Cosi: Wenn Du die Hitze nicht verträgst, geh nicht in die Küche!


New York, 10. November 2009

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Ich halte Bankaktien und Restaurantkonzerne für attraktiv, weil sie besonders tief gefallen sind und die Skepsis unter den Börsianern noch enorm hoch ist. Nun hat die kleine Restaurantkette Cosi, einer meiner Favoriten, die Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Zugegeben, trotz massiver Kostensenkungen sind die Resultate noch blutrot. Im dritten Quartal gingen 2,3 Millionen Dollar über den Jordan. Verglichen mit dem Verlust im Vorjahreszeitraum mit über drei Millionen ist das indes eine Verbesserung, aber mir genügt das noch nicht.
In der Kasse verbleiben 4,5 Millionen Dollar. Schulden sind Fehlanzeige. Problem ist, dass die Umsätze weiterhin unter Druck stehen. In amerikanischen Metropolen betreibt der Konzern 144 Filialen. Darunter sind 99 eigene und 45 Niederlassungen, die durch Franchisenehmer geschmissen werden. Bis Ende Dezember dürften wohl 120 Millionen Dollar Umsatz durch die Bücher gehen. Mit 32 Millionen Dollar ist der Börsenwert niedrig (aktueller Kurs lumpige 80 Cent). Mir fiel die Aktie auf, weil Insider fleißig Aktien einsammeln. Ferner signalisiert der Chart eine Bodenbildung. In New York gibt es auch die Filialen. Dort kriegen Sie für zehn oder 12 Dollar eine Mahlzeit. Ob ein Stück Pizza, ein frisch zubereiteter Hamburger mit Pommes, ob Salat oder Suppe mit Brot.
Die Aktie ist nichts für schwache Nerven. Ob der Turnaround gelingt, steht in den Sternen. TheStreet.com, die Firma von Börsenguru Jim Cramer, legte kürzlich das Papier vor dem Hintergrund des bevorstehenden Turnarounds seinen Kunden ans Herz. Was ich bisher in diesem Blog über Cosi schrieb, finden Sie hier. Ich hoffe nur, dass der Ofen nicht ausgeht. Ich bleib jedenfalls an Bord. Mahlzeit!


tim schaefer (Author)

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