F. verdient über 300.000 Euro im Jahr. Im Aktiendepot hat er 200.000 Euro. In 4 bis 5 Jahren möchte er kürzer treten


New York, 23. Juni 2017

Leser F. geht gerne mit der Familie hier in die Natur. Ist es nicht herrlich? Den Ort möchte er geheim halten. Verständlich! Was mich beeindruckt: Seine hohe Sparquote. Die Familie verpulvert ihr Geld nicht. Sondern hütet es, um freier zu werden. Clever!


F., 34 Jahre alt, schrieb mir. Er ist ein Top-Verdiener. Er verdient inklusive Bonus und Aktienzuteilungen über 300.000 Euro im Jahr. Seine Gattin ist Beamtin im höheren Dienst. Sie haben 2 Kinder. Ihre Sparquote beträgt über 80 Prozent. Ich finde das beeindruckend. Er macht auf mich einen bodenständigen Eindruck. Schaut Euch seinen liebsten Freizeitort oben an. Ist das nicht herrlich?

Beide geben in ihrer Karriere alles, wie es scheint. Er möchte in vier bis fünf Jahren kürzer treten. Ich denke, er wird das schaffen. Die finanzielle Freiheit ist sehr nahe, wenn beide noch ein paar Jahre motiviert Geld an der Börse investieren.

Hier ist sein Leserbrief:

Hallo Tim,

ich lese deinen Blog mittlerweile seit mehreren Jahren regelmäßig und möchte euch gerne auch mein bisheriges Leben schildern. Ich habe mich durch dich und der gesamten Community inspirieren lassen und habe sehr viele Dinge gelernt. Vielen Dank!

Ich möchte allerdings anonym bleiben und erwarte natürlich Diskretion.

Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet mit 2 Kindern und stamme aus ganz normalen Verhältnissen. Mein Vater ist sein Leben lang katastrophal mit Geld umgegangen (hatte keins und hat trotzdem viel ausgegeben). Meine Mutter war die Sparerin.

Meine ersten Erfahrungen mit der Börse machte ich 1999 mit meinem Konfirmationsgeld und kaufte einen teuren Sparkassen-Fonds, der in der Dotcom-Blase natürlich abgestürzt ist. Vor 2 Jahren konnte ich ihn endlich mit Gewinn verkaufen. Kurz danach habe ich eine klassische Kapitallebensversicherung und einen Bausparvertrag abgeschlossen, die ich immer noch mit ein paar Euro im Monat bespare. Beide haben einen garantierten Zins von ca. 3% und sind der Not-. Not-, Notgroschen.

Ich war allerdings von Aktien und insbesondere von dem Internet so überzeugt, dass ich 2004 für 1000 EUR Google-Aktien gezeichnet habe. Damals habe ich mich an 1-2 Pennystocks verbrannt. Ich reiste sehr viel und konsumierte. Habe einfach das Studentenleben genossen und nicht viel gespart.

Ich habe nach dem Studium mit 35.000 EUR Gehalt angefangen. Wir haben mit Anfang 30 die Kinder bekommen und trotzdem regelmäßig mit kleinen Beträgen den DWS-Top-Dividende und Flossbach-Multiple-Opportunities bespart. Außerdem kam Riester (bei 2 Kinder inkl. Steuervorteile in Ordnung) sowie eine BAV mit hohem AG-Zuschuss dazu. Es war anstrengend und dieser latente Schlafmangel als Eltern ist wirklich hart. Und der Eiertanz mit der Kita, wenn beide voll arbeiten. Es hat sich allerdings gelohnt!

Ich hätte es mir niemals erträumen können, dass ich seitdem im Durchschnitt nahezu jedes Jahr mein Einkommen verdoppeln konnte. D.h. ich werde dieses Jahr über 300.000 EUR verdienen. Dafür muss ich natürlich viel Zeit in die Arbeit investieren.

Meine Frau wurde nach der Elternzeit im höheren Dienst verbeamtet. Sie steuert zusätzlich ein überdurchschnittliches Gehalt bei. Insgesamt ist unsere Sparquote über 80%. Wir leben zur Miete und lassen es uns gut gehen – ohne das Geld aus dem Fenster zu werfen, obwohl es schon sehr, sehr verlockend ist.

Jetzt fragt sich natürlich jeder wie das geht:

Ich bin mittlerweile im Management eines börsennotierten US-Unternehmens und verdiene 120.000 EUR Grundgehalt + 20% Bonus. Den anderen Teil erhalte ich als Aktien vom Unternehmen zugeteilt. Man erhält einen Grant aus einer bestimmten Anzahl Aktien zugeteilt, die über mehrere Jahre alle 3 Monate an mich als Gehaltsbestandteil überschrieben werden (sog. Vesting). Außerdem hat sich aus den Dividenden mittlerweile ein kleines passives Einkommen entwickelt.

Glücklicherweise haben sich in den letzten Jahren die Kurse der Firma so positiv entwickelt, dass ich mittlerweile ca. 350.000 EUR im Depot habe.

Zusätzlich haben wir uns ein schönes Depot im Wert von ca. 200.000 EUR aufgebaut. Das sind ca. 125.000 EUR in Aktien (Alphabet, Apple, Bayer, Banco Santander, Berkshire, BHP, Coca-Cola, CK Hutchison, Diageo, Essilor, Exxon, Facebook, Fresenius, IBM, Innogy, J&J, Microsoft, Munich Re, Nestle, Noro-Nordisk, Petrolub, Philipp Morris, Procter, Qualcomm, Softbank, Toyota, United Technologies, VF, Walt Disney, Wirecard) sowie 75.000 EUR in ETFs (World, Emerging Markets, STOXX Europe 600, Reuters/Jeffries CRB, Automation & Robotics, Global Select Dividend, Lyxor Global Quality Income). Hier werden monatlich ca. 5.000 EUR weiter investiert inkl. Dividendenrückflüsse.

Außerdem habe ich noch ca. 10.000 EUR in aktiven Fonds (Flossbach Multiple Opportunities, DWS Top Dividende), 10.000 EUR über unterschiedliche P2P-Plattformen und 10.000 EUR in Gold/Silber. Cash ca. 40.000 EUR. Werde mich jetzt mit Immobilien beschäftigen. REITs fehlen noch, etwas zum Vermieten gehört für mich zur Diversifizierung dazu. Dann steht natürlich ein Hauskauf an. Das ist allerdings eine klare Konsumentscheidung, obwohl wir in einer Großstadt leben und der Wert langfristig höchstwahrscheinlich weiter steigen wird. Um das ganze steuerlich noch zu optimieren, werde ich wohl noch eine UG gründen.

Finanziell frei fühle ich mich jedoch noch nicht. Aktuell arbeite ich noch 45-50 Stunden die Woche, bin regelmäßig auf Geschäftsreisen. Ich kann aber zum Glück mehr als 30 Tage Urlaub machen und viel von zu Hause arbeiten. Mein Job macht mir sehr viel Spaß und werde es wohl noch weitere 4-5 Jahre durchziehen, um dann kürzer zu treten, um auf ein passives Einkommen aus Dividenden von über 2.500 EUR pro Monat zu kommen.

Danach dann mal schauen. Regenieren, genießen, ein Buch schreiben, Lehrer oder Dozent werden, noch einmal was studieren und mich wohltätig beteiligen.

Ich habe einfach unfassbares Glück.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „F. verdient über 300.000 Euro im Jahr. Im Aktiendepot hat er 200.000 Euro. In 4 bis 5 Jahren möchte er kürzer treten

  1. Jay

    Die steuerliche Optimierung mit einer UG-Gründung…

    Kann dazu einer etwas mehr sagen?

  2. Markus R

    Hi,

    vielen Dank für die Geschichte! Das ist ein Einkommen, das man sich erst einmal erarbeiten muss 🙂

    Ich glaube du bist auf einem super Weg und deine geringen Ausgaben sind bemerkenswert, wenn man davon ausgeht, dass die anderen Kollegen aus dem Management eher nicht so sparsam leben dürften. Hast du ein paar Tipps, wie du es dahin geschafft hast (welches Studium, wie einen Mentor finden, etc.)?

    Dein Depot ist für mich jedoch ein Buch mit sieben Siegeln:

    1x MSCI World

    1x MSCI EM

    1x Developed Markets REIT ETF

    das sollte eigentlich reichen. Gib doch einmal Spaßeshalber die Fonds im Morningstar X-Ray ein, da wirst du dich wundern wie viele Überschneidungen du hast und wie deine reale Gewichtung aussieht. Da ich selbst kein Freund von Einzelaktien bin, kann ich dazu nichts sagen 🙂 .

    Ich drück dir die Daumen dass alles klappt.

    Grüße

    Markus

  3. Mr. Pino Cavallo

    Gratulation!

    Die finanzielle Freiheit ist bei dem Mann so gut wie in trockenen Tüchern. Bei dem Gehalt, der Sparquote und dem bereits vorhandenen Vermögen ist die Million in weniger als 5 Jahren geschafft (bei ca. 4% Dividendenrendite braucht man ja exakt 1 Mio. € um auf das monatliche Zieleinkommen von 2.500 € netto zu kommen).

    Was mich als Unternehmensberater (bei einer sog. Big4) interessieren würde: welchen Karriereweg würdest du mir raten, um auf ein ähnliches Gehalt zu kommen (Industrie und Position)? Ich arbeite seit 4 Jahren und verdiene ca. ein Sechstel davon. Mir ist klar, dass ich für ein ähnliches Gehalt in meiner Firma noch mindestens 10 Jahre arbeiten und darauf hoffen müsste Partner zu werden. Also eher unrealistisch! Zu welchem Karriereschritt würdest du mir raten?

     

  4. Ecckehard

    Es ist einfach unglaublich, was für Gehälter hier verdient werden! Ich glaub, ich bin im falschen Blog und Film.

     

    Ecckehard

  5. MadMax

    Hallo F.

    Tolle berufliche und finanzielle Leistung. Freut mich für dich/euch.

    Hallo Tim,

    ich lese deinen Blog sehr gerne, und freue mich immer ,wenn du den nächsten Artikel veröffentlichst.

    Ich würde mir trotzdem wünschen, dass auch mal realistischere Einkommensverhältnisse veröffentlicht werden, das finde ich motivierender z.B Menschen unter 50 000 Euro brutto im Jahr.

    Toller und informativer Blog, Danke Tim

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ MadMax

    Danke für die Rückmeldung.

    Ich veröffentliche alle Leserbriefe. Ich filtere sie nicht. Nur stark beleidigende oder werbende Leserbriefe werde ich nicht online stellen.

    Ich bin für jede Zuschrift dankbar. Die Leserstorys sind wirklich alle motivierend. Auch jemand, der weniger verdient, ist herzlich eingeladen.

  7. Gurki

    Sorry, aber bei dem Gehalt ist es doch irgendwie nicht wirklich eine Leistung soviel sparen zu können. Sicher ist es eine Leistung dort erstmal hinzukommen, ohne Frage, aber wenn man schon soviel verdient und dann kommt da noch das Gehalt der Frau dazu. So ist das dann halt doch einfach.

    Davon abgesehen, welche Branche ist denn das? Mitunter ist es schon krass was einige hier verdienen und man selbst reißt sich den Arsch auf und kommt nicht weiter.

  8. T

    Hi F.,

    wow, du hast dein Gehalt bisher fast verzehnfacht. Über 300.000 € im Jahr im Angestellten-Verhältnis muss man erst einmal schaffen – RESPEKT!

    Auch ich weiß natürlich, dass so ein Gehalt auch eine enorme Verpflichtung (und Belastung, je nach Job) sein kann. Das wird von vielen Lesern sicher unterschätzt.

    In welcher Branche und in welchem Bereich arbeitest du? Es würde den meisten auch bei der Einordnung vielleicht besser helfen, wenn Sie wüssten, dass du z.B. im Vorstand einer Bank sitzt oder Personalverantwortung über 400 Leute hast..

    Danke und Gruß,

    T

  9. Ralf

    Ich finde dieses Ausnahme-Gehalt im Zusammenhang mit der Thematik finanzielle Unabhängigkeit einfach nicht mehr ein gutes Beispiel. Das sind Ausnahmen von welchen die Normalos nur träumen können. Solche Leserbriefe demotivieren eher. Meine Meinung. Hier wäre eine zumindest grobe Filterung doch angebracht.

  10. Ex-Studentin

    Ich sags mal so: 120k + 20% Bonus klingen noch menschlich (Teamleiter / Abteilungsleiter). Die große zusätzliche Aktienmenge ist hingegen beachtlich. Ich frage mich, wie man es in 3-5 Jahren in eine so hohe Position schafft. Vor allem mit nur 40-45h pro Woche. Alles in allem: Glückwunsch zu diesem Werdegang. Es ist ungewöhnlich, dass beide Eltern voll arbeiten, wenn einer so gut verdient.

    Den Neid gewöhne ich mir langsam ab. Letztlich ist jeder seines Glückes Schmied und wenn ich es drauf anlegen würde, könnte ich mein Gehalt mit einem Arbeitgeberwechsel um 50% steigern. Aber Geld ist nicht alles, sonst würde mir ein Wechsel nicht so schwer fallen.

  11. Mark85Mark85

    An Gurki: Die Masse der Menschen würde an seiner Stelle wohl nicht 80 Prozent sparen, sondern 80 Prozent oder mehr für Luxuskonsum ausgeben. Er ist ziemlich bodenständig geblieben und sorgt klug und vorausschauend vor. Ich finde daher schon, dass auch seine Ausgabenseite eine Leistung darstellt.

    Allen ein schönes Wochenende! 😉

  12. Mr. Pino Cavallo

    @ Gurki

    „Davon abgesehen, welche Branche ist denn das? Mitunter ist es schon krass was einige hier verdienen und man selbst reißt sich den Arsch auf und kommt nicht weiter.“

    Jup, aber sich darüber aufzuregen bringt auch nichts. Ich sage nur: wenn du den Klub nicht besiegen kannst, dann trete ihm bei.

    Anstatt sich zu beschweren, lerne von solchen erfolgreichen Menschen und wende es auf dein eigenes Leben an. Wie ich weiter oben schon angedeutet habe, bin auch ich mit meinem Gehalt (erst recht, wenn man meine Überstunden bedenkt) nicht einverstanden. Aus diesem Grund suche ich auch nach einer neuen Anstellung, mit dem Ziel mehr Kohle zu verdienen und gleichzeitig noch meine Work-Life-Balance zu verbessern.

  13. Mark85Mark85

    An Ralf: Ich mache nur Spaß, aber vielleicht meldet sich ja aus aktuellen Anlässen demnächst hier Lebemann Boris Becker zu Wort, um uns zu zeigen, dass es auf der Ausgabenseite auch anders zugehen kann. 😉

  14. Felix

    Da sage noch einmal einer für die Sparquote spiele die Höhe des Einkommens keine Rolle. Bei 1 Mio. jährlichen Einnahmen ist eine Sparquote von 90 % gut machbar, bei 25.000 wird’s schon schwieriger.

    Was ist die Moral von der Geschichte: Augen auf bei der Berufswahl. Ich kann das Jahreseinkommen aus eigener Kenntnis in der Familie bestätigen: Eine Viertel Million Jahreseinkommen plus Aktienoption mit Anfang 30. Wie macht man das? MINT Studium mit sehr guten Noten und anschließender Promotion im Ausland. Mit 29 Einstieg in ein amerikanisches , börsennotiertes, hoch profitables Unternehmen. 30.000 € Vertragsunterschriftsprämie und 150.000 € Grundgehalt im ersten Jahr. Volles Engagement und wirklich vorzeigbare Erfolge verdoppeln das Gehalt binnen 3 Jahre mit Beförderung. Für jemanden mit Ehrgeiz ist das der Anfang der Karriere, nicht das Ende!

    Was kommt noch dazu: Übernahme aller Versicherungen durch die Firma, immer neueste iPhone und Laptops mit Vertrag, Einrichtung eines Homeoffices mit allem Equipment, Firmenauto, Flugmilen, Bonusprogramm beim Aktienerwerb. Schön, dass es so etwas gibt.
    Es lebe der Kapitalismus, der es ermöglich reich zu werden.

  15. Ralf

    Mag sein. Aber so eine Karriere kann auch einen hohen Preis haben. Da verzichte ich lieber drauf und sehe meine Kinder aufwachsen anstatt von einer Geschäftsreise zur nächsten zu hüpfen. Muss jeder selber wissen. Viel Informationen sind ja im Leserbrief bzgl. Beruf nicht zu erfahren. Da kann man nur spekulieren. Mit solchen einem Gehalt ist finanzielle Unabhängigkeit keine echte Herausforderung.

  16. Fit und Gesund

    Starke Leistung Leser F.!!  :), ja, davon könnte man träumen, wenn man denn wollte *lach*, mach weiter so, Dein Ziel ist in greifbarer Nähe, ich finde das echt toll.

    Nach welchen Kriterien hast Du Deine Aktien ausgesucht?, einige Deiner Werte möchte ich auch noch haben, den P2P-Kram allerdings nicht, mit dem Flossbach -Fonds hatte ich auch mal geliebäugelt, aber die Gebühren sind arg teuer, insbesondere stört mich diese highwater benchmark, aber ich erachte den Fonds als sehr gut aufgestellt, so alle paar Monate schau ich mir den ein wenig an, was da so die top 10 Firmen drin sind.

     

    @All,

    ich habe weniger gute Nachrichten zu bieten, gestern Abend hab ich noch einen Brief meiner Betriebsrentenkasse aus dem Briefkasten gefischt, bis anhin war es möglich mit Abschlägen vor dem gesetzlichen Rentenalter in Rente zu gehen, das wird ab nächstem Jahr schrittweise abgeschafft, ich weiss noch nicht wie ich nun weitermache, arbeiten bis 63 und dann das Pensum auf 50% reduzieren bis 65? keine Ahnung im Moment, da muss ich dann drüber brüten, aber im Moment mach ich weiter wie bis anhin, auch wenn zur Zeit die Märkte gerade nicht die gewohnten Steigerungen hergeben.

    Schönes WE an Alle, hier ist es drückend schwül.

  17. Gurki

    @Mr. Pino Cavallo: Selbst im IT-Bereich, der ja zu den MINT-Fächern gehört, sehe ich immer wieder, dass es eben nicht so einfach ist 100k oder sogar mehr zu verdienen. Bis 50k ist es noch ohne Probleme möglich, danach werden die Chefs schon komisch. Ich denke (ich weiß es nicht genau), dass in den bisherigen Firmen wo ich gearbeitet habe (Mittelstand, Konzern, Mittelstand) kein normaler Softwareentwickler 100k verdient. Und selbst die Teamleiter waren wohl eher unter 100k.

    Als ich vor kurzem nach einer Gehaltserhöhung gefragt habe, wurden direkt wieder riesen Augen gemacht und „Waaaaas sooo viel?!“ gesagt. Habe zwar 10% bekommen, aber das langt noch lange nicht! Würde ich wechseln sind min 20, eher  25% drin, eventuell auch 30%.
    Nur ich kann ja nicht ständig wechseln (und will ich auch gar nicht). 2, besser 3 Jahre sollte man schon in einer Firma bleiben. Und selbst dann kann bei nem neuen Arbeitgeber gesagt werden „Sie wechseln aber häufig…“

     

     

  18. Mark85Mark85

    An Ralf: Er hat ja geschrieben, dass er in 4 bis 5 Jahren kürzertreten möchte. Das klingt doch nach einem guten Plan.

    Ja, keine Herausforderung für ,,uns“, weil wir jeden Mehreuro eher in den weiteren Vermögensausbau stecken würden, als ihn für Konsumzwecke auszugeben. Die Mehrheit der Menschen denkt aber sicher anders. 😉

    An Fit und Gesund: Ich kenne mich mit Betriebsrentenkassen nicht aus, aber die werden sicherlich einen Ansprechpartner vor Ort haben, den man auf der Suche nach der besten Lösung kontaktieren kann.

  19. Fit und Gesund

    @Mark85

    ja, das haben sie, ich muss mich da tatsächlich nun schlau machen, eilt nicht, aber ich muss die Weichen richtig stellen, ansonsten Schweiz ade, in D hätte ich ja ein Auskommen, aber ist im Moment Alles wieder völlig offen. Bis 65 kann ich mir einfach nicht vorstellen, auch bei Reduktion des Pensums nicht.

  20. Hilda

    @Ralf und Tim,

     

    Ich finde auch, dass solche Leserbriefe für Normalos eher demotivierend wirken.

     

    Viele Grüße,

    Hilda

  21. Beobachter

    Glückwunsch zu der Leistung F. – das Ziel der FU ist in greifbarer Nähe.

    Mich würde wie im ersten Kommentar auch die steuerliche Optimierung mittels UG interessieren. Bitte teile uns doch deine Gedanken hierzu mit. Bin sehr gespannt, ob das wirklich durchdacht ist!

    Die ganzen Kommentare zu „Demotivation“ kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Es wird immer Leute geben die in anderen Gehaltsklassen spielen. Vor allem hat doch niemand einen Nachteil dadurch, dass F. sehr gut verdient. Wir hatten schließlich auch schon Beispiele mit „normalen“ Gehältern. Von daher bitte Schluss mit diesem Gejammere.

  22. June

    Ach ihre Lieben,

    Macht euch doch bitte mal frei von eurem Neid. F. hat mit 35000 € p.a angefangen. Das ist für einen Jungakademiker unterdurchschnittlich. Um sein jetziges Einkommen zu erzielen, hat es viel Arbeit, viel Engegement, viel Können und viel Glück gebraucht.

    Ich bin nicht neidisch ich bin immer wieder beeindruckt.

    Auch von seiner Sparleistung!

    Denn 120 k € + 20% Bonus sind ca. 6400 € netto. Davon 20% sind auch nur ca. 1300 € + Kindergeld komme ich auf ca. 1700 € plus die unbekannten 20% vom Nettoeinkommen seiner Frau. Alles in allem lebt die Familie von ca. 2500 – 3000€ obwohl sie so viel mehr zur Verfügung haben.

    Wenn ich hier bei uns die Autokonzern Mitarbeiter sehe die wirklich alle sehr gut verdienen, wird mir immer übel. Hier lebt man nach dem Motto was kostet die Welt.? Geld spielt keine Rolle! Man zeigt was man hat, selbst die Normalo Nachbarsfamilie (Facharbeiter und Kindergärtnerin) fährt 2 große Autos.

    @Gurki,

    10% Gehaltserhöhung beim aktuellen Arbeitgeber ist sehr gut und außergewöhnlich. Man weiß also deine Arbeit sehr zu schätzen und erkennt deine Leistung an. Aber so ein Personaler ist auch nur ein Mensch. Da steckt die Überlegung dahinter das du nun die nächsten Jahre genau so günstig für die Firma weiterarbeitest, dich natürlich für deine 10 % mehr auch ordentlich anstrengst. Du kannst das nun mitspielen, oder Wechseln. Ein Trick den ein Bekannter angewendet hat, er hat sich beworben und ist mit dem neuen Vertrag zu seinem Vorgesetzten und zur Personalabteilung seiner bisherigen Firma. Dort hat er einfach mitgeteilt das er erwartet, das man ihn in Zukunft genauso bezahlt. Sonst würde er das neue Angebot annehmen. Da es für Firmen unheimlich teuer ist neue Mitarbeiter zu finden, hat er das Gehalt auch bekommen.

    @ Fit und Gesund,

    Ach man, so schnell wird die beste Planung verworfen. Lass dich nicht unterkriegen. Mach einen Beratungstermin und entscheide dann neu. Fühl dich gedrückt.

    Morgen bin ich übrigens am Bodensee. Leider ganz kurzfristig.

    @Mark,

    ich habe zu deinen Ausgaben noch eine Frage. Hast du keine Krankenversicherung ? Oder hast du sie bei deiner Aufzählung nur vergessen?

    Take care,

    June

  23. Thomas der Sparkojote

    Ich verfolge schon lange die Kommentare unter allen Leserbriefen und mir ist eines aufgefallen, es gibt immer eine gute Portion Meckerei und Gerede über Unfairness. Das es doch nur ein kleinster Prozentsatz schaffen würde so viel zu verdienen und zu sparen.

    Aber habe ihr euch mal überlegt, wieso Menschen dort sind wo sie jetzt sind? Vermutlich nicht, den dann würde man die arbeit dahinter sehen. Viele reden über Vitamin B oder sonstige Dinge, aber in der Realität hat vielleicht 1 von 100 Vitamin B gehabt oder sogar noch weniger. Ich habe die Erfahrung gemacht, obwohl ich noch sehr jung bin, das die die am meisten Meckern, Motzen und darüber reden wie unzufrieden sie sind am meisten stagnieren in ihrem Leben.

    Ich schaue nach vorne, und spiele auf langfristige Ziele um nicht von meinem Weg abzukommen. Natürlich hat jeder andere Ausgangspunkte und Variabeln, aber es geht um die Einstellung wie man mit Situationen umgeht. Mal Schicksalsschläge ausser acht gelassen, die meisten sind berechtig in ihrer Situation gelandet. Zu wenig Planung, zu wenig Ehrgeiz, zu viel Gemeckere, zu viel Neid, schlechte Entscheidungen in der Vergangenheit, wenig Motivation, kein Selbstbild, immer andere sind Schuld und und und…

    @F.
    Atemberaubender Werdegang! Das sammelt sich ja ziemlich was zusammen, sozusagen der Sparturbo mit Nitroeinspritzung 😉

    Gruss
    Thomas

  24. Fit und Gesund

    @June,

    oh menno….. schade dass das so kurzfristig ist, ich habe Nachtdienst und muss gleich los, ein andermal wäre natürlich super 🙂

    nein, ich lass mich doch nicht unterkriegen, ich finde eine Lösung mit der ich leben kann, aber so ist das tatsächlich mit Plänen, man hat viel in der Hand aber nicht Alles, solange ich gesund bin, ist Alles zu schaffen.

    liebe Grüsse 🙂

  25. MadMax

    Hallo zusammen,

    So verschieden sind die Ansichten, wenn jemand etwas schreibt… finde ich interessant.

    Den ich persönlich finde,dass ich hier in keinem Kommentar Neid „herauslesen“ kann. Lediglich Feststellungen wie weit man es durch Willen und Einsatzbereitschaft im Leben bringen kann, und dies eben nicht jeder schafft.(was den Wert eines jeden Menschen in keinsterweise schmälert)

    Nur wenn jemand etwas äußert was der eigenen Meinung nicht entspricht, finde ich, das dies noch nicht mit Neid oder Missgunst zu tun hat.

    Ich wünsche mir, einen Umgang miteinander,der nicht jede Aussage gleich bewertet (positiv/negativ)sondern ich persönlich denke dass jeder Meinungen auch einfach mal neutral stehen lassen sollte.

    Sprich: Nicht jede Wurst,braucht den Senf des anderen.

    Gemeinsam mehr erreichen

     

  26. Christoph

    Ich würde mich mal wieder über andere Artikel freuen als ständig Leserbriefe. Anfangs interessant aber mittlerweile nicht das was mir gefällt.

    Mehr über das Börsen geschehen gerade in den usa wäre toll. So lese zumindest ich derzeit gar nicht mehr.

     

    Schönes Wochenende

  27. Mark85Mark85

    An June: Ja, er lebt für seine Verhältnisse sehr bescheiden. Ihm fielen bei steigenden Einnahmen nicht immer neue Konsumwünsche ein, die es zu erfüllen galt.

    Ich bin in der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Grund für die Nichtbilanzierung hat einen familiären Hintergrund.

    An Thomas der Sparkojote: Für mich hat jeder Respekt verdient, der versucht, das bestmögliche aus seinen vorhandenen Mitteln zu machen. Das kann auch die Leservorstellung eines Niedriglöhners sein. Man kann aus vielen Leserbriefen das Eine oder Andere für sich mitnehmen. 🙂

  28. steve

    Da kann man neidisch und auch neugierig werden der Aktienanteil muss ja auch gut performt haben. Wird f uns verraten für wen er arbeitet? Und wird die Aktie seines Arbeitgeber weiter so gut performen? Oder wäre es wünschenswert und möglich zu diversifizieren? Schaut in Moment alles super aus. Ansonsten Glückwunsch zur Sparleistung! Gut verdienen hatten wir schon öfter als negativ Beispiel mit Leuten die noch viel mehr verdient haben. Wie z.b unser bobele im Video von Tim. Wieso hat sich da noch niemand beschwert, dass das eher demotiviert. Scheint in der Natur des Menschen zu liegen sich gerne im Leid zu suhlen. Jemanden Erfolg zu gönnen ist wohl schwieriger, ganz nach den Motto Mitleid bekommst du geschenkt Neid musst du dir erarbeiten. Insofern gut das f und andere anonym bleiben, so kann sie der Neid nicht direkt treffen. Ansonsten kann es eine gute Idee sein sich für Dinge zu bedanken die man hat.

    Gruß Steve

  29. F.

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die ganzen Kommentare. Möchte ich sehr gerne drauf eingehen.

    Zu meinem Werdegang

    Ich bin Dipl. Ingenieur und habe zum Berufsstart eine befristete Teilzeitstelle in einem Industrieunternehmen gehabt. Nach 2 Jahren habe ich mich entschieden in die USA zu gehen, um dort einen MBA zu machen. Im Anschluss bin ich in den Staaten geblieben und habe dort in einem mittlerweile sehr bekannten Start-up gearbeitet. Da habe ich mir einen sehr guten Ruf erarbeitet und wurde von einem anderen Unternehmen abgeworben. Allerdings wurde ich gehired, um die Europäische Expansion voranzutreiben und bin (und wollte) zurück nach Deutschland. Meinen Job habe ich gut gemacht und habe durch meine Beförderung zum Director mein Gehaltspaket noch einmal signifikant steigern können. Allerdings ist mein Gehalt erst in den letzten 4-5 Jahren so stark gestiegen. Vorher war es gut, aber nicht annähernd in solchen Dimensionen. Ich bin übrigens im Ecommerce Bereich tätig.

    Generelle Tipps/Ratschläge 

    Geht ins Ausland, geht Risiken ein, spezialisiert euch und macht einen verdammt guten Job. Idealerweise studiert oder arbeitet für ein paar Jahre in den USA. US Unternehmen haben sehr häufig Aktienprogramme und dadurch sind Verdienste in Millionenhöhe dort keine Seltenheit. Bei deutschen Unternehmen sind solche Gehaltssprünge selten möglich. Als Geschäftsführer im Mittelstand, als Projektleiter/Partner bei den großen Beratungen, als Pilot oder als Selbstständiger sind solche Gehälter drin.

    Zum Thema UG bzw. GmbH

    Bin kein Steuerspezialist, aber neben den Klassikern von Kosten und Werbungskosten, Arbeitszimmer etc. kannst du über das sog. Schachtelprinzip. Dies sagt, dass realisierte Kursgewinne aus Beteiligungen zu 95% steuerfrei sind. Damit kann man die sonst zu zahlende Abgeltungssteuer auf effektive 2-3% senken. Dies gilt allerdings nicht für Dividenden und man muss natürlich wirklich Geschäfte in dieser Gesellschaft abwickeln.

     

    Freizeit und Zeit mit Familie

    Ich arbeite selbstverständlich viel. Ich bringe meine Kids jeden Morgen in die Kita und freue mich morgens noch ein wenig Zeit mit ihnen zu verbringen. Mo-Mi komme ich selten vor 21-22 Uhr nach Hause. Donnerstags mache ich um 15:30 Uhr Feierabend, hole die Kinder aus der Kita und verbringe Zeit mit denen. Freitags relativ normal. Reisen muss ich schon ca. 1 Woche im Monat, aber häufig fliege ich morgens weg und komme abends wieder. Also insgesamt in Ordnung.

  30. Mark85Mark85

    An steve: Ist doch in Ordnung. Der eine gibt hier weniger und der andere mehr von sich preis. Respekt an Tim, der medial sehr breit in der Öffentlichkeit (Börsenzeitschriften, Blog, Facebook, Twitter und YouTube) vertreten ist.

    Ich könnte das nicht, weil mir zu viele Verrückte im Netz unterwegs sind, die schnell persönlich werden. Ich wurde früher mal von einem sehr unangenehmen Internet-Zeitgenossen über Monate gestalkt, das muss ich nicht noch einmal haben. 😀

    Ich schaue mir jetzt die Doku ,,Wie gefährlich ist die Deutsche Bank?“ an, die vor ein paar Tagen auf Arte lief.

  31. Sparta

    Einige hofieren die Leistung, die anderen sind ungläubig/erstaunt evtl. ein klein wenig neidisch… aber wirklich wissen, was täglich so im Netz neues ohne Überprüfung gepostet wird???

  32. Djerun

    Wie wäre es mal mit einem Artikel von einem der DAX-Vorstände oder der Elf vom FC Bayern München?

    Vielleicht erfahren wir dann noch mehr Geheimnisse, wie man als Durchschnittsverdiener finanziell frei wird.

  33. Doon2007

    Die Seite wird immer lächerlicher. Meine Frau und ich verdienen auch gut und haben ausreichend Geld angelegt und gespart, aber sobald man Kinder hat-wir haben 2 (4 und 2 Jahre)- beginnen die „Probleme“. Die Familie braucht mehr Raum und es reicht keine 2 Zimmer Wohnung. Man muss sich um die Betreuung kümmern, kann und möchte vielleicht auch nicht mehr Vollzeit arbeiten und möchte mit seinen Kindern auch mal Urlaub machen bzw. einen Ausflug (Zoo, Schwimmbad etc.) machen. Und dann hat man ganz schnell 50 € für den Eintritt und vielleicht ein Eis pro Kopf weg. Und wenn ich dann immer hier den Verzicht auf Konsum und Sparen lese, dann wird mit schlecht. Genau diese kinderlosen Anleger können jeden Monat hunderte von Euro sparen und meine Kinder bezahlen später deren Rente und Heimaufenthalt über die RV-, KK und PV-Beiträge. Meine Kinder haben jetzt ein Depot im mittleren 4stelligen Bereich, aber spätestens wenn meine zwei Kinder studieren möchten, dann wird dieses Depot aufgefressen, da sie dann kein BaFöG bekommen. Soll das gerecht sein?

    Und dann muss jeder hoffen, dass er immer gesund bleibt und lange seiner beruflichen Tätigkeit nachgehen kann. Sobald eine schlimme Krankheit oder Unfall (und das kann jeden zu jeder Zeit treffen) kommt, dann hilft die ganze blöde Sparquote und das beste Depot nicht.

    Es wäre schön, wenn die dusslige Leserbriefaktion beendet wird und viellleicht über einzelne Werte und über die allg. Lage an der Börse diskutiert wird.

  34. Ex-Studentin

    @Fit und Gesund

    Ich hoffe, dass du wegen der vorzeitigen Rente eine Lösung findest. Dass bald die vorzeitige Rente in der Schweiz abgeschafft werden soll, klingt wirklich beunruhigend. Ich frage mich, wie das Leute machen, die aus gesundheitlichen Gründen in Rente wollen.

  35. Lalucky

    Also, ich gebe zu, ich bin neidisch. Aber ich gönne F. natürlich seinen Erfolg. Mich regen solche Geschichten zum Nachdenken an, doch oft merke ich dann, dass das nicht mein Weg wäre. Nur eine ordentlich Gehaltserhöhung wäre mehr als fällig ;o) Ich danke allen, die mutig genug sind, hier ihre Geschichten veröffentlichen. Die meisten sind motivierend, andere wieder desillusionierend aber doch immer wieder interessant.

  36. S.

    Das wäre echt mal interessant eine Geschichte von einem Dax-Vorstand oder FCB-Profi zu lesen. Dann würden einige nämlich mal sehen, wieviel extremer, jahrelanger (Zeit-)aufwand und stark überdurchschnittliche Leistungen nötig sind um Dax-Vorstand oder FCB-Profi zu werden! Ich verstehe dieses ständige Gejammer nicht. Die Masse ist nunmal nicht bereit einen solchen Aufwand auf sich zu nehmen (kann ich sehr gut verstehen!), jammert dann aber (und das kann ich nicht verstehen!), dass diese ganzen Leute ja zu viel verdienen und dass das nicht gerechtfertigt sei… Da kann ich nur sagen: Werd doch selber Dax-Vorstand, wenns so einfach ist…

     

    @Djerun:

    „Vielleicht erfahren wir dann noch mehr Geheimnisse, wie man als Durchschnittsverdiener finanziell frei wird.“

    Was soll das? Finanziell Frei wirst du, indem du mehr leistet als der Durchschnitt!  Die wenigsten mit einem durchschnittlichen Gehalt werden die finanzielle Freiheit erreichen, und wenn dann relativ spät! Anstatt ein „Geheimnis“ zu suchen (welches es nicht gibt) könntest du die Zeit nutzen um mehr zu leisten als andere. Bist du etwa auch einer von denen die immer diese Artikel lesen: „Kaufen sie diese 5 „Geheim-Aktien“ und machen damit 12.337% Rendite in einem Jahr“??

    Die Leute suchen immer irgendwelche Geheimnisse, damit sie mit durchschnittlicher Leistung überdurchschnittliches erreichen, hier kommt das Geheimnis für diese Leute: Ihr müsst mehr leisten oder aufhören zu träumen!

    Ansonsten kann ich nur sagen, wen diese Berichte nicht interessieren oder demotivieren: Einfach nicht lesen, das hilft. Keiner ist gezwungen hier jeden Bericht zu lesen!

    Djerun bitte nicht persönlich nehmen, ich kenne dich ja nicht, aber bei deinen Kommentaren fällt einem halt immer wieder auf, wie negativ diese sind…

    Gruß

    S.

  37. June

    @Fit und Gesund,

    nicht schlimm, ich werde dieses Jahr vermutlich noch öfter am Bodensee sein. 😉

    Take care,

    June

     

  38. vonaufdenboden

    Wahnsinn welche Kommentare da teilweise abgeliefert werden!

    Bravo F.! Das passt!

    vonaufdenboden

     

  39. Felix

    @ Doon 2007

    Wir haben drei Kinder groß gekriegt und studieren lassen, ohne Bafög. Was erwartest du, den allumfassenden Nanystaat? In welchen Land gibt es mehr Sozialtransfers, mehr Kindergeld?

    Kinder sind ideell etwas wertvolles und kosten real Geld. Es gibt einen Familienlastenausgleich in D. Über Gerechtigkeit kann man endlos streiten, die gibt es nur im Himmel, also gar nicht. Das heißt nicht, dass man Familien allein lässt und das passiert auch nicht. Aber dass andere Leute für die eigenen Kinder gerade stehen sollten, das ist wohl Zuviel verlangt. Natürlich ist es wunderbar, das Geld anderer Leute auszugeben und Politiker, besonders der Linken und der SPD sind Weltmeister darin. Aber aus der Eigenverantwortung kann ein Staat, der mündige Bürger will, niemanden entlassen.

    Natürlich haben es Singles finanziell leichter noch besser haben es doppelverdienende Paare ohne Kinder. Dafür haben sie psychisch-emotionale Probleme. Alles hat seinen Preis. Und sich immer andere Lebensweisen anzuschauen und dann über die eigene zu jammern, bringt einen nicht weiter.

  40. Gurki

    Ja, mal wieder was über Aktien und Börse wäre interessant, als ständig das selbe über sparen und sparraten. Wobei ich mir sowieso die Artikel kaum noch durchlese (ist ja eh immer das selbe), sondern eher die Kommentare. Denn dort geht es ja auch mal um Aktien und die Börse 🙂

  41. Beobachter

    @F und zu der UG/GmbH:

    richtig. Die Sache mit den Veräußerungserlösen stimmt schon. Du musst nur dran denken, dass das Geld dann in der Gesellschaft steckt. Will sagen, in dem Moment, wo Du es in Dein Privatvermögen überführst, z.B. mittels einer Gewinnausschüttung, werden grundsätzlich wieder 25% Kapitalertragsteuer fällig.

  42. Slazenger

    @Christoph, Gurki

    ich möchte euch zustimmen, es würde mehr Sinn machen mal wieder über die Märkte, einzelne Branchen oder Aktien zu diskutieren, es gibt halt offensichtlich viele User die das Bedürfnis haben sich und ihre Geschichte hier vorzustellen! Ich bin auch der Meinung diese Vorstellungsrunde langsam zu beenden!

    allen hier ein schönes Wochenende, meins hat soeben mit einem kühlen Weizen auf der Terasse begonnen!

  43. Pete

    Hallo F.

    herzlichen Glückwunsch zum erreichten beruflichen Status: Senior Management eines international operierenden Großkonzerns. Dies war nur mit Deinem Engagement, Bereitschaft zur räumlichen Mobilität und geistigen Flexibilität, mit Erwerb weiterer Qualifikationen, whs. auch ein wenig Glück, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, und mit gut entwickelten Netzwerk möglich.

    Zu Deiner Einkommenssituation, die hier einige Wogen geschlagen hat, ein paar Anmerkungen aus meiner Perspektive und persönlichen Erfahrung heraus:

    1. Dein fixes Grundgehalt liegt bei 120k. Das ist eine beeindruckende Zahl, mit der Du sicher zu den Topverdienern in D zählst. Hier ist voraussichtlich jedes Jahr eine Steigerung um 0-5% zu erwarten, sofern Du nicht weiter vertikal aufsteigst und in eine höhere Funktionsklasse rutschst.

    2. Der Bonus von 20% (24k) ist vermutlich variabel, nicht zugesichert und erfolgsabhängig. Konkret bedeutet dies: kann ganz wegfallen, ist neben Deiner Performance vermutlich auch abh. vom Erfolg Deiner Firma, und zwar lokal und global. Auf der anderen Seite kann der Bonus auch mal bei 25 oder 30% liegen. Ich zähle den Bonus daher nicht zu meinem Einkommen, insbesondere was Sparpläne oder Investitionen angeht. Eher eine Art Kicker. Immerhin als (sozialversicherungs- und steuerpflichtiger) Cash ausbezahlt.

    3. Jetzt kommen wir zum meiner Meinung nach kritischsten Punkt, den ich definitiv nicht zu meinem „festen“ Einkommen zählen würde. Vermutlich erhältst Du aufgrund Deiner Funktionsstufe prozentual auf Dein Grundgehalt restrickted Stock Units und Stock-settled Stock Appreciation rights. Ich vermute,

    A) die Anteile sind ebenfalls variabel

    B) die Anteile unterliegen eine (bspw. 3-jährige) Sperrfrist

    C) werden mglw. nur (ausbezahlt) Deinem privaten Depot gutgeschrieben, wenn Du am Ende der Sperrfrist noch für Deine Firma arbeitest

    D) sind in meinen Augen ein (sehr) hohes Klumpenrisiko (-Chance), insbesondere auch aufgrund der Höhe der Anteilswerte an einem Unternehmen (vgl. z.B. VW)

    E) insbesondere die sSAR’s sind eher eine Wette, also quasi Option. Liegt der Kurs beim Vesting unter dem fixierten Kurs, wirst Du die Option sicher nicht ausüben, hast also kein Zusatzeinkommen

    F) die letzten 5 Jahre ist die Wirtschaft und Börse insbesondere im USA-Raum hervorragend gelaufen. Das kann sich auch wieder abkühlen.

    Am sich nach oben verjüngenden Ende der Nahrungskette ist es erfahrungsgemäß eher unwhs., daß sich da massiv was nach unten verschlechtert, insbesondere, wenn Euer Laden und die Wirtschaft läuft.

    Ob sich meine Ausführungen genau so auf Deine Variable Vergütung auswirken, weiß ich natürlich nicht. Ich finde es wichtig darzulegen, wie sich Dein Einkommen mglw. relativ gesehen zusammensetzt.

    Viele Grüße, Pete

  44. Sparta

    @F.

    Wie funktioniert denn der hohe Beamtenstatus Deiner Frau mit Anfang/Mitte 30 mit ähnlichem Gehalt nach kurzer Auswanderung und Elternzeit?

     

  45. Pametan

    @F.

    Mal eine pragmatische Frage. Beide arbeiten Vollzeit. Wer kümmert sich um die Kinder?

    Da scheinen wir organisatorisch schlecht aufgestellt zu sein, denn bei zwei Kindern im Kindergarten und oder schulpflichtigen Alter müssen wir (abwechselnd) doch recht viel Zeit einplanen, was mit zwei 40 Stunden plus Vollzeitjobs bei uns nicht möglich wäre.

  46. Rainer Zufall

    Sehe das ähnlich wie Slaze, eine inhaltliche Diskussion über Einzelwerte, Etfs u.ä. würde mich inzwischen auch deutlich mehr interessieren als die Vorstellungdrunden. Zumal ich das Gefühl habe, dass das häufig nur ein kurzer Auftritt ist hier im Blog.Viele Grüsse!

  47. Emanuel

    Beeindruckendes Gehalt. Hut ab und Respekt von meiner Seite!

    Dennoch möchte ich persönlich nicht tauschen. In den Top-Down-Hierarchien unserer Unternehmen herrscht in meinen Augen immer noch zu viel Ellenbogenmentalität. Insbesondere in den Kreisen der Führungskräfte. Zudem wie F. erwähnt, erwarten einem in solchen Positionen einen Haufen Überstunden + regelmäßige Dienstreisen, auf die ich persönlich keine Lust habe. Auch die wahrscheinlich wenige Zeit für Kinder & Co. ist nicht allzu attraktiv. Dafür muss ich mich auch mit weniger Gehalt abfinden. So ist es halt.

    Sicherlich ist neben Top-Ausbildung + Top-Leistung auch immer ein Quäntchen Glück im Spiel. Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen. Oder sich für eine Chance / Option im Leben entschieden, anstatt den Hürden aus dem Weg gegangen zu sein.

    @ Tim: Ich mag die Leserbrief-Serie sehr gern. Sicherlich muss diese nicht in so großer Fülle und Häufigkeit wie zur Zeit stattfinden. Aber die Ansichten und Lebenswege anderer Personen, insbesondere außerhalb des Durchschnittsbürger, finde ich unglaublich spannend und inspirierend.

    Gruß,

    Emanuel

  48. Martin

    Ich denke Tim Schäfer sollte eigenständig entscheiden, über welche Inhalte er schreiben möchte. Wem das nicht passt kann dem Blog ja fern bleiben.

    @gurki: finde es etwas frech zu sagen, das du auf den Tim’s Blog kommst und du dir seine Inhalte im Grunde nicht durchliest.

    Habe das Gefühl einige Leser hier können es schwer ertragen, wenn jemand ein deutlich höheres Einkommen/Sparquote hat. Das zeigt einem nämlich ggf. die eigenen „Versäumnisse“ auf.

     

  49. Fit und Gesund

    Gurki hat eine gute Kinderstube genossen, *zwinker*

    also damit kommt man im Leben nie besonders weit, und sich dann noch wundern?

    Manche Kommentare finde ich schon sehr grenzwertig, und beschleicht mich nicht ein Gefühl dass wir es teilweise mit multiplen Persönlichkeiten zu tun haben? Also Leser die unter verschiedenen Namen auftreten aber es sich um ein und dieselbe Person handelt?

     

  50. Sparta

    @Bella

    Grenzwertig finde ich hier aktuell keinen Kommentar. Da gab es schon andere threads. Manche Sätze werden emotional komplett anders von Autor und Leser je nach emotionaler Verfassung interpretiert…

    Ich z. B. bin nur neugierig und neutral eingestellt. Am liebsten mag ich Fakten & Daten mehr als aussergewöhnliche Geschichten… Viele Menschen stehen halt lieber auf bildliche Geschichten.

    In F’s Position sollte zudem auch überdurchschnittliche Ressillenz definitiv vorhanden sein.

  51. Gurki

    @Martin: Was ist daran frech zu sagen, dass ich die Artikel nicht mehr ganz genau lese, weil sie sich ständig wiederholen und ich die Kommentare mitunter interessanter finde? Sehe ich nichts freches dran. Davon abgesehen  mag es zwar sein, dass ich auf die 300k € ein klein wenig neidisch bin, aber von meiner Sparrate war hier doch auch niemals die Rede. Schaffst du denn 50-60%? Aber wie du meinst 🙂

    @Fit und Gesund: Glaube mir, ich habe eine sehr gute Kinderstube genossen. Mag vielleicht nicht von jedem so interpretiert werden, aber wir kennen uns ja auch nicht persönlich. Geschriebene Texte kommen je nach Betrachtungsweise anders herüber. Siehe  Martin der meine Kommentare als „frech“ erachtet. Und nein ich pflege auch keine gespaltenen Persönlichkeiten. Nicht hier und auch nicht im realen Leben. Nur weil einige Kommentatoren hier der selben Meinung sind, sollte man sowas keinem unterstellen!

  52. Fit und Gesund

    @Gurki,

    mit den gespaltenen Persönlichkeiten warst auch nicht Du gemeint, Gurki war immer Gurki, auch in anderen blogs, da musst Du Dich nicht angesprochen fühlen.

    @Sparta,

    ich bin absolut davon überzeugt, dass F. mit der angesprochenen Resilienz kein Problem hat.

  53. chaostrader

    Habe da so einige Fragen…

    Da habe ich mir einen sehr guten Ruf erarbeitet und wurde von einem anderen Unternehmen abgeworben. Allerdings wurde ich gehired, um die Europäische Expansion voranzutreiben und bin (und wollte) zurück nach Deutschland.

    Also in den USA angeworben worden und dann nach Deutschland zurückgekehrt… Wie wird bezahlt? In den USA, mit all den dortigen Möglichkeiten, oder hier in Deutschland? Wo ist das Geld investiert, in den USA oder hier in Deutschland? Welche deutsche Bank nimmt jemanden mit Green Card, der in den USA steuerpflichtig ist? Wie ging das mit dem Auslandaufenthalt und der Verbeamtung der Ehefrau, ist diese hiergeblieben oder hat sie in den USA auch gearbeitet?

  54. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Emanuel

    Danke. Ja, ich mache weiter mit der Leserserie, werde aber den Blog mit anderen Themen auflockern. Ich finde es hilfreich, wenn andere ihre Story mitteilen können.

  55. F.

    @all: Bin absolut dafür das Thema Investieren und Aktien wieder mehr in den Vordergrund zu stellen. Meine Strategie ist die des passive Einkommens mit starker Diversifikation (Asset Klassen, Regionen, Branchen). Mit unterschiedlichen ETF Sparraten führe ich hauptsächlich ein Rebalancing meines Depots durch oder fokussiere mich auf andere Märkte, z.B. aktuell mehr Europa als US. Aktien kaufe ich dann mit einem Fokus auf Schwächephasen von Unternehmen in meinem Depot, z.B. aktuell ExxonMobil, Toyota, VF.

     

    @Pète: absolut sprichst einige wichtige Themen an. Sind restricted stocks und keine Options. Sperrfristen gibt es nicht, aber strenge Auflagen zum Insiderhandel. Kann daher Aktienverkäufe nur in bestimmten Trade Windows durchführen. Um das Klumpenrisiko und Downside Risiko zu reduzieren, prüfe ich gerade die UG/GmbH Gründung sowie Überführung in das Firmenvermögen, um die Steuerlast zu minimieren und dadurch mehr Geld in andere Aktien investieren zu können.

    @meine Frau und Organisation: Meine Frau ist Lehrerin, und wir waren noch nicht zusammen als ich in den USA war. Verbeamtet wurde sie kurz vor der ersten Schwangerschaft. Meine Schwiegereltern sind seit 2 Jahren in Renten und holen unsere Kinder 2x die Woche ab. Meine Frau 2x und ich 1x. Das entlastet ungeheuer.

    @chaostrader: Habe das Green card Szenario mir vorher auch angeschaut. Habe mich schlussendlich in der deutschen Gesellschaft anstellen lassen und bin daher ganz normal beschäftigt. Bei der Verhandlung in den USA habe ich ausschließlich die Höhe des Aktienpakets nach oben gedrückt, weil ich da langfristig mehr Potenzial als im Cash Anteil gesehen habe.

  56. Djerun

    @S.: Ich nehme es nicht persönlich. Keine Sorge. Und auch hätte ich natürlich gern ein Gehalt von 300.000 €, F. kann sich glücklich schätzen und hat sicher auch einiges erarbeitet.:)

    Aber jetzt mal an die Blinden und leicht Naiven in diesem Blog: Glaubt ihr wirklich, jeder (oder jeder Zweite, oder jeder Dritte usw.) der hart arbeitet bringt es zur ff oder hohen Gehältern? Karriere hat in erster Linie mit Glück zu tun und in seinem Berufsleben die richtigen Leute und Unterstützer zu kennen. Gepaart mit etwas Hirn ist das der Karrierebooster, nicht High-Performer zu sein.

    Das ist doch genau das, was einem der Kapitalisum glauben lässt, damit die Arbeiterbienchen an der Basis fleißig sind und den Mund nicht aufmachen.;)

    Wir wissen doch alle hier im Blog, dass unsere kleine Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen auf dem Rücken der Bienchen erfolgt, wie z.B. den Security Mitarbeitern oder Putzfrauen, die extern in den Konzernen ihren Dienst leisten und im Leben noch nie ein Urlaubs- oder Weihanchtsgeld genossen haben.

  57. Djerun

    @S.: Ich werde bei InvestmentIdeen erst ab Renditen von 13.000% neugierig.

  58. Pametan

    @Djerun

    Ich schätze, dass die Wahrheit, wie so oft im Leben, einfach in der Mitte liegen wird.

    Für beruflichen Erfolg bedarf es schon ein Mindestmass an Fähigkeiten (bzw. zu dem Job passende, mal eher Sozial- und Kommunikationskompetenz, mal eher analytische Fähigkeiten etc.), Bereitschaft/Motivation + je nachdem eine gute Ausbildung + natürlich auch einer Portion Glück z.B. zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, keine sadistischen Vorgesetzten oder fiesen Personaler zu haben, die die Bewerbung schon früh rausfiltern etc. Vitamin B (Papi als Vorstand usw.) schadet sicherlich auch nicht.

    Neid ist mir persönlich fremd, weshalb hier jeder auch gerne ein Millionen- oder Milliardengehalt beziehen kann.

    Ungerechtigkeit ist ein Problem für mich. Wenn tausende sinnvolle Jobs (oftmals die Arbeit mit Menschen) sehr mies bezahlt werden und andere Jobs mit hohen Dotierungen noch zusätzliche Vergünstigungen bekommen. Viel Menschen strampeln sich ab und werden im Leben nicht das verdienen, was Leser F. verdient. Nur da kann zum Beispiel der Leser F. nichts dafür. Das ist Teil des Systems, in dem wir leben.

    Um es mit einem bekannten Bibelzitat zu sagen:

    „Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und immer mehr gegeben werden; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen werden, das er hat.“

    Paradox: Viele der Aktionäre hier sind an Unternehmen beteiligt, in denen jemand, wie Leser F. eher die Regel und nicht die Ausnahme ist. Da scheint es keinen zu stören.

  59. Patrick

    Hi,  ich bin bei der Suche nach finanzieller Freiheit vor ein paar Monaten auf Tims Seite gestoßen. Ich finde die Lesereihe sehr gut, auch wenn persönliche Treffen tiefere Einblicke in den Werdegang und die Ziele offenbaren würden. Habe leider noch nie persönlich ähnliche Gesinnte angetroffen. Ich verstehe auch nicht die Diskussion um das Gehalt. Suchen wir nicht alle die finanzielle Freiheit? Ich möchte nicht den Job mit dem Gehalt haben sondern passive Geldeinnahmen, die mir ein freies Leben ermöglichen. Natürlich hilft mehr im Eingang. Das ist ja klar. Meine Ausgaben Seite ist fix. Alles was ich mehr Einnehme geht 100 Prozent in den Vermögensaufbau. Hier helfen andere Werdegänge, um vielleicht den ein oder anderen Punkt bei Einnahmen oder Ausgaben einmal komplett von einer anderen Seite zu betrachten.

    Ich bin Fan von Immobilien und deren Vermietung. Ich finde, dass man in der aktuellen Zeit eine sehr hohe Rendite erzielen kann. Falls man denn überhaupt noch ein Mehrfamilienhaus zu einem ordentlichen Preis finden kann. Das Mehrfamilienhaus sollte auch in der Region stehen wo man selbst langfristig wohnen will. Man muss dort immer irgend etwas machen. Ein sehr hohes Gehalt ist auch von Vorteil, da das MFH mit seinen Abschreibung gerade in der Anfangszeit hilft.

    Da F. aber bereits in 4-5 Jahren kürzer treten möchte sinkt die Steuerlast auch nicht mehr durch das MFH. Und wenn er nicht selbst Zeit für die Verwaltung, Instandsetzung einbringen möchte geht das alles ordentlich auf die Rendite. Hier finde ich gerade die ETFs interessant. Das geht doch am besten wenn man gar nichts macht. Daher möchte ich auch langsam in Aktien einsteigen, um Zeit zu sparen. Die Rendite bei MFHs hängt ja auch vom Aufwand ab. Je nach Stadt und Lage ist wohl kurzzeitige Vermietung am lukrativsten. Dann sehen ich Berufstätigen WGs oder Studentenwgs und danach kleinere Einheiten für Einzelpersonen als Vorteilhaft an. Hier sinkt aber auch der Aufwand mit der Rendite. So ist das leider im Leben. Aber das passt doch. Wenn man genug Geld hat braucht man die Rendite mit dem Mehraufwand nicht mehr und sollte sich mit dem Durchschnitt zufrieden geben. Dann kann man die Zeit genießen und sich um die Dinge kümmern die einen interessieren.

    Eine Wohnung zu vermieten würde ich F. nicht empfehlen. Du willst Dich doch nicht mit Eigentümerversammlungen auseinandersetzen für so eine kleine Einnahmequelle. Falls Du dich wirklich mit Immobilien auseinander setzen möchtest und Dich in Zukunft auch darum kümmern möchtest, muss Du ein MFH mit guter Preis Leistung finden. Und dann siehst Du wie schön doch die Afa ist und dass man trotzdem alle Instandsetzungen, so wie Werkzeug wie es einem passt absetzen kann. Man muss nur ein paar Regeln beachten. Und am Ende kann man das Ganze dann nach mindestens 10 Jahren verkaufen und dann noch den Gewinn komplett einbehalten. Oder vielleicht eine Wandlung in eine WEG durchführen und das dann zu guten Zeitpunkten wie z.B aktuell filettieren. Hier muss man nur etwas Zeit mitbringen dass es nicht als gewerbliche Tätigkeit angesehen wird. Wie gesagt, man kann viel Gewinnen aber es ist entsprechend mit Aufwand verbunden.

    Für mich ist der Umbau von Wohneinheiten mit Betrachtung des schaffbaren Potentials ein Hobby. Daher kann ich hier mit viel Aufwand enorme Renditen und Wertsteigerungen erzielen. Mir fehlt es etwas an Kapital um ein weiteres MFH zu erwerben. Das ist schade, da ich aktuell die Möglichkeiten hätte das Maximum herauszuholen.

  60. Mark85Mark85

    An Djerun: Nein, das glaube ich nicht, weil weitere Faktoren stimmen müssen, aber es hat auch nicht jeder dieses extreme Ziel. Man muss dafür brennen und alles geben wollen, sonst schafft man es nicht. Und am besten schon in jungen Jahren damit beginnen.

    Wer diesen Weg nicht gehen möchte, kann sich kleinere Ziele setzen oder langsam nach oben herantasten:

    1. Falls vorhanden: Schuldenfreiheit herstellen

    2. Kleine Notreserve anlegen (unvorhersehbare Alltagsausgaben)

    3. Größere Notreserve anlegen (vorrübergehende Krankheit/Arbeitslosigkeit/…)

    4. Rentenlücke schließen

    5. Etwas früher in Rente gehen oder die Arbeitszeit reduzieren

    In meinen Augen lohnt es sich immer, sich finanzielle Ziele zu setzen, selbst wenn man nur Ziel 1 und 2 erreicht, weil sich dadurch deutlich entspannter einschlafen lässt. 😉

  61. anoli

    sind wir mal realistischer auch wenn 300K einkommen geil klingen und vermutl. jeder gerne hätte

    um mal eins vorweg zu nehmen was ist an 80% Sparquote bei 300K einkommen top ?

    ich würde sagen das ist eher durchschnitt wenn nicht schon im Bereich schlecht er verbraucht zu viert 60.000€ im jahr  also 5000€ mtl.

    da gibt es leute die schaffen das mit 30.000€ im jahr die Family durchzubringen

  62. chaostrader

    @anoli:

    ich vermute mal stark 300K brutto, nicht netto. Dann sinds nur noch 2.5 im Monat, und das ist wäre nicht schlecht für 4 Personen. Aber so genau wissen wir es nicht, seine Frau verdient ja auch noch was.

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