Dow Jones turbulent, Abgeordnete setzten auf fallende Kurse


New York, 5. Mai 2010

Turbulent die Börse. Der Dow Jones brach am Dienstag über zwei Prozent auf 10.926 Punkte ein. Was soll`s? Als Langfristinvestor juckt Sie das nicht. Die Medien haben nun aufgedeckt, dass zahlreiche Abgeordnete des Kongresses während der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg im großen Stil Short-Wetten an der Börse eingegangen sind. Das „Wall Street Journal“ berichtete in der Dienstagausgabe auf der Titelseite ausführlich.
Einige Parlamentarier waren darunter, die die Banken für ihre Derivate-Geschäfte scharf kritisieren. Alles Heuchelei. Öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken! Aber noch etwas anderes ist erstaunlich an dem Vorgang: Die Politiker verdienten trotz ihrer Insiderkenntnisse vom Capitol Hill nicht richtig viel mit ihren hochspekulativen Trades. Einer machte ein paar hundert Dollar gut, ein anderer fuhr um die 30.000 Dollar in die Scheune. Das ist wirklich lausig angesichts von hunderten von Trades. Durch solche Spekulationen kann man meiner Meinung nach nicht wirklich gewinnen. Zumal das Risiko enorm ist. Da können Sie gleich ins Spielcasino gehen. Ich rate: Solide Aktien billig kaufen und sie dann liegen lassen. Das ist die bessere Strategie.


tim schaefer (Author)

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