Chinesische Geldgrube


New York, 16. Mai 2008

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Gestern sprach ich mit dem Gründer und Vorstandschef der chinesischen Bergbaukonzerns Silvercorp, Rui Feng. Der Manager hat mich beeindruckt. In wenigen Jahren hat er aus dem einst mit nur 15 Millionen Dollar bewerteten Unternehmen einen Milliardenkonzern geschmiedet. Der promovierte Geologe lebt in Vancouver und steuert von Kanada aus das Imperium. Derzeit beträgt der Börsenwert 1,1 Milliarden Dollar.
Die Aktie notiert bei uns bei 5,26 Euro (8,20 US-Dollar). Für mich ist der Wert hochinteressant. Wie Ihnen der Chart zeigt, geht die Aktie ab wie Schmidts Katze. In den vergangenen Wochen korrigierte die Aktie allerdings. Der Silberpreis kam ins Rutschen. Die kleine Korrektur dürfte eine schöne Einstiegsgelegenheit bieten.
Im Gegensatz zu den vielen anderen Managern in dem Sektor ist Feng ein Mann der Tat. Anstatt jahrelang nach den höchsten Silbergehalten zu suchen, setzt Feng so schnell wie möglich die Minen in Gang. Er produziert und macht Millionen. Allein im vorigen Jahr bewegten die 1000 Arbeiter 300.000 Tonnen Gestein. Vier Millionen Unzen Silber fielen dabei ab. Im Jahr 2009 und 2010 will Feng 500.000 beziehungsweise eine Million Tonnen Gestein verarbeiten. Im vergangenen Jahr kamen Umsatz und Überschuß auf 108 beziehungsweise rund 60 Millionen Dollar voran. Das KGV auf Basis des laufenden Jahres dürfte 15 betragen. Die Überschüsse sollten in den kommenden Jahren um mehr als 20 Prozent pro Jahr anziehen. Für mich ein klarer Kauf.


tim schaefer (Author)

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