Crash: US Airways landet im Hudson River


New York, 15. Januar 2009

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Im eiskalten Hudson River landet eben eine Maschine der US Airways. Die Fährschiffe fahren sofort zur Unglücksstelle – um Menschen zu bergen. Wahnsinn! 146 Passagiere waren an Bord. Und fünf Crew-Mitglieder. Gänse sollen Schuld an der Notlandung sein. Der Pilot hat offenbar in dem Nebel einen Gänseschwarm getroffen und dann die Kontrolle über das Flugzeug verloren. Die Turbinen gaben den Geist auf, das Flugzeug segelte ohne Antrieb. Auf dem Wasser setzte die Maschine auf. Die Passagiere verließen zügig die Maschine und warteten etwa vier bis fünf Minuten lang auf der Tragfläche auf Hilfe. Herbeigeeilte Fährschiffe nahmen die Menschen an Bord. Ständig höre ich hier Helikopter kreisen. Rettungswagen rasen mit lauten Sirenen zur 50. Straße an den Hudson River, wo das Flugzeug aufsetzte. Oben sehen Sie ein Foto, das ich im Sommer knipste. In der Nähe ging der Airbus in das Wasser.
In dem Wasser hätten die Menschen nur wenige Minuten schwimmen können. Es ist eiskalt. Ich schwamm schon im Sommer in dem Fluss. Selbst im Juli ist ein Neoprene-Anzug ratsam, weil das Wasser bitterkalt ist.
Die starke Strömung ließ das Flugzeug schnell südwärts treiben. Außerdem füllte sich die Maschine mit Wasser und begann zu sinken. Die Menschen sind hier überglücklich, dass alle das Unglück überlebt haben und die Maschine bei dem Aufsetzen auf dem Wasser nicht zerbrach. Die Strömung brachte den Stahlkoloss bis zu Battery Park City. Dort vertauten die Einsatzkräfte das Flugzeug.


tim schaefer (Author)

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