Ein gesunder Optimismus zahlt sich an der Börse aus


New York, 6. Oktober 2015
Die Börse ist kein Käftig voller Löwen, die uns jede Zeit zerfleischen können. Wenn Sie gelassen mit der Volatität umgehen, können Sie herrliche Renditen in die Scheune fahren. Ohne sich ständig Sorgen machen zu müssen.

Die Börse ist kein Käftig voller Löwen, die uns jede Zeit zerfleischen können. Wenn Sie gelassen mit der Volatilität umgehen, können Sie herrliche Renditen in die Scheune fahren. Ohne sich ständig Sorgen machen zu müssen.

Die Zugriffe auf meine Website steigen. Wenn ich etwas Neues poste, klicken schon bis zu 2.000 Menschen am gleichen Tag auf meine Seite. Ich möchte mich bei all meinen Lesern für das Vertrauen bedanken. Wer mich unterstützen will, kann für meinen Blog beim „finanzblog award 2015“ abstimmen: http://finanzblog-award.de/community/ Ich bin um jede Stimme dankbar.

Kommen wir zum Thema des heutigen Blogs. Es ist das Auf und Ab an der Börse. Es wird auch als Volatilität bezeichnet. Gerade Privatanleger setzen die täglichen Schwankungen mit Risiko gleich. Das ist ein Fehler. Wer langfristig für den Ruhestand über die Börse spart, sollte sich von den Schwankungen NICHT verrückt machen lassen. Das Auf und Ab ist normal. Es ist ein gesunder Prozess. Gehen Sie gelassen damit um. Es gehört zum Aktiensparen dazu. Sie bekommen dafür eine Art Sparprämie (Risikoprämie). Ich würde es als Schmerzensgeld bezeichnen.

Gerade wenn Sie jung sind, sollten Sie mutig das Aktiensparen anpacken. Wie das geht? Sie können monatlich einen Indexfonds kaufen. Oder auf Qualitätsaktien setzen.

Sie brauchen nicht jede neue Markteinschätzung von Analysten oder Ökonomen lesen. Zumal jeder „Experte“ eine andere Meinung hat. Sie werden sich vorkommen, wie in einem Dschungel, wenn Sie jeden Tag die unendlich vielen Börsennachrichten lesen. Das wäre zu viel für Sie. Wer das macht, müsste jeden Tag, jede Woche sein Depot umschichten, was nicht nötig ist.

Mit Ruhe und Gelassenheit werden Sie besser abschneiden. Das zeigt jedenfalls die Forschung.

Haben Sie nur wenig Zeit, sprich Sie brauchen das Geld bald wieder, sollten Sie die Börse meiden. Kurz- bis mittelfristig kann sich die Volatilität nämlich in der Tat als Risiko herausstellen. Kurzum: Wer kurzfristig die Kohle braucht, für den ist ein Festgeldkonto oder Sparbuch das Richtige. Denn dann wissen Sie: Der Kontostand wird hier nicht schwanken.

Natürlich haben die vielen kritischen Stimmen, die ich lese, Recht. Ja, die aggressive Gelddruckerei der Notenbanken ist ein brisantes Instrument. Ja, die Mittelschicht wird im Vergleich zu den Superreichen immer ärmer. Ja, die Altersarmut wird zunehmen. Ja, Jobs sind nicht mehr so sicher, wie sie es einmal waren. Ja, es besteht die Gefahr einer Inflation.

In die Infrastruktur investieren Staaten zögerlich, wenn ich mir den Zustand von Highways, Autobahnen, Schulen, Flughäfen, Eisenbahnen ansehe. In vielen Teilen der Erde zerbröselt die Infrastruktur. Ja, die Börse ist gut gelaufen und schon recht hoch bewertet. Erderwärmung, Umweltverschmutzung, Artensterben – das sind traurige Entwicklungen. All diese Hinweisen haben Ihre Berechtigung. Nur ist an der Börse ein gesunder Optimismus förderlich. Warum? Im langen Schnitt steigen die Aktienkurse zwischen sieben und zehn Prozent jährlich.

Ich möchte etwas einschieben, was mich vom Stuhl gehauen hat: Karl Pillemer, Professor an der Cornell-Uni in New York, befragte Senioren. Er wollte wissen, was alte, weise Menschen in ihrem Leben am meisten bereut haben. Sie sagten unisono: Sie bereuten, sich zu viele Sorgen gemacht zu haben in ihrem Leben. Denken Sie mal darüber nach. Es ist eine herrliche Studie.

Zurück zum Thema: Warum stiegt die Börse langfristig? Es liegt am Wohlstandsgewinn. Am kletternden Bruttosozialprodukt je Einwohner. Es liegt am Fortschritt. An der Lebenserwartung. An Entdeckungen.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Mittels DNA-Therapie ist es schon möglich, Blinde wieder sehen zu lassen. Jedenfalls gibt es Hoffnungszeichen in diese Richtung, wie ein 50-Mitarbeiter-Biotech-Betrieb gerade meldete. (Das ist jetzt keine Aktienempfehlung.)

Sie sollten also lernen, mit den Kursschwankungen umzugehen. Denn langfristig sind Spareinlagen kein gutes Instrument für den Vermögensaufbau. Die Inflation frisst solche „sicheren“ Geldanlagen über Jahrzehnte hinweg auf.

Oft höre ich von Börseninteressierten unsichere Fragen: „Wann soll ich mit dem Aktiensparen anfangen?“ Ich sage dann immer: „Sofort!“ Ich merke, wie die Menschen zögern. Und Angst haben.

Wer viel Zeit hat, sollte, wie gesagt, optimistisch sein. Zögern Sie keine Sekunde. Warum? Schauen Sie hier, wie sich der Dow-Jones-Index in den vergangenen 115 Jahren entwickelt hat.

Natürlich sollten Sie nicht in endlose Euphorie verfallen. Und Haus und Hof auf Aktien verwetten. Ich rate vom Aktienkauf auf Kredit strikt ab. Das ist zu gefährlich (und zu teuer). Anstatt zu spekulieren, sollten Sie in gute Dividendentitel langfristig investieren. Betrachten Sie Aktien als Unternehmensbeteiligungen und nicht als Spieljetons im Kasino.

Kaufen Sie mit überschüssigem Geld, das Sie am Monatsende übrig haben, Aktien oder einen Indexfonds. Im Indealfall automatisieren Sie das. Halten Sie einen ausreichenden Notgroschen bereit. Geht die Waschmaschine oder das Auto kaputt, sollte ausreichend Geld in der Haushaltskasse sein. Sie möchten ja nicht Ihre Aktien dann verkaufen, wenn gerade ein Börsengewitter tobt.

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Ich schreibe eine Value-Investing-Kolumne im „aktien“-Magazin. Eine kostenlose Probeausgabe können Sie hier anfordern: http://www.traderfox.de/aktienmagazin


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Ein gesunder Optimismus zahlt sich an der Börse aus

  1. Lad

    Tim, du solltest hier auch etwas von Value Investing erzählen. Wie hoch beim Aktienkauf sollten die Verhältnisse KGV, KUV, KBV sein, damit es noch oder nicht mehr Value Investing ist. Denn man sollte beliebige Aktien nicht immer kaufen, manchmal muss man Jahre warten, bis sie günstig werden. Z.B. die Aktien Johnson & Johnson, Procter & Gamble und Pfizer sind heute zu teuer. Nicht mehr kaufen!. Und bei Coca-Cola muss man auf den großen Crash warten (wie 2000-2002), bis sie günstig wird. Aber Amateure meinen, sie können jeden Tag die Coca Cola Aktien kaufen. Nur weil sie 1989 Warren Buffett gekauft hat. Das ist aber falsch, denn rund um 1989 stieg der Gewinn der Firma rund 17% jährlich und heute nur 4%. Deswegen Coca Cola Aktie vielleicht nie mehr im Leben kaufen! Auch die Überbewertung wie KGV 20, KUV 4, KBV 6 ist schlimm.

    Dein Blog sollte nicht nur für Kinder bestimmt sein = „Kaufe Aktien jeden Tag!“ Dein Blog sollte auch für erwachsene und vernüftige Investoren sein = „KGV…, KBV…, KUV… ist zu hoch. Günstig sind KGV…, KBV…, KUV…“

    Und in deiner Werbung auf Aktien in Euro am Sonntag und Börse Online sollten genauso nur günstige Aktien stehen. Dann wird deine Webseite zwei mal so viele Leser als heute haben. Aber leider in deiner Werbung in Euro am Sonntag und Börse Online sind meistens nur 2x überteuerte Aktien, die kein vernünftiger Investor kaufen kann. Widme dich deswegen nur den Aktien mit KGV < 15, KBV < 3 (besser < 1), KUV < 3 (besser < 1), Dividendenrendite > 3% in Euro am Sonntag und Börse Online! Dann wird man dir mehr trauen und die Besucherzahl deines Blog wird steigen. Wenn jedoch in deiner Werbung in Euro am Sonntag und Börse Online z.B. Aktien mit KGV 30, KBV 5, KUV 4 stehen, bekommst du keine Sympathie von vernünftigen Investoren und Börse Online und Euro am Sonntag werden von Investoren gehasst. Auch wegen den krummen Aktien-Kauf-Empfehlungen von den Redakteuren, wo meistens nur hoch überbewertete Aktien (Morphosys, Amazon, Tesla, Coca Cola) stehen, die der arme Leser nach dem Kauf mit Verlust 20% auf Stop Loss Order verkaufen soll, muss man die Magazine Börse Online, Focus Money, Der Aktionär und Euro am Sonntag hassen.

     

  2. Vali

    @Lad, nur Amateure, geben Tipps und nehmen Tipps an! Leider hast du dich gerade dahinkatapultiert! Das, was du hier tust mit Parollen wie „Aktien Johnson & Johnson, Procter & Gamble und Pfizer sind heute zu teuer. Nicht mehr kaufen!“ ist unglaublich frech!

    Ich habe sie alle, hoffe, ich kriege Johnson&Johnson dieses Jahr noch günstiger. Nächstes Jahr stocke ich sie auf und reinvestiere die Dividenden ohne mich von deinen „Tipps“ beeinflussen zu lassen!

    Tim motiviert zum Kaufen von Qualitätsaktien und Halten. Er gibt keine Tipps und das ist sehr klug! Einen Tipp zu geben, bedeutet, dass die größten Fische bereits gekauft haben, da bist du bereits zu spät…

    Klug ist, wer eine eigene Strategie entwickelt, ausprobiert und selbst zur Wahrheit kommt. Nur „abkupfern“ oder auf „Tipps“ hoffen, hinterher den Schuldigen suchen, wird dich weiter an der Seitenlinie zuschauen lassen oder zum Loser machen.

    Ich warte nicht, ich investiere! Und das ist hier kein „Euro am Sonntag und Börse Online“. Ich traue Tim sogar zu, dass er hier mit seinem Blog bald viel erfolgreicher wird!!!

    Tim, Bravo!  Danke und weiter so!!!

  3. Zuchtbulle

    Das ist absolut richtig! Macht Euch keine Sorgen. Draghi hat seinen Sparplan bereits wieder gestartet. Der Dax koppelt sich gerade wieder von den aderen Börsen ab und steigt und steigt…

    Kauft noch schnell die Kurse so günstig sind. Jetzt wird wieder jeder klitzekleine Rücksetzer gekauft. Von den Maschinen. Die haben keine Emotionen sondern treiben die Kurse vor sich her. Seit gestern sind die Maschinen von Smart Money wieder auf steigende Kurse programmiert. Ab geht die Post!

  4. Mario

    Auch ich bin der Meinung, dass ich mir meine Strategie zurechtlegen muss. Würde sonst einer noch ein Haus bauen? Baumaterial und Bauleistungen sind ebenfalls teuer. So würde ich noch immer in einer Mietwohnung sitzen. Die Preise werden wieder fallen, wenn der Markt dies gebietet.

    Ich fand das Beispiel mit dem Blatt Papier und der Sonne von Tim in einem der letzten Post´s sehr interessant. Ich habe dies mal nachgerechnet. Nach meiner Rechnung sind es 54 Faltungen bis zur Sonne. Tim ist nur auf 50 Faltungen gekommen. Er hat vielleicht eine andere Annahme in der Blattstärke getroffen. Und schon unterscheiden sich die Herangehensweisen nach teuer und billig.

    Also hilft jede Dividendenzahlung schon auf dem Weg zum Erfolg. Immer den eigenen Weg gehen. Wenn andere der Meinung sind dies ist der Richtige, muss ich überlegen, was für „mich“ das Beste wäre.

    Lad, wenn die Aktien zu teuer für dich sind, muss dies nicht zwangsläufig für die Anderen zutreffen. Deshalb finde ich deine Meinung nicht frech, sondern nur „anders“.

    Schöne Woche noch!

  5. Patently Absurd

    @Lad, Vali:

    Sehe ich genauso, wie Vali. Es gibt ja genügend Blogs, auf denen Unternehmen analysiert und bewertet werden. Tim hat einen anderen Fokus gesetzt, und das ist gut so.

     

  6. Zuchtbulle

    Und wieder habt Ihr kostbare Zeit verschwendet und nicht das einzig Richtige gemacht: zu KAUFEN…

    KAUFT, KAUFT, KAUFT solange die Preise noch so günstig sind.

    @Vali

    Du machst es richtig. Nicht lange nachdenken oder analysieren. Einfach handeln und kaufen. Nur so kann man zu den GEWINNERN zählen.

    Nur das GELD muss dahin, wo es QE gibt. Also europäische Aktien bevorzugen.

  7. Damian

    Man sollte immer auch einen gewissen Cashanteil haben. Ich denke das unterschätzen zu viele. Eine ausgewogene Bilanz zwischen Cash und Aktienquote macht langfristig den Eroflg aus. Achja und ETF’s 😉

  8. Waldemar

    Nachbörslich stehen heute die Reden von EZB-Präsident Mario Draghi und US-Notenbanker John Williams im Blick. Am Markt wird zunehmend damit gerechnet, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr nicht mehr anheben wird.

    Ab morgen gibts keine günstigen Kurse mehr.

  9. Claus

    @LAD

    Dein Ansatz ist schon ok, nur Aktien mit solchen Werten zu kaufen:

    Aktien mit KGV < 15, KBV < 3 (besser < 1), KUV < 3 (besser < 1), Dividendenrendite > 3%

    Doch NUR auf diese Werte zu achten, dürfte wenig bringen, denn:

    Kleinere erfolgreiche Unternehmen haben meist ein sehr hohes KGV, zahlen wenig oder keine Dividende, fallen für dich aus.

    Die aus Deiner Sicht zu teuren großen Qualitäts-Unternehmen, wie P & G, die ich übrigens gerade zu 62 € mit ca. 40% Aufpreis seit meinem letzten Kauf wieder einmal aufgestockt habe (und sicherlich nicht das letzte mal), kommen für Dich auch nicht in frage.

    Nur in einem extremen Bärenmarkt wirst Du mit Deinen Kennzahlen auch die eine oder andere Qualitätsaktie erwischen. Oder wenn eine solche gerade auf dem absteigenden Ast ist, wie evtl. gerade E.ON. Doch in diesem Fall kaufst Du RISIKO, Ertrag ungewiss.

    Mich würde interessieren, wie viele und welche Werte Du im Depot hast, wie lange Du Deine Aktien durchschnittlich hälst und wie Deine Performance mit dieser Strategie über viele Jahre aussieht.

     

  10. AlexanderAlexander

    Die Spaßvögel nehmen zu, Schade eigentlich.

    Ruhe bewahren ist das einzig Richtige. Wenn ich mein Ölaktien anschaue. Sie waren zum Teil 30% im Minus. Das Einzige, was ich gemacht habe, ist meine Dividende zu kassieren. In den letzten Tagen haben sie sich wieder erholt. Was ist passiert? Gar nichts. Und Kennzahlen wie das KGV sind leicht durch buchhalterische Maßnahmen zu verfälschen. Wenn schon, dann den Cashflow anschauen. Und nie das große Bild aus den Augen verlieren.

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Lad

    Mache bitte konstruktive Vorschläge. Wie sieht Deine Strategie aus? Du kannst gerne ausführlich antworten. Du bist ständig nur am Meckern über mich. Ziehst Du jeden Morgen die Mecker-Hosen an? Kritik ist OK, aber sei doch nicht immer so destruktiv. Schreite mit positivem Beispiel voran.

    Was soll daran schlecht sein, wenn jemand jeden Monat einen Indexfonds oder Qualitätsaktien kauft? Und das die nächsten 3 bis 4 Dekaden lang macht? Das ist ziemlich weise. Auf was soll denn so jemand warten? Auf den Sankt-Nimmerleins-Tag?

     

    @ Vali

    @ Patently Absurd
    Danke! Danke!

  12. ZEN Investor

    Also da LAD nach konkreten Anlage-Tipps fragte….

    Das ist nämlich sehr interessant:

    Überall wird von Value-Investing gesprochen, dass es auf Qualität und Kennzahlen ankäme.

    Aber überall kaufen die Leute doch nur nach Gefühl.

    Dabei könnte es so einfach sein.

    Ich mache es beispielsweise wie folgt, und weise quasi in Echtzeit den Erfolg meines Systemes über 6 Jahre nach (2015-2020, im wertpapier-forum.de):

    Ich schaue nach Aktien mit KBV unter 0,8. Dies hat damit zu tun, dass das langfristige KGV mit dem KBV zusammen hängt, wobei das KGV schwieriger automatisch zu filtern ist über mehrere Jahre.
    Ich schaue auf eine Gesamtkapitalrendite (Return on Assets, ROA) von mindestens 7,5% p.a. im Median der letzten 7 Jahre. Dies, um nur erfolgreiche Firmen, die was aus ihrem Geld machen, zu haben.

    Ich bin davon überzeugt, auf diese Weise die Gewinner raus zu picken.

    Nehmen wir mal an, ein Unternehmen erfüllt obige Kennzahlen, der Kurs steigt aber nicht: Der Buchwert steigt pro Jahr um 7,5% (weil soviel Geld verdient wird). Nehmen wir an, bei steigendem Buchwert wäre das weiterhin so:

    So ist der Buchwert nach 5 Jahren schon um 43% gestiegen. Der Buchwert pro Aktie stieg zB von 100 auf 143.-, ich habe für 80.- gekauft. Das sind 78% Aufwärtspotential alleine bis zum Buchwert. Und da es ein gutes Unternehmen ist, müsste es früher oder später sogar den doppelten Buchwert wert sein. Formel: 1.25*1.43=1.78. 1.25 ist der Kehrwert von KBV 0,8, und 1.43 ist 1.075 hoch 5 (5 Jahre lang kummuliert 7,5% Wachstum).

    Wenn ich also Pech habe, und die Aktie stünde in 5 Jahren immer noch oder erneut (zB Finanzkrise bricht wieder aus) bei meinem Einkaufspreis von 80.-, so habe ich bis zum Buchwert ein Aufwärtspotential von 78%.

    Und wie gesagt: Tiefes KBV bedeutet günstig. Und das ROA deutet daraufhin, dass es eine langfristig profitable Firma ist (daher nehme ich auch den Mittelwert aus 7 Jahren).

    Ich glaube, meine Methode wird einfach unterschätzt von den Leuten und zwar aus 2 Gründen:

    Die Methode ist viel zu simpel, um ernst genommen zu werden.
    Die Methode ist zu kompliziert, um noch Lust darauf zu haben.

    Ich bin sicher, beide Gründe treffen zu, warum sich die Leute abgeschreckt fühlen von meinem System.

    Aber würde hier irgendjemand den Versuch wagen und entweder mit echtem Geld oder zumindest in einem Online-Musterdepot meine Strategie zB auf Deutschland oder andere Länder anzuwenden?

    So ein Muster-Depot wäre doch noch witzig. Falls sich jemand meldet, erkläre ich noch die wenigen Detail-Regeln.

    So könnte man eine Echtzeit-Studie durchführen (wie ich es alleine schon im wertpapier-forum mache, wo man mir übrigens abwechslungsweise Unwissenheit, Glück, Betrug oder alles zusammen vorgeworfen wird).

     

  13. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @ZEN Investor,

    ich muss mir zwar immer Mühe geben Dich zu lesen, weil es so anstrengend ernst ist, aber ich traue Dir schon was zu. 😉

    > „Aber würde hier irgendjemand den Versuch wagen und entweder mit echtem Geld oder zumindest in einem Online-Musterdepot meine Strategie zB auf Deutschland oder andere Länder anzuwenden?

    So ein Muster-Depot wäre doch noch witzig. Falls sich jemand meldet, erkläre ich noch die wenigen Detail-Regeln.“

    Warum machst Du das denn nicht einfach selbst als Wikifolio? Wenn es so gut läuft, dann kannst Du das investierbar machen und ordentlich verdienen am Zertifikate-Verkauf.

    Alles Gute

    MS

  14. ZEN Investor

    Danke Matthias für den Tipp.

    Das Problem (zumindest letztes Jahr) war: Bei Wikifolio sind keine schweizer Small-Caps zu finden. So fand ich zB BKW N nicht, Valartis Group, etc.

    Das machte es mir unmöglich.

    Ich schaue heute mal, ob sich das inzwischen gebessert hat und würde dann dort ein Wikifolio eröffnen. Aber eben, ohne schweizer Small-Caps wird’s schwierig.

     

  15. ZEN Investor

    Gab es nicht mal Konkurrenz zu Wikifolio? Oder gibt es keine ähnlichen Projekte?

    Weil ich habe vorhin wieder mal nachgeschaut. BKW, PAX-Anlage usw. findest du dort wirklich nicht. (Hetue setze ich eh nicht mehr auf BKW, aber auf Pax-Anlage).

    Weil ich warte sehnlichst darauf, so etwas zu machen.

    Oder acuh nur eine Seite, wo man sein Musterdepot veröffentlichen kann, und es dann ein schönes Diagramm gibt?
    (Sonst programmiere ich das einfach mal seber so nebenbei).

     

  16. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @ZEN Investor,

    bei sharewise gibt es nach wie vor auch noch nicht alles, aber die arbeiten dran.

    Ansonsten einfach ein Demokonto irgendwo aufmachen? Bei Lynx finde ich beide Werte, obwohl man bei Lynx auch einige Sachen manchmal nicht handeln kann. Aber sooo exotisches Zeug sollte man eh nicht nehmen. Man kann sich bei Lynx eine nette Auswertung erstellen lassen. Ein Klick, und man bekommt die Statistiken (PDF mit Charts etc).

    Ach ja… bei „YUM! Brands“ hat es gerappelt (nachbörslich -18%) nach Zahlen. Falls jemand nachlegen will, es werden Käufer gesucht.

    MS

  17. Hartmut

    @Alexander

    Du hast vollkommen Recht. Spass hat hier nun wirklich nichts verloren. Ein wahrer Deutscher kennt sowas ja auch kaum. Drum lasst uns weiter Bedenkenträger sein und unsere Ängste pflegen. Davon leben ganze Industrien (Versicherungen, Banken…) fürstlich. Schaffe, schaffe, noch mehr schaffe. Und bloss keinen Spass dabei haben. Wo kämen wir denn da hin?

  18. Ben

    @Tim

    Ich kenne den Lad ganz gut. Der zieht überhaupt keine Hosen an. Ist eher so der freie Typ. Das hat ihm auch schon ne Menge Ärger eingebracht.

    Den Sankt Nimmerleinstag feiert der Lad übrigens jedes Jahr immer ganz gross. Mit Konfetti aus Deinen Artikeln und so.

    Und bitte sei dem Lad nicht so böse. Der geht immer heimlich an den Anstalts-PC. Ich habe ihm schon oft gesagt, dass er wenigstens vorher seine Tabletten nehmen soll.

  19. Markus

    @Zen Investor

    Du meckerst darüber, dass die Leute im WP-Forum Dir abwechselnd Glück, Naivität, Realitätsferne, Größenwahn und einige andere Attribute andichten…

    An folgenden Punkten könnten die unterschiedlichen Denkweisen liegen:

    Du gehst nicht auf die Kritik der verfälschen Buchwerte bei Beteiligungsgesellschaften ein.
    Du ziehst Vergleiche von Dir mit Mohnish Pabrai
    Du rechnest glaube ich mit ca. 26 % p. a. Jahres-Rendite?
    Du rechnest Dich zum Multmillionär mit kleinen Sparraten, die
    anscheinend auch immer wieder ausgesetzt werden & einmal erfolgte schon eine Komplettauflösung Deines Depots oder
    die „Strategie“ jedes halbe Jahr modifiziert wird und Du
    lässt andere den Nachweis für Deine Strategie erbringen (verifizierte Musterdepots)

    Zudem ist die Aussage, dass man selbst überdurchschnittlich Intelligent ist, nichts Kritik würdiges (Glückwunsch!).

    Allerdings kommen sich da wahrscheinlich viele anderen Anleger (die durchaus auch Börsenerfahrung und schon andere Depotsummen aufweisen) etwas verschaukelt 😉 vor.

    Du bist anders… das ist durchaus ok.;-)

    Evtl. habe ich etwas falsch aufgeschnappt, da ich nicht alle Einträge im WP-Forum von Dir gelesen habe. Sorry, wenn etwas falsch sein sollte!

    Wenn Du magst, kannst Du ja Stellung zu den Punkten dazu beziehen?

     

  20. Markus

    Bei Lad…

    Man muss doch nur auf den Nick klicken und schon sieht man seine überwiegende Bank-Aktien Empfehlungsliste…

    Bank-Aktien „Valuemäßig“ zu bewerten… und nur die paar Finanzkennzahlen als Screener zu verwenden…

    Da werden einige erfahrene Value-Anleger (nicht ich!) sich aber schütteln.

  21. Sack Reis

    @Matthias Schneider

    Du solltest wissen, dass der ZEN Investor bereits auf dem WPF ein Musterdepot und diverse Threads zumüllt hat und mit seinen Beiträgen äusserst beliebt ist.

    Den Link kopiere ich mal nicht hierein. Man muss ja nicht für jeden Scheiss Inhalt Werbung machen. Oder doch, denn auch da hat er bereits lang und breit über das selbe Thema geschrieben und Wikifolio und und und

    http://www.wertpapier-forum.de/topic/47269-zen-investors-strategie/page__st__20

    Also, wer davon einfach nicht genug bekommt, wird da fündig.

  22. Gwungerfitz

    Also, wer noch Zweifel an der „Strategie“ von ZEN Investor hat, dem seien hier nochmal die Highlights genannt:

    Nach der aktuellen Strategie versuche ich also 5’000 pro Jahr (10’000 in 2016) und 26% p.a. (auf das Vermögen des Vorjahres)
    zu erzielen.

    Daraus ergeben sich diese Vermögensziele, jeweils zum 31.Dezember und in CHF:

    2016: 10’000
    2018: 27’176
    2020: 54’445
    2030: 666’115
    2040: 6,7 Mio
    2050: 67 Mio

    Auf dem Auto des ZEN Investors klebt hinten ein Aufkleber:

    „Bitte nicht hupen. Fahrer träumt von 67 Mio.“

  23. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Tja, ich weiß…

    Ich versuche trotzdem den ZEN Investor ernst zu nehmen. Er ist fähig zu klarer Ausdrucksweise, es gibt also keinen Grund, ihn abzutun. Was ihm als Theorie im Kopf rum schwirrt, sollte er doch am besten in die Praxis umsetzen. Wäre doch wirklich der einfachste Weg, über ein Demokonto seine Theorie unter Beweis zu stellen. Das könnte Klarheit schaffen. Nur Mut.

    Vielleicht braucht er ja gar nicht so lange bis zu den 67 Mio, dann erlebe ich das noch. 😉 Kann mitunter ganz schnell gehen. Kommt eben ganz auf das Händchen an, siehe „Kult-Trader CIS“.

    MS

  24. Vali

    @Hartmut, ich habe osteuropäischen Humor und genieße sehr den deutschen Humor und auch den Humor hier im Blog, woher auch immer er kommt. Ich kann aber auch zwischen Spaß und „Verarsche“ unterscheiden, noch dazu habe ich das ungute Gefühl, dass manche hier mit mehreren Namen einfach provozieren wollen…

    @Mario, ja genau! Mir haben auch alle von München-Immobilien abgeraten und mit 26 Jahren ein eigenes Haus bauen und sich verschulden, das ist doch alles zu teuer, tztz…  Zum Glück stehe ich auf Qualität und die ist eben teurer!

    @Alexander, bin genau deiner Meinung!

    @ZEN Investor, ich glaube, du bist ein bisschen ein Chaot, der in seiner eigenen (Millionen)Welt lebt. Wenn dir das mehr Motivation bringt OK, aber wenn du anfängst andere Strategien als riskant zu bezeichnen und du selbst nur spekulierst und momentan sogar „draußen“ bist… dann reden wir hier einfach aneinander vorbei… Trotzdem wünsche ich dir viel Erfolg weiterhin und mehr echtes  investiertes Kapital!

    @SkyHH , irgendwie kennen wir uns beide da nicht genauer aus 😉

    @Ben, du bist doch Lad, oder? Gehst du dir nicht selbst auf die Nerven?

  25. Roberto Blanco

    Ein bisschen Spass muss sein dann ist die Welt voll Sonnenschein.
    So gut wie wir uns heute verstehn, so soll es weitergehn.

    Ein bisschen Spaß muss sein, dann kommt das Glück von ganz allein.
    Drum singen wir tagaus und tagein, ein bisschen Spaß muss sein.

     

  26. Patently Absurd

    @ZEN Investor:

    Ich bin durchaus offen, mich auch mit (sagen wir mal) eher unkonventionellen Investmentstrategien zu beschäftigen. Insbesondere sollte ja nicht jeder auf dem Markt die gleiche Strategie verfolgen.

    Zu deiner Strategie hätte ich folgende Anmerkungen:

    1. KBV unter 0,8 habe ich verstanden. Damit erhälst du eine Liste von Unternehmen, die „substantiell“ unterbewertet sind. Ich gehe davon aus, dass du dabei den Buchwert um immaterielle Wirtschaftsgüter bereinigst, wie das die meisten Value Investoren machen.

    Die „Gesamtkapitalrendite“ sagt dann aber noch nichts über die Profitabilität aus. Wenn das Unternehmen hoch verschuldet ist, kann es sein, dass der ganze Profil an die Kreditgeber geht und die Eigenkapitalgeber sogar Verlust haben. Aus meiner Sicht macht dieser Parameter zur Filterung der profitablen Unternehmen keinen Sinn.

    An dieser Stelle verwenden die meisten Value Investoren das korrigierte KGV oder nach dem Buffett-Ansatz wären es Owner-Earnings, d.h. das was nach Abzug notwendiger Investitionen wirklich für die Eigentüber übrigbleibt.

    Könntest du diesen Punkt in deiner Strategie bitte erläutern?

    2. Steigende (korrigierte) Buchwerte sind immer toll, das steht ohne Frage. Buffett wäre begeistert. Wenn du nur nach der Ableitung des Buchwertes gegen die Zeit investierst (so hat es den Anschein), dann erhälst du aber automatisch auch viele Unternehmen mit sich eintrübenden Geschäftsperspektiven, oder?

    Z.B. eine E.On oder RWE müsste jetzt voll auf deinem Radar liegen, denn da sinkt das KBV seit einigen Jahren?

  27. Ben

    @Vali

    Danke für die Erklärung. Ich dachte mir schon die ganze Zeit, dass Deine Kommentare osteuropäische Satire sein müssen.

    Nein, der Lad denkt, er sei ich. Das ist ja u.a. sein Problem.

  28. Patently Absurd

    Meine Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, mein Samsung Galaxy SII hat ein sehr kleines Touchscreen.

  29. Lad

    Meine Rechtschreibfehler bitte ich ebenfalls zu entschuldigen, die Tasten des Instituts-PCs (Amiga 500) sind schon arg lädiert und ohne Tabletten sind meine Hände immer ganz zittrig.

     

  30. Nwkosu Mbeteke

    Meine Rechtschreibfehler bitte ich ebenso zu entschuldigen, mein Handy wurde aus Elektro-Müll in Maiduguri gebaut und hat anstelle eines Touchscreens ein Foto von Jennifer Lopez.

  31. AlexanderAlexander

    @Hartmut

    Ich sehe es genauso wie Vali. Spass haben ist nach meiner Sicht was anderes, als über andere Leser herzuziehen, dumpfe oder beleidigende Kommentare abzugeben und deren Ansichten der Lächerlichkeit preis zu geben. Gegen intelligenten Humor und ein wenig Frotzeleien wenn man sich kennt, ist mit Sicherheit nichts einzuwenden.

    @ZEN Investor

    Unabhängig von deinem System, habe ich festgestellt, dass die einfachen Ansätze oft recht gut funktionieren und brauchbare Ergebnisse ohne großen Aufwand liefern.

  32. Patently Absurd

    @ZEN Investor:

    Sind E.ON und RWE nun deine Traumaktien, oder nicht? Vom niedrigen Buchwert (KBV<0,8) her müsste es ja für dich passen, oder?

  33. Absurdly Patient

    Fama ist ein selbstverliebter Babbsack, der keine Ahnung hat und nur heisse Luft produziert. Ich hingegen kenne mich aus. KGV, KBV, SUV, KGB, EPS, ZDF, usw.

    @Alexander

    Und wer entscheidet, was guter, Verzeihung, intelligenter Humor ist? Du Spassbombe?

     

  34. ValueriaValueria

    @Patient, endlich haben wir was gemeinsam: ich kann nur KGB!

    Wäre zu schade, wenn du allein die 2000 Klicks täglich hier machst. Theoretisch könntest du Tims Blog hier zur Million zuspamen – wäre mal zur Abwechslung was sinnvolles 😉

     

  35. SkyHH

    @Vali,

    habe gerade nur das gefunden:
    Großbritannien avisiert Ausstieg bei Lloyds – Händler erwarten steigende Dividende

    Die britische Regierung plant den kompletten Ausstieg bei der Lloyds Banking Group (ISIN: GB0008706128), wie das Finanzministerium am Montag ankündigte. Der Staat hält derzeit noch rund zwölf Prozent an der Lloyds Banking Group und plant im Frühjahr 2016 Aktien an die breite Öffentlichkeit zu verkaufen.

    Wer die Aktie länger als ein Jahr hält, soll dann einen Bonus erhalten. Händler bewerten die Aktie für private Investoren als interessant, da in den kommenden Jahren eine Anhebung der Dividende zu erwarten sei. Lloyds startete in diesem Jahr die Wiederaufnahme einer Dividendenzahlung (0,75 Pence). Beim aktuellen Börsenkurs von 1,05 Euro liegt die aktuelle Dividendenrendite auf dieser Basis bei 0,97 Prozent. Zukünftig plant Lloyds eine Anhebung der Dividende auf mindestens 50 Prozent der Erträge, wie bereits früher mitgeteilt wurde.

    Die Dividende soll künftig in Form einer Zwischen- und einer Schlussdividende ausgezahlt werden. Lloyds hatte in der Finanzkrise im Oktober 2008 die Ausschüttung einer Dividende eingestellt.

    Quelle: Redaktion MyDividends.de

    Vielleicht weiss jemand wie man an die Zuteilung rankommt? Sind doch hier viele Börsenprofis dabei oder nicht?

  36. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @SkyHH,

    ich kann Dir da leider auch nicht helfen, weil mich die Aktie nicht interessiert, habe ich da auch keine Lust zu. 😉 Ich habe die Lloyds tatsächlich mal gehabt für ca. 1,5 Jahre. Es klingt unglaubwürdig, aber tatsächlich damals beim Tief um 0,29 Euro gekauft, und irgendwann um 0,80 wieder verkauft. War eine reine Spekulation. Damals wurde ja in den Communities heftig mit den Banken gezockt; RBS, Lloyds, Bank of Ireland…

    Es gibt doch so viele andere Werte. Ich musste heute auch wieder bissle umschichten. Nächste Woche bin ich auf Mallorca, da hätte ich keine Ruhe sonst. Eine an sich geliebte Aktie macht mir Unbehagen, will da nicht erwischt werden. Habe von der „Exchange Income Corporation“ mal lieber was verkauft, noch zu 24 CAD (ist inzwischen weiter gefallen, keine Ahnung was im Busch ist). Die Gewinne will ich nicht wieder einbüßen. Da gab es schon mal Probleme. Paar Stück habe ich noch behalten, die werden bei Gelegenheit wieder aufgestockt. Dafür habe ich mir dann für ruhigeren Schlaf den anvisierten ETF „XEI“ (iShares Core S&P/TSX Composite High Dividend Index ETF) gekauft. Da sind allerlei lecker Kanada-Sachen drin. Immerhin auch >5% Div mit monatlicher Zahlung. Damit kann ich besser leben. Ansonsten netter Tag heute. TAL und TGH wieder Boden gut gemacht. Letzte Käufe (RIGP, ZWB, CAFD…ARLP fehlen noch paar Cent) im Plus.

    Gutes Nächtle

    MS

  37. Pathetischer Absinth

    As the legendary investor Peter Lynch once put it: „If you spend more than 15 minutes a year worrying about the market, you’ve wasted 12 minutes.“

    In researching 5,000 millionaires for Ordinary People, Extraordinary Wealth, Edelman discovered that they spend an average of about six minutes a day on personal finance.

    They don’t waste time watching cable news, reading brokerage reports, attending seminars, studying stocks tables, subscribing to financial newsletters, and reading financial newspapers. Six minutes a day, that leaves them 23 hours, 54 minutes every day to do what they really love!

    Quelle: SA, Crosetti

  38. Patently Absurd

    Sehe gerade, dass jemand unter meinem Pseudonym und Abwandlungen davon postet. Das finde ich aber  …. nicht so nett.

    Warum man nicht wahllos Aktien kaufen sollte und sich auch mit den Themen wie Buchwert, Gewinn, Bilanz und Corporate Governance beschäftigen sollte, wenn man investiert, sieht man gerade an der Pressemitteilung der Deutschen Bank und dem entsprechenden Forum unter finanzen.net.

    http://forum.finanzen.net/forum/Zukunft_Deutsche_Bank-t352974?page=12

    Die Deutsche Bank gibt bekannt, dass eine Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von 6 Milliarden Euro in Q3 eingebucht werden wird.

    Ein Forumsteilnehmer postet dort tatsächlich: „Wie schafft es eine Bank in nur 3 Monaten ein Verlust zu machen, als müsste man jedem Erdbewohner dieses Globus einen Euro schulden.“

    Davon abgesehen, dass es wohl keinen Bankskandal in den letzten Jahren ab, an dem die Deutsche Bank nicht beteiligt war, und die Bank kaum als „gutes Unternehmen“ bezeichnet werden kann, jedenfalls nicht im direkten Vergleich mit anderen Banken wie Wells Fargo, ist bei diesem Kommentar schon erstaunlich, welche naive Vorstellungen dort manch Forumsteilnehmer offensichtlich vom Bankgeschäft haben.

    Klar, die Bilanzen von Banken sind schwer zu verstehen. Ich würde mir nicht zutrauen, den Geschäftsbericht der Deutschen Bank auch nur ansatzweise oder bruchstückhaft zu verstehen. Aber wenn ich etwas nicht richtig verstehe, weil es komplex, verwirrend oder nach Prüfung durch Dritte sogar unrichtig ist, dann investiere ich nicht.

    Der gleiche Forumsteilnehmer schreibt, dass er „vor 10 Jahren langfristig in diese Bank investiert“ hat. Das sollte einem auch als (grundsätzlicher) Buy&Hold-Investor zu denken geben. Auf die Aktienauswahl auf Basis einer fundierten Analyse (d.h. Qualität der Auswahl) kommt es auch an.

     

     

  39. Mario

    @Patently Absurd

    Vielleicht einfach nur nach dem Recht gehandelt. Ich habe es schon irgendwo hier mal geschrieben. Da werden die Belastungen vom neuen Vorstand einfach anders bilanziert. Legaler Trick, um dann ab der eigenen Amtzeit besser dazustehen.

  40. Absolutely Pathetic

    @Patiently Absurd

    Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten unter Deinem Pseudonym zu schreiben.

  41. Sebi

    Ja, und zur Belohnung steht die Deutsche Bank jetzt 8% im Plus nach zuvor 7% im Minus bei der Eröffnung.

    Dax im Plus, alle anderen Börsen und US-Future tief im Minus.

    Der Dax ist für mich eine reine Zockerbude. Hochliquide, 30 Titel. Der Traum für Hochfrequenztrader und Algos. Da stellt man sich den Index gerne mal dahin, wo man ihn haben möchte.
    Das wird geduldet, aber die Dieselwerte bei VW, die sind schlimm.

    Seit Tagen wird über den „VW-Skandal“ im Staatsfernsehen berichtet. Werden dann ab heute auch tägliche Berichte über die Skandale der Deutschen Bank gebracht?

    Absolut nicht nachhaltig. Für Buy + Hold schon mal gar nicht.

    @Valerie Haller in Frankfurt
    Wo haben die Hochfrequenzrechner den Dax heute wieder hingeprügelt? Welche „Gründe“ müssen Sie den ahnungslosen Zuschauern liefern? Und warum hat der Dax so absolut gar keine Aussagekraft zur deutscheen Wirtschaftslage, obwohl wir das Abend für Abend suggerieren?

  42. Absurder Patient

    @Sebi

    Hier geht es doch um Optimismus. Also immer schön lächeln, wenn man Dich beschummelt.

    Und schmücke es ein wenig aus. Nicht Zockerei, sondern Geldanlage. Klingt besser.

    Das ist kein Mist, sondern schöner Mist. Be positive. Let the good vibes get a lot stronger..

  43. Vali

    @SkyHH, @Matthias, danke Euch! Ja, mir ist die Dividende zu gering und dazu noch halbjährlich… Da habe ich andere Favoriten auf der Watchlist, die noch vorher ins Depot müssen.

    Auch Yum Brands habe ich mir angeschaut. Grundsätzlich hätte ich jetzt gekauft… wenn es McDonalds wäre 😉 Ich bin nicht so der KentuckyFan und „nur“ 2% Dividende… wirft mich jetzt nicht um…

    Ich will jetzt nur noch Johnson&Johnson und habe noch den Oktober/HalbNovember, bis ich für die nächste Dividende einsteige… Und dann schließe ich die Investments für dieses Jahr und fülle ein wenig die Cashreserven auf.

    Ich will auch gut (winter)schlafen können 😉

     

  44. SkyHH

    @Patently Absurd

    Würde ich in deutsche Banken investieren, wäre eh die Aareal Bank mein Favorit. Aber langfristig wird der Kurs der Deutschen Bank auch wieder steigen.  Detusche Banken mag ich aber generell nicht, wegen der jährlichen Dividendenzahlung.

    @MS

    Schade, aber evtl. kann uns jemand anders noch weiterhelfen. Bei deinen Einstiegskurs und den zu erwartenden steigenden Dividenden, hätte sich ein halten evtl. sogar gelohnt 🙂

    @Okto-Bär,

    weiss zwar nicht was Du dir für Aktien zulegst, aber es kommt darauf an. Meine Shell Aktie war für mich nicht teuer, denn ich habe diese letzte Woche  unter den Buchwert bekommen.

    @MS

    Tal und TGH sind weiterhin auf der Watchlist. Aber was ist ZWB(gar nicht gefunden) und CAFD?

    CHINA ANGEL FOOD LTD Aktie

    SG1V21936595 | Singapur

     

     

     

  45. Patently Absurd

    Dann hatten wir wohl den gleichen Gedanken.

    Würde ich in deutsche Banken investieren, wäre die Aareal Bank wahrscheinlich mein Favorit.

  46. Mr. Braun

    Kurze Frage in die Runde an die Spezialisten. Bei Kanadischen und auch Australischen Dividenden zahlt man ja Quellensteuer in Höhe von 25 / 30 %. 15 % werden wohl direkt bei der Depotbank auf die deutsche Steuer angerechnet. Wie wird der Ermäßgigungsanspruch von 10 / 15 % beantragt?

    Danke vorab.

  47. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mr. Braun,

    australische sind doch ohne Quellensteuer wie britische, wenn ich nicht irre. Die müssen nur „fully franked“ ausgezahlt werden. Muss man schauen, welche Dividenden 100% franked sind.

    http://dividends.com.au/
    http://www.asx.com.au/asx/markets/dividends.do

    Für USA und Kanada bekommt ja jeweils die Reduzierung auf 15% Quellensteuer der Dividende, die dann in DE auf die 25%+ angerechnet werden. Wenn der Broker/Bank das nicht automatisch macht, muss man das Formular ausfüllen:

    https://tipps.lynxbroker.de/w8.php

    Alles ohne Probleme.

    MS

  48. Vali

    @Mr. Braun, habe ich noch nie gemacht aber so viel ich weiß sind hier die Vordrucke  http://www.steuerliches-info-center.de/DE/AufgabenDesBZSt/AuslaendischeFormulare/Quellensteuer/quellensteuer_node.html

    @alle, habe gerade beim Arbeiten hier zugehört https://www.youtube.com/watch?v=GeG0FDJ0p54

    ca. ab der 20-22 Minute sagt er was sehr interessantes wie man den Verlusttopf steuerlich nutzen kann.

    Angenommen ich habe 100 Stück von SuperaktieXY, aber bin 500 Euro im Minus. Ich verkaufe sie und kaufe kurz darauf die gleichen 100 Stück für ungefähr das gleiche Geld. Dadurch wird mein Verlusttopf aktiviert und ich kann die 500 Euro Minus für meine Abgeltungssteuer-Dividenden-Anrechnung  nutzen, um so keine Steuern darauf zu zahlen. Bringt das was? Hat das wer ausprobiert? Danke euch und schöne Grüße 🙂

  49. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Vali,

    wenn Du die Aktie eigentlich aussitzen und halten willst, dann bringt es nix. Der dann später zu versteuernde Gewinn beginnt ja nun 500 Euro tiefer schon. Aber wenn man eine Aktie eh nicht mehr will, sollte man schon den Verlust realisieren, wenn man gleichzeitig auch Gewinne damit vor der Steuer schützen kann.

    Es sollte also eine Depotleiche ruhig noch verkauft werden, wenn es auch mehr kostet als es wert ist, des Verlustes wegen. Wenn die sonst einfach nur aus dem Verkehr gezogen wird, dann spart man sich zwar die Gebühr, hat aber den Verlust nicht zum Gegenrechnen.

    Grüßle

    MS

  50. Mr. Braun

    @Vali,

    der Verlusttopf für Aktien bringt bei Dividenzahlungen leider nichts.

    Die Verluste können nur gegen Kursgewinne gegenrechnet werden.

    Hin und wieder fülle ich mir den Verlusttopf aber auch genau so wie beschrieben. Falls, wie fast bei K & S, eine Übernahme stattfindet und ich als Aktionär bar ausgezahlt werde und dadurch Steuern anfallen würden ..

  51. Vali

    @Matthias, danke dir! auf dich ist einfach Verlass 😉

    Ja, leuchtet mir ein. Bei der DKB habe ich Verluste mit Südzucker gemacht, das haben letztes Jahr meine Nerven nicht ausgehalten. Dann habe ich was mit Gewinn verkauft, die geliebte Drillisch eben, um diesen Verlust wenigstens mit der Steuer irgendwo gutzumachen.

    Aber auf die Dividende rechnet das die DKB nicht um. Habe gerade geprüft. Da wird weiter Abgeltungssteuer voll abgezogen. Also der Verlusttopf wird nur durch Aktienkäufe- und Verkäufe aktiviert. Nicht mit der Dividende verrechnet.

    Bei der DAB habe ich das noch nicht gemacht, aber wenn die das macht, dann überlege ich mir vielleicht was. Verrecklinge;-) habe ich dort nicht… aber wer weiß… um die Dividende zu erhöhen, lohnen sich die 5 Euro Gebühr einmalig vielleicht…

    @Mr. Braun, danke, (lese ich gerade)! Auch bei der DKB? 😉 Oder stimmt, das nicht was der Youtuber erzählt…

  52. Mr. Braun

    Kann mir das Video grad nicht anschauen. Aber es ist deutsches Steuerrecht, dass nur KURS Gewinne mit Verlusten verrechnet werden können.

    Deswegen gibt es auch mehrer Töpfe.

  53. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Patently Absurd,

    ich habe das jetzt nicht angeschaut mit der „Befreiung“. Muss gleich los..
    Aber wenn man als Ausländer keine kanadische Quellensteuer zahlen müsste, dann würde das auch nur was bringen, wenn man innerhalb des Freibetrages bliebe.
    Ansonsten holt sich die Kest halt nicht die restlichen 10% von 15% auf 25%, sondern die ganzen 25%.

    Nachtrag @Mr. Braun,

    hier sieht man z.B., dass Wesfarmers 100% franked zahlt:

    MS

  54. Ali Özdemir

    @Vali

    Das mit den „Verrecklingen“ kommt bei Dir noch. Dauert nimmer lang. Dann kannst Du Dir einen schönen Verlusttopf anlegen. Gibts auch mit Blümchen vorne drauf.

  55. Vali

    @Ali, ist blöd, wenn man an der Seitenlinie steht und es auch sonst im Leben zu nix gebracht hat, außer im Web herumzustänkern, gelle… ?

    Ansonsten, danke fürs Blümchen 🙂

    @Mr. Braun, danke sehr! Ich lasse mal die Finger von meinen Aktien. Ich bin sowieso besser im Halten 😉

  56. SkyHH

    So zweiter Versuch eines Beitrages.Deswegen kurz und knapp.

    @Mr.Braun,

    einfach bei deiner Hausbank anrufen. Die senden Dir das Formular Nr.301 mit einer Ausfüllanleitung zu. Wenn Du bei der Consorsbank bist, dann wirst Du da nur enttäuscht! Aber man hat ja 2-3 Broker heutzutage 🙂

    @MS+Vali,

    habe ich das richtig vertanden, dass man bei der DAB den Verlusttopf mit Dividendeneinnahmen verrechnen kann? Gibt es Erfahrungswerte?

    @Vali,

    ob halb- oder vierteljährlich, ist doch gar nicht so ein großer Unterschied bei einer qualitativ guten Dividende. Abgesehen davon wird die DR von Lloyds zukünftig höher sein als bei J+J.

    Kauf von Aktien im Wert von 1030 Euro:

    j+j (13 Aktien) = ca. 38 Euro/Dividende pro Jahr 2015

    j+j (13 Aktien) = ca. 39,6 Euro/Dividende pro Jahr 2016

    j+j (13 Aktien) = ca. 42 Euro/Dividende pro Jahr 2017

    Lloyds (1000 Aktien) = ca. 30 Euro/Dividende pro Jahr 2015

    Lloyds (1000 Aktien) = ca. 40 Euro/Dividende pro Jahr 2016

    Lloyds (1000 Aktien) = ca. 50 Euro/Dividende pro Jahr 2017

    Denke auch mit der Lloyds kann man zukünftig ruhig schlafen und ich finde die Dividende ist nicht geringer als bei J+J 🙂

    @Vali + MSII

    das von AktienmitKopf habe ich auch gesehen. Schon interessant und gut gemacht.

    @MS

    CAFD hört sich interessant an. Schade nur das die in der ISIN US stehen haben und nicht etwa BMG oder MHY. Ist ja die Zukunft. Bei Sharewise habe ich den Support zur Einpflegung CAFD beauftragt. Bin gespannt, wie sich die Aktie entwickelt. Es ist wie ich gesehen habe eine LP. Also die Dividenden kommen, so wie ich es gelernt habe, steuerfrei auf den Depot und Du musst Sie dann in der KAP angeben oder?

  57. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @SkyHH,

    Dividenden werden nicht gegen Verluste gerechnet. Stand so oben. Nur realisierte Kursverluste.

    Ja, die CAFD gefällt mir mal wieder richtig gut. Ich war seit Anfang an mit Argusaugen dabei. Und ich weiß ja, dass nach den IPOs die Kurse meist erstmal runter gehen, und diesmal hat die allgemeine Schwäche noch geholfen. Der Yield Hunter Tim McPartland hat mich aufmerksam gemacht:

    „When giant solar panel manufacturing companies First Solar (ticker:FSLR) and Sunpower (ticker:SPWR) get together on a project, investors need to sit up and pay attention. These 2 companies have gotten together on a venture that has huge potential down the road and we are considering being a part of it (by buying shares).“ (Yield Hunter)

    Der Name (8Point3) bedeutet übrigens die Zeit des Lichts von der Sonne zur Erde: „It takes sunlight approximately 8.3 minutes to reach the Earth from the Sun.“

     LPs werden bei mir (Lynx) normal besteuert. I.d.R. mit 15%, außer sie sind aus Steueroasen. NMM ist ja ohne Quellensteuer. Aber bei KKR werden immer 15% abgezogen.

    MS

  58. ZEN Investor

    Ich habe noch nicht alles gelesen, nur kurz an

    Parently Absurd

    E.on und RWE stehen eher nicht auf meinem Radar, weil ich primär in der Schweiz investiere.

    Und deren Return on Assets ist soweit ich weiss lange keine 7,5% p.a. im 7-Jahres-Median. (Dh sie erfüllen meine Qualitätskriterien dabei nicht, während rein der Preis ja in Ordnung wäre, aber daher kein Kauf).

     

  59. Vali

    @SkyHH, lieben Dank ! Das hast du echt schön geschrieben und es gefällt mir sehr, wenn es denn hoffentlich so eintritt, tatsächlich gut.  Mein Argument für die Quartalsdividende (oder noch besser monatliche) ist, dass ich gern monatlich investiere. Wenn ich im Januar bereits die monatliche Dividende+Sparrate reinvestiere, dann gebe ich dem Zinseszins eine viel bessere Chance sich früher zu entwickeln, als wenn ich z.B bis Juni warte, zwar auf einen Haufen mehr investieren kann, aber den Zinseszins „verpasst“ habe.

    Irgendjemand hatte das sogar genau ausgerechnet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass bei einer monatlichen Investition es durchaus Sinn macht öfter auch die Dividende zu bekommen. J&J muss ich aber haben, in jeder Tasche habe ich ein Bebe-Labello von J&J, ich muss die Aktie haben 😉

    Und leider hat der Youtuber was Irreführendes gesagt. Das funktioniert so nicht. Aber so ist es, wenn Leute was erzählen, es aber in der Praxis noch nie selbst ausprobiert haben… daher ist dieser Blog so gut, denn unter allen Patienten gibt es auch reale Leute mit super Erfahrung!

  60. Pingback: Artikel über Wirtschaft und Devisen 11. Okt. | Pipsologie

  61. ZEN Investor

    Lieber Markus, hier noch eine Antwort auf ein paar unbeantwortete Fragen von dir:

     

    An folgenden Punkten könnten die unterschiedlichen Denkweisen liegen:

    Du gehst nicht auf die Kritik der verfälschen Buchwerte bei Beteiligungsgesellschaften ein.

    Doch, ich habe zugestimmt, dass dies ein Problem sei. Und ich habe meine Strategie inzwischen angepasst.
    Du ziehst Vergleiche von Dir mit Mohnish Pabrai

    Ich ziehe keine Vergleiche. Mohnish Pabrai hat versucht Warren Buffett nachzumachen in bestimmten Punkten. Ich tue dasselbe mit Mohnish Pabrai.

    Du rechnest glaube ich mit ca. 26 % p. a. Jahres-Rendite?

    Das tue ich. Eigentlich ist es eine politische Entscheidung, die mein Gehirn als oberste Verwaltungsbehörde gefällt hat. Mohnish war absoluter Anfänger und hat sich dieses Ziel gesetzt. Und nach zwei Dritteln der Zeit würde ich sagen: Er ist auf gutem Weg. Warum sollten andere Anfänger, die ebenfalls so denken, nicht auch schaffen können? (Gleiche Denkweise).

     Du rechnest Dich zum Multmillionär mit kleinen Sparraten, die
    anscheinend auch immer wieder ausgesetzt werden & einmal erfolgte schon eine Komplettauflösung Deines Depots oder
    die „Strategie“ jedes halbe Jahr modifiziert wird und Du
    lässt andere den Nachweis für Deine Strategie erbringen (verifizierte Musterdepots)

    Die Sparraten werden nicht einfach ausgesetzt. Es gab Detail-Anpassungen an der Strategie, und ich habe für bestimmte Sachen meine Aktien verkaufen und das Geld anderweit einsetzen müssen.
    Dies gleiche ich durch eine leicht höhere Sparrate aus.
    Und ja, wenn ich die Sparrate von 6’000 / Jahr einhalte und 26 % p.a. schaffen würde, dann würden die Millionen-Beiträge auch beisammen kommen.

    Im Wertpapier-Forum habe ich ein „verifiziertes Musterdepot“, da ich meine Transaktionen in Echtzeit poste.

    Aber was bringt es?

    KRitiker die mich als Troll und Idiot beitelt hatten, warfen mir danach Fälschung vor. Als ich erklärte, dass dies gar nicht möglich sei, ohne dass ich die Foren-Software manipuliere (Zeitstempel sind für mich nicht manipulierbar), hiess es plötzlich ich hätte einfach nur Glück gehabt. Man sagte, ich sei halt der eine unter 10’000, der zufällig den Index geschlagen habe.

    Weisst du, wie das weh tut?

    In einem anderen Forum dasselbe: Ich war fast 2 Jahre dort. Immer wieder gab es dieselben Streitereien. Ich fragte einen der noch halbwegs vernünftigen Kritiker, was ich denn tun könne, dass man mich nicht mehr so angreife.
    Antwort: Ich solle doch mal über 1-2 Jahre Aktientipps in Echtzeit veröffentlichen, dann könne man schauen, ob ich wirklich den Index schlage, und alle Kunden (falls ich einen Fonds eröffnen würde), würden mir die Türe einrennen.

    Daraufhin stellte ich aus etwa einem Dutzend Postings im besagten Forum meine Aktientipps zusammen. Von 8 Aktientipps (einige gab ich immer wieder gleich), hatte sowohl der Durchschnitt als auch etwa 5 von 8 Empfehlungen den Index geschlagen.

    Daraufhin wurde das auch nicht anerkennt, weil ich in zu vielen verschiedenen Themen meine Aktientipps platzierte und er keine Lust hätte, das nachzuprüfen.

    Also da stellt einer Anforderungen, ich erfülle sie, es kommen neue Anforderungen, und am Schluss heisst es Betrug, Glück, etc.

    Zudem ist die Aussage, dass man selbst überdurchschnittlich Intelligent ist, nichts Kritik würdiges (Glückwunsch!).

    Dir ist vermutlich entgangen, dass ich solche Aussagen erst machte, nachdem ich als Troll und als Dummkopf bezeichnet wurde. Es waren übelste Angriffe unterhalb der Gürtellinie, für die es keinerlei Rechtfertigung gibt! Und dann regen sich alle an meinen Aussagen über meine Intelligenz auf. Das habe ich nie verstanden und will es auch gar nicht verstehen.

    Er: Du bist ein Riesen-Arschloch und ein Dummkopf und ein Lügner.
    Ich: Mit einem IQ von 128 bin ich wohl kaum als dumm zu bezeichnen.

    Und da wird komischerweise nur meine Aussage kritisiert. Verstehe ich beim besten Willen nicht.

     

  62. ZEN Investor

    Liebe Vali,

     

    aber wenn du anfängst andere Strategien als riskant zu bezeichnen und du selbst nur spekulierst und momentan sogar „draußen“ bist…

    Ich wiederhole es nochmals:

    Ich spekuliere nicht! Ich investiere!

    Der Unterschied ist, dass ich langfristig investiere, und Fundamentalanalyse betreibe. Hör bitte auf mit diesen Unterstelleungen.

    Du hast mich schon anderenorts als Zocker bezeichnet, was ich ziemlich daneben finde.

    Ich habe ein einziges mal in meinem Leben mein ganzes Kapital abgezogen um neu zu beginnen.

    Dafür muss ich mich nicht öffentlich rechtfertigen und es macht mich nicht zum Zocker und Spekulanten!

    Deine Worte sind verletzend und respektlos!

    Ich plane Aktienhaltezeiten von 2-20 Jahren.

    Nach deiner Logik wäre Warren Buffett auch ein Spekulant.

    Und ich habe es dir anderenorts (im anderen Beitrag) auch schon beantwortet:

    Nur auf die Dividenden-Rendite zu achten birgt sicher ein hohes Risiko.

    Als ich vor 3 Jahren mit Aktien anfing, fand ich eine Aktie, die 36% Dividenden-Rendite ausschüttet.

    Ich gehe aber davon aus, dass du nicht ausschliesslich auf Dividenden achtest, sondern auch auf ein nachhaltiges Geschäftsmodell, oder?

    Zudem ging es mir auch darum aufzuzeigen, dass es das noch nie in der Geschichte der Menschheit gab, dass Dividenden-Aktien so einen Hype wie aktuell erleben, was vor allem erst dank Internet möglich ist. Und das macht mir Sorgen und dabei bleibe ich.

    Wir kommen hierbei in den Bereich einer Diestmädchen-Hausse.

    Ich sehe zwei Szenarien:

    Szenario 2016:
    Die Aktienmärkte in der westlichen Welt haben 2016 eine Performance von -25% oder schlechter. Danach gibt es ab 2017 oder 2018 einen lang anhaltenden Bullenmarkt oder zuerst einen jahrelangen Seitwärts-Markt.

    Szenario 2018:
    Es geht die nächsten beiden Jahren kräftig bergauf, wir sehen Dow-Jones weit über 20’000, DAX über 15’000, S&P500 über 2’500 Punkte, bevor der grosse Bärenmarkt kommt.

    Denn die USA sind nach Shiller-P/E so teuer, wie sie noch nie waren, ausser 1929 und 1999. Und in beiden Fällen begann einige Monate später der grosse Abwärtstrend.

    Ich persönlich habe übrigens überhaupt keine Panik. Nach meinen Regeln finde ich schweizweit derzeut nur die PAX-Anlage zum investieren, dh meine Auswahl ist auf 1 Unternehmen eingeschränkt.

    Übrigens nochmals zu meiner Strategie, einfach zum Zeigen, dass ich mich von Vorurteilen nicht bremsen lasse:

    Ich zahle ab 1.Januar 2016 jährlich 6’000 (in 3 Tranchen) auf mein Aktien-Konto ein.
    Ich strebe eine Rendite von 26% p.a. auf das Vorjahres-Kapital an.
    Davon sind 2 % Dividende und 24% Kursgewinne.
    Um das zu erreichen, muss ich in guten Jahren viel mehr schaffen, während ich in schlechten Jahren auch mal etwas verlieren darf. Aber 26% p.a. ist der langjährige Durchschnitt, der übertroffen werden soll.
    An meinem 40.Geburtstag will ich 50’000 CHF haben.
    An meinem 50.Geburtstag will ich 500’000 CHF haben.
    An meinem 60.Geburtstag will ich 5 Millionen CHF haben.
    An meinem 70.Geburtstag will ich 50 Millionen CHF haben.

    Im Wertpapier-Forum werde ich auch ausgelacht.

    Komischerweise habe ich bisher alle Leute mit Echtgeld geschlagen! (Auf das gesamte Vermögen gesehen). Aber das zählt plötzlich nicht mehr. Komische Sache.

    Und gleich noch ne Prognose:

    VW schlägt DAX auf 5 Jahre.
    Pax-Anlage schlägt SPI auf 5 Jahre.

     

  63. willihope

    //>KRitiker die mich als Troll und Idiot beitelt hatten, warfen mir danach Fälschung vor. Als ich erklärte, dass dies gar nicht möglich sei, ohne dass ich die Foren-Software manipuliere (Zeitstempel sind für mich nicht manipulierbar), hiess es plötzlich ich hätte einfach nur Glück gehabt. Man sagte, ich sei halt der eine unter 10’000, der zufällig den Index geschlagen habe.

    Weisst du, wie das weh tut?<//

    HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA

    ZENi am Morgen vetreibt Kummer und Sorgen! Junge gib nicht auf!

    You just made my day!

     

     

  64. Vali

    Lieber Zen Investor,

    ich möchte mich bei dir entschuldigen! Tut mir leid, dich verletzt zu haben! Ich greife an, wenn ich mich angegriffen fühle und da du Dividendenstrategien als riskant benennst, selbst aber nur auf steigende Kurse setzt, bzw. auf die Rendite nach Verkauf, war ich in Angriffsstellung…

    Nach meiner Theorie kann Buffett kein Spekulant sein, weil er Familienunternehmen kauft, sie mit seinem (Investitions)Geld aufbaut und behält. Dass er hier und da was verkauft, würde ich sogar als „gesunde Diversifizierung“ bezeichnen. Das mache ich auch und ich gönne es jedem mal Gewinne zu veräußern, um sie woanders besser zu investieren.

    Dass du eine Haltedauer von 20 Jahren planst, kann ich nur begrüßen und ich wünsche dir sogar die Möglichkeit, sie noch länger zu halten.

    Ich würde den „Hype“ um die Dividendenaktien auf keinen Fall, als riskant bezeichnen und zwar aus folgenden Gründen:

    -Dividendenaristokraten pflegen ihren Ruf, sind an steigender Dividende interessiert und haben somit doppelten Druck/Motivation ihre Gewinne zu erhöhen

    -Dividendenaristokraten werden viel lieber von Investoren gekauft und gehalten

    -Das auf und ab in den Kursen und die Spekulation damit ist  geringer als bei Aktien ohne Dividendenkultur

    -Dividendenkönige bieten einen Cashflow, der nach einigen Jahren die pers. Kosten monatlich decken könnte = der Weg zur finanziellen Freiheit!

    Was soll daran riskanter sein? Altria, Allianz, Apple, Chevron, Cisco, CocaCola,  Deutsche Post, EliLilly, Glaxosmith, HCP, Intel, KraftHeinz, McDonalds, Microsoft, MüRück, Mondelez, P&G, ScotiaBank, BP, Shell, Total, Realty Income, Unilever, Google usw. Alle kann ich nicht aufzählen.

    36% Dividende? Entschuldige, aber so was kauft doch kein vernünftiger Mensch 😉 Meine Höchste Dividende zahlten ein paar Reits und ich würde mein Depot niemals nur daraus bauen.

    Grundsätzlich mag ich dich und deinen Blog! Ich wünsche dir wirklich eine Investorenseele! Lass daher die anderen Investoren investieren wie sie es für sich für richtig halten! Gern lese ich wie du es machst. Ich wünschte jeder würde hier schreiben, wie er es macht. Aber versuchen wir alle die anderen nicht zuerst nieder zu machen, ihre Investmentstrategien zu belächeln oder als riskant zu bezeichnen und bitte keine Prognosen. Das ist doch alles Spekulation! Entschuldige 😉

     

     

  65. Lad & Friends

    Vali + ZenInvestor. Da haben sich zwei gesucht und gefunden. Bitte hört nie auf hier zu schreiben. Ohne Euch wäre die Welt ganz grau.

    Jetzt muss nur noch einer schreiben, dass die Börsen immer steigen, dann schmeiss ich mich weg.

    Am besten fand ich „Was soll daran riskanter sein?“. Das war echt der Brüller. Vielleicht ist in dem ein oder anderen Kurs sogar noch mehr heisse Luft als in so manch süssem Köpfchen. Aber das ist egal. Hauptsache es macht Spass und man fühlt sich wohl.

    Jetzt mal im Ernst, Ihr beide wollt uns doch veräppeln, oder? Das habt Ihr Euch doch hoffentlich alles nur ausgedacht und da ist kein reales Geld im Spiel, oder? Bitte sag, dass das nur Träumereien auf Eurer Playstation sind.

  66. No Risk No Fun

    „Was soll daran riskanter sein? Altria, Allianz, Apple, Chevron, Cisco, CocaCola,  Deutsche Post, EliLilly, Glaxosmith, HCP, Intel, KraftHeinz, McDonalds, Microsoft, MüRück, Mondelez, P&G, ScotiaBank, BP, Shell, Total, Realty Income, Unilever, Google usw. Alle kann ich nicht aufzählen.“

    EliLilly heute  -8,10%, Dividende für vier Jahre an einem Tag futsch.

  67. ValiVali

    @Lad, neuer Freund No-risk-no-fun dazugekommen? Na jetzt hast du eine Beschäftigung. Kannst jeden Tag meine Werte überprüfen und die „verlorene“ Dividende rausrechnen.

    Jetzt musste ich extra ins Depot schauen, EliLilly ist bei mir mit 27% im Plus. Du merkst, wie sehr mich das juckt 😉

    @willihope danke, aber ich glaube da hilft nichts und ich will ihn nicht zu sehr ärgern, sonst hüpft er irgendwo runter… vor lauter No-risk-no-fun 😉

     

     

     

  68. Anna

    Was soll diese Stänkerei gegenüber Vali??? Bist wohl sonst nicht ausgelastet, keine weiteren Probleme???

    Übrigens, die EliLilly ist heute in meinem Depot mit 183 % im Plus seit Kauf.

    @ Willihope, hast schon recht. Deshalb bin ich doch der Meinung, Pharmawerte aufzustocken…

     

  69. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    Zum Glück gibt es hier noch konstruktive Beiträge.

    @Anna

    Habe ich auch gemacht in den letzten Tagen. Jetzt nicht unbedingt wegen dem steigenden Bedarf hier auf Tims Blog. Bayer seit einer gefühlten Ewigkeit wieder zurück im Depot – haben die komplette Erholung bisher verpennt – dazu Roche aufgestockt. Glückwunsch zu Eli Lilly. Einer dieser Werte, die mir immer zu teuer waren.

    @Vali

    Betrachte es doch als Wertschätzung. Wenn Du langweilig und uninteressant wärst, würde keiner gegen Dich stänkern.

    @willihope

    Irgendwas nachgekauft oder erfreust Du Dich weiterhin an den Hebel-ETFs?

    Schönen Abend allerseits!

  70. Anna

    @ Schwarzer Kater

    Für Eli Lilly habe ich damals 24,50 Euro bezahlt. Bereut habe ich das nicht.

    Ebenfalls schönen Abend

  71. ZEN Investor

    Danke Vali, endlich verstehen wir uns richtig.

    Dass du nicht alle Dividendenzahler sondern primär die Aristokraten kaufst, finde ich zB gut. Daher auch mein Gegenbeispiel mit den 36% Rendite.

    Aber auch als Dividenden-Sammlerin sollte dir der Preis etwas wert sein: Wenn du eine Coca-Cola für 50 Dollar oder für 30 Dollar kaufen kannst, so hast du bei 30 Dollar prozentual mehr Dividende, bzw. du kannst für eine bestimmte Summe viel mehr Aktien kaufen und erhälst dann entsprechend mehr Dividende.

    Ich persönlich freue mich auf den Zinsenszins-Effekt, finde es aber auch schade, dass ich bis dahin ein alter Mann sein werde. (zB 1.Million nach meinen Berechnungen erst etwa 2032).

    Ich achte ja nicht speziell auf die Dividende. Allerdings versuche ich in der 1.Jahreshälfte unmittelbar nach dem Dividenden-Abschlag einzukaufen (weil ich da mehr Aktien bekomme und der Kurs sich bei soliden Firmen meist rasch erholt).

    Und für willihope:

    Ich habe nicht nur auf dem Papier getradet, sondern die schweizerische Aktienmasse (SPI) selbst nach Kosten und Steuern noch um rund 25 Prozentpunkte geschlagen vom 1.Januar bis 10.August 2015.
    Seither ist mein Vorsprung noch gewachsen, da ich aufgrund persönlicher Situation das Geld abziehen musste.

     

  72. ZEN Investor

    Ich wäre übrigens dafür, dass Tim mal Diskussionsbeiträge macht.

    Wie beispielsweise: „Wie ist Ihre Strategie?“ und im Text dann auffordert, jeder solle sein Vorgehen präsentieren.

    Ein ander mal könnte es eine Performance-Umfrage sein: „Welche Rendite haben Sie 2015 erzielt?“ wäre zB eine passende Frage in 3 Monaten (Januar 2016).

    So würden die Diskussionen in den Kommentaren etwas Themen-konzentrierter ablaufen.

     

    Und ich habe noch eine persönliche ernstgemeinte Frage, sogar mehrere in die Runden:

    Bei Wikifolio fehlen mir schweizer Aktien. Gibt es etwas anderes, ist zB sharewise vergleichbar, könnte man da auch in meine Aktien investieren, etc? (Ich will ein öffentliches Depot, in das man auch investieren könnte).
    Was kann ich sonst noch tun, damit ich als Investor anerkannt werde? Weil falls ich bald mal 5 erfolgreiche Jahre hinter mehr habe (in 3 Jahren), was nützt es mir, wenn mir niemand glaubt?

     

  73. Markus

    @Zen

    Wieso musst Du von anderen als Investor anerkannt sein???

    Man kann im Backtesting immer mehrere Jahre alpha finden, da hat man:

    z. B. den MSCI World 3 oder mehr Jahre mit dem DAX geschlagen (oder umgekehrt)

    z. B. mit dem MSCI World Value, den MSCI World geschlagen (auch andersrum)

    z. B. mit einem Emerging etf oder small cap oder mit US-Aktien…

    dass ist alles völlig irrelevant, da vieles einem Zufallslauf folgt und auch mehrere Jahre Underperformance immer wieder vorkommen… Ob bestimmte Vergangenheits-alpha`s in Zukunft bestehen bleiben, ist auch nicht garantiert.

    Ist man deswegen ein schlauerer und überlegener Investor, wenn man nur small cap`s kauft und sich mit einen large, growth Index vergleicht?

    Du hast also jetzt ein zweites Mal Deine Strategie abgebrochen??? Du erklärst breit und lang, dass Du die Super-Strategie hast und alle anderen nur Fehler machen und emotional investieren….

    Andererseits kannst Du eine mechanische Strategie selber nicht durchhalten… und es ist immer unklar, was jetzt Paper-Investing, oder was Du in Zukunft evtl. vielleicht einmal tun willst (wenn nicht gerade eine 3tes Mal private Gründe dazwischen kommen)….

    Es fehlt eine Konsistenz im praktischen Tun… theoretische Grundsatzdiskussionen über Deine Strategie, immer wieder Abbrüche…. sorry, Du machst Dich selbst damit unglaubwürdig.

    Wenn Dein Ziel Anerkennung als Investor ist, musst Du konsequenter in der Umsetzung werden.

     

  74. willihope

    @Black Cat

    Ich muss sehen das ich aus der Absicherung raus komme, die ist jetzt auch nicht mehr nötig. Vielleicht heute ein guter Tag? Oder doch noch bis zum 17ten halten und der Welt beim untergehen zusehen? Wenn Crashdummy das nur wüsste! Der zählt vermutlich auch seine Fantastillionen. 🙂

     

  75. Schwarzer KaterSchwarzer Kater

    @willihope

    Das Teil hast Du immer noch? Laut den Chartis wäre ein Bruch der 10.000 gut für Dich. Dann dürftest Du nochmal ein paar gute Gelegenheiten bekommen zu höheren Kursen zu verkaufen. Solange Bayer und die Autos schwächeln, kommt der Dax nicht in die Gänge.

    Überlege gerade im Pharmabereich noch nachzulegen, möchte aber auch nicht zuviel Pulver verschiessen, falls es doch nochmal ordentlich rutscht.

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