Blogleser verdient 100.000 Euro und spart 64% seines Einkommens. In 7 Jahren, 52-jährig, ist er finanziell frei


New York, 6. Mai 2017

Mein Leser. Er möchte sein Gesicht nicht zeigen. Er spart für den Ruhestand. Mein Blog hat ihn motiviert. Früher war er ein Lebemensch.

Ich hab einen netten Leserbrief erhalten. Diesen Sommer wird der Leser 45 Jahre alt. Bei der Vorstellung, bis ins Alter von 67 Jahren zu arbeiten, bekam er Panikattacken. Er war bislang ein typischer Konsummensch. Mitunter durch meinen Blog kam die Einsicht, das zu ändern.

Er strebt nun an, die finanzielle Freiheit mit 52 zu schaffen. Also in sieben Jahren. Seine Sparquote ist mit 64 Prozent ordentlich. Er gönnt sich aber auch Luxus. Wie eine neue Küche für 10.000 Euro, die allerdings die Versicherung nach einem Wasserschaden zahlte. Er gönnt sich regelmässige Massagen. Er kann es sich leisten. Mit 100.000 Euro ist das Familieneinkommen üppig. Und die Sparquote hoch. Mein Respekt. Und danke für das Lob, obwohl es hier in meinem Blog wie im Alten Testament zugeht: Immer das gleiche.

Meine generelle Botschaft an alle Menschen ist:

1. Denk über Geld nach. Verhalt Dich rational. Sei kein Konsumidiot. Konsum ist ok. Aber in Maßen.

2. Hab 3.000 bis 5.000 Euro Cash als Notgroschen auf dem Sparbuch oder als Tagesgeld.

3. Investier in Aktien bzw. ETFs.

4. Tilg Schulden so schnell wie möglich.

5. Hast Du Schulden, dann verhalte Dich wie ein Erwachsener und zahl sie zurück. Oder melde Privatinsolvenz an. Frage bitte nicht Dein Umfeld, für Deine Dummheiten zu bezahlen. Das ist eine Zumutung!

Ok, kommen wir nun zum Leserbrief:

Lieber Tim,

ich lese dein Blog seit Sommer letzten Jahres. Dein Sendungsbewusstsein in Sachen finanzieller Freiheit hat mich erstmal belustigt. Ich war irritiert, wie oft du über das gleiche Thema schreibst. Quasi jeden Tag Bergpredigt und Mantras aufsagen. Habe das in der Frequenz eine Weile lang nicht verstanden.

Inzwischen meine ich, dich zu verstehen. Deine Botschaften sind wichtig und gut. Sie taugen jederzeit als Mantra.

Ich denke, ich habe mich dir und deinen Aussagen erstmal verweigert, weil ich mich als Angeber ertappt gefühlt habe.

Wie auch immer: die Verweigerung ist schon mal weg. Ich bin zwar immer noch hier und da ein Angeber – aber Schritt für Schritt verändere ich mich.

Nebenbei habe ich noch meine Freundin mit deinen Gedanken „infiziert“. Zusammen haben wir fünf Kinder und bauen deine Philosophie jetzt auch zunehmend in die Erziehung ein. Alle Kinder bekommen mit zwölf Jahren ein eigenes kleines Wertpapierdepot. Bevor irgendeine Aktie seinen Weg in eins der Depots findet, werden gemeinsam erstmal mindestens fünf Finanzkennzahlen abgeklopft.

An dieser Stelle: vielen Dank für deinen Weckruf – und auch wenn das pathetisch klingt: du hast mein Leben verändert! War höchste Zeit für mich aufzuwachen. Ich bin spät dran damit und muss jetzt ein bisschen Gas geben. Ich tue das aber alles mit großer Freude und großem Spaß.

Danke sehr!

Sorry übrigens für das Pseudonym – ich bin noch voll berufstätig und möchte gerne und bis auf weiteres anonym bleiben. Ich mag die Transparenz der amerikanischen Kollegen, die ihren Networth veröffentlichen http://directory.rockstarfinance.com/blogger-net-worth-tracker.

Und bin in meinem neuen Blog https://freiheit52.wordpress.com/ ähnlich offen – kann/will das aber nur anonym.

Liebe Grüße
Garnixoderguru

PS: Gerne veröffentliche ich Eure Story. Niemand ist perfekt. Es muss kein perfektes Beispiel sein, das gibt es eh nicht. Es sollte zumindest eine Geschichte mit einem positiven Dreh sein.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Blogleser verdient 100.000 Euro und spart 64% seines Einkommens. In 7 Jahren, 52-jährig, ist er finanziell frei

  1. Thomas

    Viel Glück bei deinen Zielen! Mit 100’000 Netto an Einkommen und einer Sparquote von 64% gehts sicherlich sehr schnell!

    Finde den Leserbrief etwas karg und kommt mir etwas wie Werbung vor.

    Gruss
    Thomas

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thomas

    Danke für Dein Feedback.

    Ich sehe keine Werbung. Er hat in seinem Blog keine Werbung. Ich fand es sehr nett, was er schreibt. Sein neuer Blog ist spannend. Ich bin mir sicher: Er wird es schaffen in 7 Jahren.

  3. Christoph

    Muss Thomas zustimmen. Da steht nur er verdient viel, seine kinder bekommen ein depot mehr nicht.

    Nicht wie er anlegt. Was für Kennzahlen ihm wichtig sind.leider nutzlos in meinen Augen

  4. Fit und Gesund

    nu mal langsam 🙂

    ich hab mir jetzt den blog durchgelesen und musste stellenweise ordentlich lachen, teilweise sehr witzig geschrieben, „ordentlich was sparen, Ohren anlegen und flach atmen“….

    ob ich das nun Alles glauben kann, ich weiss nicht so recht, vermietete Immobilie mit 50000 Eigenkapital, die Hütte inkl. Nebenkosten über eine Million Euro…möglich, ich könnte nicht mehr schlafen und bekäme vermutlich Magengeschwüre, nervöses Augenzucken und juckende Hautausschläge 🙂

    weniger lustig fand ich wie er beschreibt dass seine Freundin ihm die Wohnung putzt, was ein tolles Weltbild für die halbwüchsige Tochter, könnte mir nie passieren, aber wer weiss schon was diese Freundin für Pläne hegt *lach*, die Beiden passen vermutlich gut zusammen.

    Seine Anlagestrategie ist auf dem blog beschrieben, genial kann ich nur sagen, Warren Buffett muss sich warm anziehen.

    Wünsche dem Garnixoderguru dennoch Alles Gute! 🙂

    Wünsche dem

  5. Wolle

    @garnixoderguru

    Und was machst Du jetzt genau bzw. was ist Deine Botschaft außer, dass Tim und Du einen (tollen) Blog haben?

  6. GarnixOderGuru

    @Thomas & Christoph: ich kann euren Unmut verstehen. Die anderen Leservorstellungen waren viel ergiebiger. Sorry, das ist meine Schuld. War eher als Leserbrief – weniger als Leservorstellung gedacht.

    @Tim: vielen Dank fürs Veröffentlichen und Mutmachen!

    @Fit und Gesund: danke für die Blumen und vielleicht erstmal zur Freundin: sie ist schlauer und reicher als ich – außerdem auch noch Anwältin. Von mir hat sie in meinem Haus striktes Putzverbot – ehrlich! Manchmal ist aber von meiner Räuberhöhle so genervt, dass sie die Küche aufräumt oder durchwischt. Manchmal schimpfe ich deswegen sogar, weil ich Räuberhöhlen eigentlich ganz gut finde. Meine Tochter übrigens auch. Gut fürs Immunsysten usw. 🙂

    Wegen des Immobilienrechners: gut aufgepasst. Ich bekäme so ein Objekt nur in Kooperation und mit Ach und Krach finanziert. Habe ich aber gar nicht vor.

    Wegen der Anlagestrategie: ist ja nicht von mir. Ich empfehle hier auch mal die Recherche bei Wikifolio – das erfolgreichste Depot dort fährt eine Levermann-Strategie und die Performance ist atemberaubend.

    @Markus: die vorgestellte Strategie kommt auf 23,5 Prozent p.a. in einem äußerst schwierigen Zeitfenster (1999 bis 2011) – mit zwei ordentlichen Krisen. Ich verstehe dich aber und würde im ersten Moment auch abwinken.

    @Wolle: meine Botschaft ist Friede, Freude, Schokosahnetorte und finanzielle Freiheit. Am liebsten noch vorm stressbedingten Schlaganfall oder Herzinfarkt.

  7. Ex-Studentin

    Interessanter Blog, weswegen ich die Eigenwerbung nicht so schlimm finde. Hätte man aber ruhig hier etwas ausführlicher berichten können.

    100k netto sind eine ordentliche Hausnummer. 35k Ausgaben im Jahr + luxuriöses Haus klangen im ersten Moment schon recht dekadent, aber davon sind 12k Unterhalt. Mit dem Bahnfahren zur Arbeit klingt das schon wieder menschlicher.

  8. chaostrader

    die vorgestellte Strategie kommt auf 23,5 Prozent p.a. in einem äußerst schwierigen Zeitfenster (1999 bis 2011) – mit zwei ordentlichen Krisen. Ich verstehe dich aber und würde im ersten Moment auch abwinken.

    Dieser „schwierige“Zeitraum, den du da ansprichst, war ein Geschenk für Investoren. Die Volatiliät ist unser Freund, auch wenn das keiner wahrhaben will und eher Angst davor hat.

    Ein Betrachtungszeitraum von 12 Jahren ist eigentlich nicht sonderlich relevant für Zukunftsvorhersagen. Nicht genug Daten, sie besagen nur, dass in einer volatilen Umgebung diese Strategie mal ganz gut funktioniert hat. Solche Renditen auf die Zukunft zu extrapolieren ist eigentlich ziemlich sinnlos, da die meisten dieser Strategien auf die Vergangenheit überoptimiert sind und dann in der Zukunft, mit real investierten Geld nicht mehr so gut performen.

    Es dauert bei vielen eine ganze Weile, bis die Erkenntnis reift, das gelassenes passives Investieren langfristig ganz gute Ergebnisse liefert mit denen man prima leben kann. Ganz besonders wenns eigentlich aktiv prima läuft, man selbst nicht ganz doof ist und einiges an Aufwand betreibt und denkt, mit der tollen Performance für seine Arbeit belohnt wird. Letztendlich isses aber oft das höhere Risiko und Glück, das einem die tolle Performance beschert, und ob das die nächsten 40 Jahre auch so klappt ist fraglich. Bei der überwiegenden Zahl der Investoren  (incl. aktiven Fondmanagern) geht das längerfristig schief.

    Trotzdem viel Glück, und schön dass du die Kurve gekriegt hast.

  9. GarnixOderGuru

    @Chaostrader: Unterschreibe ich dir alles so. Ist auch doof, sich selber in die Tasche zu lügen. Ich für meinen Teil „benchmarke“ meine Portfolio Performance mit dem MSCI World, S&P 500, Dax und dem Berkshire Hathaway. Sobald ich hinter deren Performance zurückfalle, tausche ich meine Einzelaktien liebend gerne gegen ETFs. Das spart mir Zeit, Aufwand und Geld. Falls das neu für dich ist, schau dir bitte mal zum Beispiel den Piotroski F-Score, der hier sehr gut beschrieben wird, inhaltlich an. Kann man aus meiner Sicht nix gegen sagen. Ich will das aber nicht als Angriff auf ETF-Sparer verstanden wissen. Die Zweifel, ob sich der Mehraufwand und das Risiko des aktiven Investments rechnet, sind sicher berechtigt.

  10. Mark85Mark85

    Mir gefällt diese Artikelserie, weil ganz unterschiedliche Menschen zu Wort kommen. Es ist für jeden Lesertyp etwas dabei. Bitte mehr davon.

    Nur so bitte nicht: http://www.bild.de/ratgeber/2017/schulden/ich-war-jung-und-brauchte-das-geld-51608108.bild.html

    Hier muss zuerst Punkt 5 zur Anwendung kommen: ,,Hast Du Schulden, dann verhalte Dich wie ein Erwachsener und zahl sie zurück. Oder melde Privatinsolvenz an. Frage bitte nicht Dein Umfeld, für Deine Dummheiten zu bezahlen. Das ist eine Zumutung!“ 😉

  11. Ralf

    Mit 100.000 € Gehalt und Disziplin ist finanzielle Unabhängigkeit natürlich einfacher zu erreichen als mit den marktüblichen Gehältern in Deutschland. Da sehe ich keine große Herausforderung wenn man sich selbst im Griff hat.

    Trotzdem viel Erfolg! Grundsätzlich finde ich das durchschnittliche Lohniveau für Durchschnittverdiener in D aber echt zu niedrig oder auch die Abgabenlast zu hoch. Deswegen suchen ja viele Leute einen Nebenjob. Was oft nicht so easy ist. Oder sie versuchen wie aktuell wir, ein zweites Standbein aufzubauen.

    Meine Frau sucht z.B. seit Monaten eine Halbtagsstelle. Erstens gibt es hier in der Region fast keine und zweitens sind die angebotenen Stellen größtenteils echt mies bezahlt. Echt komisch bei dem angeblichen Fachkräftemangel (den wir in Wirklichkeit eh nicht haben, sonst müssten z.b. die Löhne im IT-Bereich explodieren..).

    Trotzdem motivierend. Weiter so!

  12. Felix

    Mir fällt auf, dass alle hier ihre Geschichte Erzählenden rein zufällig selbst einen Blog am Start haben. Da wird wohl Tims Reichweite genutzt, was natürlich erlaubt ist. Die Historie ist jedoch meist kurz.

  13. Ralf

    Kann man durchaus so tun. Allerdings ist besonders der Hinweis mit der Historie nicht ganz unwichtig. Hier möchte ich auch mal eine kleine Kritik äußern. Der ein und andere hat vielleicht etwas Startkapital (durch eine Erbschaft oder Schenkung) in der Vergangenheit erhalten. Oder wohnt seit vielen Jahren besonders günstig (z.B. im Elternhaus oder in einem geerbten Haus).

    In Beiträgen vieler Blogs kommen derartige Dinge wie z.B. erfahrene Zuwendungen der Vergangenheit erfahrungsgemäß oft viel zu kurz. Gerade aber solche Finanzspritzen erleichtern vielen mit genügend finanziellen Intellekt eine schnellere finanzielle Unabhängigkeit oder geben sogar den Startschuss/Impuls sich damit zu beschäftigen.

    Trotzdem lese ich die Beiträge gerne. Aber ich wiederhole mich: Die Ausgabenseite ist die eine Seite der Medaille. Die Einnahmeseite die andere. Und da hapert es bei vielen aufgrund mäßig bezahlter Jobs in D. Und gleichzeitig stark steigenden Preisen für Wohnen. Ich warte z.B. immer noch auf die top Geschäftsidee. Leider kommt sie nicht.

  14. Fit und Gesund

    @GarnixOderGuru,

    Deine Antwort hat mich überzeugt *lach*, mir gefällt wie Du mit der Tochter ein Team bildest.

    Das Levermann-Buch hab ich, für mich taugt diese Strategie nichts, zu aufwändig, ich kenne auch Petra Wolff’s Seite, das Levermann – Depot ist erfolgreicher als das Graham-Depot.

    Werde sicher Deine Seite ab und an besuchen.

    @All,

    ganz schön schwierig unseren „strengen“ Kriterien zu genügen, ich finde es toll dass sich hier Leute melden und von  ihren Bemühungen berichten.

  15. Thomas

    @GarnixODerGuru

    War auch nicht negativ gemeint, sondern nur meine persönliche Meinung. Ich bin ebenso wie du in einer ähnlichen Situation zwar verdiene ich nicht 100’000 Euro Netto jährlich. Aber ich nähere mich den 100’000 Brutto jährlich 😉 Ich vermute in 2 Jahre bin ich dort angekommen, mit einer Kombination aus Angestelltengehalt, Business und Kapitalerträgen. Bis Ende Jahr müssen aber erst mal 100’000 CHF an Nettovermögen angesammelt werden. Ich denke ien wichtiger Punkt im Vermögensaufbau ist die Besteuerung, ich bin seit anfang des Jahres von zu Hause ausgezogen und wohne jetzt an einem Ort, bei dem meine Steuerlast um ganze 20% gefallen ist. Wobei ich auch davor vergleichsweise mit euch Deutschen sehr wenig bezahlt habe.

     

    @Tim

    Ich meinte da eher Eigenwerbung, aber war auch nicht negativ gemeint sondern ist mir nur so aufgefallen.

  16. Mattoc

    PIBE, wenn ich mich richtig erinnere, hattest du an anderer Stelle mal geschrieben (ich weiß leider nicht mehr wo), dass du einen mobilen Internetzugang mit 50GB Datenvolumen hast. Bei welchem Anbieter gibt es so etwas zu vertretbarem Preis?

     

    Danke!

    Mattoc

  17. Comper

    Hi Mattoc,

    du kannst auch einfach einen o2 free Vertrag nehmen. Da hast du unbegrenzt Datenvolumen. Natürlich hast du nur 1 MBIT wenn du gedrosselt bist, aber für alle normalen Dinge im Internet ist dies mehr als ausreichend. Knanst ja einfach mal danach Googeln!

    Groß Comper

  18. DocSchneider

    Ich bin absolut schockiert. Der GarnixOderGuro schildert auf seiner Seite fast exakt MEINE Lebenssituation….

    Habe den mal angeschrieben, das könnte SEHR interessant für beide Seiten werden.

    Ich habe zwar keinen Blog sondern bin „nur“ eifriger Mitleser, aber ich glaube ich muss dem Tim auch mal einen ausführlichen Leserbrief schreiben.

  19. Ralf

    Vielleicht einmal ein kurzer Abstecher zur aktuellen Börsensituation…

    Kürzlich habe ich irgendwo gelesen: „Das Nichtstun am Markt kann manchmal die beste Investition sein.“ Wenn ich mir die Kursentwicklungen der letzten Monate so anschaue, kann ich diesem Spruch viel abgewinnen. Momentan tue ich mir schwer, größere Summen am Aktienmarkt zu investieren udn stocke lieber die Kriegskasse auf.

    Bestehende ETF-Sparpläne laufen aber stur weiter. Aber zusätzliche Investitionen tendieren bei mir gegen Null. Wie seht oder handhabt ihr das Thema?

  20. Fit und Gesund

    @Ralf,

    ich investiere stur wie ein Esel jeden Monat, heute Morgen hab ich bei Fresenius zugeschlagen, praktisch keine Dividende, aber ein gutes Unternehmen von dem ich überzeugt bin.

     

  21. Rainer Zufall

    Ralf

    Meine Etf Sparpläne laufen weiter. Unabhängig vom Stand der Börse.

    Nachdem ich hier mit eine Diskussion zur Etf Auswahl hatte vor einiger Zeit, werde ich meine Etf Sparpläne zwar leicht anpassen und mehr in MSCI World/EM gehen. Das hat jetzt aber nichts mit Deiner Frage und dem Stand der Börsen zu tun.

    Zugleich hat sich aber auch etwas Cash angesammelt, ca. 20% der Depotsumme. Da bin ich im Moment etwas zögerlich und tue mich etwas schwer das zu reduzieren.

    In einiger Zeit wird Cash dazu kommen. Habe mich dazu entschieden, meine Riester zu kündigen. Zwar habe ich hier schon mehrfach pro Riester argumentiert. Aber einige Details meines Vertrags ärgern mich inzwischen so sehr, dass ich das einfach beenden möchte.

    Was ich mit dem Guthaben mache, weiss ich noch nicht. Vermutlich werde ich meine Etfs aufstocken.

     

  22. Slazenger

    Fit und Gesund

    ich glaube du liest sehr gerne, ich habe aktuell das Buch „Shoe Dog“ vom Nike Gründer Phil Knight gelesen und kann es jedem nur wärmstens empfehlen, ein wunderbares Buch zum entspannen!

    Gratualtion zu Fresenius, langfristig wirst du deine Freude daran haben!

  23. Mark85Mark85

    An Mattoc: Ja, über Base Go für 10 Euro, aber dieser Tarif wird leider bald eingestellt. Ich werde dann wahrscheinlich zu Vodafone wechseln: 50 GB für 35 Euro.

    An Ralf: Ich investiere volle Kanne die monatlichen Überschüsse. Diesen Monat waren Edelmetalle und Immobilien an der Reihe. Ich versuche in langen Zeiträumen zu denken, anstatt auf kurzfristige Gewinne durch Marktspekulationen aus zu sein.

  24. Fit und Gesund

    @Slazenger,

    ich hab mir das Buch nun auf meine amazon-Wunschliste gesetzt, noch lieber hätte ich ja die Aktie, aber gut Ding will Weile haben, danke für den Tip.

    Und wenn ich jetzt wieder arbeiten gehe, so werde ich den Fresenius-Kram gleich mit ganz anderen Augen anschauen und mit Freude wieder z.B die Futterbeutel austauschen und dann wink ich Dir in Gedanken mal zu 🙂

  25. DocSchneider

    Auch ich investiere jeden Monat alle Überschüsse bis auf den „Notgroschen“ (5000 Euro) in Dividendenaktien. Aber ich verkaufe sowieso nichts mehr und will in 7 Jahren unter anderem von den Dividenden leben. Bin sehr diversifiziert und habe noch Mieteinnahmen und uralte private Rentenversicherungen die schon seit etlichen Jahren auszahlen.

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