Das Comeback des Dollars


New York, 19. August 2008

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Der Dollar kehrt zurück. Nach einem jahrelangen Verfall erholte sich der Dollar in wenigen Tagen von seinem Tiefpunkt bei 1,60 Euro im vorigen Monat massiv. Mittlerweile berappelte sich die US-Währung auf 1,46 Euro. Der US-Dollar war nix mehr wert. Mir kam der Greenback vor wie eine Währung in einem Entwicklungsland. Mit der neuen Stärke des Dollars verlieren das Öl, Gas und die Edelmetalle im Gleichschritt an Wert. Entsprechend fallen die Kurse von Öl- und Minengesellschaften derzeit immer tiefer.
Ich glaube, dass der Dollar nach wie vor massives Nachholpotential hat. Selbst auf dem jetzigen Niveau ist die US-Währung gnadenlos unterbewertet. Das zeigen nicht zuletzt die Europäer. Sie kaufen in den USA, was sie kriegen können. Der rekordschwache Dollar bietet den Europäern Schnäppchenpreise. Nicht umsonst riss sich der belgische Bierriese InBev den US-Titanen Budweiser unter den Nagel. Kein Wunder, dass die Schweizer Roche Holding AG die restlichen gestreuten Aktien des Biotechkonzerns Genentech übernimmt. Im Dezember erwarb die Lufthansa 19 Prozent der Anteile der US-Billigairline JetBlue. Vorige Woche unterbreitete die japanische Mitsubishi UFJ Financial Group ein drei Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot für 35 Prozent der Anteile der kalifornischen Bank UnionBanCal Corp. Und so weiter und so fort.
Kurzum: Ich rechne damit, dass weitere Transaktionen in Kürze folgen. So billig war die US-Wirtschaft seit vielen Jahren nicht. Hier bietet sich eine Wahnsinns-Chance. Wer weiß, wie lang. Wie Sie von dieser Unterbewertung profitieren können, lesen Sie auf meiner Börsentipp-Seite hier in diesem Blog. Ich gebe hier eine Reihe von Ratschlägen.


tim schaefer (Author)

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