Einen Spülgang hat man frei


New York, 3. November 2012

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Meine Story „Ohne Strom an der Wall Street“ können Sie jetzt in verschiedenen Medien lesen. Ein Reporter von der Nachrichtenagentur dpa schrieb über mich: „Einen Spülgang hat man frei“. Ich schlafe derzeit bei einem Freund in Brooklyn auf dem Fußboden. Ich hielt es in der dunklen Wohnung nicht mehr aus. Ohne Strom geht es einfach nicht. Der Sturm „Sandy“ hat meinen Alltag ganz schön durcheinander gewirbelt.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Einen Spülgang hat man frei

  1. Frank

    Hallo,
    ich glaube in so einer Situation wird einem schnell klar was wirklich wichtig zum Leben ist. Unternehmen die diese grundsätzlichen Bedürfnisse befriedigen sind daher auch die beste Aktienanlage.
    Wasser,Strom,Lebensmittel,Kleidung,Gesundheit,ein Dach über dem Kopf und Sicherheit,darum gehts,der Rest ist Luxus.
    Frank

  2. StefanStefan

    Schön, dass du alles gut überstanden hast!

    Das mit dem Strom wird sicher bald wieder. Kopf hoch!

  3. tim schaefertim schaefer

    Gestern nacht kam ich zurück in meine Wohnung an der Wall Street. Der Doorman gab mir einen riesigen schwarzen Müllbeutel mit – zum Entsorgen all der Abfälle (Lebensmittel usw).

    Der Strom fließt wieder, der Fahrstuhl fährt, das Wasser fließt. Nur das Warmwasser lässt noch auf sich warten. Damit kann ich vorerst leben.

    Seit Montag 19 Uhr gab es keinen Strom mehr.

  4. Finanzielle Freiheit

    Das mit dem kalten Wasser sollte ja irgendwie gehen. Ist dann so wie bei der Bundeswehr für 1 Woche im Wald. Da konnte man sich auch nur mit kalten Wasser „duschen“. So langsam kehrt anscheind das „normale“ Leben wieder zurück.

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