Das ist die Erfolgsformel für die Börse


New York, 1. Februar 2014

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Auf Talfahrt bleiben die Weltbörsen. Aus den Schwellenländern wird das Geld panikartig abgezogen. Auslandswährungen sind im freien Fall. Es waren wohl Carry Trades. Das billige Geld aus dem Westen investieren Investoren in Übersee auf die Suche nach der schnellen Rendite. Jetzt fällt das Kartenhaus im fernen Ausland zusammen. In Indien, Brasilien, der Türkei usw. nimmt der Ärger über die US-Notenbank Fed zu, die ihre Gelddruckmaschine schrittweise herunterfahren wird.
Wenn die Kurse an den Börsen sinken, ist das gut. Es sinkt das Risiko. Je niedriger die Aktienkurse, desto geringer die Risiken.
Sie können nun versuchen, die Börse zu timen. Das ist schwierig. Perfekt werden Sie es niemals hinbekommen. Grundsätzlich sieht es gut aus, wenn die Kurse fallen. Am besten sind Panikphasen. Diese bieten die besten Einstiegskurse. Steigen Sie dann ein, wenn sich massenweise die Menschen so richtig unwohl fühlen. Wenn die Herde Angst hat, sollten Sie mutig werden.
Die besten Anleger steigen in Katastrophenphasen mit voller Wucht ein. In der übrigen Zeit warten Stars wie Seth Klarman, John Templeton, Warren Buffett (mein Foto) oder David Einhorn geduldig ab. Sie warten, warten, warten – bis zur nächsten Krise. Was unterscheidet die Stars von der Masse? Die Meute kauft den Markt oben, die Stars unten.
Wer sich das Timing nicht zutraut, spart eben am besten regelmässig, vielleicht quartalsweise. Immer wenn Sie Geld übrig haben für Investments, kaufen Sie stetig Aktien zu. Egal, ob nun die Börse oben oder unten steht. Sie müssen sich das regelmässige Sparen wie einen Eimer vorstellen, in den massenweise Tropfen fallen. Irgendwann ist der Eimer (Ihre Altersvorsorge) voll.
Die meisten Anleger verstehen diese Grundprinzipien nicht. Sie lassen sich von den Kerngrößen, den Kernzusammenhängen ablenken. Dabei genügen ein paar simple Zahlen. Ein paar ganz einfache Formeln sind alles, was Sie brauchen.
Ständig rennen irgendwelche Leute durch die Gegend und behaupten, eine neue Geheimformel gefunden zu haben. Sie behaupten, sie hätten Statistiken, neue Superformeln, Trends in Sozialen Medien ausgespürt, Tradingvolumen enttarnt… ja das mag sein.
Fakt ist, es kommt nur auf ein paar einfache Zahlen an: Wächst der Gewinn? Wächst das Unternehmen? Wie hoch sind die Margen? Wie ist das Image? Wie zufrieden sind die Kunden? Wie sieht der Wettbewerbsvorteil aus? Wie hoch ist der Marktanteil? Wie üppig ist die Bewertung? Wie sieht es mit dem freien Cashflow aus?
Konzentrieren Sie sich auf Konzerne, bei denen Sie annehmen können, dass sie in einigen Jahrzehnten noch gutes Geld verdienen werden. Ich denke an Firmen wie P&G, Colgate-Palmolive, Unilever, Beiersdorf, Henkel, Walt Disney, Berkshire Hathaway, Nestle, BASF, Nike oder Adidas. Und viele andere.
Noch was gehört zum Börsenerfolg. Vieles hängt von ihren privaten Lebensgewohnheiten ab. Geben Sie einfach in Ihrem Alltag weniger Geld aus, als Sie einnehmen. Sparen Sie etwas. Legen Sie die Ersparnisse ins Depot. Mit den Jahrzehnten wird sich ein herrlicher Kapitalstock bilden. Das ist im Endeffekt einfach zu erreichen.
Wenn Sie jedes Jahr etwas Geld sparen, können Sie im Grunde genommen nie etwas verkehrt machen. Verkehrt machen Sie indes etwas, wenn Sie nichts sparen. Das wird sich irgendwann rächen. Das ist ja eigentlich eine logische Konsequenz.
Wie können Sie am besten die Grundzusammenhänge verstehen? Wie können Sie besser die Börse verstehen als die anderen? Wie können Sie mit dem Timing in Krisenphasen besser werden? Welche Unternehmen werden überleben und boomen?
Das lernen Sie, wenn Sie viel lesen. Alle Genies lesen übermässig viel. Lesen Sie so viel Sie können. Jeden Tag am besten 500 Seiten. Und zwar keine Regenbogenpresse, Romane oder TV-Zeitschriften, sondern Fakten. Geschäftsberichte, Bücher, Magazine, Zeitungen. Das rät jedenfalls Warren Buffett. Ich gebe zu, 500 Seiten ist eine Menge Holz. Ich weiß gar nicht, wie das Buffett schafft. Er ist ein Phänomen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Das ist die Erfolgsformel für die Börse

  1. Matthias

    Immer wieder spannend deine Beiträge..

    Ich tue mich oftmals noch etwas schwer bei der Bewertung dieser Perlen (Cola, P&G, usw.). Letztlich spielt es wohl auf lange Sicht kaum eine Rolle, ob ich beispielsweise bei „80 oder 90$“ einsteige. Dennoch versuche ich einen fairen Wert zu ermitteln, um mich daran zu orientieren, auch wenn ich weiß, dass das kaum möglich ist.
    Mich würde interessieren, wie du das handhabst oder welche Tipps du geben würdest, z.B. für Coca Cola oder McDonald's. Ich halte beide für aktuell leicht unterbewertet und werde bei leicht tieferen Kursen einsteigen (bzw. wieder mal nachkaufen).

  2. Tino

    Ich denke Vollzeitinvestoren haben eben immer diesen entscheidenden Wissensvorteil durch die enorme Zeit die sie investieren, in Lesen, viel lesen und daraus entwickeln sie mit Engelsgeduld ihre Strategie, lassen sich nicht hetzen. Ich vergleiche das wie mit der Schaffung eines wirklich großartigen Kunstwerkes, dieses wächst auch organisch, langsam, nicht unter Zeitdruck, ein langsamer Reifungsprozess.

    Hinzu kommt das man m. E. das Filtern von Hauptinformationen (hieß das bei uns in der Schule) gut beherrschen muss. Je schneller man auch aus 100 Seiten Text das entscheidende Wissen aggregieren kann, desto erfolgreicher wird man sein.

    Die höhere Rendite entsteht dann m. E. aus der besseren Auswahl des Unternehmens/der Aktie und dem besseren Zeitpunkt. Das Warten auf einen Zeitpunkt, teilweise über Dekaden können die wenigsten, was ja auch verständlich ist, treu dem Motto „ich leb jetzt, dann ist doch mein Leben schon vorbei..“.

    Man muss aus meiner Sicht deshalb als Privatinvestor auch nicht der Rendite der Starinvestoren hinterher hecheln und auch nicht betrübt sein, wenn man es nicht schafft, da es ein ungleicher Wettbewerb ist.

    Mir ist jedenfalls immer bewußt, dass ich noch wesentlich mehr lesen könnte, es aber zeitlich einfach nicht schaffe. Deshalb versuche ich immer einen Kompromiß durch Anwendung klarer einfacher Prinzipien und effektiver Filterung von Informationen aus dem www (GuV, Bilanz, Geldflüsse, Dashboards, Geschäftsbericht, Artikel,..) anzuwenden.

    Hinzu kommt die Geduld, als Privatinvestor hetzt mich auch keiner, ich kann auch mal ein oder mehrere Jahre die Finger still halten, wenn ich will. Dadurch kann man m. E. auch mit einem Bruchteil der Zeit gegenüber den Starinvestoren eine ausreichende Sicherheitsspanne aufbauen und hat eine reelle Chance ein Vermögen aufzubauen.

    Ich denke aber auch, das viele bei solchen Vorschlägen der Börse den Rücken zukehren oder anfangen zu zocken, weil sie bei geschildertem Aufwand einfach die Hände heben und sagen, ne ich will auch noch mal leben..was dann nachweislich in den meisten Fällen nichts wird.

  3. Felix

    Ich bezweifle, dass man durch aggregieren von sehr viel Information automatisch bessere Entscheidungen trifft. Dass das nicht zutrifft, ist m.E. auch längst wissenschaftlich bewiesen.
    Entscheidungen – wie an der Börse -, welche die Zukunft betreffen, müssen systembedingt unter Unsicherheit/Informationsmangel getroffen werden. Selbst, wer alle Infos der Vergangenheit und Gegenwart eines Unternehmens aufsaugt, kann seine Zukunft nicht hundertprozentig voraussagen.
    Natürlich darf daraus nicht der Schluss gezogen werden, dass man nur aus dem Bauch heraus entscheiden sollte; das ist Quatsch.
    Ich glaube, dass auch hier das Pareto-Prinzip weiterhilft: Mit 20% Aufwand liegt man zu 80% richtig. Jedes weitere Prozent erhöht den Aufwand unverhältnismäßig.

  4. tim schaefertim schaefer

    @ Matthias
    Ich schaue mir vieles an. Ja, den Langfristchart (super lange über 50 Jahre oder so). KGV, Dividendenrendite, Cashflow-Bewertung, Cashflow-Entwicklung, Umsatz-Bewertung. Ich lese immer den Geschäftsbericht. Dann geht es um die generellen Perspektiven Coca-Cola und McDonalds müssen gesünder werden. Das ist ein riesiger Trend. Das ist für beide Unternehmen eine große Herausforderung.

    In den USA sitzen manchmal Obdachlose einen ganzen Tag mit nur einem Hamburger oder Kaffe in einer McDonalds-Filiale. Trotz der Probleme sind beide Konzerne substanzstark und natürlich einen Blick wert.

    @Tino
    Stimmt. Es sind im Grunde genommen einfache Regeln zu beachten. Der Privatanleger befolgt sie nie richtig. Er kauft oben statt unten. Dann fehlt die Geduld. Es ist ja so, als ob ich einen Garten frisch anlegen würde. Kaum kommt der erste Spross aus der Erde, schneide ich ihn ab. Zu frühe Ernte.

    @Felix
    Da bin ich anderer Meinung. Super intelligente Leute sind Leseratten. Das ist einfach so. Schau Dir nur mal an, wie viele Bücher Albert Einstein geschrieben hat. http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_scientific_publications_by_Albert_Einstein

    Es gibt zum Thema „Lesen und Intelligenz“ Studien, vielleicht manche ich dazu einen Blogeintrag. Mal sehen.

    Buffett meint, dass mit den Jahren des Lesens (500 Seiten am Tag) das Wissen förmlich explodiert. Es soll sich um einen Hebel handeln ähnlich wie bei der Zinseszinsformel.

  5. Felix

    @ Tim
    Da hast du mich missverstanden: Ich lese viel (denke ich, aber keine 500 Seiten am Tag – das scheint mir Leselatein zu sein), wohl aber ein Buch im Monat und diverse Finanzzeitungen und natürlich deinen Blog.
    Ich habe lediglich auf den obigen Beitrag geantwortet, der suggeriert m.E. Börsenerfolg wäre erzwingbar, wenn man nur genügend Infos aufnähme. Das glaube ich nicht!
    That's all.

  6. Der Couponschneider

    @Felix

    In Informationssystemen unterscheidet man zwischen Daten und Informationen. Daten sind schlichte Fakten, Informationen helfen aber, Entscheidungen zu treffen. Das Extrahieren von Informationen aus Daten ist ein interessantes Forschungsgebiet.

    Und natürlich hat Tim recht, wenn er schreibt, man müsse viel lesen. Will man solide und gute Entscheidungen treffen, muss man seine persönliche Fähigkeit, Informationen aus Daten zu extrahieren, trainieren. Und man darf sich nicht auf Finanzliteratur beschränken. Das wäre meines Erachtens sogar hinderlich.

    Manchmal hilft es sogar, Boulevard-Medien zu konsumieren. Wenn die Hörzu einen Titel mit Aktien macht, dann ist das vielleicht schon das erste Anzeichen einer Blase. Gerald Hörhan beispielsweise nutzt Boulevard-Medien als Kontraindikator.

  7. Markus

    Bei den Big Playern wie Coke oder McDo ne Unterbewertung als Privatinvestor vor den beruflichen Analysten zu erkennen?

    Auch wenn Sie noch so oft daneben liegen oder allgemein immer positiver sein müssen, geht das nach gesundem Menschenverstand nicht! Außer in Phasen kollektiver Übertreibung…

    Eine Unterbewertung hat meistens Gründe. Die Frage ist, wie genau man die Wahrscheinlichkeit einschätzen kann, dass diese Gründe auch so eintreten werden…

    Die Frage beim Lesen ist, was einem wirklich etwas bringt. Qualität ist bedeutend wichtiger als Quantität. Nur welche sind es genau?

  8. Frank

    Ich schaue gerne nach Dingen die absolut out sind.
    Aktuell Kohleaktien,Versorger.
    Was haltet ihr für out?
    Frank

  9. Markus

    Ganz out = Prokon. 😉

    Emerging Markets, Südeuropa, Bankaktien, Ölaktien, Goldminen…

    Wenn ich wählen müsste… emerging markets oder cash-quote aufbauen.

  10. Frank

    @ markus:
    barrick gold habe ich gekauft, royal dutch shell auf meiner wachlist.
    dein vorschlag die cash quote anzuheben ist auch mir sehr sympathisch.da allle,wirklich alle von einer inflation sprechen kommt wohl eine feflationäre phase, da wäre cash dann king.

  11. Alexander Moshe

    „Bei den Big Playern wie Coke oder McDo ne Unterbewertung als Privatinvestor vor den beruflichen Analysten zu erkennen?“

    Lieber Markus,

    Es ist zunächst mal einerseits gar nicht nötig, sowas vor den Profis zu erkennen: Denn auch wenn die Profis schon festgestellt haben, dass was unterbewertet ist, heisst das noch lange nicht, dass es zu spät zum Einsteigen ist.

    Zudem sehe ich immer nur, dass Profis höhere Kursziele NACH einem halben Jahr steigender Kurse angeben und umgekehrt, dh die offiziellen Analysten-Meinungen sind eigentlich recht schnell überholt.

    So hatte ich Schmolz+Bickenbach gekauft und erst nach mir stieg Viktor Vekselberg ein.

    Oder die Kursziele für Swiss Re oder Swiss Life sind lächerlich tief.

    Die Profis müssen sich an zu viele Regularien halten, etc.

  12. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Emerging Markets… Schuldtitel, „outer“ geht nicht!

    Da gibt es u.a. 2 CEFs mit Government- und Corporate Bonds;
    EDD (Morgan Stanley Emerging Markets – Non-US/Other-Emerging Market Income) Der enthält über 90% Staatsanleihen aus Brasilien, Türkei, Russland usw.

    EDF (Stone Harbor Emerging Mkts FI – Non-US/Other-Emerging Market Income). Der hält über 50% Staatsanleihen von Venezuela über Südafrika, Türkei usw., und 30% Corp.Bonds.

    Die Venezuela-Anleihe USP17625AC16 ist nahe dem Tief von 2011.

    Wer nicht an den Untergang dieser Staaten glaubt, der hat mit den Titeln wohl was zu gewinnen. Über 12% Rendite gibt es nach wie vor.

    MS (Ich habe EDF)

  13. tim schaefertim schaefer

    @ Frank
    Langweilige Alltagsprodukte/Dienstleistungen sind out und günstig. Billig sind Fast-Food-Aktien, Reits, IT, China-Aktien, Öl, Versorger, Nuklear, Spin offs, Tabak, Porno-Aktien, Banken, Alkohol, Versicherungen…

    Um günstige Branchen zu finden, kannst Du den Spieß umdrehen. Schaue gleichzeitig, was verdammt teuer ist. So kriegst Du ein gutes Gefühl für Stimmungen/Trends.

    Teuer sind meiner Meinung nach: Soziale Medien, Wasseraktien, die jüngsten IPOs, Software, Smart Grid, Online-Retailer, Biotechs, Kasino-Aktien, 3D Printing, Cloud Computing (Salesforce.com), Cleantech,

  14. Tino

    @Felix, nein automatisch nicht, die Qualität des Gelesenen entscheidet für mich mit darüber und was ich aus den gewonnenen Informationen für meine Anlageentscheidung ableite. Ich kenne das aus meinem beruflichen Umfeld, wo ich meinen Wissensvorteil habe. Dort wähle ich auch ganz gezielt Informationsquellen aus. Das ist m. E. auch ein sehr komplexer Denkprozess, der Leuten wie Buffett spielerisch von der Hand geht.

    Der Grund für mich, warum das so geht bei ihm, ist einfach dass er es über ein halbes Jahrhundert intensivst praktiziert hat. Diese immer währende praktische Auseinandersetzung (Wiederholung, Wiederholung,..) ist durch nichts zu ersetzen! Ich sage das so bestimmt, weil ich das aus meinem eigenen beruflichen Umfeld kenne, was überhaupt nichts mit Finanzen zu tun hat. Ich glaube das kann jeder bestätigen, der eine Berufung hat.

    Ich kann mir gut vorstellen, wie sich so über Jahrzehnte ein Gesamtverständnis formt, wenn man tausende Geschäftsberichte „zerlegt“ hat. An diesem Punkt angekommen macht es sicher einen Heidenspaß die Wissensfragmente intuitiv zusammenzusetzen und als „Orakel“ Fragen zu beantworten.

    Der „Edge“ oder Wissensvorteil ist m. E. so enorm, da Buffett quasi aus einem nahezu unendlichen Wissensfundus schöpfen kann, und Antworten auf Fragen von Studenten oder Journalisten i. d. R. wie aus der Pistole geschossen kommen und dabei so exakt und unumstößlich sind, das Gegenfragen garnicht erst aufkommen.

    Wenn ich das mit meiner eigenen Situation vergleiche, so bin ich weit davon entfernt. Es gibt so viele fehlende Wissensbausteine die noch zu sammeln sind. Ich bin davon überzeugt, dass durch dieses intensive Lesen kombiniert mit Praxis langfristig ein Wissensvorteil entsteht, der sich dann auch positiv im Depot niederschlägt.

    Ich finde z. B. auch „Security Analysis“ ein hervorragendes Buch, wo auch die Denkweise Buffetts immer wieder gut nachvollziehbar ist. Es ist für mich ein aufbauendes Werk zu „Intelligent investieren“, da es mehr in die Tiefe geht und trotzdem verständlich bleibt, anekdotenhaft auch Beispiele zur Bewertung von Unternehmen erzählt.

    500 Seiten sind für mich auch relativ, abhängig von Formatierung, Layout (Tabelle, Text, Bild,..), vorstellbar ist das schon, wenn man früh nach dem Frühstück in Ohama im Büro beginnt und zum Dinner zu Hause ist. (Ich warte insgeheim noch auf eine gute Verfilmung, vielleicht würde es ja Fincher schaffen..nicht wie das Desaster bei Jobs, Buffett und seinem alter Ego Munger im Duett zuzuhören macht immer wieder Spaß).

  15. Tino

    @Tim, ich hatte für meine letzten Investitionen einfach Listen aus Screenern von microcap bis largecap ausgewertet und dabei auf eine Vorfilterung weitgehend verzichtet. Dabei bin ich auch auf die von Dir genannten günstigen Branchen und Einzelunternehmen gestoßen. Das ist zwar relativ zeitintensiv, da hunderte oder sogar tausende Einträge durchgeschaut werden müssen, aber man findet so kleine Schätze, die ggf. bei einer Vorfilterung einfach unter den Tisch fallen würden.

  16. Thomas

    @Tim

    Du liest ja wohl nicht Geschäftsberichte komplett oder? Die sind ja teilweise hunderte von Seiten lang.
    Schaust dir nur die Zahlen an oder was ließt du da alles? Ausblick etc?

  17. tim schaefertim schaefer

    @ Tino
    Ich filtere Aktienspektren nicht vor. Ich schaue mir aber schon an, in welchen Branchen viele Vorschusslorbeeren enthalten sind.

    @ Thomas
    Ich lese im Geschäftsbericht: Das Grußwort von Vorstand und Chairman (ca. 10 Seiten). Geschäftszweck (20-30 Seiten). Risikobericht (10 Seiten). Ein paar Daten zu G+V, Bilanz, Kapitalflussrechnung.

  18. Thomas

    @Tim

    Alles klar. Gibt's irgendwo eine Finanzseite wo alle Geschäftsbereiche gesammelt haben und einen per email informieren oder so ähnlich wenns es einen neuen Geschäftsbericht einer Firma gibt oder suchst da immer auf der jeweiligen Firmenseite bzw wenn die HV ist!?

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