Börse: Angst ist Gift. Optimismus ist förderlich


New York, 14. November 2014
Schnappschuss am Union Square in New York: Börsenerfolg spielt sich vor allem im Kopf ab. Ein genereller Optimismus ist hilfreich an der Börse, weil der Index im langen Schnitt um knapp 10 Prozent p.a. steigt.

Schnappschuss am Union Square in New York: Börsenerfolg spielt sich im Kopf ab. Ein genereller Optimismus ist hilfreich an der Börse, weil der Index im langen Schnitt um knapp 10 Prozent p.a. steigt.

Bei der Aktienanlage geht es im Endeffekt nur um Hoffnung, um Optimismus. Wären wir Value-Anleger nicht zuversichtlich, würden wir nie Aktien kaufen. Hätten wir keine langfristige Zuversicht in Unternehmen, würden wir kaum Buy-and-Hold betreiben.

Das perfekte Timing hinzubekommen ist eine verdammt schwierige Sache. Im Grunde genommen ist es unmöglich. Daher ist es eine schöne Lösung monatlich oder quartalsweise Geld in den Aktienmarkt zu geben. Wer das mehrere Jahrzehnte lang durchzieht, dürfte gut abschneiden.

Im langen Schnitt steigt der Dow-Jones-Index um knapp zehn Prozent per annum. Warum sollten wir also pessimistisch sein? Es besteht kein Grund dazu. Wer lange genug investiert, wird vom Wohlstandsgewinn der Menschheit profitieren. Wer allerdings in zu kurzen Phasen denkt, wird auf die Nase fallen. Der wird von der Volatilität heimgesucht.

Die New Yorkerin Anne Scheiber war abgebrüht. Sie sparte jahrzehntelang. Kaufte grunsolide Blue Chips. Sie arbeitete für das Finanzamt. Als sie im Alter von 101 Jahren starb, hatte sie mit ihrem gewöhnlichen Einkommen und dank ihrer extremen Sparsamkeit 22 Millionen Dollar angehäuft. Das Geld kam einer Universität zugute, so sah es ihr Testament vor.

Wer nicht optimistisch ist, sollte der Börse fern bleiben und sein Geld im Garten vergraben oder in Goldmünzen umtauschen.

Jede Korrektur, jeder Crash, jede Krise ist etwas gesundes. Es ist eine normale Sache. Anne Scheiber verkaufte ihre Aktien, die sie mochte, nie. Selbst in Krisen nicht. Sie stockte ihre Positionen auf. Als die meisten Anleger in Sorge ihre Positionen verkloppten, ging sie Aktien jagen. Fiel eine Aktie unter ihren Einstandskurs, verlor sie nicht die Nerven, sondern wartete in aller Ruhe ab.

Was lernen wir daraus? Das Risiko der vorübergehenden Korrektur sollte jeder verstehen und akzeptieren können. Wer das nicht kann, sollte niemals an der Börse sein Geld investieren.

Es wird in den kommenden Jahren viele Krisenartikel, viel Krisengerede geben. Es wird zu einer heftigen Korrektur, zu einem Crash kommen. Das ist sicher. Insofern ist es gut, wenn Sie sich damit schon heute gedanklich auseinandersetzen. 2008 halbierte sich die Börse. So etwas sollten Sie ertragen können. Solche Momente sind die besten Kaufzeiten.

Ja, ja, wir werden nie den perfekten Einstieg erwischen. Die Börse ist schon erniedrigend, wenn wir unsere Fehler sehen. Wir werden die Fehler schmerzvoll wahrnehmen. Niemand ist perfekt. Wir machen Fehler. Und müssen lernen, damit umgehen zu können. Daher ist das Streuen so wichtig. Und der langfristige Ansatz.

Klar, den tiefsten Kurs erwischen wir kaum. Aber in der Nähe kann es durchaus gelingen, zum Zuge zu kommen.

Wer die Nerven dazu hat, wer abgebrüht ist, konnte während der Finanzkrise extrem viel Geld verdienen. Ich gebe Ihnen zwei Beispiele: Der Automobilhersteller Ford kostete im Januar 2009 nur 2 Dollar. Heute steht Ford bei 15 Dollar.

Die Citigroup kostete im Februar 2009 rund 15 Dollar. Seither hat sich die Großbank auf 53 Dollar hochgearbeitet.

Fazit: Stetig gute Aktien bzw. einen Indexfonds kaufen. Selbst in Krisen. Keine Angst bekommen. Nicht ablenken lassen. Das durchziehen drei bis vier Jahrzehnte lang.

Hier habe ich einem kurzen Youtube-Video zusammengefasst, worauf es ankommt: Aufs stetige Aktiensparen. Reinvestieren Sie Ihre Dividenden.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Börse: Angst ist Gift. Optimismus ist förderlich

  1. Markus

    Um mal ein paar mehr Daten in den Raum für buy & hold zu werfen: (Daten S&P500TR)

    – Aktien steigen in ca. 72 % aller Jahre

    – Von 1929 haben alle rollierenden 20 Jahres-Zeiträume (Monatsbasis) im Schnitt um die 800 % gebracht, kein einziger hatte eine negative Wertentwicklung. 30-Jahres-Zeiträume sehen noch deutlich beeindruckender aus.

    – Diese 20 Jahres-Zeiträume vom S&P500TR haben in 97% der Fälle die Bonds geschlagen. In den 3% wo die Bonds vorne lagen, war das Verhältnis von alpha 1,1 :1 …, wenn die Aktien vorne lagen, war das alpha Verhältnis irgendwas 3 oder 4 : 1. Bei 30 Jahres-Zeiträumen lagen die Aktien in 100% der Fälle vorne.

    Nur grob aus dem Kopf, genaue Zahlen müsste ich nachlesen.

    Der Haken ist, wer möchte schon der „Reichste“ auf dem Friedhof sein. 😉

    Zudem bei aller Euphorie sollte man seine eigene Risikotoleranz, aktuelle & wenn möglich die zukünftige Lebenssituation und auch persönliche Lebenskrisen im Blick haben bzw. den finanziellen Schutz mit kurzfristiger Liquidität niemals vergessen.

     

     

  2. Michael C. Kissig

    Wieder einmal ein prima Artikel, Tim! Ich bin immer wieder begeistert, wie konsequent Du den Lesern das Thema Aktieninvestment nahezubringen versuchst, auch wenn gerade die Deutschen hier erheblich beratungsresitent sind.

    Ein passendes Bonmot von Sir John Templeton kann ich zum Thema beisteuern: „Die beste Zeit für die Geldanlage ist dann, wenn man Geld hat. Die Geschichte deutet nämlich darauf hin, dass nicht der Zeitpunkt zählt, sondern die Zeit„.

  3. Felix

    Genau, Aktionäre sollten optimistisch in die Zukunft blicken. Der Dow wird weiter steigen wie er es seit fast 100 Jahren tut. Allen Untergangspropheten und Wachstumskritikern zum Trotz. Sie lagen bisher immer falsch. Zwei kurze Beispiele gefällig:

    1. Ende des 19 Jahrhunderts waren in den großen Städten so viele Pferdekutschen unterwegs, dass die Hinterlassenschaften der Pferde ein echtes Problem darstellten. Seriöse Statistiker hatten bereits berechnet, in wie viel Jahren die Londoner bis zum Hals in Pferdeäpfeln stecken werden.
    Heute wissen wir, es kam anders – besser!

    2. Die seriösen und hochangesehenen Wissenschaftler des „Club of Rom“ haben vor 40 Jahren ausgerechnet, dass in 30 Jahren, also aus unserer heutigen Sicht vor 10 Jahren, so ziemlich alle Ressourcen der Erde verbraucht sein werden. Insbesondere wird es dann kein Öl und kein Kupfer mehr geben. Dafür wird es Kriege um die knapper werdenden Vorräte geben.
    Zur Zeit sinken Öl- und Kupferpreis fast täglich. Dem Über-Angebot steht nicht ausreichend hohe Nachfrage gegenüber.

    Es gab also bisher für die Menschheit nach Rückschlägen und Problemen immer wieder Auswege nach oben, die nicht nur die Probleme vermindert haben, sondern die echte Verbesserungen gebracht haben. Es wird nämlich immer nur mit dem gegenwärtig vorhandenen Mitteln in die Zukunft extrapoliert und komplett unterschätzt, wozu menschliche Kreativität, Wissenschaft und in Gefolge davon Technologie in der Lage sind. Entstehende Emergenz-Phänomene lassen sich prinzipiell nicht prognostizieren!

    So hatte niemand das Internet vorhergesehen und die mobile Kommunikation. Die digitale Revolution steht gerade an ihrem Beginn und wird noch Jahrzehnte laufen. Mit den richtigen Tech-Firmen lässt sich noch in den nächsten 50 Jahren Geld ohne Ende generieren.

    Also freuen wird uns auf die nächsten Jahrzehnte Innovation und steigende Börsen. Ich jedenfalls bin dabei und voll investiert.

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Markus, Michael, Felix

    Danke für die exzellenten Kommentare.

    Das ist genau der Punkt.

    An der Börse haben die meisten Menschen keine Geduld. Wenn aber jemand eine Immobilie kauft, ist kaum jemand besorgt, wenn es darum geht, eine Hypothek für mehrere Jahrzehnte zu unterschreiben.

    @ Draghische Zustände

    Hoppla! Da ist wieder das Kurzfristdenken! Da ist die Angst! Ich rate zum Dollar-Cost-Averaging.

    http://www.investopedia.com/terms/d/dollarcostaveraging.asp

    Das heißt nichts anderes als stetiges Aktiensparen. Das kann man verfeinern, indem man die Sparrate in einem Crash/Korrektur hochfährt. Ich empfehle einen Horizont von 3 oder 4 Jahrzehnten.

  5. Markus

    Ein paar Verrückte, die das System am laufen halten muss es ja geben. 😉

    Von 1926 – 2012 lag die Häufigkeit von Verlusten <-40% bei 1,2% …in einem Jahr.

    Zwei oder drei Jahre können natürlich etwas unschöner werden…

    Schau Dir doch mal das Cape von Europa & Emerging markets an.

    100% US-Werte, 100% Dividenden-Werte, 100% small caps… Es gibt viele nicht ganz so schlaue Wetten…

    Seit 1926 liegt die 30-Jahres-Performance des S&P500TR im Schnitt bei 2400 %, 20 Jahre waren 880 %… Da waren sehr ungemütliche Zeiten dabei.

    Bis 31.12.2011 waren es bei den monatl. rollierenden 20 Jahres-Zeiträumen 792 Perioden und keine davon brachte eine negative Rendite…

  6. Gerold

    Wer die Nerven dazu hat, wer abgebrüht ist, konnte während der Finanzkrise extrem viel Geld

    verlieren. Ich gebe Ihnen zwei Beispiele: GM und AIG.

  7. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Gerold

    Danke. Das stimmt. Bei WorldCom, EM.TV, Comroad, Praktiker, Enron und Kodak ging auch viel Geld verloren. Das gehört zur Börse dazu. Daher ist das Streuen so wichtig. Oder einfach einen Indexfonds kaufen.

    Übrigens wer beim AIG-Börsengang im August 1984 von Anbeginn dabei war und die Aktie bis heute besitzt, hat nichts verloren. Zurückgerechnet wird der damalige Emssionspreis aktuell im Kurs widergespiegelt. AIG ist nicht pleite, sondern wurde vom US-Staat gerettet. Die Geschäfte der Assekuranz laufen seit dem Turnaround wieder prächtig.

    Ähnlich ist das beim Fotofinisher Kodak. Nach fetten Dividendenjahren und der Abspaltung einer riesigen Chemiefirma (http://en.wikipedia.org/wiki/Eastman_Chemical_Company) haben Langfristanleger unterm Strich nichts verloren.

    Ich orientiere mich als Optimist nicht an den faulen Äpfeln, sondern am Börsen-Durchschnitt, dem Index.

  8. WilliWilli

    Wenn man sich vor Augen hält, dass weltweit Derivate im „Wert“ von 700 Bio. USD im Umlauf sind (Quelle: BIZ), liegt die Erkenntnis nahe, dass „Marktpreise“ beliebig nach oben oder unten manipuliert werden können.

    Zum Vergleich beträgt das Welt-BIP etwa 70 Bio. USD. Aktuell ist das mit dem Rohöl der Fall, ganz einfach weil man Russland damit in die Knie zwingen will.

  9. Peter S.Peter S.

    Was haltet Ihr von Mischfonds wie dem Flossbach v Storch Multi Opps oder Ethna Aktiv?

    Die sind recht teuer im Vergleich zu ETFs, aber dafür machen sie den Weg nach unten nicht so stark mit.

    Ich überlege mir, dort anzulegen, da ich mir das persönlich nicht zutraue, bei -30% und mehr ruhige Nerven zu behalten.

    Gute Idee? Sind die Ihr Geld wert? Danke für Eure Rückmeldungen.

  10. Frank

    hallo tim,

    ich gebe Dir Recht bei den meisten Deiner Ausführungen, sie stimmen in einer funktionierenden Marktwirtschaft. Die haben wir aber seit einiger Zeit nicht mehr, Draghi und Co sorgen dafür , daß Preise nicht mehr auf natürliche Art entstehen , sondern von außen stehenden Playern bestimmt werden. Gute Aktien, o.k., aber Gold und Cash sind in diesen Zeiten nicht das Schlechteste glaube ich.

  11. Francois

    @Tim

    an guten Aktien führt absolut kein Weg vorbei. Da gebe ich Dir uneingeschränkt recht.

    Nur über den Kaufzeitpunkt sind wir uns nicht einig. Meiner Meinung nach sollte man die Geduld mitbringen, Aktien nach einer stärkeren Korrektur zu kaufen. 20%, 30% oder mehr. Den tiefsten Punkt erwische ich sicher nicht, aber zu einem Zeitpunkt zu kaufen, wo Dow, S&P etc. auf ATHs stehen, ist für mich alles andere als sinnvoll.

    Das hat nichts mit Angst zu tun. Ich würde jetzt auch keine Immobilie zu 12.000 Euro/qm kaufen. Oder die Erdbeeren zu Weihnachten, wenn sie 20 Euro das Kilo kosten.

  12. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Frank

    Ich halte meine Aktien für die Ewigkeiten. Ich verkaufe die jetzt nicht, nur weil die EZB an der Zinsschraube dreht.

    @ Francois

    Wenn ich eine exzellente Aktie zu einem guten Preis finde, kaufe ich die. Da ist es mir egal, wo der Börsenindex steht. Eine Bank of America, Citi oder AIG notieren zum Beispiel deutlich unter Buchwert.

  13. Hansi

    „Getürktes Wachstum, getürktes Geld, getürkte Jobs, getürkte Finanzstabilität, getürkte Inflationszahlen und getürkte Einkommenszuwächse“, brandmarkte US-Hedgefondsmanager Paul Elliot Singer in seinem neuesten Quartalsbrief an seine Investoren. Und er stellte die Frage, wie lange die Regierungen damit wohl noch durchkommen werden.

    Uns steht ein wunderbarer Crash bevor. Und ich habe keine Angst davor. Im Gegenteil ich freue mich darauf und lasse meine Puts einfach laufen.

     

  14. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Hansi

    Einen Crash/eine Korrektur kann niemand perfekt timen. Ich halte solche „Put“-Wetten für eine reine Spekulation bzw. Zockerei. In meinen Augen kannst Du genauso gut den Lottoschein abgeben. Auf solche teuren Optionsschein-Dinger verzichte ich ganz bewusst. Genauso aufs Lottospielen.

    Die Börse lässt sich nicht so einfach vorhersagen. Extrem viele „Experten“ liegen falsch.

     

    Ich INVESTIERE langfristig. Ein Crash ist etwas wunderbares. Er bietet mir schöne Nachkaufchancen.

  15. benben

    My feeling is that even with 5,000 years of historical data we still wouldn’t be able to predict the future of the market because there will always be something different that comes about. There’s no such thing as perfect data, only how we choose to interpret it.

    Stay the course!

  16. Alexander

    Das Warten auf eine Korrektur oder Crash kann aber auch dazu führen, überhaupt nicht zu kaufen. Die Kurse können immer noch steigen und die Korrektur könnte dann gerade auf das Niveau von vorher gehen. Inzwischen hat der Unternehmensbesitzer aber Geld verdient. Letztendlich ist es relativ egal, wann man kauft. Wenn die Rendite stimmt und mit seinem Investment zufrieden ist.

  17. Hansi

    Inzwischen liegt das nach der Methode des Wirtschaftsnobelpreisträgers Robert Shiller ermittelte Kurs-Gewinn-Verhältnis für die Wall Street mit einem Wert von 26 um mehr als ein Viertel über dem langjährigen Schnitt. Dieses „Shiller-KGV“ setzt das aktuelle Kursniveau einer Aktie oder eines ganzen Aktienmarktes ins Verhältnis zu den Unternehmensgewinnen der vergangenen zehn Jahre.

    Das jetzige Niveau der Kennzahl wurde historisch betrachtet an der amerikanischen Börse bisher genau dreimal erreicht: 1929, 1999 sowie 2007. Danach folgt jeweils ein starker Kurseinbruch.

    Ist dieses Mal wirklich alles anders?

  18. Hansi

    @Tim

    „Ich halte solche “Put”-Wetten für eine reine Spekulation bzw. Zockerei. In meinen Augen kannst Du genauso gut den Lottoschein abgeben.“

    Da gebe ich Dir nicht recht. An der Börse geht es um Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit einen Lottogewinn zu erzielen, ist weit niedriger als die Wahrscheinlichkeit, dass die großen Indizes – warum auch immer – nach sechs Jahren Anstieg auch mal wieder kräftig fallen werden.

    Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen. Unter anderem:

    1) Nix tun.

    2) Verluste ertragen & Nachkaufen.

    3) An dem Kursrückgang partizipieren / seinen Depotwert über Derivate absichern

    4) Aktiv auf einen Kursverfall zocken mit/ohne Hebel, Knock-Out, Laufzeitbeschränkung etc.

    etc.

     

  19. Markus

    Jep, es geht um Wahrscheinlichkeiten.

    Es geht nie um Garantien.

    Vom jetzigen S&P 500 Stand aus, würde ich nicht mit 10 % Rendite p. a. für die nächsten 20 Jahre rechnen. Schon gar nicht mit amerikanischen small caps.

    Ob sich billigere Märkte wie Italien, Spanien, Russland, China vom größten Finanzmarkt komplett abkoppeln können… sicher nicht… aber ein wenig besser entwickeln traue ich den deutlich günstigeren Indices durchaus zu.

    Und es wäre eine riesige Überraschung, wenn Anleihen mehr über 20, 25, 30 Jahre abwerfen sollten, wie Aktien.

    Die allocation über Anlageklassen und Zeit ist mir persönlich die bessere Versicherung, wie mit put`s gegen die Wahrscheinlichkeiten eines steigenden Produktivkapitals und dem Gewinnstreben der Menschen zu wetten.

    Das latente Risiko von Krisen, Staatspleiten, Enteignung, Inflation, Deflation… kann ich nicht ändern. Zudem gibt es noch viele Möglichkeiten von privaten Krisen….

    Die Zukunft wird es zeigen. Da hilft alles horoskopieren nix. Unterschiedliche Meinungen ergeben unterschiedliche Strategien, Absicherungen & Ergebnisse…

     

  20. Lad

    Als Amerika-Korespondent von B.O. und d. A. hätte vielleicht Herr Tim Schäfer die Möglichkeit in diesen Magazinen, sogar in F.M., JEDE WOCHE etwas vernünftiges über Aktien und Value Investing zu schreiben. Dass man billig kaufen muss, nur blue chips von DAX, Eurostoxx50, Stoxx50 und Dow Jones, die stop loss orders niemals anwenden und die Dividenden genießen, auch als Rentner mit 80 Jahren, damit die Aktien in Deu. in Mode kommen. Anderseits, wenn B.O., d.A und F.M. Magazine auch weiter das Volk zu 10x überteuerten Aktien wie Morphosys führen, mit ihren vernichtenden Empfehlungen KAUFEN und alle Aktien soll man dann per stop loss order mit Verlust 15% verkaufen, Mensch und Hund hat in Deu. bald von Aktien die Schnauze voll und Interesse bleibt gering. Das hat aber für uns den Vorteil, dass wir die Aktien wie BMW extrem billig kaufen können. Diese minderjährige Blondinen in den deu. Anlegermagazinen schätzen den Warren Buffett, machen aber Alles verkehrt mit ihren Artikeln und führen das Volk dazu, das Geld mit Aktien zu verlieren. Aber vielleicht wollen das die Chefs von B.O., d.A und F.M,, dass das Volk in Deu. dumm bleibt und immer nur auf die Relative Stärke achtet und Morphosys mit KBV 10 oder KUV 10, KGV negativ kauft und dann mit stop loss order 15% Verlust macht. Tim Schäfer hat die Möglichkeit, der „deutsche Warren Buffett“ zu werden, oder der bekannteste Value Investor. Nur JEDE WOCHE etwas vernünftiges über Aktien und Value Investing in die deu. Magazine zu schreiben, falls es die Redakteure erlauben und mit Manipulationen = Empfehlungen KAUFEN und TSI Musterdepots aufhören.

    http://nr1a.com/AKTIEN

  21. Timmy

    Jetzt dürften Sie so langsam alle wieder aus Ihren Löchern gekrochen kommen mit Ihren Prognosen, dass der Dax 10.000 – 12.000 Punkte bis Tag x erreichen wird etc.

    Die 8.900er-Prognose der Helaba war ja nur knappe 1.000 am Ziel vorbei.

    Als Aktienanleger freut mich dieses nachhaltige Schleusenöffnen der EZB als ökonomisch-ausgebildeter Mensch besorgt es mich und ich frage mich, wie man da wieder heil rauskommen mag.

    Aber gut. Jetzt bekommt das (Börsen)Volk erstmal seine Jahresendrally.

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