Die Wall Street und das Öl


New York, 21. Juli 2008

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Nach der scharfen Korrektur an der Wall Street taxiert der S&P-500-Index mit einem Kurs-/Gewinnverhältnis (KGV) von zwölf. Mir erscheint das günstig. Besonders die Bankenwerte ziehen am Montag weiter an. Gut möglich, dass wir nach dem brutalen Ausverkauf einen Boden gefunden haben.
Wenn der Ölpreis fällt, dann steigt die Wall Street. Es besteht eine extreme Korrelation zwischen beiden. Der rekordhohe Preis für das schwarze Gold schien der Weltwirtschaft jegliche Wachstumschancen zu nehmen. Ich glaube indes, dass wir uns an weiter steigende Ölpreise gewöhnen müssen. Der Energiehunger nimmt in den Entwicklungsländern immer weiter zu. Chinesen und Inder kaufen Millionen neuer Autos. Es entsteht ein neuer Bedarf. Gleichzeitig sinken die globalen Reserven. Gut möglich, dass der Rückgang im Ölpreis nur temporär ist. Ich sehe das Barrel zum Jahresende zwischen 150 und 200 Dollar. Aktuell liegt die Taxe bei 129 Dollar.
In den Yahoo-Aufsichtsrat zieht nun Carl Icahn mit Gefolgsleuten ein. Der aufmüpfige Milliardär dürfte Bewegung in die auf Eis gelegten Übernahmeverhandlungen mit Microsoft bringen.


tim schaefer (Author)

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