Dow Jones macht einen guten Schnitt im zweiten Quartal


New York, 30. Juni 2009

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Zwar schloss heute der Dow Jones um ein Prozent niedriger bei 8.447. Doch hat sich der Index im zweiten Quartal mit einem Plus von elf Prozent insgesamt gut geschlagen. Es war das beste Quartal seit dem Jahr 2003. Kaum jemand hatte mit einem solchen Ausgang gerechnet. Noch Anfang März erreichte die Wall Street ein Zwölf-Jahres-Tief. Wenn Sie nur den Zeitraum Mitte März bis Mitte Juni nehmen, dann legte die Börse um atemberaubende 34 Prozent zu. Einen solche Aufholjagd in so kurzer Zeit hat es seit 1930 nicht mehr gegeben.
Die Sorgen um einen Kollaps des Finanzsystems sind gewichen. Auch nehmen die Befürchtungen vor einer Neuauflage der großen Depression ab. Jedoch bleibt die Börse skeptisch. Von Euphorie kann keine Rede sein.
Unterdessen kürzen die Firmen wie verrückt ihre Kosten. Sparen ist die Devise. Ebenfalls räumen Vorstände dem Schuldenabbau einen hohen Stellenwert ein. Zahlreiche Firmen finden Sie auf dem Parkett mit winzigen Bewertungen, obwohl die Bilanzen robust und das Geschäft profitabel ist. Meiner Meinung nach gibt es mehr Chancen als Risiken. Wer jetzt in solide Werte einsteigt und am Ball bleibt, sollte auf lange Sicht einen guten Schnitt machen.
In den amerikanischen Medien bestimmt derzeit der unerwartete Tod Michael Jacksons die Schlagzeilen. Die umfangreiche Berichterstattung über den Superstar dürfte die nächsten Wochen anhalten. Selbst Börsensender wie CNBC oder Fox Business berichten ausführlich über den Todesfall.


tim schaefer (Author)

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