Altersarmut: Die Rentenlücke


New York, 8. Oktober 2016
Ich sehe in New York jeden Tag sehr arme Menschen. Dieser Senior trägt Pfandflaschen, die er im Müll gefunden hat, zum Supermarkt. Er erhält je Pfandgut 5 Cent.

Ich sehe in New York jeden Tag sehr arme Rentner. Dieser trägt Pfandflaschen, die er im Müll gefunden hat, zum Supermarkt. Er erhält je Pfandgut 5 Cent. Altersarmut ist ein weltweites Phänomen, das sich wie ein Virus ausbreitet. Die staatlichen Rentensysteme sind nicht stark genug, um die alternde Bevölkerung durchzufüttern.

Um im Ruhestand den Lebensstandard zu halten, müssen Sie 70 bis 80 Prozent Ihres Bruttogehalts als Renter beziehen. Es ist aber gar nicht so einfach, das zu erreichen. Viele verlassen sich nur auf die gesetzliche Rente und denken nicht die Bohne ans Sparen. Wer sich nur darauf verlässt, hat eine enorme Lücke. Sie kommen nach 45 Beitragsjahren auf circa 47 Prozent Ihres letzten Monatseinkommens.

Rechnen Sie mal folgendes Beispiel durch: Wer 3.000 Euro brutto verdiente, erhält eine Rente von 1.370 Euro brutto, schreibt „Die Zeit“. Davon sind Steuern, Krankenkassen- und Pflegebeiträge abzuführen. Es bleiben nur 1.200 Euro netto. Das ist keine üppige Rente. Um den bisherigen Lebensstandard zu halten, wären mindestens 2.100 Euro monatlich netto nötig. Es klafft also eine Lücke von 900 Euro.

Klar. Ich bin fürs Sparen und Investieren. Wer das vorausschauend macht, hat kein Problem im Alter. Wer das unterlassen hat, hat noch die Möglichkeit einen Nebenjob im Ruhestand anzunehmen. Das sorgt für eine finanzielle Entlastung – sofern Sie einen Job im Alter finden.

Sagen wir, die Person erhält nun 1.200 Euro netto aus der gesetzlichen Rente. Hinzu kommt ein 450-Euro-Job, der schon versteuert ist. Damit sind es in Summe 1.650 Euro netto.

450 Euro im Monat sind immerhin 5.400 Euro im Jahr. Für ein paar Tage Arbeit in der Woche ist das ein schönes Zubrot. Vergleichen Sie das mit einem Aktiendepot. Es wäre so, als ob Sie 300.000 Euro in einem Depot haben. In einem Dividendenumfeld von 2,4 Prozent bedeutet das, dass Sie nach Abzug der Steuern auf ebenfalls 450 Euro netto im Monat grob kommen.

Zwar besteht immer noch eine Lücke von 450 Euro (selbst mit Nebenjob). Doch ist die Lücke kleiner geworden. Sie können in einem solchen Fall auch den Bezug der Rente hinausziehen. Sie arbeiten so lange Sie können, bis Sie in den Ruhestand gehen.

Sie müssen als Notlösung Ihre Kosten radikaler kürzen. Sie können in ein kleineres Haus/Wohnung umziehen. Wer in New York City lebt, kann in die günstigere Umgebung umsiedeln. Zum Beispiel gefällt mir der See Parsippany im benachbarten „Gartenstaat“ New Jersey. Der See nicht weit von Manhattan entfernt. Dort gibt es übrigens noch wilde Bären:

Sie sollten Ihre Schulden/Hypothek komplett getilgt haben, bevor der Ruhestand beginnt. Daneben muss der Rentner eben kürzen, wo es geht: am Reisen, an Restaurants, Kleidung, am Auto, Handy usw. Es geht, es ist aber sicher nicht angenehm.

Ich finde es besser, vorher zu sparen und zu investieren. Dann können Sie sich den 450-Euro-Nebenjob im Alter vermutlich auch schenken. Zumal nicht alle Jobs angenehm sind. Wenn 70-jährige in der Frühschicht schwere Lasten herumwuchten müssen, ist das ein trauriger Zustand, finde ich.

Aber: Wenn Sie ausreichend gespart haben, können Sie nicht nur auf den Minijob verzichten, sondern brauchen auch keine hohen Kostenkürzungen vorzunehmen.

Nachbarn, Familie und Freunde sagen mir ständig, was ich alles Neu brauche: Couch, Wohnzimmerteppich, Wasserkocher, Lampen, TV, Schreibtisch, Stühle, Kleidung, Schuhe… Ich lebe sehr bequem, aber sparsam. Die anderen können gerne den Kram kaufen und Schulden aufnehmen, bis es kracht. Das ständige Kaufen samt der Schuldenmacherei ist ein Spiel für Verlierertypen. Daran beteilige ich mich nicht.

Ich kaufe lieber einen Teppich im IKEA für 100 Dollar, anstatt einen Teppich im Fachhandel für 800 Dollar. Das gleiche gilt für Schuhe, Kleidung, Vorhänge usw. Manchmal merke ich nicht einmal einen Qualitätsunterschied zwischen dem Billigprodukt und der Edelmarke. Ich habe den Fernseher nicht angeschlossen. Damit spare ich circa 80 Dollar Kabelgebühren im Monat.

Wenn Sie Ihre Ausgaben im Griff haben, haben Sie schon den Grundstein für die Vermögensbildung gelegt. So wird Wohlstand geschaffen. Nur wenn Sie strikt Ihre Ausgaben überwachen, ist es möglich. Mit den Dekaden werden Sie reich durchs Sparen und Investieren. Wichtig ist dabei umsichtig als Konsument zu sein.

Es gibt natürlich andere clevere Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um das Heft in die Hand zu nehmen. Sie können in die Nähe des Arbeitgebers ziehen. Dann sparen Sie nicht nur Zeit beim Pendeln, sondern auch Spritkosten.

Machen Sie einfach das, was Sie für richtig halten. Es ist Ihr Leben.

Diese beiden älteren Bürger kommen jeden Nachmittag, um in den schwarzen Müllbeuteln nach Pfandgut zu suchen. Es stinkt fürchterlich.

Diese beiden älteren Bürger kommen jeden Nachmittag, um in den schwarzen Müllbeuteln nach Pfandgut im Finanzviertel in New York zu suchen. Aus den Säcken stinkt es als fürchterlich.

Hier geben Sie die Flaschen und Dosen ab.

Hier geben sie die Flaschen und Dosen ab.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Altersarmut: Die Rentenlücke

  1. Christoph

    Toller Artikel Tim, wie fast immer.

    Das Video gefällt mir. Je älter ich werde desto wichtiger sind mir DInge wie Natur zu erleben.

    Dieses Video passt gut zu deinem Thema:

    https://www.youtube.com/watch?v=nkeWTY7ZUzw

    Mr. Sanchez musste noch mit 89!!! Eis verkaufen! Von morgens bis Abends, im Sommer und im Winter.

    Das will ich auf keinen Fall.

    Ich sehe hier oft Fahrdienste von Rentern für Kinder. Das finde ich noch eine sinnvolle Beschäftigung. WObei auch hier zu bedenken ist, das manche Renter auch kein Auto mehr fahren können.

    Daher ist es wikich wichtig vorzusorgen und für einen passiven Geldstrom zu sorgen.

     

  2. Fit und gesund

    Schauderhaft Tim, würde man seinem ärgsten Feind nicht wünschen sowas, da dreht sich mir ja der Magen um am frühen Morgen.

    Aber mal eine Frage, ich stöbere ja überall und nirgends rum, Tim, hast Du da was mitbekommen, einige der US-Blogger bekommen leicht kalte Füsse und verkaufen ihre Aktien oder denken drüber nach… Tawcan, Dividend Hustler, RetireBy40, hier hab ich das gelesen..

    http://www.mrtakoescapes.com/2016/10/07/knowing-when-to-sell/

     

    und noch eine Frage, warum sinkt der Goldpreis im Moment so?

     

  3. Christoph

    Fit und gesund

    bei mir in der strasse läuft auch regelmäßig ein älterer mann von Tonne zu Tonne und sucht pfandflaschen.

     

  4. Stefan Meisel

    Du hast Recht, Tim. Es ist nicht so schwierig. Selbst wenn man sich nicht mit den Finanzmärkten beschäftigen will. Ein monatlicher Sparplan auf den MSCI World oder S&P 500 ist schnell eingerichtet. Das geht auch schon mit 25 oder 50 Euro im Monat. Es braucht nur Geduld, Zeit und Disziplin. Den Rest erledigt der Zinseszinseffekt.

     

    Es ist nicht nur kostengünstig und renditestark, sondern auch flexibler als andere Formen der Altersvorsorge. Geht man ins Ausland, nimmt man das Depot einfach mit. Man kann sich auch jederzeit einen Teil oder sogar alles auszahlen lassen. Stirbt man, geht das Depot an die Erben. Außerdem ist es wesentlich leichter zu verstehen als ein Riester-Vertrag oder eine Lebensversicherung mit all ihren Kosten und Klauseln.

     

    Und es müssen nicht gleich Aktien von Wachstumsraketen wie Google, Facebook oder Netflix sein. Warum nicht in die großen Hersteller von Waschmittel, Zahnpasta und Klopapier investieren?

     

    Ich habe heute eine vergleichende Analyse zu Procter & Gamble, Colgate-Palmolive und Co. erstellt:

     

    https://stefansboersenblog.com/2016/10/08/church-dwight-procter-gamble-colgate-unilever/

     

    Tim, ich hoffe es ist ok dass ich dein Video verwendet habe. Das ist einfach großartig 🙂

  5. Max Bogen

    Kein Wunder, dass Sie bürokratisch und lethargisch sind! Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, der wird von der System von der Landkarte gefegt und die Belohnungen für ihre Vorsorge und erfolgreiche Unternehmertum oder erfolgreiche Konzerne machen es andere!

    Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst! Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

    https://knightofbogen.tumblr.com

  6. Dominic | Der Portfoliomanager.de

    Die Massen an arbeitenden Rentner sind ein wirklich trauriges Bild. Zumal das ja in der Minderheit der Fälle die Lust am Weiterarbeiten ist, weil man sich noch fit fühlt und seine Tätigkeit liebt.

    In der Mehrzahl der Fälle ist es die prekäre Lage des Rentners, die zum Weiterarbeiten zwingt. Meiner Beobachtung nach ist das dann auch eine never ending story, denn die arbeiten dann selten nur 5 Jahre, sondern solange sie auf den Beinen stehen können. Jedenfalls nicht meine Vorstellung eines würdigen Alterns.

    Vor dieser Welle an Alten habe ich richtig Angst. Die bringen ja nicht nur die Rentenkasse aus dem Gleichgewicht, sondern sämtliche Sozialkassen. Noch dazu geht der Deutsche viel zu gerne zum Arzt (bspw. im Vergleich zum Schweizer) – und das besonders im Alter.

    Von den negativen Effekten auf langfristig nachhaltige, politische Entscheidungen gar nicht erst zu sprechen…

  7. Christoph

    Dominic genau!

    Gerade NotfallAufnahmen werden ausgenutzt. da gehen welche hin: ach ich hab da seit Jahren ab und an was und möchte das checken lassen wärend richtige Notfälle nicht behandelt werden können.

    Eine NotfallÄrztin schlug daher vor eine 30 Euro Gebühr in der Notfall Aufnahme zu erheben. .

     

    wobei die frage ist was ist ein Notfall?

    Ich hab im Training mal übertrieben. musste aufhören. Bin heim und wachte nachts vor Schmerzen auf. konnte die Schulter kaum bewegen. Also ab ins krankenHaus. Die Schwester sagte: muss das heute Nacht sein? ebenso der arzt: hätte das nicht bis morgen zeit gehabt?

     

    Klar ich renne aus Vergnügen nachts ins Krankenhaus… da war ich echt sauer. Sollen sie echt nen anderen Job wählen..

  8. Thomas

    Man sollte auch mal die Kirche im Dorf lassen. Sicher gibt es Härtefälle, Schicksalsschläge usw. Aber im Schnitt geht es den Rentnern in Deutschland heute besser als jemals zuvor (die Verhältnisse in NY kann ich nicht beurteilen) und meistens sind die, denen es wirklich schlecht geht selber schuld. Es ist auch klar, dass es zukünftige Generationen schwerer haben werden. Denn es gibt immer weniger sichere Jobs, zeitweise Arbeitslosigkeit wird immer häufiger (eine gute Ausbildung, Studium bewahrt nicht davor), Nettolöhne fallen eher als sie steigen und das Rentenniveau wird vermutlich sinken weil es immer mehr Rentner gibt. Deshalb finde ich den Apell dieses Blogs ja auch sehr gut. Es sollte selbstverständlich sein, selber für die eigene Zukunft vorzusorgen und nicht zu glauben dass sich der Staat um alles kümmert.

    Aber weil die Zahl der Rentner steigt, wird die Politik auch zu Gunsten der Rentner und zu Ungunsten der arbeitenden Bevölkerung gemacht. Außerdem sind diejenigen Rentner, die das Pfandgut sammeln nicht immer die, die es auch nötig hätten. Ich kenne mehrere solcher Fälle.

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Christoph

    Danke. Ja, immer mehr Senioren haben zu kämpfen.

    Ich fand diese 80-jährige in „China Town“ in New York krass. Sie sucht im Müll nach Essen und hat zuhause das Ungeziefer auf dem Tisch:

    http://www.theatlantic.com/video/index/489491/aging-and-alone-in-manhattans-chinatown/

     

    @ Fit und gesund

    Ja, die Börse ist recht hoch. Der S&P-500-Index hat sich seit der Finanzpanik vor 8 Jahren mehr als verdreifacht. Eine Korrektur wird irgendwann kommen. Das ist dann die Zeit, um nachzukaufen. Ich denke gar nicht ans Verkaufen. Nur ans Aufstocken. Ich mache es so wie Herr Buffett: Aufstocken. Ruhe bewahren.

    PS: Das Timining mit dem Rein und Raus kriegt keiner hin. Daher ist „Buy and Hold“ überlegen.

     

    @ Stefan

    Danke. Das Video kannst Du selbstverständlich verlinken. Das freut mich. Ich stimme zu. Man braucht keine enormen Risiken ins Depot zu packen. Lieber konservativ sparen. Da schläft man besser.

     

    @ Max

    Die meisten Menschen in Deutschland wissen nicht, wie sie am besten fürs Alter sparen. An Aktien auf eigene Faust traut sich kaum jemand ran. Sie trauen auch den Großkonzernen nicht über den Weg, die ihnen Finanzprodukte andrehen wollen, was verständlich ist. Denn diese Finanzgiganten (Allianz, Deutsche Bank, Münchener Rück….) dienen natürlich mehreren Herren: Den Kunden, den Aktionären, den Mitarbeitern. Das ist ein krasser Interessenkonflikt.

    In den USA gibt es erstaunlicherweise viele Non-Profit-Firmen wie Vanguard, die das Problem gelöst haben: Der Kunde ist dort König.

  10. DivSky

    Schade das es dann Vanguard nicht in Deutschland gibt. Gibt es denn was verlgeichbares im europäischen Raum?

  11. PIBE350

    Auf der einen Seite tun mir pfandflaschensammelnde oder hart arbeitende Rentner leid. Vielleicht haben Schicksalsschläge oder fremdverschuldete Ereignisse dazu geführt.

    Auf der anderen Seite gibt es auch heutzutage leider zu viele Leute, die rechtzeitig vorsorgen könnten, dies aber bewusst nicht machen, weil sie heute ,,leben“ wollen.

    Eines ist klar: Noch ist Altersarmut kein flächendeckendes Problem, aber sie wird auch hierzulande in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten weiter zunehmen. Ich versuche, mich bestmöglich darauf vorzubereiten. Mehr kann ich, mehr können wir nicht machen. Gegen unvorhersehbare Ereignisse oder persönliche Schicksalsschläge ist leider niemand zu 100 % gefeit. Hoffen wir das Beste. 🙂

    Ich werde hier in 36 Jahren diesbezüglich Bericht erstatten und mich mit euch über die neuesten Rentnergeschichten austauschen. 😀

  12. Fit und gesund

    @Tim,

    danke, ich sehe es ähnlich, hat mich auch etwas verwundert, aber ist schon so, die haben grosse Vermögen und klar dass die sich Gedanken machen wenn sich das eben halbieren könnte und Familie und Ausbildung Kinder mit dran hängt.

    Wobei die ja viel jünger sind als ich, vor den Wahlen (ist ja nicht mehr lange) werde ich allerdings auch mal meine Taler im Beutelchen behalten.

    Wünsche Allen einen schönen Sonntag dann.

  13. Christoph

    Pipe

    da hast du vollkommen Recht.  wenn jemand aus Faulheit (sich zb nicht selbst mit Altersversorgung Informieren und kümmern) oder das Geld nur ausgibt für elektro Kram, Alkohol oder Zigaretten und im Alter kaum Geld hat, da sag ich selbst schuld.

    klar schicksalsSchläge aussengeräusche vor.

    Und ich verstehe die Regierung nicht wieso man diesen dann immer hilft. Frau Nahles will ja die Rente weiter bei 48% zum Lohn belassen was den Anstieg der Beiträge von 18,7 zu 23 und später noch höher hat.

    NEIN!! Man muss den Menschen klar machen sorgt privat vor und das einfach und nicht mit Riester. Die Erhöhung kostet Arbeitgebern und Arbeitnehmern mehr Geld.

    auch wenn es hart klingt. Wer nicht privat vorsorgt hat es im Alter nicht verdient von der Allgemeinheit „gerettet“ zu werden.

    einer der CDU sagte mir recht dass den Menschen klar sein muss dass die Rente nur noch das Minimum abdecken wird.

  14. PIBE350

    An alle: Ich habe mir gerade den Film ,,Money Monster“ (2016) mit George Clooney auf Blu-ray angeschaut. Empfehlenswerter Börsen-Thriller.

    Weitere gute Börsenfilme für verregnete, kalte Wochenendabende:

    – The Wolf of Wall Street (2013)
    – The Big Short (2015)
    – Wall Street (1987) und der Nachfolger Wall Street – Geld schläft nicht (2010)
    – Der große Crash – Margin Call (2011)
    – Inside Job (2010)
    – Das schnelle Geld – Die Nick-Leeson-Story (1999)

    Ich wünsche gute Unterhaltung! 😉

  15. DivSky

    The Big Short ist auch super.

     

    Money Monster habe ich auch gesehen und den kann man sich ansehen. Aber The Big Short ist wesentlich besser 🙂

  16. PIBE350

    Ja, allein schon wegen Christian Bales Rolle. Am besten ist aber immer noch Leonardo DiCaprio als Wolf der Wall Street. Vollkommen abgedreht und maßlos übertrieben. Spannung und Spaß sind bis zur letzten Filmsekunde garantiert. 😉

  17. Stefan Meisel

    @ PIBE350

    Ich würde noch „Too Big To Fail“ in die Liste aufnehmen. Für mich der beste Börsenfilm – sogar noch vor „Wall Street“.

  18. Christoph

    @Sams

    da muss ich jetzt an das denken:

    ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch für aussendienst. Ich sollte dem Verkaufsleiter seinen Wecker Verkaufen.

    Herr xy, dieser multifunktionale Wecker mit schönem Design…

    da lachte sich der andere Verkaufsleiter kaputt weil das Ding total häßlich war;)

    den Job hatte ich aber hehe

  19. StefanGE

    Seht euch mal „The Company Men“ an. Für mich einer DER Wirtschaftsfilme. Sehr unterhaltsam aus dem Leben eines Lebemannes, mit Porsche etc vor der Tür, der plötzlich wegrationalisiert wird und vor dem Nichts steht.

    Tolle Story, tolle Besetzung läuft ab und an auf den 3. Sendern.

    Gehört für mich um 20.15 Uhr auf RTL gezeigt, aber für die hirnamputierte Masse in der BRD sind da zu wenige Explosionen und Titten zu sehen…

     

  20. Thomas

    @Christoph

     

    Ja sehe ich auch so. Aber die Politik will sich überall reinhängen weil die meisten Bürger es so erwarten. Und die meisten Bürger erwarten es so weil es aus ihrer kurzsichtigen Sicht schon immer so war.

  21. PIBE350

    An Stefan Meisel: Too Big to Fail kann ich leider weder im Verleih (Videobuster) noch als Kauf-Blu-ray (Amazon) finden. Es scheint nur eine englischsprachige Import-DVD zu geben.

     

    An StefanGE: The Company Men hat mir ebenfalls gut gefallen.

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