Aktien mit super Dividende. Wer den Pfenning nicht ehrt …


New York, 1. Dezember 2009

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Wie schnell die Märkte den Dubai-Schock verdauen, ist beachtlich. Der Dow Jones bewegt sich scheinbar unaufhaltsam nach oben. Aber bedenken Sie: Wer vor zehn Jahren in den Dow Jones investierte, der hat praktisch nur das Geld gewechselt und nichts verdient. Insofern scheint es mir jetzt an der Zeit, einzusteigen.
Wer nach soliden Value-Aktien Ausschau hält, dem gebe ich einen einfachen Tipp mit auf dem Weg: Suchen Sie sich solide Dividendenzahler. Am besten ein Unternehmen, das seit Jahrzehnten immer brav ausschüttet. Ideal ist es natürlich, wenn die Dividende kontinuierlich steigt. Im DAX oder MDAX finden sie etliche gut geführte Konzerne. Die Rezession haben aber nur die wenigsten ohne Kratzer überstanden, was allerdings kein Beinbruch ist.
An der Wall Street schmeckt mir besonders der Ketchuphersteller Heinz gut mit seiner Dividendenrendite von vier Prozent. Lecker! Zudem ist das Kursgewinnverhältnis mit 15 recht günstig. Der Heinz-Chart sieht exzellent aus. Die Rote-Soße-Aktie ist mein Favorit. Da kann man nicht viel falsch machen. Auch der Konkurrent Campbell wirft immerhin 2,9 Prozent Dividendenrendite ab. Das Kursgewinnverhältnis beträgt bei dem Suppenhersteller 14, was attraktiv ist. Johnson & Johnson bringt 3,1 Prozent Ausschüttungsrendite im Jahr ein. Das bekommen Sie derzeit auf keinem Festgeldkonto. Zudem haben Sie die Chance, dass die Aktie kräftig steigt. Das Gewinnvielfache ist mit 13 nicht sehr teuer.
Übrigens noch was Kurioses: In den USA bekommen Sie keine Geldbeutel mit Münzfach. Das Wechselgeld stecken die Amerikaner einfach in die Hosentasche oder werfen es in die Handtasche oder Tüte. Überall finden Sie hier auf den Straßen und Gehsteigen Münzen. Ob Penny, Nickel, Dime oder Quarter – das schert hier kaum einen. Zurück zur Dividende: Sie ist ein wichtiger Baustein in der Gesamtperformance einer Aktie. Wer den Pfennig nicht ehrt, ist den Taler nicht wert. Punkt. Schluss!


tim schaefer (Author)

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