AIG: Blut fließt in den Straßen


New York, 7. August 2008

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Am Mittwoch verlor der Dow-Jones-Index 224 Punkte oder knapp zwei Prozent auf 11.431. Wir sind noch immer weit vom bisherigen Höchststand von 14.198 entfernt. Heute stürzte American International Group (AIG) regelrecht ab. Um 18 Prozent rauschte die Assekuranz in die Tiefe. Heftig! Der schlimmste Absturz seit 39 Jahren für AIG. Grund: Im zweiten Quartal türmte sich der Verlust auf mehr als fünf Milliarden Dollar. Zudem müssen 24,8 Milliarden Dollar in der Bilanz abgeschrieben werden. Das ist bitter. Der Langfrist-Chart zeigt Ihnen das ganze Desaster des Versicherungsriesen. Citigroup ging um sechs Prozent runter. American Express minus 4,2 Prozent, Merrill Lynch minus acht Prozent, Lehman Brothers minus 13 Prozent.
Der Dollar gewinnt an Stärke. Seit Tagen holt der Greenback massiv auf gegenüber dem Euro auf. Nun steht der Dollar bei 1,52 Euro. Ich halte die US-Währung nach wie vor für massiv unterbewertet und sehe hier eine historische Chance. Viele Anleger in Deutschland haben mehr als 95 Prozent ihres Portfolios im Euroraum investiert. Schauen Sie mal nach. Das macht keinen Sinn. Streuen Sie Ihre Risiken und Chancen in andere Währungen. Wer jetzt US-Aktien mit dem starken Euro kauft, bekommt die Papiere dank der Währungsdiskrepanz mit einem satten Rabatt. Das Fass Öl marschierte heute rauf auf 120 Dollar.


tim schaefer (Author)

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