Die finanzielle Freiheit verändert Dein Leben: Du fühlst Dich stark und wohl


New York, 17. Februar 2017

An der Börse in New York habe ich den Spartag ausgerufen. Außerdem ermahnte ich alle zum „Buy and Hold“.

Im Alter von 40 Jahren hatte ich keine Lust mehr auf einen 8-bis-18-Uhr-Job. Ich entschied mich für eine freie Mitarbeit. Ich arbeite seither auf freiberuflicher Basis – wann immer ich mag. Ich bin finanziell frei. Ich konnte es mir leisten. Ich koche meine Mahlzeiten selbst. Ich werfe oftmals alles, was ich im Kühlschrank finde, in einen Topf: Bohnen, frisches Gemüse, Reis… Ich bin der Meinung, ein einfaches Leben kann großartig sein. Konsumenten übertreiben in der heutigen Zeit mit all ihren Wünschen. Ich finde jedenfalls bodenständige Menschen imposant.

Ich schmeiße alles in einen Topf:

Nehme diesen Stanford-Professor, der in Google frühzeitig investierte und heute Milliardär ist. Er schneidet sich selbst die Haare. Er lebt im gleichen Haus in Palo Alto seit über 30 Jahren. Er lehnt Luxus, Yachten und andere teure Dinge ab. Während arme Menschen aus der Mittelschicht Autos für 30.000 Euro fahren, fährt er einen uralten VW-Bus, der im Grunde wertlos ist.

Ich mache jeden Tag Sport. Ich fühle mich wie nie zuvor – so frei. Ich muss mich noch um meinen Schlaf kümmern. Ich habe zu wenig Nachtruhe. Ich gehe spät ins Bett und wache zu früh auf. Ich bin als so begeistert Eure Kommentare hier im Blog zu lesen, dass ich kaum warten kann, aufzustehen. (Im Ernst).

Es ist ja im Prinzip einfach: Wenn Du Deine Ausgaben drastisch runter fährst, sparst und investierst, kannst Du früher in den Ruhestand. Du kannst als freier Mitarbeiter an Projekten arbeiten, die Dir wirklich Spass machen. Du kannst mit einem Nebenjob Dein Leben so gestalten, wie Du es magst. Du kannst um die Welt reisen.

Allerdings solltest Du Deine heutige finanzielle Situation nicht überschätzen. Ich sehe es oft, dass sich Menschen überschätzen. Wir erleben gerade einen der schönsten Bullenmärkte an der Börse. Übermütig solltest Du folglich nicht werden. Wer nur zwei oder vier Jahre an der Börse ist, hat im Prinzip keine Erfahrung gesammelt. Zur Börse gehört ein Absturz von 40 Prozent dazu.

Wenn Du eines Tages den Fernseher anmachst und Du hörst, dass Menschen massenweise ihre Jobs verlieren, Firmen pleite gehen, erst dann sammelst Du Erfahrung. Wenn Leute Lebensmittel im Keller horten, Goldmünzen im Garten vergraben, sich Bunker bauen, dann ist das eine Krise. Das gehört dazu.

Einerseits gilt: Wenn Du etwas Geld im Depot hast, heißt das noch lange nicht, dass Du finanziell frei bist. Denke über einen 30-Prozent-Rutsch nach. Nicht dass Du zum Taxifahren gezwungen wirst, weil das Geld nicht mehr reicht. Das macht bestimmt keinen Spaß. Druck ist nie gut.

Andererseits: Wenn Du merkst, dass die Substanz im Depot wächst, ist das natürlich ein schönes Zeichen. Es macht es einfacher mit schweren Fällen bei der Arbeit umzugehen. Wenn Dein Chef Dich nervt oder Kollegen unfair zu Dir sind, weißt Du: Diesen Mist musst Du nicht Dein Leben lang aushalten. Du kannst eine Auszeit nehmen. Oder Dich nach einem anderen Job umschauen. Je mehr Geld Du hast, desto freier wirst Du.

Dieses Freiheitsgefühl kann etwas anderes bewirken: Du wirst gelassener. Du gehst mit Problemen mit erhobenem Haupt um. Du siehst dann vielleicht ein Problem bei der Arbeit als Herausforderung. Du möchtest es lösen und nicht mehr weglaufen. Beides ist möglich. Jedenfalls hast Du mehr Freiheiten, wenn Du die finanziellen Ressourcen hast. Dein Selbstvertrauen geht rauf. Kohle zu haben ist nichts Schlechtes. Es ist angenehm. Du hast auf alle Fälle mehr Wahlmöglichkeiten.

Allein die Entdeckung des Sparens macht Dich zufrieden. Wenn Du den Bonus vom Chef oder das Urlaubs- und Weihnachtsgeld nicht verpulverst, sondern sparst, kann das ein glücklicher Tag für Dich und Deine Familie sein. Sich fortzubilden, Schulden abzubauen, Cashreserven aufzubauen ist was Herrliches. Wenn Du merkst, wie Dein Vermögen Schritte nach oben geht: 10.000, 20.000, 50.000, 100.000, 300.000 Euro… Du merkst, Du bist erfolgreich. Du hast ein Ziel. Du lehnst Dich zurück und fühlst Dich wohl. Dein Selbstvertrauen macht enorme Sprünge. Schon der erste Schritt ist ein großartiges Gefühl: Wenn Du die Schuldenfreiheit erreicht hast.

In den USA ist das Sparen für den Ruhestand übrigens angenehmer als in Deutschland. Washington hat Wege geschaffen, um möglichst viel sparen zu können. Alles, was Du in das „Aktiendepot für die Rente“ einzahlst (bis zur Obergrenze), kommt aus dem Brutto.

Diese Familie zum Beispiel verdient 150.000 Dollar im Jahr und muss aufgrund ihrer Sparanstrengung keinerlei Bundessteuern bezahlen. (Nur auf Landesebene fallen Steuern an, die aber kaum ins Gewicht fallen.) Amerika verschiebt die Steuerpflicht ins Rentenalter. Wenn das Ehepaar 70-einhalb Jahre alt wird, muss es jährlich ein Minimumbetrag aus dem Aktiendepot entnehmen. Diese Entnahmen sind dann steuerpflichtig, sie werden besteuert wie ein Einkommen. Weil aber Rentner normalerweise kein Arbeitseinkommen kassieren, ist die Steuerlast gering. Es ist ein cleveres System. Es motiviert, zu sparen. Der Staat (Steuerfreiheit) und der Chef (Depotzuschüsse vom Arbeitgeber) beteiligen sich am Sparen.

Das ist die amerikanische Familie, die keine Steuern bezahlen musste. Sie sind recht jung und finanziell frei. Der Staat half. Das Reisen ist ihr Hobby:

Sie haben ein Nettovermögen von 1,7 Millionen Dollar:

Ich würde mir wünschen, dass die Bundesregierung ein solches Sparmodell einführt: Es basiert auf dem langfristigen Aktiensparen (meist über ETFs). Es hat geringe Gebühren und verspricht hohe Renditen. Es ist unglaublich motivierend, wenn der Staat hilft. Was wir in Deutschland mit den Gebühren-Zombies Riester und Rürup haben, motiviert keinen Menschen wirklich.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Die finanzielle Freiheit verändert Dein Leben: Du fühlst Dich stark und wohl

  1. Jan

    Hallo Tim,

    das gibt es bereits auch in Deutschland. Pensionsfonds ist das Zauberwort. Mit Fälligkeit kann dieser auch als Einmalzahlung ausbezahlt werden und eine Verrentung ist letztlich nicht notwendig (muss nur angeboten werden und meines Wissens bei Vertragsabschluss als Vorauswahl getroffen werden, die Einmalzahlung ist eine Wahloption die man ziehen kann).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pensionsfonds_(Deutschland)

    Der einzige Nachteil ist: Man kommt vor Vertragsablauf praktisch nicht ran. Also es kann nur ein Teil der Vorsorge sein, man sollte nie alles darauf aufbauen. Und in der Anlageentscheidung ist man eben auf die Fondsverwaltung angewiesen. Aber es kann Sinn machen einen Teil darin zu investieren.

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Jan

    Danke für den Hinweis mit dem Pensionsfonds. Ich kenne mich da nicht gut genug aus, um mir eine Meinung zu erlauben. Ist das Modell für jedermann offen? Wie schaut die Rendite aus?

    In den USA ist es so, dass die Gebühren beim „Aktiensparen für die Rente“ schon extrem niedrig sind. Es ist machbar für 0,04% Gebühr im Jahr zu sparen. Du bekommst im Grunde die volle Börsenrendite mit einem Indexfonds. Also seit 1986 hast Du zum Beispiel mit dem Dow-Jones-Index 900% einfahren können. Das ist wirklich hochattraktiv.

    iShares-Index-Fonds kostet nur 0,04% Gebühr:
    https://www.ishares.com/us/products/239726/ishares-core-sp-500-etf

    Vanguard Indexfonds: 0,05% Gebühr:
    https://personal.vanguard.com/us/funds/snapshot?FundId=0540&FundIntExt=INT

    Wenn Du so geringe Gebühren hast, ist das natürlich unschlagbar!

  3. PIBE350

    Tim als Auktionator: 3, 2, 1, keins! 😉

    Zum VW-Bus: Sicher, dass er nichts mehr wert ist? Gut, es ist kein Samba, aber ich hatte auch mal einen alten Bulli, und der war gar nicht sooo wertlos. Aber ja: Ein Protzauto sieht anders aus. 😉

    Zum Sparmodell: Joa, schlecht wäre das nicht, aber ich möchte mich nicht beschweren. Dafür hat Deutschland aus meiner Sicht andere Vorzüge. Kein Staat ist perfekt.

    Zur Familie: Glückwunsch, sie lebt ihren Traum.

    Zu deinem allgemein gehaltenen Text: amen!

    Allen kapitalistischen Minimalisten oder minimalistischen Kapitalisten ein schönes Wochenende! 🙂

  4. Mr. B

    Ich hab ein Pensionsfonds als bAV. Leider bekomme ich keine Zuschüsse vom AG. Die Einzahlungen aus dem Brutto sind interessant, dass war’s dann aber auch schon. Unterm Strich auch ein Gebührenmonster und die Krankenkasse  kassiert bei Auszahlung richtig ab. Würde ich heute nicht mehr abschließen. Aktuell fließt meine VL ein.

    Grüße, Mr. B

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ PIBE350

    Ok, der Professor ist Milliardär und fährt einen uralten VW-Bus. Seinen Kindern hat er immerhin einen Honda 2012 Odyssey gesponsert:

    https://www.kbb.com/honda/odyssey/2012/

    Der Mann ist gemessen an seinem enormen Vermögen sparsam. Bodenständig, genügsam, dankbar. Der typische Mensch, der steinreich wird, würde wohl einen Großteil verpulvern.

     

    Stimme zu: Deutschland hat Vorteile. Unis sind gratis. Was ein großes Plus ist. In den USA kosten die Hochschulen ein Vermögen. Das deutsche Krankenkassensystem ist gar nicht so schlecht, wenn man das mit dem Ausland vergleicht. Auch das ist ein Pluspunkt.

    Dann bin ich kein Fan von den überfüllten Gefängnissen und der Todesstrafe. Ich fand es so schlimm, als dieser Mann 43 Minuten auf der Liege gegen den Tod (Todesspritze wirkte nicht) kämpfte. So furchtbar, dass ein Land so etwas zulässt? Der Todeskandidat half sogar dem Personal beim Setzen der Spritze, weil er endlich sterben wollte:

    https://www.youtube.com/watch?v=TkO8fXEie9U&t=15s

    Aber bei der Altersvorsorge machen die Amerikaner es wirklich vorbildlich. Wer motiviert ist, kann ein beachtliches Vermögen aufbauen. Und der Staat hilft.

     

    Ich wünsche Dir und allen Lesern eine wunderschönes Wochenende!!!

  6. Jan

    Hallo Tim,

    da ich betrieblich bedingt (mein Arbeitgeber zahlt einen Großteil davon) in Pensionskassen und Pensionszusagen einzahle, kann ich dir über Pensionsfonds leider wenig erzählen. Diese sind in Deutschland auch wenig bekannt (wie eben immer Produkte die mal schwanken können, Deutschland ist ein Land der Angshasen). Die Pensionskassen haben aber sehr geringe Gebühren (sobald ich die nächste Abrechnung habe, kann ich es dir gerne mal schreiben). Dies sollte bei Pensionsfonds nicht anders sein. Letztlich ist aber bei Pensionsfonds immer ein genaues Studium des einzelnen Fonds notwendig: Wie hoch sind die Gebühren, in was investiert er, welche Nebenprodukte müssen ggf. mitfinanziert werden (möglich aber nicht zwingend z.B. Garantieprodukte, Versicherungsleistungen, Hinterbliebenenvorsorge, usw.),… Aber die Zeit lohnt sich für junge Menschen zu investieren, die ihre Altersvorsoge strukturiert aufbauen.

    Sobald aus der Pensionskasse die nächste jährliche Abrechnung ins Haus flattert, schreibe ich es dir. Versprochen.

     

    Schönen Gruß

    Jan

  7. Fit und Gesund

    also, ohne zu Schleimen, Tim sieht richtig gut aus so mit Anzug und Krawatte!

    zu „nicht übermütig werden“, ich habe gerade Kassensturz gemacht, gegenüber dem was ich vor exakt 1Jahr hatte, boah…unglaublich, selbst ich alte Trulla hab ordentlich zulegen können (vor 1 Jahr war aber auch Alles gefallen!), habe einfach, so wie Tim es predigt, brav weiterinvestiert…und ja, bisschen Angst macht mir das auch, ich weiss, es kann ganz zackig nach unten gehen, so wie es heute mit Unilever eben zackig nach oben ging…

    Justin von Root of Good hat es finanziell gut drauf!

    schauen wir mal wie es weitergeht, ich bin auf jeden Fall weiter motiviert sparsam zu leben!

  8. Jan

    Neeeein, vorgestern hatte ich die Wahl zwischen Priceline und Unilever zum Kauf aus meiner Watchlist. Ich kaufte Priceline und schob Unilever auf nächsten Monat. :-(((

  9. Fit und Gesund

    @Jan,

    ich hab es auch verbockt 🙂 und den ETF aufgestockt, ich werde aber Unilever nochmal dazukaufen, es ist ja gut möglich dass aus dem deal nix wird und dann fällt sie wie Mondelez, so oder so, ich kaufe da nochmal zu, das ist für mich einfach ein sehr gutes Basis-Investment, im Prinzip für die Ewigkeit gedacht.

  10. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mr. B

    Danke für den Hinweis.

    @ Jan

    Bitte melde die Rendite (und Gebühren), wenn Du einen neuen Auszug hast. Das ist bestimmt für die Leser hier interessant.

    @ Fit und Gesund

    Danke. Du machst es genau richtig. Stur und stetig durchsparen. Justin ist wirklich der Hammer. Er ist ein Zahlenmensch. Er kann alles genau analysieren, um das Maximale herauszuholen. Er hat mit einem guten Gehalt (aber kein Star-Gehalt) erstaunliche 1,7 Millionen Dollar aufgebaut.

  11. Jan

    Hallo Tim,

    Nicht, dass es jetzt falsch verstanden wird: Pensionskassen investieren in festverzinsliche Anlagen und sind stark reglementiert. Pensionsfonds (den ich nicht habe) legen wesentlich freier an, insbesondere in Fonds und Aktien.

    Ich hätte einen Pensionsfonds, würde mein Arbeitgeber nicht 2/3 meiner Einzahlungen in die Pensionskasse übernehmen. Da war die Wahl relativ leicht für mich.

    Ich kann dir daher nur die Rendite und Kosten der Pensionskasse mitteilen, das dann aber sehr gerne! Gerade die Rendite sollte man aber natürlich nicht auf die Pensionsfonds umlegen. Das ist wie, wenn man einen Fonds mit Geldmarkt- und Rentenpapieren mit einem Aktienfonds vergleicht. Nicht ganz aussagekräftig im Renditevergleich. 😉

    Gruß
    Jan

  12. Stefan

    Hallo Tim,

    ein Wahnsinns-Artikel. Super 😉

    Naja die deutschen Politiker sind in meinen Augen das Allerletzte! Nur von Lobbyisten beeinflusst wie Banken und Versicherungen, die Abzocker überhaupt!

    Sie brechen ständig Gesetze, Pfui!

  13. Skywalker

    Neben dem legendären Koch – Video von Tim („ich schmeiß alles rein!“) ist auch der Hinweis hier wichtig, dass der MArkt gerade sehr gut läuft und es einfach wahrscheinlich ist, dass irgendwann eine größere Korrektur kommt. Wann weiß nur der liebe Gott leider. Man muss es sich aber immer wieder klar machen.

     

    Stark und frei fühle ich mich ehrlich gesagt auch schon jetzt, weil ich gottseidank einen sehr guten und gut bezahlten Job habe und noch eine Frau mit eben so einem sehr guten Job. Das hilft schon ungemein. Trotzdem will ich weiter sparen und investieren, um dann in 10 Jahren endgültig ff zu sein!

  14. PIBE350

    An Tim: Ich bin auch gegen die Todesstrafe und überfüllte Gefängnisse.

    Schreiben wir lieber über etwas Angenehmeres. 😀

    Du hast oben von Freiheitsgefühlen geschrieben. Da du auch öfter verreist: Kennst du dieses ganz bestimmte Gefühl von Freiheit, das in einem aufkommt, wenn man sich in fremden Wänden aufhält und darin übernachtet?

    Dieses Verlangen hatte ich als Kind schon. Lieber übernachtete ich bei anderen, als sie bei mir übernachten zu lassen – und je näher auf Reisen der Abreisetag anrückt, desto stärker überkommt mich der Wunsch nach einer Verlängerung.

    Um es konkret zu machen (Hotels):

    – Ich denke viel weniger über Alltagsdinge nach, fühle mich ungezwungener und freier

    – Ich muss mich um viel weniger kümmern (Zimmerreinigungen, Wäschewaschen, Reparaturen, Essenszubereitungen, Rechnungen usw.), weil es bezahlt ist und für mich erledigt wird

    – Ich muss mir keine Gedanken um die vielen Gegenstände und deren Zustände wie zu Hause machen und sie müssen nicht meinem persönlichen Geschmack entsprechen, weil sie nicht mir gehören

    Ich hoffe, dass ich noch einigermaßen normal ticke, weil es sich bei Hotels eher um künstlich geschaffene Welten handelt und ich eher Leute kenne, die sich jedes Mal am Abreisetag richtig auf ihr Zuhause freuen, während bei mir eine Art Trauerstimmung einsetzt. 😀

  15. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Jan

    Das scheint alles etwas verwirrend zu sein auf den ersten Blick. Zumindest für mich.

     

    Stefan

    Danke. Es stimmt schon, dass unsere Politiker auf Lobbyisten hören. Manchmal denken sie aber auch an die Bürger. Leider ist es intransparent. Nicht alle Politiker sind derweil schlechte Menschen. Aber leider einige. Das Wort „Politiker“ ist in der Tat fast schon ein Schimpfwort.

    http://www.n-tv.de/politik/Geheimdienste-erwaehnen-Altkanzler-Schroeder-article19495156.html

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/2009-fdp-strich-millionenspende-von-hotel-unternehmer-ein/3347176.html

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/riesen-spende-an-die-cdu-bmw-hat-merkel-im-sack/8934938.html

    http://www.gulli.com/news/11412-schaeuble-100000-dm-in-der-schublade-vergessen-2009-10-25

    https://de.wikipedia.org/wiki/CDU-Spendenaffäre

     

    Skywalker

    Ok, ich schmeiß nicht alles in den Topf.

    Ich habe eine Katzenallergie. Ich kann keine Katze essen. (Das war jetzt ein Witz.)

     

    @ PIBE350

    Ich denke zum Teil ähnlich. Allerdings nicht ganz so extrem wie bei Dir.

    Du erinnerst mich an den „Homeless Billionaire“ Nicolas Berggrün, der in Hotels lebt.

    https://www.bloomberg.com/news/articles/2016-05-04/-homeless-billionaire-gets-l-a-welcome-after-500-million-gift

    Viele Superreiche leben in Timeshare-Luxushotels. Du besitzt ein Hotelzimmer. Kannst dort 6 Monate am Stück leben. Die anderen 6 Monate wird es an andere Personen vermietet. Du erhältst als Eigentümer einen Teil der Mieteinnahmen (in den 6 Monaten). Du verdienst also mit deiner Wohnung nebenbei Geld. Du musst halt mindestens zwei Time-Share-Luxus-Hotels haben, um hin und her zu ziehen.

    Das Sherry hat dieses Modell:

    http://www.sherrynetherland.com

     

    Und das Plaza-Hotel:

    http://www.theplazany.com

     

    Du hast halt kaum Dinge. Es ist eben wie ein Hotel. Dein Hab und Gut ist in ein paar Koffern. Ich könnte mir so ein Leben vorstellen. Ich brauche nicht viel Plunder. Ich kann Dir einen guten Makler empfehlen, wenn Du einen brauchst.

  16. Jan

    Tim,

     

    Ganz einfach: Pensionskasse: Langweiliges staatlich streng reglementiertes Rentenprodukt. Pensionsfonds: großteils unreglementiertes Produkt, legt daher oft in Aktien an. Die Ausgestaltung ist aber, wie bei allen Fonds, vielfältig.

  17. Stefan Ledabyl

    @Pibe350

    Ich habe mal eine Zeit lang gerne in Hostels übernachtet, in Mehrbettzimmern hat man keine Privatsphäre und man ist automatisch viel unterwegs. Man bekommt weniger schlaf, aber in südlichen Ländern hat mir das immer ganz gut gefallen, da man dort von der Mentalität her auch nicht schief angeschaut wird, wenn man mal ein Nickerchen auf der Parkbank hält.

  18. Skywalker

    @Tim:

    Wir kochen genau so wie du. Immer frisches Gemüse, davon sehr viel, Olivenöl, sonst wenig anderes, keine teuren Zutaten, öfters Fisch fast kein Fleisch. Besser geht es nicht.

  19. Michael

    Das deutsche und österreichische system ist eben viel mehr auf sicherheit aufgebaut als das amerikanische. Ok, ich kenne nicht alle tricks, das das ami system in sich birgt.

    In öst. Bekomme ich aber immerhin, falls ich mal arbeitslos werde ca. 80p meines nettolohns weiter. Nach 6 monaten fällt es meines wissens auf 60p. Wenn man die hausaugaben vom arbeitsamt folgt kann man das über jahre in die länge ziehen…. Ich rede hier nicht von mindestsicherung,die nur jemand bekommt der echt kein vermögen hat. Weiß nicht obs das in den usa so gibt.

    „Wir“ bekommen auch eine abfertigung. Je nach anzahl der arbeitsjahren bekommst du eine gewisse auszahlung. Die einzhalungsbeträge werden auch minimal verzinst. Ist bei uns pflicht. So bekommt ein durchschnittsverdiener nochmals ca. 30.000-40.000 am ende der erwerbstätigkeit. Hängt natürlich vom verdienst und der anzahl der arbeitsjahre ab. Und dann gibts da noch die pension. Klar, diese wird immer weniger und gerade die generation 30,40+ muss da mit sauberen abstrichen rechnen.

    Aber dennoch, wenn man das alles in den usa möchte muss man sich überall versichern. Was natürlich geld kostet. Ich glaube der normale ami macht dies aber nicht wirklich. Mit dem motto: lieber jetzt das geld. Wer weiß schon ob ich in 20j noch lebe.

    Mir persönlich würde eigentlich das amisystem mehr entgegenkommen. Weil ich mich um soetwas kümmern würde, spare, veranlage und vorausschauend denke- zumindest versuche ich das. Ich glaube aber nicht, dass das die durchschnittsbevölkerung tut.

    Generell ist mir ein system wie in de oder öst lieber. Ok ich freue mich nicht wenn ich 27p von meinen aktiengewinnen an den staat abdrücken muss und selbiges bei 1/3 meines gehalts.

    Dafür ist es „bei uns“ relativ schwierig in der gosse zu landen. Was ich für gut halte. Das ist in den usa glaube ich leichter.

     

  20. Ralf

    Ein wunderbarer Artikel, vielen Dank! Wir sind eine Familie aus Deutschland (Old Heidelberg…) und legen jeden Monat 450 € in ETFs auf die Seite. Eine Steigerung wird angestrebt. Was uns das Leben aber etwas schwer macht sind die hohen Kosten für das Wohnen. Die Mietpreise und erst recht die Kaufpreise für Immobilien sind stark gestiegen, selbst wenn man weiter außerhalb der Städte schaut.

    Vom Staat ist bzgl. sparen keine große Unterstützung zu erwarten. Ich würde mir wünschen das solche Ersparnisse fürs Alter irgendwie besser geschützt wären, z.B. wenn man wegen Krankheit in Hartz4 fällt oder so.

    Ich lese gerne auf deiner Seite!

  21. Chrushin

    Hallo Tim,

     

    mal wieder ein interessanter Artikel.

     

    So viel ich auch von Dir bezüglich Deiner Finanzmarktkenntnisse halte, umso weinger jedoch von Deiner Einstellung zum Kochen.

     

    Ich könnte jetzt Seitenweise meine komplett anderen Ansichten schreiben, will mich aber kurz fassen:

    – Dass das was Du als „frisch“ bezeichnest besser ist als Tiefgefrorenes  ist ein absoluter Irrglaube. Im Gegenteil. Hierzu gibt es unzählige Artikel. Als Beispiel nur einen: http://m.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Tiefkuehlkost-oder-frisches-Gemuese-besser-436921.html

     

    – Ich weiss nicht genau, was Du uns mit Deinen Kommentaren „alles in einen Topf“ und Deinen Bohnengerichten mitteilen willst. Aber lachen musste ich dann schon über den Einwand, wenn es nicht schmeckt dann kommt halt Käse drüber. Also ich möchte diese Einheitspampe nicht essen. Wo ist da der Respekt vor den Produkten?

     

    – Kochen und ein gutes (auch oftmals) gesundes Essen ist eine Philosophie für sich, welches nicht von allen die gleiche Beachtung geschenkt wird, das ist mir schon klar. Es dürfen aber auch mal zwei oder mehr Pfannen und Töpfe sein, um den Geschmack zur Geltung zu bringen. Und fang bitte nicht an mit Energieverschwendung und Stromsparen. Ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Garzeiten der Produkte, man kann das Gericht auch kaputtkochen, dann bleibt von den wichtigen Nährstoffen nix mehr übrig. Kochen kann verdammt viel Spass machen, auch zu Mehreren. Darüber hinaus kann ein Restaurantbesuch mit Freunden, dem Lebenspartner und der Familie auch eine schöne Abwechslung sein.

    Schönes Wochenende Euch allen.

     

  22. Oliver

    Der Professor sitzt an der Quelle im Silicon Valley und hat erkannt, das es sich lohnt, in Startups zu finanzieren. Sicher, ein bisschen Glück gehört auch dazu, eine Google zu erwischen. Interessant fand ich im Artikel im Forbes den Arista- Teil. Mit denen habe ich seid drei – vier Jahren Kontakt und wenn man sich den Kurs der Aktie anschaut, war das bisher ein gutes Investment. Ich meine, das positive Denken ist ein wirklicher Vorteil der Amerikaner, genauso das Unternehmertum. Das war in Deutschland auch sehr lange positiv, ist es in einigen Bereichen immer noch, aber längst nicht mehr so stark ausgeprägt. Wir diskutieren inzwischen lieber, was „gerecht“ ist. Dabei übersehen wir bei der Geldverteilung, dass dieses erst einmal erwirtschaftet werden muß.

    Die Depotentwicklung ist die letzten Monate wirklich erstaunlich. Das hatte mit meinem normalen Einkommen teilweise gar nichts mehr zu tun. Aber wie Du richtig schreibst, wird so eine Kursentwicklung auch wieder in die andere Richtung gehen. Der Unterschied ist meistens, dass es schneller runter als rauf geht. Deshalb ist Übermut niemals angesagt. Man sollte sich über die Kursgewinne freuen, aber nicht erwarten, dass das ein Normalzustand ist. Die meisten hier sind noch nicht so lange dabei. Aber viele vor zwei Jahren, wo vom 4. Quartal 2014 – ca. März/April 2015 die Börse ebenso stark gestiegen ist und der Dax bis 12.000 in kurzer  Zeit gelangte. Danach war es erstmal nicht so toll und der Dax ging auf unter 10.000 zurück. Ich schätze, die meisten sind trotzdem drin geblieben und viele haben den Rückgang ausgenutzt und weiter schön investiert. Aus heutiger Sicht genau der richtige Schritt. Solle es also wieder zu einer Negativbewegung kommen, dann ist vielleicht bei dem einen oder anderen die Erfahrung da, dass es das Beste ist, ganz normal weiter zu investieren.

    Das Deutschland oder Österreich bzgl. Sparen nichts anbietet ist zwar schade. Trotzdem hat man immer noch die Möglichkeit, selber ein Depot zu eröffnen und einfach anzufangen. Neben den Nachteilen der Besteuerung und dem viel zu niedrigen Jahresfreibetrag gibt es einen großen Vorteil: Wenn man in Rente ist oder vorher finanziell frei ist, werden die Beträge ohne Sozialversicherungen versteuert. Je nachdem, wenn man in der gesetzlichen Krankenkasse ist (bin ich nicht), kann man in einen sehr guten Tarif kommen. Ich habe mich auch mal über die Nachbarländer schlau gemacht und Länder wie z.B. Tschechien sind als Ruheständler wirklich interessant. Der Wohnsitz kann ja je nach Gusto innerhalb der EU verändert werden. Ich persönlich denke darüber sehr stark nach.

    Mobil kann man nach wie vor sein und es hindert einen ja niemand daran, sich in Deutschland aufzuhalten. Aufgrund der starken Kurssteigerungen habe ich es tatsächlich jetzt geschafft, auf meine Wunschdepotgröße zu kommen. Aufgrund der höheren Bewertungen sind aber die Dividendeneinnahmen noch nicht da, wo ich will. Also mache ich noch etwas weiter. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und Freude an den Kursgewinnen.

     

  23. Konservative Aktien

    Toller Artikel, Tim!

    Ich kann dir nur 100 % zustimmen! Das Lebensgefühl, die Gelassenheit mit einigen Rücklagen ist einfach unbezahlbar! Ich würde es niemals gegen einen Sportwagen oder eine teure Wohnzimmereinrichtung tauschen wollen.

    Weiter so 🙂

    Jonas

  24. Mr. B

    Zum Glück ist der Werbebanner jetzt weg – der hat mich gestern genervt. ( bei mydividends)

  25. Andrea

    Oliver, herzlichen Glückwunsch zum Erreichen deiner Wunschdepotgröße.

    Tim, schöner Artikel, über das Kochvideo musste ich ein bisschen lachen. Wenn es schon nicht so gut schmeckt, dann wird es auf jeden Fall gesund sein. Du siehst auf jeden Fall schon besser aus als noch vor ein paar Monaten.

    Mein (noch kleines) Depot ist auch auf einem Höchststand. Bislang bin ich 6 Prozent FU, lach. Die Entwicklung ist aber nichtsdestotrotz sehr flott, finde ich. Bei einem Rückschlag werde ich hoffentlich gut zukaufen können.

     

  26. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Tim,

    wegen mydividends.de…

    Die Seite suche ich regelmäßig auf. Leider hat sich die Gestaltung meiner Meinung nach verschlimmbessert, wie überall mit der Zeit.

    Vorher war es wunderbar schlicht und pragmatisch. Man konnte vor allem bei einer Meldung einfach den Text aufklappen bei „hier weiter lesen, oder so…“. Genau das geht jetzt nicht mehr. Man muss für jede Meldung umständlich eine neue Seite aufmachen. Das ist sehr ärgerlich.

    Vielleicht lässt sich das ja wieder einbauen, dass man einfach auf der gleichen Seite den kompletten Text der Meldung aufklappen kann?

    Schönes Wochenende.

    MS

  27. Jan

    @ Tim und Chrushin

     

    also das mit dem Essen und dem „Zusammenschütten“ geht wirklich nicht. 😉 Wir kochen auch sehr gerne selbst und gut. Ich glaube Tim braucht mal einen Kochkurs. Wie man aus Geld durch Aktien und ETFs das beste herausholen kann, so kann man aus Lebensmittel durch gutes Kochen das beste raus holen. Chefkoch.de und andere Portale helfen ebenso weiter. Und zusammen (mit der Frau, mit Freunden, usw.) kochen macht riesig Spaß! Dazu noch ein Wein und ein paar Kerzen und schon hat man einen optimalen Abend. Wirkliche Mehrkosten hat man dadurch nicht.

    Sollten wir es uns irgendwann einmal leisten nach NY zu fliegen, bekommst einen Koch-Crash-Kurs. ;-)))

  28. Mr. Pino Cavallo

    @ Tim

    Investierst du eigentlich auch in Start-Ups?

    Habe gestern in einer Fachzeitschrift einen sehr interessanten Artikel zur Startup-Szene in New York gelesen. Das ist ja quasi nach dem Silicon Valley das wichtigste Hub. Denkt man gar nicht. Mir war das zumindest nicht klar, ist New York für mich doch stets eine Banken- und Medienstadt gewesen.

     

  29. PIBE350

    An Tim: Nicht schlecht, wobei richtige Hotels auf Dauer ganz schön ins Geld gehen können. 😉

    Ich habe mir in Ägypten mal 2 private Wohnanlagen zur Langzeitmiete mit Rezeption, Gartenanlage, Schwimmbecken, Zimmerreinigung, Fernsehen, Internet, Möbeln usw. angeschaut: Diese Zimmer waren widerum ziemlich günstig zu haben. Zirka 200 bis 300 Euro inkl. aller Nebenkosten pro Monat. Genial, diese Wohnform kannte ich davor nur aus Fernsehbildern, meist aus den USA.

    An Stefan: In Mehrbettzimmern habe ich auch schon so einige Nächte verbracht. Für wenige Nächte finde ich das durchaus in Ordnung, aber über Wochen wäre mir das eindeutig zu anstrengend, weil jeder einen anderen Tag-Nacht-Rhythmus pflegt. Ständig geht wie bei einer Bahnhofsvorhalle die Tür auf und zu. 😀

    Mein nächstes Projekt lautet Auswanderung auf Zeit (April bis Dezember): Ich werde mir ein günstiges WG-Zimmer auf Mallorca suchen und könnte hier Zahlen und Fotos liefern, falls Interesse an der konkreten Umsetzung eines minimalistischen Lebens unter Palmen besteht. Ich gehe von weit unter 1000 Euro pro Monat aus: Wohnen, Haushalts- und Lebensmittel und Transport/Freizeit.

    Sollte mir diese Wohnform tatsächlich gefallen, könnte ich mir langfristig eine Anmietung auf Dauer als Zweitwohnsitz vorstellen. Normale Wohnungen kämen natürlich auch infrage, aber sie kosten in der Regel mehr und man hätte dann die vollen Pflichten eines Hauptmieters zu tragen.

    An Konservative Aktien: Amen, ich würde ebenfalls für keinen Gegenstand (Statussymbol) dieser Welt meine bisher erreichten Unabhängigkeiten/Freiheiten aufgeben.

  30. FZ81

    @PIBE350

    „Mein nächstes Projekt lautet Auswanderung auf Zeit (April bis Dezember): Ich werde mir ein günstiges WG-Zimmer auf Mallorca suchen und könnte hier Zahlen und Fotos liefern, falls Interesse an der konkreten Umsetzung eines minimalistischen Lebens unter Palmen besteht. Ich gehe von weit unter 1000 Euro pro Monat aus: Wohnen, Haushalts- und Lebensmittel und Transport/Freizeit.“

    Oh ja, das würde mich interessieren. Ein Leben unter Palmen war auch immer mein Traum.

    April-Dezember sind länger als 183 Tage. Wäre man in diesem Fall nicht in Spanien einkommensteuerpflichtig?

    Gruß

    FZ81

  31. DivSky

    @ TIM,

    das was MS sagt stimmt. Das fand ich auch sehr Userfreundlich. Vielleicht kann man das jetzt wieder einbauen. Evtl. kannst Du mit dem M-Team mal reden.

    Aber vom Design her sieht es ansprechend aus. Muss die Seite aber nochmal genauer unter die Lupe nehmen.

  32. PIBE350

    An FZ81: Ich bin kein Steuerfachanwalt, aber neben der 183-Tage-Regel scheint es noch andere Kriterien wie die Verwurzelung und den Zweck des Aufenthalts zu geben. Auf jeden Fall liegt bei mir eine andere Motivlage als damals bei Boris Becker vor. 😀

  33. SeBo

    Hi Tim,

    schöner Beitrag. Mir gefallen bei dir gerade(!) die Tipps am Rande zum Thema Kochen und Co.

    Jeder macht das ja eh anders. Warum soll es nicht auch unkompliziert gehen können. Das was man im Topf sehen konnte sah durchaus genießbar aus und ich mag deinen Ansatz.

    Ich mag auch aufwändigeres Kochen zwischendurch aber erstmal geht es für mich ganz banal darum wie man möglichst simpel und gesund kocht. Ich suche mir auch häufig Rezepte auf chefkoch aus, die möglichst einfach und schnell gehen.

    Gruß, SeBo

  34. Seestern

    Hallo Tim,

    hallo Community,

    ich lese schon seit geraumer Zeit hier begeistert mit und lasse mich von Euch inspirieren. Vielen Dank für all Eure Beiträge!

    Mein Portfolio ist noch jung und klein aber mein Anlagehorizont dafür weit 😉

    @Stefan Meisel:

    Auf die Frage des Beitragsverfassers in Deinem Link, warum Warren Buffett gleich in 4 Airlines investieren sollte, wo dies doch seinen bisherigen Grundsätzen widersprechen würde, habe ich bisher nur eine für mich sinnvolle Antwort gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=wdxqDEXHGXc Bei etwa 10 Minuten geht es los mit der Beantwortung der Frage.

    Herzliche Grüße,

    Seestern

  35. Christoph

    @Pino: Soweit ich weiß ist neben boston mittlerweile denver oder wars detroit? Die start up city in den usa nach dem silicon valley. in D wird ein ganzer Stadtteil neu gestylt und da rennen die Unternehmen der stadt die Bude ein.

    @Oliver Arista? Glaube der chef ist ein deutscher der schon ewig im silicon valley ist.

    https://www.zdf.de/dokumentation/dokumentation/schoene-neue-welt-120.html

    da kam er vor.

     

    Also ich werde Millionäre oder gar Milliardäre nie verstehen die wie oma Lieschen hausen.

    Das hat auch nix mit sparsam zu tun. das ist einfach knausern. furchtbar. Dann sollen sie doch bis auf 2 mio alles spenden. mehr brauchen doe ja eh nicht.

     

    Gescheit wäre ok ich feiere keine meha partys aber ich sorge für konsum im Verhältnis zu meinem liquiden Vermögen.hat er 1 Milliarde und gibt im jahr 0.1% aus wären das 100.000 und er würde sicher nicjt ärmer werden.

    das wäre wie wenn ich im jahr nur so 25 euro ausgeben würde.

    Alles andere ist da einfach lächerlich. stinkreich sein aber mit dem geld Nicht die Wirtschaft ankurbeln. kein geld für die Bedienung in der stad, Für das kleidungsgeschäft, fürs kino, theater, Blumenladen usw.

     

     

  36. Lad

    „Ich bin begeistert eure Kommentare hier im Blog zu lesen, dass ich kaum warten kann, aufzustehen.“

    🙂 Schön, dass du dich über alle Kommentare freust. Es gibt auch Aktien-Blogs, wo die Zensur wie 1940 herrscht. Das ist z.B. der Blog von Stefan Meisel aus Berlin. Leute wie er erlauben nur grüßende, lobende und dumm fragende Kommentare. Wenn jemand über Aktien mehr weiß als der Blogist, oder den Blogist nicht lobt und nicht grüßt, dann werden seine Kommentare gelöscht. Das ist sehr unfreundlich. Anstatt sich auf die Diskussion über Aktien zu beschränken, suchen diese Blogisten dem Besucher seine Fehler in der Rechtschreibung und wie Polizisten untersuchen sie, ob jemand unter zwei verschiedenen Namen seine Kommentare publiziert. Das ist sehr dumm. Weil wenn diese Zensoren deinen Namen oder deinen Computer blockieren, weil du letztes  Mal nicht gegrüßt hast, oder nicht gelobt hast, dann musst du nun unter anderem Pseudonym und von anderem Computer publizieren. Und vergessen einfach solche böse Aktien-Blogs? Manchmal geht es nicht. Weil die beginnenden Anleger muss man belehren. Dass man z.B. W. Buffett schreibt und nicht W. Buffet, dass man keine Aktien mit KUV 10 kaufen soll und so weiter. 🙁

  37. Michael Ludwig

    Sehr schöner Artikel Tim!

     

    ich sehe es leider ähnlich. Das Fördern der privaten Vorsorge ist in Deutschland eine einzige Katastrophe, im Grunde ist es ja eigenständig gar nicht machbar, einzig geförderte Möglichkeit sind passive Gebührenmonster. Aber gut, dann muss man eben privat mittels Depot vorsorgen, um am Ende in unserem System aber der Dumme zu sein. Ich prophezeie aufgrund unseres wackeligen Rentensystems eine Einheitsrente in der die privaten Vorsorgen angerechnet werden, so dass ich am Ende der Verlierer dieses Systems bin. Und auf welche Ideen rot-rot-grün noch kommt, sollte Deutschland tatsächlich diese Regierung bekommen, da graut es mir jetzt schon. Gedanklich bin ich bereits aus Deutschland ausgewandert, einzig Familie, Freunde und Job hält mich noch hier (langfristiges Ziel: Schweiz!!! Ein Hort der Demokratie, nicht so wie Deutschland… und außerhalb der EU!!!). Aber ich habe immer gesagt, wenn die Linken tatsächlich in die Bundesregierung kommen, wandere ich sofort aus, dann möchte ich nichts mehr mit diesem Land zu tun haben!!!

    Was macht Deutschland? Rente mit 63… unfassbar vor dem Hintergrund der Generationengerechtigkeit!!!

     

     

  38. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Jan

    Danke!

     

    @ Skywalker

    Danke. Prima. Dann kochen andere genauso. Ich finde das geht so einfach. Alles in einen Topf. In den USA ist übrigens der Slowcooker beliebt. Das geht nach dem gleichen Prinzip: Alles in ein Ding hineingeben. Würzen. Erhitzen. Wirken lassen. Fertig.

     

    @ Ralf

    Danke. Ich komme aus Mannheim. Wir sind also Nachbarn.

    Ja, der deutsche Staat muss mehr für die Altersvorsorge tun. Wir haben mit Riester ein Idioten-Produkt. Die Finanzbranche wird für Schrott-Produkte bezahlt. Es ist keine Hilfe. Es ist absurd.

     

    @ Chrushin

    Ok. Ich bin nicht perfekt beim Kochen. Ich muss noch lernen. Ich sehe Kochen eher als Notwendigkeit an. Es ist für mich kein kreatives Feld. Essen hat nur eine Funktion zu erfüllen. Der Genuß steht nicht im Vordergrund für mich. Ich bin ein Freak diesbezüglich.

     

    Konservative Aktien

    Danke. Wir denken dann ähnlich: Ich dachte immer: Warum sind die Reichen reich? Weil sie weniger ausgeben als sie haben. Weil sie meist auf Aktien setzen. Warum ist die Mittelschicht arm? Weil sie in erster Linie auf Konsum aus ist. Und Aktien meidet.

     

    @ DivSky

    Werner Rehmet ist ein Freund. Ich lernte ihn in New York kennen. Er kennt sich super mit Dividendenaktien aus.

     

    @ Jan

    Ok, danke für das Angebot mit dem Kochkurs in NYC. Das können wir gerne machen.

     

    @ Andrea

    Gratulation. Du bist auf dem Weg zur FU. Ein guter Schritt nach vorne. Aller Anfang ist schwer. Du bist schon über die erste Hürde gekommen.

     

    @ Matthias

    Ok, danke. Das gebe ich weiter. Dein Feedback ist gut.

     

    @ Mr. Pino Cavallo

    Nein, ich investiere nicht in Startups. Ich habe das mal gemacht, das ging schief. Ich gehe in Blue Chips.

    In New York werden in der Tat viele Startups gegründet. Die Stadtverwaltung fördert mit allen Kräften junge Firmen. Die Stadt finanziert sogar startups. Etwa investiert sie in Fintech-Firmen. Millionen fließen in sie. Sehr clever der Wagemut des Bürgermeisters.

    http://www.digital.nyc

    https://www1.nyc.gov/nycbusiness/description/nyc-business-solutions-help-completing-legal-structure-paperwork

    http://pfnyc.org

    http://pfnyc.org/our-organization/leadership/maria-gotsch/

    Deutschland ist diesbezüglich altmodisch. Leider.

     

    @ PIBE350

    Nein, diese Luxus-Sharing-Hotels gehen eben nicht ins Geld. Das Modell ist ja, dass es ein Business ist, das Dir Geld bringt, weil sie 6 Monate Dein Hotelzimmer (mit Kochnische etc.) vermieten. Das bringt den Reichen Einnahmen.

    Aber so ein Leben in einem günstigen Hotel in Tunesien oder Ägypten könnte ich mir auch vorstellen. Sehr clever wie Du das machst. Du hast Deine Ausgaben im Griff. Die meisten Menschen sind nicht dazu in der Lage. Sie geben immer alles zügig aus.  Die meisten Menschen lieben den Konsum mehr als die Freiheit (oder sie verstehen die Zusammenhänge nicht). Ich sehe jeden Tag so unglaublich viel Idiotie.

     

    @ SeBo

    Danke. Das freut mich. Dann kochen wir wohl ähnlich.

     

    @ Seestern

    Danke. Schönes Wochenende an alle.

  39. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Michael Ludwig

    Danke fürs Lesen und Kommentieren.

    Deutschland macht auch einiges richtig. Nicht alles ist schlecht bei uns.

    Bei der Altersvorsorge brauchen wir aber mehr RATIONALITÄT in Berlin. Wir haben ein sau-dummes System mit Riester. Wir haben Gebührenfresser. Das motiviert die Menschen nicht zu sparen. Wir haben keine Rendite bei Riester. Die Menschen haben herausgefunden, dass sie abgezockt werden. Warum fließen so viele Provisionen und Gebühren ab? Wofür? Es ist unglaublich dumm.

    Wir brauchen mehr Vernunft in Deutschland. Wir brauchen ein intelligentes System. Es ist ein nationaler Misstand. Es ist absurd, wie dumm es geworden ist: Die gesetzliche Rente senkt die Regierung. Gleichzeitig hat sie keine gute Lösung für die Menschen als Ausgleich. Hier wird es noch erhebliche Probleme geben (Altersarmut, Ärger)…

    Hätten wir weniger doofe Politiker in Berlin, würde es uns allen besser gehen. Es ist ein moralisches Versagen. Berlin muss sich um seine Bürger kümmern. (Nicht in erster Linie um die Lobbyisten.)

    Der Staat muss den Menschen auch beibringen, rational zu handeln. Rücklagen bilden. Sparen. Nicht alles ausgeben.

    Ich bin für eine starke gesetzliche Rente. Und zudem für eine PFLICHT ZUM SPAREN für den Ruhestand über langfristige Aktiensparsysteme.

  40. Pascal

    @ Tim:

    „Wenn Du etwas Geld im Depot hast, heißt das noch lange nicht, dass Du finanziell frei bist. Denke über einen 30-Prozent-Rutsch nach.“

    Genau das ist das Problem. Ich bin für mich zu dem Schluß gekommen, lediglich auf die Höhe meiner Dividendeneinnahmen zu schauen und nicht auf den aktuellen Buchwert meines Depots. Ein Verkauf der Aktien ist unter normalen Umständen für mich sowieso tabu. Nothing beats passive income!

  41. Andreas

    An die Unilever-Aktionäre hier: Wie seht ihr das eigentlich mit der möglichen Übernahme? Hatte so etwas noch nicht. Ist ja erstmal schön mit dem Kursanstieg, aber was kommt? Wenn die Übernahme nicht kommt, wird der Kurs ja vermutlich erstmal wieder etwas zurückkommen und dann gehts weiter wie bisher, Unilever solide. Und wenn die Übernahme kommt? Haltet ihr auch in so einem Fall die Aktien, um dann im Zweifel einfach die Aktien vom fusionierten Unternehmen ins Depot zu kommen?

  42. PIBE350

    An Tim: Das Modell dahinter habe ich soweit verstanden, danke.

    Nehmen wir das Sherry: Auf deren Seite sehe ich Übernachtungspreise ab 329 Dollar und Kaufpreise zwischen 675.000 und 3.500.000 Dollar.

    Jetzt kommt das Problem: Obwohl ich alles mehrfach abgesucht habe, komme ich einfach nicht auf die benötigte Mindestsumme. Irgendwer muss sich die fehlende Differenz von mir gemopst haben. 😉

  43. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ PIBE350

    Ok, sagen wir Du kaufst ein Apartment für 675.000 Dollar im Sherry.

    Sie geben Dir 150 Dollar pro Nacht für 130 Tage Vermietung, dann hast Du knapp 20.000 Dollar Einnahmen im Jahr. (Einen Teil behält die Hausverwaltung für sich. Sie vermieten auch nicht jeden Tag Dein Zimmer.) Damit kannst Du die Nebenkosten und Steuern bezahlen. Das heißt, Du hast Dein Apartment ohne laufende Kosten. Und wenn Du es verkaufst in 10 Jahren, wird der Wert wohl gestiegen sein. Dann bekommst Du statt 675.000 Dollar eventuell 1 Million Dollar. Das ist die Mathematik dahinter. (Vielleicht bin ich zu optimistisch. Selbst wenn Du nur 750.000 Dollar bekommst, ist es kein Minus-Geschäft.) Bezahlt wird die Immobilie mit Cash.

  44. PIBE350

    An Tim: Klar, dieses Modell kann natürlich unter gewissen Umständen Sinn machen. Ich persönlich möchte lieber zeitlich und örtlich flexibel bleiben und bevorzuge eher einfacher gehaltene Behausungen. Und dann wäre da noch ein gewisses Klumpenrisiko, wenn man nicht gerade ein Vielfaches dieser Kaufsumme besitzt.

    Ich stelle jetzt einfach mal eine minimalistisch und allgemein gehaltene Gegenvariante auf: Wenn man umgerechnet 635.000 Euro in einen MSCI World investiert, sollte man nach Inflation (2 Prozent) und Steuern (26 Prozent) zirka 2000 Euro pro Monat entnehmen können, ohne Kapitalverzehr zu betreiben.

    Nun miete ich mir für 300 Euro pro Monat (es können auch 250 oder 350 Euro sein) ein WG-Zimmer auf Malle an, indem ich aber nur 6 Monate pro Jahr aktiv verbringe. Die positive Differenz von zirka 1600 Euro kann ich dann entweder reinvestieren oder täglich (52 Euro) am Ballermann verfeiern und versaufen. 😉

  45. Martin

    @ Andreas

    Ich bin bei der letzten Unilever Korrektur (für meine Verhältnisse) groß eingestiegen…eigentlich mit der Intention die Aktien langfristig zu halten und die Dividende aufgrund meiner Nichtveranlagungsbescheinung vorerst steuerfrei für die nächsten Jahre zu kassieren.

    Der Kursgewinn spielt daher für mich jetzt erstmal keine Rolle. Ich würde mich eher ärgern, wenn aus meinen britischen Aktien auf einmal amerikanische werden und ich somit Quellensteuer zahlen darf.

    Uberlege deswegen, falls es überhaupt zu einer Übernahme kommen sollte, die Gewinne mit zunehmen und die Aktien zu verkaufen.

  46. PIBE350

    An Tim: Das war natürlich nur ein Scherz und es wären sogar 104 Euro pro Tag, weil man ja nur 6 Monate pro Jahr dort verbrächte. Das hielte man nicht mal eine Hauptsaison lang (Mai bis Oktober) durch. Ich trinke generell keinen Alkohol. 😉

  47. Couponschneider

    Ich habe mir in den letzten Tagen das Buch von Gottfried Heller noch einmal zu Gemüte gezogen, nach erstmaligen Lesen vor drei oder vier Jahren. Was soll ich sagen? Da steht eigentlich alles drin, was ich an der kapitalgedeckten Altersvorsorge kritikwürdig finde. Dieser ganze Fokus auf Sicherheit, Sicherheit und Sicherheit ist der Renditekiller schlechthin. Einerseits der Anleihenunsinn und die Regeln aus Basel und Solvency. Das ist eine üble Mischung. Die Kapitallebensversicherungen könnten mit 35 % Aktienquote gehen, aber aber noch nicht einmal 4 %. Auch Aktienfondsmanager sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dirk Müller beispielsweise kann noch so gute Unternehmen für sein Fonds finden. Er vernichtet die Rendite, indem er Put-Optionen als Absicherung kauft.

    Heute habe ich wieder einen Artikel über die Rüruprente gelesen und mich wieder geärgert, dass es auch dort einen Leibrentenzwang gibt. Man kann sich nicht alles auf einen Schlag auszahlen lassen, sondern muss bei einer Versicherung einen großen Teil der Ansparsumme in eine Leibrente umwandeln. So ein paternalistischer Müll! Das degradiert die Menschen zu Taschengeldempfängern. Als mein Vater wegen Alkoholismus ins Krankenhaus kam, wurde mir da gesagt, es sei nicht möglich, ihn gegen seinen Willen einzuweisen. Er hätte das Recht, sich zu betrinken und sein Leben wegzuwerfen. Es hätte sogar die Gefahr bestanden, dass er mit einer Zigarette im Mund einschläft, die Bude abbrennt und andere Menschen auch noch drauf gehen. Scheiß drauf! Da ist der Staat, da ist unsere Gesellschaft sehr freizügig, aber einem gesunden Menschen will man mit einer staatlich geförderten Rente in die Leibrente zwingen, denn er könnte das Geld ja verpulvern. Auweiwa! Die Relationen stimmen doch nicht.

    Und dann kommen die ganzen Bedenkenträger: Was ist, wenn es kurz vor Renteneintritt einen Crash gibt. Dem kann man nur entgegnen: Nach einer jahrzehntelangen Ansparphase ist die Vermögenshöhe bei Aktien so hoch, dass eine Halbierung immer noch mehr in absoluten Zahlen bedeutet als bei jedem anderen Shit. Bei müsste das Depot schon um 60000 € (30 % vom aktuellen Depotwert) fallen, um in den roten Bereich zu kommen. Mit jeder reinvestierten Dividende, mit jedem Aktienrückkauf „meiner Pferde“ und mit jedem substantiellen Zugewinn rückt der rote Bereich im immer größere Entfernung. Mein bestes Pferd im Stall hat beim Kurs seit Kauf fast eine Vervierfachung durchgemacht, innerhalb von sechs Jahren seit dem Kauf, sogar nach anfänglichen Kursverlusten. Dividenden gab es auch noch.

    Ich könnte heute schon die Altersvorsorge an den Nagel hängen, mich auf Dividendenreinvestments beschränken und wäre Millionär in 25 Jahren. Ich mache aber weiter. Ich weiß nicht, was ich heute mit meinem Geld sonst groß anfangen sollte. Also investiere ich weiter. Dividenden, Boni, gesparte Gehälter – ich schmeiße alles in einen Topf. Und dann wird gekauft. Selbst wenn es mal nicht schmecken sollte (wie z. B. deutsche Versorgeraktien), dann garniere ich das nicht mit irgendwelchen Käse, sondern kaufe andere Aktien. Mit Käse meine ich P2P-Kredite, Anleihen, Zertifikate, Riester, Rürup. Ich weiß gar nicht, warum so viele Blogger überhaupt so viel Energie in diesen P2P-Quatsch stecken.

     

     

  48. Couponschneider

    @Martin

    Die US-Quellensteuer ist doch nichts schlimmes. Im Gegenteil.

    Wer 100 € von einem deutschen Unternehmen bekommt, zahlt darauf 25 € Abgeltungssteuern. Und von den 25 € 5,5 % Soli: 1,375 €. Bei britischen Unternehmen das gleiche.

    Bei US-Unternehmen führt man von den 100 € 15 € an den amerikanischen Fiskus ab. Das erkennt der deutsche Fiskus an und es werden nur noch 10 € Abgeltungssteuer fällig. Und darauf der Soli von 55 Cent. In der Summe zahlt man weniger Steuern.

  49. Pascal

    @ Tim:

    “ Ich sehe Kochen eher als Notwendigkeit an. Es ist für mich kein kreatives Feld. Essen hat nur eine Funktion zu erfüllen. Der Genuß steht nicht im Vordergrund für mich. Ich bin ein Freak diesbezüglich.“

    Als ich das gelesen habe mußte ich sofort an Soylent denken. Wäre das nicht was für Dich?

  50. Delura

    @Couponschneider

    Deiner Darstellung ist nichts hinzuzufügen – mache ich 100% genauso. Es ist mir vor zwei Monaten zu mindestens gelungen einen guten Freund für die monatliche und regelmäßige Aktienanlage als Buy&Hold zu gewinnen.

    Der erste „Ahnungslose“ weniger nach mittlerweile sechs Jahren Diskussionen im Bekanntenkreis über die Sinnhaftigkeit unserer Altersvorsorge.

    Glück Auf!

  51. Mr. B

    US Quellensteuer

    Bei einer vorhandenen NV Bescheinigung machen natürlich Dt. oder britische Unternehmen schon Sinn. Rein steuerlich gesehen.

  52. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mr. B,

    ja, die NV wurde wohl überlesen.

    Quellensteuer GB sind 0%, bei US 15%.

    Bei NV werden also keine 25% in DE eingezogen, und keine zusätzlichen 10% auf die einbehaltenen 15% US-Steuer.

    Also mit NV verbleibt die GB-Dividende zu 100%, die US-Dividende zu 85%.

    @Couponschneider,

    diese P2P-Kredite „Investments“ sind wirklich ein übler Quatsch. Man überlege sich, dass dort ja im Prinzip nur die unterste Schublade der Subprimer nachfragt, und zu horrenden Zinsen abschließt, weil sie sonst nichts bekommen.

    Da sind Junk-Bond-ETFs ja bombensichere Alternativen dagegen, bei einer kalkulierten Default-Rate von 2-3%.

    Ich habe vor Jahren, als Auxmoney aufkam, mit ein paar Hundertern das dort ausprobiert. 1 Kandidat davon ist komplett ausgefallen. Da kam es zu keiner einzigen Ratenzahlung, trotz „Scores“ und „Prüfung“ (ha ha).

    3 Kandidaten sind noch immer im Inkasso-Verfahren. 3 Kandidaten haben schnell und komplett getilgt. 1 Kandidat zahlt noch aktiv. Ein Desaster.

    Erstens dauert es Wochen, bis die Schuldner nach unsäglichen Kosten und Gebühren den Kredit bekommen. Meistens sind die ja in Notlage und würden es schnell brauchen, und dann werden sie von den Kosten erschlagen.

    Wenn ich damals die Kostenstruktur geschnallt hätte (auch was an angegebenen Zinsen tatsächlich an Rendite ankommt), dann hätte ich das gleich gelassen.

    Nun ja, ich lerne ja gerne. 😉 Lehrgänge kosten halt Geld.

    MS

  53. Stefan Ledabyl

    „@Couponschneider

    Deiner Darstellung ist nichts hinzuzufügen – mache ich 100% genauso. Es ist mir vor zwei Monaten zu mindestens gelungen einen guten Freund für die monatliche und regelmäßige Aktienanlage als Buy&Hold zu gewinnen.

    Der erste „Ahnungslose“ weniger nach mittlerweile sechs Jahren Diskussionen im Bekanntenkreis über die Sinnhaftigkeit unserer Altersvorsorge.“

    Guten Morgen,

    mein Vater ist Selbstständig und hat sich vor ca. 6 Jahren ein Haus gekauft. Es weiss was ich mache, und das Einzige was er dazu sagte war, ich geb das Geld lieber jetzt aus. Im Gegenzug versuche ich Ihn aber auch nicht von Anlagen zu überzeugen. Er lässt mich in Ruhe und ich Ihn.

    Ich sehe das so, es gibt 2 Wege Vermögend zu werden. Selbständigkeit oder sich in bestehende Unternehmen einzukaufen. Er macht das eine ich das andere.

    Schönen Sonntag

  54. AlexanderAlexander

    Tim, da kann ich dir nur 100 % recht geben. Wenn man das liest, kann man es nicht nachvollziehen, was für ein tolles Gefühl es ist, unabhängig zu werden. Man muss es selbst erfahren.

     

    Ich bin inzwischen schuldenfrei und mein komplettes passives Einkommen deckt inzwischen meine monatlichen Fixkosten ab (Handyvertrag, Versicherungen, Strom, Wassergebühr usw.). Derzeit arbeite ich an dem Block Lebenshaltungskosten, diesen werde ich in den nächsten 5 Jahre wohl auch noch decken können. Allein das Wissen, dass ich selbst mit einem schlecht bezahlten Halbtagsjob gut über die Runden kommen würde, ist ein unglaublich angenehmes Gefühl. Man geht mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein durch das Leben. Sollte ich doch mal Ärger auf der Arbeit haben, kann ich mir immer denken:“ Ihr könnt mich alle mal.“ Das ist schon Gold wert. In ein paar Jahren werde ich meinen Stunden reduzieren oder gar noch halbtags arbeiten. Unbezahlbar.

    Ich mache mir auch keine Gedanken wegen einem Crash, da ich mich nicht auf die Vermögenshöhe konzentriere, sondern wie Pascal meine Einnahmen im Fokus habe. Da spielt es keine Rolle ob die durch 300k oder 500k Depotwert erwirtschaftet werden.

     

    Zur US-Steuer: Sobald man seinen Freistellungsbetrag (801/1602) überschritten hat, spielt die überhaupt keine Rolle mehr. Man stellt sich nicht besser oder schlechter.

  55. Skywalker

    @ Couponschneider:

    Danke für das Aufzeigen der Topf-Analogie von Tims Video. Das Video ist ohnehin schon kult, aber es in Bezug zum Aktiensparen zu setzten macht es noch viel genialer! Nur der Käse, das sind bei mir noch Immobilien, dann schmeckt es manchmal doch noch etwas besser, dank Leverage – Effekt! 🙂

  56. Andreas

    @Martin:

    Ich bin im Herbst eingestiegen, wollte Unilever schon länger haben. Will Unilever, wie eigentlich fast alle Aktien, auch einfach liegen lassen für immer. Finde das Unternehmen, die Ausrichtung toll. Deswegen hoffe ich eigentlich fast, dass aus der Übernahme nichts wird. Unilever ist groß genug und soll alleine wachsen:) Falls es doch zur Übernahme kommt, werde ich mal schauen. Quellensteuer spielt bei mir zumindest keine Rolle bei der Entscheidung.

  57. Frank

    Also eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit bis Berkshire der Rest der Welt gehört. Ohne Kartellämter wäre das ehrlich im Bereich des möglichen.

    Kommt halt auf die Zeitspanne an.

    Sollte es wirklich mal ordentlich krachen mache ich mir  mit meinen Berkshire Aktien noch die wenigsten Sorgen.

  58. Bernd

    Apropos Berkshire Aktien, würdet ihr momentan welche kaufen?

    Oder haltet ihr die zurzeit für überbewertet?

    Danke und Gruß,

    Bernd

  59. Gabriele

    Ich lese hier etwa seit 2 Jahren mit. Genauso lange habe ich wieder Aktien. Meine Gewinne sind nicht so gigantisch, mein Wissen noch kleiner. Schaue häufig, was andere hier so gekauft haben, prüfe es für mich und kaufe oft dasselbe. Mein Englisch ist leider eher schlecht, daher verstehe ich die Kurzfilme oft nicht. Da ich  mich sonst nicht weiterbilde in finanzieller Hinsicht, ist Tims Blog und die Seite meines Brokers IngDiba meine einzige Quelle. Dennoch bin ich zufrieden. Wir leben sehr sparsam und jeder freie Euro wird in direkte Aktien investiert. Habe inzwischen wohl 15 verschiedene Unternehmen, möglichst breit gestreut und dividendenstark. Mich würde interessieren, ob bei Kleindividendenerträgen von 30 Euro etwa sich die Option automatische Dividendenwiederanlage rechnet. Ich glaube eher nicht, wüßte aber gerne Eure Meinung dazu.

    Ein ganz anderes Thema ist die RV und LV meines selbständigen Mannes. Ist es bei Fälligkeit sinnvoll die Kapitalabfindung zu nehmen und alles in Aktien zu investieren oder sollte man es tatsächlich verrenten lassen? Die gesetzliche Rente wurde nach der Pflichtbeitragszeit stillgelegt. Bei meinen Schwiegereltern kam trotz relativ hoher Summe der Versicherungssumme als Rente ziemlich wenig raus, da beide Partner abgesichert wurden. Die priv. KV wird wohl auch bei uns nicht billig, die auch im Alter dann Privatvergnügen bleibt.

    Freue mich schon auf Eure Meinungen. Schönen Sonntag noch

  60. Michael

    @fit und gesund:

    und hast du deine Analyse bezüglich Terange Gold schon aufgenommen? Scheinst ja ein wenig an Goldinvestments interessiert zu sein. Ich mag physischen Gold auch lieber und habe noch vor Aktien bekonnen in Gold anzulegen. 1. Unze vor ca. 10 Jahren gekauft. Mein durchschnittlicher Einkaufspreis liegt bei 830 €. Also noch sehr schön in der Gewinnzone.

    Ich investiere aber auch gerne in Goldminen. Nach einer Zeit beim Branchenprimus Barrick Gold habe ich eben Teranga Gold für mich entdeckt:

    http://www.terangagold.com/homepage/default.aspx

    und bin da seit ca. 3 Jahren dabei. Mir gefällt das Unternehmen sehr sehr gut. Super Entwicklungspotential und gerade im Jahr 2016 hat sich hier extrem viel getan.

    Unter anderem haben sie einen Goldexplorer übernommen und verdoppeln so ihren Goldoutput um 100% ab dem 1. Halbjahr 2019 (so der Plan).

    Neben dieser schönen Geschichte ist Teranga selbst als Explorer sehr aktiv und will gerade im Jahr 2017+ weitere Goldvorkommen prüfen und genemigen lassen. Was bedeutet: die Unternehmensbewertung kann sich noch deutlich erhöhen wenn sie neue Goldvorkommen erschließen.

    Was noch dazukommt: Seit Anfang 2016 haben sie einen Cornerstone Investor an der Angel, der ca. 20% der Aktien von Teranga im letzen Jahr aufgekauft hat. Teilweise zu viel höheren Kursen als Jetzt. Die Kapitalerhöhung im letzten Jahr hat er zu 1,05 CAD zur Hälfte übernommen und hat auch danach noch zugekauft. Die Kapitalerhöhung haben sie vorgenommen zur Finanzierung der neuen Mine, die den Output um 100% erhöht.

    Außerdem hat der Investor Gründe in das Unternehmen eingebracht mit großem Goldvorkommen in „Côte d’Ivoire“ Auch hier werden explorations vorgenommen und die Wahrscheinlichkeit, dass hier weitere Goldvorkommen erschlossen werden ist sehr hoch. Also Vorkommen gibt es natürlich schon aber diese müssen geprüft und analysiert werden…

    Was noch hinzukommt: Teranga ist ein ziemlich guter Übernahmekandidat. z.B. Randgold ist ein direkter Nachbar von Teranga. Auch andere wie z.B. Endeavour oder Newcrest sind gleich in der Nähe. Ich persönlich hoffe auf keine Übernahme, weil ich laaaaaaaaaaaaaaaange dabeibleiben will und weiter aufstocken möchte.

    Was noch zu sagen ist: Teranga ist fast Schuldenfrei (anders als z.B. Barrick Gold) und hat einen sehr schönen Cashpolster.

    Natürlich gibt es auch negative Punkte:

    z.B. sind die AISC auf dem ersten Blick relativ hoch (1.000 CAD), allerdings sind hier Royalties enthalten, die ab 2019 wegfallen. Vor 2017 und ab 2019 werden diese weit geringer ausfallen. 2016 lagen diese bei ca. 900. Ohne royalties und non-cash costs liegt die guidance immer noch bei ca. 900. Sollte der Goldpreis nicht extrem einbrechen, sollte Teranga einer rosigen Zukunft entgegen blicken können.

    Ein weiterer Kritikpunkt: Teranga hat zur Zeit nur eine Goldmine. Was bei Problemen natürlich zu Ausfällen führen könnte (was noch nie der Fall war). Da versuchen sie aber gegenzusteurern, indem sie eben weiter Goldminen eröffnen wollen. Wie schon angesprochen im Jahr 2019 in Burkina Faso. Auch in Senegal (derzeitige Goldmine) und in „Côte d’Ivoire“ wollen sie in weiterer Zukunft noch Goldminen erschließen.

    Weiterer Negativpunkt: Die Marktkapitalisierung ist mit ca. 420 Mio. CAD natürlich gering.

    Alles in allem stellt das Unternehmen für mich viel mehr Chancen als Risiken dar. Außerdem liege ich derzeit mit 50%+ sehr sehr schön in der Gewinnzone. Rückschläge kann ich dadurch auch in Kauf nehmen – was ich auch schon tat. Mit 1,40 CAD hat Teranga, seit dem ich dabei bin das Alltimehigh markiert. Momentan stehen sie bei 1 CAD. Ich habe nach der Kapitalerhöhung allerdings meine Position nochmals verdoppelt bei ca. 0,90 CAD. Ich bin sehr positiv gestimmt. Die Position ist einer meiner Lieblingsinvestments, die ich sicher noch sehr sehr lange halten werde, sofern nicht eine Übernahme dazwischen kommt.

    Würde mich freuen, wenn du deine Gedanken zu Teranga schreibst. Ich jedenfalls bleibe Loooooooooooooooong! 🙂

  61. Fit und Gesund

    hallo Michael,

    zuerst einmal bin ich mehr an physischem Gold interessiert und davon hab ich noch nicht genug.

    Teranga scheint sicher sehr interessant, und Du bist auch gut im Plus, Glückwunsch, aber es ist, wie Du schreibst ein eher kleiner Wert und hat zudem nur 1 Goldmine, das erscheint mir zu riskant, da würde ich, wenn Barrick Gold vorziehen oder gar einen ETF auf Goldminen.

    Ich drücke Dir natürlich weiter die Daumen, selber hoffe ich halt dass der Goldpreis noch einmal nach unten geht und ich die Menge kaufen kann die mir so vorschwebt.

    Schönen Sonntag noch und liebe Grüsse!

  62. Heinz

    Nein, ich investiere nicht in Startups. Ich habe das mal gemacht, das ging schief. Ich gehe in Blue Chips.

    In New York werden in der Tat viele Startups gegründet. Die Stadtverwaltung fördert mit allen Kräften junge Firmen. Die Stadt finanziert sogar startups. Etwa investiert sie in Fintech-Firmen. Millionen fließen in sie. Sehr clever der Wagemut des Bürgermeisters.Deutschland ist diesbezüglich altmodisch. Leider.

    Da muss ich mal dagegenhalten. In Europa hat z.B. Berlin schon eine gewisse Gründerszene. Und unter gewissen Bedingungen gibts auch genug Geld als Spritze.

    http://www.gruenderszene.de/allgemein/fordermittel-und-forderprogramme-zur-finanzierung-von-startups

    http://www.invest-wagniskapital.de

    „Jetzt Start-ups finanzieren und bis zu 100.000 EUR steuerfreien Zuschuss erhalten. Auch Steuern auf Veräußerungsgewinne werden zukünftig erstattet.“

    Was ich nicht ganz verstehe, ist, dass Tim bei seinen kommerziellen Artikeln als Nebenwerteexperte gilt (Flower Foods, die bankrott gegangene Restaurantklitsche, deren Namen ich vergessen habe etc.) – er aber hier im Blog eher die Big Boys hat. Hast du die Kleinen schnell wieder verhökert ?

    “ Ich sehe Kochen eher als Notwendigkeit an. Es ist für mich kein kreatives Feld. Essen hat nur eine Funktion zu erfüllen. Der Genuß steht nicht im Vordergrund für mich. Ich bin ein Freak diesbezüglich.“

    Als ich das gelesen habe mußte ich sofort an Soylent denken. Wäre das nicht was für Dich?

    „Soylent Green ist Menschenfleisch !“ (du meinst den alten Film mit Charlton Heston…)

     

     

  63. Skywalker

    Gold zu kaufen kann ich nicht unbedingt verstehen aus rationaler Sicht. Außer man macht es als Hobby oder aus Bauchgefühl. Ansonstne braucht kein Privatmann Gold finde ich. Gold ist wie Sand, nur seltener. Es bringt nichts ein, kein Prodkuktivkapital, nada. Dann Probleme wie liquidität, lagerung, verschleiß, usw.

    Was sind für dich Argumente Gold zu kaufen F&G

  64. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Pascal

    Ich esse nur frisches Gemüse, Früchte, Hülsenfrüchte, Vollwertiges. Kein Pulver!

    Morgens gibt es Omelett mit Zwiebeln, Paprika, Tomaten. Käse drüber.

    Mittags meist ein kleines Stück Fisch (Lachs, Thunfisch) oder einen Salat.

    Abends Gemüse/Bohnen/brauner Reis … nach dem Motto „Alles in einen Topf“.

     

    @ Alexander

    Da sind wir einer Meinung, prima. Anstatt die Schränke mit Plunder zu füllen, bin ich lieber frei. Anstatt das nächste Clown-Auto zu fahren, laufe ich zu Fuß, nehme ÖPNV, Rad etc.

     

    @ Gabriele

    Danke. Ich bin geehrt.

     

    @ Heinz

    Ok, Berlin tut was. Das ist gut. Wir müssen aber sehen, dass Silicon Valley weltweit vorne ist. Facebook, Apple, Amazon, Google, Microsoft, Uber, AirBnB… Wir haben auf Zukunftsfeldern anderen die Führungsrolle überlassen.

  65. Michael

    @sky:

    Gold trägt, wie alle anderen Veranlagungen, zur Diversifikation des Portfolios bei. Man investiert ja nicht ausschließlich in Gold, man investiert einen gewissen Teil des Veranlagungsvermögens darin.

    Gold macht langfristig, über Jahrzehnete, sehr wohl Sinn und bringt auch einen gewissen Sicherheitsaspekt mit sich.

    Es gibt extrem viel Punkte, die für ein Investment in Gold sprechen. Aber hier scheiden sich eben die Geister. Manche sind stark dafür, manche komplett dagegen (keine Zinsen) andere investieren eben ein wenig.

    Zumindest das Zinsargument ist für mich kein Grund. Ich habe ja auch Aktien, die keine Zinsen (Dividenden) bringen und auch Geld auf der Bank (ebenfalls keine Zinsen).

  66. Fit und Gesund

    @Skywalker,

    bei Gold scheiden sich eben die Geister, es wurde hier schon ausführlichst drüber diskutiert, ich denke das muss Jeder selber wissen, für mich ist es eben wichtig, und natürlich bin ich mir darüber im Klaren dass es in dem Sinn keine Rendite bringt, ich bilanziere es auch nicht mit.

    @Tim Schäfer,

    lass Dich nicht kirre machen mit dem Gekoche, ich halte es ähnlich wie Du und Käse find ich immer gut, kann ich auch immer essen, als Single mach ich mir auch mehrere Portionen die ich dann die Woche über esse, spart mir eben Zeit. Salate mag ich auch gerne, und Fisch sowieso,

    ich liebäugle ja immer mit so einem Crockpot, oder so ein Teil namens Instant Pot, aber mein Dampfdruckkochtopf tut es noch, ich bin ein wenig zwiegespalten, ich will nämlich nicht noch mehr Töpfe/Geschirr anschaffen, braucht Alles viel Platz und wäre vermutlich nur „nice to have“

     

  67. Pascal

    @ Fit und Gesund :

    zuerst einmal bin ich mehr an physischem Gold interessiert“

    Ich finde XETRA-Gold interessanter. Schon einmal darüber nachgedacht?

    @ Gabriele:

    Mich würde interessieren, ob bei Kleindividendenerträgen von 30 Euro etwa sich die Option automatische Dividendenwiederanlage rechnet. „

    Nein. Spare die ganzen Kleinbeträge einfach auf einem separaten Konto an und investiere dann später eine größere Summe in eine Aktie Deiner Wahl.

    @ Tim:

    Würde gerne mal mit Dir und den anderen Anlegern hier über Aktien aus den sog. „Schmuddelbranchen“ sprechen: Alkohol, Tabak und Rüstung.

    Hast Du selbst Aktien aus diesen Branchen? Welche Aktien aus diesen Branchen haben die anderen hier? Ich finde diese Aktien faszinierend. Vielleicht ein neues Thema wert?

  68. Christoph

    Gabriele

    hmm gute Frage. ich würde einfach rechnen was bekommt ihr dann als rente und was würdet ihr an dividenden bekommen wenn ihr das kapital nehmt?

     

    Kann man bei deinem broker dividenden direkt wieder anlegen?

    also ich lege halt manuell alle dividenden an.

  69. Fit und Gesund

    @Pascal,

    den werde ich nicht kaufen, ich wohne in der Schweiz und da käme für mich eher der ZKB Gold ETF in Frage, aber auch den will ich nicht, wiegesagt, ich bevorzuge physisches Gold.

    Schmuddelaktien,

    einer meiner nächsten Käufe wird eine „Sauf-aktie“ sein, Tabak seh ich eher auf dem absteigenden Ast langfristig, Rüstung kann ich mir durchaus vorstellen,

    und tja  ethisch perfekte Aktien dürften rar sein, Pharma, Food, Kleiderherstellung, Tierversuche, ist überall was dabei was man eigentlich lieber nicht hätte.

  70. Delura

    @Pascal

    Würde gerne mal mit Dir und den anderen Anlegern hier über Aktien aus den sog. „Schmuddelbranchen“ sprechen: Alkohol, Tabak und Rüstung.

    Hallo Pascal,

    bei Tabak habe ich eine große Position Altria, Alkohol werde ich irgendwann Diageo haben und Rüstung könnte ich mir auch irgend wann BAE Systems oder Lockheed vorstellen.

    So richtige „ethische“ Investments gibt es meiner Meinung nach ohnehin nicht, ob das jetzt Rohstoffe, Pharma, Öl oder auch Lebensmittel sind. Die Frosta AG ist vielleicht ein solcher Wert, aber das ist ein kleiner deutscher Nebenwert.

    Glück Auf und Schalke führt 1:0!!

  71. chaostrader

    Gerade gelesen:

    Im Ausland erzielte Kapitalerträge (Dividenden) unterliegen der landesspezifischen Quellensteuer. Die im Ausland abgeführte Quellensteuer konnte bisher auf die (deutsche) Abgeltungsteuer angerechnet werden.Grundlage dafür waren bzw. sind entsprechenden Doppelbesteuerungs-Abkommen mit den einzelnen Ländern.

    Und das wird sich ändern:

    Ab 2018 können Quellensteuern für Dividenden nicht mehr auf die Abgeltungsteuer angerechnet werden.

    Klingt wirklich beschissen für Dividendensammler.

  72. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Fit und Gesund

    Du hast Recht. Das mit dem Essen kann jeder machen, wie er/sie mag. Wir kochen ähnlich.

    In den USA sind diese Crockpots – Slowcoker beliebt. Du wirfst eben alles rein und lässt es langsam ziehen. Das kann man auch mit einem großen Topf machen. Auf niedriger Flamme langsam ziehen lassen… und viele Gewürze rein… lecker.

    Ich finde, man braucht nicht jeden Topf, Mixer, Öffner, Bratpfanne in der Küche. Auf dem Shoppingkanal QVC werden jeden Tag Neuheiten vorgestellt. Das meiste Zeug wird vielleicht 4 Wochen lang benutzt, dann landet es im Schrank oder Keller.

     

    @ Pascal

    Ich habe keine Sünden-Aktien. Ich kann mich mit Alk, Tabak, Rüstung, Kasinos nicht so recht anfreunden. Aus Renditesicht kann es gut sein.

    Es gibt in der Tat kaum ethische Aktien. Es ist alles schwierig.

  73. Heinz

    @chaostrader

    Hast du eine Quellenangabe ?

    Finde ich eine Schweinerei. Auf der Unternehmensebene versteuern, beim eigenen Finanzamt versteuern (also doppelt) und noch beim ausländischen FA. Gleichzeitig kann ich Aufwendungen oder Haltefristen (früher mal 1 Jahr, dann waren Gewinne steuerfrei!) nicht mehr angeben.

    Welche Länder gibt es denn noch mal, in denen das nicht so gemacht wird. Vielleicht kommen dann noch ein paar Leute rüber zu Tim (der dann als Auwandererberater tätig werden könnte ?!)

    Hat jemand ein paar Links oder Kontakte, wo man Dividendensammler aufnimmt ?

  74. Fit und Gesund

    dann heisst es morgen wohl „wie gewonnen, so zerronnen“   aber ich bin froh drum und kann so in aller Ruhe Unilever Aktien nachkaufen. Es hätte mich ja eh gewundert wenn das was geworden wäre, vielleicht gibt es so sogar Schnäppchenpreise bei Unilever, ich hoffe es irgendwie.

  75. Mr. B

    Schade, ein paar Tage hätte es ruhig noch gehen können. Wollte am Montag General Mills kaufen. Die werden im Gegenzug wieder steigen.

    Egal, kaufen werden ich morgen sowieso. Will mein neuen Broker testen. So lange habe ich mit meinem monatlich Kauf schon lange nicht mehr gewartet.

  76. Heinz

    @Seestern

     

    hmm, 10 Jahre Steuerfreiheit auf bestimmte Steuern, aber nur wenn man bereits in Rente ist.

    Bin ich leider noch nicht.Es sei denn ich würde dort den ganzen Rentnerinnen den Rücken massieren.

    @all

    Welches Szenario wird bei Unilever (ca 46 EUR) jetzt eintreten ? Ich gehe davon aus, dass jetzt die verschiedensten Leute so schnell wie möglich den Gewinn einsacken wollen und am Montag der Kurs massiv runter geht und sich dann irgendwann wieder bei ca 39 sammelt. Was meint Ihr ?

    Allein das Orderbuch hat schon gezeigt, dass abends viele die Gewinne realisiert haben. Ausserdem war die Nachricht auch ohne Ad-Hoc irgendwie schon ca 11 Uhr draussen (siehe Kursverlauf…da haben sich doch Insider eingedeckt ?) Tja, hätte auch anders kommen können. Allerdings halte ich das Angebot von Kraft für zu niedrig bis knauserig. Ich denke, dass Unilever das Richtige macht. Langfristig.

     

     

  77. DivSky

    Sehr schön, dann können wir ja fleißig weiter Dividenden sammeln.

     

    @Tim,

    der Heinz hatte Dir eine Frage gestellt bezgl. der Nebenwerte. Eine Antwort würde auch mich interessieren. Evtl. hast Du noch ein zweites Depot wo solche Werte drin sind!

     

     

  78. Fit und Gesund

    vielleicht funktioniert es ja noch andersrum, Unilever schluckt Kraft/Heinz  :), ich werde mal morgen vormittag beobachten, falls ich ein Schnäppchen machen kann, bin ich dabei, von Unilever wollt ich sowieso noch mehr.

  79. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Heinz

    @ DivSky

    Ich schreibe in der Rubrik „Hot Stock der Wall Street“ auf finanzen.net überwiegend über Blue Chips. Die erwähnte „Flowers Food“ hat einen Börsenwert von 4 Milliarden Dollar. Es handelt sich um einen der größten Bäckerei-Fabrikanten.

    Ich mache privat „Buy and Hold“ in einer Extremform: Ich verkaufe keine Aktien.

    Ich habe auch kleine und mittelgroße Unternehmen in meinem Depot. Ich konzentriere mich aber zur Zeit eher auf die Big Boys.

    Ich kaufe übrigens auch keine Unternehmen in einem Umfeld einer Empfehlung.

  80. Andreas

    Ich bin beruhigt bei Unilever:) Ja der Kurs wird morgen wohl wieder zurückkommen vom Höhenflug und sich bei 38/39 einpendeln in den nächsten Tagen. Viel mehr wird nicht passieren glaube ich. Sollte er deutlich unter meinen Einstiegskurs wandern, freue ich mich nachzukaufen. Verkaufen werde ich auf keinen Fall, warum sollte ich auch….

    Oder wie sehen das die Experten hier?

  81. Skywalker

    Ich habe auch UInilever im Depot. ICh habe eine kritische Stimme bei Seeking Alpha gelesen. Dort wurde dargestellt, dass Unilever in den letzten Jahren schlechter war als der Branchenvergleich und als der S&P500. Ich überlege tatsächlich auszusteigen und in andere Werte zu investieren. Ich denke an Pepsi, General Mills und Colgate.

  82. Andreas

    Also wenn solltest du jetzt sofort aussteigen, morgen wird der Kurs wohl wieder unter 40 sein;) Unilever sehe ich halt als einen Stabilitätsanker im Depot mit jährlich steigenden Dividenden. Also warum verkaufen? Klar, man könnte jetzt Gewinne mitnehmen und einsteigen, wenn sie wieder niedriger stehen. Aber so tickt man halt bei „Buy and hold“ eigentlich nicht. Und bei Unilever halte ich hin und hergeschiebe ohnehin für Quatsch. Unilever wird ein solider Wert bleiben, da kann für mich auch ein kritischer Kommentar bei seeking alpha nix ändern. Gerade dort gibt es nämlich eigentlich hauptsächlich positive Stimmen zu Unilever und genug, die froh sind, dass der Deal nicht zustande kommt…

  83. PIBE350

    An Gabriele: Ich bin auch bei der Ing-Diba, aber kenne die automatische Wiederanlage nur für sparplanfähige (Index)fonds für Ausschüttungen ab 75 Euro, und dort kostet die Wiederanlage eine 1,75-prozentige Gebühr: https://www.ing-diba.de/wertpapiere/wissen/kaufen-verkaufen/#!06669

    An alle: Habt ihr am Freitag Makro mit dem Thema ,,Zukunft der Rente“ gesehen? https://youtu.be/0h_g6shkcao

    Am interessanten fand ich den Einspieler über Österreich, weil insbesondere im SPON-Forum immer wieder das österreichische Rentensystem gefordert und über den grünen Klee gelobt wird. Auf 1 eingezahlten Euro werden 2 ausgezahlt. Schön für die aktuellen Rentner, aber ein tragfähiges Rentensystem sieht anders aus. 😉

  84. Gabriele

    Vielen Dank für die tollen Antworten zu Dividendenwiederanlage. Bei IngDiba habe ich es tatsächlich nicht gesehen. Ich verwalte aber auch die Anlagen meiner Eltern, die sind bei der Sparkasse. Ständig kommt ein Brief wegen Wiederanlage von Dividenden. Aber jetzt weiß ich, es ist besser gesammelt wieder neu zu investieren. Bei der Ing Diba versuche ich immer einen Wert von ca. 4000 Euro zu nehmen, weil ich so etwa bei der Mindestordergebühr bin. Unilever wollte ich auch gerade nachkaufen, aber plötzlich waren sie in der Gewinnzone, nach langem Dümpeln. Mal sehen, wenn sie wieder günstig werden, kaufe ich nach. Mir gefällt die Dividende und das Unternehmen erscheint mir sicher.

    Das mit der Überlegung, die RV und LV meines Mannes nicht verrenten zu lassen, sondern in Aktien zu packen hat noch etwa 15 Jahre Zeit. Vor etwa 20 Jahren hat mal ein Anlageberater zu meinem Vater gesagt: “ eine gute Streuung ist alles.“ Ich versuche mich daran zu halten. Aktien, Immobilien, physisches Gold, Cash auf dem Extrakonto und minimale Ausgaben, ohne auf Freude am Leben zu verzichten. Die nächsten Jahre werden wohl erst mal teuer, da unsere beiden Kinder wohl bald studieren. Da wird die Sparrate (alles was übrig ist) wohl etwas gekürzt werden.

    Danke allen für die immer wieder lesenswerten Beiträge. Ich glaube, ich habe die letzten beiden Jahre keinen verpasst. Auch nach dem Urlaub lese ich alles nach.

    Schöne Woche.

     

     

  85. Claus

    Unilever…

    Ich gebe kein Stück meiner Aktien aus der Hand, egal ob es zur Übernahme kommt oder nicht. Ich hoffe UL bleibt „solo“.

    Mein Kaufkurs liegt bei 25. Wollte kürzlich bei 36,50 meinen Bestand verdoppeln, hatte aber leider keine Zeit, mich darum zu kümmern. Macht nix. Werde unter 38 zukaufen…

     

     

  86. Mr. B

    Hallo Claus,

    nochmal kurz nachgefragt. Die letzte Frage ist ein bisschen wegen ZEN untergegangen.

    Hat dein Depotübertrag keine Kosten verursacht, nicht mal von der Lagerstelle?

    Bei mir fällt da lt. Gattung ein bisschen was an, und das summiert sich auf einen dreistelligen Betrag für das gesamte Depot … : /

    Danke & Grüße, Mr. B

  87. StefanStefan

    Die Unilever Übernahme ist wohl abgesagt…

     

    Ärgere mich ein bisschen, dass ich Monsanto nicht bei 100$ gekauft habe.

    Jetzt habe ich gesehen, dass Berkshire bei 103$ gekauft hat…die stehen nun schon bei 109$, also fast zu spät für den Zock

  88. Fit und Gesund

    also im Moment ist hier nix mit Nachkauf Unilever…wenn ich mir die Begründung für die Absage so anschaue, kann ich auch nur mit dem Kopf schütteln, die ganze Sache war ja wohl irgendwie sehr kurios eingefädelt und irgendwie nicht sonderlich durchdacht von Kraft/Heinz, sind die so im Anlagenotstand?

  89. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    das sind nur „Große-Jungs-Spiele“. Die 4,205 Mrd Cash bei KraftHeinz Ende 16 reichen nicht weit bei einer 143 Mrd Offerte. Das geht alles über Schulden (Leveraged Buyout).

    Es geht einfach nur um Macht und zeigen zu können, dass man es kann.Im Sinn des Werbespruchs: „It separates the Men from the Boys!“

    MS

  90. Claus

    @ Mr. B

    ich hatte Dir im „Zen-Dschungel“ nochmals kurz geantwortet, bis heute wurden mir keine Gebühren für den Übertrag belastet. Vielleicht kommt ja noch was, die Werte wurden Anfang letzter Woche übertragen.

    LG

  91. Ralf

    Als Alternative zu Unilever würde sich z.B. ein guter ETF mit Schwerpunkt Konsum/Lebensmittel anbieten. Dadurch verteilt sich ein Risiko auf mehrere Schultern und je nach ETF sind Unilever, Nestle, Kraft etc. recht hoch gewichtet.

    In wieweit spielen solche politischen Dinge wie die Eurokrise bei euren Anlageentscheidungen eigentlich eine Rolle? Wenn ich z.B. sehe mit wie vielen Milliarden der Steuerzahler für die Eurokrise im Fall des Falles haftet, da könnte es einem schon etwas mulmig werden.

    Und kann man davon ausgehen das Aktien und ETFs vor staatlichen Zugriff weitgehend geschützt sind? Irgendwie traue ich nämlich unserem deutschen Staat nicht so ganz…

     

  92. Stefan Ledabyl

    Guten Morgen,

    also dieses Spielchen von KraftHeinz mit Unilver war sehr Amuesant mit anzuschauen.

    Ich als Neuling habe beide im Depot, und war sehr positiv überrascht. KraftHeinz steht bei mir schon lange im Plus, aber Unilevr hat die letzten Monate bei mir mit bis zu -10% rumgedümpelt, was mich nicht davon abgehalten hat, die Position aufzustocken.

    Unterm Strich bleibt heute noch ein Plus von 5% stehen, dass aber im Laufe der Woche noch weiter schmelzen kann, denke ich.

    Wie gesagt, ich bin noch nicht so lange dabei, aber ich erwarte noch (sehr) viele dieser Spielchen im Laufe der nächsten 10 Jahre. (So lange wird mein Depot gehalten). Und obwohl Unilver in der Spitze 12% Plus aufzeigte, habe ich nicht eine Sekunde an Verkauf gedacht. Böse Zungen könnten jetzt natürlich behaupten, jemand hat sich kräftig die Taschen gefüllt, denn irgendjemanden wird es bestimmt gegeben haben, der von der Ankündingung wusste, bevor die Öffentlichkeit davon erfuhr.

    @Ralf

    Also politische Entscheidungen und Ereignisse versuche ich völlig auszublenden. Vllt weil ich politisch völlig unmotiviert bin, ich versuche mich an meinen Grundsatz zu halten, der MSCI World wird langfristig der Wertsteigerung des globalen Bruttoinlandsprodukt folgen (müssen).

    Schönen Montag

  93. Pascal

    @ Ralf:

    „In wieweit spielen solche politischen Dinge wie die Eurokrise bei euren Anlageentscheidungen eigentlich eine Rolle?“

    Gar nicht. Wenn mein Anlagezeitraum über mehrere Jahrzehnte geht, kann ich doch die aktuelle Tagespolitik getrost ignorieren.

    Der schöne Spruch „Politische Börsen haben kurze Beine“ trifft in meinen Augen auch vollauf zu.

  94. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider,

    auf solche „Spielchen“ kann ich ja verzichten, könnte jetzt meine Unilever verkaufen und warten bis der Kurs wieder gefallen ist und dann neu kaufen, aber den Teufel werd ich tun, sowas verursacht nur Unkosten, und die sind in der CH besonders hoch, aber ich hätte gerne mehr von Unilever und da werde ich wohl warten müssen. Irgendwer wird aber dennoch seinen Reibach gemacht haben.

    @Ralf,

    ich lebe in der CH, ich hatte sehr lange aktiv gemanagte Aktienfonds in D, letztes Jahr hab ich mich durchgerungen zu verkaufen, wegen dem Euro, über die Jahre hat der Euro gegenüber dem Schweizer Franken immer mehr an Wert verloren, ich wohne zwar grenznah und habe somit auch eine gewaltige „Lohnerhöhung“ bekommen, da ich in D einkaufen kann, aber ich bin dem Euro einfach skeptisch gegenüber eingestellt, so bevorzuge ich CH-Aktien, auch wenn die nicht so laufen wie US-Aktien.

    dies ist auch ein Grund weshalb ich sehr an physischem Gold interessiert bin, da spielen mir Währungen, Draghi und Konsorten nicht so eine Rolle, mein Gold bringt keinen Ertrag, richtig, aber ich fühle mich damit wohl. Hätte gerne mehr davon, aber auch hier, läuft nicht so in die richtige Richtung, so werde ich aber alle 1-2 Monate dennoch 1Unze kaufen, auch wenn sich hier Einige kaputtlachen.

  95. StefanStefan

    @ Fit und Gesund

    niemand wird sich hier kaputtlachen. Warum auch?

    Ich hatte bisher nie Gold, zöge es aber bei Kursen deutlich unter 1.000 € in Betracht. Momentan ist es meiner Meinung nach zu teuer…

    Wie sind denn die Spreads bei Gold in der Schweiz?

     

    Gibt es in der Schweiz nicht auch Online-Banken die deutlich billiger sind? Swissquote z.B….?

    Aber auch bei deutschen Brokern könntest du ein Depot eröffnen…

     

  96. Fit und Gesund

    @Stefan,

    ich wäre schon froh bei Gold etwas über 1000 Euro oder Schweizer Franken,  die spreads sind um die 3.5%, aber für ein Goldvreneli können die sogar bis 10% sein, ich hab Eins, sogar ein Spezielles wo der Aufdruck hinten verdreht ist, dafür bekäme ich dann mehr wenn ich es verkaufen würde, hab ich aber erst im Nachhinein bemerkt und die von der Bank hat es gar nicht bemerkt.

    Swissquote ist billiger mit den Kosten, stimmt, ich hatte mal bei irgendeinem holländischen broker angerufen, Degiro, die waren bisschen unfreundlich und irgendwo stand dass die Anlagen über eine Drittstelle? laufen würden, deutsche broker brauch ich wieder eine TIN, so eine komische Steuernummer die ich eben nicht habe, also im Moment lass ich das mal und hab sowieso noch andere Dinge zu erledigen.

  97. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund; „… aber ich hätte gerne mehr von Unilever und da werde ich wohl warten müssen.“

    Genau das ist die klassische Konstellation für den Verkauf einer PUT-Option.

    Man verkauft einen PUT mit dem Strike des Preises, den man für die Aktie zahlen würde. Entweder man bekommt sie eingebucht, sobald sie so weit gefallen ist (bei amerikanischen Optionen wird auch vor dem Verfall ausgeübt), oder wenn es doch nicht klappt mit dem Preis, dann hat man nicht umsonst gewartet, sondern kassiert dafür die Prämie/Preis für den verkauften PUT.

    Ich ärgere mich nur, dass ich das Spiel nicht schon viel früher entdeckt habe.

    Am Freitag ist bei mir z.B. ein covered Call verfallen. Für den habe ich 31,50 USD netto behalten, weil die Aktie nicht über 10 USD (Strike) gestiegen ist. Ich habe die bei 6,60 USD gekauft und statt ich sie einfach mit Gewinn verkaufe, verkaufe ich einen Call. Wenn die Aktie ausgebucht würde, dann wäre das ok, weil ich eh mit dem Gedanken spielte, den Gewinn zu realisieren. So habe ich die 31,50 USD Spesen, und behalte die Aktie. Morgen schaue ich, dass ich den nächsten Call darauf verkaufe. Das kann meinetwegen ewig so weiter gehen 😉 Das ist parallel immer eine zweite Dividende.

    Ich weiß, Du willst das so nicht machen. Aber für andere Mitleser zur Anregung.

    MS

     

  98. Mr. B

    @Claus, danke, hab es tatsächlich nicht gesehen.

    @MS, das Spiel reizt mich auch. Ziel ist es für 2018 es umzusetzen.

    @Fit und Gesund, meines Wissens reicht die Angabe deiner AHV Nr., wenn du ein Depot in Deutschland eröffnen willst.

    Grüße, Mr. B

  99. Christoph

    @Fit: Schau mal: https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/us-finanzprofi-erklaert-wieso-in-der-naechsten-krise-wird-gold-auf-10-000-dollar-steigen_H1445491820_381115/?SOURCE=7000002

     

    @Tim Schäfer: Ich habe vor ein paar Monaten auch Flowers Foods gekauft. Halte ich für ein solides Investment. Gebacken wird sicherlich auch noch in 20 Jahren und die Leute mögen die Produkte. Daher bin ich zufrieden und solle nicht etwas total extremes passieren wird nie wieder ver- eher noch zugekauft.

     

  100. Christoph

    Also diese REITs die schocken mich derzeit immer wieder kurz.

    Gerade im Depot eingeloggt. 100 Euro fehlen.

    2x Storno von geo Group. Wird sicherlich die gleiche GEschichte wie bei Relaty income sein dass am Jahresende der Gesamte Gewinn feststeht und dieser dann anteilig berechnet wird.

     

  101. Fit und Gesund

    @Christoph,

    ich hoffe nicht auf Gold 10000, denn dann haben wir ein Problem.

    Das Gemache mit den Reits erscheint mir schon bisschen ätzend, ich hatte ja auch schon überlegt mir so einen Monatszahler mal zuzulegen, weiss aber nicht wie das in der CH ablaufen würde.

    Burgerking respektive die Verantwortlichen in der Sache sind absolute Idioten, vielleicht müssen sie mal büssen dafür, irgendwo in Konstanz gab es glaub mal so einen Maultaschenskandal wo eine Heimbewohnerin einer Mitarbeiterin ihr Essen geschenkt hatte, und meine Freundin in Norddeutschland hat von einer Supermarktkette mal geschrieben die eine unliebsame Mitarbeiterin, ihre Bekannte, mit fadenscheinigen Argumenten losgeworden ist, dazu benutzten die eine Auszubildende die wohl auch nur machte was man ihr sagte, kann schon ganz fies im Leben kommen.

    Echte Diebe gehören allerdings ordentlich bestraft, nix mit Kuschelknast, aber ich glaube dann müssten wir die Kapazitäten in deutschen Gefängnissen massiv erhöhen.

  102. Heinz

    @Christoph

    Was ganz anderes: Da sieht man doch mal wie arschig manche Menschen sind.

    Ja hinter Burger King steckt 3G Capital und Konsorten

    https://de.wikipedia.org/wiki/3G_Capital

    von denen und ihren Kumpanen kann keiner behaupten, dass sie Menschenfreunde sind.
    Die ganze Menschenfreundfassade finde ich einfach nur aufgesetzt und falsch.

  103. StefanStefan

    Ich meinte oben nicht: unter 1.000 EUR sonder $…

     

    Halte solche „Prognosen“ à la Gold geht auf 10.000 für absolut unseriös.

     

    Was ich allerdings nicht verstehe: wenn man schon Gold kauft, wie kann man dann Zertifikate oder XETRA Gold kaufen? Nur das Physische macht -wenn überhaupt- Sinn…

     

  104. Ralf

    @Fit und Gesund:

    Ich würde Gold nur in Form eines Barkaufs (Tafelgeschäft) kaufen. Derzeit geht das noch, wer weiß wie lange noch. Der Staat möchte das in D massiv kürzen. Das ist eigentlich die einzige Möglichkeit anonym Gold zu kaufen. Mit Heubach Edelmetalle und Degussa habe ich dabei sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Dem Euro traue ich nicht, daher habe ich bei Swissquote in der Schweiz ein Depot eröffnet für den Fall der Fälle. Der Euro wird auch den Steuerzahlern noch teuer zu stehen kommen und das trifft über irgendwelche Steuern dann auch Sparer und Anleger. Das ist meine Befürchtung. Immobilienbesitzer werden es noch erleben, dass der Staat so eine Art Zwangsabgabe erhebt. Gab es schon mal zu Adenauer Zeiten mit dem sogenannten Lastenausgleichsgesetz und wäre schnell eingeführt.

    Aktien und ETF und Gold: JA! Aber eine gesteigerte Vorsicht insbesondere gegenüber staatlichen Institutionen scheint mir angebracht. Wie seht ihr das?

  105. Ralf

    @Matthias Schneider:

    Das mit den Optionen ist interessant. Aber der Verkäufer einer Option hat als Stillhalter auf die verkaufte Aktienoption keinen Einfluss mehr, die Ausübung der Option liegt in den Händen des Optionskäufers. Entsprechend groß ist das Risiko für den Stillhalter, wenn sich der Basispreis stark in eine Richtung bewegt. Oder habe ich dein Vorgehen falsch verstanden?

  106. Mr. B

    @Ralf, Bei einer Put Option ( als Verkäufer) hat man im Vergleich zum direkten Aktienkäufer das gleiche Risiko, abzüglich der erhaltenen Prämie.

    Rate aber jedem Einsteiger erst sich damit eingehend zu beschäftigen. Ich lese gerade das Buch von Jens Rabe dazu ….

  107. Pascal

    @ Matthias Schneider:

    „Entweder man bekommt sie eingebucht, sobald sie so weit gefallen ist (bei amerikanischen Optionen wird auch vor dem Verfall ausgeübt), oder wenn es doch nicht klappt mit dem Preis, dann hat man nicht umsonst gewartet, sondern kassiert dafür die Prämie/Preis für den verkauften PUT.“

    Bei so einer Strategie bin ich doch gezwungen, sehr große Cashreserven zu halten. Schließlich muß ich die Aktien im Ernstfall ja auch kaufen können. Dann habe ich doch allein schon durch die hohe Cashreserve einen Renditekiller. Oder habe ich einen Denkfehler?

    @ Ralf:

    „Dem Euro traue ich nicht, daher habe ich bei Swissquote in der Schweiz ein Depot eröffnet für den Fall der Fälle“

    Wenn Du in Unternehmen aus den USA, Schweiz oder UK investierst hast Du doch schon ausreichenden Schutz vor einem Zerfall des EUR. Ein Depot im Ausland schützt Dich meiner Meinung nach jedoch nicht.

  108. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Ralf,

    Du kannst die Option jederzeit wieder glattstellen. Man kauft sie einfach zurück. Zumindest bei US-Optionen, andere mache ich nicht.

    Aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Ich lasse sie immer auslaufen. In manchen Fällen kommt es zur Ausübung, ich muss also entweder die Aktien zum Strike nehmen (bei verkauftem PUT), oder muss meine Aktien zum Strike abgeben (bei verkauftem covered Call).

    Deswegen hat man 2 „Risiken“. Wenn der Kurs weit unter den Strike vom Put läuft, dann könnte man die Aktien billiger an der Börse kaufen, als man für den Strike zahlen muss. Beim Call muss man sie billiger hergeben, als man bekommen könnte.

    Darum ist es wichtig, dass man Calls mit einem Strike verkauft, der gut im Plus zum eigenen Kurs steht, man also immer beim Ausüben einen Gewinn realisiert. Im schlimmsten Fall also nur einen geringeren, als den man hätte, wenn man zum noch höheren Kurs verkaufen könnte.

    Beim PUT muss der Strike so sein, dass man zu dem Kurs auch bereit wäre die Aktie zu kaufen.

    Beispiel Unilever. Wenn man sagt, dass man die für 40 USD gern kaufen würde, aber nicht teurer, dann kann man eine Limit-Kauforder mit 40 einstellen. Wenn es da nicht zum Kauf kommt, dann war es umsonst.

    Man verkauft ansonsten einen PUT mit Strike 40. Wenn es bis zum Verfall auch nicht zum Kauf kommt, dann hat man die Aktien auch nicht, aber die Prämie bleibt einem als Einkommen.

    Risiko gibt es immer. Wenn ich die Aktien kaufe, dann habe ich das Risiko, dass sie ins Minus gehen, genauso wie wenn ich den PUT einlösen muss, und mehr bezahle als der Kurs wert ist. Beide sind dann im Minus.

    @Pascal,

    darum nehme ich nur Aktien bis max 25 USD Kurs, also dass man 2.500 USD vorhalten müsste. Meist nehme ich aber Aktien unter 10 USD. Das trifft ja aber nur auf PUTs zu. Bei Calls hat man die Aktien ja.

    Aber das Cash braucht man auch nicht, sondern nur die Margin muss vorhanden sein, also der Beleihungswert des Depots muss die Sicherheit hergeben.

    MS

  109. StefanStefan

    Naja, zumindest kann der deutsche Staat nicht direkt auf ein Depot in der Schweiz zugreifen.

    Am besten wäre es natürlich wenn er erst gar nichts davon wüsste…aber in den heutigen Zeiten ist das leider eine Illusion. Es wird ja alles gemeldet.

    Ich meine hier auch keine Steuerhinterziehung. Aber ich fände es interessant Holdings die nichts ausschütten (Markel, Berkshire, Leucadia) in einem Schweizer Depot zu halten um der EU/D nicht so ausgeliefert zu sein.

    Ein Wohnsitz in der Schweiz wäre sicherlich am Allerbesten damit der deutsche Staat nichts von diesem Depot erfährt.

    @ Ralf

    ging das denn problemlos mit Swissquote?

  110. Ralf

    Der Staat erfährt vom Konto in der Schweiz. Aber ich halte es aus verschiedenen Gründen trotzdem für eine sinnvolle Option. Die Kontoeröffnung bei Swissquote ist derzeit für Deutsche noch super einfach. Wer dort nur Geld auf dem Konto lagert, zahlt gar keine Gebühren. Das ist dann wie ein digitales Schließfach außerhalb der Eurozone.

  111. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Ralf,

    nochmal wegen Option. Ich habe hier mal eine Position eingestellt.

    Da habe ich einen PUT auf Costamare Inc. zum Strike 5 USD verkauft. Die Aktien hätte ich ganz gern, bin aber nie zum Kaufen gekommen. Na ja, eben nicht wirklich ein must have, aber ein nice to have für mich. Der Kurs ist jetzt bei 6.05 USD. Die Option verfällt am 17. März. Ich könnte sie jetzt glattstellen und die >30 USD eintüten, aber was soll’s. Ich lass die einfach auslaufen.

    Am Donnerstag ist Avon (AVP) endlich wieder mal schön gefallen. Mit der habe ich ja schon oft gespielt. Da habe ich einen PUT mit Strike 4.00 USD verkauft für 40 (100 x 0,40) USD. Für 3.60 USD würde ich nämlich die Aktien auch wieder nehmen. Ich hoffe allerdings, dass mir einfach die 40 Dollar bleiben, und sich die Aktie wieder erholt. Ansonsten nehme ich sie gern für 3.60 und verkaufe gleich einen Call.

    Übrigens, damit spart man sich auch Ordergebühren. Eine Option kostet nur 3.50 USD bei Lynx. Ausübung (Lieferung oder Einbuchung) wie auch Verfall (Ausbuchung) kostet nichts. Eine normale Order kostet min 5 USD. 😉

    MS

  112. Ralf

    @Matthias Schneider

    Vielen Dank für die Info! Ich überlege auch schon länger, Optionen einzusetzen. Allerdings nur Put-Optionen zur phasenweisen Depotabsicherung.

    Lynx hab ich auch auf dem Schirm. Bist du zufrieden mit denen?

  113. Pascal

    @Matthias Schneider:

    Ganz so einfach klingt das Thema nicht. Irgend einen Literaturtipp, um sich mit diesem Thema seriös beschäftigen zu können? Wissensaufbau kann ja nicht schaden …

  114. Christoph

    Ui Das ging heute schnell. Geo Group: Habe heute schon die richtigen bzw korrigierten Buchungen wieder. Und 6,12 mehr als vorher. EIgentlich gar nicht schlecht. Jetzt weiss ich ja wie das mit den Reits läuft. Anfang des Jahres wird einfach geschaut welcher Gewinn da war und es wird neu zugebucht.

     

  115. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Ralf,

    als Käufer der Optionen stehst Du auf der verkehrten Seite. Da gibst Du Geld aus. Man soll aber welches einnehmen. 😉

    Absicherung kostet wirklich Geld/Performance.

     

    @Pascal,

    die einfachen Sachen wie PUT und CALL verkaufen ist sehr einfach, wenn es klick gemacht hat. 😉 Es gibt sehr viele ausgefeilte Strategien, die ich aber alle nicht nutze. Das wäre was, wenn man sich ausschließlich auf Optionen kaprizieren will.

    Kann Dir nur gerade ein Handbuch von Lynx anbieten. Wenn ich das aber vorher gelesen hätte, wäre mir wahrscheinlich alles viel zu kompliziert erschienen.

    Ansonsten kann man sich ja sowas wie „Strategisch Investieren mit Aktienoptionen“ antun. Ich habe nichts davon gelesen, außer ein paar Online-Basics.

    Kann auch nur wieder auf den Christopher verweisen. Der betreibt es ausführlich.

    Weiter als bisher werde ich das höchstwahrscheinlich nicht betreiben. Nur als Nebenerwerb neben Dividendenstrategie.

    MS

     

  116. Delura

    @fit und gesund

    Hätte gerne mehr davon, aber auch hier, läuft nicht so in die richtige Richtung, so werde ich aber alle 1-2 Monate dennoch 1Unze kaufen, auch wenn sich hier Einige kaputtlachen.

    Da lacht sich niemand kaputt, ich kaufe nur alle paar Jahre (nicht Monate) eine Unze Gold, z.Zt. besitze ich zwei Unzen und habe vor wenn der Goldpreis mal wieder um die 1.000€ notiert und (ich ausreichend Cash besitze) mir eine dritte zu kaufen. Problem ist nur das Gold keinen „Cashflow“ generiert.

    Aber es de facto eine Alternativinvestition.

    Glück Auf fit !

  117. Couponschneider

    @Matthias Schneider

    Richtig, man muss Optionen verkaufen, nicht kaufen. Und welcher Depp kauft denn Optionen zur Absicherung? – Richtig. Dirk Müller. Deshalb gelingt ihm auch das Kunststück der Negativrenditen, obwohl alle wichtigen Indizes steigen. Ich denke, ich werden mir auch noch ein paar Euro dazuverdienen mit den Verkauf von Optionen.

  118. Fit und Gesund

    @Delura,

    alles gut, ich fürchte nur mit Goldpreis 1000 € das wird so schnell nicht, und ich bin auch realistisch, ich erwarte keine Rendite von Gold, und sollte Gold mal wirklich zum Einsatz kommen, dann wird auch das nicht unbedingt so einfach werden, also besser man wird es niemals brauchen.

    @Ralf,

    Tafelgeschäft ist immer am Besten,  🙂

     

    und @ all bezüglich Schweizer Konten,

    ich wohne in der CH mit Bewilligung C, (könnte auch die Staatsbürgerschaft beantragen) bitte die CH nicht überschätzen was diese Konten anbelangt, ich liebe dieses Land tatsächlich, aber ich bin nicht unbedingt sehr vertrauensselig.

  119. Christoph

    Also ich handel zwar nicht mit Optionen aber zu sagen nur verkaufen ist richtig, da ist falsch.

    Nehmen wir an man will zb sowieso eine Aktie und hofft auf steigende Kurse.

    Dann kann man einem anderen per Option das Recht die Aktie zu einem festen Preis zu kaufen.

    130 Heute

    Option 135

    Der Kurs steigt und man nutzt die Option aus und kauft die Aktie wobei die mittlerweile schon bei 140 ist.

    Der Vorteil für den Verkäufer: Er hat a) eine Gebühr sicher und b) einen Preis zu dem er verkaufen würde

    Vorteil für den Käufer: Er geht ein geringes Risiko ein da er die Aktie nicht kauft wenn der Kurs widererwarten nicht steigt und b) hat er schon jetzt einen guten EK sicher.

    Das kann also schon Sinn machen.

     

  120. StefanStefan

    @ Fit und Gesund

    immerhin hast du mit Wohnsitz in der Schweiz keine Steuern auf Kursgewinne! Das ist ein unglaublicher Vorteil, vor allem langfristig.

    Wenn du amerikanische Titel wie Berkshire verkaufst müsste allerdings auch die US Quellensteuer von 15 % greifen nehme ich an!?

    Oder greift die Quellensteuer nur bei Dividenden? Weiss das jemand?

    Eine solche Holding mit Sitz in der Schweiz…das wärs 😉

     

    Habe übrigens gelesen, dass man Gold zwar (noch) anonym kaufen kann, der Verkauf aber nahezu immer dokumentiert wird. Also ist es auch nur halbanonym. Und man sollte gut dokumentieren woher das Geld für den Kauf stammt sonst wird schnell eine Schwarzgeld-Geschichte konstruiert…

    Weisst du ob das in der Schweiz auch so ist?

  121. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Christoph,

    natürlich kann man auch als Käufer einen Vorteil haben. Aber es ist eben ein grundlegender Unterschied, ob ich Geld einnehme oder für eine erhoffte Wahrscheinlichkeit ausgebe.

    Buffett ist ja auch nicht umsonst Verkäufer (Stillhalter) von lang laufenden Index-PUTs auf 4 große Indices. Die hat er 2004 bis 2008 verkauft („geschrieben“/“options written“), und die laufen Juni 2018 bis Jan 2026 aus. Es sind welche im europäischen Stil, die also nicht vor Termin ausgeübt werden können (siehe 10-Q File).

    Buffett hätte ja auch Calls kaufen statt Puts verkaufen können, wenn er von einem langfristig steigenden Markt ausgeht. Calls kaufen hätte Geld gekostet, Puts verkaufen bringt Geld ein. Und dieses Geschäft macht er ja auch mit seinen Geico-Einnahmen. Man bekommt Geld mit dem man arbeiten kann.

    Das ist einfach der professionelle Weg. 😉

    Mit den bezahlten Gebühren für einen gekauften Call bleibt eben zu viel Geld/Performance auf der Strecke.

    Angenommen ich kaufe jetzt 100 von den Under Armour zu 21.88 USD und verkaufe Dir einen Call mit Strike 25 USD bis Januar 2018, weil Du glaubst die steigen wieder auf 30 bis dahin.

    Dann bekomme ich ca. 135 (100 x 1,35) USD von Dir. Mein Einkaufspreis ist damit auf ca. 20.50 USD gesunken. Deine Gewinnstrecke fängt aber erst bei einem Kurs von 26.35 (break even) an. Das kann natürlich eintreten, und das passiert auch oft, aber ich habe in dem Fall einen Gewinn von 4.50 pro Aktie auf alle Fälle sicher (weil ich sie dann zu 25 USD liefere). Für Dich beginnt das Bangen, dass sie weiter steigen möge.

    Na ja. Da hilft nur Praxis. 😉

    MS

     

  122. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider,

    ich habe tatsächlich keine Steuern auf Kursgewinne, an US-Aktien hab ich Medtronic und JNJ, erst Medtronic (ISIN mit IE, also Irland, beginnend) hat mir Dividende bezahlt und da wurden mir 20%Quellensteuer abgezogen, also weniger als für CH-Aktien. Berkshire hab ich nicht, verkauft hab ich also noch nie US-Aktien, das hab ich auch nicht vor im Moment.

    leider kann ich auch Deine Frage nach dem Verkauf von Gold nicht beantworten, aber bei meiner nächsten „Tour“ werde ich das mal fragen, es ist natürlich auch so, Goldbarren sind wohl schnell gefälscht, ob das der Absicherung dient? ich weiss es nicht.

    Ich habe ordentlich Vorteile hier in der CH, ja, aber ich habe auch Nachteile, umsonst ist nie was, und ich bin Ausländer, im Moment ist das sicher kein Problem, ich kann damit leben, aber lass es mal den Schweizern irgendwann durch irgendwas schlechter gehen, da kippt die Stimmung sehr schnell und die Deutschen sind im Ausland nicht so beliebt, ich lebe seit meinem 21.Lebensjahr praktisch ununterbrochen im Ausland, ich weiss durchaus von was ich rede.

  123. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    die Fragen kamen von Stefan. 😉

    @Michael,

    „Teranga Gold“ (Minenaktie), da war mir duster was im Gedächtnis.

    Jetzt habe ich es wieder gefunden, den „FI Fighter“. Habe da mal die (seine) Seite eines Minenzockers gefunden. Der hat ein stattliches Depot mit lauter so Hardcore Sachen. Wäre für mich nichts, aber der Typ an sich interessiert mich. Habe gerade angefangen seine Artikel zu lesen. Seine simple Immo-Berechnung mit der 1% Rule klingt gut.

    MS

  124. StefanStefan

    Danke Fit und Gesund.

    Ob beim Verkauf von US Aktien eine Steuer abgezogen wird hätte mich sehr interessiert…wie könnte man das rausfinden?

  125. Fit und Gesund

    @Matthias Schneider,

    sorry…bin da verrutscht, aber jetzt hab ich mir mal die FI Fighter Seite angeschaut und mal die Immo Berechnung auf eine Wohnung angewandt, hm…das dürfte sehr schwer sein so eine Immobilie in Süddeutschland zu finden..aber gut, das wusste ich schon.

    Und ein ganzes Depot nur mit Minenaktien, also der hat schon Mut! les ich heute Abend nur rein interessehalber mal weiter.

  126. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    ja, das müsste man mal auf unsere Verhältnisse übersetzen. Er muss ja (wie in Amerika üblich) eine hohe Property Tax abdrücken. Das sind bei dem 1. Beispiel knapp 4.000 USD pro Jahr für die 4 Zi-Wohnung. Nicht zu vergleichen mit deutscher Grundsteuer.

    Entsprechend niedriger wäre eine Belastung in dem Posten. Aber dafür wieder andere Anschaffungspreise.

    Ganz zu schweigen von z.B. Londoner City. Dort haben sie den Sockenschuss.

    1-Zi-Apartment für 1 Mio Pfund, ranzige Reihenhäuser für 5…7 Mio Pfund.

    Kam gestern was in der ARD (ab Minute 8:40)

    MS

     

     

  127. Christoph

    @Matthias: Ich sehe ja die najiarian Brüder auf CNBC öfters. Oft ist es so dass über eine Aktie gesprochen wird die derzeit steigt. Zb Microsoft. Da sagen dann manche ja ich bin investiert. Die Brüder sagen da oft: wir haben die Optionen gekauft und investieren sicher. Wenn der Kurs hoch geht nutzen sie die wenn nicht haben Sie nur einen kleinen verlust

    hat beides Vor und Nachteile. Ich habe zb Under armour bei 30 gekauft. Hätte ich das mit Optionen gemacht und zB bei 32 den call gesetzt hätte ich nun nur den Verlust der Gebühr für die Option.

    So hab ich aber 30% Kursverlust.

    Wenn man kurzfristig investiert ist das extrem ärgerlich. Ich glaube langfristig bis min. 5 jahre an UA also geht es noch.

     

  128. Fit und Gesund

    @Stefan,

    ich glaube nicht dass man Steuern beim Aktienverkauf zahlt, ich habe bisher nur eine Schweizer Aktie (CS) verkauft, und da fielen keine Steuern an.

    @Matthias Schneider

    man kann leider verschiedene Länder nicht miteinander vergleichen, zu verschieden sind die Bedingungen, Du kannst gerne mal „Eigenmietwert Schweiz“ googeln, das gibt es auf der ganzen Welt so nicht, ist auch ein Grund weshalb ich immer wieder mal in Konstanz Ausschau halte nach einer schicken kleinen ETW in der ich eben alt werden kann, also top Infrastruktur, ebenerdig, was es halt so braucht und natürlich kein soz. Brennpunktgebiet. Aber das ist fast nicht zu finden. Und dafür müsste ich die Schweiz aufgeben, das fiele mir auch sehr schwer, man zahlt für Alles einen Preis!

  129. StefanStefan

    @ Fit und Gesund

    meinte ob US Quellensteuer abgezogen wird auf Kursgewinne bei US Aktien beim Verkauf. Oder ob das nur bei Dividenden gemacht wird…

  130. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Christoph,

    die werden nicht einfach Calls kaufen. Die verfolgen komplexe Strategien. Da finden natürlich Käufe in Verbindung statt, wie z.B. bei dem hier erwähnten „Diagonal Spread“:

    „NAJARIAN – My favorite options strategy tends to be a diagonal time spread. To do this a trader or investor buys an option with a greater time value and sells the shorter time value option against it. This is not just a time spread, but it works like one and I like setting this up with calls when I am bullish and puts when I am bearish.“ (aus einem uralten Text)

    Einfach nur Käufe macht mitunter auch mal Sinn, wenn man welche zu günstigem Preis (geringe Premium) bekommt.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass ich mal welche kaufen würde, wenn ich auf einen Preissprung durch eine mögliche Übernahme spekulieren würde, oder so spezielle Sachen. Als als echte Strategie taugt das nichts (meine Meinung).

    MS

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