Der Dow Jones: Eine wechselvolle Geschichte


New York, 14. Dezember 2008

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Auf dem Chart sehen Sie die Langfristentwicklung des Dow Jones. Ganz klar zeigt sich, dass auf lange Sicht eine gigantische Performance erzielbar ist. Aber auf kurze Sicht können Sie ziemlich daneben liegen. Daher macht es nur Sinn, langfristig in Aktien zu investieren. Nehmen Sie den Zeitraum der Großen Depression: Von 1929 bis 1933 stürzte das Börsenbarometer von rund 280 auf 40 Zähler ab. Das Tief in der schwersten Krise des vergangenen Jahrhunderts erreichte der Dow indes am 12. August 1932 bei 63 Pünktchen. Damit lag der Index fast auf dem Stand der Indexeinführung aus dem Jahr 1896. Können Sie sich das vorstellen? Sie hätten praktisch 36 Jahre investiert – ohne einen Cent dabei verdient zu haben.
Betrachten wir nun den Zeitraum von 1966 bis 1982: Der Index lief seitwärts. Sie wären 16 Jahre lang ohne Rendite verblieben. Am 14. November 1972 kletterte der Dow erstmals über die 1.000er Marke, er schloss bei 1.003,16 Punkten. Am 6. Dezember 1974 dagegen fiel der Dow auf ein Zwölf-Jahres-Tief bei 577,60. Hier endete dann eine der schlimmsten Bärenmärkte seit den 30er Jahren.
Auch die aktuelle Situation sieht nicht viel besser aus. Das alles zeigt Ihnen, dass es immer wieder turbulente Phasen gibt. Es gilt, diese auszusitzen und den langfristigen Blick zu behalten. Solche Phasen können auch als exzellente Einstiegszeitpunkte genutzt werden.


tim schaefer (Author)

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