Drei Tage im Sinkflug: Dow Jones im freien Fall


New York, 23. Januar 2010

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Nun ist die Wall Street drei Tage in Folge gestürzt. Der Dow Jones schloss am Freitag zwei Prozent niedriger bei 10.172 Punkten. Der Sechs-Monats-Chart oben zeigt Ihnen die Kursschwäche des Dow Jones. Es kann gut sein, dass wir in den kommenden Tagen oder Wochen die 10.000er Marke unterschreiten. Aber es besteht kein Grund zur Sorge: Es handelt sich wohl nur um eine vorübergehende Korrektur. Eine Korrektur, die wohlgemerkt gut ist nach einer solch atemberaubenden Rallye seit März. Seit dem Frühjahr legte die Börse um gut 60 Prozent zu. Wenn nun die Kurse vorübergehend sinken, dann ist das eine wohltuende Pause.
Ohnehin ist es als Value-Investor nicht hilfreich, jede Stunde und jeden Tag die Kurse zu verfolgen. Man würde wie ein Kaninchen vor der Schlange stehen. Hilflos. Ratlos. Man sollte stattdessen langfristig denken und die täglichen Schwankungen missachten.
Wenn es zu einer heftigen Korrektur kommt, sind Value-Investoren nicht verunsichert. Im Gegenteil: Sie sind froh darüber. Denn sie sehen eine solche Situation als Chance und nicht als ein Problem an: Sie decken sich mit Aktien ein.
Was die kurzfristigen (nervösen) Hände derzeit tun, können Sie gut verfolgen. Sie schichten mal wieder um. Sie sind verunsichert. Und suchen „sichere Häfen“. An diesem Freitag waren mal wieder konservative Werte wie Procter & Gamble, General Electric, Mc Donald’s und Wal-Mart gefragt. Besonders zyklische Unternehmen wie Caterpillar, Alcoa oder Intel gingen aus der Handelsitzung deutlich niedriger heraus.


tim schaefer (Author)

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