Die Arbeitslosenquote wird weiter steigen


New York, 28. November 2009

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Auf ein besorgniserregendes Niveau ist die Arbeitslosenquote in den USA geklettert. Offiziell sind 10,2 Prozent ohne Job. Ich glaube, die Quote wird weiter klettern auf elf, eventuell sogar auf zwölf oder 13 Prozent. Zugegeben, es besteht Hoffung. Denn die Horrorzahlen zeigen eine leichte Besserung. Am Anfang des Jahres gingen monatlich 700.000 Jobs in den USA verloren. Nun sind es 200.000 Arbeitsplätze, die im Monat flöten gehen. Jedoch müssen Sie berücksichtigen, dass mit all den Joblosen die Privatinsolvenzen steigen. Immer mehr Hypotheken und Kreditkartenschulden können nicht mehr bedient werden. Das hat wiederum Folgen für die Banken.
Übrigens: Werden Sie in den USA gefeuert, müssen Sie ihren Schreibtisch in der Regel umgehend unter Aufsicht räumen und das Büro verlassen. Das geht hier ganz schnell über die Bühne. Kündigungsfristen gibt es keine.
Heute Morgen war ich mal wieder mit meinen amerikanischen Freunden im Central Park joggen. Bei herrlichem Sonnenschein lief ich die große Runde um den Park – das sind exakt sechs Meilen beziehungsweise zehn Kilometer. Ich versuche, diese wunderschöne Strecke mindestens einmal die Woche zu laufen. Ab und an sehe ich im Central Park Promis. Fernsehmoderatoren, Musiker, Schauspieler, Politiker. Der ehemalige Gouverneur von New York, Eliot Laurence Spitzer, spaziert beispielsweise liebend gerne mit seiner Gattin durch die grüne Lunge Manhattans.


tim schaefer (Author)

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