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Apple: Absturz eines Darlings


New York, 3. Mai 2016
In den Apple-Lädem in den USA ist immer einiges los. Von Flaute keine Spur.

In den Apple-Läden in den USA ist immer einiges los. Von Flaute keine Spur.

Autsch! Die Apple-Aktie ist auf ein Ein-Jahres-Tief eingebrochen. Das iPhone, einst Stütze des Konzerns, verkauft sich nicht mehr so gut. Ein Grund ist: Die Elektronik mit dem Apfel-Symbol ist ziemlich teuer. Konsumenten schieben eine Neuanschaffung auf oder wechseln zu billigen Konkurrenzprodukten.

Trotzdem sollten Anleger das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Im zweiten Quartal sank zwar der Umsatz und Gewinn. Aber es ist nicht so dramatisch, wie es gerne dargestellt wird. Der Umsatz türmte sich in dem Quartal auf 50 Milliarden Dollar. Es sprangen rund zehn Milliarden Dollar Profit unterm Strich heraus. Das sind enorme Zahlen. Was ist so schlimm daran, wenn ein Konzern 13 Prozent in einem Quartal weniger verdient? Das ist kein Weltuntergang. Warum Medien Apple als „in Nöten“ beschreiben? Das ist etwas zu dramatisch, finde ich.

Klar fehlen die Innovationen. Das Bahnbrechende bleibt aus. Allerdings: Das kann noch kommen. Ganz abschreiben würde ich Apple nicht. Das laufende Jahr wird natürlich schwächer ausfallen. Anschließend kann sich die Aktie wieder fangen. Kein Unternehmen kann ohne Unterbrechung nur wachsen und gedeihen. Eine Verschanufpause ist völlig normal. Und gesund.

Was also tun? Ist es eine schöne Zeit, um die ausgebombte Apple-Aktien einzusammeln? Womöglich! Genau weiß das niemand. Immer erst im Nachhinein. Nach so einer Korrektur ist es grundsätzlich schon spannend, so etwas zu überlegen.

Wenn solche Aktien wie Apple der Darlig der Wall Street sind, greifen alle zu. Geraten aber die Lieblinge aus der Mode, flüchten alle. Die Herde rennt immer in eine Richtung. Sich gegen die Herde zu stellen, ist nicht einfach. Die meisten Menschen können es nicht. Ich schwimme gerne gegen die Strömung. Obgleich es mir verdammt schwer fällt.

Milliardenspekulant Carl Icahn verkloppte sein Aktienpaket. Es liegt an dem typischen Kurzfristdenken der Wall Street. Er hielt die Papiere drei Jahre lang. Icahn freute sich, als er die Aktie hielt, über die großartigen Chancen. Er lobte die günstige Bewertung, beschrieb Apple als eine unterschätzte Aktie.

Jetzt verkaufte er sie für weniger als 100 Dollar. Seltsam!

Hier erklärte Icahn dem Fernsehsender CNBC vor einigen Tagen, warum er ausgestiegen ist:

Icahn behauptete noch vor einem Jahr, dass die Apple-Aktie mit 240 Dollar fair bewertet sei. Der Hedgefonsmanager veröffentlichte einen ellenlangen Brief mit Lobpreisungen, wie großartig Apple angeblich sei.

Der Fall des Börsenaltmeisters Icahn zeigt: Solchen Wall-Street-Leuten können Sie kaum trauen. Sie ändern ihre Meinung blitzartig.

CNBC EVENTS -- Delivering Alpha -- Pictured: CNBC Institutional Invester Delivering Alpha conference keynote speaker Carl Icahn, Chairman, Icahn Enterprises, and CNBC's Scott Wapner on July 17, 2013 in New York. -- (Photo by: Heidi Gutman/CNBC)

Carl Icahn rechts im Bild schwärmte noch vor einem Jahr in einem Brief, wie großartig Apple sei. Doch vor wenigen Tagen önderte er seine Meinung und verkloppte seine gesamte Apple-Position. (Foto: CNBC, Delivering Alpha-Konferenz, Photo von Heidi Gutman/CNBC)

Ich finde, das Schwergewicht aus Kalifornien ist ein solides Investment. Anleger brauchen einfach mehr Geduld. Wäre ich Apple-Aktionär, würde ich niemals die Aktie hergeben. Ich bin ohnehin ein extremer Buy-and-Hold-Anleger. Ich verkaufe niemals eine Aktie. Egal, was passiert. Ich halte sie ewig.

Als Schnäppchenjäger gefällt mir schon die Apple-Aktie. Der Kurs verlor enorm in den vergangenen zwölf Monaten. Der Börsenwert beläuft sich auf 513 Milliarden Dollar. Vergleichen Sie: Im Geschäftsjahr 2014/15 kamen rund 53 Milliarden Dollar Profit zusammen. Insofern landet das Gewinnvielfache (KGV) bei weniger als zehn. Das ist wenig. Nebenbei können Anleger 2,4 Prozent Dividendenrendite kassieren. Und von Aktienrückkäufen (indirekt) profitieren.

Das Problem ist, dass Apple zu groß geworden ist. Die Kalifornier haben im vorigen Geschäftsjahr 231 Millionen iPhones verkauft. Nun haben die Menschen alle schon ein Smartphone – jedenfalls jene, die es sich leisten können. Es kann dauern, bis sie neue iPhones kaufen werden.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die glorreichen Tage für immer vorbei sind. Das wäre absurd zu glauben. Ich glaube, dass die Kalifornier ein Comeback feiern werden. Vielleicht folgt ein weiteres schwaches Jahr (ich weiß es nicht).

Klar, es gibt mehr Konkurrenz. In China schwächt sich der Konsum ab. Der Absatz der neuen Apple-Armbanduhren lief enttäuschend. Einige Initiativen sind fraglich. Vorstandschef Tim Cook bastelt beispielsweise länger an einem eigenen Elektroauto. Ob das ein Erfolg wird, ist fraglich.

Im laufenden Turnus kann der Umsatz sinken. Es ist ein Jahr des Luftholens.

Was mir Hoffnung macht, ist der Langfristchart. Der sagt mehr als Tausend Worte. Seit Dezember 1980 legte die Aktie um 15.270 Prozent zu. Aus einem Einsatz von 1.000 Euro wären 153.000 Euro geworden.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Apple: Absturz eines Darlings

  1. Oliver

    Ich muß es gestehen: Ich bin ein alterApple-Aktien-Fan, halte diese schon eine ganze Weile und obwohl der iPhone-Umsatz zurückgegangen ist, mache ich mir nicht allzu viele Sorgen, obwohl ich durchaus die Gefahren sehe. Am Freitag war ich in München am Marienplatz und wie immer ist der Store knüppelvoll. Trotzdem muß sich Apple weiter entwickeln. Ich habe mir gerade die Apple-Seite angeschaut und finde sie immer noch von der Aufmachung eine der professionellsten Seiten, die ich kenne. Gerade das Design, was die Produkte und in Zusammenarbeit mit der Seite ausdrücken, ist bestes Marketing.

    Ich werde mir mit Sicherheit diesen Monat weitere Apple-Aktien kaufen, trotz des Gewitters, das aufzuziehen scheint. Warum? Alles, was wir momentan sehen, ist immer nur ein Teil dessen, was große IT-Unternehmen in der Entwicklung haben. Apple kündigt neue Produkte nur bei ihren Konferenzen an, ansonsten ist es immer ein Pokerspiel, vorauszusagen was sie gerade entwickeln. Die Apple-Watch für sich überzeugt mich nicht sonderlich. Ich sehe für mich persönlich z.B. keine Verwendung dafür, so wie sie gerade verkauft wird. Ich habe ein paar Innovatoren gesehen, die sie gekauft haben. Mir ist aber bewusst, dass dies in den Planungen nur eine Vorstufe für Wearables ist und ich schätze, dass Apple hier sich weiter entwickelt. Sonst würde die Uhr wenig Sinn machen.

    Ob wir in naher Zukunft tatsächlich immer neue Handys kaufen, bleibt abzuwarten. Der Markt wird aber nicht so schnell einstürzen, da ein gewisser Prozentsatz der Leute es liebt, stylische Produkte zu kaufen und es sich auch leisten kann. Es wird z.B. über Aufladegeräte gesprochen, wo man das iPhone nur noch drauf legt und dann wirds automatisch geladen. Mit Sicherheit wird Apple versuchen, gerade – wie in der Vergangenheit mit Musik & Filmen – über Anwendungen sehr viel Geld zu verdienen. Das machen sie heute schon und ein verkauftes iPhone ist nur das Vehikel und eine Teilmenge des Umsatzes.

    Gewiss, mein Kommentar hört sich an wie von einem Fanboy. Aber ich habe nur ein iPhone und sonst nichts von der Firma. IT-mäßig bin ich mit Windows und dem Umfeld zufrieden. Aber ich weiß, dass es viele Leute gibt, die immer wieder Apple-Computer kaufen werden. Und gerade, weil die Produkte nicht so billig sind und die Leute bereit sind, viel Geld dafür auszugeben, bin ich optimistisch für Apple. Der Rücksetzer ist meines Erachtens eine interessante Kaufgelegenheit. Ob es sich dann tatsächlich bewahrheitet, wird – wie Tim richtig schreibt – die Zukunft beweisen. Aber in meiner Einschätzung sind die Risiken kleiner als die Chancen.

  2. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Oliver,

    dieses Mal bin ich auf der anderen Seite. Mir ist es zwar recht, wenn Apple wieder steigt, einfach weil ich die zu oft in Fonds habe, aber gefühlsmäßig stehe ich Apple eher fern. Mich nervt einfach dieses affige, kultig pseudo-religiöse Getue.

    > „Es wird z.B. über Aufladegeräte gesprochen, wo man das iPhone nur noch drauf legt und dann wirds automatisch geladen.“

    Meinst Du die „Innovation“, die es bei Nokia schon 2012 gab? ;o)

    MS

     

  3. Christoph

    Ich bin mir bei apple unschlüssig.

    Einerseits treue Kundschaft und super Margen. Aber die Innovation fehlt halt.

    Ich hätte eigentlich erwartet dass die Dividende richtig gehoben wird, aber 10% find ich hier zu wenig.

     

    Neulich hab ich einen Bericht gelesen, dass der letzte Mac aus 2013 ist. Also auch hier bleibt man irgendwie stehen, obwohl die recht gut laufen.

     

  4. Oliver

    @Matthias:

    Kann verstehen, wenn man anderer Meinung ist. Das Gerät hat nicht nur Nokia. Aber auf die Marktmacht kommts an und Apple ist im Accessoires verkaufen für die eigenen Produkte spitze. ;). Das ist ein kleiner feiner Unterschied.

    Was den Kult betrifft: Muß man nicht mögen. Aber es ist effizient, wie man an der Größe des Unternehmens sieht.

  5. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Oliver,

    ist eh klar. Ich bin gegen Glaubenskriege. Als Aktionär ist man über die stolzen Besitzer/Käufer glücklich.

    Gerade habe ich übrigens paar CAD gekauft zu 1,45557. Die Eurostärke heute kommt mir wie gerufen. Will ja heute noch was in Canada kaufen. Habe leider wieder so viele Wünsche und so wenig Kohle… 🙁

    MS

  6. Dirk

    Zwar bin ich prinzipiell Buy and Hold/Value Anleger, hab gestern aber alle meine deutschen Aktien und meinen Dax-ETF verkloppt, zum ersten mal seit 5 Jahren. Hatte alles damals im Crash von 2011 billigst eingekauft.

    Aber zum ersten mal seit 5 Jahren gibts beim Gebert Indikator nur einen Punkt, d.h. verkaufen, und der Indikator hat bisher fast noch alle Crashs im Dax korrekt vorhergesagt.

    Auch alle anderen Indikatoren sehen nicht gut aus: Warren Bufett Indikator, Shiller PE etc., die S&P500 Dividendenrendite ist historisch niedrig:

    http://www.multpl.com/s-p-500-dividend-yield/

    Es besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit fuer einen Crash und wie wir alle wissen ist im Crash Cash King (alternativ USD/US-Staatsanleihen).

     

  7. Patently Absurd

    Super Idee, Dirk.

    Und was machst du jetzt mit der Kohle? Anleihen kaufen, vielleicht???

  8. Tobias F.

    Interessanter Indikator ist das. Ich weiss nicht, ob er bei den grundlegend veränderten Umständen weiterhin seine Gültigkeit hat, aber irgendwie liegt ein Crash in der Luft, man könnte es meinen… er ist jedenfalls überfällig, der letzte richtige ist 8 Jahre her.

    Ich habe aktuell eine Aktienquote von 35%, d.h. ich könnte und würde nachkaufen, wenn es kracht. In den USA kann es eigentlich nicht mehr weiter nach obenen gehen, die Dividendenrenditen sind teilweise sehr niedrig, das stimmt.

  9. Dirk

    Im Crash rennt das Geld erstmal in (vermeintlich) sichere Häfen, d.h. USD und US Staatsanleihen, ist halt angeborener Herdentrieb. Da aber die USA extremst verschuldet sind und die Verschuldung niemals ohne Schuldenschnitt/Megainflation lösen koennen, würde ich einfach Cash halten, selbst wenn es keine Zinsen gibt.

    Ziemlich einfach eigentlich.

  10. Leon

    Indikatoren uninteressant (wissenschaftlich nicht seriös!)

    Apple Langfristchart von 1980 uninteressant, da keine Aussagekraft für die Zukunft!

    „Richtige Crash“ Phantasien uninteressant (die Anzahl der Jahre mit richtigen Krisen wie 2008 ist deutlich geringer als pi mal Daumen alle 8 Jahre).

    Buy & hold mit Diversifikation ist in vielen Fällen überlegen.

    Besonders market-timing versagt überdurchschnittlich häufig.

    @Vali

    Wenn der Müller heute wieder so süß ist, switcht Du wieder vom heißen Marketing-Chef von Apple wieder zurück zur Allianz (wegen dem Allianz-Schlauchboot)? 😉

  11. Vali

    @Tim, danke für die aufmunternden Worte! Ich denke auch, dass dies eine Überreaktion war. Ich bin froh, dass Icahn aus meinen Investments weg ist;-))

    Hier ist das schöne Video, von dem ich so geschwärmt habe-)

    @Oliver, ich denke ähnlich:-)

    @Leon, ich halte noch ein wenig Allianz wegen Müller;-), aber Tor Muhren hat mich dringender gebraucht 😉 Ich switche sehr selten. In diesem Fall habe ich die Chance gesehen, Allianz zu einem guten Preis zu verkaufen und Apple meine Zuversicht zu zeigen…

    Anscheinend sind auch andere auf eine ähnliche Idee heute gekommen;-)

    ETFler sicher nicht, ist klar ;-);-);-)

  12. der der hier gerne mitliest

    @Dirk

    Sicherlich hast du eine Menge Plus gemacht, wenn du die Aktien verkauft hast. Seit 2011 ist doch so ziemlich alles gestiegen.

    Aber was mich persönlich an Crashvorhersagen stört ist folgendes; Wo soll das Geld hin?

    Im Dax und im Dow Jones stecken so viele Altersvorsorgen, so viel Geld das Jahr für Jahr neu gepresst wird, wo soll das ganze Geld hin?

    Auf`s Sparbuch legen, so wie du das jetzt gerade vorhast?, sicherlich eine Möglichkeit, persönlich kann ich mir aber nicht vorstellen, dass der DAX nochmal unter 6000 oder so fällt, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Dow Jones jemals noch unter 10000 fällt.

    Denn ich, und von Tag zu Tag auch viele andere, die so denken, werden den Aktien niemals den Rücken kehren und rausgehen, also geh ich davon aus, dass der Index immer einen gewissen Mindestpegel haben wird, alle anderen kleinen Rücksetzer gehen sowieso an mir vorbei.

    Naja, das ist nur meine bescheidene Meinung , ich hab zwar noch lange keine finanzielle Freiheit erreicht, aber ich bin auf der anderen Seite auch nicht abhängig von den Einnahmen, wenn der Dax wirklich auf 6000 fallen sollte, werde ich nochmal mein ganzes letztes Cash investieren, dann werde ich einfach 5 Jahre nicht ins Depot schaun, und erst ein Blick riskieren wenn er wieder bei 10000 steht. 🙂

    Das ist natürlich nicht so ganz ernst gemeint, aber ich seh das auch echt gelassen.

     

    Schönen Abend an alle

  13. Chrushin

    Danke Tim für ein derzeit interessantes Börsenthema.

     

    Ich bin selber auch in Apple investiert und denke, dass das Unternehmen die letzten 12 Monate zu stark abgestraft worden ist. Für mich sind das derzeit auf lange Sicht Kaufkurse, auch wenn der Wert durchaus vorerst noch weiter absacken kann. Ein Unternehmen mit soviel Cashreserven und guten Leuten wird früher oder später wieder zurückkommen, da bin ich mir ziemlich sicher.

     

    Bezüglich einem möglichen bevorstehenden Crash: was soll denn der Auslöser sein? China wächst weiter, wenn auch nicht mehr so stark. Die Zinsen werden die nächsten Jahre niedrig bleiben. Eine Rezession ist derzeit auch eher unwahrscheinlich. Öl hat sich stabilisiert. Ein Brexit würde kurzfristig sicherlich zu Kurseinbrüchen führen, aber ein Crash? Und die Unternehmensdaten sind auch nicht so schlecht. Rohstoffpreise erholen sich, die Arbeitslosigkeit inDeutschland und USA ist auf niedrigem Niveau und die Konjunturdaten auch entfernt von solchen, welche einen Crash rechtfertigen würden. Das historische KGV für den DAX ist auch eher unterbewertet, es gibt Rekorddividenden… Es tur mir Leid, ich sehe keinen Crash. Vielleicht kommt einer, weil alle ihn heraufbeschwören, eine selbsterfüllende Prophezeiung sozusagen…

  14. Delura

    Hallo zusammen,

    also ich habe nicht „eigentlich“ sondern de facto auch den Ewigkeitsansatz bei Aktien, aber bei Apple wäre mir ein Einstieg im Moment zu früh. Cash ist bei Apple ohne Ende vorhanden, aber ich hätte mir ein deutlich höhere Erhöhung als wie die 10% gewünscht.

    Ganz einfach um den potentiellen Aktionären zu zeigen, es geht weiter und wir belohnen unsere Aktionäre mit einem „langsamen“ aber stetigen Umstieg zum kontinuierlichen Dividendenzahler. Dafür find ich ist die Erhöhung viel zu mager ausgefallen, da der Kurs ja auch deutlich zurückgekommen ist und das war abzusehen.

    Mal gucken wie es weitergeht, das Wachstum aus der Vergangenheit ist nicht wiederholbar aber ein guter Divi-Zahler wie Intel, Cisco oder IBM. Das wäre ideal, wird aber Meinung noch was dauern bei Apple.

    Besten Gruß!

     

     

  15. Chrushin

    Und noch was:

    Wenn jetzt schon wieder von Crash gesprochen wird, weil die Indizes nach einem steilen Anstieg seit Mitte Februar nun mal konsolidieren und sich einige nun auf Indikatoren wie den von Gebert berufen, dann brauchen sich diejenigen sich auch nicht wundern, wenn der DAX in den nächsten 12-24 Monaten plötzlich bei über 13000 stehen sollte, plötzlich Kaufdruck bei den Investoren aufkommt und wir einen Shortsqueeze vom Allerfeinsten erleben.

     

    Ich bleibe investiert. Wie Tim immer so schön sagt, man kann den Markt nicht timen, denn der macht sowieso was er will.

  16. Slazenger

    Zum Thema Crash, also ich konnte mir im Jahr 2000 auch nicht vorstellen, dass der Dax von über 8000 auf 2000 einbricht! Das war eine brutal harte Zeit , weil sich der Absturz bis ins Jahr 2003 hinzog, wegen 9/11 etc. da kam eben viel zusammen damals! Ich sehe momentan auch keine allzu große Risiken für einen Crash, trotzdem habe ich in der Zeit gelernt,  man sollte mental immer darauf vorbereitet sein, dass die Märkte auch mal überraschend einbrechen können ,vor allem wenn man auf buy and hold steht!

    Zu Apple, mir fehlt halt momentan die Phantasie wo der Koloß mit 500 Mrd. Marktkapitalisierung, die nächsten großartigen Innovationen hernehmen will für weiteres Wachstum! Ich sehe da aktuell nicht viel, und ein Iphone 7 das sich sicherlich gut verkaufen läßt, ist mir da zu wenig! Die Erwartungen an Apple sind eben auch groß, und wenn an der Börse Erwartungen enttäuscht werden weiß man was mit dem Kurs passiert!  Man wird sehen wie Tim schreibt, aber aktuell halte ich es wie Delura, momentan (noch) kein Kauf!

  17. Stefan

    Hallo zusammen,

    von einem Absturz zu sprechen, finde ich auch etwas hart. Der Gewinn je Aktie ist von 2005 bis 2015 um 45% PRO JAHR gestiegen, von 2014 auf 2015 um 43%.

    Quelle: http://financials.morningstar.com/ratios/r.html?t=AAPL&region=USA&culture=en_US

    Die Aktie liegt gerade mal 29% unter Allzeithoch. 2006 waren es 42%. 2009 waren es 61%. 2013 waren es 45%. Sie hat sich jedes Mal innerhalb kürzester Zeit berappelt bzw. berAPPLEt.

    Ich denke auch, dass das Wachstum sich verlangsamen wird. Und vielleicht gehört Apple bald nicht mehr zu den 2 wertvollsten Unternehmen der Welt, sondern landet auf den Plätzen 10 bis 15. Doch die derzeitige Panik halte ich für übertrieben. Das Unternehmen steht viel zu gut da.

    Bevor mich jemand Apple-Fan nennt: Ich habe in meinem ganzen Leben kein einziges Apple-Produkt gekauft.

    Aktien halte ich von einem Apple-Zulieferer (Skyworks). Um die mache ich mir allerdings auch keine Sorgen. Die haben andere große Kunden (Google, Samsung, HTC, LG, Sony, Huawei) und ich erwarte dass sie immer unabhängiger vom Smartphone-Markt werden, mehr in Richtung „Internet der Dinge“.

    Schöne Grüße, Stefan

  18. K.

    Passt diese „Apple-Panik-Mache“ nicht zur Gesellschaft, zur Erwartungshaltung und zu den „Spekulanten“?
    Vermutlich wird Appel auch ohne Steve Jobs weiter Ideen entwicklen und wird vieles im Hintergrund gerade entwickeln.
    Aber für viele zählt doch einfach nur folgendes:
    – immer nach oben- jedes Jahr / jedes Quartal steigende Gewinne, Rückschläge werden nicht erlaubt
    – Gier
    – immer wieder Neues (zum kaufen als Konsument der immer wieder neukonsumiert um sich zu bestätigen; zur Glücks-oder-Anleger-Befriedigungen)
    – immer schneller neue Entwicklungen

    Das schnell nicht immer gut ist, das weiß sicher auch Apple, Microsoft und Co. Klar müssen diese neue Produkte rausbringen damit sie etwas zu verkaufen haben. Bringt man aber etwas zu schnell (dadurch evtl. fehlerbehafteter als „normal“) oder ohne neue Entwicklungen heraus, dann geht der Schuss auch oft nach hinten los.
    Von dem her kann ich verstehen wenn Apple (die ja auch laut Ruf für Qualität und gute Funktionalität stehen) oder wer auch immer, sich Zeit lässt. Qualität braucht Zeit. Neue Entwicklungen oder auch neue Geschäftsfelder erschließen ohne das man hier zu schnell was tut, kostet Zeit.
    Der Erste zu sein, damit man der Erste ist, ist sicher um der Qualität- und um der langfristigen Kundenbindung-Willen sicher nicht erstrebenswert.

    Von dem her sicher nur ein guter Grund zum (Nach)Kaufen, wenn wer will. Aber ich denke rein subjektiv aus den o.g. Gründen nicht das Apple in einer Problemphase ist. Sofern diese Panikmache und die Spekulanten nicht von rein finanzieller Seite dies doch hinkriegen (was ja leider auch hin und wieder klappt, ohne das es objektive Gründe gibt/gab).

    Etwas off-Topic aber auch hier nochmal mein Hinweis:
    http://www.ardmediathek.de/tv/Maischberger/Gier-ohne-Grenzen-Sind-unsere-Banken-nu/Das-Erste/Video?bcastId=311210&documentId=34671926

    Besonders die zweite Hälfte in Bezug auf Kosten und Bankberatung ist sehr interessant. Zeigt es auch im TV mal grob, worüber Tim hier immer berichtet.
    Auch Zinsdiskussionen kommen vor.

  19. Dani

    Mal ganz klar jetzt:

    WO ist denn der nachhaltige Burggraben bei Apple? Apple steht und fällt mit seiner Innovationskraft und wie will man diese wirklich bezogen auf die Zukunft Seriös einschätzen? Apple war Steven Jobs und was wird Apple in Zukunft sein?

    WO steht Apple in 10-15 Jahren ? Eine Frage besonders an die Langfrist Investoren. Kann das jemand wirklich jemand unabhängig von Wunsch und Spekulation jemand abschätzen? Wer weis denn wirklich wer bis dorthin der King im Ring ist? In der Vergangenheit hätten viele Leute auf Nokia geschworen das die “ DAS “ Unternehmen “ überhaupt sind, und heute?

    Apple ist In und Apple ist Hipp. Zumindest aus heutiger Sicht. Klar kann es sein das sie auch weiter im Kurs abgehen, wer weis. Ich weis aber, das ich mit einer Apple nicht ruhig schlafen könnte und lasse die Finger davon. Hab es dann doch eher mit dem Spruch: Eine Aktie die du nicht 10 Jahre halten willst, solltest du auch nicht…….  😉

  20. Stefan

    @ Dani

    In stimme dir in vielen Punkten zu. Doch selbst wenn sie mal einige Jahre lang kein Produkt auf den Markt bringen, das die Welt verändert: Sie haben mehr Geld zur Verfügung als jedes andere Unternehmen. Allein der Gewinn nach Steuern 2015 war höher als die gesamte Marktkapitalisierung von BMW oder Adidas.

    Man kann auch durch Übernahmen wachsen und Aktionäre nebenbei mit Dividendenerhöhungen und Aktienrückkäufen erfreuen.

    Mein Grund, nicht in Apple zu investieren, ist der viel zu hohe Umsatzanteil der iPhones.

  21. Ben

    Apple ist eine schlechte Aktie. Es muss immer, vielleicht 4x jährlich auf der Bühne Theater auf die Aktionäre gespielt werden, damit sie investiert bleiben. Es wird ständig 30% jährlich Gewinnwachstum verlangt. Mit 10% ist niemand von den dummen Investoren zufrieden. Ein großer Lügner und Betrüger behauptete, dass die Aktie zweimal höheren Kurs verdient. Alle dumme Medien der Welt haben ihm mit der kriminellen Manipulation geholfen, obwohl sie von ihm nicht bezahlt wurden. Doch es hat nix gebracht und die Aktie fällt. Der Chef ist nämlich homosexuell, die Produkte werden 8x teurer als Herstellpreis verkauft und es wird mit Steuer betrogen. Obwohl Apple mehr als 100 Milliarden dollars im Steuerparadies versteckt hat, besorgte sich Geld für Dividenden mit der Emission von  Anleihen. Deswegen wollen nun die Aktionäre die Aktie nicht mehr und der große Lügner und Betrüger verkaufte auch.

  22. vonaufdenboden

    Aufregende Diskussion, die da angestossen wurde!

    Vor einem halben Jahr gab es noch kaum jemanden, der mit dem statement daherkam Apple sei kein gutes Unternehmen. Nun, da der Kurs, der in den letzten 5 Jahren um 150% gestiegen ist, in den letzten sechs Monaten um 25% fiel, wissen plötzlich viele, dass Apple kein gutes Unternehmen ist.

    Die Unternehmenszahlen zeigen das nicht und das Apple in den nächsten Jahrzehnten nicht jedes Jahr um 50% wachsen kann war vorauszusehen. Ferrari bleibt Ferrari und i-phone bleibt i-phone. Da geht noch was!

    3% meines Depot sind Apple Aktien. Ich warte jetzt noch ein wenig ab und kaufe dann schrittweise wieder zu, sofern der Kurs weiter fällt. Meiner Ansicht nach eine tolle Kaufgelegenheit. Dividenden werden wie dieses Jahr mit grosser Wahrscheinlichkeit auch in den nächsten Jahren schrittweise erhöht werden.

    Gruss,

    vonaufdenboden

  23. Felix

    Ich war nie großer Apple-Fan – weder bei den Produkten, noch bei der Aktie. Auch wenn sich die Aktie hervorragend entwickelt hat in den letzten 5-10 Jahren, so bestand und besteht immer die Gefahr eines kompletten Absturzes. Zu hohe Abhängigkeit von einem Produkt. Deshalb: ETFs kaufen und Nerven schonen 🙂

    Ich befürchte, dass durch den „Absturz“ (die kommt bestimmt auch wieder hoch..), wieder einmal viele Kleinanleger Verluste realisieren und frustriert dem Wertpapiermarkt den Rücken kehren. Schade.

  24. Christoph

    @Ben: Bei Dir fehlen mir die Worte. Immer dieses der ist dumm und jener ist dumm und ob einer homosexuell ist oder nicht spielt ja mal gar keine Rolle.

    Viellecht mal konstruktive Beiträge?

     

    Cook hatte ein langes Interview bei CNBC. Er sagte er versteht nicht wieso der Kurs so einbricht. Denn das war an Umsatz und Gewinn gemacht wurde ist immer noch mehr als der von allen anderen Firmen. Da hat er Recht! Und in China wächst Apple sogar gut.

    Er sagte auch dass Apple etwas bringen wird, das jeder brauchen wird, nur wissen es die menschen noch nicht dass sie das brauchen!

    Das ist das erste mal das ich sage: Oha. Vielleicht doch was innovatives?

    Ich hätte ja eine xxx Milliarden Dollar Idee:

    Der Kieferknochen ist ja mit dem Ohr verbunden. Da einen Chip drauf setzen und dieser übersetzt automatisch das gehörte in das eigene Ohr.

     

    @Stefan: Skyworks? Sagt mir gar nix *gg*

    Das Quartal war übrigens solide, gefiel mir sehr gut. ich dachte schon es sieht schlimmer aus. So bin ich aber guten Mutes.

     

     

     

     

     

  25. Stefan Müller

    Das was heute Apple ist, war von 15 Jahren Nokia.

    Ich finde es ein Lotteriespiel, auf Apple zu setzen, weil die Innovationsgeschwindigkeit und Kurzlebigkeit der Produkte zu hoch ist.

    Eine neue Supererfindung von Samsung oder Microsoft und Apple geht den Weg von Nokia. Umgekehrt genauso.

    Eben Lotterie.

     

  26. Kosto

    Potential fallen hat heuer die Aktie Apple.
    Das erwartete Gewinnwachstum ist 2016 sehr enttäuschend, wenn die dummen Anleger +30% im Jahr wollen, müssen sie verkaufen. Es wird nämlich Gewinnrückgang erwartet.
    Und seit 5 Monaten befindet sich der Aktienkurs unter der SMA 200 Linie.
    Growth estimated, Gewinnwachstum erwartet:
    Current quarter -24,90%
    Next quarter -15,30%
    This year -10,30%
    Next 5 years +9,23% p.a.
    Past 5 years +17,89% p.a.
    http://finance.yahoo.com/q/ae?s=AAPL+Analyst+Estimates
    http://www.onvista.de/aktien/fundamental/Apple-Aktie-US0378331005

  27. Jan

    Ich muss gestehen, dass ich mir bei Apple auch echt unsicher bin. Ich schwanke zwischen Gewinne mitnehmen und nachkaufen.

    Die Apple-Stärke liegt in der Marke, nicht in der Technik. Es gibt viele die ein Smartphone iPhone nennen oder ein Tablet iPad obwohl sie von einem anderen Hersteller sind (ähnlich Tempo Taschentüchern oder Zewa o.ä.) Man verbindet ein Produkt mit dem Namen von Apple.

    Bleibt noch der Cash-Berg der so hoch ist, dass theoretische mal eben alle drei deutschen Autobauer gleichzeitig übernommen werden könnten (natürlich übertrieben…)

    VG

     

  28. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Jan,

    ich würde den „Cash-Berg“ nicht überbewerten. Warum schaut jeder auf das „Cash“ und nicht auf die 63 Mrd Schulden? Die sind momentan überhaupt kein Thema, solange die mit einem Jahresgewinn fast beglichen werden könnten. Aber das muss ja nicht so bleiben. Da kann es ganz schnell mal zappenduster werden.

    Apple ist einfach nur ein Lifestyle. Der kann über Nacht out sein. Heute haben viele einfach ein Apple-Produkt zum Herzeigen. So wie man Markenklamotten trägt, damit jeder einschätzen kann was das gekostet hat und man sich leisten kann/will.

    AAPL ist nicht wirklich ein Schnäppchen mit einem KBV von 4. Qualität hat wie immer seinen Preis. Ich mache mir keine Mühe, die Zukunft von Apple zu erahnen. Das steht in den Sternen.

    Heute reißt Apple ja gerade Dialog Semiconductor runter, auch so ein Darling in Apples Fahrwasser, lange Zeit lang.

    Von den ganzen Chip-Werten würde ich wohl einzig Intel und Texas Instruments nehmen. Altera gefiehl mir, ist ja aber inzwischen von Intel gekauft worden. Xilinx gefällt mir auch, kaufe ich aber nicht. Auf Micron habe ich jahrelang gesessen, bis ich sie endlich wieder im Plus los wurde, weil die plötzlich Liebling der Hedgefunds war (Einhorn). Heute ist sie fast wieder einstellig in USD.

    Wie gewonnen, so zerronnen. Darum halte ich buy&hold nur bei sehr wenigen Werten für sinnvoll.

    MS

     

  29. Christoph

    @Matthias Schneider: Naja der Grund der Schulden ist, dass wenn die US Unternehmen Ihr Auslands Cash in die USA bringen 35% Steuern darauf zahlen müssen.

    Daher macht Apple und andere auch, für Dividenden usw lieber Schulden. Derzeit ist das auch kein Problem.

    Das mit den 35% wird aber in den USA überdacht und mit dem/derneuem/ neuen Prsident/in wird sich da wohl was ändern.

     

    Bezüglich den Lieferanten für Apple ist es meiner Meinung nach wichtig, dass die Abhängigkeit nur von einem Kunden nicht groß sein sollte. Skyworks macht es da richtig. Und deren zahlen sind bisher TOP TOP TOP, das jetzige Quartal trotz der Rückgänge der Smartphones im Plan.

    Und man geht immer mehr zu IoT usw. Also es gibt auch richtig gute solide Chiphersteller eben Intel (wobei die derzeit auch umbauen!)

     

  30. Vali

    Ach, ich bin sehr optimistisch 🙂

    Apple ist cool,  jung und einfach sexy!

    Die Kunden sind jung! Und nur weil ich mir die nächsten 15 Jahre nicht vorstellen kann, was sie rausbringen könnten, bedeutet das nicht, dass ich kein iphone besitze, weil ich es mir auch vor 15 Jahren nicht vorstellen konnte.

    Ich bin da einfach absolut zukunftsgeladen. Vor 25 Jahren konnte ich mir auch nicht vorstellen überhaupt mal aus dem Ostblock rauszukommen – jetzt erobere ich die Welt 😉

    Ich sehe das so was von locker flockig, bin sogar heilfroh, dass der IcHahn die beste Firma, die er hielt, verkauft hat. Ich stoße Öl ab und Banken. Produzenten von coolen Produkten und Alltäglichem bleiben. Und für gute Marken muss man mehr bezahlen – Qualität und Innovation kostet nun mal!

    Zum Glück beweisen das jedes Quartal treue Kunden! Das ist unbezahlbar!

    Aber Apple polarisiert anscheinend 🙂

    Telekom wurde auch lange totgesagt… tja, Geduld an der Börse ist Trump(f)!;-)

  31. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Ich ahne die Sensation bei Apple! Man wird sein iPhone endlich mittels einer geheimnisumwitterten zusätzlichen internen Speicherkarte um ein paar GB erweitern können. Natürlich lässt sich dafür keine handelsübliche Micro-SD von Sandisk etc benutzen. Die würde ja den iSpirit verunreinigen. Dazu wird eine iStoragecard erschaffen. Da kosten dann 64 GB bestimmt nur 149,99 €. 😉

    Ein bissle Spaß muss sein.

    Abfuhr für iRefurbishing in Indien.

    MS

    P.S.: Hier übrigens mein Billigerät, mit dem ich seit über einem Jahr blendend zurecht komme. Die Beschreibung unterschlägt, dass es sogar Quad-Core 4×1,5 Ghz hat. Auch ohne SD-Slot, aber mir reichen 32 GB. Auch der Akku ist nicht einfach zu wechseln. Aber ich kaufe eh bald ein neues Teil.

  32. Christoph

    @Matthias: hehe^^ oder cook meint den wegfall der kopfhörerbuchse ;p)

    Vielleicht meint er aber auch die wireless kopfhöhrer die musik speichern können.

    Zu blöd nur das Samsung da auch schon dran ist und Bragi die schon auf dem Markt hat (habe auch welche, echt super)

    http://www.bragi.com/

  33. StockMan

    @ Vali

    Wann bist Du endlich fertig mit dem CISCO verkaufen ?

    Frage vom
    StockMan

  34. Anton

    Apple geht rauf, Apple geht runter … wie andere Blue-Chips auch. Die Presse fällt hämisch über Apple her, so ist das eben. Finanz-Porno nennt man das. Alles wie gehabt …

  35. Vali

    @StockMan 😉

    wenn es so weiter geht, steige ich vor dem nächsten Ex-Divi-Tag wieder ein 😉

    @Anton, genau 🙂 Apple erinnert mich an McDonalds vor einem Jahr. Da kamen auch plötzlich alle möglichen Berichte, dass keiner mehr zu McDonalds geht und McDonalds in der Krise und am Ende ist.

    Apple: Das Ende einer Ära?

    Und heute sagt keiner was, denn jetzt haben wir Apple, die super von der Deutschen Bank ablenkt 😉

    Wenn ein Unternehmen nach wie vor Kunden anzieht, gute Produkte verkauft und gute Bilanz bietet, ist das für mich ein Invest und wenn ich sie billiger kriegen kann, steige ich ein. Der Rest ist Glück!

    Allen einen schönen Vatertag. Ich werde an Äpfel heute nur knabbern 😉

     

  36. Der Finanzfisch

    Hallo Tim,

    ein wirklich guter Artikel. Endlich mal jemand, der nicht denselben Ton anstimmt, wie alle anderen.

    Ja als Apple-Aktionär (bin ich) braucht man gerade schon echt starke Nerven. Ich sehe es aber so wie Du, dass diese Reaktion eine starke Überreaktion ist. Klar weiß man nicht, wie es weiter geht, aber Apple ist noch immer ein solides und vor allem riesiges Unternehmen. Der Konzern hat die finanziellen Mittel um die Innovation durch Zukäufe anzukurbeln.

    Abgesehen davon glaube ich, dass Apple noch an vielen Projekten dran ist, die man noch gar nicht erahnen kann. Aber das ist natürlich Spekulation. Ich finde es jedoch okay, wenn ein Unternehmen nicht im Halbjahrestakt die Mega-Sensation auf den Markt bringt. Die Aktionäre sind nur einfach zu verwöhnt. 😉

    Ich für meinen Teil überlege aktuell, ob und wann ich nachkaufen soll. Keine einfache Entscheidung, aber ich tendiere zu „ja“ und „bald“. 😉

    Viele Grüße
    der Finanzfisch

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