Die Selbstverbesserung 2017


New York, 14. Dezember 2016

Abendsonne in New York.

Viele Konsumenten leben einfach so in den Tag hinein. Sie sparen kaum. Sie geben am liebsten alles aus. Sie haben keine wirklichen Herausforderungen. Sie verbringen immer mehr Zeit vorm PC, Smartphone oder Fernseher. Die Gesundheit und Zufriedenheit ist auf dem absteigenden Ast. Manche Menschen sind einsam.

Ich finde, wichtige Dinge gehen aus dem Blick verloren. Wir sollten uns um Wesentliches kümmern. Um die Familie/Freunde, Hobbys/Spaß, Finanzen, Bildung/Lernen, Job/Karriere, das Spirituelle/Meditation/Religion, Gesundheit/Ernährung/Sport/Romance…

Auf jedem Feld sollten wir versuchen, uns zu verbessern. Das neue Jahr steht vor der Tür. Das ist die beste Zeit, um sich diese Felder genauer anzusehen. Wo haben Sie Lücken/Nachholbedarf?

Niemand ist perfekt. Das ist klar. Wir haben alle Schwachpunkte. Die Kunst besteht darin, an den Schwächen zu arbeiten. Niemand muss sich extrem verbessern. Schon kleine Schritte können sich erheblich auswirken. Wir werden zufriedener. Wir können besser schlafen. Wir werden optimistischer. Wir beschweren uns nicht jeden Tag über alles Mögliche.

Sie können mit einer neuen Aktivität gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ich meine damit, sie decken mehrere Kategorien gleichzeitig ab. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wenn Sie zum Beispiel fortan mit Freunden Sport machen – sie treffen sich zum Wandern, Joggen oder Radfahren. Dann tun Sie etwas für Familie/Freunde, Hobbys/Spaß, Gesundheit… Das ist nicht einmal teuer. Es kostet im Prinzip nichts. Trotzdem haben Sie einen erheblichen positiven Effekt.

Es geht jetzt nicht darum, ein Mountainbike oder Rennrad für 10.000 Euro zu kaufen, um ganz vorne mitfahren zu können. Es geht um andere Aspekte als um Statussymbole.

Ein Ziel zu haben. Daran zu arbeiten. Ist etwas Wunderschönes. Es führt zu Dankbarkeit. Selbst wenn Sie nur Mini-Schritte nach vorne schaffen. Was bewirkt das? Sie sehen Licht am Ende des Tunnels. Es macht zufrieden.

Niemand ist wohlgemerkt immer zufrieden. Jeder Mensch erlebt schlimme, traurige  Zeiten. Das ist einfach so. Es geht darum, das Beste daraus zu machen. Es geht darum, nach vorne zu blicken. Sich zu verbessern. Neue Herausforderungen zu meistern. Niemand muss wohlgemerkt perfekt werden – nur besser:

Wenn Sie kein Ziel aufschreiben, existiert es nicht. Wie Sie Entscheidungen treffen, sollten Sie klar alles durchdenken. Treffen Sie besser keine Entscheidungen, die auf Angst und Sorgen basieren. Denn so besteht die Gefahr, dass die Probleme noch größer werden.

Achten Sie auf Ihr Umfeld. Versuchen Sie, sich positiv beeinflussen zu lassen. Mein Umfeld hat einen schlechten Einfluss. Die nette Nachbarin zog um. Sie kaufte sich eine riesige Wohnung – renovierte alles. Nun sitzt sie auf einem Schuldenberg. Sie macht keinen zufriedenen Eindruck. Sie sagte kürzlich, dass ihre Handwerkerrechnungen deutlich höher sind und sie sich Sorgen macht wegen ihrer Finanzen. Ihre gestiegenen Hypothekenzahlungen sind ein großer Belastungsfaktor. Ein Nachbar kaufte ein Ferienhaus. Freunde kamen in einem neuen Mercedes vorbei. Ein Nachbar grillt stets das teuerste Fleisch, das er im Supermarkt finden kann. Was ich damit sagen möchte: Meine Nachbarn haben einen eher schlechten Einfluss. Aber ich schaue zuversichtlich nach vorne.

Ich habe meine Lücken erkannt. Und arbeite an ihnen. Das Jahr 2017 wird spitze.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Die Selbstverbesserung 2017

  1. Hans Wurst

    Hey Tim,

    vergiss deine Umfeld und deine Nachbarn. Du hast ja uns :)….und wir sind alle so drauf wie du…

    Für mich war 2016  sehr zufriedenstellend. Ich konnte mein „Vermögen“ um 8,1% erhöhen und hab bis jetzt knapp 10.000 Euro alleine nur Dividende bekommen…….Für 2017 bin auch sehr zuversichtlich.

    Viele Grüße

  2. Boris

    Ich bin jetzt mal zynisch und kombiniere, wie die meisten Menschen diese Ziele angehen bzw. verwirklichen werden:

    Familie/Freunde: mehr Zeit vorm Smartphone
    Hobbys/Spaß: mehr Zeit vorm Fernseher und PC
    Finanzen: mehr Zeit vorm PC und Smartphone
    Bildung/Lernen: mehr Zeit vorm Fernseher, PC und Smartphone
    Job/Karriere: mehr Zeit vorm Smartphone
    Spirituelle/Meditation/Religion: mehr Zeit vorm Smartphone
    Gesundheit/Ernährung/Sport: mehr Zeit vorm Smartphone
    Romance: mehr Zeit vorm Smartphone und PC

    Zwei weitere Konstanten werden bleiben:

    Verstärkter Konsum, denn es gibt einen leichten realen Lohnzuwachs quer über alle Branchen, und es wird garantiert kein Geld langfristig in Aktien angelegt. Es gibt einfach ‚bessere‘ sogenannte Finanzprodukte, die Menschen sich bereitwillig von ‚Beratern‘ vertraglich andienen lassen. Und Verträge sind gut, denn man hat etwas Festes, Schriftliches in der Hand, wo auch der Gegenüber etwas garantiert (heißt: zu garantieren scheint). Vielleicht gibt ja der Staat noch etwas Förderung dazu – dem Staat wird das gefallen, denn Menschen, die in finanziellen Angelegenheiten vertraglich gebunden sind, noch besser: in Krediten verschuldet, sind besser kontrollierbar. Menschen, die mit ihrem Geld einfach Aktien und oder ETFs kaufen und ihr finanzielles Geschick langfristig selbst in die Hand nehmen, sind einfach zu unabhängig.

    Ich schweife ab…

    Ok, ich setze mir explizit auch keine Ziele (für 2017), zumindest nicht irgendwie systematisch, außer vielleicht das Ziel, dort weiterzumachen, womit ich in den letzten Jahren begonnen habe: meine Lebens-/Wohnumgebung übersichtlicher zu gestalten, abzuspecken und dafür mehr auf Qualität als auf Quantität zu achten. Da bin ich schon auf einem guten Weg und das macht sogar richtig Spaß.

    Und ich werde das weiterhin im persönlichen Umfeld propagieren, denn ich habe dabei schon gewisse Erfolge erzielt. Was mich erstaunt und erfreut hat.

    Andererseits werde ich das Gefühl nicht los, dass viele von uns im nächsten Jahr noch ein Stück mehr verblöden und intellektuell verrohen werden:

    Mit noch mehr Hass- und Wuttiraden in allen Medienkanälen, noch mehr Lügen- und Fakenews-Kampagnen einschlägiger Kreise in den sogenannten ‚Sozialen Medien‘.

    Und es wird dieselben müßigen Diskussionen von und mit immer denselben Protagonisten im Fernsehen geben, die nach den Gründen und Folgen dieser allgemeinen Verblödung fragen.

    Darob könnte man traurig werden, man muss es aber nicht.

  3. Yannic Detemple

    Hallo Herr Schäfer,

    Ihre Aussage im zweiten Abschnitt, worauf es ankommt, gefällt mir sehr 🙂

    Sie inspirieren mich! Sie haben schöne Ansichten. Ich spare auch sehr viel, konsumiere sehr wenig. Um mit meiner Freundin eine angenehme Beziehung zu führen, gehe ich in gute Restaurants. Aber sich zu bilden und eine tolle Familie zu haben, ist unbezahlbar.

     

    Machen Sie weiter so!!! Ich verfolge Sie auf Facebook.

     

    Liebe Grüße aus dem Saarland.

  4. Gurki

    @Boris: Ich freue mich auf 2017 – denn dann sind Wahlen! 😉
    Hass kommt ja nur davon, weil die Medienkanäle ihre News den Menschen mittlerweile vorenthalten wenn es um ein bestimmtes Klientel geht. Aber ich sag ja, bald sind Wahlen, dann schauen wir mal 🙂

    Anyway, die Menschen verblöden, das ist richtig! Die Werbung tut ihr übriges. Wenn ich nur mal an die Spritewerbung erinnern darf. Das war ja wohl der Gehirnschmalzkiller schlechthin! Und wenn ich auf facebook die Kommentare lese wird mir schlecht, wie diese verfasst werden (Rechtschreibung, Aussprache).

    Darum werde ich mir für 2017 vornehmen, definitiv dort weniger zu lesen.
    TV (Werbung) schaue ich schon so gut wie gar nicht mehr. Wenn, dann eher einen (guten) Film / Serie – selbstverständlich ohne Werbung!

    Ansonsten mache ich mit meinen Investitionen so weiter wie bisher. Lief ganz gut denke ich 🙂

  5. Oliver

    Ja, am Ende des Jahres werden die Leute alle sentimental, es gibt die sog. guten Vorsätze fürs nächste Jahr (rauchen aufhören, mehr Sport machen und was auch immer). Gut, wir Menschen brauchen vielleicht Fixpunkte, um über Vergangenes nachzudenken und uns zu fragen, wie wir uns weiter selbst optimieren können. Wobei die Frage gestellt werden darf: Wie viel Selbstoptimierung nutzt uns wirklich?

    Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit des Konsums, die stille Zeit. Wahrscheinlich wird sie so genannt, weil alle am Abend nach den Einkäufen so fertig sind vom schweren Schleppen der Geschenke und dem aktiven Erleben der Menschenmassen.

    Ich denke, die Mehrheit tickt ganz anders als Tim sie beschreibt. Die kaufen eben die Wohnungen, Autos, Taschen oder was weiß ich was. Deswegen ist die große Masse auch nicht vermögend. Viele wähnen sich im Mittelstand, weil sie ein dickes Auto fahren und in einer überdimensionierten Hütte wohnen, die sie ihre Altersvorsorge nennen. Alles legitim, der Selbstbetrug hilft uns, auch negative Szenarien ganz salopp zu überstehen.

    Ich persönlich habe zwar ein langfristiges finanzielles Ziel. Am Anfang habe ich mich wirklich motivieren müssen und ständig nach Dingen gesucht, wie ich dabei bleibe. Inzwischen ist es Routine wie das Rasieren am Morgen. Automatismen im positiven Sinne sind meistens gut. Nur: was wird, wenn das Ziel erreicht ist? Werde ich dann ein fauler Couchpotato, der jeden Tag 12 Stunden vor der Glotze sitzt? Ich denke, so ein Ziel wie finanzielle Freiheit ist sinnvoll, aber nur, wenn ich persönlich darin einen Sinn sehe und damit umgehen kann. Lottogewinner sind praktisch auch finanziell frei, aber in den meisten Fällen nur für eine bestimmte Zeit. Der Umgang mit Geld wurde nie gelernt (woher auch?) und das Ziel ist meistens der große Konsum all der schönen Dinge, denen man bisher entsagen mußte. Von daher ist der Eigenerwerb der finanziellen Frieheit besser: Man weiß einfach, das es lange dauert und mühsam ist. Deshalb bleibt der rote Ferrari dann im Ladengeschäft oder man leiht ihn sich aus.

    Für 2017 speziell habe ich keine Riesenvorsätze. Etwas mehr von der Welt sehen ist ein Ziel und damit fange ich im Januar mit Thailand an. Gespart wird wie zuvor, aber Automatismus, kein Vorsatz. Vielleicht mal weniger arbeiten, ist aber auch keine große Sache für mich. Es zwickt irgendwie nirgends so, dass ich mir spezielle Ziele vornehmen müßte. Also nicht mehr Selbstoptimierung, einfach nur möglichst zufrieden leben. Von daher ist der Jahreswechsel nicht sonderlich wichtig für mich für große Veränderungen. Ist doch auch was.

  6. Claus

    Mit 2016 bin ich sehr zufrieden. Meine Börsenstrategie ging recht gut auf:

    Die Divideneinnahmen weiter zu erhöhen, ohne überteuerte Werte ins Depot zu legen. Am jahresende werden es 12 k nach Steuern sein (letztes Jahr 8,2 k).

    Besondere Situationen auszunutzen:
    Brexit: Kauf Prudential am 24.6.16, Plus bis heute 20%, trotz der GBP-Abwertung von gut 12% in diesem Jahr.

    Ölpreiskrise: Deutliche Erhöhung meiner Shell-Position auf 10% am 23.08.16 (normalerweise habe ich max. 3%-5%). Plus seitdem über 16%, zuzüglich der sagenhaften Dividende (7,5%), die nach dem Ölpreisanstieg auch wieder sicherer erscheint.

    Das Depot hat sich in diesem turbulenten Jahr als sehr krisensicher gezeigt, bisher + 8,5%. Hier fehlt noch etwas zu meinem durchschnittlich angepeilten Ziel von 10% p.a. Trotzdem bin ich mehr als zufrieden.

    Gekauft habe ich auch nichts in diesem Jahr, dafür 20k ins Depot einbezahlt.

    Heute gab es eine besondere Belohnung: Die erste Stelle meines Depotwertes kletterte eins nach oben… Das macht Spass, ermahnt aber auch schon wieder zur Vorsicht…

    Deshalb werde ich mir alle Werte im Depot genau ansehen und evtl. demnächst meine Cash-Position etwas vergrößern (z.Zt. nur 2,7%, bin am liebsten voll investiert). So bin ich auch wieder gut auf besondere Situationen im neuen Jahr gerüstet, die wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lassen…

    Für 2017 nehme ich mir nichts Besonderes vor, ausser viel zu lesen, mich fortzubilden und meine Strategie weiter zu verbessern, denn Stillstand ist Rückschritt.

    LG und viel Erfolg!

  7. Michi

    @Boris und Gurki

    Richtig, in 2017 sind zum Glück Wahlen. Grund für immer mehr „Hetz-und Hasskommentare“ ist ganz klar unsere alternativlose Politik (und den dazu vertuschenden und oft bewusst falsch informierenden Medien) , die größtenteils nur noch für Wirtschaft, Flüchtlinge/Migranten Vorteile bringt. Der normale Bürger bleibt auf der Strecke und muss schauen, dass er sich irgendwie durchwurstelt.

    Hasskommentare und Gewalt gegen Flüchtlinge und zunehmend auch gegen Lokalpolitiker verurteile ich ganz klar und finds scheisse. Aber dadurch, dass sachliche Argumentation und berechtigte Einwände gegen Merkels Flüchtlingspolitik nicht zugelassen werden bzw. sofort als dumm und rechtsradikal dargestellt werden, reagieren Menschen eben zunehmend aggressiver. Es wird die nächsten Jahre leider noch schlimmer werden (Politiker, die Ihren Kurs mit immer mehr Zwang und Kontrolle durchsetzen –  Flüchtlinge/Migranten, die untereinander wegen unterschiedlichem Glauben ein Problem haben –  Flüchtlinge/Migranten, die mit unseren westlichen Werten nicht kompatibel sind – Rechtsradikale, die gegen Flüchtlinge/Migranten vorgehen – Deutsche und langjährige Migranten, die gegen Politiker demonstrieren und aufmucken). Es gibt Konfliktpotential in dieser Richtung ohne Ende.

    Persönlich werde ich meinen Spar-und Investitionskurs so fortfahren und mit 50 dann hoffentlich nur noch Teilzeit arbeiten müssen.

    Mit meiner Familie, besonders mit meinen Kindern möchte ich weiterhin sehr viel Zeit verbringen.
    Lesen und weiterbilden steht ganz oben
    Konsumiert wird nur das nötigste

    Reisen, Sport und Erlebnisse in der Natur sind wichtig für mich.

    Außerdem hab ich mich für 2017 für einen Marathon angemeldet.

    Alles Gute an alle und viel Erfolg im neuen Jahr.

     

     

  8. 2 € Fan

    Vielleicht Zeit…. und das Wort „müssen“ mehr aus dem Sprachgebrauch verbannen. Ich denke, damit nimmt man sich schon etwas mehr Druck aus dem stressigen Alltag. Einfach mal, wenn das Wetter gut ist, die Zeit draußen verbringen, ohne dabei etwas machen zu müssen. Sich in den Liegestuhl fallen lassen. Das habe ich dieses Jahr versucht und man merkt, wie man nach einer Weile runter kommt.

    …. und nicht mehr so oft auf das Konto schauen… sondern das Konto auch mal laufen lassen 😉

    LG

  9. Andrea

    Ich setze mir nie zum Jahresanfang Ziele, da diese Art von Zielen eher scheitern.

    Nichtsdestotrotz entwickele ich mich und bilde mich durch Lesen von Büchern zu Themen, die mich interessieren, weiter. Daraus erwachsen dann ganz natürlich Lebensziele.

    Was die Finanzen betrifft, habe ich mir schon vor ein paar Monaten vorgenommen, jedes Jahr 10000 Eur zu sparen. 2017 werde ich dieses Sparziel  trotz einer schönen Reise wohl mit Leichtigkeit übertreffen, umso besser. Voraussichtlich werde ich alles am Aktienmarkt anlegen.

    Dieses Jahr kann ich mein Aktienglück gar nicht fassen, denn mein Depot steht zur Zeit 21,3 Prozent im Plus. Nächstes Jahr werde ich das sicherlich nicht wiederholen, und ich weiß, es wird auch magere Zeiten geben.  Also versuche ich, auf dem Boden zu bleiben.

     

  10. Christoph

    Ziele? Hmm unendlicher Reichtum *gg*

    Zufriedenheit bzw Glück wären toll. Enge Freundschaften und natürlich Gesundheit usw.

    Ich hoffe dass 2017 ein friedliches Jahr wird und die Menschheit endlich aufhört jedes Jahr verrückter zu werden. Genau dieses Gefühl habe ich jedes Jahr mehr. Aktuell diese Idioten die die Frau die U Bahn Treppen runtergetreten haben.

    Beim investieren: Stetig weiter anlegen.

    Dazu hoffe ich dass ich 2017 wieder einen Hund habe (Heute Abend entscheidend es sich ob ich Samstag einen Hund ansehen kann und wenn er mir zusagt nehme ich ihn oder ob er heute schon weg ist).

    Und naja eine Partnerin fürs Leben wäre natürlich auch wünschenswert.

     

    @Oliver: Ich war schon ein paar mal in Thailand. Wenn Du ein paar Tipps willst kann ich dir gerne geben. Weißt du schon wo du alles sein wirst?

     

    Übrigens gibt’s hier eine Postbank. Mit einer wirklich sehr netten Bankberaterin (leider verheiratet hehe). Habe die Tage mit Ihr gesprochen. Und als ich ihr sagte ich kaufe Dividenden Aktien aus den USA sagte Sie: Das ist das beste was man machen kann. Das finde ich super. Aber natürlich muss sie auch Postbank Sachen verkaufen. Stelle es mir allgemein nicht leicht vor wenn manche Banker, Versicherungsvertreter wissen dass es bessere Sachen gibt aber Sie natürlich auch Ihren Job behalten möchten und daher die eigenen Produkte anbieten.

     

     

     

  11. Andreas

    Also bin börsentechnisch an sich mit 2016 auch zufrieden, konnte dank meinen Sparraten mein Depot weiter aufstocken mit soliden Werten wie Unilever, Apple und Novartis. 2017 soll es einfach so weitergehen, solide, dividendenzahlende Unternehmen ins Depot holen oder bestehende Werte aufstocken. Werde mit 10k Cash in den Januar gehen plus die monatlichen Sparraten, dann kaufe ich je nach Möglichkeit und Gefühl. Auf der Watchlist stehen einige Werte. Und nach dem guten Lauf der Börsen zuletzt, gehe ich durchaus wieder von günstigeren Preisen aus. Würde mich überraschen, wenn es in den nächsten Monaten einfach so weiterläuft.

    Wenn ich lese, was manche hier schon an jährlicher Dividende kassieren, dann bin ich noch weit weg. Aber immerhin ist es schon vierstellig:)

    Und ansonsten will ich 2017 weiterhin viel Sport machen, verreisen und mich um mich selbst kümmern, gibt ein, zwei Sachen zu lösen, dann bin ich happy:)

  12. Dorothea

    Ich habe langfristige Ziele, deshalb lasse ich am Jahresende eher die Zeit nochmal Revue passieren um zu lernen, was warum vielleicht nicht so gut lief und auch um mir zu sagen: „Haste gut gemacht“.  Es ist auch eher eine grundsätzliche Lebenseinstellung, das was Tim beschreibt, die Dinge, die wirklich wichtig sind, deren Umsetzung ich am Jahresende mal „prüfe“.

    Meine längerfristigen Ziele sind das ganze Jahr präsent und die Möglichkeiten sie zu erreichen versuche ich ständig zu optimieren. Gelingt mal mehr und mal weniger, aber aus den Augen verliere ich sie nie.

    Es macht auch Spaß sich was vorzunehmen und festzustellen, dass man es tatsächliche schafft, nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“.

    Mit meinen Finanzen mache ich das so, dass ich an jedem letzten Tag im Monat meinen Vermögensstand notiere. Da verändert sich monatlich immer einiges: die Höhe des Hypothekenkredites, der Stand der Lebensversicherung, der Goldpreis und der Aktien und zudem habe ich ein recht unregelmäßiges Einkommen (bin selbständig). Das mache ich jetzt seit Jahren und wenn ich zurückblättere, da hat sich doch ganz schön was getan. Hätte ich mal meine Anlagefehler ausgelassen (dazu ein andermal), könnte es noch viel besser aussehen. Trotzdem bin ich der Börse treu geblieben und versuche einfach aus meinen Fehlern zu lernen. Dabei helft ihr mir alle mit euren Geschichten und Einschätzungen!

    Was uns das Jahr 2017 in finanzieller, persönlicher und menschlicher Hinsicht bringen wird, wer weiß, da gibt es einige Unwägbarkeiten. Allen voran Herr Trump, die Wahlen in Europa, Herr Erdogan, die Flüchtlingskrise, der Euro…. und all das, wovon wir heute noch keine Ahnung haben.

    Dennoch kein Verzagen: Ich wünsche Euch allen ein tolles 2017 auf dieser wunderschönen Erde.

     

  13. Fit und Gesund

    2016 war für mich ein seltsames Jahr, ich habe einen grossen Teil meiner Ziele erreicht, die ich 2015 schriftlich fixiert hatte, schon im Januar/Februar 2016 musste ich drunterschreiben „nicht zu erreichen, unmöglich“, es kommt Manches anders als man denkt, es werden Einem Situationen aufgezwungen die man nicht haben möchte und die man einfach nicht wegbekommt.

    Ich schreibe oft Ziele auf, wenn ich nur einen Teil erreiche so ist das besser als nix.

    Finanziell habe ich 2016 eine für mich sehr hohe Sparquote erreicht und diese so gut es mir möglich war auch angelegt, mein Vermögen hat sich gut erhöht, einfach war es nicht, ob ich 2017 die Sparquote beibehalten werde ist nicht ganz sicher, ich werde es probieren, erhöhen kann ich sie keinesfalls. Mein Ziel hier, gelassener werden, nicht so fixiert sein auf Aktienkurse, dem Finanzkram nicht so viel Stellenwert mehr einräumen. Nicht zu sehr schielen was Andere erreichen die eben klüger sind als ich. Gegen Ende des Jahres (die ETF’s müssen noch ausschütten) werde ich etwas über 2500 CHF an Dividenden bekommen haben, gar nicht so übel.

     

    Mehr Zeit möchte ich ab 2017 mit Lesen verbringen, ein Teil Finanzliteratur, da sind noch ein paar Bücher auf meiner Liste, aber auch hier, einfach mal nen Krimi oder sonst einen Roman lesen ohne gleich einen Mehrwert davon zu erwarten, muss auch drin sein.

    Dann möchte ich wieder mehr Sport machen, altersentsprechend aber, ich bin kein junges Hasi mehr und muss mich auch Niemandem beweisen, aber 2016 habe ich das sträflich vernachlässigt, ich war oftmals nur müde und ausgelaugt.

    Freundschaften pflegen, hier habe ich Glück, ich habe Freundinnen/Freunde und wir sehen uns regelmässig und sind füreinander da wenn’s mal wo brennt, das ist Gold wert, eine Partnerschaft hingegen strebe ich nicht an.

    Wünschen tue ich mir nur Gesundheit und Zufriedenheit und dass es auf der Arbeit nicht noch heftiger wird.

    Hoffe Ihr erreicht Eure Ziele für 2017,

    @Christoph,

    drücke die Daumen wegen dem Hundilein und dass Du eine passende Frau findest, scheint ja ein Herzenswunsch zu sein 🙂 denk dran „Unverhofft kommt oft“

     

     

     

  14. PIBE350

    Da ich im Großen und Ganzen zufrieden bin, habe ich keine besonders hohen Ziele für 2017. Ich möchte weiterhin viel lesen (Bildung) und Zeit in der Natur verbringen bzw. verreisen (Gesundheit). Mein Spendenvolumen erhöhen (Finanzen) und darauf hoffen, dass meine fast 90-ährige Oma einigermaßen fit bleibt (Familie).

    Langfristig gesehen möchte ich weiterhin möglichst finanziell unabhängig bleiben, aber auch Tims Wunsch mit dem Ruhesitz am See hätte seinen Reiz. Nur dass ich aus dem See ein Meer machen würde. 😉

  15. Wolfram

    @ Christoph

    Haste ne Alte biste auch nicht glücklicher! Nur ärmer. Und Probleme machen die auch ohne Ende

    Ansonsten: wird das hier zum Tier-Blog oder was?

  16. Gurki

    @Wolfram: Na da ist aber jemand verbittert 😀 Eine gute Beziehung kann denke ich schon erfüllend sein.

  17. Fit und Gesund

    Ich denke Wolfram hat den Siedepunkt überschritten, 🙂 und versucht hier Dampf abzulassen, hat ihm vermutlich sein liebes Frauchen gezeigt wo’s langgeht, hätte er einen Hund, so würde er den verprügeln, Alle Wolfram’s dieser Erde tun mir echt leid…..

     

  18. Jörg

    @Fit und Gesund

    Wo kann ich denn den Vanguard All World am besten kaufen?
    Ich wollte auch schon mal eine Position kaufen, allerdings ist der Spread an deutschen Börsen zu hoch.

    Kaufst du über die Londoner Börse? Über welchen deutschen Broker?

  19. Christoph

    wolfram

    naja die frage ging ja Richtung Vorsätze und somit was glücklich macht. da gehört für mich ein Hund dazu. für andere gold, für andere anleihen usw.

    ich finde es auch wichtig im leben mal was für ein anderes wesen zu tun ohne gleich den Gedanken zu haben was für Vorteile habe ich dadurch.

    jeder sollte auch mal ohne nutzen für sich selbst mal was machen dann wäre die Welt viel besser.

     

     

    gestern hat boeing übrigens die Dividendensteigerung bekannt gegeben. 30% ging es wieder hoch. glaub in den letzten 4 Jahren damit um 170%.

    caterpillar hat heute 0.77 wie zuletzt bestätigt.

    @Fit: ja ruhig mal was lesen was einfach spannend oder amüsant ist.

     

     

  20. Fit und Gesund

    @Jörg,

    ich wohne in der CH und kaufe ihn über die Schweizer Börse Six, spreads sind zwischen 0.15-0.2%, Orderkosten in der Schweiz aber bedeutend höher als in D, 1 x online ordern macht 40 CHF bei der Hausbank, es gibt hier günstigere Broker und ich werde mich Anfangs Jahr mal um Degiro kümmern, aber auch noch Andere, nur die Anderen sind auch nicht soooo viel günstiger und ich habe am Liebsten Alles übersichtlich bei einer Bank.

  21. Felix

    2017 wird mit Donald im Oval Office sicherlich ein spannendes Jahr, ob es auch ein schönes wird, darf bezweifelt werden. Wenn’s richtig dicke kommt, helfen auch die guten privaten Vorsätze nichts, fürchte ich.

  22. Bankenmärchen

    Aus meiner Sicht dreht sich alles ums Glück. Bist du hier und heute nicht glücklich, kann das kein materielles Ding und kein Geld der Welt richten. Du musst den Kampf gegen das Unglück hier und heute gewinnen. Der Weg dahin ist schwierig. Ich verweise auf das Buch „Das Cafe am Rande der Welt“… Das Ziel des Lebens ist es den Zweck seiner Existenz zu ergründen. Warum bin ich hier? Die Antwort lautet: Du hast eine Begabung, mit der du anderen helfen kannst. Diese Begabung zu finden, ist das Ziel deines Lebens. Hast du sie gefunden, kommt alles andere von allein: Glück, Finanzielle Freiheit, Zufriedenheit!

  23. Gurki

    @Felix: Was soll denn großartig passieren? Weshalb habt ihr alle Angst vor Trump? Ich bin froh das Trump gewählt wurde und nicht die Clinton!

  24. Christoph

    ich war bei Trump auch skeptisch. Aber derzeit finde ich gut was er macht. OK manche Tweets zb dass die neue AirForce One viel zu teuer ist (klar sind 4 Milliarden viel Geld aber diese 4 Milliarden sind unwichtig im Bezug auf Wachstum usw des Landes) aber sonst finde ich es derzeit gut.

    Er trifft sich mit wirklich vielen „großen“ Machern. Die Google Grüner, Die Vize von Facebook, Bill gates usw alle waren sie schon bei ihm. Er sagte dass sie sein Team oder ihn jederzeit anrufen können, es gäbe nicht diese Hierachie bei solchen Gesprächsanfragen.

    Man muss einfach erstmal den Ball flach halten und schauen.

     

     

  25. StefanStefan

    Ich finde es ziemlich unpassend wie Trump seine Kinder und seinen Schwiegersohn in alles involviert. Was soll das?

    Und warum trifft der einen unwichtigen Typen wie diesen Kanye West? Finde ich schlimm, dass solche Leute direkten Zugang zum Präsidenten haben…

  26. Christoph

    @Stefan: Naja aber würde man auch so denken wenn es Bono wäre?

    Soweit ich weiß hat einer seine Söhne auch im Wahlkampf viel gemacht.

  27. Markus

    @ Fit und gesund: Vielen Dank für deine wertvollen Hinweise. Ich lebe auch in der Schweiz. Hier meine Ziele fürs nächste Jahr für alle:

    nicht zu viele Vorsätze machen, dankbar für das was ich bereits habe, sein
    die 7 Wege zur Effektivität von Covey lesen und sie stärker in mein Leben integrieren, Win-Win-Situationen kreieren
    Quality time: Zeit für die Familie freischaufeln, Arbeitszeit effektiv nutzen,
    Freizeit nutzen (mehrere Halbmarathons) –> gutes Buch von Bernd C. Trümper zum Thema Quality time lesen.
    Sparquote: 25%
    Minimalistischer leben: alte Kleider Verwandten und Freunden verschenken
    Alte Freunde wieder treffen
    Weiterbilden auch finanziell als Konsumersatz

  28. Christoph

    Trump bildet übrigens einen Wirtschftsrat. u. a. mit der Pepsi Chefin, Elon Musk und dem Uber Gründer.

    Sowas finde ich auch sehr gut. Irgendwie gefällt mir echt was er derzeit macht.

  29. Felix

    @ Gurki

    Passieren kann allerhand, wenn ein Egomane plötzlich der Oberbefehlshaber der weltgrößten Armee ist und Zugang zum roten Knopf von Atomwaffen hat. Da sind den möglichen Horrorszenarien fast keine Grenzen gesetzt, wie wir aus der deutschen Geschichte wissen.

    Da rangieren dann monatliche Sparrate, Dividendenrendite und persönliches Glück sehr weit hinten auf der Rangliste, wie die Zivilisten in Aleppo sicher berichten könnten.

    Wir werden sehen, ändern können wir es ohnehin nicht.

  30. AlexanderAlexander

    Ich bin mit 2016 sehr zufrieden und nehme mir 2017 nicht viel vor. Es kommt wie es kommt. Einzig etwas weniger arbeiten wäre schön, aber so wie ich mich kenne, nehme ich wieder zu viele Aufträge an.

    Etwas habe ich mir doch vorgenommen. Meinen (Rentenspar-) Plan muss ich unbedingt überarbeiten, der stimmt nicht mehr. Die passiven Einnahmen steigen von alleine, da brauche ich nicht viel machen. Aktien kaufen und Dividenden kassieren, das ist mein Ziel 2017.

  31. Rainer Zufall

    Tim, vielen Dank für die positiven Worte zum Jahreswechsel.

    Ich bin ebenfalls zufrieden mit 2016. Einiges hat sich verändert, insgesamt denke ich, dass ich einige Schritte nach vorne gemacht habe. Das ist schon mal was.

    2017 möchte ich daran anknüpfen. Ich habe in den letzten Wochen meine Sparpläne angepasst. Und werde jetzt 90% der monatlichen Sparrate in mehrere Etfs investieren. 10% geht aufs Tagegeld Konto, um auf Gelegenheiten reagieren zu können.

    Insgesamt will ich so meinen Etf Anteil im Vergleich zum Einzel-Aktienanteil kontinuierlich erhöhen. Der Kauf von Einzelwerten ist nicht geplant. Aber mal schauen.

    Hintergrund: Ich habe Kommer gelesen und das hat mich dazu gebracht wieder mehr in Etfs zu gehen. Back to the roots sozusagen, mit Etf sparen hatte ich 2011 angefangen. In den letzten Jahren kamen dann aber insgesamt 15 Einzelunternehmen hinzu.

    Nun will ich aber wieder mehr automatisiert sparen und direkt Etfs kaufen.

    Im Vergleich zu anderen hier stehe ich noch am Anfang. Meine monatl Ausschüttung ist noch recht gering. Wenn alles klappt werden es ca. 100 Euro/Monat im Durchschnitt. Das ist schonmal was. Und die Berichte hier motivieren mich sehr. Das ist schon sehr interessant. Danke allen dafür.

  32. Rainer Zufall

    Nachtrag. Was mir sehr gefällt ist die idr sachliche und konstruktive Art hier im Forum. Und egal ob jemand 1000 Euro Dividende bekommt im Jahr oder 10000. Das spielt keine Rolle, das Ziel ist das gleiche. Schon erstaunlich und beachtlich.

  33. Tobias F.

    Meine lieblingsaktien in Euro alle auf neuem All-Time High! At&T, Alphabet, Pepsi , Procter & Gamble….

     

    Erst mal Pause mit nachkaufen? Schon krass, was an der Börse gerade abgeht, gerade das US-lastige Depot steigt und steigt

  34. Christoph

    Tobias

    ich bin auch 22% im Plus und freue mich nicht.

    ich verkaufe im Januar einen versicherungs Fonds und dafür kaufe ich marine harvest nach. Februar will ich realty income nochmal Nachkaufen. dazu januar n bisschen ibm und für eine kleine summe ExxonMobil und Chevron da mir die 1,60 Euro an dividende doch n bisschen wenig sind. da will ich alle paar Monate für so 50bis 100 mal Nachkaufen.

    im Februar dann die normalen verdächtigen Pepsi, Intel, Boeing, Microsoft usw per sparplan. Da ich eh nicht den Markt timen kann und boch lange fast alle meiner Aktien erhöhen will kaufe ich unabhängig von Höchststand oder nicht

    zumal vor 2 Wochen viele sagten gleich geht’s runter

     

  35. pommes

    vorsätze, hmmm eher wenige.  Ich halte nicht mehr viel von „immer besser werden“, irgendwann hat man eine gewisse Flughöhe erreicht und diese möchte ich momentan eher halten als ausbauen und das stressfreier und einfach mal ruhiger werden.

    Rückblickend war 2016 ein gutes Aktien Jahr ich bin nicht so US lastig wie andere hier, deshalb bin ich nicht 20% im Plus, aber ich bin deutlich über 10%.

    hier einmal meine finanziellen Ziele 2017:

    durchschnittliche All-Time Sparquote über 50% halten

    Sparquote des Jahres 2017 von  ca. 55-60% schaffen
    Investitionsrate auf dem Niveau von 2016 halten

    Viel wichtiger ist eigentlich was man sich wünscht:

    und das ist zu aller erst Gesundheit für alle die das hier lesen 😉 und dann das Tim und der Blog hier so weitermacht wie bisher. Lese hier gerne mit, schreibe ja eher wenig, deshalb hier noch mal: Danke an Tim und die fleisiger Schreiber!

  36. Xavier

    Tim hat ja hier mal die Andeutung gemacht, dass Riesterrente und Rürup ein Geschenk an die Versicherungsbranche sei.

    Dank guter Vorsätze ist alles besser geworden.

    „Ex-Minister Bahr wird Vorstand bei Allianz Krankenversicherung“

    (siehe z.B. Allianz PflegeBahr = staatlich bezuschusste private Pflegezusatzversicherung seit 2013)

  37. Fit und Gesund

    @Markus,

    Sparrate von 25% für einen Familienvater ist top! besonders hier in der CH, denn hier ist eben Alles teuer.

    Quality Time mit der Familie / Freunden finde ich ganz wichtig, kein Geld der Erde kann Dir soviel geben wie Deine Liebsten, wenn es denn mal hart auf hart kommen sollte, ich sehe das täglich im Beruf.

    Die Bücher schau ich mir noch genauer an, danke für den Tip.

     

    @Rainer Zufall,

    zu Deinem Nachtrag, das gefällt mir hier auch besonders, Alle haben das gleiche Ziel, die Einen sind bisschen weiter, aber man kann sich was abgucken, so halte ich es im normalen Leben auch, ich probiere von Denen was zu Lernen die eben besser sind als ich,

     

    Neid wäre mir völlig fremd, wer hier eben so viel mehr Dividende hat, dem gönn ich es von Herzen, Der oder Diejenige hat was dafür geleistet und eben gespart, davor hab ich grössten Respekt, von Nix kommt Nix 🙂

    @Christoph,

    nun sei aber mal stolz auf Deine Rendite, ich bin davon meilenweit entfernt 🙂

     

    @Pommes,

    tolle Leistung!

     

    so, und was habt Ihr 2016 gelernt?

    ich habe gelernt dass market-timing tatsächlich nicht viel bringt, Brexit, Trump und Italien-Wahl, immer hab ich extra cash (zusätzlich zur normalen Cash-reserve) gehalten und dann hat es doch nicht mit den super-Schnäppchen geklappt 🙂

    ich muss noch lernen nicht so ungeduldig zu sein und nicht immer gleich kaufen wenn ich was sehe, erstmal bisschen beobachten,

    ich habe ein wenig über Kennzahlen bei den Einzelaktien gelernt, worauf ich achten muss, aber da fehlt noch sehr viel Wissen. Aber ich habe eine Liste mit Aktien die ich im Auge behalte.

    Für 2016 hab ich fertiggekauft, jetzt heisst es das Jahresende abwarten und meine Excel-Tabelle vervollständigen (das hab ich dieses Jahr auch gelernt, aber nur für Anfänger *lach*)

     

  38. pommes

    och noe, nun ist der Kommentar weg, gut dann noch einmal in Kürze:

    @FitundGesund: besten Dank! Mach dir nicht soviel Sorgen wegen deiner Performance, ich habe es 2015 auch geschafft -3,8% zu machen, mit einem ETF-Depot (Mitarbeiteraktien nicht eingerechnet). Nein, ich habe nicht mit den Dinger gehandelt, wie es Tim im letzten Beitrag beschrieben hat :D. Im Endeffekt investiere ich erst seit ca. 2.5 Jahren und habe anscheinend immer relativ teuer gekauft gehabt (immer am Anfang des Quartals korrelierte 2014 und Anfang 2015 anscheinend mit hohen Ständen an der Börse), dann kam der Asien Abschwung im August September 2015 und die Schwäche im Dezember hats dann komplett zerhagelt. Dafür gings dann 2016 aber schon einmal deutlich besser nach oben. Ist für mich ein Zeichen, dass das was immer gesagt wird: „stetiges, sturres Sparen bringt einem weiter an der Börse“ funktioniert. Manchmal kauft man zu teuer und dann kommen Schwächephase wo man günstiger aufstockt. Also, Kopf hoch, wird schon :-)!

    Die Sparquote für 2017 wird auch sehr stark davon abhängen was mein Auto (aka Edelmarken-Geldverbrennungsmaschine ;)) und das Haus so „vorhaben“. Sind beide im fortgeschrittenen Alter.

    @Christoph: Realty Income habe ich auch auf den Radar für den Januar / Quartal 1 2017 Kauf, die haben ja gerade einen schönen Rücksetzer. Auch Unilever bin ich am überlegen

  39. PIBE350

    An Felix: Deshalb versuche ich jeden Tag zu genießen und dankbar für das zu sein, was ich habe. Theoretisch hätte ich auch in Aleppo geboren werden können. Entweder wird sich eine von den vielen Kriegsparteien irgendwann durchsetzen oder es wird so lange weitergekämpft, bis alles in Schutt und Asche liegt und alle Parteien kriegsmüde sind. Eine andere Lösung für den Syrienkrieg sehe ich leider nicht. Nicht nach bald 6 Jahren.

    An Rainer: Richtig. Jeder versucht auf seine Art und nach seinen Möglichkeiten seine individuellen Ziele zu erreichen. Wir befinden uns hier in keinem Wettkampf. 😉

  40. Kai

    @ Jörg. Ich bin bei Lynx Broker. Ist die Tochter der großen IB.

    Bin sehr zufrieden und super günstig. Kaufe meine Vanguards ETF über Lynx direkt an der LSE.

    Meine Ziele für 2017 ist mehr mit der Familie zu unternehmen.Beruflich überlege ich drei zu eins machen. D.h. 3 Wochen arbeiten 1 Woche frei.

    Bin aber im Kopf noch nicht soweit dies umzusetzen.

    Meine Sparrate ist gigantisch. Benötige kaum Geld.An dieser Stelle danke an Tim, der mir hier mit seinem Blog gezeigt hat das noch viel mehr geht!!!

    zum meinen Finanzen überlege ich mir meine Einzelwerte zu verkaufen und weiter die Vanguards ETF`s aufzustocken. Ich habe zwar dieses Jahr ganz gut Geld verdient und auch ordentlich Dividenden kassiert, aber langfristig werde ich nicht besser sein als der normale S&P 500.

    Dazu kommt noch das ich damit besser und ruhiger schlafe.

  41. Jörg

    @kai

    Danke werde mir mal lynx anschauen. Wie sieht es denn da mit der Steuererklärung aus? Ist das ähnlich einfach wie bei deutschen brokern wo es eine Jahressteuerbescheinigung gibt?

  42. PIBE350

    An Mattoc: Einen Crash auf Raten haben wir bereits: http://www.fondsweb.de/chartvergleich/DE000A1J3AM3-LU0392494562-R120 😉

  43. Mattoc

    Ja, sowas „Aktives“ kaufen wir nicht. Aber Max ist zuversichtlich für 2017. Das ist prima.

  44. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Hans Wurst

    Haha. Es ist immer wieder witzig zu beobachten, wie manche Leute ihren „Status“ zur Schau stellen. Im Grunde machen wir das alle ein wenig. Ich bin eigentlich eher das Gegenteil davon. Mir macht es nichts aus, in einem uralten T-Shirt, Jogginghose und abgelatschten Sportschuhen auf die Straße zu gehen. Ich finde das kultig. (Allerdings würde ich so nicht zur Arbeit gehen.)

     

    Yannic Detemple

    Danke für die freundlichen Worte. Für eine wunderschöne Beziehung sind ja gar nicht die Geldausgaben ausschlaggebend. Es geht um andere Aspekte: Vertrauen, Zeit, Verständnis, Zuneigung, Ehrlichkeit, Romance, Hilfsbereitschaft, gemeinsame Hobbys… Mit wenig (oder kaum) Geld kann eine Traumbeziehung entstehen.

     

    @ alle

    Ich muss mich hier im Blog noch aktiver einbringen. Habe gerade etwas mehr zu tun. Daher meine kurze Abwesenheit. Danke für die großartigen Beiträge.

  45. Freelancer Sebastian

    Das tiefe Gefühl der Dankbarkeit, das mich abends erfüllt, wenn ich nach dem Genuß eines schönen Romans das Licht ausschalte und nocheinmal in mich gehe, dieses innige Dankbarkeitsgefühl möchte ich stärker in meinen Alltag integrieren.

    Denn sein wir mal ehrlich, Leute, wir Bürger in Nordeuropa leben eigentlich im Schlaraffenland. Uns geht es so gut wie nie zuvor. Wenn davon die Rede ist, wir müssten uns „so durchwurschteln“, dann frage ich mich, wer gemeint ist?

    Die Hungernden in Afrika? Die weltweit mehr als 60 Millionen Vertriebenen, die um Leib und Leben fürchten müssen (und die im übrigen im eigenen oder im Nachbarland dahinvegetieren – nur die wenigsten gelangen nach Europa!)? Oder die Armen in Indien, Bangladesh oder China. Wo man sehen muss, der Familie etwas zum Abendessen zu servieren? Oder Strom in die Hütte zu bekommen?

    Oder etwa die Journalisten, die auf offener Straße erschoßen werden, wie in Rußland, in den Knast wandern, wie in China? Oder die Bürger, die für ihre Parkanlage demonstrieren und dabei von der Staatsmacht vermöbelt werden, wie in der Türkei? Oder gleich ganz verschwinden….?

    Wie wunderbar ist das Leben hier. Wir leben in Frieden. Ohne Angst vor Krieg oder irgendwelchen Milizen. Wir leben in beheizten Wohnungen (meine Oma hat 1945 beim Schlafen noch ihren eigenen Atem in der Luft gesehen), können uns im Winter warm kleiden.

    Noch nie in der Menschheitsgeschichte konnten wir uns so ausgezeichnet ernähren. Frisches Obst und Gemüse ganzjährig. Dazu Nüsse, Kräuter, vollwertiges Getreide. Es ist ein Traum. Man muß ihn nur realisieren.

    Wir sind umgeben von unseren Liebsten, von Freunden (und natürlich auch von geliebten Haustieren 😉 ) und wenn wir sie liebevoll behandeln, dann schenken sie uns das zurück!

    Wir können uns ungehindert informieren. Wir können lernen, uns bilden. Das Netz gibt uns alle Möglichkeiten (auch die Möglichkeit sich mit Hass, Wut und Zorn vollzupumpen).

    Wir sind frei, uns politisch und gesellschaftlich zu engagieren. Kein Obrigkeitsstaat oder Diktator läßt uns resignieren. Leider suchen nicht wenige Menschen die Schuld für ihre Unzufriedenheit bei den anderen. Beim Staat, bei den Politikern, bei den Geflüchteten, bei den Reichen, etc pp……

    Jeder ist frei, seinen Leidenschaften und Hobbies nachzugehen. Der eine schraubt an Autos, die andere malt Bilder. Wer möchte, bedient sich aus dem riesigen Fundus der Zerstreuung. Wunderbare Romane, spannende Serien oder Filme. Theaterbesuche, Kino, Musicals, Konzerte.

    Spaziergänge an der frischen Luft. Der Sonnenaufgang. Ein Brettspiel mit den Kindern…..

    Meine Güte, es ließe sich endlos fortsetzen. Ein Glück auf Erden. Ich bin wirklich dankbar, das alles gesund erleben zu dürfen.

    Und dieses Gefühl möchte ich mir nicht von all den Nörglern, Maulern und Zornigen, die völlig die Relationen verloren haben, madig machen müssen.

    Leider gelingt mir das mit fortschreitender Tagesdauer immer weniger. Irgendwann bin auch ich müde und genervt. Dann fällt es schwer in der Spur zu bleiben. Daran möchte ich arbeiten.

    Mich weniger von den negativen geistigen Ergüssen meiner Mitmenschen (auch hier im Blog) herunterziehen lassen. Das Kribbeln bekämpfen, da immer gleichen wütend etwas entgegnen zu wollen. Das möchte ich verändern.

    Dazu will ich Carnegies Weisheiten aus „Wie man Freunde gewinnt“ noch besser umsetzen. Die Erfolge, die ich bisher erzielte, sprechen für sich. Aber da geht noch mehr. Gerade was Kritik an meinen Kindern anbelangt. Eltern wissen, was ich meine….

    Der finanzielle Aspekt – der ja hier im Blog eine Hauptrolle spielt – wird weiter einfach so nebenher laufen. Die Sparsumme wieder um einige Prozent erhöhen, das wäre schön. So langsam verlasse auch ich den Bereich, wo die Sparsumme von Bedeutung ist. Die Sprünge werden halt immer kleiner.

    Oliver hat das schön beschrieben. Seine Erfahrungen nehme ich zur Beruhigung mit. Und auf Tims motivierende Artikel freue ich mich weiterhin. Ich hoffe, du machst noch sehr, sehr lange weiter, Tim!

    Ansonsten bin ich doch sehr zufrieden und habe das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit fest im Blick. Ich freue mich auf die Freiheit, die da wartet.

    So, und heute Abend werde ich mit meinem Kleinsten eine Runde „Wer war´s“ spielen – da ist er gerade ganz versessen drauf – und mich im Anschluß mit meinem Bruder in den selbst gestalteten Proberaum zurückziehen und ein paar Metallica-Songs covern. Einfach wunderbar.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Genießt es!

  46. Prof_S.or

    …der kleine ich_bin_nie_zufrieden_Mann wohnt in deinem Kopf…

    PBT2016 (vorläufig)__ 24%

    Sparquote2016__51%

    Erwartung2017__20-30%

    Sparquote2017__60-65%

    $WL2017_

    ALL, AMZN, AAPL, ASH, AHL, CCP, CHCT, CL, COST, CTAS, DIS DST, FOXA, FB, GM, GOOG, GEO, JNJ, MSFT, MPW, MAIN, MAT, NKE, OHI, PH, RNR, SNH, STX, TCO, TRI, TRV, UPS, WMT,

    €WL2017_

    ADS, BMW, DPW, JUN3, HEN, PBB, RTL, SAP, TLX, VNA

    „Maybe self-improvement isn’t the answer, maybe self-destruction is the answer.” (T.D.)

  47. Fit und Gesund

    @Christoph

    ist Marine Harvest nicht schon ein wenig teuer?

    @Claus,

    Du hast heute bestimmt den Happy Dance vollführt weil für Dich sicher Grosszahltag war, bei der Dividende von Royal Dutch Shell 🙂

    schönes WE an Alle!

  48. PIBE350

    An chaostrader: Ja. Ich wollte mit dem Fondsvergleich nur aufzeigen, dass man auf Aktienmarktprognosen nicht viel geben und auf keinen Fall seine eigene Strategie danach ausrichten sollte. Am Ende sind die Anleger, in dem Fall seine Anleger, die Gekniffenen und er selbst ist fein raus. Als Selbstanleger können natürlich auch Fehler passieren, aber dann war man es zumindest selbst. 😉

  49. Christoph

    @fit

    ich habe marine das erste mal bei 10.88 gekauft. so gesehen ist mh teuer. Aber da ich mehr nach dividenden Rendite und eps gehe und diese bei über 6% liegt finde ich sie nicht zu teuer.

    und 6% muss man erstmal finden.

  50. Delura

    Was mir z.Zt. wirklich klar wird ist die Korrelation zwischen den Währungen…

    Wie der Dollar zur Eurolira in den letzten sechs Wochen gestiegen, dass habe ich noch nicht erlebt, eigentlich müsste man jetzt verstärkt europäische Aktien kaufen…..

    Aber, die schütten ja alles in den Monaten 04 – 06 aus. Aus meiner Sicht ein absolutes „No go“. Ich denke ich werde meine „angefangenen“ Positionen von P&G, IBM, KO, UL, T, Cisco und CAT noch komplettieren und dann Richtung Monatszahler gehen.

    Und ggf. noch den einen oder anderen europäischen Wert in Erwägung ziehen. Swiss Re, Jungheinrich oder CIE Richmont.

    Glück Auf!

     

     

  51. vonaufdenboden

    Viele schöne Artikel zum Jahresabschluss! Danke!

    Ich bin auch sehr, sehr zufrieden und dankbar für Alles. Frau und Kinder sind gesund und glücklich. Leben und Arbeit in der Schweiz ist gut und wir steuern stabil und konstant auf unser Ziel der FU zu.

    Nächste Woche fahren wir nach Hause. Skifahren, Weihnachtsmarkt, Pony reiten mit den Kindern, auf die Berghütte spazieren und Kaiserschmarrn essen, Glühmost mit den Freunden trinken, eine gepflegte Siedler von Catan Partie zu sechst mit allen Erweiterungen und dazu ein paar Flaschen Ribera del Duero, viel lesen und oft laufen gehen. Herrlich!

    Meine Bilanz 2016 ist fabelhaft: 53% Sparrate, 20% Rendite und 3000 Euro gespendet.

    Meine Güte, was haben wir für ein unfassbares Glück!
    Ich wünsche Euch noch eine schöne Adventszeit!

    vonaufdenboden

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