Der deutsche Mittelstand fühlt sich unterbewertet


New York, 13. August 2010

Mindestens einmal die Woche telefoniere ich mit Vorständen in Deutschland. Gerade gestern traf ich mich mit dem Chef eines deutschen börsennotierten Konzerns zum Abendessen in Manhattan. Der Tenor der Gespräche ist immer der gleiche: Wir fühlen uns unterbewertet. Der Aktienkurs spiegelt nicht im Geringsten das Umsatz- und Ergebnispotential wider, das wir in den kommenden Jahren erwarten. Mit anderen Worten sieht sich der deutsche Mittelstand an der Börse krass unterbewertet. Für mich ist das ein gutes Signal. Obwohl sich die Kurse schon kräftig seit dem Tiefstand im März 2009 erholt haben, besteht weiterhin reichlich Nachholpotential. Nur hat sich das noch nicht herumgesprochen. Die Deutschen haben momentan keinen Bock auf die Börse. Ich bin gespannt, wann die Aktienlust zurückkehrt. Es ist ratsam, vorher einzusteigen. Bevor die Party überhaupt beginnt.


tim schaefer (Author)

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