Du lebst nur einmal


New York, 19. Juli 2016
So sparen die Deutschen (Quelle: Bankenverband):

So sparen die Deutschen. Sie meiden Aktien. Und lieben stattdessen Versicherungen, Spar-, Sicht- und Termineinlagen. (Quelle: Bankenverband).

Jason Vitug betreibt die Finanz-Website Phroogal.com. Er hat ein schönes Buch für junge Menschen geschrieben. Es heißt „You Only Live Once“ – „Du lebst nur Einmal“. Er rät dem Leser, seine Ziele mit seinem Leben abzustimmen. Wer davon träumt, die Welt zu bereisen, sollte darauf achten, wenig Zeug anzusammeln. Denn das ist als Weltenbummler nur eine Last. Sprich ein großes Haus, Auto und bergeweise Kleidung.

Zum Thema Sparen rät er grundsätzlich, auf Kredite zu verzichten. Außerdem sagt er:

„Spare mehr, als Du ausgibst. Investiere frühzeitig und regelmässig. Tilge Deine Schulden. Baue Assets auf. Und schaffe passives Einkommen.“ Das ist eine exzellente Zusammenfassung. Es ist nicht kompliziert.

Jason Vitug schrieb ein schönes Buch über den Sinn des Lebens und Geld.

Jason Vitug schrieb ein schönes Buch über den Sinn des Lebens und Geld.

Selbst EZB-Chef Mario Draghi rät den Europäern zum Aktiensparen. Weil die Zinsen derzeit bei Null Prozent liegen, macht das traditionelle Sparen wenig Sinn. Zumal wenn es sich um hohe Summen handelt, die jemand langfristig nicht braucht. Dann ist die Börse ein guter Ort, um sein Geld für sich arbeiten zu lassen.

Draghi sagt:

„Die US-Haushalte zum Beispiele haben etwa ein Drittel ihres Finanzvermögens in Aktien, die entsprechende Zahl für französische und italienische Haushalte ist etwa ein Fünftel, und bei deutschen Haushalten nur ein Zehntel.“

Deutsche Haushalte haben rund 40 Prozent ihres Vermögens auf Bankkonten schlummern. In Frankreich und Italien sind es etwa 30 Prozent. Bei den Amerikanern sind es weniger als 15 Prozent.

Die Deutschen haben eine enorme Angst vor der Börse. Der Bankenverband fasst es so zusammen:

„Deutsche Sparer zeichnen sich dabei nach wie vor durch eine hohe Risikoaversion aus. Über 1,9 Billionen Euro horten sie auf Spar-, Sicht- und Terminkonten, die kaum noch Zinsen bringen. Auf etwas mehr als zwei Billionen Euro belaufen sich die Ansprüche an Lebensversicherungen, Pensionskassen und andere Altersvorsorgeeinrichtungen. Sie bilden den größten Anteil des Geldvermögens…“

Aktien spielen eine untergeordnete Rolle. Damit meidet ein Volk eine der besten Assets, die es gibt. Wir verzichten auf Rendite. Und unsere Regierung auch. Mit der Riester-Rente hat uns Berlin ein Garantieprodukt aufs Auge gedrückt. Riester-Verträge sind per Gesetzt so konstruiert, dass die Einzahlungen der Kunden am Ende der Laufzeit garantiert sind.

Das ist ein Fehlkonstrukt in meinen Augen. Wenn Ihnen jemand ein Garantieprodukt verkaufen möchte, ist mein Rat: Rennen Sie, so schnell Sie können, weg. Mit Riester-Produkten kann man keinen Blumentopf gewinnen. Zwischen 40 und 50 Kostenarten stecken zuweilen in den Verträge. Der Kunde wird abgezockt, dass es nur so kracht.

Die „Süddeutsche Zeitung“ bringt das Dilemma mit der dubiosen Riester-Praxis auf den Punkt:

„Das ganze System hat etwas Paradoxes. Die Bürger sollen privat vorsorgen, weil sich der Staat die Zuschüsse zur gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr leisten kann. Aber damit der Bürger privat vorsorgen kann, muss der Staat hohe Milliardensummen einschießen, die vor allem den Anbietern zugute kommen. Effektiv bei der Verhinderung der Altersarmut ist das System nicht, die meisten der Riester-Verträge, die heute in Kraft sind, laufen auf Zusatzrenten von weniger als 100 Euro im Monat hinaus. Riester sollte die Antwort auf die demografische Herausforderungen sein.“

Das Fazit der Zeitung:

„(…) in der jetzigen Form ist die Reform gescheitert.“

Berlin hätte sich am amerikanischen oder australischen Rentensystem orientieren können. Warum wir die Riester-Rente schufen, ist mir ein Rätsel. So viele Interessenkonflikte gab es damals in der Politik. Es gab Freundschaften und Beraterverträge. Einige der damaligen Berater wie Bert Rürup haben sich dubios verhalten. Transparency International bezeichnete die geschäftlichen Verbindungen zwischen Walter Riester, Bert Rürup und anderen Geldgebern als „eine sehr unanständige Verhaltensweise und eine sehr fragwürdige Praxis“.

Die Regierungsberater haben zur gleichen Zeit mehreren Instanzen gedient. Sie hielten die Hand auf. Und verdienten prächtig.

Mich hat übrigens nicht gewundert, dass Herr Riester keine Riester-Rente hat. Denn solche Leute schaffen gerne Regeln für andere, an die sie sich selbst nicht halten müssen. Das ist ja der ganze Witz an der Sache. Es ist Aufgabe von uns Journalisten, auf solche Missstände hinzuweisen.

Wie sollten Sie lieber Leser am besten fürs Alter sparen? Langfristig über die Börse. Mit Indexfonds, ETFs oder Aktien. Wenn Sie am Monatsende nicht genug Geld zum Sparen übrig haben, dann nehmen Sie einen Nebenjob an. Aber passen Sie darauf auf, dass Sie nicht zusätzlich das Geld aus dem Nebenjob verpulvern. Es kommt nicht auf den Verdienst an, sondern letztlich nur auf die Sparsumme.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Du lebst nur einmal

  1. Christoph

    Also ich muss ganz klar widersprechen.

    Man lebt nämlich zweimal *gg*

    https://www.youtube.com/watch?v=Zga_MZNqH28

     

    Ja die Politiker sind lustig. Klar hat Dragi recht, aber ich traue dem keinen Meter. Er war italienischer Bankenchef. Reformen? Keine. Nun EZB Chef. Resultat: die Banken und die Menschen leiden.

    Die talienischen Banken stehen kurz vor dem Kollaps. Selbst die älte Bank der Welt! Banca Monte dei Paschi di Siena

     

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/italien-banken-krise-matteo-renzi-staatshilfe-verbot

    Anstatt endlich die Zinsen anzuheben wird Schrott gekauft. Wie sollen die Banken denn verdienen? Das geht am besten mit Zinsen. Abgesehen davon, sollten einige Banken einfach K.O. gehen.

    USA hat es vorgemacht. Da wurden die Banken extrem in ein Korsett gezwängt.(mittlerweile aber zu eng)

    Freddie Mac und Fannie Mae wurden zB verstaatlicht. Schlecht für die Anleger gut für den Steuerzahler.

    Aber es geht sicher weiter mit dem Geld zuschütten.

     

  2. Tobias F.

    Lieber Tim, danke für deine Arbeit. Gerade habe ich mal wieder den Kurs von J&J angesehen, die ich wegen dir in rechtem großem Umfang gekauft habe vor einigen Monaten. Top!

  3. Tobias F.

    @ Stefan: Habe mal teilgenommen. Die Zahlen sind schon vorab durchgesickert, es scheinen sehr gute zahlen zu sein. Die aktie ist über 3% im plus

  4. Christoph

    @Tobias F und Stefan Meisel:

    Ich könnte mich zwischen 3M und J&J als „besseres“ Unternehmen kaum entscheiden. Beide TOP TOP TOP.

     

  5. Claus

    J & J ist mit seinen Sparten fast schon ein kleiner Gesundheits- und Konsum-Fonds. Das gleiche gilt für 3M: Ein kleiner Industrie-Fonds, wobei der Medizintechnik-Anteil größer wird. Evtl. Schwächen in einem Bereich werden durch stärkere andere Bereiche mehr als ausgeglichen.

    Darum schwanken diese Werte meist deutlich weniger, als andere. Sie sorgen für Stabilität in jedem Depot.

    Deshalb bitte nicht entscheiden, welche der beiden Aktien man kauft.. Da verschiedene Bereiche abgedeckt werden, bei Schwäche in beide einsteigen oder aufstocken. Vielleicht gibt es diesen Sommer oder Herbst noch eine gute Chance hierzu.

    Dies sind Aktien zum vererben, falls sich zukünftig nichts ändern sollte.

     

  6. Claus

    @ Stefan Meisel

    deine Umfrage ist für mich leider nicht sichtbar.

    Bitte nicht böse sein, aber mit dieser „Ankündigung“ schürst du bei „jungen“ Börsianern nur unnötige Unruhe:

    „In 45 Minuten werden die Q2-Zahlen veröffentlicht.“

    Quartalszahlen sind eigentlich völlig unbedeutend. Schade, dass sich die „Dickschiffe“ hiermit überhaupt beschäftigen müssen und unnötig Zeit und Geld hierfür verplempern. Jahreszahlen würden völlig ausreichen.

  7. Tobias F.

    @Claus: Danke für deine Einschätzung, sehr interessant.

    Mein Problem ist einfach, dass ich endlich das Tagesgeldkonto etwas leeren möchte. Man kann nicht wissen, ob es noch mal wesentlich günstiger wird. Im März sah J&J auch schon teuer aus und man hätte sagen können: Ich warten mal auf einen Rücksetzer. Daher, wenn man langfrsitig investieren möchte, kann man eine gute Firma eigentlich immer kaufen. Wenn man Rücksetzer erwischt ist es gut, schlecht ist es an der Seitenlinie zu warten, da kann man sich auch totwarten.

     

  8. Claus

    @ Tobias F.

    im Prinzip hast Du recht. Erstklassige Aktien kann man eigentlich immer kaufen. Sofern nichts Ungewöhnliches firmenspezifisches geschieht, wird man hiermit langfristig erfolgreich sein.

    Doch momentan könnte es evtl. vorteilhaft sein, mit Käufen noch etwas zu warten, warum?

    1. Die Börse ist nach schwachem Jahresstart recht gut gelaufen, zumindest wenn man die hier so oft genannten Aktien in vernünftiger Mischung im Depot hat. Viele Aktien stehen auf Jahres- oder All-time-high. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es noch lange so weiter geht.

    2. Die Börsenstimmung ist recht gut (schon zu gut?), negative Ereignisse finden kaum Beachtung.

    3. Der Sommer ist saisonal gesehen eher eine schwache Zeit (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).

    4. Der häufig turbulente Herbstbeginn ist nicht mehr weit entfernt.

    Natürlich gibt es auch jede Menge Gründe, die für sofortige Käufe sprechen. So stehen wohl etliche Großinvestoren, die auch noch eine gute Performance bis zum Jahresende brauchen, mit hohen Cashraten am Seitenrand. Steigen sie noch ein, geht die Rallye weiter. Vielleicht gehen sie aber auch short und die Zittrigen steigen mal wieder haufenweise aus.

    Ich habe keine Ahnung, was passieren wird. Timing ist immer sehr schwer und meist auch nur Glücksache. Ich habe jedoch ein bischen Cash angesammelt (gute 7%) und warte geduldig, denn wie immer gilt: Im Einkauf liegt der Gewinn.

    Viel Erfolg!

  9. Slazenger

    Ich sehe es wie Claus, aktuell würde ich auch eher abwarten, zumindest bis September/Oktober. Die angesprochenen Werte sind natürlich top Qualität, aber auch bereits sehr gut gelaufen in diesem Jahr ( J&J, 3M) !!! Kann mir auch nicht vorstellen dass da aktuell noch viel geht, aber auf der anderen Seite,  sucht sich das viele billige Geld eben seinen Weg, und da wird eben Qualität teurer und teurer, leider!!!

  10. Christoph

    Ich sehe es bei Unternehmen wie J&J und 3M so: Immer kaufen! Beide rennen von einem hoch zum nächsten. Wieso? Weil beide extrem stabil sind und solide ausschütten.

    Daher wird es wohl kaum große Rücksetzer geben. Selbst bei einem Crash wären das die Aktien wo ich hinflüchten würde.

    Wobei J&J zwar immer Phasen einer seitwärtsbewegung hat (1990-1995, 2000-2010) aber seit 2012 geht es nur rauf. Sommer 2015 gab es bei 3M mal einen Rücksetzer, aber im großen und ganzen ist das Timing bei den beiden echt schwer (denke ich)

    Daher kaufe ich kontinuierlich.

  11. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Ritter von Bogen
    Danke für das Lesen. Und Deine vielen Hinweise. Deine Themenvorschläge sind wirklich prima.

     

    @ Tobias F.

    Danke für das nette Lob. Ja, Johnson und Johnson ist eine wunderschöne Aktie. Sie eignet sich zum Kaufen und Liegenlassen. Sehr stabil. Mit sicherer Dividende. Es sind Produkte des Alltags. Pflaster, Puder, Medizin, Mundspülwasser… Da kann wenig anbrennen. Kannst Du ruhig 40 Jahre liegen lassen. Aber trotzdem ans Streuen denken.

  12. PIBE350

    In der Tat, man lebt nur einmal. Diese Tatsache macht man sich viel zu selten bewusst.

    Es mag sicherlich Leute geben, die ihre Arbeit lieben und diese am liebsten bis zum Tode ausüben möchten, aber für mich kam dies nie infrage. Mein Ziel war es, das Hamsterrad schnellstmöglich zu verlassen und glücklich und frei auf einem minalistischen Niveau leben zu können. Ich möchte später nicht am Sterbebett sagen müssen: ,,Hätte ich dies und das in den vielen Jahrzehnten mal anders gemacht. Warum hatte ich nie den Mut dazu?“ 😉

    Meine 87-jährige Großmutter sagt regelmäßig zu mir, dass ich es richtig mache. Sie bereut, dass sie weite Teile ihres Lebens nicht so gelebt hat, wie sie eigentlich wollte. Aus gesundheitlichen Gründen kann sie heute leider viele Dinge nicht mehr nachholen. Das stimmt mich nachdenklich.

  13. Rugier

    Wenn ich mir die Stimmung hier und generell ansehe was Dividenden Aristokraten betrifft, bin ich wirklich schwer am Überlegen ob ich meine regelmäßigen Aktienkäufe einstelle, spätestens wenn ich in den Mainstream Medien lese rein in Aktien und liegen lassen räum ich das Depot. Fakt ist das Qualitätsaktien zur Zeit einfach zu teuer sind. lg Rugier

  14. Frank

    Minimalismus ist eine tolle Sache. In dem Maße wie der Schrank leerer wird , wird der Geist klarer. Aktuell verzichte ich viel auf Fernsehen und auch das Internet nutze ich zwar regelmäßig aber nur noch sehr eingeschränkt. Zeit mit meiner Familie und ausgedehnte Waldspaziergänge komplettieren  das Ganze. Vielleicht ists nicht für immer so, aber aktuell genieße ich das Ganze sehr.

    Dazu ist mein Depot aktuell auf Höchststand. Anlegerherz was willst du mehr.

    Ich lese deine Geschichten gerne Tim, kann man in New York auch mal so richtig die Bremse einlegen?

  15. Stefan Meisel

    @ Claus

    Ich meinte das nicht als „jetzt noch schnell kaufen“ oder „in 45min unbedingt draufschauen“ oder „nach schwachen Zahlen sofort verkaufen“. Ich dachte nur, dass Tobias vielleicht einen Blick darauf werfen möchte.

    Wenn ein Unternehmen, bei dem ich mit 3.500€ drin stecke, Finanzdaten veröffentlicht, dann investiere ich gern ein paar Minuten, um sie mir anzusehen. Das bedeutet nicht, dass ich bei schwachen Zahlen verkaufen würde.

    Hier eine nette Grafik zu J&J:

    http://www.wertpapier-forum.de/index.php?app=core&module=attach&section=attach&attach_rel_module=post&attach_id=100076

     

     

  16. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Frank

    Das ist super. Ja, mit weniger Zeug fühle ich mich auch wohler.

    Ich liebe die Natur. Das ist das Schöne an New York City. Die Natur ist ein paar Minuten entfernt.

    Ich gehe gerne nach Montauk mit dem Bummelzug: http://www.onmontauk.com/

    Oder Upstate New York:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Upstate_New_York

    Oder mit der kostenlosen Fähre auf diese kleine Insel:

    http://ny.curbed.com/2016/7/19/12212890/governors-island-hills-engineering-west-8

    Wer gerne Surft, kann das auch tun:

    http://www.huffingtonpost.com/2013/08/05/surfing-in-nyc_n_3683127.html

  17. Tobias F.

    @tim Danke dir! Ich habe ja noch genug andere Werte von dir gehört zum Diversifizieren!

    Letztes Jahr habe ich einige Tage auf long Island verbracht… Ein traum! Port Jefferson war super! Auch die Hampton und auch Montauk, der camp Hero state Park. Keine menschenseele, so nah an ny.  Wunderbar! Cape cod war auch traumhaft, für dich allerdings nur mit Übernachtung sinnvoll wahrscheinlich.
    Einer der absoluten Favoriten war aber Newport! So ein toller Ort! Ich bin ein big Fan der ostküste!

  18. Markus

    Ein Fehler der selbst Profis unterläuft ist, dass man gute Unternehmen für zwangsläufig gute Aktien hält.

    Es gibt wenig Korrelation bis hin zu inverser Korrelation zwischen betriebswirtschaftlich überdurchschnittlichen Unternehmen mit überdurchschnittlichen Aktien.

    Jetzt prügelt auf mich ein. 😉

    Ein Buch hierzu ist „in search of excellence“, dass dazu Untersuchungen angestellt hat.

    Es ist leichter für Prügelknaben, die niedrigen Erwartungen zu übertreffen, als dauerhaft überdurchschnittliche Zahlen für ein Unternehmen im Branchenschnitt zu generieren.

  19. Ritter von Bogen

    @tim

    Auch ich liebe die Natur, aber auch Altstädte! Die Natur und Altstädte sind einfach am besten mit der Eisenbahn zu erreichen!

    Für die Metropolregion München mit der MVV!

    In Bayern könnt ihr folgende, wunderschöne Orte besuchen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Muenchen

    https://de.wikipedia.org/wiki/Augsburg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ingolstadt

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nuernberg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wuerzburg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schweinfurt

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rothenburg_ob_der_Tauber

    https://de.wikipedia.org/wiki/Regensburg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Passau

    https://de.wikipedia.org/wiki/Chiemsee

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Neuschwanstein

    Viel Vergnügen beim nächsten Urlaub in Bayern!

  20. Ritter von Bogen

    @lad

    Danke!

    Aber sicher meint ihr Neu-Ulm, denn Ulm ist Baden-Württemberg! 😛

    Hinzufügen könnt ich noch Berchtesgaden, Ruhpolding und Bad Wissee!

  21. Fit und gesund

    @Claus,

    ich habe auch noch ein wenig cash über, mein nächster Kauf wird wohl tatsächlich Medtronic sein, aber mal ganz allgemein, ab wieviel Kursrückgang vom jetzigen Niveau würdest Du denn Deine Reserve gerne einsetzen? Und etwas spezieller, ab wann wäre J&J denn ein guter Kauf?

    Wünsche Allen einen schönen Sommertag! 🙂

  22. Christoph

    @Fit und gesund: Gestern wurde beim half time rport über J&J gesprochen.

    Einer der Gäste (ein profi Anleger) sagte das man vor nicht zu langer Zeit, man solle auf einen Rücksetzer warten, doch der Kurs ist schon über 125 USD und wahrscheinlich dauert es nicht lange dann kommen die 140 USD

     

    Ich sehe das ähnlich, denn die Earnings Daten sind wirklich Top und die Aussichten ebenso.

    http://video.cnbc.com/gallery/

    Wenn du J&J willst würde ich kaufen. Die Hoffnung auf Rücksetzer ist immer so ne Sache.

  23. Claus

    @ Fit und gesund

    das ist schwer zu sagen und hängt auch von der jeweiligen Aktie ab. Ich habe keine genaue prozentuale Vorstellung. Um Emotionen beim Kaufen oder Verkaufen möglichst auszuschliessen, habe ich mir für alle meine möglichen Kaufkandidaten Wunsch-Kaufkurse notiert. Hierbei orientiere ich mich an einigermassen vernünftigen Kauf-Kennzahlen, schaue mir aber auch Langfrist-Charts an. Ich halte nicht viel von Charts, weiss aber, dass viele Anleger hiernach handeln. So ist es mir schon öfters gelungen, bei Abwärtsbewegungen an markanten Unterstützungslinien günstig einzusteigen oder aufzustocken.

    Was ich nicht machen würde ist kaufen, weil die Stimmung gerade so gut ist, cash vorhanden ist und das Depot momentan ja jeden Tag steigt. Diese vermeintliche Sicherheit ist trügerisch und kostet anschliessend meistens jede Menge Geld…

    Momentan ist es (wie immer…) schwierig, aber ich kann mir gut vorstellen, dass wir in Kürze eine Korektur erleben werden, die aber zum Jahresende hin rasch wieder aufgeholt sein wird. Trifft dies zu, wäre dies eine willkommene Chance, um nochmals ein bischen Geld zu verdienen.

    J & J hat dieses Jahr bisher kanpp 20% zugelegt und steht auf ATH bei über 113 €. Ende August 2015 gab es die Aktie noch für knapp 80 €. Das Tief Ende Jan. dieses Jahr lag bei 87 €.

    Bei der letzten „grösseren“  Korrektur (10.4.-25.8.15) fiel J & J von gut 96 € auf gut 79 € um ca. 18%.

    Bei der letzten „kleineren“ Korrektur (02.12.15-20.01.16) ging es von gut 97 € auf 87 € um ca. 10% runter.

    Ich würde mit dem Einstieg in mehreren Schritten beginnen, wenn der Kurs in die Nähe des letzten Tiefs (87 €) fallen sollte. Vielleicht so:

    1. Kauf unter 90 €

    2. Kauf unter 85 €

    3. Kauf unter 80 €

    Erhält man die Aktie zum 1. Kaufkurs und danach steigt sie wieder (wie gewohnt), kann man überlegen auch bei dann etwas höheren Kursen zuzukaufen, wenn die Position mit nur 1 Kauf zu klein  ist.

    Natürlich weis man nie, wie tief die Kurse fallen werden. Ich kaufe bevorzugt, wenn mir die Verkäufe irrational/panikartig erscheinen.

    Ich habe J & J bei 55 gekauft und würde bei unter 80 aufstocken.

  24. Christoph

    Hier noch ein schöne Videos mit Kevin OLeary. Ich mag ihn sehr.

    http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000535736

    http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000535735

    http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000535730

     

    Kevin wurde von Scott Warpner zu Tesla gefragt. Er sagte, sein Sohn ist Ingineur und hat einen Tesla. Das Auto ist wirklich toll. Sein Sohn bekniete ihn Aktien zu kaufen. Er wollte nachgeben und sah sich noch mal das KGV an. Da fiel er wohl fast vom Stuhl und kaufte nicht.

    Warpner fragte ihn, ob Tesla nicht dennoch ein guter Kauf wäre. Denn es ist ein tolles Produkt, viele Bestellungen usw.

    Kevin sagte: Scott i forbid you to buy Tesla Shares!

    Das war dann ein Lacher.

     

     

     

  25. Christoph

    @Claus,

    ich verstehe deine gründe, aber gibt es für Dich Gründe dass J&J wieder einen Rücksetzer haben wird?

    Ich denke eher, die wird steigen und steigen (Gründe siehe oben)

    Bei Verizon, AT&T könnte man sagen, je nach dem Wer Yahoo bekommt, da könnte der Kurs fallen oder kräftig steigen. Aber bei J&J ist mir nichts bekannt

  26. Christoph

    die Türkein verbiedet Akademikern die Ausreise! Und alle die im Ausland leben sollen schnellstens zurückkehren. Die Unis sollen alle bezüglich Verbindungen zu Gülen überprüft werden!

     

    Hab gerade im Radio schon gehört, dass der Verdacht besteht, dass Erdogan selbst den Putsch inszeniert habe! Wenn das wahr ist.. Sinn würde es aber machen, der ist ja wirklich Machtgeil.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article157132353/Die-EU-Staaten-haben-einen-ueblen-Verdacht.html

  27. Fit und gesund

    @Claus,

    danke für Deine Ausführungen, ich möchte schon auch lieber kaufen nachdem es nochmal einen Rücksetzer gibt. Im Moment denke ich auch dass dieser Rücksetzer kommen wird, nicht dass der Grund unbedingt wirtschaftlicher Natur sein muss, ich denke eher an politische Gründe, der Türkenputsch ist nicht ausgestanden und das bereitet mir eher Bauchschmerzen als es je der Brexit getan hat, auch wenn der Türkenputsch nicht unbedingt was mit J&J oder Medtronic zu tun hat, begründen kann ich es nicht wirklich.

     

    und ich habe noch eine Frage, ich trau mich kaum, *blush* aber ich möchte es nun doch wissen, wie ist das mit den spreads, ich habe eine watchlist, nehmen wir z.B Medtronic, J&J, Coca Cola, die kann ich an der Schweizer Börse als sponsored foreign shares in CHF kaufen, gerade eben geschaut nach den spreads

    Coca Cola 1.48%

    Medtronic 4.79%!!!!

    J&J 1.77%

    ist das nicht verdammt viel? wenn ich die nun am Nachmittag an der US Börse kaufe wären die spreads wohl viel tiefer aber die Ordergebühren natürlich viel höher, die Ordergebühren in der CH sind jenseits von gut und böse! Telefonauftrag an der CH Börse 1% aber mindestens 80 CHF, online banking die Hälfte…, angefangen hab ich mit Telefonaufträgen, aber mittlerweile bin ich auf online banking umgestiegen, es gibt sicher billigere Angebote auch in der CH aber ich möchte nicht zig verschiedene Konten eröffnen.

    Wieviel bezahlt Ihr denn an spreads wenn Ihr ausländische Aktien in D kauft?

    Sorry für meine eher dummen Fragen….

  28. Slazenger

    Fit und Gesund

    also ich schätze die Meinung und Einstellung von Claus generell sehr, denke aber dass er im Fall von J&J etwas zu vorsichtig kalkuliert! Bei 10% Korrektur als ca. Bei 100€ oder knapp darunter würde ich erste Postionen aufbauen! Was mich aktuell etwas stört dass J&J zu einer must have Aktie wird! Dann ist es meist zu spät um einzusteigen! Muss aber jeder selbst entscheiden, gell Christoph!

  29. Oliver

    Was J&J betrifft, ist das sicher eine sehr gute Firma. Trotzdem ist mir ähnlich wie bei manch anderer Aktie der Kurs etwas zu schnell gestiegen. Natürlich kann es sein, dass sie weiter steigt, aber ich habe gelernt, dass es eher von Vorteil ist, nichts zu überstürzen. Seit dem Rücksetzer durch den Brexit sind alle Börsen kontinuierlich gestiegen, z.T. sogar ziemlich stark. Das heißt für mich, dass das Risiko steigt. Von daher werde ich momentan zumindest in den stark gestiegenen Werten keine Positionen aufstocken oder gar neu aufbauen. Mein ganzes Depot ist auf einem Allzeithoch und das liegt daran, dass gewisse Standardwerte stark angezogen haben. Deshalb halte ich meine Positionen und habe immer mehr Cash, um bei einer Schwächephase wieder etwas nachzukaufen. Mir läuft nichts davon und ob ich jetzt im Juli oder im August etwas kaufe, ist mir ganz einerlei. Ich geniesse momentan lieber das gute Wetter.

  30. Christoph

    Slazenger: *gg*

    Nun must have ist ja immer Ansichtssache. Für mich gibt es musthave für dividenenaktien schon.

    3M, J&J, Coca Cola, Pepsi, Boeing, Microsoft, McDonalds

    Alles extrem stabile Unternehmen. Wenn der J&J Kurs unter 80 gehen soll, wären das 30% Rückgang! Da müsste also wirklich was extremes passieren ala Finanzkrise, Terror etc. Und wenn das passieren sollte ist eh die frage ob man direkt einsteigt oder erstmal abwartet.

    Ich persönlich will einfach nicht darauf wetten, dass etwas schlimmes passiert. Und solange die Wunschaktie noch im Rahmen ist und ca 2,5% abwirft (nur bei guter Steigerung in den letzten Jahren) kaufe ich regelmäßig weiter.

    Wenn zB AT& nur noch 2,5& hat, würde ich mit dem kaufen erstmal aussetzen.

    @Fit und gesund: Ich steige gerade nicht durch. Also ich gebe ein Limit ein sagen wir bei Coca Cola 41,20 € und wenn der Kurs da ist, wird die Order ausgeführt.

    Spread ist ja nur der Unterschied zwischen Geld und Brief. Wenn du ein Limit eingibst ist der spread doch eigentlich egal. Oder habe ich da einen Denkfehler?

     

  31. Fit und gesund

    @Christoph, ich blicke mit dem spread nun leider nicht so durch, diese Aktien werden nicht sonderlich oft hier in der CH gehandelt, Coca Cola manchmal eine Woche nicht….

  32. Stefan

     

    @ Fit und gesund / Christoph

     

    Ich führe meine Ordern immer online bei der DAB Bank über den Handelsplatz Lang & Schwarz aus. Bei US-Aktien hätte ich die Wahl zwischen mehreren deutschen Handelsplätzen (Vorteil: geringere Ordergebühr, Nachteil: schlechterer Spread) und dem US-Handelsplatz. Meiner Erfahrung lohnt sich die Ausführung am deutschen Handelsplatz zu den Handelszeiten der US-Börse.

     

    Angenommen ich möchte 100 J&J Aktien kaufen. Und angenommen der Kurs liegt bei umgerechnet bei 100 Euro und der Spread am Handelsplatz liegt bei 2 Euro. Dann zahle ich 10100 Euro und der Verkäufer bekommt 9900 Euro. Wie viel von den übrigen 200 Euro an die Bank geht und wie viel an den Betreiber des Handelsplatzes, weiß ich nicht. Jedenfalls liegt dein Depotwert unmittelbar nach der Ausführung 100 Euro im Minus.

     

    Jetzt gerade (in dieser Sekunde) liegt der Verkaufskurs von J&J am Handelsplatz Lang & Schwarz bei 113,94 Euro und der Kaufkurs bei 114,33. Der Kaufkurs liegt also rund 0,34% über dem Verkaufskurs. Der „echte Kurs“ liegt in der Mitte.

     

    Ab 15:30 Uhr wirst du beobachten, wie der Spread kleiner wird.

     

    Ich bin überrascht, wie gut der Spread gerade ist. Es kommt selbst bei großen US-Unternehmen nicht selten vor, dass man einen Spread von 1,5% bis 2% außerhalb der US-Handelszeiten bekommt. Zu den Handelszeiten geht es dann in der Regel runter auf 0,05% bis 0,4%.

     

    Bei Lang & Schwarz kann man auch zwischen 8 und 9 Uhr und zwischen 22 und 23 Uhr handeln und auch am Wochenende. Dann ist der Spread allerdings katastrophal.

     

     

  33. Christoph

    @Fit und Gesund: hier schau mal. Da ist auch die Schweiz dabei. Tradegate.

    Ich weiß jetzt nur nicht wie das mit der Währung dann läuft.

    http://www.tradegate.de/orderbuch_handeln.php

    Eine woche kein Coca Cola? ist ja krass.  Sind dann die Kurse nicht höher wie wenn du an einer anderen Börse kaufen würdest?

    Wenn du zB 100 Coca Cola kaufen willst, und der Schweizer Kurs ist um € 2 höher als in Deutschland oder New York, dann müsstest du einfach ausrechnen, ob die höheren Order Gebühren plus der Kauf nicht doch niedriger sind als die niedrigere Schweizer Ordergebühr und der höhere Kurs.

     

     

  34. Christoph

    @Stefan. Nur zum Verständnis: Für mich als Käufer ist der Spread doch dann aber egal, solange mein Limit gilt. Ich meine nur für den reinen Einkauf, unabhängig von der Wirkung des depotwertes.

     

  35. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan,

    Fit und gesund lebt allerdings in der Schweiz. Ich weiß nicht, ob sie sich problemlos bei einem deutschen Broker wie DAB (den ich auch empfehlen würde) anmelden kann. Für Österreicher wohl kein Problem, da ebenfalls Euro.

    @Fit und gesund,

    an Deiner Stelle würde ich (wenn mit nicht all zu viel Aufwand möglich), den Broker wechseln. Das hat doch keinen Sinn mit diesen schweizerischen Konditionen.

    Du hast schon Recht mit dem Spread. Stefan hat dazu schon alles gesagt. Prinzipiell sollte man US-Werte (Medtronic ist zwar Domizil IE, aber der Hauptumsatz der Aktie wird an der NYSE Euronext in USD gemacht), erst ordern wenn der US-Handel läuft. Dann verengen sich die Spreads normalerweise, der angebotene Kaufkurs wird also schon mal durch den engeren Spread billiger.

    Aber auch außerhalb des US-Handels ist der deutsche Preis in EUR viel besser als der in der Schweiz.

    Ich habe vorhin mal bei Flatex geschaut. Da wäre der Spread im Direkthandel, also nicht über die Börse geordert, 0,47% gewesen. Ich hätte für 79,02 EUR und Ordergebühr von 5,90 EUR kaufen können.

    Hier habe ich mal auf einem Bild die Zusammenfassung einer Momentaufnahme gemacht. Das sind schon Unterschiede. Also ich würde, weil das ja ein permanentes Problem ist, über einen Depotwechsel nachdenken.

    @Christoph,

    bei geringerem Spread bekommst Du einen besseren Preis und kannst ein niedrigeres Limit setzen.

    MS

     

  36. Fit und gesund

    @Matthias und Stefan,

    ich glaube Ihr versteht irgendwie was ich meine, und natürlich habt Ihr da Recht, aber es ist nicht so einfach, kleines Beispiel, ich habe die Whg meiner Mutter vermietet in D, meine Mutter lebt in D in einem Pflegeheim und hat ein D Konto wo ich die Vollmacht habe, alles kein Problem, für den Mieter musste ich ja ein Kautionsdepot einrichten, was ein Akt, die wollten meine Steuernummer, sowas hab ich nicht, weder in der CH noch in D und Muttern kann nix unterschreiben, irgendwie hat es die mir wohlgesonnene Bankberaterin dann hinbekommen, ohne so eine Steuernr. konnte man früher ganz einfach irgendein Konto in D eröffnen, heute ist das schon nicht mehr so möglich, aber ich werde mich weiter schlau machen. Ich habe aber noch ein ebase-depot in D, die wollten noch nie eine Steuernr. und ich habe ein normales Girokonto in D, auch ohne Nr., (schon 20Jahre) nur diese Banken haben auch ordentliche Gebühren im Aktienhandel, sind eben keine online-Banken. Aktien-ETF’s haben eben viel geringere Spreads, meine meist 0.25-0.35% und Schweizer Aktien sind natürlich auch „günstiger“.

     

    Jetzt beobachte ich mal was um 15.30 passiert.

     

    Danke für das Bild Matthias, manchmal habt Ihr schon paradiesische Zustände in D 🙂

     

    @Stefan, bei Deinem Beispiel blick ich auch nicht durch, 100 x 100+2, wären doch 10200, wieso musst Du dann nur 10100 bezahlen und der Verkäufer bekommt nur 9900??

  37. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und gesund,

    versuche doch mal raus zu finden, ob Du eine deutsche Steuernummer, bzw. Steuer-Identnr. hast. Ansonsten geben lassen.

    Die wird hier immer verlangt. Bei Flatex musste man sie irgendwann mal eintragen. Spätestens wenn man in der Konfiguration was ändern wollte, wurde es nicht ohne Steuernummer nachzutragen gespeichert.

    Ich würde an Deiner Stelle Nägel mit Köpfen machen, und das Depot zu IB umziehen. Am besten mal anrufen und beraten lassen.

    MS

    Medtronic Pre-market: $ 87.29 -1.09 (-1.23%), also Tendenz eher etwas billiger. 😉

  38. Claus

    @ Fit und gesund

    Ich kenne mich mit dem Ordern in der Schweiz nicht aus. Kannst du denn ein Limit angeben, d.h. eine Kauforder zu einem max. Kurs, den du allerhöchstens bezahlen willst? Der Kauf kommt dann nur zustande, wenn die Aktie deinen Kurs erreicht oder tiefer gefallen ist.

    Ich schaue nie nach dem Spread, sondern gebe immer ein Limit an.

    Du schreibst, dass Coca Cola manchmal eine ganze Woche nicht gehandelt wird in der Schweiz. Wenn das so ist, würde ich direkt in USA/NY kaufen, wenn das bei dir geht. Dadurch sind zwar die Gebühren höher, aber wenn du bei Rückgängen kaufst und langfristig hälst, spielt das eher keine Rolle.

    Die Gebührenhöhe hängt auch stark vom Kaufvolumen ab. Je geringer die Kaufsumme, desto höher natürlich die Gebühren (in%).

    Ich zahle je Order zwischen 0,1% und 0,4% (online, DAB) für deutsche Handelsplätze. Für eine USA-Order (Verkauf Emerson wegen spin-off Ende Sept. und der deutschen Steuerproblematik)  habe ich letzte Woche 0,8% bezahlt.

    Die von Dir genannten Spreads würde ich nicht bezahlen. Ich vermute, die sind vormittags so hoch, weil die Börse in USA noch geschlossen ist. Nach 15.30h sollten die Spreads geringer sein.

    Käufe direkt in den USA limitiere ich übrigens nicht, da der Handel hier sehr liquide ist. Die Ausführung ist so in wenigen Sekunden erledigt.

    @Christoph

    „ich verstehe deine gründe, aber gibt es für Dich Gründe dass J&J wieder einen Rücksetzer haben wird?

    Ich denke eher, die wird steigen und steigen (Gründe siehe oben)

    Bei Verizon, AT&T könnte man sagen, je nach dem Wer Yahoo bekommt, da könnte der Kurs fallen oder kräftig steigen. Aber bei J&J ist mir nichts bekannt“

    Man sollte sich niemals in eine Aktie „verlieben“. Ich denke, man muss die Aktie und das Unternehmen völlig getrennt voneinander betrachten. Es sind 2 Paar Schuhe. Die Börse ist nicht logisch und deshalb auch nicht vorhersehbar, denn dann wären wir alle reich, bzw. es gäbe keine Börse mehr.

    Der Aktienkurs verläuft nicht immer so, wie die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens.

    Wenn es tatsächlich Gründe für einen drastischen Kursrückgang gibt, werden wir Kleinanleger diese erst erfahren, wenn es schon viel zu spät ist.

    Fondsmanager und Großinvestoren werden wohl die ersten sein, die solche Infos erhalten. Wenn die Meldung über die Ticker kommt, ist die Aktie bereits massiv eingebrochen. Hier haben wir keine Chance im Vorfeld etwas zu wissen, das andere nicht längst wissen…

    Gegen diese Großanleger haben wir nur wenige „Waffen“:

    – Die Zeit (die „Großen“ müssen ständig Erfolgsstatistiken liefern. Daher Handeln sie viel)

    – Antizyklisches Handeln:
    Kaufen bei Panik (die „Großen“ müssen verkaufen, um z.B. Fondsanteile auszuzahlen).
    – Verkaufen in der Euphorie bei völlig irrationalen Bewertungen

    Ich glaube auch, dass J & J langfristig immer teurer werden wird. Sicher bin ich mir aber, dass zwischendurch immer wieder sehr gute Kaufgelegenheiten kommen.

    Das muss nicht einmal etwas mit dem Unternehmen zu tun haben. Umsätze und Gewinne können steigen und die Aktie fällt…

    Rückgänge von 10 – 30% sehe ich als gute Gelegenheiten. Bei sehr teuren Aktien kann es auch zu jahrelangen Seitwärtsphasen kommen, in denen man dann nur die Dividende erhält.

    Das mit Verizon und AT & T siehst du glaube ich viel zu kurzfristig. Ich glaube nicht, dass deren Zukunft davon abhängt, wer Yahoo kauft. Wenn diese Unternehmen auf meiner Wunschliste stehen würden, wäre meine Frage: Wer ist das bessere Unternehmen? Wer hat bessere Zukunftsaussichten? Wer hat das bessere Management? Wer ist Aktionärsfreundlicher? Wer hat die günstigere Bewertung? Wie haben sich die Aktien in Krisenzeiten geschlagen? Sind beide gut, würde ich auch beide kaufen. Auf evtl. Übernahmen o.ä. würde ich nicht spekulieren.

  39. Christoph

    Claus: Ich glaube du hast mich falsch verstanden.

    Natürlich sollte man nie blind verliebt in eine Aktie sein. Man kann zwar Favoriten haben, aber man sollte dennoch immer prüfen wie es dem Unternehmen geht, wie die Zukunft aussieht etc.

    Das mit AT&T und Verizon war eher als Bsp für eventuelle Rücksetzer gemeint. Ich finde beide Unternehmen toll. AT&T zB ist ja in Mexio am expandieren. Und beide haben eine tolle Dividendenhistorie. Aber auch hier, immer mal prüfen.

     

    Gerade gelesen: TESLA änder die Domain

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Warten-auf-Elon-Musk-Tesla-aendert-heimlich-seine-Domain-Hinweis-auf-neuen-Masterplan-4994516

    Ich bin mal gespannt.. Tesla an sich finde ich ein tolles Unternehmen. Aber derzeit unkaufbar.

     

  40. Fit und gesund

    @Matthias Schneider,

    ich habe definitiv nicht so eine Steuernummer, ich lebe seit Jahrzehnten im Ausland, nicht nur CH.

    @ Claus,

    danke auch für Deine Antwort, ich staune gerade,

    Spread für Cola noch 0.6%, für J&J noch 0.64% und Medtronic 0.97%, so mein Tag ist gerettet, damit kann ich leben und bin froh wieder was gelernt zu haben, ausländische Werte erst kaufen wenn deren Börsen geöffnet haben,

    ja, limits kann ich natürlich setzen.

    Natürlich will ich nicht wild hin und her handeln, bei diesen Kosten wäre das ja völlig idiotisch, soll schon eher Kaufen und Liegenlassen sein.

    Also, Danke nochmal an Alle! 🙂

  41. Stefan Meisel

    @ Fit und gesund

    zu meinem Beispiel:

    Stell dir vor, du willst eine Wohnung kaufen. Du einigst dich mit dem Verkäufer auf einen Preis von 100.000 Euro. Dann kommt der Makler, der euch beide zusammengebracht hat und sagt: Ich bekomme 2% vom Kaufpreis und diese Kosten teilt ihr euch gefälligst 50/50. Genauso läuft es an der Börse mit dem Spread.

    @ all

    Bin ich der einzige, bei dem die Zeiten der Kommentare in der deutschen Winterzeit angezeigt werden? Wenn ich 16 Uhr etwas schreibe, wird 15 Uhr angezeigt.

  42. Fit und gesund

    @Stefan Meisel,

    o.k, ich wusste aber nicht dass der spread zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt wird, danke für die Info. Mit der Uhrzeit werde ich jetzt gleich sehen, hier ist 16.56 und dann schauen wir mal was es anzeigt.

  43. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan,

    bitte keine Verwirrung stiften!

    @Fit und gesund,

    so ist es auch nicht!

    An Computerbörsen wie z.B. Xetra in DE treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Man gibt seine (Limit-) Order ab. Diese trifft entweder auf ein passendes Verkaufsangebot und wird umgehend ausgeführt, oder bleibt stehen.

    Beim „Parkett“-Handel mit Makler in Frankfurt etc. stellen die Market Maker Bid und Ask Kurse. Angenommen die stehen wie im Beispiel bei 99:101, dann kann ich sofort für 99 verkaufen und für 101 kaufen. Der Kurs, der angezeigt wird, sollte nicht(!) 100 sein, nur weil das in der Mitte liegt.

    Der angezeigte Kurs ist normalerweise der, zu dem der letzte Handel stattfand.

    Wenn es einen Handel zu 100 gab, dann steht das da. Aus dem Verhältnis von eingehenden Verkauf- und Kauf-Orders wird Bid und Ask nach unten oder oben gehen. Wenn also viele Leute kaufen wollen, dann werden die Verkaufangebote abgeräumt. Der Market Maker stellt Liquidität zur Verfügung zu höheren Preisen. Das alles auch umgekehrt.

    Immer die letzten Ausführungen stellen den Kurs. Nix wird da geteilt. Entweder ich kaufe zu 101, dann kostet mich das 101 und nach dem Handel steht der Kurs bei 101. Oder ich will verkaufen und bin bereit nur 99 zu bekommen, dann steht der Kurs bei 99.

    Hier mal ein Beispiel bei Adidas auf Xetra. Da ist der Kurs von 135,80 durch einen KAUF zustanden gekommen. Der billigste Preis, zu dem jemand verkaufen wollte war 135,80. Das hat jemand bedient (wahrscheinlich noch nicht in der Liste, weil 20 min verzögert) und hat 242 Stück (die waren noch zu 135,85) zu diesem Preis genommen (Xetra Orderbuch).

    Das teuerste Angebot zu dem jemand ein Kaufgesuch eingestellt hat war 135,70. Man musste also mindestens 135,80 bieten, um seine Kauforder ausgeführt zu bekommen. Ansonsten bleibt die Order solange drin, bis sich die Kurse dahin bewegen oder nicht.

    MS

  44. Fit und gesund

    @Matthias Schneider,

    so hatte ich das auch vorher verstanden, von aufgeteilten spreads zwischen Käufer und Verkäufer hatte ich noch nie gehört, aber das heisst ja auch nix, ich bin in solchen Dingen nicht so bewandert, versuche aber nach und nach den Dingen auf den Grund zu gehen, wenn ich denn schon Einzelaktien haben möchte zu meinen ETF’s (wo es auch spreads gibt, aber die sind eben geringer und deswegen hab ich da nie so gross ein Augenmerk draufgelegt, nur bei spreads über 1-4% wurde mir angst und bange, schliesslich zahlt man das ja bei Kauf und dann bei Verkauf, das muss ja erstmal wieder reinkommen. Danke für die Klarstellung.

  45. Christoph

    Matthias

    danke ich hab nämlich grad gedacht das stimmt doch nicht.

    bis und ask ist ja wie du schreibst Angebot und Nachfrage

    wenn ich ein Limit setze und der Verkäufer geht drauf ein zahlen beide Gebühren bzw Provisionen.

    So wie ich das verstehe ist der spread diedifferenz zwischen bid und ask.

    Je weiter das auseinander ist desto größer der spread. Im Prinzip ist das also nur ein Anzeichen wie weit Angebot und Nachfrage voneinander entfernt sind.

    Wenn man handeln will ist dann der Platz mit kleinerem spread einfacher da man dort seinen Auftrag zu dem Preis innerhalb der spanne schneller los wird

     

     

  46. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan,

    kein Ding. Sollten sich halt nur keine falschen Vorstellungen verfestigen. 😉

    @Christoph,

    ja. Bei hoher Liquidität spielt der Spread auch keine Rolle. Bei JNJ wie bei allen großen Werten mit viel Umsatz ist das i.d.R. 1 US-Cent. In DE ist es halt immer mehr, paar Cent. Die spielen bei Langfrist und ohne hin und her keine Rolle. Aber ist es schon besser, wenn man einen billigen Broker hat, wo man für $ 5 in Amerika kaufen kann.

    Da ist eigentlich das größere Problem, wenn man keine Echtzeitkurse hat. Man sieht einen Kurs (nach dem man seine Order ausrichtet) von vor 20 min oder so. Da kann viel passieren. Wenn ich kaufen will, dann schaue ich immer bei Google Finance und vergleiche mit der Anzeige bei Lynx.

    Dann setze ich das Limit paar Cent drunter. Wenn nichts passiert, dann gehe ich langsam hoch. Früher gab es mal Zeiten, da musste man für Orderänderungen zahlen! Wahnsinn…

    Bei Lynx heißt der Orderzusatz „Smart“. Da werden alle möglichen Börsen und Darkpools (z.B. TriAct in Canada) abgesucht nach dem billigsten Preis.

    Da ist alles dabei. Habe gerade mal geschaut, oft Bats (BYX), NYSE-Arca natürlich, Nasdaq/Island. Sogar schon mal auf der Fair-Börse IEX!

    Mir ist es oft passiert, dass mein Limit deutlich unterboten wurde. Wenn die fies wären, dann würden die einfach das Limit nehmen, auch wenn die drunter zu bekommen waren.

    MS

     

  47. Heinz

    Hi zusammen,

    nur zur info: Bei DAB können Neukunden nichts mehr eröffnen. Leider. Die Konditionen der Consorsbank sind leider nicht so gut wie bei der DAB(wo scheinbar viele sind ?)

    Wie macht ihr das mit eurem Cash (unverzinst auf dem Verrechnungskonto lassen bis sich evtl. eine Gelegenheit ergibt, Oder jedesmal ein paar Order mit tiefen Limits aufgeben oder evtl. in etwas „solidem“ parken bis sich bessere Möglichkeiten ergeben ?)

    Noch was ? Ist jemand von euch auch Datenschutzopfer von Comdirect geworden ?
    Mich ärgert es, dass jemand meine Postbox und Depot einsehen konnte – herausfinden wird es niemand und Konsequenzen oder Schadensersatz gibt es keinen. Ärgerlich !

  48. K.

    Laut einem Artikel kann der Kundenservice von comdirect das am letzten Loginzeitpunkt sehen. Und es wurden angeblich (nur an die betroffenen) E-Mails versand.

    Letzter Loginzeitpunkt (Samstag) stimmte am Dienstag und es kam auch keine E-Mail. Also war ich vermutlich kein Opfer. Aber die IT dort lässt zu wünschen übrigt. Erst dauerte es nach dem letzte Relaunch einige Wochen um Basisfunktionen wieder zum laufen zu bringen (Überweisung aufs Referenzkonto für Beträge unter 1000 EUR z.B.) und nun das. Mal sehen wie es weiter geht.

    Im Falle des Falles hat die comdirect aber hoffentlich einen guten Versicherer 🙂
    Der Rest und der Kundenservice läuft einwandfrei deshalb bleibe ich erstmal dort.

  49. Christoph

    heinz

    das  man bei dab kein Depot eröffnen kann istquatsch. Kann man

     

    ich bin bei consors und finde die Konditionen gut. Ist auch immer die Frage was man nutzt.

  50. Matthias SchneiderMatthias Schneider

     

    @Christoph;

    Depot für Neukunden
    Wichtige Information

    Die DAB Bank ist seit Anfang des Jahres eine Marke der BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland. Aufgrund des Wechsels der Bankengruppe werden derzeit einige technische und organisatorische Umstellungen umgesetzt. Aus diesem Grund bieten wir aktuell für Neukunden kein Wertpapierdepot an. […]  Als Kunde der DAB Bank können Sie Ihr Wertpapierdepot weiterhin direkt bei uns eröffnen.“

    @Heinz,

    das ist bedauerlich mit DAB. Habe ich nicht mitbekommen, dass Neueröffnungen derzeit nicht mehr gehen. Scheinbar nur wenn man ein Girokonto hat oder so. Die sind ja von BNP Paribas geschluckt worden, das wusste ich.

    Sehr schade… wüsste jetzt keinen echten Ersatz. Consors ist sicher nicht schlecht, aber auch zu teuer, glaube ich. Bin nicht aktuell auf dem Stand. Die meisten werben halt mit billigen Gebühren, die aber nur befristet gültig sind.

    Ich bin ja bei Flatex (nicht wirklich zu empfehlen wegen Dividendengebühren), aber ok für ETFs und deutsche Aktien, und bei Lynx. Wenn ich heute nochmal wechseln würde, dann nur direkt zu Interactive Brokers, also keinen Drittanbieter wie Lynx, CapTrader, Banx…

    Degiro ist der Preisbrecher, aber ich habe noch nicht geschaut. Ansonsten ist eigentlich nicht wirklich viel los.

    Cash sammelt sich bei mir nicht viel an. Ich habe immer was zu kaufen. Cash ist totes Kapital („Make Your Money Earn For You“). Ich habe abseits der Aktien ein Tagesgeldkonto bei RaboDirect. Das bringt wenigstens noch 0,5% bei monatlicher Gutschrift. Das Geld ist aber tabu und nur für größere Ausgaben gedacht, also Auto ansparen, Reparaturen, Technik wie TV usw., ungeplante Dinge halt.

    Auf dem Depotkonto wird gekauft sobald ein paar Kröten zusammen sind. Das ist immer wie mit paar Euro im Süßigkeitenladen… So viele lecker Sachen, so wenig Kohle, 😉

    MS
    P.S. Momentan macht mich Australien übrigens wieder ganz heiß. Eine Aktie, die ich innerlich schon „ausgesegnet“ hatte, ist auferstanden und bin sogar im Plus damit. Habe da einige, die ich gern kaufen würde, zusammen mit einem ETF natürlich. 😉

  51. Keek

    Jetzt muss ich auch nochmal ganz pragmatisch nachfragen: Über welche Börse bezieht ihr vorrangig eure Auslands-Aktien (USA, KAnada,…)?? Bin Comdirect-Kunde… Danke.

  52. Christoph

    oh dann nehme ich alles zurück.

    Habe gestern nur bis Depot geklickt.

    wegen teuer. man man muss ja schauen was alles berechnet wird. dividenden kostenlos? Aufträge streichen, limits usw.

    hab Depot Banken entdeckt die für dividenden erhalt etwas berechnen.

    Ich finde bei consors auch nicht alles toll

    aber die sparplan Aktien sind die besten. 1,5% Gebühr und die größte Auswahl wohl auf dem Markt.

     

  53. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Moin!

    @Keek,

    wenn man ganz „normale“ Aktien, also die großen liquiden US-Werte nimmt, dann kann man die ganz normal in Euro in DE kaufen. Im Direkthandel des Brokers oder an den Börsen in DE.

    Ich selbst will aber (auch) Werte, die entweder in DE nicht zu haben sind, oder nur mit geringem Umsatz gehandelt werden. Deswegen kaufe ich vorwiegend in USA und Kanada mit den jeweiligen Währungen. Ich mag verschiedene Währungen halten. Das muss aber kein Mensch so machen, ist mein Spleen.

    Jetzt habe ich gerade gesehen, dass Flatex scheinbar seine Gebühren für USA/Kanada radikal gesenkt hat von 19,90 auf 7,90! Das wäre ja super. Aber die unsäglichen Gebühren für Dividenden aus dem Ausland sind weiterhin ein No-Go!

    Kapitaltransaktionen
    (z.B. Aktiensplit, Stockdividende, Spin-offs)
    Inland kostenfrei
    Ausland
    Provision je Transaktion kostenfrei
    Provision je Dividendenzahlung 1,50 EUR (Gegenwert kleiner 15 EUR)
    Provision je Dividendenzahlung 5,00 EUR (Gegenwert größer 15 EUR)

    @Christoph,

    Consors ist sicher prima. Gerade die Sparpläne finde ich auch super. Man muss halt für sich wissen, worauf man am meisten Wert legt. Wer nur alle Monate mal was kauft, dem ist es egal ob er 5,90 € oder 9,95 € zahlt für die Order. Aber wenn man doch lieber gern mal auch kleine Trades macht, wenn mal wieder 400 oder 500 CAD oder USD an Dividenden da sind, dann ist es wichtig, dass man auch für so kleine Beträge kaufen kann für 5 USD oder 5 CAD pro Trade.

    MS

     

  54. StefanStefan

    @ Matthias Schneider

    warum würdest du denn zu IB gehen wenn du neu eröffnen würdest und nicht zu Lynx?

    Hab mich mal auf beiden Homepages umgesehen. Mir erscheint Lynx deutlich verbraucherfreundlicher zu sein. Bei IB gibt es ja scheinbar sogar Mindestordergebühren die einem in jedem Fall abgezogen werden, auch wenn man nichts kauft. Und das pro Monat. Außerdem ist bei Lynx das Depot kostenlos, bei IB kostet es glaube ich 20 € im Monat. Das sind unnötige 240 € im Jahr!

    Kann man bei Lynx denn auch ein Depot auf Dollarbasis führen?

     

    @Fit und gesund

    bist du bei Swissquote?

    Die Gebühren sind bei euch wohl schlimmer, dafür habt ihr in der Schweiz keine Steuer auf Kursgewinne! Das ist ein unglaublicher Vorteil langfristig gesehen. An deiner Stelle würde ich nur Berkshire, Markel, Leucadia, Danaher und co kaufen…

    könntest übrigens auch ein Depot in Deutschland bei z.B. comdirect machen und denen einen Wohnsitznachweis schicken, dass du nicht in Deutschland ansässig bist. Dann ziehen die auch keine Abgeltungsteuer ab automatisch…

  55. sebastian

    Hi Leute, zu dem Thema aktiensparlan und Anbieter hätte ich auch einmal eine Frage. Bin sowohl bei comdirect als auch Consors. Wenn ich es richtig verstehe kosten bei der comdirect ein sparplan 1,5% aber Max. 4,95€. Bei der Consors ebenfalls 1,5% ist aber nicht gedeckelt (das wurde mir bei Consors auch telefonisch bestätigt). Wenn ich jetzt „größere“ Beträge per aktiensparlan anlege komme ich mit der comdirect doch viel günstiger weg? Bsp. 3000 € alle 3 Monate. Comdirect 4,95 gegen 45 Euro bei Consors. Hab ich da nen Denkfehler. So könnte ich ja auch einzelkäufe bei comdirect deutlich günstiger „steuern“. Will sagen: per sparplan ist es ja günstiger als im einzelkäufe. Was meint ihr? Viele grüsse

  56. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan,

    ich bin ja bei Lynx. Ja, ich bin auch zufrieden mit dem deutschen Support usw. Alles prima. Nur die Orderkosten sind bei IB selbst halt nochmal viel geringer. Auch bei den Soll- Zinsen schlagen die Ableger immer 1% für sich drauf usw.

    Bei Lynx kosten bis 100.000 USD die Sollzinsen 2,80% bei IB 1,80%

    Alles in meinem kleinen Rahmen kein großes Thema, da ich höchsten mal 5.000 USD ins Minus gehe. Ich muss mal schauen was Du da schreibst. Habe ich so nicht in Erinnerung, aber ändert sich ja dauernd was.

    Man kann bei Lynx das Konto in verschiedener Basiswährung führen. Bei uns i.d.R EUR. Wenn jetzt aber ein Schweizer eins aufmacht, dann meldet er sich als Schweizer an und führt es mit Basiswährung CHF (die er auf sein Konto einzahlt). Auf die Basiswährung bezogen erfolgt die ganze Verlust/Gewinn-Berechnung. Die Kontoauszüge usw. für die Steuer.

    Ich kann aber, was ich tue, über Forex jederzeit die Währungen tauschen und als Cashposition führen. Ich habe dann beispielsweise eine Position AUD, CAD, GBP und USD. Neben der Ausweisung von Verlust und Gewinn bei Verkauf von Aktien wird dann auch ein Verlust und Gewinn der Forex-Trades geführt. Wenn ich eine Dividende bekomme, dann in der jeweiligen Währung. Wenn ich also US-Aktien in USD an der NYSE für 5 Dollar Gebühr kaufe, dann liegen die auch als USD-Wert im Depot, und die Dividende wird in USD eingebucht.

    Wenn ich das nicht will, dann müsste ich sie in EUR in DE kaufen, dann sollte die Dividende auch in EUR eingebucht werden. So war es mit der Cisco zumindest. Aber weiß nicht, ob das immer so ist.

    Muss jetzt mal nach den IB-Gebühren schauen.

    MS

  57. Christoph

    Weiß jemand ob es eigentlich möglich ist ein Depot bei einer Bank zu haben ohne festen Wohnsitz? Und wie läuft das dann mit der Steuer ab?

    Wenn man zB auf Weltreise geht (mehrere Jahre) wäre es ja quatsch eine Wohnung zu behalten (ausser Eigentum). Des weiteren ist es ja schwierig wenn es amtliche Post gibt. Denn die darf nicht über sowas wie https://www.dropscan.de/ laufen

    Wenn ich zb ein Depot bei Consors habe, ohne wonsitz, welche Steuer wird dann abgezogen? Normal würde es ja sinn machen a) im Land des Unternehmens b) im Land meines Aufenthalts. Wobei das letztere bei einer Weltreise in der Praxis nicht möglich ist.

    Natürlich könnte man wie Obdachlose sich eine Meldeadresse geben lassen. Aber auch da muss man regelmäßig nach Post schauen. Dazu kommen Dinge wie eventuell Wahlhelfer etc etc

     

  58. StefanStefan

    @ Matthias

    Danke für die ausführliche Antwort.

    Habe nur mal kurz auf die Homepages geschaut, muss also nicht stimmen was ich geschrieben habe…

     

    @ Christoph

    hab da mal eine interessante Seite für dich von jemandem der auch Christoph heisst 😉

    https://staatenlos.ch/blog/

    Der setzt sich intensivst mit dieser Thematik auseinander. Ist selbst sogenantner PT (Perpetual Traveller)

    Sehr interessant das Ganze.

  59. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan,

    es scheint tatsächlich so zu sein, dass die auf 20 $ angehoben haben. Ich hatte noch 10 $ in Erinnerung die einem angerechnet wurden. Damals dachte ich mir, dass ich die 10 Dollar sicher immer im Monat brauchen würde.

    Aber bei den billigen Gebühren von 0,005 USD pro Aktie oder Mindestgebühr von 1 USD, da müsste man mindestens 20 Trades im Monat mit Mindestgebühr machen um die 20 Dollar zu verbrauchen.

    Also z.B. 750 Aktien a 1 Dollar kosten dann 3,75 USD Gebühren. 100 Aktien a 15 Dollar kosten 1 USD Gebühr.

    Da fahren Pennystock-Zocker gut mit dem Modell, Gelegenheits-Anleger eher schlechter. Ja, hast schon Recht. Ich würde dann vielleicht den einen oder anderen Trade machen, den ich mir sonst verkneifen würde, weil eh schon bezahlt.

    MS

  60. ZaVodou

    @Stefan

    „könntest übrigens auch ein Depot in Deutschland bei z.B. comdirect machen und denen einen Wohnsitznachweis schicken, dass du nicht in Deutschland ansässig bist. Dann ziehen die auch keine Abgeltungsteuer ab automatisch…“

    Bist Du Dir da sicher?

  61. StefanStefan

    @ ZaVodou

    ziemlich sicher. Für die Besteuerung kommt es auf den Wohnsitz an. Ist der in der Schweiz ziehen die keine Abgeltungsteuer ab von Dividenden und Kursgewinnen.
    AUSNAHME: deutsche Aktien im Depot, da wird QUELLENSTEUER einbehalten (von Dividenden).

    Aber hält man z.B. britische Werte im deutschen Depot und wohnt in der Schweiz sollte das funktionieren. Richtig interessant wäre es dann Nicht-Dividenden-Zahler zu haben und die Kursgewinne dann steuerfrei kassieren zu können (als in der Schweiz lebender). Dividenden-Einkünfte werden in der Schweiz höher besteuert als bei uns in D (noch)…

  62. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Stefan,

    gerade nachgeschaut, im Juni hatte ich durchschnittlich Aktivität. Wenn ich wüsste, dass mir alle Gebühren angerechnet würden. Hat mich leicht über 20 USD gekostet bei Lynx. Ich hatte bei Lynx gezahlt: 5 CAD, 10 GBP und 15,60 USD. Müsste schauen, was es bei IB gekostet hätte, und ob dann noch Platz bis 20 USD.

    Müsste man halt vorher genau abklären.

    MS

  63. Fit und gesund

    @Stefan,

    ich bin nicht bei Swissquote, nachdem ich gestern wieder was gelernt habe, werde ich auch kein weiteres Depot eröffnen, so passt es für mich, ich habe pro Jahr ungefähr 8-10 Käufe, vielleicht mal ein Verkauf (bis jetzt noch nie) ich will meinen Kram so einfach wie möglich halten.

    Ja, Kursgewinne sind steuerfrei, Berkshire warte ich mal ab was passiert wenn Warren Buffett stirbt, Danaher sieht gut aus, aber ich kann nur ganz wenige US Aktien kaufen da über einem Betrag von 60000 CHF später meine Erben das GANZE Vermögen versteuern müssen, inkl. Immobilien etc, ist so, hier in der CH ist Manches anders und man muss sich das Beste eben überall rauspicken. Ich habe gerade in „Die Welt“ gelesen dass die CH im Wohlergehens-Index abgestiegen ist *lach* und D dafür ziemlich aufgestiegen ist, was meint Ihr? Im Moment möcht ich lieber hier bleiben wenn ich ehrlich bin….

    Wohlstand: Das Leben in Deutschland ist beinahe perfekt – DIE WELT

    Meine Vermögensaufbau-Strategie beruht auf mehreren Säulen,

    Aktien (ETF’s, Einzeltitel, gemanagte Fonds)

    Immobilien (selbstbewohnt und vermietet)

    3te Säule, d.h steuerbegünstigtes Sparen in der CH (leider hab ich vor 20Jahren die Versicherungsvariante gewählt, was ich so heute natürlich nicht mehr machen würde, zu spät jetzt…) in ein paar wenigen Jahren wird das ausbezahlt

  64. Christoph

    @Fit und Gesund. Also das mit den US Aktien versteh ich nicht. Laut Wikipedia gibt es doch nur geringe Steuersätze für eure Kantone, bzw größtenteils gar keine für Kinder.

    Und selbst wenn. Du sparst ja erstmal für dich. Und wenn US Aktien bessere Rendite abwerfen ist das doch erstmal besser. Wenn die schweizer Aktie am schluss sagen wir 20.000 Euro Gewinnt erzielt hat, die US Aktie aber 40.000 dann ist die US Aktie besser, selbst wenn die Steuer 20% betragen würde.

     

  65. Fit und gesund

    @Christoph,

    ich zahle hier in dem Kanton und der Gemeinde wo ich wohne um die 12% Steuern, das ist als Alleinstehende ohne Kinder, das ist sicher gut und besser als in D, und ja, zuerst einmal spare ich das für mich und nicht für irgendwelche Erben, dennoch, ich bin vorsichtig, was heute gilt kann morgen anders sein und den Amis trau ich einfach nicht. Deswegen eben nur ganz wenig US Einzelaktien und wenn ich dann noch möchte über irische ETF’s.

    Toxische Erbschaftssteuer: Bitte keine US-Aktien vom Erbonkel – NZZ Finanzen

  66. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und gesund; „was heute gilt kann morgen anders sein und den Amis trau ich einfach nicht.“ 

    Den Artikel habe ich vorhin auch gelesen. Das würde ich so nicht stehen lassen. Der Vorwurf sollte an die Schweiz gehen, denn die waren zu blöd ein ordentliches Abkommen zu schließen:

    „Die Schweiz hat es versäumt, wie andere Länder in ihren Abkommen eine Befreiung von der US-Erbschaftssteuer vorzusehen…“ (siehe Artikel).

    Ich denke, das wird sicher mal neu verhandelt. Obama würde es wohl nicht ändern, aber andere schon. Und das ist ja absehbar.

    MS

  67. Christoph

    Fit und gesund: Interessanter Artikel, wobei ich nicht sicher bin ob das wirklich so stimmt

    Aber im Prinzip passiert ja nicht viel.

    Wenn dein vermögen 6 Mio beträgt und du hast 100% in US Aktien davon ist der Freibetrag angeblich 6 Mio.

     Zur Berechnung des Freibetrages wird das Gewicht der US-Vermögenswerte ins Verhältnis zum Gesamtvermögen gesetzt. Diese Quote wird mit dem Wert von 5,34 Mio. $ multipliziert. Wer also 10% seines Vermögens in US-Anlagen investiert hat, dessen Freigrenze liegt bei 534 000 $

     

    Also eigentlich wäre das dann eine viel bessere Lösung als in Deutschland. Da gibt’s einen Freibetrag von 400.000 auf alles. Was drüber ist wird besteuert. Wenn das wirklich so ist, könnten Deine Nachkommen nur hoffen, dass du viel in US Aktien anlegst.

     

     

  68. Fit und gesund

    better safe than sorry…. ich verlass mich da erstmal auf nix, und ja, die CH-er haben es irgendwie verbockt, aber es ist nun mal so wie es ist.

    @Christoph,

    der Artikel ist nicht aus dem Blick (Bildzeitung) sondern der NZZ und genau das hat mir mein Bankberater auch bestätigt, und 6Mio?????

    es gibt zum Glück noch mehr Anlagemöglichkeiten auch ausserhalb der USA.

    @Matthias Schneider,

    ich halte schon eine strategische Cashposition, im Moment kaufe ich erstmal gar nix, mein Depot hat ein Allzeithoch und da warte ich eher auf eine Gelegenheit wo es billiger ist, ich bin zu 80% in Aktien und 20% in Cash, aber ich bin ja nicht mehr die Allerjüngste ….wobei ich noch einen monatlichen Sparplan habe mit 12.5% des Monatssparbetrags.

  69. Christoph

    Fit und Gesund: Die 6 Mio waren natürlich nur ein Beispiel. 60.000 sind ja angeblich sowieso frei, selbst wenn nur 1% in US Aktien wären.

    Aber je mehr desto bessert. Eigentlich ein super Erbsteuergesetz wenn das wikllic so ist, wobei ich mir das nicht vorstellen kann. Denn dann würden ja wieder die USA noch die Schweiz was sehen wenn man 100% in den USA investiert wäre.

     

  70. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und gesund,

    das kann man schon so machen (strategische Cashposition), wird ja auch so empfohlen. Aber ich bin halt einfach kaufsüchtig und unbeaufsichtigt, ständig den Verlockungen des Marktes hilflos ausgeliefert. 😉

    Im Zweifel finde ich allemal noch einen ETF, als das ich die Kohle ungenutzt liegen lassen würde. Wenn ich auf einen Crash warten würde, dann sollte ich eigentlich verkaufen. Denn da wäre mehr Geld gerettet, als nur billiger nachzukaufen.

    Aber ich bin nicht so konsequent auf einen Rückschlag zu warten. Ich mache einfach stupide weiter. Angesammelte Dividenden plus eingezahlte Sparrate regelmäßig anlegen.

    MS

     

  71. Christoph

    @Matthias: Finde Dein Vorgehen gut. Den wer weiss schon wann der nächste Crash/ Rücksetzer kommt.

     

     

    Übrigens Tesla plant nun auch LKWs und Busse. Der erste LKW soll nächstes Jahr vorgestellt werden

  72. Heinz

    Hallo,

    Danke für Eure Antworten !

    also bei Degiro ist zB die Versendung von HV-Eintrittskarten sehr teuer (weil NL=Ausland; ca > 100 EUR, siehe Preisverzeichnis) ebenso wird es sehr teuer, wenn man einen Depot- oder Lagerstellenwechsel machen will (auch wegen Auslandsbezug Niederlande). Da sollte man aufpassen.

    @Christoph
    Weiß jemand ob es eigentlich möglich ist ein Depot bei einer Bank zu haben ohne festen Wohnsitz? Und wie läuft das dann mit der Steuer ab?

    -Als Traveller sollte man als Wohnsitz in D dann den Wohnsitz der Kinder/Verwandte angeben und denen entsprechend Vollmacht erteilen zu reagieren, wenn „offizielle“ Schreiben eingehen. Ihr wisst ja, dass ein Bescheid rechtskräftig wird wenn Ihr nicht rechtzeitig Widerspruch eingelegt habt. Z.B. ein Troll reicht ein Mahnbescheid gegen euch ein, ihr reicht innerhalb der Frist keinen Widerspruch ein, schon kann der Gegner einen Vollstreckungsbescheid erlassen und ggf. erfolgreich pfänden, selbst wenn an die Forderung unbegründet ist. Hab ich zumindest mal gelesen.

    Was mich noch interessiert: Geht Ihr ab und zu auf die Hauptversammlung einiger eurer Unternehmen ? Tim- fährst du dann in den ganzen USA rum um mal bei JnJ oder P&G zu sein oder bei Warren B ? Aber du kannst es ja auch als Journalist absetzen, nicht wahr ? Ich zumindest bin bei meinen Unternehmen in der Nähe auf der HV, so lange es zeitlich bei mir passt und es keine Terminüberschneidungen gibt. Und bei Daimler gibt es so tolle Würstchen !:-) (…nein, ich habe keine geklaut)

  73. JosefJosef

    @Fit und Gesund
    Ich bin bei der AKB 5-Trade
    https://www.5trade.ch/konditionen.html
    Habe günstige 0.3% Depotgebühren exkl. Mwst auf nicht Schweizer Werte.
    SChweizer Werte noch günstiger 0.22% exl. Mwst.
    Hab da mein Depot da es meine Hausbank ist.
    Und günstige Einstiegscourtagen ab 5 sfr. für kauf bis 500 Fr.

  74. Fit und gesund

    @Josef,

    Danke! das ruft nun aber ganz alte Erinnerungen wach, meine erste Bank als ich in die CH kam war nämlich die Aarg. Kantonalbank, die hatten sogar eine Filiale im Spital und ich erinnere mich sogar an den Namen der Schalterangestellten und wie ich zu Weihnachten von meinem ersten 13.ten Monatssalär ein Goldvreneli kaufte, so lange ist es her 🙂

    Dein 5Trade ist super, einen Foif Liber hat man schnell über, speziell für junge Leute die mit Aktiensparen/ETF-Sparen anfangen wollen.

    Ich bin bei einer Raiffeisenbank, meine Hausbank eben, und die Depotgebühren betragen 0.2% Grundgebühr.

  75. Andreas

    Guter Artikel Tim, vielen Dank!

    Habe mich Stück für Stück selbst in die Börsenwelt eingearbeitet und ticke wie die meisten hier offenbar. Qualitätsunternehmen kaufen, besonders gerne natürlich bei Rücksetzern. Seit 2 Jahren manage ich mein Depot komplett selbst, davor über eine Bank, da zu wenig Ahnung. Deshalb gibt es noch so zwei, drei Positionen, die ich gerne umbauen will und beim Rest bin ich schon zufrieden und schiele auch auf Werte wie 3M oder J&J, habe ich beide bisher nicht. Aber sind mir momentan auch zu teuer.  Bin derzeit eher in einer Phase wieder Cash aufzubauen, solange darf sich das bestehende Depot mit SAP, Pfizer, Apple, Nestlé, Novartis, Telekom etc. weiter entwickeln. Passives Einkommen macht Spaß. Auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit habe ich aber noch einen weiten Weg vor mir;-)

  76. ZaVodou

    @Stefan

    „AUSNAHME: deutsche Aktien im Depot, da wird QUELLENSTEUER einbehalten (von Dividenden)“.

    Alles andere hätte mich nämlich auch gewundert. Eine Anrechnung von 15 % müsste aber auch hier erfolgen, oder?

    Und wie ist das bei der US-Quellensteuer? Findet da eine Anrechnung bei einer deutschen Bank für den schweizer Kunden statt?

    Ich denke, dass die Schweiz auch ein DBA mit der Schweiz hat. Kommt das dann bei einer deutschen Bank zur Anwendung?

  77. StefanStefan

    @ ZaVodou

    diese Details kann ich dir auch nicht sicher sagen.

    Aber es müsste so sein, dass US Quellensteuer auf Dividenden amerikanischer Unternehmen direkt (an der Quelle) einbehalten werden egal in welchem Depot die dann letztendlich liegen.

    Kursgewinne sind glaube ich nicht von Quellensteuern betroffen…weiss das jemand genauer?

    (verkaufe so selten…)

     

     

  78. Christoph

    @Stefan Meisel: Du hattest Dir doch auch Skyworks gekauft oder?

    Trotz der etwas mageren Apple Verkäufe wieder ein gutes Quartal von Skyworks.

    EpS 1,15, erwartet 1,12

    http://www.nasdaq.com/earnings/report/swks

    Dividende wird von 0,26 auf 0,28 erhöht, wobei ich mir da mehr gewünscht hätte. Aber 8% sind nicht so schlecht. Gezahlt wird am 25.08.2016.

    Dafür gibt es ein 400 Mio Aktien Rückkauf Programm. Das ist ja auch was gutes.

    Cash hat man 974 Mio.

    Ich muss sagen, es ist und bleibt einer meiner Lieblinge, vor allem wegen der Schuldenfreiheit und des Portfolios.

     

     

  79. Christoph

    Grundsteuer soll neu berechnet werden!!!

    Wenn das kommt, gibt es sicher für ganz viele ein böses erwachen. Die denken sich echt immer neuen Mist aus um das Volk zu schröpfen!

    Die Grundsteuer für Haus- und Wohnungseigentümer soll in einigen Regionen deutlich teurer, woanders billiger werden. Das sieht eine Grundsteuer-Reform vor. Hessens Finnazminister Schäfer hat sie mit dem niedersächsischen Kollegen erarbeitet. Das Verrfassungsgericht hat die jetzige Grundsteuer kritisiert, weil die Grundstücke 1964 zum letzten Mal bewertet wurden.

    Mieter oder Eigentümer in Top-Lagen wie Bad Homburg oder Wiesbaden-Sonnenberg zahlen demach zu wenig Grundsteuer, andere in abgelegenen Dörfern Nordhessens zahlen zu viel. Denn die Grundstückspreise haben sich seit 1964 teils vervielfacht, woanders sind sie gesunken. Eine Neubewertung soll alles gerechter machen.
    Alle Grundstücke werden neu bewertet
    Dazu müssen ab 2022 alle 35 Millionen Grundstücke und die Immobilen in Deutschland neu bewertet werden. Das wird Jahre dauern. Danach soll die Grundsteuer neu berechnet werden. Die Bundesländer müssen dem Vorschlag aber noch zustimmen. (Quelle FFH)

  80. Rainer Zufall

    @ Christoph, wenn ich das richtig verstehe macht aber auch irgendwie Sinn, oder? Warum soll ein Grundstueck das keiner haben will genauso viel Steuern kosten, wie ein Grundstück in 1a Lage?

    Und: ich faende es sinnvoll, wenn das in Staedten dazu fuehren wuerde, dass die Nachfrage etwas abnimmt 🙂 kann mir nur recht sein.

  81. Christoph

    @Rainer: Nun nehmen wir mal München als extrem Beispiel

    Da stieg der qm Preis von 2008-2013 um 68%

    Und nun stellt man sich das mal für ein Haus gekauft 1970 vor!

    Da ist das Haus Ruckzuck mal das dreifache Wert und somit wäre die Grundsteuer dreifach so hoch. Das betrifft ja dann nicht nur die vermögenden sondern alle! Selbst in Deutschland stieg von 2008-2013 der Preis im Schnitt um 10%.

     

     

  82. Rainer Zufall

    Ja, waere schon bitter, vor allem fuer Hausbesitzer.

    Andererseits: wenn das eintritt wuerde Wohnraum in den Ballungsgebieten wohl weniger attraktiv. Dann muessten die Nachfrage sinken und die Preise wuerden langsamer steigen, das waere nicht das schlechteste.

  83. Vali

    @Christoph, ich habe das auch gelesen! Da wir hier unter 75 € Grundsteuer im Jahr fürs Haus zahlen, aber der Wert der Grundstücke/Immobilien enorm gestiegen ist, wäre eine Erhöhung nichts, was uns vom Eigentum abbringen könnte 😉

    Grundstückswert ist nicht gleich Immobilienwert. Es werden nur die Grundstücke neu bewertet.

    Dass der Staat dadurch mehr Einnahmen möchte, ist gleich klar;-)

    @Rainer Zufall, Dass dadurch die Ballungsräume entlastet werden, ist eine Utopie. Die Leute ziehen nicht in die A- und B-Städte, weil es dort billig ist, sondern weil die Jobs, die Infrastruktur und die Möglichkeiten ums vielfache größer sind. Das wird sich in Zukunft nicht groß ändern.

    Man bräuchte mehr Infrastruktur, um Pendler zu fördern, also mehr S-, U- und sonstige (pünktliche;-) Bahnen, denke ich.

     

     

  84. Rainer Zufall

    @vali, versteh nicht was du meinst, habe nie behauptet, dass die Leute in a und b staedte ziehen weils da billiger ist.

    Das mit der Infrastruktur stimmt, kann ich bestaetigen, das stimmt, ist mein forschungsthema – also pendelmobilitaet mein ic 🙂

  85. Vali

    @Rainer Zufall ,

    „Andererseits: wenn das eintritt wuerde Wohnraum in den Ballungsgebieten wohl weniger attraktiv. Dann muessten die Nachfrage sinken und die Preise wuerden langsamer steigen, das waere nicht das schlechteste.“

    Ich glaube, dass die Nachfrage in Ballungsgebieten nicht sinken wird, wenn die Grundsteuer erhöht wird.

    Ob die Preise langsamer steigen werden oder nicht, hat eher was mit den neuen Bauvorhaben und Wohnraum-Angebot zu tun.

    Bist du Forscher? 😉

  86. Rainer Zufall

    Hatte ueberlegt, ob das Kaufinteresse von hoeheren Steuern vlt etwas beeinflusst werden koennte.

    Denke auch nicht, dass deswegen weniger Leute in der Stadt wohnen moechten. So weite folgen haette eine derartige steuererhorhung sicher nicht.

    Ja, kann man so sagen.

  87. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Wegen Grundsteuer,

    die wurde doch immer schon fleißig nach Bedarf verändert (Artikel über Rhein-Main aus 2014) über die Hebesätze.

    Trotzdem ist man in DE sicher noch in einem sehr gnädigen System. Da wird sich niemand davon beeindrucken lassen. In Amerika zahlt man eine Property Tax, die wohl bestimmt um einiges höher ist.

    Wäre mal neugierig, was Tim da abdrücken muss. 😉 Wenn ich auf den Property Tax Rechner gehe, die 10038 eingebe und einfach mal 500.000 USD an Wert eingebe, dann kommen bei einer Rate von 1,925%  9.625 Dollars raus. Die muss man auch erstmal übrig haben. Allerdings weiß ich nicht, welcher Wert wirklich zugrunde gelegt wird, und ob der volle Wert veranschlagt wird.

    @Stefan,

    wegen der Quellensteuer sehe ich auch so. Die Steuer wird von Staaten erhoben, wo die Aktie ansässig ist. Drum heißt sie ja so. In USA sind es normal 30%. Bei Ausländern gibt es Ermäßigungen (mit entsprechenden Formularen, was häufig automatisch geschieht) auf 15%, welche dann bei uns angerechnet werden. Das kann für andere Staaten ohne Abkommen anders sein.

    Die Besteuerung der realisierten Kursgewinne bei Verkäufen ist das Problem des zuständigen Fiskus des Anlegers. Wenn ich in DE meinen Freibetrag ausgeschöpft habe, dann kommt die KEst zum Zuge und nimmt sich auf alle Kapitalerträge wie Zinsen und Aktiengewinne die 25+%.

    MS

     

  88. Vali

    Alles gut, danke euch!

    Furchtbar, auf Leute am Freitag Abend beim Einkauf zu schießen. Wir sitzen hier alle gekuschelt und sind fassungslos.

    Ich war gestern erst in der City.

  89. Christoph

    vali

    gut dass es dir gut geht.

    Der Titel vom thread ist nach dem heutigen Abend irgendwie ganz anders beim denken an die Zukunft.

     

    wünsche allen dass es euch und euren Familien und Freunden gut geht.

  90. Fit und Gesund

    Alles Gute für die Münchner und hoffentlich passiert nicht noch mehr und die Täter werden bald ausgeschaltet. So schrecklich!

  91. Frank / Berlin

    vergesst gebühren, kosten etc. ist was für trader und aktive.
    selbst wenn man nur 1k pro aktie handelt ist € nich viel,

    ich bin ytd bei 13,6%

  92. Der Malachit

    Eine Empfehlung von Mario Draghi zum Vermögenserhalt. Ausgerechnet von Draghi, der mit seiner Zinspolitik alles dafür tut, dass gebildete Vermögen real an Wert verlieren.

    Das Ziel von Draghi ist ein ganz anderes. Er will, dass möglichst viel Vermögen in schwankungsabhängige, risikoreiche Anlageformen fließt. Dort kann er dann mit seiner Geldpolitik real vorhanden gewesene Werte viel schneller vernichten. Jedem realen Wert steht nämlich eine Schuld gegenüber. Und mit jedem vernichteten ehemals vorhanden gewesenen Wert, vernichtet er auch einen Teil des von ihm selbst produzierten Schuldgeldes.

    Ich würde genau das Gegenteil von dem tun, was ein Mario Draghi empfiehlt.  Seltsamer Weise scheint sich genau dort das meiste Vermögen zu bilden, wo das Sparverhalten der Menschen so verwurzelt ist, wie es Herr Draghi bedauert, nämlich in Deutschland.

  93. Stefan Meisel

    Ich lese in letzter Zeit immer wieder die Aussage, das Shiller-KGV sei so hoch.

    Da platzt mir die Hutschnur! Wen interessiert das Verhältnis der heutigen Kurse zu den Unternehmensgewinnen aus 2007, 2008, 2009 usw.? An der Börse wird die Zukunft gehandelt.

    Wer auf das Shiller-KGV schaut, der hat die Börse nicht verstanden.

    Es lag übrigens von Ende 1992 bis Ende 2007 immer über 20.

    Außerdem rechtfertigen extrem niedrige Anleihe- und Festgeldzinsen höhere Aktien-KGVs.

    Oder um es mit den Worten von Warren Buffett zu sagen: „Ich denke nicht darüber nach, ob ein MARKT nach oben oder nach unten geht. Ich kümmere mich nur darum, ob ich ein UNTERNEHMEN zu einem akzeptablen Preis kaufen kann. Ich sehe mich nicht als Teil eines Bullenmarkts, sondern als Teilhaber an wunderbaren Firmen.“

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