, Geduld steht wieder auf einem anderen Blatt 🙂

    @ Oliver,

    danke für Deinen Kommentar, ich kenne all diese Seiten, ich bin Fan von diesem Jason Fieber, ich kenne auch die Seite Dividenden-Adel, ich möchte mein Depot einfach aufteilen nach Währungsräumen und es soll sämtliche Bereiche abdecken, Konsum und Pharma/Gesundheit soll übergewichtet sein, US-Titel kann ich aus gewissen Gründen leider nicht übergewichten, auch wenn ich hier natürlich schneller fündig würde.

    Bei meiner Wunschliste filtere ich eben zuerst nach Dividendenrendite, die soll 3% vor Abzügen schon erreichen, ausnahmsweise aber auch drunter, wenn dafür die Dividenden kontinuierlich steigen, dann soll das mit dem Eigenkapital eben auch stimmen und das KGV soll möglichst nicht so viel über 20 liegen, besser unter 20, das ist so der grobe Ansatz, erst danach schaue ich mir die anderen Kennzahlen an,

    Reits hab ich bisher gar nicht, da würde ich evtl. sogar einen ETF nehmen, das kommt später mal dran. Ende des Jahres, werde ich hoffentlich 5000 CHF an Dividenden eingesammelt haben, mein Ziel sind 6000 CHF pro Jahr oder 500 pro Monat,

    ein Rücksetzer so wie letztes Jahr im Januar käme mir nicht ungelegen…

    warten wir es also ab, irgendwas wird schon bei rumkommen 🙂

    @DivSky
    super, Saudi Arabien und Türkei und Indien….brrrrrh….Südafrika könnte mich reizen, aber nicht für immer,
    hier am Bodensee ist es einfach am Schönsten, aber 1000 Euro reichen hier nicht weit, und schau Dir mal die Schweiz generell an…

     

  35. Slazenger

    @Felix

    du kannst ja mal den ein oder anderen wert zur Diskussion stellen der dich interessiert, vielleicht entwickelt sich daraus eine Kommunikation.

    Ansonsten würde ich dir da durchaus beipflichten, zu wenig wird über einzelne Investments  diskutiert, zu viel Wiederholung, ist aber Geschmackssache, Tim sagt diese 3-4 immer gleichen Themen sind seine Nische und da fühlt er sich wohl!! Ist mir persönlich auch zu wenig aber das soll keine Kritik sein!

  36. Skywalker

    @Felix: Finde ich auch. Es ist doch auch eine Art von Ego-Trip wenn man sich wegen seiner Sparsamkeit über andere Menschen stellt. DAs ist das Gleiche wie eine dicke Karre aus diesen Gründen fahren, der exakt gleiche Mechanismus.

    Wir Menschen sind einfach durch unser Ego gesteuert. Manch einer strebt Statussymbole an, andere einen Sixpack, andere einen Doktortitel etc. Das Ding läuft immer gleich: Gründe suchen, warum man besser ist als der andere.

    Den Zeigefinger von vielen Finanzbloggern kann ich bald auch nicht mehr sehen, da es hier oft nicht mehr um gute Tipps für die LEser geht sondern darum., sich selbst zu erhöhen.

    Im übrigen denke ich mir oft: Leute mit richtig hohem Vermögen findet man in FInanzblogs fast nie, das hat auch seine Gründe…

  37. chaostrader

    Im übrigen denke ich mir oft: Leute mit richtig hohem Vermögen findet man in FInanzblogs fast nie, das hat auch seine Gründe…

    Kein Wunder, denen gehts ja auch vorrangig nicht darum, die Super-Überrendite durch überlegene Stock-Picking-Geheimtips zu erwirtschaften. Da ist primär der Vermögenserhalt und eine kontinuierliche Ausschüttung wichtig, und die kann man auch stressfrei mit traditionellen aktiven Fonds, Immobilien, Firmenbeteiligungen und langjährig bestehenden Dividendenzahlern erhalten.

    Außerdem wirds dir keiner auf die Nase binden, wenn er schon 10 Mio. im Depot hat. Zendepot hat ja auch jahrelang nicht damit rausgerückt, dass er eigentlich schon längst Millionär ist…

  38. Christoph

    @Fit: Hast du mal an ein Wohnmobil später gedacht? Klar das kostet erstmal aber da ist man dann frei. Du könntest dir in D ne kleine Wohnung nehmen und wärst dann einfach mit dem Wohnmobil da wo du gern sein möchtest.

    Ach wegen Skyworks Du meintest ja die wären dir derzeit zu teuer. Auf was bezogen? Ok bei der Dividendenrendite würde ich dir zustimmen. Aber wenn dein Kriterium das KGV ist dann ist 14 wirklich nicht teuer.

    Hast du mal an Boeing gedacht? Schöne Dividende, tolle Historie, dickes Auftragsbuch und das kgv von 20 geht ja auch noch.

     

     

  39. Gurki

    @Felix und Skywalker: Danke für Eure Beiträge! Sehe ich ähnlich.

    Mittlerweile lese ich eigentlich hier auch nur noch die Kommentare, die sind mittlerweile sogar interessanter als die Blogeinträge, da der gute Tim sich ja doch immer wieder wiederholt. Kennt man einen Beitrag, kennt man alle. So in etwa.

    Aber auch bei den Kommentaren muss man sich die interessantesten heraussuchen. 🙂

  40. Fit und Gesund

    also Gurki, ich freu mich schon wenn Du dann mal was richtig Interessantes schreibst, 🙂

    @Christoph,

    Wohnmobil ist leider gar nicht mein Fall, hab aber auch noch nie was damit zu tun gehabt.

    Werde Skyworks nochmal anschauen, aber Boing nicht, und nun bitte nicht fragen warum…. sie gefällt mir nicht, meine Aktien sollen mir auch bisschen gefallen und wie gesagt, nur wenige US-Titel. Das ist so und das bleibt bei mir auch so.

  41. Mr. B

    @Fit und Gesund.  Dass mit den US Titel gilt wohl auch für Deutschland, nicht nur für die Schweiz. Wenn es da um die Erbschaftssteuer geht.

    Alexander von Rente mit Dividende hat das Thema ein bisschen angeschnitten. Leider gibt es keine genauen Infos. Ich weiß auch noch nicht wie ich damit umgehen soll. Aktuell blende ich es ( wie die meisten – bewusst oder unbewusst ) aus ..

     

    Hab im April General Mills und TLG Immobilien Anteile gekauft. Ein Kauf steht für diesen Monat noch an.

    Viele Grüße, Mr. B

  42. Christoph

    @Fit: Ach keine Angst. Ich find auch dass  man sich wohl fühlen muss. Selbst wenn es rationell nicht begründet werden kann.

    @Mr. B. Also auch in Deutschland fällt natürlich Erbschaftssteuer an. Allerdings gibt es auch Freibeträge. zB für die Kinder 400.000

    Hab das Schweizer Modell mal vor ner Weile angeschaut. Und meiner Meinung nach ist das sogar deutlich besser (wenn ich es richtig kapiert habe).

    Aber ich zB hab keine Kinder (leider). Und da ich nicht jünger werde geh ich erstmal davon aus dass es ne Stiftung später bekommen wird.

    Also mach ich mir da wenig Gedanken. Ich will später gut leben und mich mit den Aktien/Dividenden wohl fühlen.

     

  43. Fit und Gesund

    @Mr.B

    genau darum geht es, ich muss vorsichtig sein, ich habe jetzt selber ein Testament aufgesetzt, aber noch nicht notariell, Keiner von den Erben kennt sich mit Aktien aus, die haben damit nix am Hut, sie sind fleissig und es sind keine Protzer und Prasser, die kann ich nicht ausstehen,

    es kann mir ja eigentlich egal sein was damit passiert wenn ich sterbe, aber ich möchte nicht dass da irgendjemand sich mit den Amis rumschlagen muss und plötzlich auch noch in USA versteuern muss. Für die CH ist die Grenze bei 60’ooo CHF festgelegt, da pass ich auf dass ich nicht auf über 30’000 komme, sicher ist sicher. (wobei das ja auch geändert werden kann)

    @Christoph,

    Sicher werde ich mal keine wohltätige Stiftung beerben, meines Erachtens sollten mal die Kirchen den Geldbeutel öffnen, hat gerade letzthin so ein Kardinal was geschrieben wie sehr die Schere zwischen Arm und Reich in D auseinanderklafft, ha ha…. kann er gerne mal was dran ändern, ich mag diese fetten Popen einfach nicht…nur Gelaber… der soll mal was Ordentliches schaffen…

     

  44. Mr. B

    Bei der US Steuer ist wohl der Erblasser relevant und nicht die Freibeträge der Erben. Beim Podcast mit Alexander wird kurz darüber gesprochen. MS hat  einen guten Kommentar ( wie immer) beim Blog von Alexander hinterlassen.

    Ich steige ( noch ) nicht durch.

  45. yankee

    @Christoph

    Woher weißt du vom Splitt bei Geo Group REIT ? Ich habe im Internet bisschen geschaut, aber nichts diesbezüglich gefunden.

    Eine Liste mit Terminen von Splitts in naher bis ferner Zukunft wäre mal interessant, auch da hatte ich nichts gefunden. Wie seht ihr das, vor einem Splitt und diesen mitnehmen oder eher danach, wenn die Preise „optisch“ niedriger sind und evtl.  mehr Leute einkaufen ?

     

  46. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mr. B,

    Danke danke, aber ich weiß auch nicht, wie es letztendlich wirklich läuft. Sind nur meine Gedanken dazu. Es ist Tatsache, dass man i.d.R. als Käufer der US-Aktien nicht bei der US-Firma eingetragen ist. Zuerst „lagern“ die bei der US-Clearingstelle (zumindest, wenn man sie in USD kauft, bei Kauf in D wohl bei Clearstream). Für die Schweiz ist das „Sega Intersettle – SIS“.

    Wenn man kauft, dann werden sie jeweils dort auf den Broker gebucht, und nicht über den Broker auf den Namen von Herrn oder Frau XY.

    Der Broker führt dann Buch, wer bei ihm welche Aktien hält und weist das einfach in einer Depotübersicht aus.

    Wenn nun ein Erbfall eintritt, dann muss man (meiner Meinung nach) ja einfach nur dem Broker nachweisen, dass man der rechtmäßige Erbe ist, und das Depot übernimmt. Ob man dann einfach alles auf das Verrechnungskonto abbucht (über das man ja dann bevollmächtigt ist) oder ein eigenes einsetzt um das Depot weiter zu führen, das sollte doch Amerika in keinem Fall tangieren.

    Also ich würde mich von solchen Sachen überhaupt nicht in meinen Anlageentscheidungen beschneiden lassen.

    @Fit und Gesund,

    vielleicht kannst Du was mit Garmin anfangen? Die sind ja in der Schweiz gelistet. Finde sie nicht schlecht. Kein Schnäppchen, aber auch nicht völlig überbewertet, mit anständiger Dividende.

    Ach, sehe gerade, dass die zwar CH ISIN hat, aber finde sie nicht an der Schweizer Börse. 🙁

    @Oliver,

    ist immer wieder interessant, was das Aktienuniversum alles noch für einen bereit hält, siehe die Listen. Die „Waddell & Reed“ ist ja auch drauf. Ich steh ja auf Finanzbuden. 😉 Mit wenig Aufwand und dem Geld anderer Leute Geld produzieren…

    Wenn ich überlege, dass ich sie schon fast um 18 USD kaufen wollte, nun noch billiger. Jetzt habe ich gestern aber wenigstens einen Put auf 15 USD Strike bis Juni verkauft. 40 USD „Dividende“ auf eine Aktie, die ich (noch) nicht habe.

    Wenn sie um 15 eingebucht werden sollte, dann um das 52 W-Tief. Mal sehen. Falls nicht, ist es auch gut. Dann hole ich mir immer wieder was.

    Bin gespannt, ob Seadrill heute dem Tod von der Schippe springt, weil NADL Kontrakte von COP gewonnen hat. Ein Aufatmen mit 225% plus! Spannend…

    MS

     

  47. Christoph

    Sowei ich weiss steigert sich doch in der Schweiz der Anteil abhängig vom Anteil des Vermögens zu den US Aktien. Also je mehr US Aktien man hat bzw dessen Kapital als Wert desto höher wird der Freibetrag.

    Zitat: Zur Berechnung des Freibetrages wird das Gewicht der US-Vermögenswerte ins Verhältnis zum Gesamtvermögen gesetzt. Diese Quote wird mit dem Wert von 5,34 Mio. $ multipliziert. Wer also 10% seines Vermögens in US-Anlagen investiert hat, dessen Freigrenze liegt bei 534 000 $.

    Für mich heisst das: Hat man 100% US Aktien ist der Freibetrag 5,34 Mio. Oder hab ich da nen Denk Fehler?

    @Yankee:

    http://www.businesswire.com/news/home/20170327005494/en/GEO-Group-Announces-3-for-2-Stock-Split

    https://seekingalpha.com/news/3253489-stock-split-geo-group

     

     

  48. Anna

    @ yankee

    Den Hinweis findest Du auch auf der Website von Geo Group unter Investor News, Mitteilung vom 27.3.17.

  49. Stefan Meisel

    @ Christoph / Felix

    http://finanzmarktwelt.de/absturz-des-tages-dialog-semiconductor-naechstes-opfer-von-apple-56705/

     

    Dialog mit krassem Verlauf heute nach dem Gelaber von Lampe. Erst von 47€ auf 31€, dann wieder rauf auf 41€.

    Skyworks heute bisher sehr viel entspannter (Minus 2%). Wenn 35-40% des Umsatzes (Anteil Apple) wegfallen würden, wäre das schon unschön. So oder so – ich bleibe an Bord, kannte dieses Risiko. Bin auch wie du, Felix, 70-75% im Plus.

  50. Fit und Gesund

    @Christoph,

    woher ist denn das Zitat? aber wie dem nun auch sei, ich werde darüber nie wieder ein Wort verlieren, ich habe einfach die Zahl 60000CHF und das gilt für mich und selbst mein Banker weiss nix Anderes und fertig….ich mach mir darum sicher keinen Kopf, es ist mir auch egal. Und nun halte ich mich bei diesem Thema zurück.

    @Matthias Schneider,

    vielen Dank für den Tip mit Garmin, ich habe bereits VF Corporation und H&M, das reicht dann an Kleideraktien, ich hab eher noch anderen Bedarf, aber Danke! das ist lieb von Dir. 🙂

  51. Fit und Gesund

    @Stefan Meisel,

    die Aktie von ams ist heute auch erstmal rasant gen Süden, ich hab die nicht, hat sich glaub wieder bisschen erholt, ist aber in ein paar Monaten auch gestiegen wie verrückt.

  52. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    bei Garmin dachte ich an Technologie. 😉 Die haben nicht nur Fitness-Armbänder. Am bekanntesten sind ja die Navis (ich habe nie anderes als Garmin gehabt). Die haben auch Radargeräte, Luftfahrtdatenbanken usw.

    MS

  53. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider,

    *blush* und Entschuldigung, ich hab die Aktie zwar auch gesucht bei den sponsored ADR’s und nicht gefunden, es dann aber aufgegeben, ich habe einfach bei Garmin an garments gedacht und das dann mit Klamottenaktien gleichgesetzt, also falschbedacht… hi hi…

    Techno werd ich Ende des Jahres Siemens nehmen und früher evtl. noch Microsoft oder IBM, dann langt es, ich will schlussendlich nicht mehr als 25 bis allerallerhöchstens 30 Einzeltitel haben, ich hab ja noch ETF’s.

    aber ich hab nochwas jetzt von Dir gelernt, den Quark mit dem SIS, das wird wohl so sein und nun wird mir Einiges klar,

    ich habe ja z.B JNJ als sponsored ADR gekauft, wird nur selten in der CH verlangt, aber wenn ich mal abends mein Depot beim e-banking angeschaut habe, hab ich immer völlig schräge Kurse bekommen, viel zu wenig, tagsüber hat es meist gestimmt, aber auch nicht immer, ich habe meinem Banker schon die Hölle deswegen heiss gemacht, Abhilfe verlangt und echt herumgedeubelt, es ist wohl so, dass die der SIX abends irgendeinen Kurs mitteilen und der wird natürlich den Banken dann mitgeteilt, könnte also diese SIS – Sache der Grund sein…sowieso hirnrissig dass ein Broker mein Konto führt, das gefällt mir nicht wirklich…

    wenn ich am Ende des Monats meine Abrechnung mache rechne ich das exakt nach, anhand der US-Kurse, völlig doof, mein Banker riet mir nun, die Aktien in USA zu kaufen, bei anderen Ländern hab ich das Problem nicht. Echt eine Schande! Auch deswegen bin ich nicht so erpicht auf US-Aktien,

    vielleicht ist hier ja noch ein CH der US-Aktien hat?

    @Claus

    http://www.bento.de/style/h-m-die-innenstaedte-sind-voll-von-der-modekette-aus-schweden-1298417/#refsponi

  54. Michael

    @Fit und Gesund:

    vielleicht interessant für dich wenn du einen Techniktitel in dein Portfolio hinzunfügen möchtest: http://www.ats.net/de/

    Schönes Unternehmen mit top Ankeraktionären, die auf langfristige Erfolge aus sind.

    Unternehmen hat eine neue Fabrik in China gebaut und ist auf Wachstumskurs.

    Kein US Titel. Kommt aus dem guten alten und tollen Österreich 😉

  55. yankee

    Ach danke !

    Die Idee auf der Website direkt ist mir natürlich nicht in den Sinn gekommen…
    @Christoph
    Hast du den Email-Alert bei Seeking Alpha für interessante Unternehmen aktiviert ?

  56. O.T.

    Bei den Erbschaftssteuern wird wohl aus ein paar halbgaren Aussagen ein Elefant aufgeblasen.

    Für Deutsche:

    https://www.wf-frank.com/detail/article/die-besteuerung-deutsch-amerikanischer-erbfaelle-nach-dem-deutsch-amerikanischen-doppelbesteuerungsa.html

    Für Österreicher:

    https://findok.bmf.gv.at/findok?execution=e1s1

    KEINE Gefahr, es gibt ein Doppelbesteuerungsabkommen.

    Die Deutschen werden nach dem „deutschen Recht“ besteuert, die Österreicher nach „österreichischem Recht“.

    Die Schweizer dürfen selbst googlen.

  57. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    ich würde dieses „Affentheater“ nicht mitmachen wollen. Man müsste ja meinen, dass die Schweiz was versteht vom Umgang mit Geld im weitesten Sinne…

    Aber das klingt alles wie Steinzeit. Du wirst wohl nicht umhin kommen, Dir einen anderen Broker zu nehmen. Ich würde an Deiner Stelle einfach mal ein Demokonto bei CapTrader aufmachen und damit üben. Sobald Du Dich eingespielt hast, einfach paar Franken überweisen (Dein Konto würde ja in CHF als Basiswährung geführt), und es dann mit der Zeit mit USD, EUR, CAD und CHF parallel als Multiwährungskonto führen.

    Da kaufst Du dann ganz simpel mit USD direkt in Amerika die Aktien zu einem kleinen Preis.

    Und vor allem gleich als Margin-Konto einrichten. Ich hatte damals den Fehler gemacht, erst ein Cashkonto zu führen. Aber man braucht ein Margin-Konto, damit der Colt immer geladen ist, sobald es eine Gelegenheit, bzw. Kaufzwang gibt, ohne dass man gerade flüssig ist.

    Die scheinen allerdings noch den alten Webtrader zu haben. Lynx hat ein gelungenes „Lynx Basic“ inzwischen stattdessen. Aber auch die TWS ist kein Hexenwerk.

    Also nicht lange zaudern, einfach mal das Demokonto aufmachen!

    MS

     

  58. O.T.

    @MS

    Captrader war ich mal. TWS ist definitiv ein Hexenwerk, aber sowas von! Ich hab ein halbes Jahr damit gekämpft, Seminare belegt, Transaktionen durchgeführt. Geld gewechselt, nachgerechnet – gewundert. Zwei Tage später nochmals gerechnet mit den ganzen Korrektur-Währungsbuchungen – wieder gewundert.

    Die Handhabung der TWS war mir einfach zu blöd. Ich wollte doch nur Aktien kaufen und verkaufen. Verzögerte Kursversorgung gab’s auch nicht für Österreich.

    Alles verkauft und Konto geschlossen.

    Parallel hatte ich DEGIRO. Einfache Weboberfläche. Alles läuft so wie man es im normalen Internetbanking gewohnt ist, und das um ein Viertel der Kosten von Captrader.

     

  59. ZaVodou

    @ Fit&Gesund

    Hast Du die schweizer Staatsbügerschaft. Ich dachte Du wärest eine in der Schweiz lebende und arbeitende Deutsche.

    Die anderen sollten sich noch mal diesen Artikel durchlesen, wer da überhaupt von betrofffen ist, anstatt hier unnötig Panik zu schüren.

    Probleme mit der zu zahlenden Erbschaftssteuer in den USA hätten nur die Schweizer Bürger. Das Zauberwort heißt Doppelbesteuerungsabkommen.

    Hier noch mal die entscheidende Passage:

    „Während sich die umliegenden europäischen Nachbarn in ihren Doppelbesteuerungsabkommen mit den Amerikanern dieses Recht in den letzten Jahren wegbedungen haben, blieb es zwischen der Schweiz und den USA unangetastet.“

    Der Artikel ist aus dem Jahre 2010. Die Frage ist, ob die Schweiz nicht zwischenzeitlich nachgebessert hat.

     

  60. Fit und Gesund

    @Michael,

    danke, da steht auch was bei den börsenbloggern drin, les ich auch regelmässig

    http://dieboersenblogger.de/88330/2017/01/ats-verzeichnet-achtungserfolge/

     

    @O.T

    für die Schweizer dann, hab’s schon lange nicht mehr gegoogelt, seither gibt es noch mehr darüber…

    http://www.trefima.ch/pdf/Info_2014-02.pdf

     

    @Matthias Schneider,

    die CH ist schon bisschen anders als man meinen könnte, das ist so *lach*

    aber ein Margin-Konto? für mich? nie nimmer nicht, das wär dann sehr übertrieben und entspräche niemals meiner Mentalität. Wenn ich kein Geld habe um Aktien zu kaufen, dann muss ich es bleiben lassen, Gelegenheit hin oder her, aber das muss Jeder selber wissen.

    @Zavodou,
    immer noch Deutsche, werde in dem Aspekt aber wie Schweizerin behandelt, da ich hier meinen Lebensmittelpunkt habe. Und die USA lassen sich Zeit mit Nachbessern,
    die CH hingegen kuscht sobald die Amis was befehlen.

  61. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @O.T.

    kann ich nicht nachvollziehen. Die TWS benutze ich nur deswegen nicht mehr, weil sie mir dauernd meine Sortierung wieder kaputt gemacht hat.

    Ansonsten finde ich es nicht wirklich kompliziert. Aber ich brauche sie auch nicht wirklich. Mache das, was Du mit „einfach nur Aktien kaufen“ meinst, eigentlich zu 90% über die Handy-APP, oder wenn es gemütlich sein soll über die Weboberfläche Lynx Basic.

    Degiro habe ich mir auch mal angeschaut und für mich dann ausgeschlossen. Da kann man keine US-Optionen handeln. Das geht für mich gar nicht mehr.

    Auch irgendwas anderes war noch…müsste in das Preisverzeichnis schauen. Aber sonst sind die ok.

    Was Du mit Korrekturbuchungen sagst, das mag vielleicht bei „automatischem Währungstausch“ sein. Aber genau das soll man ja damit verhindern. Nicht nur in Amerika kaufen, aber in Euro abrechnen (mit Gegenposition in USD als Minus verrechnet), sondern echte Cashkontobestände in Währungen anlegen. Dann habe ich USD und kaufe die Aktie in USD. Dann fehlen vom USD-Cash genau nur diese Dollars die ich bezahlt habe, und nichts wird umgerechnet. Einfacher geht es überhaupt nicht.

    Kontostand 5.000 USD, Aktien in Amerika für 1.500 USD gekauft, 5 USD Gebühr in meinem Fall, Kontostand nachher 3.495 USD.

    @Fit und Gesund,

    genau so habe ich 2 Jahre gedacht und eisern an dem Cashkonto festgehalten. Aber das war Blödsinn. Und Marginkonto heißt ja nicht Zocken auf Teufel komm raus. Es dient einfach der Sicherheit, der „Beinfreiheit“. Man kann, muss aber nicht.

    Natürlich sollte man letztendlich nur kaufen was man sich leisten kann. Aber sollte es echt zu Gelegenheiten kommen, dann kann man gleich mal zuschlagen, und dann in Ruhe über 2-3 Tage die Kohle vom Tagesgeld umbuchen oder so eben.

    MS

  62. Fit und Gesund

    @all,

    noch vergessen, auch die Deutschen wollen Alles wissen, ich habe noch ein kleines Depot in D, bei der ebase, ich bekam vor ein paar Wochen Post dass sie nun meine TIN wollten, wir haben sowas nicht, schrieb ich auch freundlich zurück, gestern kam nun ein Brief, ich solle dann meine AHV-Nr (Rentenversicherungsnummer) angeben, was ich nicht für gänzlich unproblematisch halte (hatte ich mal gegoogelt)

    Als Kleinanleger bist Du völlig gläsern, egal ob in D oder der CH. Jetzt kann ich entweder das Depot kündigen oder aber die Nummer rausrücken.

  63. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mr. B

    Ich reiste von New York nach Frankfurt. Ich blieb knapp 10 Tage. Dort angekommen, plante ich spontan meine Reisen innerhalb der Region. Ich traf Blogleser in Frankfurt, Reutlingen und Mannheim. Es war wirklich großartig, die Leser zu treffen.

    Anschließend flog ich nach Italien (Florenz und Rom). Ich buchte via AirBnB eine Wohnung in Florenz. Hier habe ich ein kleines Video von der Wohnung aus gemacht:
    https://www.youtube.com/watch?v=vw8851ZrLFs

    Über hotels.com buchte ich ein kleines Hotel in Rom. Mir gefällt an hotels.com, dass du freie Hotelübernachtungen über Treuepunkte erhältst.

    In Rom traf ich einen Blogleser spontan zum Kaffeeplausch, der darum gebeten hatte. Ich find seine Story auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit imposant (seine Sparquote beträgt ca. 70%, er hat eine Tochter).

    Ich war auf der Reise zum Teil geschäftlich unterwegs und zum Teil mit der Familie im Urlaub.

    Ich überlege, ob ich einzelne Personen/Leser im Blog vorstellen soll. Ich find, die Motivation der Menschen und ihre Storys sehr beeindruckend.

     

    @ Felix
    @ Skywalker
    @ alle

    Bei meinen Sparstorys ist mir aufgefallen, dass ich die meisten Leser habe. Ich erhalte Zustimmung auf allen Kanälen (email, Facebook, Twitter…). Das Thema scheint eine Nische zu sein, die nicht ausreichend im Web bedient wird. Es ist mein Thema, weil ich recht arm aufwuchs. Ich lernte das Sparen und Investieren recht früh.

    Aktienempfehlungen machen schon so viele. Da gibt es guten Stoff überall im Netz. Ich kann es leider nicht jedem Recht bei den Themen machen. Klar wiederholt sich die Botschaft. Das ist halt so in einem Nischenblog.

    Macht mal bitte konkrete Themenvorschläge. Ich greife das gerne auf.

  64. O.T.

    @MS

    Ja, ich hatte automatische Umrechnung eingestellt. Handy-App (Windows-Phone) hat natürlich niemand, und erwarte ich mir auch gar nicht.

    Aber, kannst Du das tatsächlich nicht nachvollziehen? Die Oberfläche der TWS (4.0) ist ja schon vom Design her total 90er Jahre, und zudem kam die Fülle der Funktionen dazu, die nicht mit einem zwei stündigen Seminar abgetan werden können. Nicht mal das kaufen und verkaufen. Ich hätte mir eine Standardeinstellung gewünscht die den 0/815 Aktienanleger präsentiert wird.

    Egal, wahrscheinlich nur Geschmackssache.

    DEGIRO schlägt bei Hauptversammlungen voll zu, 100 EUR + Aufwand. Das mit amerikanischen Optionen stimmt, ist blöd.

  65. ZaVodou

    @ O.T.

    Wenn das jetzt tatsächlich neuester Stand für Schweizer Bürger ist, dann muss noch Punkt 4 beachtet werden.

    Gerade, wenn die Erbmasse nicht zu 100 % aus US-Aktien besteht, denn nur dann zählen die 5 Mio. USD.

     

     

     

  66. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @O.T.

    wenn man alles ergründen will in der TWS, dann erschlägt es einen natürlich. Ich habe immer nur das angeschaut, was ich so brauchte, und das war nicht viel.

    Um eine Aktie zu kaufen braucht man ja nur ganz simpel in eine leere Zeile das Tickersymbol (zur Not vorher suchen wenn man es nicht im Kopf hat) eintragen und Enter. Dann erscheinen die (verzögerten) Kurse An-und Verkauf. Auf den Kaufkurs klicken, Limit eintragen oder einfach bestätigen, Positionsgröße eingeben, auf Ordervorschau gehen, alles gut, bestätigen und abschicken. Meist ist es nach Sekunden ausgeführt.

    Das war es dann schon. 😉

    MS

  67. Skywalker

    @ Tim: Es ist ja nicht so, dass ich deine Beiträge nicht gerne lese. Im Gegenteil, ich freue mich über jeden neuen Post!

    Ich persönlich hatte eher den Ton, welchen man in den Kommentaren immer häufiger antrifft im Blick. Ich finde es halt immer nicht so schön, wenn man sich über andere stellt, warum auch immer, ob wegen eines dicke autos oder extremer sparsamkeit. Das ist schon alles!

    Keep up the good work!

  68. Christoph

    Guten Morgen:

    Was haltet ihr davon?

    https://ecomento.tv/2017/04/11/bmw-will-kein-werk-das-nur-elektroautos-baut/

    Also in meinen Augen ein großer Fehler. Die Deutschen Autobauer hinken doch Tesla eh schon extrem hinterher. Und anstatt jetzt gas zu geben kommt sowas..

    Wenn Tesla es nämlich wirklich schafft das Modell 3 ab nächstem Jahr in einer großen Stückzahl zu bauen (ich vermute 300-400 k anstatt 500 k) dann wird es langsam düster mit BMW und co. Denn die denken doch jetzt noch Tesla ist einfach ein Nischenanbieter.

    Gestern gab P&G die Dividendenerhöhung bekannt: 3%. Echt mikrig. Schon wieder. Dabei sind die Zahlen doch eigentlich wieder gut.

    http://www.nasdaq.com/symbol/pg/revenue-eps

    Ich will ja Dividendenzahler die jählrich mindestens 8% erhöhen. Klar Ausnahmen gibt es immer mal (wie coke dieses Jahr). Denn ich möchte dass sich die Dividende in 15 besser in 10 Jahren mindestens verdoppelt hat.

    Aber beiP&C müsste ich ja anhand der letzten beiden Erhöhungen 30 Jahre warten um dann bei 6% etwa zu sein. Puuuh.

    Ich werde zwar weiter P&G besparen aber nun erstmal mit einer kleineren Summe.

     

    @Yankee: Hab zwar den Alert aber muss den mal bearbeiten weil ich Zuviel Meldungen bekomme. Aber ich gebe immer mal wenn ich langweile habe die unternehmen die mich interessieren bei Google ein und schaue nach dividende, splits und eps.

  69. Claus

    @ fit und gesund

    danke für den H&M-Link. Kenne den Inhalt, denke das H&M hellwach und innovativ ist und gerade so einiges ausprobiert.

    Der Wettbewerb ist hart und der momentan hohe Dollar bremst sie aus. Management und Bilanz sind aber top und ich bin mir sicher, auch der Kurs wird bald wieder deutlich anziehen.

    Die teilweise miserablen Bedingungen der Arbeiter(innen) bei der Herstellung sind grauenhaft. Doch diese Probleme gibt es wohl bei den meisten Großkonzernen in allen Branchen. Ich nenne nur stellvertretend Apple und Samsung … Wer Aktien solcher Konzerne ausschliessen möchte, hat wahrscheinlich nur noch Cash im Depot…

    Auf meiner Kaufliste stehen gerade nur noch… H & M + Shell. Werde wohl beide aufstocken.

    LG und einen schönen Tag

     

     

  70. Slazenger

    @Claus

    hast du eigentlich Abbvie, oder eine Meinung dazu?  Für mich sehr schwer einzuschätzen da sie über 60% vom Umsatz mit einem Medikament (Humira) machen, aber die Pipeline scheint recht gut zu sein. Dividende und Dividendenwachstum sind aber gut.  Wohl eine ähnliche Geschichte wie Gilead?

  71. Oliver

    @Christoph

    Habe mich vor zwei Wochen mit einem Studienkollegen getroffen, der bei BMW arbeitet. Da hatten wir auch das Thema Elektroautos. Das Problem, was unsere Autohersteller haben ist die Vielzahl innovativer Technologien und was sie tatsächlich abdecken können. BMW forscht an Autos mit Wasserstoffantrieb, natürlich auch an Elektroautos, selbstfahrenden Autos und wie man die Infrastruktur anbieten kann, Entertainment im Auto etc.

    Sie scheinen vom Elektroauto nicht ganz so begeistert zu sein, weil sie nicht mit der Nachfrage rechnen und es momentan und auch mittelfristig keine Infrastruktur dafür gibt. Wie jedes Unternehmen hat BMW ein Hauptaugenmerk auf Dinge, die jetzt Geld bringen und durch Forschung schauen, was zukünftig Geld bringen könnte.

    Bei Tesla muß man sehen, dass sie wahnsinnig innovativ sind, aber bisher noch kein Geld verdient haben. Es kann durchaus sein, dass Tesla sein Geschäftsmodell auf elektrische Speicher verändert und Autos nur eine Spielwiese werden. Sie haben noch keine große Stückzahlen und man muß sehen, wohin sich das Unternehmen mit seinen Kernkompetenzen entwickelt.

    Im Automarkt ist halt viel Spekulation und viel Entwicklung. Vielleicht setzen sich Flugmobile durch, die in Dubai geplant sind. Die Dinger können bis 1000 Meter hoch fliegen, sind 60 km/h schnell und man gibt nur das Ziel ein und das Ding fliegt einen hin. Fertigung ist in China. Das wäre natürlich schon eine Revolution, wenn so etwas Massenverkehrsmittel werden würde. Wir wissen halt nicht, wie sich das Transportwesen entwickelt. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass hier noch ganz neue Namen auftauchen werden.

    P&G: Muß man mal schauen, wie sich das Unternehmen weiter entwickelt. Gegenwärtig plane ich nicht, Aktien dazuzukaufen, da der Kurs teuer und wie Du richtig schreibst, die Steigerungen der Dividende sehr niedrig ist. Bin mir nicht sicher, ob es ein gutes Investment in der gegenwärtigen Situation ist. Es gibt günstigere und chancenreichere Unternehmen.

    @O.T.

    Ich wickle mit der Lynx-Plattform auch meine Aktienkäufe USA/Kanada ab. Mich wundert es, dass Du dich damit so schwer tust. Ich habe mir nur das Einführungsseminar angesehen und damit konnte ich die ganzen Basics gut abwickeln wie Währungstausch, Kauf/Verkauf der Aktien. Optionen habe ich mir angeschaut, aber nichts live gemacht. Die Plattform gefällt mir gut, weil ich damit eine Menge Listen anlegen und mir live alles anschauen kann. Im Gegenteil, mir fehlen noch ein paar Funktionen. Werde ich dann durch das Google Excel realisieren, wenn ich ein bisschen Zeit investieren möchte.  Ich schätze den Broker inzwischen sehr wegen der ganzen US-Möglichkeiten. Was mir noch fehlt, ist ein Broker, wo ich bei den asiatischen Werten tiefer einsteigen kann. Ich wollte mir z.B. MSI-Aktien (Taiwan) kaufen, aber das ist weder bei Lynx noch bei Consors möglich.

    @Tim:

    Bezüglich den Themen, die angeregt wurden. Ich denke schon, dass man den Blog insofern erweitern könnte, wenn man mal spezifisch über Börsenplätze oder wie man vernünftig eine Aktie/ETF auswählt schreiben und diskutieren kann. Auch z.B. über Branchen, die man auf ein Land oder länderübergreifend mit Entwicklung und dann einer Betrachtung nach 6/12 Monaten analysieren könnte. Vor kurzem kam das Thema McDonalds und negatives Eigenkapital, dann hier z.B. Procter & Gamble: Entwicklung des Unternehmens und was spricht für/gegen eine Investition (keine Kauf/Verkaufsempfehlungen). Ich schätze, dass dies viele Leser weiterbringen würde und der eine oder andere sich etwas mehr mit der Materie beschäftigen möchte. Es sind ja einige hier, die viel Börsenerfahrung besitzen und dazu ihre Meinung schreiben können, auch wenn diese vielleicht anders sind als der Ursprungsartikel. Genau so entstehen gute Diskussionen. Nur mal so als Anregung.

  72. O.T.

    @MS & @Oliver

    Ist schon mehr als ein Jahr her, das ich mich mit Captrader beschäftigt habe. Jetzt wo Matthias die Seite vom Handbuch verlinkt hat, denke ich das ich auch mit der englischen Oberfläche, mit all den Abkürzungen haderte. Zudem hatte ich einen Plan B – eben DEGIRO. Vielleicht auch meiner Faulheit geschuldet das ich mich nicht tiefer hineingekniet habe.

    Da es früher all diese tollen Plattformen nicht gab, habe ich schon seit dem ersten Tag mein Excel in der jede Transaktion steht – versehen mit den Formeln die ich für sinnvoll erachte. Vor allem auch mit wirklich allen Kosten die so in einen Depot anfallen und auch zugeordnet werden wollen (wie seit neuestem die Negativzinsen die flatex verrechnet).

    Mit den Auswertungen hat es DEGIRO nicht so sehr, diese ganzen selbst zu definierenden Queries die IB-Broker hat mit graph. Darstellung gibt es nicht. Nur eine paar CSV-Dateien mit grundsätzlichen Transaktionsdaten.

  73. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @O.T.

    es ist immer alles noch im Enstehen. Wenn ich gerade durch die Anmerkung von Oliver wegen Taiwan sehe, dass ich praktisch keine Möglichkeit finde, dort was zu handeln, dann frage ich mich, was da noch alles zu tun ist.

    Oder gibt es da politische Beschränkungen. Geht das nur über einen taiwanesischen Broker?

    Ich brauche es zwar (noch) nicht, da ich gefühlt für 20 Jahre noch mit den jetzigen Möglichkeiten ausgelastet bin, aber solche Beschränkungen machen erst neugierig.

    Obwohl die Möglichkeiten bei Lynx/IB schon sehr schön sind für den interessierten Laien, aber man will sich ja ständig entwickeln. 😉

    Übrigens sind in letzter Zeit die Shortseller wieder aktiver geworden. Habe momentan sogar mal für 10.000 Sicherheitsbetrag Verleih aktiv.

    Entweder kriegen den Markt bald runter, oder es kommt zu erfrischenden short-squeezes.

    Habe im März stolze 14,54 USD Verleihzinsen bekommen (8,42 USD Überschuss). Wow! 😉

    Guten Erfolg

    MS

  74. Christoph

    @Slazenger: ich bin zwar nicht Claus aber ich hab Abbvie.

    Hab die 2014 gekauft für einen für meine Verhältnisse großen Anteil am Depot.

    Finde das Unternehmen toll. Ist ja ein Ex Teil von Abbott. Abbvie hat ja auch zugekaut um von Humira unabhängiger zu werden. Und generell bin ich sehr zuversichtlich was die Zukunft angeht.

    Gerade Themen Wie Darm kommt immer mehr auf. Da machen die auch einiges.

    Dazu schöne Dividende und bisher gute Steigerungen. Will demnächst auch per Sparplan weiter zukaufen.

  75. Christoph

    @Oliver: Ja ich fürchte nur dass sich die Deutschen zu verzetteln. Ob die Brennstoffzelle wirklich das beste ist? Keine Ahnung. Aber derzeit ist da ja noch nichts marktreif.

    Und wenn die nahe Zkunft definitiv auf Elektro geht dann läuft man Gefahr zu verlieren. Denn Ich denke Bedienung usw wird viel von Google und Apple kommen.

     

    Ja das fliegende Teil seh ich öfters bei CNBC in de Pause. Schon krass. Aber ich denke da benötigt man dann sicher einen Pilotenschein für den Notfall. Und bis die wirklich ne Zulassung bekommen  da vergehen sicher 20 Jahre. Wenn man bedenkt was sich die Menschen schon bei autonomen Autos ins Hemd machen und dann bei autonomen Flugzeugen?

    Bei P&G sehe ich es auch so. Aber ich kaufe dann monatlich einfach für so € 30 im kleinen Rahmen.

  76. Oliver

    @Christoph:

    Die deutschen Autobauer und speziell BMW wollen Google/Apple aus ihren Autos raushalten wo es geht. Begründung: Sie sind sonst nur noch Hardware-Hersteller und haben auf das Innenleben keinen Zugriff mehr. Außerdem gehts um das Thema, wer mit den gewonnenen Daten Geld verdienen kann. Alles etwas heikel.

    Ja, bei den fliegenden Teilen werden wir hier in Deutschland noch etwas brauchen. Wenn für unsere Bundeskanzlerin das Internet noch Neuland ist, dann wirds mit selbstfahrenden Autos oder sogar fliegenden Fahrzeugen ein bissl dauern.

    Ich hab da einen netten Link, wo Schulkinder Politiker Fragen zum Internet stellen:

    https://www.youtube.com/watch?v=wM1xs1jDcis

    Wenn man glaubt, solche säßen mit ähnlichem profunden Wissen heute nicht mehr im Bundestag, würde sich wahrscheinlich wundern.

    Warum kaufst Du den P&G noch nach, wenn Du nicht mehr überzeugt bist?

    @Matthias

    Habe mich beim Ausleihen auch angemeldet (erst vor kurzem). Die Summen, die man da bekommt, sind allerdings sehr übersichtlich. Komischerweise werden hauptsächlich Aktien aus der zweiten Reihe verwendet oder REITs. Es ist wenig Geld, aber man muß nichts tun. das ist ja auch OK.

    Zu den asiatischen Märkten: Ja, das ist komisch. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, ob und welche Regulierungen es gibt. Bei den Festlandschinesen dürfen Ausländer nur bestimmte Aktien kaufen. Bin da aber auch nicht so richtig drin. Letztendlich ist es kein Muß, es zeigt nur, dass der internationale Handel mit Wertpapieren doch nicht so frei ist, wie man es sich vorstellt. Die ganzen Amerikaner klappen ganz gut, weil die Platform amerikanisch ist. Und damit ist man schon ganz gut beschäftigt, wenn man nur alleine die Liste anschaut, die ich weiter oben verlinkt habe.

    Habe mich jetzt für die Optionen angemeldet. Muß mich allerdings erstmal schlau machen, wenn ich das wirklich nutzen möchte. Wie immer, die Zeit…

  77. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Oliver,

    prima! Gratuliere! Klar sind das nur Peanuts, aber es geht Dir sicher wie mir. Ich bin immer ganz verzaubert, wenn ich wieder was gelernt habe.

    Wer verwendet immer den Werbespruch, ich glaube IKEA…

    „Entdecke die Möglichkeiten.“  😉

    Das Tun ist der wirkliche Wert.

    Ja, es werden natürlich meist nur Werte verliehen, denen man Schwäche zutraut. Sonst wäre man als Shortseller ja verloren. Gegen Riesenwerte ist man ja aussichtslos.

    Bisher habe ich ja nur US-Optionen verkauft. Jetzt bin ich gerade dabei mal eine EUR-Option zu probieren. Es geht um learning by doing.

    Will einen PUT auf die spanische BBVA verkaufen (die hätte ich auch ganz gern zur Not, neben der Santander), will aber nicht runter gehen. Bin der einzige Anbieter momentan im Ask. 

    Das geht gar nicht über die Eurex sondern die „Spanish Futures and Options Exchange“ (MEFFRV).

    Gut, dass ich so viel Zeit investieren kann. Als Altersteilzeitler ist man ja „jenseits von gut und böse“ in der Arbeit.

    Viele halten das für Zeitverschwendung, aber ich halte jede Stunde vorm PC für gut investiert.

    Habe gerade einen Spruch gelesen, der Buffett zugeschrieben wird: “The rich invest time. The poor invest money.” Das habe ich begriffen, nur leider bin ich immer noch „arm“. 😉

    MS

  78. Claus

    @ Slazenger

    wie Christoph schon geschrieben hat und wie Du natürlich weist, ist Abbvie eine Abspaltung von Abbott Labs und sicherlich kein schlechtes Unternehmen. Steht aber nicht auf meiner Watch-List

    Ist mir zu riskant, da sie, wie Du schon geschrieben hast, zu ca. 60% von Humira abhängig sind. Ausserdem sind sie noch nicht so lange börsennotiert. Bei Abspaltungen bin ich ohnehin vorsichtig. Meist werden ja riskantere oder unrentable Firmenteile abgespalten. Abbvie scheint zwar auf einem guten Weg zu sein, aber warum nicht einfach etwas „Sichereres“ einkaufen und erst mal abwarten, wie die Abbvie-Aktie sich in Krisenzeiten verhält?

     

  79. Christoph

    @Oliver: Naja ich investiere in kleinen Summen weiter bei P&G weil ich mich ärgern würde wenn die dividende doch wieder wie früher steigern. Ist ja auch ein sicheres Geschäft und € 30/ Monat sind da ok.

    Dafür investiere ich das frei gewordene Kapital lieber woanders.

    @Slazenger: Wenn Abbvie nicht mehr läuft geh ich zur Deutschlandzentrale. Die ist nämlich bei mir ;o) Dann mach ich Radau ;o)

    Sweoit ich weiss haben sich abbott und abbvie nicht so getrennt dass abbot das gute und abbvie das schlechte bekam. Wenn ich mir die Bereiche von Abbvie ansehe die therapiert werden sind das alles Bereiche die wichtig sind und oft vorkommen.

    Allein der Darm Bereich. Das wird immer mehr. Selbst bei den Tieren. mein alter Hund hatte ne art von Morbus chron (IBD bei Wuffs).

    Und natürlich ist es ein junges Unternehmen an der Börse. Aber der Geschäftsteil an sich den gibt’s ja schon lange.

    http://www.abbvie.de/therapiebereiche/darmerkrankungen.html

    Aber natürlich weiss man bei Pharma nie.

  80. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Oliver,

    Misson done! 😉 Jemand hat meinen Put gekauft, und die 42 Euro minus 2 Euro, also 40 netto haben ihren Weg in mein Konto gefunden.

    Jetzt warte ich auf die Eröffnung in Amerika. Mit der Monster-Vola bei NADL (siehe Link oben) von über 200% muss doch was zu machen sein. Da werden die Optionen herrlich teuer.

    MS

  81. Fit und Gesund

    @Claus,

    danke für Deinen Kommentar, H&M hab ich nur 110 Aktien, und die sind ungefähr 9% im Minus, da stock ich im Moment noch nix auf, Shell ist schön im Plus, sie machen rund 1.5% meines Depots aus, im Moment belasse ich es dabei.

    @Christoph,

    bezüglich Elektroauto, das wird noch ein schönes Kabarett geben wenn die dann Alle nachts in der Tiefgarage „tanken“, und die Allgemeinheit den Strom dann zahlen muss, stell ich mir hier gerade bei meinen Miteigentümern vor 🙂

    @all,

    ich würde ja gerne mal über konzentrierte Portfolios diskutieren, (nicht mein Ziel jetzt), aber ich fände es spannend, wie müsste so ein Portfolio aussehen, nur die „Klassenbesten“ und immer nachkaufen und Dividende re-investieren, ist das Risiko so viel grösser?

  82. chaostrader

    nachts in der Tiefgarage „tanken“, und die Allgemeinheit den Strom dann zahlen muss,

    ? Gibts da öffentlich zugängliche Steckdosen?

    Keine Sorge, damit kriegst du den Tesla nicht geladen. Ich hab eine ganz andere Vision: stehende Elektroautos stellen einen Teil ihrer Ladung zur Verfügung, um Bedarfsspitzen zu decken oder Produktionsüberschüsse aufzunehmen. Intelligentes Netzmanagement, damit weniger Kraftwerke als Reserve im Leerlauf rumdümpeln müssen.

    ich würde ja gerne mal über konzentrierte Portfolios diskutieren,

    Dann google mal Dual Momentum. Langfristig durchschnittlich 17% Rendite pro Jahr vor Steuern (wenn ich mich recht entsinne). Und das über mehrere Jahrzehnte nachgewiesen. Kann aber kurzfristig auch mal underperformen.

  83. Stefan Meisel

    @ Fit und Gesund

     

    Ich bin ein großer Freund konzentrierter Portfolios. Bin derzeit an 14 Unternehmen beteiligt, fühle mich damit pudelwohl, hätte allerdings auch kein Problem damit, in den nächsten Jahren auf 20 aufzustocken.

     

    Wichtige Fragen sind:

    Welches Maß an Volatilität hält man aus? Der Wert eines Portfolios mit 12 Unternehmen wird stärker schwanken als ein Wilshire 5000 ETF.

    Wie viel Lust und Zeit hat man, sich mit seinen Beteiligungen zu beschäftigen (in den Jahren nach dem Kauf)?

    Nach welchen Kriterien wählt man aus?

     

    Ich sehe es kritisch, dass du in diesem Zusammenhang von Risiko sprichst statt von Volatilität. Wie Buffett richtig sagt, entsteht Risiko, wenn jemand nicht weiß, was er tut. Fünfzehn anstelle von dreißig Werten ins Portfolio aufzunehmen ist nicht automatisch riskanter.

    Wenn jemand lediglich die Dividendenrendite, das KGV und das KBV als Kaufkriterium verwendet, dann entsteht Risiko. Wenn jemand sich an einem Halbleiter-Hersteller beteiligt, ohne die geringste Ahnung von dieser Branche zu haben, dann entsteht Risiko.

     

    Einige hier halten Beteiligungen an 50+ Unternehmen. Buffett scherzte in den 60ern darüber, nannte es die Noah-Art des Investierens – von jedem zwei. Jeremy Miller hat jedoch einen interessanten Satz geschrieben: „Beim Investieren ist das richtig, was für die jeweilige Person funktioniert.“

     

    Buffett schrieb 1966 an seine Partner: „Ich bin bereit, mich stark auf das zu konzentrieren, wovon ich glaube, dass es die besten Investment-Gelegenheiten sind. Ich bin mir dabei sehr wohl bewusst, dass das hin und wieder ein ziemlich mageres Jahr mit sich bringen kann – eines, das vermutlich magerer ist, als wenn ich mehr diversifiziert hätte. Obwohl das bedeutet, dass unsere Ergebnisse stärker ausschlagen werden, bedeutet es meiner Meinung nach auch, dass unsere langfristige Überlegenheit größer sein sollte.“

     

    Ich sage (und das sagt Charlie Munger auch so ähnlich): Wenn ich fünfzehn Unternehmen in meinem Portfolio habe und zum Zeitpunkt X den Betrag Y investieren will, dann sollte ich mich fragen, ob „meine Nummer 16“ in diesem Moment besser ist (Vergleich Qualität und aktueller Preis) als die fünfzehn anderen. Hinzu kommen die 3 anfangs erwähnten Fragen.

     

     

  84. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Also ich bin zumindest ähnlich „konzentriert“ wie Buffett, nur dass ich leider keine ganzen Unternehmen kaufen kann, und mich mit popeligen Aktienanteilen in geringer Stückzahl begnügen muss.

    Aber die Anzahl der unterschiedlichen Beteiligungen kommt so ungefähr hin.

    Wenn diese unten aufgeführten 107 Buffett-Positionen aktuell sind, dann liege ich nur leicht drüber.

    „Zu den Beteiligungen von Berkshire Hathaway gehören 64 hundertprozentige Tochterunternehmen wie die Eisenbahngesellschaft Burlington Northern Santa Fe, die Batteriemarke Duracell oder See’s Candies sowie Minderheitsbeteiligungen an 43 öffentlich gehandelten Unternehmen wie General Motors (NYSE:GM) (NYSE:GM), Davita Healthcare (NYSE:DVA) und Goldman Sachs (NYSE:GS) (NYSE:GS).“ (Quelle)

    Gutes Nächtle

    MS

  85. Mark85Mark85

    Warren Buffett: ,,Breite Diversifikation ist nur dann nötig, wenn Investoren ihr Handwerk nicht verstehen.“

    Damit muss er Leute wie mich gemeint haben. Für die sind Indexfonds ideal. 😉

  86. Fit und Gesund

    @Stefan Meisel,

    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, da werd ich dann noch weiter drüber brüten,

    wie will man von all diesen Branchen denn wirklich was verstehen? nur durch Lesen? doch eher nicht? aber es hat was, ich bin im med. Bereich tätig und meine liebsten Investments sind eben Pharma und Healthcare, da kann ich mir was drunter vorstellen,

    dennoch, ich kann nicht nur in  Pharma und Konsumgüter investieren…

    ich bin ja eher Anfänger und da ist mir das nicht so klar gewesen der Unterschied zwischen Risiko und Volatilität, aber festgestellt hab ich das auch schon, mein ETF Depot verhält sich einfach viel zahmer, ich habe 50/50% Einzelaktien/ETF’s. Lustig, ich habe auch 14 Einzelaktien, die grössten Positionen sind Nestle, Roche und Novartis, sind auch meine Lieblinge. Ein paar Einzeltitel möchte ich noch, aber mehr als 25 mag ich nicht, ich muss sie sorgsam auswählen, ich verfolge eine buy and hold Strategie.

    Mal schauen was ich als Nächstes nehme, die Liste enthält ja noch ein paar Titel, sonst gibt es eine Aufstockung der ETF’s, bin schon gespannt wann Du Deine nächste Aktie kaufst. 🙂

     

  87. Mattoc

    Hallo PIBE,

    hast du eine Ahnung, weshalb das Fondsvolumen der Wisdomtree-ETFs nicht mehr wesentlich größer wird?

    Viele Grüße

     

  88. Fit und Gesund

    @Chaostrader,

    also in unserer Tiefgarage gibt es sogar mehrere öffentliche Steckdosen.

    Und Dual Momentum werd ich googeln, danke, 17% Rendite langfristig hört sich gut an, aber ich persönlich kann sowas nicht erreichen und gebe mich mit sehr viel weniger auch zufrieden, ich ziehe immer den ruhigen Schlaf vor, den ich jetzt suchen werde und hoffe dass heute Nacht nicht eine Horde Marder über’s Dach trampelt.

     

     

  89. Stefan Meisel

    @ Matthias Schneider

     

    Wenn man die Kontrolle übernehmen kann, ist es etwas anderes (wie du bereits schreibst). Zu den übrigen Beteiligungen Berkshires zählen dann auch solche Werte, die kaum Einfluss auf die Performance haben:

     

    Verizon – 0,00x%

    UPS – 0,00x%

    Mondelez – 0,01%

    P&G – 0,01%

    Liberty Global – 0,01%

    Johnson & Johnson – 0,02%

    Graham Holdings – 0,03%

    usw.
    Quelle: http://www.intelligent-investieren.net/2017/02/und-was-tat-sich-in-warren-buffetts.html

     

    Kraft Heinz, Wells Fargo, Coca Cola, IBM und Amex machen zusammen 65% von Berkshires Portfolios aus, wenn man von den Tochtergesellschaften absieht. (Stand: 31.12.16)

     

    Ich hatte extra Buffett-Aussagen aus den 60ern genommen, als Buffett noch Buffett sein konnte, da die Größe seiner Beteiligungsgesellschaft ihn noch nicht zu anderen Strategien zwang.

     

    Ich hab das Originalzitat Buffetts nochmal rausgesucht: „I can’t be involved on 50 or 75 things. That’s Noah’s Ark way of investing – you end up with a zoo that way. I like to put meaningful amounts of money in a few things.”

     

    @ Fit und Gesund

     

    Um ein Beispiel zu nennen, was man auf die Schnelle machen kann: Unternehmen schreiben in Jahresberichten in der Regel 4 bis 8 Seiten darüber, welche Risiken es bei einem Investment in dieses Unternehmen gibt. Habe gerade exemplarisch bei Nike geschaut. Da waren es 7 A4-Seiten im letzten Jahresbericht.

     

    Viel Erfolg allen weiterhin!

     

     

  90. Mark85Mark85

    An Mattoc: Nein, aber ich habe die Fondsvolumentwicklungen auch nicht aktiv verfolgt. Solange sich die Handelsspannen für Neukäufe in Grenzen halten, bin ich soweit zufrieden. Und während der Xetra-Handelszeiten bekomme ich über Tradegate jedes Mal die gleichen Kurse gestellt.

  91. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan Meisel,

    ich will mich über solche Anlage-Ideologien auch überhaupt nicht streiten.

    Das Schöne ist ja, dass ich völlig frei meine eigenen Entscheidungen treffen kann, wie ich, und niemand anderer, sie für richtig hält.

    Ist das nicht ein toller Luxus, sich nicht vor Klienten o.ä. rechtfertigen zu müssen?

    Es ist mir absolut egal, was irgendwer für richtig hält.

    Ich kaufe was ich will, und begrenze mich in keinerlei Hinsicht.

    Guten Erfolg

    MS

  92. Rainer ZufallRainer Zufall

    @ Fit und gesund

    „dennoch, ich kann nicht nur in  Pharma und Konsumgüter investieren“

    Warum denn nicht? Pharma und Konsum sind ja sehr breite Felder. Wenn Du Dich damit gut auskennst, macht das doch Sinn, finde ich.

    Denn, mit Deinen Etf s deckst Du zusätzlich viele weitere Bereiche ab.

     

  93. Larry.Livingston

    Ich habe auch einmal mit der Prämisse angefangen ein konzentriertes Depot aus 10 Werten zu bestücken; im Laufe der Jahre kam aber nicht nur Geld sondern auch viel Erfahrung in Form von tieferem Wissen und besserer Analysefähigkeit hinzu (it’s my daily business). Auch habe ich mich selbst als Investor in den letzten 20 Jahren besser kennengelernt und weiß ganz genau was für mich funktioniert und was nicht.

    Letzten Endes habe ich ein Depot mit vielen Positionen (50+; zusätzlich Optionen), auch wenn der Schwerpunkt auf wenigen Titeln (Top 10 > 50%) liegt. Bei jeder „Neuaufnahme“ wird abgewägt ob es meinen quantitativen und qualitativen Kriterien entspricht.

    Ich möchte die zitierte Aussage Jeremy Millers unterstreichen, der sagt das letzten Endes jeder seine eigene Strategie finden muss. Was für Buffett gilt, muss nicht zwangsläfuig für alle gelten  – und insbesondere nicht für Anfänger, welche noch nicht mehrere Börsenphasen mit eigenem Geld miterlebt haben.

    Würde ich mich für so gut wie beiden Großmeister halten (Overconfidence) dann würde ich meine Top 10 Positionen auch auf 100% ausbauen, oder noch konzentrierter agieren.

    Cheers,
    Larry

  94. ZaVodou

    @Larry

    Interessant Dein Werdegang. Ich hätte gedacht, dass je erfahrener ein Investor wird, desto konzentrierter wird sein Depot.

    @F&G

    Hast Du den Klassiker „Intelligent investieren“ von Benjamin Graham gelesen?

    Er unterscheidet zwischen dem konservativen (laienhaften) und dem aggresiven (professionellen) Investor.

    Dem konservativen Anleger empfiehlt er ein breit diversifiziertes Depot. Dem professionellen Investoren ein konzentriertes Depot.

    Buffett zählt wohl zu den professionellen Anlegern. Er selbst sagt, dass er nur in das anlegt, was er versteht (Circle of Competence).

    Dewegen machst Du es doch genau richtig. Mit der einen Hälfte verfolgst Du den konservativen Ansatz und mit der anderen Hälfte den professionellen Ansatz.

    Wenn Dein „Circle of Competence“ Konsum, Pharma und Medizin sind, warum willst Du dann noch in andere Breiche streuen, wo Du Dich nicht so auskennst?
    Dafür hast Du doch den ETF in einem Index wie den S&P 500.

     

     

     

     

  95. Fit und Gesund

    @Rainer Zufall, Larry Livingstone und Zavodou,

    danke für Eure Rückmeldungen, so rum betrachtet hab ich das noch gar nie betrachtet, das hilft mir schon mal weiter,

    aber „circle of competence“  ist schon bisschen too much, da fehlt bei mir doch Einiges bevor ich auch nur ansatzweise von sowas reden würde 🙂

  96. Larry.Livingston

    @ZaVodou

    Bei mir war es interessanterweise genau anders herum. Steigende Erfahrung und Wissen war gleichbedeutend mit Ausweitung der Kompetenz. > Mein Universum wurde schlicht größer. 😉 Dazu kam dann auch immer noch eine Stimme im Hinterkopf die mich mahnte vorsichtiger zu agieren und Fehler einzugestehen. Ich wollte mich mit steigendem Vermögen nicht so aufstellen, dass ein Fehler mich komplett auslöscht. Mit 10.000 investiert man eben anders (und unbeschwerter) als mit der 10-fachen Summe.

    Cheers,
    Larry

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