Es kommt beim Vermögensaufbau auf Deine innere Motivation an


New York, 22. Dezember 2017

Hast Du einen inneren Antrieb, kannst Du Enormes bewältigen.


Im Grunde sind die besten Ratschläge einfach. Ich nenne sie hier im Blog gebetsmühlenartig: Mach Sport. Esse gesund. Kümmere Dich um Deine Fitness. Gib weniger aus, als Du einnimmt. Investiere das, was am Monatsende übrig bleibt, langfristig. Entweder in ETFs oder Aktien. Achte auf eine finanzielle Stabilität. Sorge ausreichend für den Ruhestand vor.

Das sind effektive Ratschläge, die ich Dir ans Herz lege. Sie sind eigentlich simpel. Sie zu befolgen ist weise. Es klingt einfach. Aber es ist extrem schwer sie in die Tat umzusetzen. Ich weiß. Es liegt am inneren Schweinehund. An der fehlenden Disziplin. Es wird lange dauern, bis sich Schritte in die richtige Richtung auszahlen werden. Es ist ein extrem langer Weg. Die meisten Menschen haben nicht den Biss, um das langfristig durchzustehen. Sie suchen eine Abkürzung. Sie geben schnell auf.

Die meisten Menschen folgen nicht dem simplen Rat. Dabei sind die Schritte zum Ziel einfach. Ohne eine innere Motivation geht gar nichts. Nur Du selbst kannst Dich motivieren. Studien zeigen: Ist Deine Motivation stark ausgeprägt, profitierst Du enorm davon. Das ist bei Kindern schon zu beobachten. Ein starker innerer Antrieb kann sogar zu einem bestimmten Grad die höhere Intelligenz eines anderen im Endergebnis übertrumpfen.

Schau Dir besonders erfolgreiche Menschen an. Sie haben eine extreme Motivation: Warren Buffett, Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jack Ma, Steve Jobs…

Meine Motivation, zu sparen wie ein Irrer, ist übrigens angstbasiert. Meine ständige Angst davor, pleite zu gehen, führte dazu, dass ich schon immer sparsam bin. Jeden Euro, den ich sparen konnte, sparte ich.

Natürlich wird nie alles in Deinem Leben perfekt sein. Das wird so nie passieren. Trotzdem kannst Du zufrieden sein mit dem, was Du erreicht hast. Das trifft vor allem auf meine Leser zu, die ich als sehr motiviert wahrnehme.

Ein großer Fortschritt ist, basierend auf dem konsumsüchtigen Umfeld: Wenn Du schuldenfrei bist. Wenn Du 3.000 bis 5.000 Euro als Notgroschen auf dem Festgeldkonto oder Sparbuch hast. Wenn Deine Schränke vor lauter Plunder nicht überquellen. Dazu noch ein kleines Aktiendepot – dann bist Du weiter als die Mehrheit.

Die meisten haben nur den Konsum im Kopf. Schau Dir mal in dieser ZDF-Dokumentation die Familien an, wie sie beim Online-Riesen Amazon per Alexa-Spracherkennungsbox einkaufen:

https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/amazon—gnadenlos-erfolgreich-vom-18-dezember-2017-100.html


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Es kommt beim Vermögensaufbau auf Deine innere Motivation an

  1. Vitality

    kürzlich eine ganz aktuelle Übersicht angeschaut: Resumé ist…

    wer USD 3582 besitzt, ist reicher als 50% der Weltbevölkerung

    wer USD 76754 besitzt, ist reicher als 90% der Weltbevölkerung

    wohlgemerkt, Vermögen – also alle Werte die jemand hat!

    Also defintiv richtig von Tim, ohn Schulden und etwas gespart ist man schon sehr weit. Darauf lässt sich dann aufbauen.

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Vitality

    Danke fürs Kommentieren.

    Deine Statistik zeigt: Demut tut uns gut. Wir haben im Prinzip in Deutschland eine super Ausgangslage. Der Arbeitsmarkt boomt. Die Unis sind solide. Die Krankenkassen sind bezahlbar.

    Aber: 40% der Deutschen hat praktisch kein Vermögen. Wer also ein kleines Depot aufbaut, ist diesen Deutschen um Meilen voraus.

    https://www.focus.de/finanzen/videos/ungleichheit-waechst-top-oekonom-fratzscher-40-prozent-der-deutschen-haben-keine-ersparnisse_id_6463129.html

  3. Mattoc

    Bei meinem finanziellen Ziel für 2018 nehme ich mir keinen Vermögensendwert, den ich Ende 2018 erreicht haben möchte, als Ziel. Das macht meiner Meinung nach keinen Sinn, da ich die Börsenentwicklung (im nächsten Jahr) nicht vorhersehen kann. Ich betrachte daher ausschließlich die Summe, die ich in mein Depot eingezahlt habe, als Grundlage für Ziele.

    Und diesen Wert möchte ich um 25.000 Euro in 2018 erhöhen. Das heißt, ich möchte monatlich durchschnittlich 2000 Euro sparen. Woher die restlichen 1000 Euro kommen, weiß ich noch nicht. 😉

  4. Daniel

    @Mattoc:

    Sehr ehrgeizige Ziele, klasse! Ich bewege mich in einer ähnlichen Sparquote, merke aber auch, dass diese momentan fast nichts „drumherum“ zulässt. Ich muss schauen, ob ich diese Summe beibehalten kann. Ich weigere mich aber so ein bisschen die Volumen wieder zu verringern, sondern versuche eher mit Rufbereitschaften und Überstunden das „Drumherum“ zu finanzieren.

    Ich betrachte den Vermögensaufbau aber nicht als Sprint, sondern als Marathon. Deswegen muss ich noch für mich den richtigen Weg finden Spaß am Leben und Sparquote zu vereinen. Nur auf eine Summe X hinzusparen und alles drumherum wegzulassen erscheint für mich nicht zielführend zu sein. Ich möchte mir dann doch den ein oder anderen Konsumwünsch erfüllen. Insbesondere mein Laptop macht nach 7 Jahrne langsam schwach und der ein oder andere Urlaub steht auch noch an.

    Gruss Daniel

  5. Mattoc

    @Daniel

    2000 Euro ist ein absoluter Betrag (keine Spaequote). 🙂 Das Thema Sparquote und das hieraus Ableiten, wann man FU ist, halte ich persönlich für mich nicht für sinnvoll, da sich meiner Meinung nach die Ausgabenseite komplett verändern kann, wenn man nicht mehr arbeitet. Das betrifft alle wesentlichen Bereiche: Wohnraum, Transport, Krankenkasse.

    Zum Them „monatliches Sparen“:
    Mir ging es jahrelang auf den Senkel, dass ich in manchen Monaten mehr Ausgaben hatte als in anderen, z.B. durch Konsumausgaben, Geburtstage, Versicherungsbeträge und selbst die GEZ bucht quartalsweise ab. Dafür habe ich in manchen Monaten Sonderzahlungseingänge, z.B. Bonus, Steuerrückerstattung, Geschenke, PKV-Erstattung, Dividenden, Zinsen.

    Inzwischen habe ich das so geregelt, dass ich definitiv jeden Monat den gleichen Betrag investiere. Sämtliche Sonderzahlungsausgänge (die oben genannten) werden aus einem separaten Topf  bezahlt, auf das die Sonderzahlungseingänge (die oben genannten) überwiesen werden.

    Seitdem ich das so mache, habe ich den perfekten Überblick und brauche auch kein digitales Haushaltsbuch mehr.

     

  6. Michael

    Super Artikel. Das man zum Vermögensaufbau Motivation braucht, kann ich nur bestätigen. Allerdings hat man die Motivation erst einmal verinnerlicht macht es sogar Spaß zu sparen. Seit ich mich dazu entschlossen habe, ein „Vermögen“ aufzubauen, gehe ich viel bewusster einkaufen.

    Lg Michael

  7. Clemens

    Hi Tim,

    das kann ich nur bestätigen. Mir fällt das sparen und investieren in schwachen Stunden auch immer wieder schwer.

    Folgender Gedankengang kann evtl. helfen:

    Als Anfänger kommt man vielleicht auf 10.000 € Vermögensaufbau pro Jahr – das sind 833 € pro Monat, 27 € pro Tag und 1,14 € pro Stunde oder auch 2 Cent pro Minute.

    Wenn man schon einen Stück des Weges gegangen ist und der Zinseszins wirkt kommt man schon auf 20.000  € pro Jahr – das sind 1.666 € pro Monat, 54 € pro Tag und 2,28 € pro Stunde oder 4 Cent pro Minute.

    Wenn Du Mitte vierzig bist und fleißig investiert hast, schaffst Du 50.000 € pro Jahr Vermögensaufbau – das sind 4.165 € pro Monat, 139 € pro Tag, 5,8 € pro Stunde oder auch 10 Cent pro Minute.

    Wenn man sich das bildlich mit einem Sparschwein vorstellt ist das doch recht motivierend:) wie die Geldstücke oder Scheine (je nachdem wie oft Du zum Sparschwein läufst) sich ansammeln.

    Viele Grüße

    Clemens

  8. Ann Paul

    Lieber Tim,

    ich habe deinen Blog bald von A bis Z durch gelesen und gehört und ich möchte dir mein grosses Kompliment aussprechen. DU bist mein Star unter den Finanzbloggern, ein absolutes Vorbild für mich. Deine Videos höre ich so oft ich kann „nebenbei“. Beim Kochen, beim Nähen, im Büro. Mit den Kids. Ohne. Allein. Wenn ich krank bin. Wenn ich Mut brauche. Ich mag deine Stimme, deine Art zu reden, deine Inspiration und deine Leitideen für den Vermögesaufbau. DU hast in vielen Dingen ja sooooo Recht. Ich find dich einfach genial. Deine Schreibweise, deine Liebe zu NY und deinen tollen Tips inspirieren mich sehr und spornen mich an. Ich will die finanzielle Unabhängigkeit. Auch mit drei kleinen Kindern und NUR einem Halbtagsjob. Es funktioniert. Ideen, die man in die Tat umsetzt, Kochen daheim, Piknicks im Wald, einfaches gesundes Essen, Kleidung selbst nähen, aus ALT NEU machen. Sparen, wie ein Irre. Kein Coffee to Go mehr. Keine Klamotten mehr zum Umfallen. Es gibt viel Wichtigeres. Du hast mir die Augen geöffnet. Ich möchte meine finanzielle Unabhängigkeit zurückerobern. Als Frau muss man auch an sich denken, an die Zukunft. An sich selbst.  Ans Geld verdienen. Nicht immer alles so machen. Sondern an sich und sein KONTO denken. Sparen. Investieren. Es macht Spass. Es gibt DICH. Deine Ideen, deine Ratschläge, deine Tipps. Ich find dich grossartig. Wenn ich irgendwann einmal nach NY komme dann möchte ich dich besuchen, dir DANKE sagen für alles. Für deine Motivation, die eine innere tiefe Leidenschaft fürs GELD sparen und mehr verdienen auslöst. Danke, dir TIM. Ich wünsche dir schöne Weihnachten. Mach weiter so. Du bist ein Unikat. Ich wünsche dir viel ERfolg und GLück. Liebe Grüße

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Michael

    Danke. Ja, zu sparen ist weise.

    @ Clemens

    Genau. Der Zinseszins explodiert mit den Dekaden. Der größte Teil meines Vermögens basiert auf Zinsen (nicht eingezahltes Kapital).

    @ Ann Paul

    Das ist super nett. Das freut mich. Nun meine Tipps sind ja eigentlich in der Spar-Szene schon bekannt. Wenn Du in New York bist, lade ich Dich gerne ein.

    Du hast mich gerade auf eine Idee gebracht, als ich Deine Zeilen las:

    Ich hab in New York Autorin Colette Dowling besucht. Sie schrieb mehrere Bestseller über Frauen, Jobs, Geld. Sie hat eine großartige Einstellung. Sie sagt: Frauen sollten ihren eigenen Weg gehen. Sie sollten auf ihre Karriere achten (nicht nur daheim am Herd stehen). Sie sagt, es ist wichtig für das Selbstbewusstsein und Wohlbefinden. Frauen sollten gleichwohl ihren Gatten lieben. Sich aber nicht zu 100% auf ihn verlassen, was Geld und Karriere angeht. Dowling ist heute Therapeutin und hat überwiegend junge Frauen als Patientinnen. Sie hilft ihnen bei Karrierefragen, dem Sparen, Geldanlagen, Beziehungen, Sorgen, Ängsten, Nöten. Sie ist eine großartige Frau. Ich hab sie mehrmals getroffen. Und einiges gelernt. LG zurück über den großen Teich

    http://timschaefermedia.com/ich-lernte-als-kind-mit-geld-umzugehen/

    https://nyti.ms/2DydGvk

  10. Ann

    Lieber Tim

    das ist super nett. Danke dir. Danke für den Tipp. Ich werde deine Angaben mal lesen :-). Ich finde Frauen großartig, die einem ein Leben in finanzieller Unabhängigkeit schaffen. Hier in Germany sind die Finanzdiva Katja Eckhardt und Madame Moneypenny meine beiden großen Vorbilder. Sie öffnen Frauen die Augen sich selbst um ihr Geld zu kümmern. Das EBook „Bali statt Bochum“ ist klasse. Da ist was Wahres dran. Den eigenen Weg gehen. Auch mit Kindern. Sich um die eigene Karriere kümmern, eigenes Geld verdienen. Ich arbeite eine halbe Stelle, die andere Zeit kümmere ich mich um Haushalt und die Kinder. Ich möchte Ihnen eine unvergessliche Zeit mit auf den Weg geben. Wir machen Picknicks im Wald, fahren viel Fahrrad und sind oft in der Natur. Wir kochen „grüne“ Dinosaurier, bauen Höhlen und spielen was das Zeug hält. Ich liebe aber auch meinen Beruf und es ist mir wichtig wieder auf eigene Füssen stehen zu können. Das ist oft eine sehr große Herausforderung. Aber dank vieler Blogs und Finanzliteratur kann man sich gut weiterbilden. Ich habe eine tiefe, innere Motivation es zu schaffen. Daher freue ich mich über jeden neuen Beitrag von dir.

    Danke für die Einladung – das mache ich irgendwann einmal !!! Ganz bestimmt.

    NEW YORK … cool. Schöne Weihnachten dort und danke

    🙂 Liebe Grüße

  11. Ruben

    @Mark85: danke für den Link. Gerade in diesen Tagen sollte uns wieder bewußt sein wieviel wir haben und dankbar dafür sein. Dennoch wird vielerorts trotz guten Einkommen gejammert, weil es nicht für noch mehr Plunder reicht. Leider werde ich die kommenden Tage mitansehen müssen, wie Kinder insgesamt Geschenke für über 500 Euro bekommen, je Kind wohlgemerkt. Es gibt extra Räume für das Spielzeug und sie wissen nicht mehr wohin damit.

  12. mick

    Hallo Tim,

    das „Buy and hold“ von Aktien über viele Jahre und Dekaden, die du oft erläuterst, finde auch ich eine überzeugende Vermögensaufbaustrategie.Aber wie sollte man, nach deiner Meinung, den jährlichen Steuer- freibetrag der auf Zeichnungsgewinne von Aktien stehen auskosten, um nicht nach vielen Jahren oder Dekaden bei Verkauf von Aktien, eine hohe Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer)   entrichten zu müssen? Grüsse mick

     

     

  13. Felix

    Der jährliche Freibetrag von 801/1602 € wird sehr schnell, sobald man ein paar Aktien im Depot hat, von den jährlichen Dividendenausschüttungen aufgebraucht. Bei mir ist der schon im Januar jedes Jahres weg.

    Bei Steuern auf Kursgewinne muss man dann löhnen. Man kann lediglich schauen, dass man im gleichen Jahr auch Verlustaktien verkauft, so dass man die Kurs-Gewinne gegenrechnen kann.

    Da Sozialisten überhaupt nicht vertragen können, dass Leute sich etwas aufbauen in ihrem Leben, fordert Andrea Nahles Steuererhöhungen für Reiche, ,obwohl der Staat gar nicht mehr weiß, wie er die den Leuten abgeknöpfte Kohle raushauen soll.

  14. Jan

    Hallo Mick,

    Früher habe ich kurz vor Jahreswechsel einen Teil der Aktien verkauft und im neuen Jahr wieder gekauft. Kostet „nur“ zwei mal Ordergebühren und kann sich je nach noch offenem Freistellungsauftrag lohnen.

    Heute sind meine Zinserträge und Dividenden über den 1602 Euro und daher machts keinen Sinn mehr.

     

    Schöne Grüße

    Jan

  15. Kevin D.

    Ich bin ein stiller Mitleser sei einem halben Jahr und wollte mich mal bedanken. Das „Projekt Vermögensaufbau“ hat jetzt bei mir begonnen. Ich war vorher leider auf den Holzweg und probierte allerlei Zeug aus, für das ich mich heute schäme.

    Ich probierte mich im Forex-Handel aus. Ein Nullsummenspiel. Wenigstens hatte ich keine finanziellen Verluste, aber um die Zeit war es äußerst schade.
    Dann dachte ich: Daytrading wäre der Königsweg und landete bei Koko Petkov. Ich war im Februar auf der Tradomania in Wuppertal. Koko lieferte ein jämmerliches Bild ab; ich war konsterniert.
    Parallel dazu probierte ich es auch mit binären Optionen. Da gibt’s doch What’s-App-Gruppen, wie „Hey Daniel“: https://www.youtube.com/watch?v=Wt9HK46ADIg und „Markus.Trading“: https://www.youtube.com/watch?v=MYMXM6w571

    Da habe ich wirklich benommen wie der letzte Alpha-Kevin; ganz passend zu meinen Namen. Die Videos zum schnellen Geldverdienen sind alle gleich und die ganzen Daytrader-Kasper arbeiten ja auch so. Man sieht nur Lamborghini, Ferrari und Mercedes. Und als Uhr kommt dann offenbar nur eine Rolex Submariner in Frage. Oft sieht man auch hübsche Frauen in den Videos. Männliche Jugendliche lassen sich davon blenden und denken nicht weiter drüber nach und schwupps ist das Geld weg, das man sich seit der Kommunion angespart hat, durch Austragen von Zeitungen, Rasenmähen usw. In meinem Fall 5000 €. Wenigstens hatten meine Mittel nicht ausgereicht, um die „Master-Trader-Ausbildung“ bei King Koko in Dubai zu buchen. Ich hätte es wahrscheinlich getan.

    Nach etwas Lektüre (Kostolany, Kommer, Finanzwesir, Tim Schäfer) bin ich nun ins Investorenlager gewechselt und bespare drei ETFs. Ich bin momentan noch in der Ausbildung und hoffe, ich bin guter Dinge, dass ich übernommen werde.

  16. Bernd

    @ Ann

    Alleinerziehende Mutter von drei Kindern, Halbtagsjob und gleichwohl hast Du die Lust und Möglichkeit zu investieren. Ich bin beeindruckt, das ist wirklich nicht leicht zu stemmen (ich habe selber drei Kinder). Mich motiviert dieser Blog auch sehr. Mit enormer Anstrengung habe ich es geschafft, durch Ausgabenkürzungen eine Sparrate von 1000 Euro im Monat hinzubekommen. Gerne würde ich mehr investieren, also muss ich mir Gedanken machen. Wenn man anfängt, darüber nachzudenken, fällt einem schon etwas ein. Du bist auf einem guten Weg. Motivation, Fokussierung und Dankbarkeit bringen uns weiter.

  17. bitcoin-weltportfolio

    Lieber Tim!

    Auf diesem Weg ein herzliches Danke! Dank Dir habe ich es dieses Jahr geschafft, meinen Traum umzusetzen und dieser Traum wächst und wächst…

    Ich wünsche Dir ein frohes Fest mit Deinen Lieben!

    GlG. Didi

  18. Jonathan

    Heute kommen auf 100 arbeitstätige Deutsche schon rund 36 Rentner, ein Spitzenwert innerhalb der OECD. In zehn Jahren werden es fast 47 sein. Sparen ist daher wichtig. Aber: Der Staat wird auch bei den Sparern immer mehr zugreifen durch steigende Abgaben. Hat das jemand von euch auf dem Schirm? Wie geht ihr damit um? Ich befürchte einen Kollaps bei unserem Sozialsystem, auch durch andere Entwicklungen. Irgendjemand muss das ja bezahlen.

  19. Ralf

    Stetiges Sparen ist effektiv und super richtig. Tim, du bist hier ein super Vorbild und Motivator, danke dafür!

    Vergesst bitte nur das eigentliche Leben dabei nicht ganz. Würden z.B. alle mehr auch auf andere schauen, würde unsere ganze Gesellschaft sicherlich nicht schlechter dastehen. Wir haben z.B. einen alten Rentner in der Nachbarschaft, ein etwas sonderbarer Geselle. Jedoch sehr schlecht zu Fuß, daher nehme ich ihn gelegentlich mit dem Auto mit zum Einkaufen. Das tut mir nicht weh und ihm ist auch geholfen. Oft fehlt uns Menschen im Alltag aber der Blick für solche Kleinigkeiten. Weil der Blick nicht dafür geschärft ist.

     

     

     

  20. Jan

    Hallo Kevin,

    Deine Geschichte finde ich beeindruckend. In meiner Jugend war Youtube noch in den Kinderschuhen. Aber dafür prahlte jedes dahergelaufene Greenhorn in den Börsenforen. Angeblich haben alle nur Gewinne gemacht. Ja ja. Ich würde liebend gerne deine Vorstellung mal bei Tims Leservorstellungen haben. Ist das drin?

    Du hast mit deiner Erfahrung mehr gelernt als viele andere in den ersten Jahren. Daher tun die 5.000 zwar weh aber vergeudet sind sie nicht. Viel schlimmer ist es, wenn es anders herum läuft (also zuerst Sparphase/Buy&Hold und dann das Daytrading) und bereits große oder mittlere Vermögen verzockt werden. Du hast jedenfalls die Scheinwelt der Möchtegern-Gurus bereits entlarvt. Diese Erkenntnis ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Und ich kann dir sagen: sie verdienen alle nur mit ihren Kanälen und Seminaren Geld. Kaum einer langfristig mit dem Daytrading. Die, die das tun sollten (wenn es sie denn gibt) würden ihre kostbare Zeit nicht dazu nutzen anderen zu zeigen wie man ihre Methoden kopiert und damit ihre sowieso begrenzte Skalierbarkeit deutlich vermindern.

    Schöne Grüße

    Jan

  21. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Ann

    Prima. Ich werde mein Interview mir Colette (über Frauen und Geld) hier noch mal posten. Das wird Dir bestimmt gefallen.

     

    @ mick

    Ich halte meine Aktien durch. Ich möchte ihnen Zeit geben. Dekaden. Ich möchte keine Gewinne realisieren. Ich mache es so wie Buffett. Das funktioniert. Es ist eine gigantische Maschine, wenn sie mal läuft.

     

    @ Didi

    Prima. Danke fürs Lesen.

     

    @ Ralf

    Das ist sehr nett von Dir mit dem Rentner.

  22. Anna-Lena

    Hallo Tim & Community,

    ich wünsche euch frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und ein schönes Beisammensein mit eurer Familie! 🙂

     

  23. Frank

    Ich möchte mich Anna Lena anschließen.

    Dir Tim und allen Lesern und Schreibern in diesem Blog schöne Weihnachten, Gesundheit und Zufriedenheit.

     

  24. Vitality

    @Kevin – die 5000 die du verloren hast sind zwar bitter, aber ich kann Jan nur beipflichten. Verbuche es unter „Investment in Ausbildung“, da hast du wirklich was fürs Leben gelernt, du wirst es nie mehr vergessen und du hast noch viel Zeit für den Vermögensaufbau. Wenn es dich tröstet: keiner macht alles richtig, Hauptsache du machst in deinem Leben mehr richtig als falsch:-)

    Kosten senken, Einkommen erhöhen, Lebensqualität bewahren, Schulden vermeiden, ein einfaches Leben führen und sparen. Die Grundsätze sind einfach und zusätzlich wichtig: Sparen ist ok – aber nie geizig werden!

     

     

  25. Ann

    Bernd:

    Danke dir, sehr nett. Das motiviert mich sehr, Dankeschön. Wünsche dir mit deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest und viel Spass mit den drei Kids 🙂

     

    Tim:

    super, danke dir. Ich freue mich auf das Interview rund um das Thema GELD und FRAUEN. Schöne Weihnachten und liebe Grüße nach NY 🙂

     

    Allen anderen auch ein schönes Weihnachtsfest 🙂

  26. Andrea

    Ich wünsche auch allen lieben Bloglesern und natürlich dem lieben Tim besinnliche und schöne Weihnachten.

  27. Obama

    @Tim

    Danke, dass Du uns über das Jahr hinweg mit tollen motivierenden Artikeln versorgt hast. Mach bitte weiter so.

    @all

    Wünsche allen ein schönes, besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben.

    Herzliche Grüße !

     

     

  28. Jan

    Hallo,

    euch allen ebenso einen gesegneten heiligen Abend und schöne Weihnachtsfeiertage!

    Schöne Grüße

    Jan

  29. Lars

    Hallo Tim, Du schreibst, Dein Sparansatz ist mehr oder minder angstbasiert. Ich würde das für mich ebenso unterschreiben. Aber wenn man dann erstmal auf den Geschmack gekommen ist, merkt man, dass diese Lebensweise  einen wirklich sehr viel freier macht.

    Andererseits schreibst Du hat die Hälfte der Deutschen mehr oder weniger nichts. Vielleicht hatten und haben die einfach zuwenig Angst und fühlen sich auch mit Miesen auf dem Konto immer gut:-)

    Komm gut rüber!

    Lars

     

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