Dow Jones im freien Fall. Was Obama und Lincoln verbindet


New York, 17. Februar 2009

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Panik! Die Wall Street kommt nicht zur Ruhe. Am Dienstag früh stürzt der Dow Jones um 242 Punkte auf 7.603 ab. Minus drei Prozent! Wir liegen nun wieder auf dem Tief von Ende November. Immer verheerender wird diese Krise. Es ist die schlimmste seit der großen Depression. Der Ölpreis fällt wie ein Stein. Cash ist King in dieser Situation. Und Gold ist gefragt. Bis Sommer oder Herbst bleibt wohl der Aktienmarkt turbulent.
Am Montag war die Börse geschlossen. Die Amerikaner feierten ihren Presidents’ Day. Washingtons Geburtstag wird jeweils am dritten Montag im Februar gefeiert. Ursprünglich war der 22. Februar Nationalfeiertag, der Geburtstag von George Washington, Held des Unabhängigkeitskrieges gegen die Herrscher in England. Washington war der erste Präsident. Zudem war in den meisten Bundesstaaten der 12. Februar ein Feiertag, der Geburtstag Abraham Lincolns, dem Präsidenten während des Bürgerkrieges.
Barack Obama ist ein großer Fan Lincolns. Obama versucht sich ständig, in seine Nähe zu rücken. So ließ er sich mit der Bibel, die schon Lincoln zu seiner Vereidigung nutzte, einschwören. Zum 200. Geburtstag Lincolns würdigte Obama in einer Rede den 16. Präsidenten, der einem Attentat im Jahr 1865 zum Opfer fiel. Lincoln führte den Bürgerkrieg gegen die Südstaaten. Er war ein strikter Gegner der Sklaverei und begann damit, den Schwarzen Rechte einzuräumen. Mitte der 1970er Jahre beschloss der Kongress, einen Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten einzurichten.
In dem folgenden Video können Sie die Gemeinsamkeiten zwischen Obama und Lincoln sehen. Dass Obama wie eine Pop-Ikone verehrt wird, können Sie dem Film entnehmen.


tim schaefer (Author)

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