Fang jung mit Aktiensparen an. Strebe 50 Prozent Sparquote an. Ein minimalistisches Leben ist der Trick zu Zufriedenheit und Freiheit


New York, 14. Juni 2017

Blick hinaus. Du kannst viel erreichen mit der richtigen Einstellung. Mit weniger Plunder, Zeug, Besitz wird Dein Leben leichter.


Ein Leben, das zum Großteil aus Shoppen, Restaurants- und Kinobesuchen besteht, füllt mich nicht aus. Zu investieren ist mir wichtiger, als zwei Mal pro Woche ins Restaurant zu gehen und Plunder zu kaufen. Gar nicht verstehen kann ich Leute, die ihr Protzauto zum Lebensmittelpunkt machen:

Wenn Du ein Auto brauchst, kauf Dir eine alte Schüssel. Hab Selbstbewusstsein. Es kommt nicht darauf an, wie neu Dein Auto ist. Ich empfehle Dir lieber volle Kanne in ETFs oder Aktien in jungen Jahren zu investieren. Lass die Autos links liegen. Den Zinseszins solltest Du für Dich arbeiten lassen. Selbst Albert Einstein hat den Zinseszins als ein Wunder beschrieben.

Spare anstatt zehn Prozent lieber 30 oder 40 Prozent. Ich schaffte sogar mehr zu sparen. Ich lebte lange Zeit in WGs und habe es nicht bereut. Es war eine super Zeit. Ich habe durch die WG auf nichts verzichtet. Im Gegenteil. Es war ein riesiger Spaß. Ich koche einfach. Es ist gesund und schnell zubereitet. So eine Mahlzeit kostet 2 bis 3 Dollar je Person:

Danke übrigens für Dein Interesse an meinem Blog. Obwohl ich ein paar Tage nichts veröffentlicht habe, fällt mir auf, dass die Leserschaft wächst. Es ist wie beim Zinseszins. Es tummeln sich hier immer mehr Leser. Danke für Dein Vertrauen.

Eine ganz simple Botschaft ist mir wichtig: Wenn Du 40 bis 50 Prozent sparst, wirst Du wohlhabend. Und zwar sehr wohlhabend mit der Zeit. Das ist einfach so. Dein Leben wird erfolgreich sein. Du brauchst nur die richtige Einstellung. Suche nicht nach Ausreden. Gehe es positiv an. Sei motiviert und diszipliniert. Sparsamkeit hat viele Vorteile. Ein Vorteil ist: Es bedeutet weniger Plunder in Deinem Zuhause zu haben. Besitzt Du weniger Zeug, hast Du mehr Zeit, um andere Dinge zu tun.

Ein minimalistisches Leben ist kein schlechtes Leben. Auch wenn es vom typischen Konsumenten so angesehen wird. Wir leben in einer Überflussgesellschaft. Es wird zu viel gekauft und weggeworfen. Wir sammeln enorme Mengen Zeug, Elektronik und Schnickschnack. Es wird immer mehr. Es nimmt kein Ende. Lebemenschen sind nie zufrieden. Sie wollen noch mehr, neuer, teurer, besser: Mode, Küchenutensilien, Möbel, Schränke, Schmuck, Schuhe…

In New York sind übrigens diese Toto-Toilettenschüsseln für über 10.000 Dollar der neueste Trend. Wer was auf sich hält, kauft die Dinger:

Investier lieber in Freundschaften, Beziehungen statt in Besitztümer. Gesundheit, Freiheit, Zufriedenheit, Anteilnahme, Hilfe, Beziehungen, Passion sind wertvoller als Plunder. Dein Leben wird bedeutungsvoller.

Wenn Du die finanzielle Freiheit anstrebst, musst Du einen Plan für das Ziel haben. Was magst Du dann machen? Wo magst Du dann leben (eventuell mit Familie)? Es gibt in Europa herrliche Orte. Korfu ist ein schönes Beispiel. Hier kannst Du nahezu überall zu Fuss hinlaufen. Die Kriminalität ist gering. Die Umweltverschmutzung ist minimal. Deine Lebenshaltungskosten belaufen sich auf 1.400 Dollar für zwei Personen. Du lebst im Stadtzentrum in einer 2-Zimmerwohnung. Die Kosten setzen sich so zusammen: Wohnen 436 Dollar, Essen 438 Dollar, andere Kosten (Kleidung etc.) 525 Dollar je Monat. Ich finde das moderat. Es gibt so viele Möglichkeiten. Mit einer guten Planung wird es ein Traum.

Du kannst als digitaler Nomade in Asien leben, was jüngere Semester gerne tun.

Solche Bücher finde ich übrigens hilfreich. Sie öffnen einem schnell die Augen, was wirklich wichtig im Leben ist. Es ist nicht das Zeug. Es sind Menschen und die Freiheit: Minimalismus: Mit Minimalismus zu mehr Freiheit – Praxistipps blitzschnell umsetzen (Geld sparen, Haushalt vereinfachen, Leben vereinfachen, Digitale Nomaden, Entrümpeln, Gewohnheiten ändern).


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Fang jung mit Aktiensparen an. Strebe 50 Prozent Sparquote an. Ein minimalistisches Leben ist der Trick zu Zufriedenheit und Freiheit

  1. Erfolgsmaschine

    Finanzielle Freiheit und ein Leben auf Korfu oder durch Asien ziehen. Tönt traumhaft und schaut auch ziemlich realistisch aus, dass wir eines Tages ein passives Einkommen von 1500 Euro generieren, um zum Beispiel auf Korfu zu verweilen.
    Was ist aber, wenn ich meine finanzielle Freiheit in einem europäischen Land geniessen möchte und die Lebensunterhaltungskosten von 10’000 Euro gerne hätte.

    Dann wird’s schwierig.

    Sparquoten von 50% sind eine tolle Sache, die jeder anstreben kann.

    Gruss Fabian

  2. Thomas der Sparkojote

    Je höher die Sparquote umso schneller gehts mit dem Vermögen und dem Passiven Einkommen voran. Ich überlege mir bei jedem Kauf ob ich es wirklich brauche und für mich selbst kaufe. Den jeder ausgegebene Franken kann in Zukunft keine Dividenden generieren.

    So eine Toilette hätte ich aber auch gerne 😉 *Achtung Ironie*

    Gruss
    Thomas

  3. Robbse

    Ist das Zufall, dass ich stets Freitags von intelligent-investieren.net auf diesem Blog lande? Jedenfalls großes Lob Tim Schäfer, ich bin stets bestens unterhalten. Der Blog liest sich teilweise wie ein Comic, mag an den Bildeinblendungen und den Übertreibungen liegen.

    Der durchaus richtige Ansatz früh im Leben zu sparen und zu investieren anstatt jeden Konsumtrend hinterherzurennen wird in diesem Blog z.T. auf das ärgste strapaziert und konterkarriert.

    Ich hoffe, dass der Blog nicht zu viele junge Menschen anregt 50% ihres Einkommens zu sparen. In einem sich selbstbefruchtenden Wirtschaftskreislauf sieht es mit den ganzen Invests in Aktien bzw. ETF ganz schnell düster aus, wenn alle nur noch sparen und nicht mehr konsumieren.

    Leute, gönnt Euch auch etwas in jungen Jahren!
    2 Wochen Urlaub auf Korfu ist auch ganz nett, da muss man nicht erst mit bis zur finanziellen Freiheit warten. Habe schon zuviele Menschen mit 40 Jahre unerwartet sterben sehen, da bringt die finanzielle Freiheit nicht mehr viel.

    Eine Toto Neorest 750H muss es tatsächlich wirklich nicht sein, da stimme ich zu. Obwohl ich mich schon frage, ob ich bei einer Süßkartoffel täglich überhaupt einen Abort benötige.

    Robbse

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Erfolgsmaschine

    Lebenshaltungskosten von 10.000 Euro im Monat? Das ist ja alles prozentual vom Einkommen abhängig. Deshalb geht es im Endeffekt nur um die Sparquote.

    Jener, der 10.000 Euro im Monat braucht, muss dann 3 Millionen Euro Finanzvermögen haben. Mit einer 4% Entnahme im Jahr ergeben sich die 10.000 Euro im Monat.

     

    @ Olek

    Danke. Das freut mich.

     

    @ Thomas der Sparkojote

    Genau so ist es. Konsum heute, heißt morgen habe ich weniger.

     

    @ Robbse

    Du hast schon Recht. Sollen sie alle kaufen wie die Irren. Mir wäre es recht. Dann würden meine Aktien steigen: Sauteure Sportschuhe von Adidas oder Nike, Autofahren (Exxon, Chevron), Filme schauen (Netflix), Konzerte reinziehen (CTS Eventim), gigantische Hypotheken aufnehmen und das Girokonto überziehen (Deutsche Bank, Citi, Bank of Amerika…). Aber wenn alle zu hohe Schulden haben und nahezu pleite sind, nutzt es niemandem.

  5. Fit und Gesund

    @Robbse,

    ich schmeiss mich gleich weg wegen der Süsskartoffel und Toto Neorest…vielleicht sollten die da noch einen Aktienticker mit einbauen, dann wär man immer informiert 🙂

    und wer mit 40 unerwartet stirbt, das ist tatsächlich traurig, aber doch nur für die Angehörigen und Freunde, der Tote merkt das dann nicht mehr, besser als langes Rumgesieche von 80-90,

    aber Spass beiseite, lieber Tim, wie machst Du denn diese Süsskartoffel? Alufolie und Backofen? die Dinger liegen beim Aldi günstig rum, kauft aber Niemand…

    ich spare ja schon, meine Sparquote liegt bei 50%, aber leider hab ich nicht viel früher angefangen mich so richtig mit dem Investieren zu befassen, sei es drum, ich kann wenigstens aus eigener Erfahrung sagen „Krempel und Konsum“ machen keinesfalls glücklich, und da ich Alles habe was ich brauche reizt es mich auch nicht, die Shopperei…

     

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Fit und Gesund

    Als Argument gegen das Sparen höre ich oft: „Was ist, wenn ich früh sterbe? Da geb ich lieber gleich alles aus.“ Nun, die Wahrscheinlichkeit für diese Lebemenschen sehr alt zu werden, ist hoch. Das blenden sie aus.

    Die Süßkartoffel ist super gesund. Ich koche sie. Und heb immer ein paar gekochte im Kühlschrank für den nächsten Tag auf.

    Aufschneiden. Butter drüber. Salz. Pfeffer. Schmeckt lecker.

    https://superveganer.de/2015/05/08/die-suesskartoffel-gesuender-als-jedes-andere-gemuese/

    Es gibt viele leckere Supergemüse:

    https://www.youtube.com/watch?v=VrD7mxU0fqs

  7. Andrea

    Ein schöner Artikel, danke. Ich spare ca. 40 % des Nettoeinkommens und habe nicht den Eindruck, dass ich auf irgend etwas verzichte. Ich brauche nicht so viel. Natürlich könnte ich mehr Geld für Kleidung, Kosmetik usw. ausgeben, aber es würde mich nicht glücklicher machen. Ich lebe trotzdem nicht an der Armutsgrenze, sondern gut.

  8. Mark85Mark85

    Ich war letztes Jahr im Mai auf Korfu. Es ist dort nicht ganz so sonnig und trocken wie am westlichen Mittelmeer, aber dafür sehr viel grüner. Bezahlt hatte ich zirka 750 Euro für 4 Wochen, soweit ich mich erinnern kann. Teuer ist anders. 😉

  9. Andrea

    Hallo Tim, ich glaube, ich habe es hier schon einmal geschrieben, aber bei den vielen Leuten kann man sich nicht alles merken. Mein Mann und ich haben anfangs gar nicht viel gespart, sondern viel Geld in irgendwelche Sammlungen gesteckt, z.B. CDs und Filme. Immerhin haben wir eine (allerdings große, da wir gerne Nachwuchs haben wollten) Wohnung gekauft und diese sehr zügig abgezahlt – innerhalb von 11 Jahren, alle Steuerrückerstattungen, ein kleines Erbe usw. haben wir in Sondertilgungen gesteckt. Es ging viel schneller, als ich dachte. Wir hatten die Hypothek eigentlich auf 15 Jahre angelegt. Abgezahlt war sie dann Ende 2015.

    Na ja, durch das ganze Sammeln war die große Wohnung irgendwann mehr als voll, und ich sah die Notwendigkeit, zu entrümpeln. Das betreibe ich jetzt schon seit mehreren Jahren, alles nach und nach. Inzwischen sieht es schon weitgehend wieder gut aus. Seitdem sage ich mir immer: „Ich kaufe nichts“, damit die Wohnung auch schön bleibt und nicht wieder vollgepröttelt wird. Und dadurch spare uch automatisch! Es bedeutet für mich überhaupt keine Anstrengung. Ich weiß, dass ich den vorherigen Zustand nicht mehr möchte, sondern mich in einer aufgeräumten, leereren Wohnung wohler fühle.

    Tja, dann kam natürlich nach der Abzahlung der Wohnung die Frage, was ich mit dem nicht ausgegebenem Geld mache, und ich landete Anfang 2016 hier und habe Aktien gekauft. Der Immobilienmarkt  war zu dem Zeitpunkt hier in der Stadt auch schon abgegrast und überteuert, so dass Immobilien eigentlich nicht in Frage kamen. Mein Depot ist jetzt bei knapp 30.000 Eur. Mein Mann hat dann auch damit angefangen und hat auch schon knapp 10.000 Eur in Aktien.

    Ich glaube eigentlich nicht, dass ich die finanzielle Freiheit noch vor meiner Pensionszeit erlebe, ich bin jetzt knapp 52, aber so wie fit und gesund werde ich ein nettes Zubrot zur Rente haben und kann hoffentlich den stressigen Job zum frühestmöglichen Zeitpunkt verlassen – das ist wohl mit Abschlägen ab 63 möglich, und das habe ich auch vor.

    Mein Mann hingegen, der jünger ist als ich, könnte die finanzielle Freiheit noch vor dem regulären Ruhestand erreichen. Er ist jetzt knapp 43. Mal schauen, was er dann macht. Nach meinem Tod darf er dann mein Geld auch verprassen, wenn er möchte, lach.

  10. Fit und Gesund

    @Andrea,

    super, ich finde mich in Manchem tatsächlich wieder, ich bin ja tatsächlich über Minimalismus wieder zum Investieren gekommen, wobei mir das nicht schwer fällt, je Weniger je besser 🙂  und ist ratzfatz geputzt.

    @Tim,

    danke, morgen werd ich die Süsskartoffeln probieren, ich hab eine Freundin die die mal als Dessert gemacht hat, aber ich mache grundsätzlich keine Desserts, da futter ich lieber ein Eis oder Schokolade.

  11. Didi

    Danke Tim für diesen tollen Motivationsblog!

    Tja…noch ist es nicht zu spät seine Einstellung zum Leben, zum Arbeiten und zum Sparen zu ändern und mit Plan stetig zu investieren in sich, in die Gesundheit und in die richtigen Aktien/ETFs 🙂

    *TOP*

    Weiter so, Tim!

     

  12. Andrea

    Fit und gesund, ja, in einer leereren Wohnung lebt es sich besser, finde ich. Und es ist viel einfacher, die Wohnung sauber zu halten. Wir haben uns so einen iRobot Staubsaugerroboter gekauft, und dadurch halten wir den Boden weitgehend frei. Es ist super. Und ja, bei dem eher minimalistischen Lebensstil spart es sich ganz von  allein. Trotzdem nagen wir nicht am Hungertuch, z.B. bestellen wir noch oft Essen, da wäre auch noch Einsparpotenzial. Und wir machen im Sommer eine schöne Karibikreise, dafür sind wir aber letztes Jahr komplett zu Hause geblieben. So eine Fernreise machen wir auch nur alle paar Jahre.

  13. FelixBerlin

    @Fit und Gesund

    Die Kartoffel ein paar mal einstechen und in einem Teller mit etwas Wasser drin in die Mikrowelle.

    Deckel/Haube rauf und bei ca. 700 Watt 10 Minuten drin lassen.

    Aufschneiden etwas Zimt rauf und das Innere mit einer Gabel „zermatschen“.

    Als Kraftsportler ein Grundnahrungsmittel von mir 🙂

  14. chaostrader

    Ich backe Süsskartoffeln im Ofen, nach einem von mir abgewandeltem Rezept von Jamie Oliver (der hats aber mit normalen Kartoffeln gemacht). Da putzen wir zu zweit locker 1,5kg weg. Passt auch prima zu Fleisch.

    Kartoffeln kleinschneiden, Zitronenspalten dazu, mit einer Mischung aus Koriandersamen, Salz, Pfeffer, Oregano und was halt noch so rumliegt würzen und dann fett Olivenöl drüberkippen. Ab in den Ofen auf Backpapier und eine Stunde backen, oder so lange bis es gut gebräunt ist und anfängt leicht anzubrennen.

    Absolut lecker.

  15. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mark85

    Ich hab gestern herumgespielt auf dieser Website, um zu schauen, wo man angenehm in die finanzielle Freiheit kommt. Korfu taucht immer wieder weit oben auf. Auch einige Orte in Kroatien:

    https://www.theearthawaits.com

    Du bist das beste Beispiel für die finanzielle Freiheit. Jung, bodenständig, vermögend, global, bescheiden, beständig…

     

    @ Andrea

    Ich erinnere mich. Danke für das Update. Ich denke, ihr schafft das beide viel früher, als gedacht in die Freiheit, weil ihr ja das abbezahlte Eigenheim habt, ein wachsendes Aktienvermögen und schließlich fließt irgendwann die Pension/gesetzliche Rente. Bestimmt geht bei Euch beiden Teilzeit.

    Ha: Von dem iRobot-Staubsaugerroboter hat mir ein Freund in New York erzählt. Er mag das Ding sehr.

     

    @ Fit und Gesund

    Viel Spaß beim Kochen. Du hast ja hier im Blog netterweise einige Rezepte von Lesern erhalten. Da kann ja nix mehr schief gehen.

  16. Fit und Gesund

    Ja, lieber Tim, ich bedanke mich bei FelixBerlin und chaostrader, Mikrowelle hab ich auf der Arbeit, werd ich am WE dann testen, Koriandersamen hab ich leider nicht, aber Garam Masala Paste, morgen ist in Konstanz Feiertag und ob ich das im schweizerischen Migros oder beim Coop erhalte bezweifele ich, aber ich werde schon Ersatz finden.

    Was ich aber auch immer gerne mag sind Kichererbsen, sehr gesund, machen satt und kosten nicht viel 🙂

  17. Gurki

    Also ich habe grade eine Position AT&T gekauft. Mal sehen was draus wird. Zumindest bin ich schon mal dabei.

    Ansonsten war ich heute im Apple Store und habe mich von dem iPad (in Eigenregie) überzeugen lassen 🙂

    Bisschen Konsum muss ja auch mal sein und ich habe keine Lust Abends nach 8-10h Arbeit vor dem PC, noch weiter Zuhause vor meinem PC zu sitzen. Dann lieber gemütlich auf der Couch mit einem Tablet. Dazu kommt, dass ich es zum lernen „benötige“.

    Achso und ich spare auf Lautsprecher (5000€) hin. Um meine HiFi-Anlage zu erweitern.

    Und nun teert und federt mich, weil ich so viel konsumiere. 😉

     

  18. Arnd

    Sehr geehrte Frugalisten-Gemeinde,

    ich finde es sinnvoll, wenn ein Autor Ansichten und Denkanstöße teilt. Weniger sinnvoll finde ich es, wenn diese nicht hinterfragt und ständig nur hochgejubelt werden.

    Ich habe in Griechenland gelebt. Wer mit 1.400 € für zwei Personen auskommt, lebt auch dort auf Armutsniveau. In Griechenland bekommt man ohne Bestechung keine Arzttermine. Wer nicht 500 €/Monat für die Gesumdheit bereithält, der wird dort auf Dauer untergehen.

    Alles andere dort läuft auch nur gegen Cash. Die Lebensmittel sind sogar teurer als in Deutschland. Mieten gibt es häufig zwei. Die im Vertrag und die schwarz gezahlte, usw.

    Wenn alle nur ETF kaufen, wird der Markt ineffizient. Selbst Mr. Bogle warnt davor. ETF funktionieren nur, wenn es genug aktive Trader gibt.

    Sparen um jeden Preis bringt keine FU. Wer 2000€ netto verdient, kann auch 50% sparen und wird trotzdem das Ziel nie erreichen. Das ist aber auch nicht schlimm. Denn das Leben ist auch so lebenswert.

    Hier entsteht manchmal der Eindruck, das die Kommentatoren das Leben vergessen auf dem Weg zum finanziell freien Leben. Wer heute nicht lebt, wird es auch nicht können, wen er die FU erreicht hat.

    Fröhliches Weitersparen

    A.

  19. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Arnd

    Danke für die Kritik. In meinem Blog geht es darum, dem Hamsterrad zu entkommen. Es geht darum, nicht für das doofe Auto Jahrzehnte länger arbeiten zu müssen.

    Das Sparen ist ein Mittel zum Zweck. Es geht um die Freiheit, Selbstbestimmtheit und Zufriedenheit.

    Jeder kann so leben wie er/sie mag. Ich habe meine Leser in Reutlingen, Mannheim und Frankfurt getroffen. Sie haben alle einen sehr glücklichen Eindruck bei mir hinterlassen.

  20. Mark85Mark85

    An Tim: Ich habe zwar nicht vor, meinen Erstwohnsitz zu verlegen, aber diese Seite spuckt interessante Ziele aus. Auch für Reisen. Am Schwarzen Meer in Bulgarien war ich z.B. noch nicht.

    In Deutschland steht und fällt alles mit den Wohnkosten, finde ich. Hält man diese gering und wählt seinen Ort so aus, dass man auch ohne ein eigenes Auto gut zurechtkommen kann, kann man auch hier wunderbar minimalistisch leben. 😉

    An Arnd: Ich kenne hier niemanden persönlich, daher fällt mir ein Urteil schwer. Auf jeden Fall wird hier immer wieder von tollen Erlebnissen berichtet, die nicht viel Geld kosten müssen. Ich war heute für mehrere Stunden im Wald unterwegs. Gekostet hat mich der ganze Spaß ungefähr 2 Euro für die Verpflegung.

  21. June

    Hallo zusammen,

    im Moment komme ich kaum zum Mitlesen, geschweige denn zum Schreiben.
    Der Juni ist nach dem Dezember immer mein teuerster Monat. Vielleicht sollte ich wie für den Dezember mit meinem Weihnachtssparplan auch Rückstellungen für den Juni anlegen. Meine Sparrate für diesen Monat ist jedenfalls zusammengeschrumpft.

    Für Tim, Fit und Gesund und alle Schleckermäuler hier mein liebstes Süßkartoffelrezept:

    Süßkartoffeln und Belugalinsen

    150 g Feldsalat, gewaschen
    700 g Süßkartoffel(n)
    150 g Belugalinsen oder Berglinsen
    Salz und Pfeffer
    2 EL Rapsöl
    Cayennepfeffer
    1 Becher Vollmilchjoghurt oder 1,5 %
    1 EL Senf, mittelscharf
    Honig, nach Geschmack
    1 Bund Schnittlauch, klein geschnitten

    Die Linsen 25 – 30 Minuten in Salzwasser bissfest garen.
    Süßkartoffeln schälen, achteln und mit 1 EL Öl, Salz und Cayenne-Pfeffer je nach Geschmack würzen. Wie country potatos.
    Im vorgeheizten Backofen 200 Grad auf mittlerer Schiene ca. 20 – 25 Minuten backen.
    Den Joghurt mit dem Senf, dem Schnittlauch, Salz, Pfeffer, 1 EL Öl (geht auch ohne) und nach Geschmack Honig verrühren. Diese Soße mit den abgetropften Linsen mischen und zum gewaschenen Feldsalat geben. Kurz untermengen. Mit den noch warmen Süßkartoffeln anrichten.

    Viel Spaß beim nachkochen.

    Die Tage hat eine Kollegin über die grandiose Hochzeit ihrer Freundin berichtet. Der Ehering hat einen mittleren 5 stelligen Betrag verschlungen. Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Hier ist so mancher über ein Aktiendepot in dieser Größenordnung zurecht stolz. An ihrer Art mir dies alles zu erzählen spürte ich ihren Neid. Meine Kollegin möchte auch so leben wie ihre Feundin und ist mit ihrem Leben nicht zufrieden. Dabei hat sie studiert, eine sehr guten Job und einen wirklich guten Verdienst.  Der Konsum der ihrer Feundin möglich ist und den sie so nicht hat macht sie neidisch. Dabei vielen von allen meinen Kollegen am Tisch Sätze wie, dass man nur einmal lebt und dass das letzte Hemd ja keine Taschen hätte. Ich war zugegebenmaßen einfach nur sprachlos.

    Das man auch mal älter wird, war keinem der Anwesenden bewusst.

    Take care,

    June

  22. Fit und Gesund

    @Arnd

    also ich habe in meinem Leben, und ich bin nun schon älter, Konsumphasen und Sparphasen gehabt, Sparsamkeit erachte ich als eine Tugend, Geiz hingegen ist etwas Schreckliches und hat mit Freiheit natürlich nix zu tun.

    Ich denke aber, egal in welcher Phase ich bin, wenn ich unzufrieden bin werde ich das über kurz oder lang selber ändern, da würde ich völlig ungerührt eben meine Sparrate verringern und auch nicht jammern wenn ich dann dafür länger arbeiten müsste, ich habe das selber in der Hand und sehe da überhaupt kein Problem.

    @Gurki,

    warum sollte man Dich teeren und federn, DU bist der Herr über DEINE Finanzen, ein Apple ipad ist eine feine Sache, ich habe nur Apple Produkte, aber die nutze ich solange sie halten und würde mein iphone den Geist aufgeben, so gäbe es ein Neues, ich kaufe das was mir gefällt und es ist mein eigenes selbstverdientes Geld.

  23. Fit und Gesund

    @June,

    Danke, danke, danke, ich glaub das wird nun das Rezept für morgen werden 🙂

    Neid ist weitverbreitet, ich bin heilfroh hab ich das nicht an mir, ich gönne Allen Alles, denn ich fühle mich so privilegiert, ich lebe in einem sicheren Land an einem schönen Fleckchen wo Andere gerne Ferien machen, ich habe gerade Knochen und keinerlei gesundheitliche Beschwerden (doch ich werde auch älter und bin keine 30 mehr), ich kann mir kaufen was ich möchte (aber ich lebe freiwillig bescheiden, trotz iphone *lach*) , ich habe Freundinnen, ich habe meine Viecher, Keiner plagt mich, ich bin wirklich dankbar, und wer weiss, jetzt ist die Braut jung und glücklich, aber gibt es eine Garantie? niemals, das kann ich nun sehr gut beurteilen.

    so, jetzt schreib ich noch die Einkaufsliste für morgen 🙂

  24. June

    @Fit und Gesund,

    ich bin jetzt schon gespannt wie dir die Kartoffeln schmecken werden. Hab sie auch gleich auf meine Wochenplan gesetzt.

    June, die auch gerade ihr iPad bemüht 😉

     

  25. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mark85

    Genau. Ein Auto ist ein Klotz am Bein. Ich bin froh keines mehr zu haben.

    In den USA ist das mit Uber und Lyft super, zur Not kannst Du diese Billig-Taxis benutzen. Sie holen Dich in 3,4 Minuten ab. Und bringen Dich für wenig Geld schnell ans Ziel. In Europa sind die Behörden leider noch ein Bremsklotz bei der Shared Economy.

     

    @ June

    Danke für das leckere Rezept. Linsen sind ebenfalls extrem lecker und gesund.

    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/linsen.html

    Aus den „blauen Zonen“, wo massenweise Menschen über 100 Jahre alt werden, wissen wir, was gesund ist: Bohnen, Nüsse, Fisch, Melone, brauner Reis, Knoblauch, Tofu, Pilze, Fennel, Kichererbsen, Avocado, Lachs, Süßkartoffel, Mais, Kürbis…. viel Grünzeug eben. Wenig Fleisch.

    http://www.npr.org/sections/thesalt/2015/04/11/398325030/eating-to-break-100-longevity-diet-tips-from-the-blue-zones

     

    @ Fit und Gesund

    Als ich unzufrieden war mit meinem Leben, waren meine Konsumausgaben extrem hoch.

  26. Mark85Mark85

    An June: So ging es mir früher auch. Es fiel mir sehr schwer, in Jahrzehnten zu denken. Vielleicht ist das menschliche Langfristdenken nicht besonders ausgeprägt, weil es in grauer Vorzeit nur ums tägliche Überleben ging. Schnelle Belohnungen lösen im Belohnungszentrum ein tolles Gefühl aus, aber es dauert nicht lange an. Im schlimmsten Fall kann das auf der Suche nach immer neuen Kicks in die Kaufsucht führen.

    Zum teuren Ring: Auf Ringe springe ich überhaupt nicht an, aber als ich gestern ein Mercedes S63 AMG Coupé vor mir sah, geriet ich für einige Sekunden ins Schwärmen. Was für ein verdammt schicker Wagen! Bis sich der rationale Teil meines Gehirns zurückmeldete: 170.000 Euro nur für ein Auto! 😀

    Es gibt Neid und Missgunst. Neid finde ich nicht weiter schlimm, weil er Antrieb, Motivation, Fortschritt, Bewunderung und Anerkennung beinhalten kann, Missgunst dagegen schon. Wenn man anderen nichts gönnen kann, hat man definitiv ein Problem mit sich selbst.

  27. Andrea

    Tim, ich habe auch den Eindruck, dass es alles sehr schnell geht mit dem Sparen. Ich merke es an der Dividende: Ich habe in diesme Jahr jetz schon fast so viele Dividenden bekommen wie im gesamten letzten Jahr zusammen. Bin gespannt, wie es weitergeht. Den Staubsaugerroboter kann ich sehr empfehlen, wenn er bei uns gelaufen ist, fragen mich die Freundinnen, ob ich gerade geputzt habe, so sauber ist es.

    Süßkartoffeln und Kichererbsen esse ich auch sehr gerne.  Mein mann macht sehr gutes Hummus. Generell empfehle ich für die Gesundheit eine basische Ernährung.

    Gurki, du kannst doch dein Geld ausgeben, wie du willst. Du bist doch der einzige, der die Konsequenzen trägt, also, warum nicht das kaufen, was dir Freude macht.

    June, das kenne ich auch, dass Leute nicht sparen wollen. Meine Freundin z.B. glaubt, dass der Staat im Alter sowieso von denen nehmen wird, die etwas haben, um es an diejenigen zu vertielen, die nichts haben. Kann sein, dass sie Recht hat, wenn ich mir die Situation in NRW so anschaue, kann ihx schon ins Zweifeln geraten. Aber trotzdem spare ich.

     

  28. Felix

    Die Menschen sind unterschiedlich: Für mich ist ein eigenes Auto Freiheit pur. Jederzeit reinsetzen können und zu jeder Tages- und Nachtzeit hinfahren können, wo immer ich hin will.
    Das ist Lebensqualität, dich ich nicht missen will.

  29. Chridope

    @ Felix:

     

    Und wenn man Shell und Total- Aktien im Depot hat ist auch der Besuch der Tankstelle angenehmer 🙂

    Gruß an alle und schönen Feiertag

    Chridope

  30. Ex-Studentin

    Danke für die vielen Rezepte! Da muss ich wohl bald mal Süßkartoffeln auf den Tisch bringen.

    @Arnd

    Wieso sollte jemand, der 1000k im Monat spart, sein Ziel nicht erreichen? Bei 5% Rendite hat man fast 600k nach 25 Jahren. Selbst wenn man nicht FF wird: Weniger arbeiten ist auch schon gut. Ich will mal mit 60 in Rente gehen und bin einfach mal optimistisch.

  31. Rainer Zufall

    Gurki

    Auch wenn ich mich in einer Preisklasse drunter bewege und eher LS im Bereich bis 2000 Euro kaufen würde, kann das sehr gut verstehen. Eine Stereoanlage macht mir auch enorm viel Spass 🙂

  32. Vincent

    Ich kann schon lange jeden Monat mindestens 1000 Euro sparen, wirklich finanzielle Freiheit ist dennoch für mich unrealistisch. Es würde vielleicht reichen, wenn ich noch eher noch mehr in Aktien investiert hätte. Vor 20 Jahren gab es aber noch nicht das Angebot an guten Foren, Blogs und Podcasts. Immerhin bin ich seit 2008 im Aktienmarkt und habe hoffentlich mit Ende 30 noch ein paar Jahre vor mir.
    Vielleicht schaffe ich es irgendwann, die Arbeitsstunden zu reduzieren oder in einer 4 Tage Woche zu arbeiten. Das könnte ich auch jetzt schon, da ich nicht viel zum Leben benötige, dann wäre jedoch die Sparrate niedriger.

    Ich benötige ein Auto, da ich auf dem Land wohne, ich versuche jedoch unnötige Spazierfahrten zu vermeiden und meine Einkäufe über den Arbeitsweg zu erledigen, den ich sowieso fahren muß. Das Land hat auch seine Vorteile, hier wohne ich für günstige 330 Euro warm zur Miete. Schon in jungen Jahren wußte ich, dass ich niemals in meinem Leben Schulden aufnehmen und für mein verdientes Geld noch einmal arbeiten möchte. Mein Smartphone, Tablet, Monitor, Satellitenreceiver usw. habe ich alles gebraucht gekauft. Es geht mir hier auch um Ressourcenschonung. Leider gibt es im Umfeld viele, die sich immer alles neu kaufen müssen, beispielsweise jedes Jahr das neueste Smartphone, denn es ist für sie ja „kostenlos“ im 40 Euro Mobilfunkvertrag enthalten und andere Elektronikartikel werden im Rahmen einer „0% Finanzierung“ erworben.

    Wenn etwas noch funktioniert, kaufe ich nur ungern Ersatz, außer ich kann das Alte jemand anderem geben, der noch Freude damit hat. Haushaltsbuch oder ähnliches führe ich nicht, da ich sowieso bei jedem Gegenstand überlege, ob ich diesen wirklich benötige. Beim Essen kaufe ich fast ausschließlich nur unverarbeitete Produkte und hier schaue ich auch nicht ständig, was sie kosten, ich benötige diese ja sowieso. Es ist immer wieder erschreckend, wie klein der Anteil unverarbeiteter Lebensmittel in einem Supermarkt ist.

    Ich finde Gewinnmaximierung nicht gut, wenn diese zu Lasten von Menschen geht, wie es in Aktiengesellschaften üblich ist. Das Prinzip der Share Economy schafft es ziemlich trickreich, am guten Gedanken des Teilens ohne jeglichen eigenen Aufwand außer der unendlich skalierbaren Software unbegrenzt zu verdienen – es wird ja nur vermittelt. Das mag für viele Verbraucher ein Vorteil sein, andere die davon leben bleiben aber mitunter auf der Strecke, das sollte auch bedacht werden.

    Es hilft jedoch aus meiner Sicht alles nichts, man wird mehr oder weniger dazu gezwungen ein Teil des von der Wirtschaft gesteuerten Systems zu werden. Teil dieses Systems zu werden bedeutet Aktien zu kaufen und daran mit zuverdienen, wenn die Jünger der Überflußgesellschaft wieder etwas unnötiges Neues kaufen. Das tun sie sowieso.

  33. Gurki

    @Alle: Vielen Dank für Eure Antworten!

    @Rainer Zufall: Also ich bin immer wieder begeistert wenn ich meine Anlage an mache und Musik höre. Es ist einfach ein Genuss für die Ohren. Kann man eigentlich gar nicht richtig beschreiben. Und wer gar kein Interesse dafür hegt, kann das wahrscheinlich auch absolut nicht verstehen.
    Bevor ich meine Anlage aufgebaut habe, habe ich gar nicht so viel Musik gehört. Seit dem ich sie aber habe, nehme ich mir auch bewusst die Zeit zum hören 🙂

  34. Ralf

    @Felix: Ich sehe es auch so mit dem Auto. Es gibt ja auch günstige Fahrzeuge.

    Nebenbei ist ein Auto eben vielfach oft erforderlich um überhaupt zum Job zu kommen. Damit stellt es also in vielen Fällen ein notwendiges „Werkzeug“ oder „Hilfsmittel“ dar. Ich wüsste jedenfalls nicht, wie ich ohne Auto zur Arbeit kommen sollte mangels schlechter Busverbindungen und langer Fahrstrecken. Und Homeoffice ist leider auch im Zeitalter von DSL immer noch ein Fremdwort in vielen mittelalterlich denkenden Firmen. Oder die Anwesenheits- und Misstrauenskultur ist noch viel zu stark ausgeprägt. Was könnte man da Zeit, Nerven, Schadstoffe und Geld sparen wenn etliche Firmen mehr in Richtung Homeoffice denken würden. Zumindest tageweise….

  35. Worrier

    Hallo Tim,

    gerne lese ich Deine Posts, auch wenn sich alles im ewigen Mantra wiederholt. Das ist aber auch gut so. Der sinnlose Konsum ist derart fest in der westlichen Welt manifestiert, dass nur die Wiederholung uns immer wieder auf Kurs bringt.

    Aber viel wichtiger als irgendwelche Sparquoten zu zelebrieren oder den Konsum an sich zu verteufeln bzw. angeblich „richtige“ Lebensweise aufzeigen, ist perse entscheidend einfach den Leuten zu vermitteln „bewusst“ zu leben.

    Monetäre Rendite ist untergeordnet – entscheidend ist die positive Lebensrendite!

    Wenn jemand sein Geld für Autos aus gibt, ist doch toll! Solange er daran Freude hat und sich den damit verbundenen positiven, als auch negativen Konsequenzen bewusst ist.

    Bewusst leben, das ist vielen Menschen abhanden gekommen. Shoppen aus Langeweile, die Wochenende in Malls verbringen etc. , dass sind sinnlose Ausgaben, die keinerlei Lebensrendite bringen.

    Gebt Geld für tolle Reisen, Autos oder schöne Abende im Restaurant aus -> arbeitet an einer positiven Lebensrendite. Und natürlich gehört dazu ein finanzielles Polster – klar. Mir ist das jedoch hier viel zu präsent in den Beiträgen.

    Daher ein persönliches _stimmt nicht_ zu dem Titel „Ein minimalistisches Leben ist der Trick zu Zufriedenheit und Freiheit.“

     

     

  36. Fit und Gesund

    Süsskartoffeln sind soooo lecker, ich habe nun June’s Rezept schon ausprobiert, ich war die erste im Laden, hatte Angst die würden die Süsskartoffeln entsorgen weil die Niemand kauft, leider gab es nichtmal im Coop Beluga-Linsen, also mit Kichererbsen ersetzt, um 10.00 hatte ich Alles fertig,

    köstlich 🙂

    wünsche Allen einen schöne Tag, heute Nachmittag geh ich Schwimmen.

  37. Fit und Gesund

    hier ein Bild vom lecker Essen 🙂

    [img]http://666kb.com/i/dk3tk758i7gvmkzaj.jpg[/img]

    geht leider nicht, aber es war echt sehr fein, Danke June!

  38. June

    Guten Morgen,

    @Mark85,
    Ja das ist ganz komisch, mit dem in Jahrzehnten denken. Ich kann das schon sehr lange. Meinen ersten Sparplanfond habe ich mit 23 Jahren gekauft. Erst 3 k DM Einmalanlage und dann monatlich 150 DM dazu. Ich war damit sicher eine Exotin. In den Jahren die ich ihn hatte hat er Sicht trotz Ausgabeaufschlag tapfer geschlagen. Leider ist dieser Fond meiner Scheidung zum Opfer gefallen und ich kann zu der weiteren Entwicklung diese Geldes nichts mehr beisteuern.

    Na ja, ich kann mir dich jetzt auch nicht mit einem Brilli am Finger vorstellen, dieser lässt ehr das Herz der anwesenden Frauen höher schlagen. Und für den Fahrspaß mit tollen Autos gibt es Sixt. Auch bei Porsche kann man sich den Traum eines Traumautos für ein Wochenende mal gönnen.

    Meine Kollegen gehören aber nicht mehr zu den ganz jungen Menschen. Sie sind zwischen 35 und 40und teilweise auch über 50. Daher hat mich diese Mentalität schon sehr erstaunt.

    @Andrea,
    den Eindruck, dass die Denkweise, wir sind ja sowieso alle eine Gemeinschaft und der Staat wird es schon richten, um sich greift habe ich schon lange. Keine Frage, wer sein ganzes Leben in einem Niedrig- oder Niedrigst- Lohn- Sektor arbeitet und daher wenig oder keine Möglichkeit hat für sein Alter anzusparen muss unterstützt werden. Aber beim Rest der Nichtsparer habe ich kein Verständnis und dann auch kein Mitleid.

    @Fit und Gesund,

    freut mich, das es dir geschmeckt hat. Ich bekomme die Belugalinsen nur im Rewe und im DM. Aber Berlinsen kann man auch nehmen. Kichererbsen probiere ich dann mal aus. Man kann das Gericht auch prima kalt mit zur Arbeit nehmen.

    Nochmal zu meinem Ausnahmemonat Juni, in der Regel spare ich ca. 50% von meinem Einkommen. Auch im Dezember, da ich für diesen Monat Rückstellungen habe. Der Juni ist immer mein Spezialfall, es häufen sich die Festtage. Ich hatte diesmal eine Runden Geburtstag und habe mir selbst eine Städtereisen mit Familie geschenkt. Hinzu kam, das eines meiner Kinder ein mehrmonatiges Praktikum macht in dem es leider nicht mit Jeans und T-Shirt auftauchen kann, sondern Business Kleidung angesagt ist. Und so wie viele unterhaltspflichtige Eltern das dann machen, habe auch ich den Hauptankauf dieser Sonderausgabe gesponsert.

    Wir nutzen jetzt das tolle Wetter und machen eine Familienausflug.

    Take care,

    June

  39. Obama

    @Mark85

    Wo hast Du denn auf Korfu gewohnt ? Würde mich sehr interessieren !

     

    Alles Liebe,

    Obama

  40. Lena

    Hallo lieber Tim.

    Ich lese jetzt mittlerweile seit etwa einem halben Jahr diesen Blog und habe mich bis durch 2008 gelesen 😉 Der Blog ist auf jeden Fall sehr lesens- und empfehlenswert und ich finde, er sticht unter den anderen Blogs sehr deutlich hervor.

    Du hast mal geschrieben, dass du dich an Pennystocks versuchen willst. Leider bist du dann später nicht mehr darauf eingegangen! Haben sich die Investitionen gelohnt und hast du Tipps und Erfahrungen sammeln können?

    Machst du immer noch so viel Sport, wie vor paar Jahren? Du hast ja an unzähligen Marathons teilgenommen und geschrieben, dass du jeden Tag Sport machst 🙂

    Viele Grüße aus Baden-Württemberg

     

  41. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Liebe Lena,

    Danke für die netten Zeilen.

    Die Pennystocks haben sich nicht wirklich ausgezahlt. Ich kaufe nur noch Blue Chips. Am liebsten sind mir Monopolisten oder Oligopole: Nike, J&J, Berkshire, Bank of America, CTS Eventim, Netflix, Exxon, SAP, Microsoft etc.

    Ja, ich hab zig Marathons, Half Iron Men und Ultra Marathons bewältigt. Ich mache mittlerweile weniger Sport.  Bin aber jeden Tag im Fitnessstudio und auf den Beinen (hab kein Auto).

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