Diese Menschen sind finanziell frei mit 30 bis 40


New York, 3. Oktober 2016
Das ist mein Traum. Ein altes Holzhaus am See. Noch ist es nicht so weit. Ich warte in aller Ruhe ab.

Das ist mein Traum: Ein altes Holzhaus am See. Ich werde mir das in einigen Jahren zulegen. Ich möchte mir nicht sofort meinen Wunsch erfüllen. Finanziell frei bin ich weitgehend. Aber ich habe noch etwas Angst davor.

Christian Marchner ist 31, verheiratet, drei Kinder. Der Polizist aus Bayern ist finanziell frei. Er besitzt 25 Immobilien. Seine Objekte werfen einen positiven Cashflow von über 2.000 Euro im Monat ab. Außerdem verdient er mit gelegentlichen Immobilienverkäufe Geld. 24 seiner Objekte hat er vermietet. In einem Haus wohnt er mit seiner Familie.

Marchner hat es geschafft. Er hat sich umfassend informiert. Er fing mutig an mit dem Investieren. Er wuchs in bürgerlichen Verhältnissen auf.

Der Fall des Polizisten zeigt: Es ist mit einem durchschnittlichen Gehalt möglich! Schauen Sie hier wie er seine Strategie im Video erklärt:

Nehmen Sie Melanie. Sie ist 40 Jahre alt. Mit 16 Jahren begann sie eine Lehre als Energieelektroniker. Mit 27 kaufte sie ihre erste Wohnung (65 qm), die sie fortan vermietete. Sie lebt sparsam in einer 50 Quadratmeter großen abbezahlten Wohnung. Sie kaufte zudem ein Dreifamilienhaus. Sie tilgt schnell. Lebt bescheiden. Sie ist finanziell frei.

Ich beschreibe in meinem Blog hauptsächlich Amerikaner, die in jungen Jahren die finanzielle Freiheit erreicht haben. Kritiker entgegen dann, dass das am hohen Einkommen in den Beispielfällen liegt. Mit einem durchschnittlichen Einkommen sei dies nicht möglich, bemängeln sie. Bedingt stimmt das, gebe ich zu. Wer durchschnittlich verdient, braucht womöglich 15 Jahre länger, schätze ich. Es hängt vom Einzelfall ab.

Generell gilt: Ob hohes oder kleines Einkommen, die finanzielle Freiheit zu erreichen ist schwierig. Es ist eine große Herausforderung – selbst mit einem hohen Einkommen. Denn das Sparen bedeutet immer auf etwas zu verzichten. Natürlich ist es umso schwieriger mit einem kleinen Einkommen. Aber die beiden oben geschilderten Deutschen haben sicherlich keine besonders üppig bezahlten Jobs gehabt, nicht wahr?

Der Amerikaner Joe Udo hatte das Glück gut zu verdienen. Im Jahr 2012, als er 38 Jahre alt war, begann er seinen Ruhestand. Er hat 16 Jahre lang für den Chip-Riesen Intel als Ingenieur gearbeitet. Er sparte wie ein Irrer mit seiner Frau in dieser Zeit. Seine Gattin arbeitet indes noch. Für den Lebensunterhalt können sie auf ihr Gehalt zurückgreifen. Sie leben außerdem von Dividenden, Mieteinnahmen und der Bloggerei. So sieht Joe Udo und sein Sohn aus:

Familie Udo braucht jährlich zum Leben 50.000 Dollar. Das ist gemessen an ihrem Gesamtvermögen überschaubar. Sie haben ein Dividendendepot im Wert von 1,4 Millionen Dollar und ein Miethaus im Wert von 600.000 Dollar. Seine Frau möchte in vier Jahren auch in den Ruhestand. Bis dahin zahlt sie, so viel sie kann, in das „Aktiendepot für die Rente“ ein, das in Amerika vom Staat und Arbeitgeber massiv gefördert wird.

Ein anderes Beispiel ist die Amerikanerin Sydney Lagier. Sie ging im Jahr 2008 im Alter von 44 mit ihrem Mann „Doug“ in den Ruhestand. Beide sind gelernte Wirtschaftsprüfer. So sieht er beim Golfen auf Hawaii aus:

Das Ehepaar Lagier hatte die Nase voll von der Arbeit. Sie leben im kalifornischen Redwood City. Sie brauchen jährlich drei Prozent ihres Aktiendepots auf. Sie leben sparsam. Beide haben kalkuliert, dass mit diesen Entnahmen ihr Depot bis zu ihrem 102. Geburtstag reichen wird.

Bei all diesen Menschen fällt auf: Sie leben bescheidener als Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarn. Sie planen. Sie sind besessen von der Idee der finanziellen Freiheit. Sie haben alle das Ziel vor Augen. Sie strengen sich ungemein an. Sie sagen zuweilen, dass sie auf dem Parkplatz des Arbeitgebers das älteste Auto hatten. Das zeigt: Ihnen ist ihre Sparsamkeit nicht unangenehm. Sie lassen sich vom Gruppenzwang zu konsumieren (Nachbar, Freunde, Kollegen) nicht beeindrucken.

Gute Bücher zum Thema sind diese beiden:

Finanzieller Minimalismus: Wie man mit einfachen Regeln Geld spart, schuldenfrei wird und dabei trotzdem auf seine Kosten kommt. Ein Ratgeber um Ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

Dividenden Investor: Die Krise des Geldes und wie Sie mit Dividenden ein Vermögen aufbauen – überarbeitete Auflage


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Diese Menschen sind finanziell frei mit 30 bis 40

  1. Christoph

    Guten Morgen,

    ich rege mich gerade auf.

    http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Euro-am-Sonntag-Interview-Alt-Aktionaere-aufgepasst-Jetzt-gibt-s-die-Rueckerstattung-5104509

    Mich betrift das beim Ebay/ Paypal Spin off. Ist es wirklich der Enrst vom BMF dass es keine Rückerstatung gibt weil es die gleiche ISIN ist?

    Was hat das damit zu tun??? Es geht doch nicht um eine blöde Nummer. Sondern darum, dass sich der Wert der Unternehmen entsprechend verringert hat. Es ist ja nicht so dass der Wert von Ebay gleich blieb und man einfach Paypal dazu bekam. NEIN!

    Also wenn das wirklich so entschieden wird, dann kann man wirklich nur sagen: die haben keine Ahnung beim BMF! Man muss da echt mal überlegen welche Kriterien zur Einstellung der entsprechenden Leute festgelegt sind.

    Jeder normal denkende Mensch sieht doch dass dieser Fall klar ist.

    Ebay inkl. Paypal zB 60 Milliarden Wert. Abspaltung kommt: Ebay 35 Wert, Paypal 25 = 60 Milliarden Gesamt und somit der gleiche Wert wie vorher.

    Neee neee neee.

     

     

  2. Christoph

    Also das Video ist mir kein gutes Beispiel: Denn es sagt ja eigentlich aus: Kauf Immobilien in sehr guter Lage, bekomm Miete und verkaufs nach 3 bzw 10 Jahren. Ist für mich eine sehr gefährliche Geschichte. Klar in München zB werden die Einnahmen relativ sicher sein. Aber man sollte nicht mit Verkaufsgewinnen kalkulieren.

    Denn gerade für München braucht man einfach schon eine große Summe um finanzieren zu können.

    Auch das man sich viele Immobilien anschafft halte ich für nicht ungefährlich. Denn das kann natürlich gut gehen und wirklich Rendite abwerfen. Aber es kann auch sehr belasten und schwierig werden

  3. ZaVodou

    Die deutschen Beispiele zeigen, dass man nicht unbedingt in Aktien investieren muss, um die FU zu ereichen, sondern dass es auch anders geht.

    Wird gerade den Deutschen gut tun, da diese eine gewisse Scheu vor Aktien haben.

    Ich kenne viele Erfolgsstorys, die Immobilien zur Grundlage hatten.

    Das wollte ich nur mal erwähnen, weil hier viele gegen Immobilien sind.

    Letztlich ist es wie mit allem. Man muss sich halt ein wenig auskennen.

    Möglichkeiten gibt es viele. Man muss sie allderdings suchen und aktiv werden. Nicht nur von träumen oder die Schwierigkeiten sehen.

    Der Heinz hat es auch aus ärmlichen Verhältnissen geschafft. Ich hatte aufgrund des Namens immer gedacht, dass der auch mit ’nem goldenen Löffel im Mund geboren wurde.

     

     

  4. Christoph

    Mich würde mal interessieren was Ihr so an Kosten im  Monat habt bzw wie Ihr es geschafft habt diese zu senken. Ich finde bei mir mir irgendwie nichts mehr was ich groß drücken könnte (ausser anstatt eine 2 Zimmer eine 1 Zimmer Wohnung zu nehmen).

    GEZ: 18,00 da komm ich nicht drum rum

    Handykosten: ALdi: 8,00

    Internet: 30,00

    Sportstudio: 20,00

    Benzin: 70,00 (Auto brauch ich um auf die Arbeit zu kommen, mit Bus und Bahn würde es statt 15-20 Minuten etwa 60-80 Minuten dauern)

    Lebensmittel: 180,00 (Aldi zu 90%)

    Strom: 68,00 (mache jedes Jahr einen neuen Vertrag mit Neukundenbonus)

    Sonstiges: ca 50-80

    Ich glaube mehr geht nicht. Klar ich könnte Lebensmittel auf 120 oder so setzen aber da wäre das essen dann echt eintönig und auf dauer nicht gesund denke ich. Oder habt ihr tolle Ideen ? ich koche fast immer selbst. Klar mal gibt es auch ein Fertiggericht ist aber sehr selten.

    Theoretisch könnte ich Internet kündigen. Dafür müsste ich dann aber beim Handy mehr Volumen nehmen. das macht am Ende dann nicht wirklich was aus. Denn ich habe beim Handy kaum Datenverbrauch dank WLan daheim usw.

  5. Rainer Zufall

    Hallo Tim,

    vielen Dank für Deinen Artikel. Für mich ganz persönlich ist ein Immobilienerwerb aus mehreren Gründen im Moment nicht sinnvoll.

    Unabhängig davon: Schöne Beispiele, dass die finanzielle Freiheit auf unterschiedliche Arten (und nicht nur mit Aktien) möglich ist, wenn man am Ball bleibt.

     

     

     

  6. Fuseboroto

    Solche Beispiele sind schön und motivierend. Wobei mich auch mal die andere Seite interessieren würde. Leute die gescheitert sind. Die gibt es definitiv auch und es wäre interessant zu erfahren, was diese Leute im Nachhinein als ihre Fehler betrachten. Daraus könnte man viel lernen.

    @Christoph

    Ich denke Du bist schon sehr gut dabei. Meine Kosten sind trotz sparsamen Lebensstil höher. Ob sich weitere Kostensenkung da lohnt würde ich anzweifeln. Am Ende sinkt doch die Lebensqualität überpropertional. Du könntest Deinen Internetzugang kündigen und mobil surfen, aber das wäre nicht das gleiche. Eingeschränktes Datenvolumen, wenn man Pech hat weniger Geschwindigkeit etc.

  7. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Christoph,

    ich sehe nur beim Strom evtl. Möglichkeiten. In München habe ich ja 1-Personenhaushalt, da zahle ich 34 im Monat pauschal bei geschätzt 1.700 kwh im Jahr. Damit komme ich auch immer hin. Ich habe keinen Wäschetrockner, nur Waschmaschine, keine Tiefkühltruhe (nur Kühlschrank mit Gefrierfach), keine Geschirrspülmaschine weil kein Platz. Allerdings habe ich auch keinen E-Herd, weil ich einen alten Gasherd habe, aber kaum mehr koche, geschweige backe. Gas ist in den 34 mit drin. Dafür laufen TV, PC, Laptop, Musikanlage dauernd.

    Ich halte nichts von dem ständigen Anbieterwechsel. Schau doch mal bei den Münchner Stadtwerken, ob es Dir was bringen würde.

    Ich persönliche würde auch für Sportstudio nichts ausgeben. Warum in so eine Stinkbude gehen? Einfach Joggen oder so. Wenn Du Dir eine Strecke suchst, wo Du unterwegs paar Klimmzüge und Liegestütze machen kannst, dann reicht das völlig.

    MS

  8. Dominic | Der Portfoliomanager.de

    @Christoph:

    Ohne jetzt die Höhe der Miete zu kennen, ist das ja wirklich schon äußerst sparsam. Bei einem halbwegs vernünftigen Einkommen müsste die Sparrate ja schon sehr hoch sein – warum also den letzten Cent suchen? 😉

  9. Markus

    @Christoph

    Ich würde an Deiner Stelle den Focus mehr auf Weiterbildung, besserer Job usw. … sprich die Income-Situation legen.

    Sollte aber auch gut überlegt sein, welche Weiterbildung was bringt… nur studieren, weil man keinen Plan hat ist ein zweifelhafter Plan.

    Top sind natürlich duale Studien bei guten Arbeitgebern (muss man natürlich auch erst mal ergattern)…

    Oft muss man dafür auch die Bereitschaft haben, aus dem gewohnten Umfeld auszubrechen…. (sprich Ortswechsel, Verlust von Freunden & Bekannten etc.)

    Andererseits ist es natürlich der Optimal-Fall, wenn man etwas macht, was einem Spaß macht. Ob man selbst die Eignung und den Durchhaltewillen für Selbstständigkeit hat, muss jede(r) selbst entscheiden.

    Ansonsten bei der Ausgabenseite gibt es natürlich auch kleine Hardcore – Verbesserungen, wobei jeder selber wissen muss, was man im jeweiligen Alter an Prioritäten hat.

  10. AlexanderAlexander

    Sehe ich wie Fuseboroto, interessant wäre, wie viele gescheitert sind. Gerade im Immobilienbereich. Man muss sich schon sehr gut auskennen und Immobilien sind definitiv nicht passives Einkommen. Wenn ich keinen Verwalter habe, dann steckt da schon auch Arbeit und Ärger drinnen.

    @Christoph

    Viel Sparpotential sehe ich bei dir nicht, wobei man sich fragen muss, ob es im Monat auf 10 oder 20 € darauf ankommt.

    Du möchtest wissen, was die anderen so Nebenkosten im Monat haben?

    Meine Fixkosten belaufen sich auf ca. 900 € im Monat, da sind sämtliche Versicherungen (Haus, Auto etc.), Versorgerkosten (Strom, Wasser, Müll, Heizung etc.), eben alles was so anfällt, enthalten.

    Als Lebenshaltungskosten fallen bei uns (2 Erwachsene) etwa 800 € im Monat an. Alles was vom Geldbeutel raus geht. Benzin, Kleidung, Nahrung, Pflegeprodukte, Freizeit usw. Kann auch mal etwas mehr sein. Wir leben bewusst, sparen aber nicht besonders.

    Wir gehen einmal im Jahr unsere Fixkosten durch und optimieren die Verträge und hinterfragen die Ausgaben. In den letzten Jahren hatten wir da wenig Potential, irgendwann hat man alles weitestgehend optimiert.

    Für die finanzielle Freiheit brauchen wir also ca. 1.700 bis 1.900 € netto. Allerdings vergessen viele, wenn sie nicht mehr arbeiten, dass man sich dann selber krankenversichern muss. Gerade private Krankenversicherungen können im Alter sehr teuer werden. 1.000 € im Monat sind da keine Seltenheit. Urlaube und sonstige Vergnügen müssen auch noch dazu gerechnet werden.

    Wie im obigen Beispiel von Tim, mit 2.000 € im Monat ist man in Deutschland nicht finanziell frei. Der Immobilienbesitzer ist entweder bei der Ehefrau mitversichert oder er ist weiterhin in der gesetzlichen Versicherung und muss etwas 300 € im Monat selber bezahlen. Dann muss er mindestens 2.300 € nach Steuer netto haben. Die Versicherungen rechnen nämlich Mieteinnahmen und Dividenden bei nicht erwerbstätigen Ehepartnern und diese müssen sich dann recht schnell selber versichern. Da ist es oft besser halbtags zu arbeiten, bis man offiziell in Rente kann.

     

     

  11. PIBE350

    Die Beispiele zeigen, dass es sich lohnt. Sehr schön.

    An ZaVodou: Ich finde Heinz und seine Frau sehr sympathisch. Das erste Mal habe ich die Beiden bei ,,Goodbye Deutschland“ gesehen. Mittlerweile haben sie ihre eigene Sendung.

    An Christoph: Belasse deine Kosten so. Sie sind insgesamt schon sehr niedrig. Es macht für dich wenig Sinn, wenn ich dir jetzt sage, dass ich bei fast jedem Punkt günstiger bin oder ihn gar nicht erst habe. Wir Menschen sind zu verschieden. Letztendlich musst du dich wohlfühlen. Zur abschließenden Beruhigung: Verschwendung sieht wirklich anders aus. 😉

    An Alexander: Ich denke, dass man mit 2000 Euro pro Monat wunderbar frei sein kann. Ich bin es zumindest. Aber auch bei einem 2-Personen-Haushalt finde ich es machbar. Spätestens bei einer abbezahlten Immobilie. Meine Eltern werden z.B. mit nicht sehr viel mehr in Rente gehen. An diesem Beispiel wundert mich eher, warum bei 25 Immobilien monatlich ,,nur“ 2000 Euro rauskommen. Vielleicht sollte ich mir das Video anschauen.

  12. Anonym

    Die 2000 € sind positiver Cashflow. Das ist was er nach Abzug aller Kosten noch übrig hat. Dazu kommt, dass er verbeamtet ist, um seine Krankenversicherung muss er sich nicht weiter kümmern.

  13. Markus

    D. h. dass das zwar positiver Cashflow ist, aber ein gewaltiger Fremdkapitalhebel dahinter steht.

    Wenn an der Gleichung Fremdkapitalzinsen < Mieteinnahmen sich was ändert wird es spannend…

  14. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Rainer Zufall

    Jeder geht seinen eigenen Weg. Die einen machen es mit Immobilien, die anderen mit Dividenden. Manche schaffen die finanzielle Freiheit, indem sie eine eigene Firma aufbauen. Viele Wege führen nach Rom.

    Es stimmt: Zahlreiche Assets (Immobilien, Aktien….) sind recht hoch bewertet aufgrund der niedrigen Zinslandschaft. Da muss man in der Tat aufpassen. Und Immobilien sind nicht für jedermann geschaffen. Es kann mit Ärger verbunden sein. (Es kommt natürlich immer auf den Einzelfall an.) Aktien sind irgendwie bequemer.

    Ich wollte Beispiele auflisten, die veranschaulichen, dass es mit einem überschaubaren Einkommen geht.

  15. Klaus

    Handykosten: ALdi: 8,00

    Internet: 30,00

    Kommt mir doch sehr teuer vor. Ich bezahle 20Euro zusammen für DSL-Flat und Handy mit Flat ins deutsche Festnetz.

    Lebensmittel: 180,00

    Für eine Person definitiv zu viel.

    Sonstiges: ca 50-80

    Hört sich auch zuviel an. Was sind das für teure Hobbys?

  16. PIBE350

    An Markus: Gut, dann scheint ein riesiger Hebel anzuliegen. Ich habe z.B. ungefähr 1/3 seiner monatlichen Immobilieneinnahmen, aber nicht mal annähernd 1/3 seiner Immobilienanzahl. Ohne Fremdkapital.

    An Alexander: Von den Verlierern, egal in welchem Anlagebereich, hört man natürlich selten. Das Gleiche gilt für Lottospieler und Sportwetten- und Glückspielspieler. Wer gibt schon gern und offen zu, etwas komplett falsch gemacht zu haben? Dabei kann man nur aus Fehlern voneinander lernen. 😉

    Immobilienrenditen privater Vermieter: http://www.manager-magazin.de/immobilien/artikel/immobilien-private-vermieter-verpassen-renditechancen-a-991977.html#spRedirectedFrom=www

    Immobilienwertsteigerungen in Deutschland: http://www.finanzwesir.com/blog/immobilien-wertsteigerung-2007-2013

    Ich wünsche euch allen eine schöne Woche.

  17. Andreas

    @Klaus: 180 Euro für Lebensmittel zu viel im Monat? Entschuldige bitte, aber das ist Quatsch. Und auch Hobbies für 50 bis 80 Euro im Monat zu verfolgen ist definitiv nicht viel. Was machst du denn im Leben? Setzt du dich daheim hin und zählst dein Geld?

    Also ich achte auch sehr auf meine Ausgaben und habe eine ganz gute Sparrate pro Monat, obwohl ich in München wohne und für Miete schon ein ordentlicher Betrag weg geht. Aber bei allem Positiven, was geringe Ausgaben und Sparen mit sich bringt, man lebt trotzdem nur einmal. Und es bringt einem in 30 Jahren nichts, wenn man zurückblickt und das Gefühl hat, das ganze Leben ist an einem vorbeigezogen. Die gesunde Mischung macht es einfach aus….

  18. PIBE350

    An Klaus und Andreas: Haha, genau deshalb habe ich mich mit einer genauen Kostenanalyse zurückgehalten. Menschen sind einfach zu verschieden. Was einer braucht, braucht ein anderer widerum nicht. Was einer teuer findet, findet ein anderer widerum günstig. Was einer für vernünftig hält (ich spare möglichst viel für später), findet ein anderer widerum völlig bescheuert (ich lebe möglichst viel heute). Bei diesem Thema gibt es kein absolutes Richtig oder Falsch. 🙂

  19. Christoph

    Also bei Internet für 30 sind 3,00 für den unitymedia recorder inkl digital Fernsehen drinn. 27 sind die DSL bei Vodafone kosten.

    Ich war mal mit DSL bei freenet und unitymedia. nie wieder. dann lieber nicht paar Groschen mehr und es gibt keine Probleme.

    180 sind zuviel für Lebensmittel? Das sind 6 Euro am Tag inkl Getränken. Wie gesagt ich könnte mit jedem Tag Nudeln und Brot billiger leben aber das wäre mir zu langweilig und auf Dauer nicht gesund.
    Hast du gute Tipps um dennoch günstiger zu sein?
    50 bis 80 Euro ist nur geschätzt. da sind Dinge wie Friseur, ausgehen oder Kleidung etc drinn. Das finde ich schon sagen wenig.

  20. Tobias F.

    Thema: Novo Nordisk

    Mein absoluter Sorgen – Wert aktuell. Hat sich jemand ausführlicher mit der Firma beschäftigt. Man sagt Novo ja eigentlich beste Aussichten nach. Allerdings fällt und fällt sie nur noch.

    Wer würde jetzt einsteigen? Dividendenrendite liegt mittlerweile bei 2,7%… KGV nur noch 18

  21. Andreas

    Ja eben Christoph, also deine Ausgaben sind aus meiner Sicht schon sehr niedrig. Wenn du damit zufrieden bist und es dir im Leben gut geht, ist doch alles wunderbar. Jetzt auf Biegen und Brechen noch irgendwo 10 oder 20 Euro einsparen, das macht nicht mehr den fundamentalen Unterschied. Dann besser bei so kontrollierten Ausgaben die Einnahmenseite anpacken und weiterhin alles gut anlegen;)

  22. Christoph

    @Andreas und Alex

    ja ich denke auch das die Ausgaben kaum reduzierbar sind ohne deutliche Abstriche zu machen. Das mit den Einnahmen ist so ne sache.

    Werde einfach weiter investieren aber natürlich auch das Leben genießen. Ob 1 Jahr früher oder später finanziell unabhängig ist nicht entscheidend. aber ob man bis dahin das Leben auch genießen kann schon.

     

    Danke für eure Bestätigung

  23. Andreas

    Und was meine Fixkosten angeht, der Großteil ist Miete inkl. Strom mit 890 Euro. Ansonsten kommt nicht mehr viel dazu mit Handy, Internet, Fitnessstudio etc. bin ich bei ca. 1020 Euro Fixkosten im Monat. Viel Sparpotential ist da in München schwierig, es sei denn ich nehme mir eine kleine 1-Zimmer Wohnung. Aber darauf habe ich keine Lust mehr, hatte ich als Student lange genug:)

  24. Ralf

    Also ich weiß ja nicht, wer 50-80€ pro Monat verprasst (für was?) und dann noch glaubt er würde sparsam leben. Wie oft kaufst du neue Klamotten oder gehst zum Frisör? Soll aber natürlich jeder selber machen wie er will. Und dann noch teuren Zugang zu Digital-TV? Na kann ja sein dass die Wohnung keinen Kabelanschluss hat oder du keine Schüssel anbringen kannst.

     

    Brauchst dich dann aber nicht wundern wenn du mit einem Durchschnittsgehalt auf keinen grünen Zweig kommst. Aber so Leute muss es auch geben. Ist jetzt nicht böse gemeint, kein Hate oder so. Nur meine Meinung. Vielleicht gehörst du auch zu den Besserverdienern. Dann relativiert sich das natürlich.

  25. Skywalker

    Wir (Paar 31+29, keine Kinder) Verdienen ca 7000 Euro netto/Monat.

     

    Wohnung Großstadt: 1100 Euro warm, 2 Autos für Job benötigt: 700 Euro inkl. Kapitalkosten, Essen: 400 Euro Urlaube (Hobby!): 500 Euro im Monate im Mittel. Kleidung: 200 Euro. Essen gehen, Theater etc: 200 Euro. Hobbies,dies und das: 300 Euro Gesamt: 3400

    Den Rest sparen wir. Einige werden sagen, wir leben auf großem Fuß, aber ich sehe keinen Anlass, sparsamer zu leben. Irgendwann ists auch mal gut mit Knausern. Wir kaufen keine Statussymbole etc, aber wir arbeiten hart und unsere Ausgaben geben uns viel Lebensqualität.

    Trotzdem sparen wir noch einen Batzen, es könnte mehr sein, aber ich sehe nicht, warum. Wir haben schon einiges gespart, beruflich geht es bisher und hoffentlich auch in Zukunft weiter berg auf, es läuft. Ich bin demütig und dankbar, dass es so ist, wie es ist.

    Eine Frage: Würdet ihr an unserer Stelle in einer 50 m² Wohnung leben und jeden Tag 1,5 Stunden für pendeln mehr verplempern um das Auto zu sparen? Würdet ihr euren Freunde Freitag abend absagen um Geld für das Restaurant zu sparen?

  26. Mattoc

    @Markus

    Nichts Besonderes. In einer Großstadt bei einem Großkonzern (Technik, IT, Telekommunikation) mit Studium und entsprechender Berufserfahrung verdienen sehr viele Mitarbeiter (ohne Führungsverantwortung) zwischen 6000 und 7000 Euro brutto, was in Steuerklasse 1 ungefähr 3500 bis 4000 Euro netto ergibt.

  27. Mattoc

    @Skywalker

    Du schreibst:

    „Essen: 400 Euro Urlaube (Hobby!): 500 Euro im Monate im Mittel. Kleidung: 200 Euro. Essen gehen, Theater etc: 200 Euro. Hobbies,dies und das: 300 Euro“

    Das sind also 1600 Euro Lebenshaltungskosten für 2! Personen im Monat. Das sind 800 Euro pro Person.

    Das ist meiner Meinung nach sparsam.

  28. Christoph

    Ralf

    das meinst du nicht ernst oder?

    Ich gehe alle 4 Wochen zum Friseur. und 50 Euro sind ja mal nicht viel zum weggehen. Wie verbringst du denn deine Abende wenn du ausgehst??

    teurer digital Zugang? Für 3 Euro im Monat??? häh? Dazu ist der Rekorder inklusive. Würde ich mir einen kaufen wären das etwa 200 Euro. da kann ich meinen 70 Monate nutzen!

    Kabel hab ich, Schüssel darf ich nicht.

     

  29. Christoph

    Andreas schon wahnsinn was Wohnungen manchmal kosten

    . aber ich verstehe dass du keine kleinere willst. Oft sind die auch nicht viel günstiger.

  30. Klaus

     

    @Christoph

    Ich gehe alle 4 Wochen zum Friseur.

    Na gut das sind jetzt 10€ (hier bei Frankfurt, in München ist es vielleicht teurer) im Monat, obwohl ich natürlich nicht so oft zum Friseur gehe. Viele Leute die ich kenne lassen es sich kostenlos von der Frau/Freundin machen.

    Die Frage ist dann wo die restlichen 70€ verschwendet werden um zu den genannten Ausgaben von 80€ zu kommen. 50€ zum weggehen kann man mal machen, aber jeden Monat, das ist schon krass. Aber egal. Muss jeder selbst wissen.

     

    @Skywalker

    Würdet ihr euren Freunde Freitag abend absagen um Geld für das Restaurant zu sparen?

    Jede Woche ins Restaurant ist aber wirklich ziemlich extrem. Vielleicht die „falschen“ Freunde. Naja bei 7000 Netto verlernt man mit Geld umzugehen. Aber jeder wie er mag. Nachteilig ist halt, dass man dadurch auch seine Kinder so erzieht, dass die das dann als normal empfinden.

  31. Andreas

    @Christoph: Und es sind nur 52qm, andere zahlen in München dafür teils noch mehr…

  32. silentbob

    Hallo allerseits,

    da sieht man mal wie da die Meinungen auseinandergehen. Ich hab meine Ausgaben auch mal grob überschlagen:

    Miete1: 100 Euro (nur Nebenkosten – wohne mit im Elternhaus)

    Miete2: 450 Euro ( Montagetätigkeit )

    KFZ: 350 Euro ( Unterhalt + Sprit )

    Essen: 150 Euro

    Sonstiges: 250 Euro ( Versicherung, weggehen, Klamotten, Handy – noch bei der Telekom für 50 Euro im Monat, hab schon gekündigt, jemand nen Vorschlag welchen Anbieter man nimmt für ne Flat im D-Netz? )

    Das macht zusammen 1300 Euro. Denke das ist doch recht genügsam. Und wenn mal 100 oder 200 Euro mehr weggehen dann ist das halt so. Sicher gibt es überall einsparpotenzial, aber ich lebe nur einmal und wie sagt man doch so schön – Das letzte Hemd hat keine Taschen. 😉

    Damit habe ich immernoch eine Sparquote von über 60 Prozent und bin damit sehr zufrieden. 🙂

    @Tobias F. : Ich würde aktuell noch nicht kaufen und noch eine Weile abwarten.

    http://www.finanztreff.de/news/novo-nordisk-die-revidierte-jahresprognose-ist-nicht-das-problem/11571937

    MfG silentbob

     

  33. Christoph

    Klaus

    naja ich zahle 17 für den Friseur. nun wenn ich weggehe zb was trinken gehen, rechne ich mit 20 etwa. Das 2 x im Monat schwups sind es schon 40 Euro.

    wobei ich vorhabe wieder mehr wegzugehen. denn ich will ja Freude haben und nicht nur daheim hocken. wieso verlernt man bei 7k mit Geld umzugehen? Die machen es doch gut. Sparen und investieren über 3k und können dennoch gut leben. Eigentlich perfekt

    Silent: Stimme dir zu.man darf das sparen nicht übertreiben.

  34. Rainer Zufall

    Zum Thema Einsparpotential & TV. Ich schaue seit einiger Zeit über Magine.com (Alternativ gibts noch zattoo.com). Übrigens ganz legal. TV ans Internet anschliessen oder amazon bzw. google stick verwenden und die jeweilige App installieren.

    Die öffentlich rechtlichen bekommt man so kostenlos. Ich leiste mir für ca. 5 Euro im Monat auch die privaten bzw. die öffentlich rechtlichen in HD. Und spare mir so die Kabelgebühren von ca 20 Euro.

  35. Jack-Dow

    Guten Morgen,

    also ich lese seid geraumer Zeit mit großem Interesse hier mit.

    Grundsätzlich finde ich die Ansätze auch sehr sinnvoll, auch ich überdenke noch viel öfter meine Ausgaben und was ich in welchen Mengen konsumiere aber ich finde auch das Konsumverzicht nicht das richtige Instrument ist um sich in irgendeiner Weise finanzell unabhängig zu sein. Für was spart man denn? Im Alter noch in einer 2 Zimmer Wohnung zu sitzen? Also sehr krass finde ich wenn man überhaupt auf die Idee kommt eine Überlegung einzugehen „sparen könnte ich wenn ich anstelle eines 2 Zimmer Appartements ein 1 Zimmer Appartements bewohne“.

    Auch ich habe meine Sparrate drastisch erhöht aber dennoch fahre ich ein Auto von fast sechsstelligem Wert, alleine weil es mein Hobby ist. Ich bin selbständig im 9 Jahr und das mit erst 31 Jahren. Ich habe eine 70-80 Stunden Woche und erreiche also eine normales monatliches Arbeitspensum schon nach 14 Tagen.

    Ich könnte meine Sparrate sicher locker um 1500,- Euro pro Monat erhöhen aber um welchen Preis? Auch so werde ich wenn es mich nicht schon vorher dahinrafft zu meinem Wunsch-Zeitpunkt in Rente gehen können.

    Nur mal so zum, man kann alles übertreiben. Zu viel Gutes ist auch nicht gesund, ob das Sport ist, Sparen oder sonst was…

    Und jetzt dürft Ihr gerne anfangen mich in der Luft zu zerreißen:-)

    Guten Start in die kurze Woche.

  36. Markus

    @Mattoc

    Ja, die IT-Branche zahlt wirklich gut.

    Als nichts besonderes würde ich es trotzdem nicht bezeichnen.

    6 – 7 k verdienen laut Handelsblatt ca. 4-5 % aller Beschäftigten in Deutschland.

    Ein Großteil dieser 4-5 % aller Beschäftigen wird aller Wahrscheinlichkeit nach Führungsverantwortung und eine deutlich längere Berufserfahrung vorweisen müssen!

    Schätzen wir mal 1 % aller Beschäftigten sind in diesem Alter (29 & 31) in diesem Bereich.

    Dann treffen sich also IT-Nerd und die Jung-Pilotin oder der Fluglotse und die Unternehmensberaterin und bilden eine Lebensgemeinschaft… 1 % und 1 %…

    Ok, es gibt wahrscheinlichere Top-Berufs-Kombinationen auch, trotzdem ist es eine Top-Konstellation (wenn sie stimmt)…

    Bitte jetzt keine erneute Neid-Diskussion!

    Es ist nur eine Betrachtung von der Wahrscheinlichkeit… 😉

  37. Fit und gesund

    @Tobias F.

    ich habe am 27.9 100 Novo Nordisk gekauft und habe gestern Abend ein Minus von knapp 10% gehabt, ich werde im Moment nicht nachkaufen sondern erst ein wenig Zeit verstreichen lassen und sicher nicht bevor das Minus nicht 20% beträgt, das Management wird bestimmt Alles tun um den Aktienkurs wieder in die richtige Richtung zu bringen, ich habe grosses Vertrauen in diese Aktie, aber natürlich kann ich mich auch täuschen.

    Verkaufen würde ich an Deiner Stelle nicht, wie gross ist denn Dein Minus?

     

    @Christoph

    lass Dich bloss nicht kirre machen, Deine Ausgaben sind sehr sparsam, nutzt nix wenn ich nun hier meine Zahlen angebe, CH kann man mit D nicht vergleichen, ich habe hohe Kosten wegen der Tiere.

    Ich bin sehr sparsam, Sparrate immer über 50%, dennoch, mehr geht nicht, ich gehe auch mal Essen und dann kostet es eben 35 Euro (war so letzte Woche), sich völlig aus dem Sozialleben auszuklinken nur um Geld zu sparen ist der absolut falsche Weg, sonst will bald Niemand mehr was mit Dir zu tun haben, auch mag man sich mal ein Buch gönnen (gibt nicht Alles in der Bücherei und man mag vielleicht mal Notizen in einem Buch machen), ich überlege sogar einen teuren Yoga-Kurs zu machen, nur die basics und dann kann ich alleine daheim weitermachen,

    Alles mit Vernunft und Massen und dann geht es schon, Du bist auf dem richtigen Weg, da bin ich sicher.

    Schöne Zeit Euch

     

  38. Skywalker

    Kein Troll versuch, sondern Wahrheit. Beides Akademiker, sie Beamtin, er selbstständig und spezialisiert…

    In unserem Bekanntenkreis verdienen viele ähnlich…

     

  39. Fit und gesund

    Wie lässt sich das erklären, soeben nach NovoNordisk geschaut, Kursplus von plötzlich 16.99% (CHF), in Euro aber nicht, also ich hab nix eingeworfen, ich hab einen screenshot gemacht… irgendwie aber unglaubwürdig das Ganze????

  40. Markus

    @Sky

    Ok, es gibt viele Menschen in D. 😉

    Auch dass sich bestimmte Personengruppen gegenseitig suchen, unterstützen und ähnliche Denkweisen haben, ist durchaus gängig.

    Alltäglich oder mit Durchschnitt hat es bei Euch dann aber nichts zu tun! Glückwunsch! 😉

    Auch ist z. B. die Wahrscheinlichkeit deutlich höher bei Akademiker-Eltern oder Eltern mit Background, dass die Kinder deutlich bessere Startvoraussetzungen haben…

    Kein Vorwurf, nur eine Feststellung welche auf Studien und Statistiken beruht.

  41. Oliver

    @Christoph

    Irgendwann wird es sinnlos, weiter nach Einsparpotential zu suchen, da die Beträge nicht mehr relevant sind. Was bringt es dir, auf Kosten der Lebensqualität noch 20 oder 30 EURO einzusparen? Der Nutzen nimmt bei der Optimierung stetig ab und wie schon einige schreiben, lebst Du heute und nicht in 20 oder 30 Jahren. Das Sparen ist eine Wette, dass man im Alter besser leben kann. Die Wette besteht darin, dass Du es erlebst.

    Versteh mich nicht falsch. Ich selber spare und investiere auch sehr gerne. Ich gebe definitiv mehr als Du aus und ich werde das auch nicht ändern. Was jemand als viel oder wenig erachtet, ist sehr individuell. Aber meine Maxime lautet schon seid sehr langer Zeit, lieber an der Einkommensschraube zu drehen. Das heißt, einen guten Job zu haben oder selbstständig (das mache ich) zu arbeiten. Daneben evtl. eine zweite Einkommensquelle, wenn die Zeit es möglich macht. Diese sollte nach Möglichkeit Spaß machen, also eine Beschäftigung, wo Du nicht widerwillig hingehst. Damit holst Du i.d.R. mehr heraus. als wenn Du dir es verkneifst, mit deinen Kumpeln oder deiner Liebsten mal nett wegzugehen. Das sind Sachen, die ich mir sowieso nicht verkneifen würde, weil das einfach Leben ist. Gemeinsame Erlebnisse mit Familie und Freunde.

    Obwohl ich z.B. nicht alles optimiert habe und keine 70% spare (bin bei 40%), bin ich trotzdem in 3 Jahren voraussichtlich finanziell frei. Warum? Die Einkommensschraube hat das bewirkt und nicht das Studieren der Sonderangebote bei Aldi & Co.

    Für mich persönlich ist beim Sparen die Motivation am wichtigsten, damit ich am Ball bleibe. Ich muß aber nicht innerhalb sehr kurzer Zeit finanziell frei werden. Wozu, wenn ich eine Tätigkeit habe, die mir sehr viel Spaß macht und ich nicht gezwungen bin, sofort etwas radikal zu ändern oder es mir jeden Moment herbeiwünsche? Das heißt, die Auswahl der Tätigkeit ist für die eigene Lebensqualität mindestens so wichtig, als zu sparen. Wenn ich mir z.B. die Kommentare von Klaus anschaue, habe ich das Gefühl, dass er momentan nicht das Leben lebt, das er gerne möchte und möglichst schnell sich durch ein großes Aktiendepot oder wo auch immer er was anlegt sich veranbschieden möchte. Da sehe ich erstmal ganz andere Stellschrauben für Veränderung.

    Mein Fazit: Im Jetzt leben und trotzdem versuchen, für die Zukunft zu investieren. Dafür die Möglichkeiten schaffen. Man muß nicht unbedingt finanziell frei vor der Rente werden, wenn es finanziell nicht möglich ist. Aber ein Zuschuß zur Rente ist allemal besser als nichts zusätzlich zu haben oder gar Schulden. Und dabei entspannt bleiben.

  42. Claus

    @Tobias F. + alle

    Novo-Nordisk:

    Hierüber haben wir ja bereits mehrfach kurz geschrieben…

    Auf Basis der letzten Bilanz (Dez. 15) und des aktuellen Kurses ergeben sich folgende Kennzahlen:

    Kurs 36,41
    KGV 20,0
    KCV 18,2
    KBV 7,6
    KUV 6,5
    Ebit-Marge 45,8%
    Netto-Gewinn 32,3%
    EK-Rendite 74,2%
    EK-Quote 51,2%
    Div-Rendite 2,36%
    Ausschüttungsquote 47,2%
    Zahlt Div. seit 1983, steigert Div seit 1997

    Auch auf die „Gefahr“ hin, die beste Einstiegschance zu verpassen, warte ich noch weiter geduldig ab.

    KBV + KUV sind mir deutlich zu hoch.

    M.E. ist hier viel Psychologie im Spiel: Bis auf die Anleger, die bereits in letzter Zeit entnervt verkauft haben, sitzen die restlichen Anleger überwiegend noch immer auf stattlichen Gewinnen…

    Wie lange schauen sie dem sinkenden Kurs noch zu? Wann steigen die ersten Fonds/Großanleger aus? Falls es hierzu kommt (ich habe es bereits öfters erlebt…), könnte es zu weiteren massiven Kurseinbrüchen kommen. Kurse um oder sogar unter 25 halte ich für absolut möglich. Perfekt wäre eine deutliche Übertreibung nach unten…

    Je nach Börsenlage werde ich evtl. unter 35 eine erste kleine Position (max. 1%) kaufen. Lieber wäre mir unter 30…

     

  43. Fit und gesund

    Hallo Claus,

    danke für Deine Einschätzung, ich werde dann erst bei 30 Euro verbilligen, window dressing wird wohl auch noch einsetzen bei den Fondsmanagern, sei es drum, es ist wie es ist…

  44. Alex

    naja ich zahle 17 für den Friseur. nun wenn ich weggehe zb was trinken gehen, rechne ich mit 20 etwa. Das 2 x im Monat schwups sind es schon 40 Euro.

    Das ist jetzt nicht dein ernst oder?

    wieso verlernt man bei 7k mit Geld umzugehen?

    Das sieht man doch an deinen Darstellungen hier nur zu gut. Unter der Voraussetzung dass die Schilderungen von dir ernst gemeint sind und der Wahrheit entsprechen.

    Klar gibt es sehr sehr viele Leute die verschwenderischer leben und es ist ja auch gut, dass es unterschiedliche Menschen gibt.  Aber bei der Zielgruppe in diesem Forum erwartet man eigentlich  eine gewisse Rationalität und Sparsamkeit.

    Silent: Stimme dir zu.man darf das sparen nicht übertreiben.

    Bedeutet dieser Satz, dass das alles von dir doch nicht ernst gemeint war und ich die Ironie nicht verstanden habe?

  45. Claus

    @Fit und gesund

    Hallo,

    leider kann ich nicht hellsehen…, vielleicht bin ich auch zu pessimistisch. Bei „hochgejubelten Lieblingsaktien“ bin ich nunmal sehr skeptisch und vorsichtig.

    Wie „zittrig“ die verbliebenen Anleger sind, werden die nächsten Quartalszahlen zeigen. Natürlich kann es bei positiven Überraschungen auch mal wieder schnell nach oben gehen.

    Auch heute geht es bei NN bisher über 2% weiter abwärts, obwohl der Markt ja eher freundlich tendiert… soeben nur noch 36,30 €.

  46. Fit und gesund

    @Claus,

    ich werde keine neuen Einzelaktien mehr kaufen, ich hab da kein Händchen für, ist halt so, ist besser wenn ich ETF’s kaufe,

    so, nun muss ich mich mal an die Arbeit machen. 🙂

  47. ZaVodou

    @Christoph
    Schau Dir die größten Posten bei Deinen Ausgaben an. Wofür gibst Du am meisten Geld aus? Da setze an.

    Ich wundere mich über die 70 Euro Benzinkosten pro Monat. Ein Auto braucht nicht nur Benzin. Deine tatsächlichen Kosten für Transport sind viel höher. Da musst Du ehrlicher zu Dir selbst sein.

    Ich hatte jahrelang kein Auto, sondern nur eine Monatskarte für den ÖPNV. Ganz am Anfang hatte ich einen Anfahrtsweg von über eine Stunde, einfach.
    Bei meinem letzten Arbeitgeber hatte ich ein Jobticket, das ich auch am WE nutzen konnte. Gibt es vielleicht auch bei Deinem Arbeitgeber.

    Ich hatte mir mal meinen Einkaufszettel angeschaut. Ich lasse mir immer den Kassenbon geben. Da ist mir aufgefallen, dass der Wein immer so mithin den größten Posten ausmachte. Überhaupt ist Alkohol recht teuer. Ich verzichte jetzt nicht ganz auf den Wein, aber ich trinke ihn nicht mehr ganz so häufig.

    Das muss aber jeder selbst entscheiden, auf was er verzichtet, um mehr sparen zu können.

    Soll jedoch als Anregung dienen, wie man vorgehen kann.

     

     

  48. ZaVodou

    @fit und gesund

    Das sind die Dinge, die ich nie kapieren werde. Warst Du es nicht, die gesagt hat, dass Ihr bei Euch im Spittal nur Novo Nordisk verwendet?
    Du also sogar beruflich mit den Produkten von Novo Nordisk zu tun hast und von ihnen überzeugt bist.

    Dann hast Du gekauft, weil Du der Meinung warst, dass das ein akzeptabler Preis ist. Jetzt ist der Preis an der Börse gefallen. Statt Dich zu freuen und bei weiterem Geldeingang weiter zuzukaufen, ist ja billiger geworden und Du bekommst mehr Aktien für Dein Geld, schmeißt Du hin und sagst: „Ich habe kein Händchen dafür.“

    Du musst einer Aktie Zeit geben. Habe nicht die Erwartung, dass die Aktie gleich nachdem Du gekauft hast, steigen muss, nur weil Du jetzt dabei bist.

    Gib Deiner Aktie mal drei Jahre Zeit. Dann kannst Du immer noch entscheiden, ob es ein schlechter Kauf war.

  49. Tobias F.

    @ ZaVodou: Guter Punkt! Danke! Hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Dein Blog finde ich übrigens richtig gut!

     

  50. Fit und Gesund

    @ZaVodou

    Du hast völlig Recht, ich werde ja auch nachkaufen (nicht jetzt) ich bin wirklich von der Aktie überzeugt, aber ich lass mich so schnell verunsichern, das ist wohl etwas wo ich dran arbeiten muss *schäm* und Danke für’s Zurechtrücken!

  51. Gurki

    Was macht ihr Hypersparer eigentlich wenn ihr morgen vom Bus überrollt werdet?

    Ich spare ja auch einen Großteil meines Gehalts, aber das was einige hier tun finde ich äußerst befremdlich und schon fast krank… Also ein bisschen Lebensqualität und nicht immer auf jeden Pfennig achten sollte man schon tun. Mal schick essen gehen o.ä.

    Übrigens zahle ich nur 32€ für meinen Strom 🙂

  52. ZaVodou

    „ich lass mich so schnell verunsichern“

    @fit und gesund

    Ich denke damit bist Du nicht alleine. Aber genau das ist der Fehler.Tim hat das auch schon beschrieben. Die Kurse gehen nach unten. Die Leute verfallen in Panik und verkaufen dann sogar. Meist ist das genau der falsche Zeitpunkt.

    Dabei bleiben und gegebenenfalls nachkaufen. Nur solltest Du nicht alles auf eine Karte setzen.

    Problematisch wird es erst – und dann solltest Du wirklich mal über einen Verkauf nachdenken – das ist auch das Schöne, wenn man direkt mit den Produkten zu tun hat, wenn Dein Chef sagt:  „Wir haben ein neues, billigeres und besseres Mittel von einer anderen Firma, das wir demnächst verwenden wollen“.

    Dann sag uns aber bitte Bescheid.

  53. Markus

    @ZaVodou

    Wie läuft es eigentlich mit der Quellensteuer bei dänischen Unternehmen ab?

  54. Claus

    Novo-Nordisk:

    Wenn ich diese Analystenmeinungen in Kombination mit dem realen Kursverlauf sehe, glaube ich an weiter fallende Kurse. Hier wird z.Zt. eher „Kasse“ gemacht…

    Erinnert mich an ein TV-Interview mit einem „Experten“ von der Dt. Bank. Er empfahl damals die Dt. Telekom zum Kauf. Am nächsten Tag wurde bekannt, dass die Dt. Bank im Kundenauftrag ein riesiges Paket Telekom-Aktien verkauft hat…

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

  55. Fit und gesund

    Novo Nordisk

     

    das ist möglich dass diese Aktie noch weiter fällt, aber ich werde NICHT verkaufen und bei weiter fallenden Kursen zukaufen, mehr kann ich nun auch nicht sagen, ich habe bis anhin nie eine Aktie im Minus verkauft, auch nicht bei minus 50%, und davon bin ich ja noch meilenweit entfernt, und selbst wenn, ich habe dann schon Erfahrung… hi hi..

    Ich denke man sollte nicht zu oft auf die Kurse schauen.

  56. Arbeiter

    Das erinnert mich doch alles sehr stark an Konsumanorexie. Ich könnte hier noch drei Euro und dort noch 1,50 Euro sparen.

    Meines Erachtens wird viel zu viel Energie auf die falsche Ziele verwendet.

    Ich spare nur beiläufig im Mittel 5.000 im Monat. Konsumiere aber trotzdem ordentlich. Das liegt daran, dass mir Einnahmen viel wichtiger waren als das was übrig blieb.

    In den nächsten 24 Monaten will netto 2000 Euro pro Monat mehr erreichen.

    Karriere ist wichtiger als knausern.

  57. Finanzmixerin

    Ich habe Novo Nordisk aufgestockt nachdem die Meinung hier fast einhellig war noch zu warten. Jetzt ging es noch 2,5% bergab. Das macht mir nichts aus.

    Sparen muss nicht mit Einbußen in der Lebensqualität zusammenhängen. Es sollte aber nicht ausarten. Wie schon vielfach gesagt:  Jeder ist verschieden.

  58. Delura

    @fit und gesund – Mensch Mädsche !! (säd ma bei us in Kölle)

    Du hattest gefragt und ich hatte Dir vor 8 Tagen geantwortet:

    @Fit und gesund

    wann seht Ihr denn Einstiegskurse bei Novo Nordisk, diese Aktie hat mich schon vor dem Kurssturz interessiert, aber nun eben erst recht…

    Hmm, wenn Dein Anlagehorizont „Ewig“ heißt, könnte die Antwort so sein, so mache ich es jedenfalls…. Novo Nordisk ist ein hochkapitalisierter Wert > 100 Milliarden, ich könnte mir eine Gesamtzielgröße (in meinem Fall von 12,5K€) vorstellen.

    Zeitlicher Horizont 5 Jahre, bis ich diese 12,5K€ erreichen möchte und da denke ich kann man jetzt mit einer Anfangsposition einsteigen. Vielleicht 2 oder 2,5K€ und dann guckt man wie sich der Kurs entwickelt. Die Dividendenhistorie ist einwandfrei, fällt der Kurs und alle Parameter sind nach wie vor halbwegs auf grün – nachkaufen.

    Ob das alles so richtig weiß ich nicht, aber man muss einen Plan haben und diesem Plan folgen, ansonsten verleitet einen die Börse zu Dingen die man hinterher bereut…

    Ich ergänze: Sieh das Positive: Novo ist eine Riesencompany und hat Cash ohne Ende, das ist ja keine „Ballerbude“. Die haben eine große Marktmacht bzw. Preissetzungsmacht und können mit Sicherheit noch jahrelang die Dividende zweistellig erhöhen. Halte die Anfangspostion und fällt Novo z.B. um weitere 20-25% kaufst Du die einfach nach und freust Dich an der höheren Dividenrendite – Börse kann so einfach sein….

    Glück Auf!

     

  59. Fit und Gesund

    ja ja… Delura, 🙂  ich hatte sie ja am 27.9 gekauft, eine Anfangsposition von 100 Stück, o.k ist bisschen mehr als 2k aber Kaufgebühren sind in der CH einfach mordsmässig teuer, ich werde sicher noch aufstocken, aber erst muss man da mal bisschen warten und wenn ich bei minus 20% oder 25% bin, kauf ich nach, so hatte ich das ja heute Morgen schon Tobias F.  geschrieben, und dabei bleibt es auch, heute Nachmittag war ich aber erst bei Minus 8,7% und ich kann jetzt nicht andauernd nachschauen, also keine Sorge, mit Nordisk hab ich wenig Probleme, bis auf’s Blut ärgert mich nur die CS, und selbst die hab ich noch…

    schönen Abend Dir 🙂

     

  60. PIBE350

    An Arbeiter: Menschen sind unterschiedlich. Für Minimalisten stehen Karriere und materielle Dinge nicht an erster Stelle. Sie möchten möglichst frei und unabhängig davon sein und leben. Hier steht die freie Zeit an erster Stelle. Geld wird hierbei nur als Mittel zum Zweck angesehen = ,,geprägte Freiheit“. 😉

  61. Christoph

    @Alex

    du verwirrst mich. meinst du ich bin zu sparsam oder nicht sparsam genug?!?

    @Oliver und fit und gesund

    ja mir ist das leben im jetzt wichtig. da kann ein abend auch mal teurer sein.

    klar früher war ich oft in der disco. Jedes Wochenende 30 Euro das summiert sich. aber ich habe es genossen und bin froh es gemacht zu haben.

    Allerdings will ich einfach nicht mehr unnütz Geld ausgeben. sondern wirklich nutzen haben. egal ob es ein toller tv ist oder ein schöner Abend mit Freunden.

    aber ich habe jetzt zb Aldi als Handy Anbieter anstatt einen festen Vertrag. und ich habe keine Einschränkung. Sowas meine ich. immer schauen: brauche ich diese Leistung oder bekomme ich eine günstigere die mich auch zufrieden stellt?

     

  62. easydividend

    Das sind meine Lieblingsposts von allen Blogs auf dieser Welt, da es mich immer wieder motiviert noch härter an meinen Zielen zu arbeiten.

    Ich bin mitten in meinen 20ern und versuche auch vor 30 meinen Hauptjob komplett an den Nagel zu hängen. Wenn es nicht klappt, dann bestimmt bevor ich 40 bin 🙂

    mfG Chri

  63. Rainer Zufall

    Christoph

    Man sollte im Bundesanzeiger checken, ob der ETF teilthesaurierend ist, was bei ausschuettenden fonds nicht auszuschliessen ist.

    Wenn dem so ist bedeutet das für Deine Steuer jährlichen Verwaltungsaufwand ohne Ende.

  64. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Rainer Zufall; „Man sollte im Bundesanzeiger checken…“

    Da fiel mir doch gerade die Anmerkung beim Finanzwesir ein (wo ich leider noch zu wenig gelesen habe):

    „M. ist – wie ich – ein typischer Vertreter der „Zu-genau-zu-gut“-Fraktion.

    „Ich habe alles auch im Bundesanzeiger gecheckt.“

    Andere Leute wissen gar nicht, was der Bundesanzeiger ist. Er hat’s gecheckt!
    Wenn diese Leute bemerken, dass man da auch lässiger durchgrooven kann, beruhigen sie sich und werden richtig gute Anleger.“

    Da sage ich nur: Amen! 😉

    MS

  65. Rainer Zufall

    Hallo Matthias,

    habe die Webseite des Finanzwesirs erst vor ein paar Wochen richtig entdeckt. Sind ein paar prima Artikel dabei, und die Diskussion in den Kommentaren finde ich klasse.

    Hallo Christoph,

    zur Problematik thesaurierender Etfs hier eine kurze Zusammenfassung:

    https://www.justetf.com/de/news/etf/steuereinfach-in-etfs-investieren.html

    Außerdem:

    Habe die WKN im Bundesanzeiger gesucht – und den ETF dort nicht gefunden. Das bedeutet möglicherweise, dass der ETF nicht steuertransparent ist. Sollte das wirklich der Fall sein (das müsste man definitiv nochmal prüfen) könnte das zu echten Problemen bei der Besteuerung der Fonds in Deutschland kommen. Bei Justetf habe ich den ETF übrigens auch nicht finden können…

    https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

    https://www.justetf.com/de/find-etf.html?query=351680855

     

  66. Franz

    Viele Aktionäre aus München kommen her. Und sie wollen sich niemals persönlich treffen. Z.B. um 18.00 Uhr am Freitag oder Samstag beim Augustiner – Arnulfstraße 52. In anderen Großstädten treffen sich aber persönlich die freundlichen Aktionäre einmal im Monat. Vereinbart wird es über Facebook: Aktien Stammtisch + Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München usw.

    Die Miete der Wohnung sollte nicht den Mietspiegel der Stadt übersteigen. Das aktuell gültige Heft “Mietspiegel für München 2015“ bekommt man beim Mieterverein München und vielleicht auch beim Sozialreferat. Dort berechnet man den Grundpreis (10,80 Euro), die Betriebskosten, die Zuschläge und die Abschläge für die Wohnung. Dann bekommt man in bester Lage der Stadt und in Zentrum (z.B. Türkenstraße) zusammen 500–600 Euro monatlich für die 50 m2 große Wohnung und Haus von 1955. Und mehr sollte man für die Wohnung nicht zahlen. Gas für die Heizung und Strom zahlt man noch dazu. Der Vermieter will aber 730 Euro. Doch der Mieter muss es ablehnen zu zahlen. Schon 2011 hat mich die Wohnungsbesitzerin belogen, dass ich nach dem Mietspiegel 720 Euro Miete zahlen sollte. Ich habe es abgelehnt zu zahlen. Die 55 Jahre alte Wohnung 50 m2 groß hat sie für 210.000 Euro gekauft und die Miete hat ihr netto Rendite nur vielleicht 2% im Jahr gebracht. So hätte ihr meine Miete den Kaufpreis erst nach 50 Jahren bezahlt (berechnet falsch mit konstanter Miete). Deswegen hat sie “meine“ Wohnung vor 3 Jahren für etwa 230.000 Euro verkauft. Und der heutige Besitzer belügt mich in jedem Jahr wieder: “Wir sehen uns veranlasst, den Mietzins mit einer Erhöhung um 30 Euro der allgemeinen Preisentwicklung anzupassen“ und er will heute wieder 730 Euro im Monat von mir. Doch Alles Lüge. Ich lehne es ab zu zahlen, weil ich mit 690 Euro schon 100 Euro zu viel zahle, nach dem Mietspiegel von 2015. In nächstem Jahr erscheint Mietspiegel 2017 für München.

    Und so bekommt man eine bessere Rendite mit 3%-igen und steigenden Dividenden, als mit Miete von einer teuren Wohnung als Wohnungsbesitzer in München. Man muss nur die 12-20 besten Dividendenaktien von DAX, Eurostoxx50, Stoxx50 und Dow Jones aussuchen (plus AT&T und Wells Fargo).

  67. chaostrader

    habe die Webseite des Finanzwesirs erst vor ein paar Wochen richtig entdeckt.

     

    Ist ja echt schwer, den zu ignorieren, wie schafft man denn sowas? Wurde schon öfters hier gepostet.

     

    Habe die WKN im Bundesanzeiger gesucht – und den ETF dort nicht gefunden.

    Dann viel Spaß beim Strafsteuer zahlen, selbst wenn der Kurs nach unten geht.

    Finger weg!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *