Elke Fischer ging mit 48 in den Frühruhestand. Ihr Gatte folgte ihr etwas später. Sie haben ein abbezahltes Haus in Deutschland und eines in den griechischen Bergen


New York, 17. April 2017

Elke ging mit 48 Jahren in den Ruhestand. Ihr Mann folgte ihr, als er 50 Jahre alt wurde. Sie besitzen in Ostdeutschland ein abbezahltes Haus. Außerdem besitzen sie ein Haus in den Bergen Griechenlands, das sie während der Schuldenkrise in dem geplanten Land günstig erworben haben.

Ich setze die Serie über meine Blogleser fort. Heute stelle ich Euch Elke Fischer vor. Mit 48 Jahren begann ihr Frühruhestand. Ihr Gatte ist mittlerweile auch im Frühruhestand. Sie haben drei Kinder. In Griechenland genießen sie ihre goldene Zeit. Sie leben bescheiden, sind aber glücklich.

In guten Monaten schafft es die Familie mit 16 Euro am Tag zu Dritt in Deutschland über die Runde zu kommen. Nur 500 Euro im Monat auszugeben ist schon extrem. Allerdings sind nur die variablen Kosten hierin berücksichtig, die Fixkosten hat Elke ausgeklammert. Elke änderte ihre Einstellung. Materielles spielte keine große Rolle mehr in ihrem Leben. Die Freiheit war ihr wichtiger. Sie verkaufte das Auto. Sie nahm alle Kosten kritisch unter die Lupe.

Als sie nicht so sehr das Sparen im Kopf hatte, lagen ihre variablen Kosten bei 1.800 Euro im Monat. Sie resümiert, dass ihr Leben durch die Sparsamkeit an nichts verloren hat. „Wir leben preisbewusster, kaufen weniger überflüssige Dinge und überlegen uns größere Ausgaben gründlich.“ Trotz ihres Ruhestands möchte Elke nicht auf das Reisen verzichten. Aber das Budget bleibt kleiner als bei anderen Familien, wenn die Familie ins Ausland geht.

In Griechenland kaufte Elke während der Schuldenkrise ein Haus in den Bergen. „Frust und Belohnungskäufe brauche ich nicht mehr, die Gesamtsituation ist entspannt und ausgeglichen.“

Elke hatte schon in jungen Jahren viele Jobs gehabt und gespart. Ich sehe zu meinem Leben viele Parallelen. In Deutschland baute sie ein Haus und tilgte die Hypothek in 10 Jahren. Ich finde das großartig. Das war der einzige Kredit, den sie in ihrem Leben hatte.
 

Hier siehst Du das, was sie mir geschrieben hat:

„Hallo Herr Schäfer,
mit großem Interesse habe ich Ihren Blog gelesen, offensichtlich haben wir gemeinsame Interessen zum Thema finanzielle Freiheit.

Mein Thema ist der vorzeitige Ausstieg aus dem Berufsleben und dessen finanzielle Planung, darüber habe ich ein Ratgeber geschrieben. Ich habe mit 48 Jahren meinen gut dotierten Job als Referentin in einem Ministerium gekündigt und wurde zur glücklichen Aussteigerin. Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass wir es uns leisten können, um die 50 auszusteigen – aber es war gar nicht so schwer. Geholfen hat mir ein Programm von einem Aussteigerpaar, welches mit 43 Jahren ausstieg. Im Ratgeber beschreibe ich die Methodik des Programmes, gebe zahlreiche Tipps und erzähle von unseren Erfahrungen (mein Mann hat mittlerweile auch gekündigt).

Haben Sie Interesse diesen Ratgeber in Ihrem Block vorzustellen? Anbei der Link zu Amazon:
Sei glücklich und frei! Lebe als Aussteiger!: Ein Ratgeber zur finanziellen Planung des vorzeitigen Berufsausstiegs.

Gruß Elke Fischer“

PS: Bitte lassen Sie sich nicht von den zwei negativen Rezenssionen abschrecken, die positiven Rezenssionen sprechen doch für den Ratgeber.
 

Ich fand die Story spannend. Und habe Frau Fischer mehrere Fragen nachgereicht. Hier ist ihre Antwort: 

„Hallo Tim,

danke für das Lob und Glückwunsch zu den vielen Lesern – Hut ab. Ich hätte zwei Antworten im Angebot:

1. direkte Antworten auf Ihre Fragen

Wir sind um die fünfzig, hatten viel Glück im Leben. Freuen uns über drei gesunde Kinder, eine intakte Familie. Hatten gute Jobs im öffentlichen Dienst, haben diese gekündigt. Wir wollten raus aus dem Hamsterrad, möchten in Griechenland leben als Aussteiger. Leben von Mieteinnahmen, bescheiden, aber glücklich.

Was hat uns dazu bewogen, den Cut zu wagen? Gründe gibt es einige. Der Tod von Freunden, die Unfälle auf der Autobahn, die Erkenntnis, das Leben kann grausam kurz sein. Was spricht dagegen, seine Träume zu leben? Dumm ist der, der es nicht wagt.

Anfangs hatte ich bezweifelt, dass es jemals Realität werden könnte, mit 48 (ich) und mit 50 (mein Mann) Jahren zu kündigen. Aber gewusst wie, es ist nur eine einzige recht simple Rechenaufgabe; und ja, ohne Geld funktioniert es nicht. Aber Kreativität kann helfen, intensives Nachdenken auch. Ohne Mut geht es nicht, aber wenn der Schritt einmal gegangen ist, erfreut man sich am glücklichen Aussteiger-Leben mit freier Zeiteinteilung am Ort der Wahl.

Zu meiner eigenen Überraschung muss ich sagen, bis jetzt hatte ich noch keinen Moment Langweile. Ich betätige mich als Hobbyautorin und habe einen Ratgeber zur finanziellen Planung des vorzeitigen Berufsausstiegs geschrieben. Denn ich bin der festen Überzeugung, wenn wir es uns als Normalos aus dem Osten leisten konnten, mit 50 in Rente zu gehen, dann können es eine Menge anderer Leute auch schaffen. Die Frage ist doch – gewußt wie. Doch lesen Sie selbst, sofern Sie sich für den Weg aus dem Hamsterrad interessieren.

2. Man muss kein Millionär sein, um vorzeitig auszusteigen.

Ein neuer Ratgeber zur finanziellen Planung des vorzeitigen Berufsausstiegs erklärt den Weg aus dem Hamsterrad

Wer den Traum vom Ausstieg verwirklichen möchte, benötigt Geld. Muss man zwingend ein Millionär sein? Nein, normale Menschen mit durchschnittlichem Einkommen konnten sich den vorzeitigen Berufsausstieg leisten. Die Autorin ist der lebende Beweis. Sie kündigte mit 48 Jahren ihren gut dotierten Job als Referentin in einem Ministerium und wurde glückliche Aussteigerin.

Im Ratgeber gibt sie ihre Erfahrungen weiter und erklärt ausführlich, wie die persönlichen, finanziellen Chancen für den vorzeitigen Ausstieg geprüft werden können. Beantwortet werden die Fragen: Reichen die Ersparnisse für den vorzeitigen Ausstieg? Oder klafft eine Lücke? Und wenn ja, wie hoch ist diese?

Darüber hinaus gibt die Autorin zahlreiche Tipps, wie der vorzeitige Ausstieg organisiert werden kann. Sie behandelt ausführlich die Themen Rente, Krankenversicherung und geht auf die Steuerfrage ein. Als Diplomkauffrau und ehemalige Dozentin für Betriebswirtschaft an einer Verwaltungsfachschule, welche für die Rentenversicherung ausbildet, besitzt die Autorin praxiserprobtes Fachwissen.

Ein lesenswertes Buch für diejenigen, die dem Hamsterrad entrinnen möchten. Empfehlenswert für Menschen, welche wissen wollen, ob die gefürchtete Altersarmut droht. Mit der im Ratgeber vorgestellten Methodik lassen sich außerdem die verschiedensten Renteneintrittsalter (mit 63, 65 oder 67) finanziell vergleichen. Dieser Blick in die finanzielle Zukunft stellt die nötige Transparenz her und hilft dem Leser seinen Ruhestand, ob vorzeitig oder nicht – aktiv zu planen.

Neben den finanziellen werden auch die anderen Aspekte des vorzeitigen Ausstiegs, wie der aufzubringende Mut, die Risiken und mögliche Fehler im Ratgeber behandelt.

Fragt man die Autorin, ob sie ihre Kündigung bereut hat, antwortet sie: „Vielleicht war nicht alles richtig, sicher haben wir auch Fehler gemacht. Aber bereut haben wir den vorzeitigen Ausstieg bis jetzt keine Sekunde. Unser gravierendster Fehler war wohl, wir hätten viel früher diesen Schritt in das herrliche Aussteiger-Leben wagen sollen. Denn noch heute bin ich überrascht, wie leicht der vorzeitige Ausstieg dann letztlich war. Oder genauer gesagt, ich hätte niemals gedacht, dass ich es mir leisten kann, mit 48 Jahren zu kündigen. Und wenn wir, mein Mann hat mittlerweile ebenfalls gekündigt, den Ausstieg als Normalos aus dem Osten hin bekommen haben, dann können es eine Menge anderer Leute auch – davon bin ich überzeugt. Die Frage ist doch: Gewußt wie?

Oft werden wir gefragt, ob Langweile aufkommt. Nein, der Tag rennt dahin, auch wenn wir jetzt mehr bummeln, öfter in der Natur sind, reisen und mehr entschleunigen. Wir haben zu tun, schließlich wollen wir im Sommer nach Griechenland auswandern und da ist so einiges zu organisieren.“


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Elke Fischer ging mit 48 in den Frühruhestand. Ihr Gatte folgte ihr etwas später. Sie haben ein abbezahltes Haus in Deutschland und eines in den griechischen Bergen

  1. Martin

    Hallo Tim,

    finde Deine Artikel wirklich klasse und motivierend. Hut ab, mit welcher Ausdauer Du dieses Blog schreibst!

    Der obige Artikel fällt für mich jedoch leider deutlich aus der Reihe. Im Prinzip scheint es der Dame ja nur darum zu gehen ihren „Ratgeber“ zu verkaufen. Aus den beiden zitierten E-Mails gehen leider keinerlei Details oder gar Tipps hervor, sondern lediglich Werbung in eigener Sache. Da liefert Dein kurzer EInleitungsteyt deutlich mehr, wobei 500€ pro Monat als Familie zu Dritt bei mir doch deutliche Fragen aufwerfen?! Hoffentlich sind die nächsten Beispiele wieder in gewohnter Qualität…

    Viele Grüße

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Martin

    Danke für Deine Rückmeldung. Das ist wohl Geschmacksache. Ich möchte jedem die Chance geben, hier seine Story in meinem Blog zu posten. Ich werde niemanden herausfiltern.

    Meine Leser können sich dann eine eigene Meinung bilden. Ich finde übrigens das Buch hat Elke gut geschrieben. Es liest sich flott. Ich teile ihre Einstellung an vielen Stellen im Buch. (Ich spreche jetzt aber keine Empfehlung aus, das Buch unbedingt zu kaufen. Das muss jeder selbst entscheiden.)

    Ich habe heute gesehen, dass einige meiner Leser ihre Lebensstory interessant finden (Facebook, Twitter etc.).

  3. Ralf

    Hut ab! Offenbar einiges richtig gemacht. Natürlich ist ein Job als Referentin in einem Ministerium ein Hinweis auf eine sehr gute Bezahlung oder sogar Beamtenstatus. Vermutlich war der Ehemann in ebenfalls guter Position. Da erklärt mir, wie man es schafft ein Haus in 10 Jahren abzubezahlen. Beamte genießen bekanntlich im gehoben und höheren Dienst Nettovorteile (mehr Netto trotz weniger Brutto). Bei den Normalverdienern sind einfach die Abzüge höher und die Löhne deutlich niedriger als in solchen Fällen.

    Aber es sei ihnen voll gegönnt. Man muss aber auch sagen, das der Normalo das nicht in zehn Jahren schafft ein Haus abzubezahlen. Außer vielleicht bei günstigen Bodenpreisen oder einer Schenkung bzw. Erbschaft. Bei uns z.B. kostet ein Minigrundstück von 400 qm ohne Haus schon locker 250.000 € in der näheren Region. Und das ist keine Toplage.

    Trotzdem motivierend, auch für mich als Troll. Weiter so!

    Trollgrüße

    Ralf

  4. Fit und Gesund

    ganz ehrlich, sollte es sich bei dem e-book tatsächlich um eine Art Anleitung zum Sozialbetrug gehen,  so kann ich das nicht gutheissen, solche Menschen sind mir zutiefst zuwider,

    ich kann es nun ja nicht wirklich beurteilen da ich das Buch nicht gelesen habe und sicher auch keinen Rappen dafür ausgeben werde,

    sei es drum, die Dame scheint geschäftstüchtig zu sein, wo die Möglichkeit der kostenlosen „Werbung“ besteht, da lässt sie nix anbrennen.

    Die Autorin hat übrigens noch mehr Bücher verfasst.

     

  5. Johannes

    Hallo Tim,

    bin ein großer Fan deines Blogs, du bringst immer super Inhalte. Vielen Dank dafür!

    Auch die Erfahrungsberichte von den Lesern sind eine super Sache!

    Nur in diesem Fall will die Dame dich leider ausnutzen für ihre Werbung.

    Viele Grüße,
    Johannes

     

  6. Domikratie

    Ich weiß erstmal nicht ob die Frau aus dem Artikel überhaupt eine Dauerhafte Leserin des Blogs ist, habe jedenfalls keinen Kommentar von ihr im Gedächtnis. Bei einer Vorstellung von Lesern hätte ich auch eher andere Personen erwartet, die vorgestellt werden. Jeder der mitliest könnte locker zehn Personen nennen, die hier in den Kommentaren gute und durchdachte Beiträge bringen und es wert wären, mit einem eigenen Beitrag geehrt zu werden.

    Ihr Hinweis dass ich die schlechten Bewertungen bei Amazon nicht lesen sollte hat mich natürlich dazu verleitet genau dies zu tun (mache ich aber immer so bevor ich etwas kaufe: schlechte Bewertungen lesen und überlegen: will ich es trotzdem haben, aber zurück zur Frau:) und ich würde sagen, dass die Einwände: Strategie hochriskant, Anregung zur grenzwertigen Ausnutzung staatlicher Hilfen – in den Bewertungen recht glaubhaft klingen. Dass diese Tipps von einer ehemaligen Beamtin kommen, die sich ja irgendwann einmal dem Gemeinwohl verpflichtet hat: um so schlimmer.

    Wer noch etwas mehr über sie erfahren will: in einer Beschreibung zu einem ihrer anderen Bücher wird sie so beschreiben:

    „Ein Jahr später im Sommer 2015 wurde die Autorin in das Referat für Asylpolitik versetzt. Das Flüchtlingsgeschehen wirbelte die Gedankenwelt der Autorin durcheinander, führte zu Verfolgungswahn und Mani. In der manischen Phase kündigte die Autorin letztendlich ihren gut dotierten Job. Die folgende Depression führte zur Einweisung in die Psychiatrie mit sich anschließendem Rehabilitationsaufenthalt.“

     

    ich weiß ja nicht…

  7. Felix

    Die Autorin ist, so zeigt eine kurze Recherche, nicht ganz freiwillig aus dem Job ausgeschieden. Sie war wohl Mobbing ausgesetzt gewesen und hat als Folge davon massive psychische Probleme bekommen. Insofern ist sie wohl eher kein gutes Beispiel für einen geplanten und freiwilligen Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Den Rest gab ihr dann wohl die Flüchtlingskrise 2015, die viele im öffentlichen Dienst Beschäftigte an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gebracht hat. Nicht alle sind so abgebrüht wie Angela Merkel.

    Und dass die Flüchtlinge richtig Steuergelder kosten ist keine Frage, schließlich sind im Haushalt bis 2020 immerhin 100 Mrd. Euro  dafür fest eingeplant. Das ist wahrlich kein Pappenstiel. Wenn man dann weiß, dass ein einziger unbegleiteter Flüchtling 60.000 € öffentliches Geld pro Jahr kostet, dann nimmt man es mit den Leistungen des Sozialstaates in einem eigenen Notfall wohl auch nicht mehr so genau.

    Immerhin hat sie das Beste daraus gemacht und sich selbst daraus befreit. Ob ein Haus in Griechenland mit den Flügen dorthin und zurück zum Sparprogramm gehört, muss wohl bezweifelt werden. Manche begnügen sich, wenn schon ein eigenes Haus vorhanden ist, mit dem Garten drum herum.
    Was bei einem als Sparsamkeit durchgeht, ist bei anderen unnötiger Konsum.

  8. Dorothea

    Beim Lesen des Artikels hatte noch keiner kommentiert und ich dachte schon genau das Gleiche wie @martin und @fit und gesund kurz später schrieben.

    Die Buchautorin hat ihren Werdegang nicht wirklich brauchbar nachvollziehbar für uns dargestellt, so wie die beiden Vorgänger, sondern einzig auf ihr Buch verwiesen. Die Antworten auf die  Nachfragen von Tim klingen wie aus dem Verkaufsprospekt einer Buchhandlung und sind für mich keine wirklichen ehrlichen Antworten auf eine Frage, wie ich sie mir von Tim vorstellen kann.

    Nichts gegen Bücher zu diesem Thema, die lese ich selbst sehr gerne. Aber dieser Blog sollte nicht so ausgenutzt werden. Andererseits hat sie ja offensichtlich Tim gefragt ob er Interesse an einer Darstellung des Buches habe und Tim hat ja gesagt, das sollten wir respektieren.

    Die negativen Kommentare bei Amazon werden mich aber wohl davon abhalten dieses Bich zu lesen. Ich habe die Nase voll von dieser Selbstbedienungsmentalität an unserem Staat bzw. den Steuerzahlern die immer mehr Abgaben leisten müssen weil viele Mitmenschen keine Selbstverantwortung für ihr Leben und ihr Einkommen übernehmen wollen sondern andere Mitbürger sollen zahlen.

    Das kann für mich nie der Weg in die finanzielle Freiheit sein, so etwas lehne ich völlig ab und ich habe von (fast) keinem der Mitkommentierer den Eindruck, dass  es einer darauf anlegt durch Leistungen des Staates oder gar erschlichene Leistungen früher seine finanzielle Freiheit zu erreichen.

    Ich rede nicht von schlauen und legitimen Steuerreduzierungsmöglichkeiten, wie sie z.B. Im Konz so schön dargestellt werden.

  9. Mattoc

    Hallo zusammen,

    ich lese aktuell ein Buch, das ich persönlich interessant finde:

    „Blackout – morgen ist es zu spät“

    In diesem Roman wird die Abhängigkeit eines ganzen Kontinents von Elektrizität und die zunehmende Vernetzung der Länder, Häuser und Wohnungen thematisiert.

    Und natürlich: Was könnte alles passieren, wenn es für einige Tage keinen Strom gibt…

    Als Osterlektüre ganz amüsant.

     

  10. Mario

    Hallo zusammen,

    ich bin dem Link nicht gefolgt und habe erst einmal die Kommentare gelesen.

    Erstaunlich finde ich die vielen negativen Kommentare. Daran möchte ich mich jedoch nicht beteiligen. Welchen Anlass es gegeben hat, dass Elke Fischer aus dem Berufsleben ausgestiegen ist interessiert mich nicht. Es gibt jedoch immer einen Grund.

    Was jedoch möglich ist, ein Haus innerhalb einer kurzen Zeit abzuzahlen. Ich habe dies hier ebenfalls einmal beschrieben. Meine Frau und ich haben es innerhalb von 8 Jahren geschafft unser Haus abzuzahlen und das bei einem Zinssatz von 8,75 % + 1 % Tilgung. Ich rede hier von einem vollunterkellerten Haus mit separater Einliegerwohnung. Wir sind ganz normale Angestellte. Lange Zeit war ich LKW Fahrer. Deshalb sollte man nicht sagen, man kann es nicht schaffen.

    Eine schöne Woche noch!

  11. chaostrader

    Man muss aber auch sagen, das der Normalo das nicht in zehn Jahren schafft ein Haus abzubezahlen.

    Aber sicher. Im Osten, auf dem Land, vor vielen Jahren gekauft geht das. Mit zwei Beamtengehältern: kein Problem.

    Habe die Amazonrezensionen etc. nicht gelesen und keine Ahnung wie sie es gemacht haben, aber mittlerweile bin ich auch der Meinung, man kann das Spiel nur gewinnen, wenn man mitspielt und alle legalen Tricks einsetzt. Fürs Beamtentum ist es bei mir viel zu spät und eine Beamtenpension werde ich deswegen nicht erhalten, aber wer weiss, vielleicht kommt ja mal die Berufsunfähigkeit… leider bin ich im Moment noch kerngesund, aber sowas kann sich ja ändern. Bei einer erzwungenen Steuer- und Abgabenquote von 60%, Tendenz weiter steigend, hätte ich auf jeden Fall keine großen Skrupel mehr, dem Staat auf der Tasche zu liegen. Dummerweise wird das bei mir nicht gehen, da ich keine selbstgenutzte und damit zugriffsichere Immobilie habe und Geld in anderen Investments steckt, auf die der Staat erstmal zugreifen wird, wenn ich das Handtuch werfen sollte.

  12. Ralf

    @Chaostrader

    Im tiefen Osten oder strukturschwachen Regionen im Westen gibt es sicherlich noch günstige Immobilien die man in 10 Jahren abstottern kann. Aber z.B. in Süddeutschland sieht es vielerorts anders aus.

    Mein Onkel hat für ein Qm Bauland vor 40 Jahren 14 Mark bezahlt. An der gleichen Ecke kostet der Boden heute 230 €. Selbst wenn man die Lohnsteigerungen berücksichtigt ist eines zu erkennen: Wohnen wir in vielen Regionen immer unbezahlbarer! Ich glaube nicht, das die Löhne in der Zeit vergleichbar gestiegen sind….

    Ein Doppelverdiener-Ehepaar im Beamtenstatus tut sich da natürlich einfacher als Angestellte und Arbeiter mit Horrorabzügen.

    Kam heute früh im Radio, das jeder 11. den Steuerhöchstsatz berappen darf. Und der greift ja recht tief schon. Arbeiten lohnt sich echt immer weniger in D. Mich regt das durchaus auf, es wird ja auch immer mehr gefordert am Arbeitsplatz. Die Geduld der Bürger ist nicht unendlich. Irgendwann wird das in welcher Form auch immer einmal wohl sehr böse enden. So jetzt bin ich wieder ruhig. Genug getrollt. Hier ein Artikel dazu.

    http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuern-hohe-belastung-durch-den-fiskus-jeder-elfte-arbeitnehmer-zahlt-den-spitzensatz_id_6973862.html

     

  13. Oliver

    Was die Bodenpreise bzw. Immobilienpreise betrifft, gibt es Gegenden, wo man sich als gutverdienendes Paar oder als Alleinlebender schon schwer tut, die Immobilie in 10 Jahren abzuzahlen. Wenn ich bei meiner Bank in Eichenau bei München vorbeischaue und mir die Preise für z.T. wirkliche Stinkbuden anschaue, dann schlackern mir nur die Ohren. Trotzdem werden sie verkauft. Ich bezweifle aber, dass die Leute in der Lage sind, für ein olles älteres Reihenhaus, wo man zusätzlich noch einiges in die Renovierung stecken darf, so locker flockig 500.000 EURO abzuzahlen. Wers kann, Hut ab.

    Selbst die 100.000 EURO Eigenkapital (20%) sind für viele nicht einfach erreichbar. Da sind dann noch nicht mal die Nebenkosten für die Grunderwerbssteuer & Notarkosten etc. enthalten. Gut, Bayern ist bei der Steuer zurückhaltender als z.B. NRW, aber durch die hohen Kosten ist es trotzdem teuer.

    Andererseits wenn man in unbeliebte Gegenden geht wie z.B. Hof (die Frage ist, ob man da wohnen möchte), bekommt man z.B. ein durchaus vernünftiges Haus mit 110 m² Wohnfläche und kleinen Garten für 150.000 EURO. Das kann man mit gutem Job in 10 Jahren schon abzahlen.

    Die Diskussion mit den Steuersätzen ist natürlich interessant. Aber jeder zahlt sehr individuell Steuern, je nachdem, was er macht. Ich finde die Steuerlast auch zu hoch, aber ich brauche auch den Nannystaat nicht. Von daher überlege ich ernsthaft seid einiger Zeit, meinen Wohnsitz inkl. meinem Gewerbe in die Tschechei zu verlegen. Ob ich das mache, ist noch offen. Aber die Chance ist nicht gering. Nur ist das meine persönliche Entscheidung und sicher nicht zur Nachahmung empfohlen.

    Die Vorstellung der Dame kam mir auch wie ein Verkaufsprospekt ihres Buches vor. Da ich aber nicht vorhabe, den Staat zu übervorteilen oder unnötig auszunutzen (auch wenn ich die Steuerlast nicht OK finde), ist das nicht mein Weg. Vielleicht ist es auch OK, dass sich Leute vorstellen können und vielleicht in einem Absatz ihren Blog oder meinetwegen ihr Buch erwähnen können, aber dann ist es auch gut. Das war für meinen Geschmack definitiv zu viel.

  14. Fit und Gesund

    Auch wenn es die Dame „geschafft“ hat, möchte ich mit ihr tauschen? Nicht um Alles in der Welt nicht, ich würde lieber gar bis 70 arbeiten, aber Aufenthalt in Psychiatrie, Mobbing-Opfer, niemals nicht, absolut nicht meine Welt, ich führe ein selbstbestimmtes Leben und würde mich mit Krallen und Zähnen gegen alles Andere zur Wehr setzen.

    @Chaostrader,

    leider bin ich im Moment noch kerngesund“,

    das ist doch nicht Dein Ernst? denk darüber nochmal nach! bitte!

  15. Kia

    Ich war uninteressiert aber nach den ganzen Kommentaren, frage ich mich, zu was für abstrusen Sozialbetrug-Methoden denn geraten wird.

    Ich lese gerade Gerald Hörhan. Er betreibt herliches Mittelschichten-Bashing.

    Blackout- morgen ist es zu spät, klingt interessant, habe aber eben gesehen das dass Genre Thriller ist. 🙁

  16. chaostrader

    gibt es sicherlich noch günstige Immobilien die man in 10 Jahren abstottern kann. Aber z.B. in Süddeutschland sieht es vielerorts anders aus.

    Ich weiß. Ich besitze Immos in beiden Himmelsrichtungen.

    leider bin ich im Moment noch kerngesund“,

    Ups, hast recht, ziemlich doof formuliert.

    Ich hab jetzt keine Ahnung, was die Fr. Fischer an Rente bekommt und wieviele Immos sie besitzen, aber nur ein vermietetes Häuschen mehrere tausend km von meinem Wohnort wär mir etwas riskant. Oder haben sie ihres verkauft? Was sagen die drei Kinder zum Umzug? Wie sehen ihre beruflichen Perspektiven in Griechenland aus? Vielleicht wären sie auch gerne deutsche Beamte geworden? Was ist der Plan B, wenn es schiefgeht und man nach Deutschland zurück will oder muss? Reicht das Geld dann auch noch?

  17. chaostrader

    zu was für abstrusen Sozialbetrug-Methoden denn geraten wird.

    „…dass man sich (schein-)selbstständig macht, um Zuschüsse zu ergattern und um später das Arbeitslosengeld zu verlängern.“

    „…empfehlen Existenzgründungen und Ausnutzen von öffentlichen Fördermitteln.“

    „…kommt die Autorin aber sehr deutlich mit Tipps um die Ecke, die meiner Meinung nach zum „Sozialbetrug“ auffordern. Sie rechtfertigt ihre Aufforderung, sich Sozialleistungen legal zu „erschleichen“…“

    Zitat Kundenrezensionen von Amazon.

    „ihr eigenes Beispiel ist allerdings sehr risikofreudig. Eine der finanziellen Grundlagen ihres Ausstiegs ist eine vermietete Wohnung, für die es keine Versicherung gibt, die bereit ist Elementarschäden abzudecken, da sie im Hochwassergebiet liegt. Sollte es zu einer Hochwasserkatastrophe kommen, ist also sowohl das investierte Kapital weg, als auch die Mieteinnahmen – nicht unbedingt nachahmenswert!“

    Autsch! Naja, no risk, no fun! Gibt doch nix schöneres als Mieter, die einem vom anderen Ende Europas die Miete kürzen wegen Firlefanz, und man nicht vor Ort ist wenn mal richtig was klemmt.

  18. Kia

    Achso , Danke!

    Pseudo-Selbständigkeit mit quasi 100% Aufstockung ist mir aus der Nachbarschaft bekannt. Scheint beliebt zu sein weil wohl nicht zu irgendwelcher Arbeit verdonnert werden kann, da man theoretisch bereits einen Job hat. Aber eigentlich ist das Insolvenzverschleppung. Und der finanziellen Freiheit auch nicht zuträglich. Und ohne Hartz 4 mit Scheinselbständigkeit Fördermittel abgreifen dürfte sich rächen wenn die Krankenkasse und Rentenversicherung die Rechnung schickt.

  19. steve

    @ chaostrader

    ich wünsche dir das du immer gesund bist, krank zu sein um Geld dafür zu bekommen ne. Gesundheit ist das wichtigste dann Glück und Zufriedenheit dann passte.

    Gruß steve

  20. Ex-Studentin

    Bei allem im Leben gehört Glück dazu. Elke Fischer scheint leider auch genug Pech gehabt zu haben. Also nicht alles ist zum Nachmachen geeignet. Dennoch gute Leistung bei 3 Kindern. Was ist in den 500€ alles enthalten?

    Liebe Grüße

  21. chaostrader

    ich wünsche dir das du immer gesund bist, krank zu sein um Geld dafür zu bekommen ne.

    Ich dachte da ja auch eher an sowas wie „mal nen extensiven Burnout nehmen“. Kenne so ein paar Fälle, wenn einem H4 reicht… dummerweise würde ich vermutlich nix kriegen…

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