Die Clintons: Tue Gutes und rede darüber


New York, 23. Dezember 2011

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Überrascht war ich von der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton. Mir war gar nicht klar, was für eine Feministin sie eigentlich ist. Die 64-jährige setzt sich für die Rechte der Frauen unglaublich ein. Clinton fordert, die Frauen in der Wirtschaftswelt zu etablieren, ihnen Jobs und Aufgaben in der Gesellschaft zu geben. Ihre Theorie ist: Je mehr Macht die Frauen bekommen, desto besser geht es allen. Die Wirtschaftskrise wäre nicht so heftig in ihren Auswirkungen, wenn die Frauen mehr involviert gewesen wären. In vielen Punkten hat die Politikerin Recht, es macht Sinn, was sie sagt. Allein die Zahl der zusätzlichen Jobs, die aus der Hälfte der Bevölkerung heraus entstehen könnten, ist gewaltig. Frauen sind natürlich auch Konsumenten, also ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Ich hörte mir Clintons Vortrag auf dem asiatischen-pazifischen Wirtschaftsgipfel Apec in Hawaii an. Auf der Konferenz ging es darum, wie die asiatisch-pazifischen Staaten besser zusammenarbeiten können. Bekannte Manager, Wissenschaftler und Politiker diskutierten tagelang in den Luxusherbergen direkt an der Waikiki Beach. Das war im November. Und das Wetter war natürlich herrlich.
Hillary Clintons Forderungskatalog ist lang. Sie möchte vieles verbessern. Sie will in Indien und Afrika beispielsweise große Küchen in verarmten Dörfern bauen lassen. Mehrere Familien sollten sich gemeinsam ein Küchen-Haus teilen, fordert die Aussenministerin seit Jahren. Das Problem ist nämlich ihrer Meinung nach, dass Frauen in ihren Häusern Holz zum Kochen verwenden und so die Raumluft verpestet wird – mit schweren gesundheitlichen Folgen.
Clinton ist eine Kämpferin. Ihr ist egal, was andere über sie denken. Gegenüber Hillary Clinton sieht selbst die deutsche Ober-Feministin Alice Schwarzer klein aus.
Die Tochter der Aussenministerin, Chelsea Clinton, setzt sich wie ihre Mutter für die Rechte der Frauen ein. Sie hat jetzt eine TV-Show bei NBC übernommen. Gewiss ein hochbezahlter Job. Und daher gab es etliche Kritiker in den USA. Manch einer fand Chelseas erste Folge langweilig. Sie interviewte eine Frau, die sich für verarmte Kinder einsetzt und all ihre Ersparnisse für ihre Hilfsorganisation ausgegeben hatte und nun pleite ist. Es war mehr oder weniger ein Spendenaufruf. Chelsea Clinton, die in New York lebt, nimmt derzeit einige gut bezahlte Jobs an. Der Promi-Faktor hilft ihr natürlich. Ich schrieb übrigens einen Artikel über Chelseas neuesten Job, sie wurde Aufsichtsratsmitglied beim New Yorker Internetkonglomerat IAC.
Ich finde es beeindruckend, wie sich die Clinton-Familie für die Armen und Schwachen in dieser Welt einsetzt. Ich war schon einige Male auf “Clintons Global Initiative Konferenz”. Bill Clinton kämpft vor allem für den Frieden. So bringt er ständig Palästinenser und Israelis an einen Tisch. Der ehemalige Präsident macht sich zudem für grüne Technologien und den Umweltschutz stark.
Wir bräuchten mehr Regierungschefs wie die Clintons, die mit Herzblut nach den Lösungen für dieses Jahrhundert suchen.
Von George Bush vermisse ich solche Initiativen. Auch von deutschen Regierungschefs hört man leider zu wenig. Manch einer taucht hier und da auf, wenn es darum geht, für eine Gastrede satt abzukassieren.
Sie sehen oben mein Foto von Hillary Clinton auf dem Wirtschaftsgipfel in Honolulu im November. Ihre Rede habe ich jetzt auf Youtube entdeckt. Obwohl ihre Ausführungen spannend waren, haben nur 400 Leute das Video bis dato angesehen. Wirklich schade:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Die Clintons: Tue Gutes und rede darüber

  1. willihope

    zu clinton als regierungschef weiss wikipedia zu berichten:

    krieg in somalia mit den folgen bis heute

    völkermord in ruanda wurde ignoriert (ich habe übrigends ein interview mit dem damaligen kanadischen? un-general gesehen, der hat geweint vor scham und bezeichnete eine weltversammlung ohne stehendes heer als beabsichtigt!)

    nato streubombenangriff auf besiedeltes gebiet in jugoslawien

    krieg im iraq mit folgen bis heute

    komisch dass ihnen der friede immer erst einfällt wenn sie nix zu sagen haben. auch obama mit seinem versprechen die entführungen und folterungen in guantanamo abzuschaffen ist doch grandios gescheitert! wer soll es abschaffen wenn nicht der oberste chef?
    in ein paar jahren wird man dann bush und seine lügende folterbande den preis für das einführen der demokratie im irak übereichen, wen intressieren schon über 1 million tote!

    und so geht der westen nach china und will über menschenrechte reden? das ist einfach ein witz und desswegen wird china immer stärker, der westen verspielt seine gesamte glaubwürdigkeit.

    das ist schlecht aber scheinbar sind bei uns die führenden köpfe taub und blind zugleich.

  2. tim schaefertim schaefer

    Hi willihope, Sie sind sehr kritisch. Das ist gut so. Danke. Ich muss mir mal den Hintergrund anschauen. Alles in allem finde ich die Clintons ganz OK. Ich melde mich hier noch einmal. Best, Tim

  3. willihope

    in mir regt sich sofort wiederstand wenn für irgendwelche ideologien menschenleben geopfert werden müssen. egal ob ich die ideologie richtig finde oder nicht, unschuldige tote sind es einfach nicht wert!

    am frieden, daran sollte ein mensch gemessen werden. aber leider sind solche menschen sehr selten zu finden, meist geben sie irgendwelchen zwängen nach. so werden aus besten vorsätzen (die übrigens oft auch zur unterstützung desjenigen/er führten) leere worte ohne substanz.

    ein gandhi hatte eine weltmacht besiegt, warum kann ein präsident nicht einfach ein folterlager schliessen? verstehe ich nicht, die geschichte wird ihn beurteilen.

  4. Matthäus Piksa

    Ich bin auch ein großer Fan der Clintons. Vor vielen Jahren las ich das Buch „Hilary Clinton: Gelebte Geschichte“. Das über 600 Seiten umfassende Werk vermittelt einen sehr guten Einblick in die Funktionsweise der amerikanischen Politik.

    Hilary Clinton erzählt sehr ausführlich über die Wahlkämpfe ihres Mannes als dieser noch Senator war. Sie zeigt auf, mit welch harten Bandagen die Republikaner vorgingen, um Bill's Präsidentschaft zu verhindern. Auch die Beweggründe für die gescheiterte Reform im Gesundheitssektor erläutert sie ganz genau. (Bill Clinton ist mit dem Vorhaben in seine Präsidentschaft gestartet allen Amerikanern eine Krankenversicherung zu ermöglichen.)

    Die Lewinsky-Affäre soll, wie ich aus der Amazon-Rezension erfuhr, ebenfalls in dem Buch von ihr thematisiert worden sein. Ich weiß es nicht, denn so weit kam ich dann doch nicht. Die Affäre wurde in den Medien damals sehr breit getreten. Vermutlich hat Hilary ihrem Mann nicht nur aufgrund ihrer eigenen damals langfristig angelegten politischen Ambitionen verziehen, sondern schlichtweg weil sie ihn liebte und dies bis heute noch tut.

    Was viele vermutlich schon vergessen haben: Bill Clinton schaffte es mind. einmal, einen ausgeglichenen Haushalt abzuliefern. Inkl. kleinem Überschuss. Zitat aus dem folgenden Artikel: „Nun tobt in Washington die Debatte, was man mit den überschüssigen Milliarden denn anfangen soll.“ http://www.berliner-zeitung.de/archiv/praesident-bill-clinton-feiert-historischen-durchbruch-us-haushalt-erstmals-seit-30-jahren-wieder-im-plus,10810590,9488370.html

  5. tim schaefertim schaefer

    Hi willihope,

    Sie sind sehr kritisch. Eine Weltmacht macht immer Fehler. In Jugoslawien ging es darum, einen Völkermord zu verhindern. Auch Deutschland war an dem Krieg beteiligt.

    Mit Blick auf Afrika kann ich mir kein Urteil erlauben. Ich schätze Ihre Kommentare sehr und werde mir das in Ruhe durchlesen.

    Klar ist das Gefangenenlager der Amerikaner in Guantanamo eine heftige Sache. Es ist ein Verstoss gegen Menschenrechte. Wie kann eine Demokratie Menschen in den Knast stecken – ohne Gerichsverfahren? Es ist der Hammer, da stimme ich Ihnen zu. Barack Obama hat da etwas von der alten Regierung übernommen, was eine furchtbar ist. Zudem ein Verstoss gegen die Verfassung.

  6. tim schaefertim schaefer

    Hallo Matthäus, sehr guter Zusatz! Danke!

    Ja, wie gesagt, die Clintons sind schon kultig. Ich finde die Familie im Vergleich zu vielen anderen Ex-Regierungslenkern super. Die Clintons engagieren sich ohne Ende für den Frieden und die Menschenrechte.

  7. Matthäus Piksa

    Hi Tim,

    stimmt, die Clinton's sind einfach kultig. Im Vergleich zu der Bush-Familie sympathischer und von der Kennedy-Familie hört man nach zahlreichen Selbstmorden und Attentaten irgendwie nicht mehr so viel, oder?

    Guantanamo ist sicherlich ein heißes Eisen. Die Amerikaner wurden vom Terrorismus hart getroffen und stehen als Ziel des internationalen Terrorismus ganz oben auf der Liste. Es ist die Krankheit unserer Zeit.

    Die Weltgemeinschaft versagt ständig. Im Grunde müssten in jedem zweiten Land amerikanische, deutsche etc. Panzer stehen. – In Nordkorea herrschen Diktatoren. In Afrika gibt es viele Unruheherde. Ganz Arabien ist destabilisiert. In Pakistan werden islamische Kämpfer rekrutiert. – So viele Militäreinheiten gibt es gar nicht, um hier überall für Recht und Ordnung zu sorgen.  – Russland und China funktionieren auch weiß Gott nicht nach westlichem Demokratieverständnis. – Im Grunde ist die Demokratie ein Luxus, den sich nur wenige Länder leisten, und über deren Einhaltung die Bürgerrechtler ständig wachen müssen. Es ist fast so als müsste über die Demokratie jeden Tag auf's Neue verhandelt werden, weil diese Staatsform für die Regierung so beschwerlich ist, den Bürgern aber die besten Entfaltungsmöglichkeiten bietet.  – Würden wir in China leben, wären wir alleine wegen diesem Blog vermutlich schon längst alle im Kerker. 😉

    Grüße.

  8. Roman

    Hallo,
    Also die Clintons haben der Welt nich gerade Wohlstand gebracht. Vllt isz das nun alles auch nur eine Art Ablasshandel um das Gewissen zu beruhigen. Die Wall-Street hatte seine Wahlkampf bezahlt und dann musste er liefern durch deregulierung des Finanzmarktes. Ist schon komisch das ausgerechnet ein Demokrat sich der Finanzelite angedient hat. Wie jeder Präsident der USA war auch er nur ein Lakai der Besserverdienenden. Die Überschrift müsste eher lauten:
    Tue Schlechtes und rede Gut drüber…

  9. willihope

    wenn sie sagen eine weltmacht macht immer fehler, sollte uns das nicht umsomehr sensibilisieren? worum es in jugoslawien ging weiss ich schon, ich war ja selber dort. ob man allerdings die schuldingen mit streuboben auf siedlungsgebiet erwischt hat? warum hat man nicht den gesamten serbischen generalstaab vor gericht gestellt? warum gingen die komandeure alle frei? wenn man kriegsverbrecher immer wieder davonkommen lässt wird sich auch nichts ändern am weltweiten morden. die tötung von zivilisten ist mord, egal wo man in der befehlskette steht – es gibt da keine ausrede.

    das soldaten der ifor selber in menschenhandel, entführung, vergewaltigung und mord beteiligt waren, die verantwortlichen, die namentlich bekannt sind, nicht verfolgt, angeklagt und verurteilt wurden ist ein weiters dunkles kapitel in der geschichte der menschheit.

    gefangenenlager und knast haben jetzt einen klang als würde es da rechtens zugehen, weder die entführung noch die folterung lässt sich irgendwie mit rechtsstaatlichkeit in einklang bringen. mit dem makel muss der westen jetzt lange jahre leben, jeder kann mit den finger darauf zeigen sobald es um menschenrechte geht. jemand der sie selber nicht achtet kann auch ihr fürsprecher nicht sein.

    präsident obama hat ersten sein versprechen gegenüber amerika gebrochen und die gesamte clique setzt sich mit tricks über die eigene verfassung hinweg, ob das ohne nebenwirkungen geht? ich glaube nicht, alles was man tut hat eine wirkung.

    amerika ist stark, es wird auch dies ohne zweifel überleben. die welt hat sich aber dadurch geändert und amerika braucht verbündete, in zukunft noch mehr denn jetzt, mit einem schmutzigen image wird es allerdings nicht leichter werden.

  10. willihope

    @roman

    also dem clinton vorzuwerfen – er hätte den handel dereguliert und gleichzeit zu sagen er hätte nicht wohlstand gebracht – das wiederspricht sich. handel ist erstmal per se gut, er befähigt zwei seiten ihr leben zu verbessern! ob z.b. gemeindeangestellte mit steuergeldern zocken sollten ist erstmal eine frage die mit dem gesetzbuch zu beantworten sein wird!

    die erste krise aber ging von immobilienkrediten aus, es war politisch gewollt und reicht aber schon viele jahre zurück, die hausbesitzerdemokratie wurde ausgerufen um allen menschen ein eigenes heim zu ermöglichen. die banken wurden dazu angehalten den kunden billige kredite zu geben, auch solchen die es sich unter normalen gesichtspunkten niemals leisten können. dies war vorwiegend die farbige schicht denen das geld für besitz fehlte und was desshalb zu rassenunruhen führten. der staat hatte nur weisse wohngegenden gefördert (daher kommt auch das redlining, damit wurden schwarze wohngegenden eingezeichnet und nicht gefördert).

    leider hat man vergessen dass irgendwann immer die rechnung zu zahlen ist, hätten die banken die kredite nicht verkauft wären sie jetzt alle mausetot! so oder so, dass der staat den schaden ersetzt den er ursächlich mitverursacht hat ist unausweichlich.

    ursächlich ist es aber kein problem des finanzmarktes sondern ein soziales, schlechte ausbildung führt zu schlechten jobs und schlechte jobs führen zu konflikten. das zieht sich jetzt die letzten 50 jahre hin und wurde bis jetzt nicht angegangen, so wird auch in zukunft die rechnung wieder präsentiert werden, von wem auch immer.

    ich möchte dazu konfuzius zitieren:

    Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmung, das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

  11. tim schaefertim schaefer

    Hi Matthäus Piksa, von den jüngeren Kennedys hört man wenig, wie Sie völlig richtig vermuten. Die tauchen nicht so in der Öffentlichkeit auf wie die Generation des JFK. Es handelt sich um eine recht große Familie.

    Robert F. Kennedy Jr. traf ich vor einigen Jahren auf einer Konferenz in Manhattan, wo er über den Umweltschutz, die Industrialisierung, Atomkraft etc. sprach. Ich war von seinem Vortrag begeistert wie die meisten Anwesenden. Er ist ein Kämpfer für die Natur.

    Aber wie gesagt: Verglichen mit der JFK-Generation ist dieser Kennedy natürlich nicht so prominent.

  12. tim schaefertim schaefer

    Hi Roman,
    ich stimme Ihnen im großen und ganzen zu. Ein sehr scharfer Kommentar. Prima! Klar, werden die meisten Gesetze für die Reichen gemacht. Das ist so rund um den Globus.

    Die Reichen haben den größten Einfluss auf die Politiker, die spenden schließlich auch fleißig. Das sieht man ja derzeit schön am Fall des deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff. Der hat sich viele schöne Urlaube bezahlen lassen und findet das ethisch absolut vertretbar. Der hat sich einen billigen Kredit einräumen lassen und findet das ebenfalls ethisch ok.

    Als Lothar Späth in Baden-Württemberg Ministerpräsident war, musste er seinen Hut nach einer Reihe von Gratis-Urlauben nehmen. Aber für den Christian W. gelten ja andere Maßstäbe.

    Zurück zu den USA: Senatoren treffen am liebsten die Lobbyisten persönlich, die brav jedes Jahr an sie spenden. Wer nicht spendet, der hat es in Washington verdammt schwer, gehört zu werden. Money makes the world go round…Nahezu alle Senatoren sind in den USA übrigens Millionäre, also machen sie logischerweise ungern Gesetze, mit denen sie sich selbst schaden würden.

    Bill Clinton hat die Wall Street akzeptiert. Er wusste, dass er sie braucht. Ohne sie hat es der Präsident schwer. Eine Ausnahme ist Barack Obama: Der stemmt sich mit aller Macht gegen die Finanzwelt. Ob er wiedergewählt wird, wird sich zeigen.

  13. tim schaefertim schaefer

    @ willihope,

    Unter Kriegen leidet natürlich am schlimmsten die Bevölkerung. Ich stimme Ihnen zu. Bomben auf Zivilisten ist in der Tat ein Verbrechen.

    Wer profitiert von Kriegen? Wenn die USA wie im Irak im Kampfeinsatz ist, dann fließen Milliardensummen an US-Firmen zurück. Diese Firmen kriegen Aufträge, um im Irak beispielsweise für Sicherheit zu sorgen. Die verlegen Telefonleitungen, errichten die Infrastruktur. DIe US-Rüstungsbauer liefern Panzer, Kampfjets, Raketen usw. Es handelt sich um ein gigantisches Milliardengeschäft. Das Geld fließt eigentlich vom amerikanischen Steuerzahler an die US-Rüstungsindustrie.

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