Dow Jones erholt sich zum Handelsschluß


New York, 12. Februar 2009

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Eine Aufholjagd sondergleichen zündete der Dow Jones. Fast hätte der Index trotz des zwischenzeitlichen Rückstands von 238 Punkten zum Börsenschluss im Plus geschlossen. Doch am Ende blieb ein Mini-Minus von 6 Pünktchen. Wir stehen nun bei 7.932 Zählern, was nichtsdestotrotz ein sehr tiefer Stand ist.
Der Chemiegigant Dow Chemical kürzt erstmals seit fast hundert Jahren seine Dividende. Soeben begründet der designierte US-Handelsminister Judd Gregg, warum er den Job nicht antritt. Der Republikaner gibt zu viele Differenzen mit der Regierung als Grund an. Beachtlich an Demokrat Obama ist, dass er selbst Republikaner und smarte widerspenstige Leute in sein Team einbindet. Diesmal hat es nicht geklappt.
Gut ist auch, dass sich Obama regelmäßig mit den mächtigsten Konzernvorständen zu Gesprächsrunden trifft. Die Vorstände sind von Obamas Bereitschaft, ihnen zu zuzuhören, beeindruckt. Zu dem Beraterteam zählt etwa Google-Lenker Eric Schmidt.
Es gibt in dieser Rezession Firmen, die exzellent laufen. Etwa der junge Modekonzern Aeropostle (Börsenwert 1,5 Milliarden Dollar), die Schnellrestaurants Chipotle Mexican Grill (1,8 Milliarden) und Buffalo Wild Wings (0,5). Unternehmen, die anderen helfen Kosten einzusparen, laufen wie verrückt. Zu dieser Spezies zählt etwa HMS Holdings (0,8). Das Beratungshaus achtet darauf, dass vom staatlichen Krankenkassensystem nur zulässige Ansprüche gedeckt werden.


tim schaefer (Author)

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